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Nr. 94.

Freitag, den 22. April tyu4

Jahrgang.

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DWWNte»e*tsPretS ♦ in Gießen, abgehslt monatlich 50 Pfg.,

Gtt S«us gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mk. 1.50.

lMMMtNagr-: Oberhesfifche Famittenzeitnng (täglich) «rd die Gietzener G-tfenblase« (wöchentlich).

^ Blatt erscheint an «Ne« Werktagen nachmittags.

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Ieueste Nachrichten

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für Dberheffm Md die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gietzeu und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmach««gen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

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Eisenbahner Itreiks und ihre folgen.

CB. Der Eifenbahnangestelltenstreik, der augenblicklich in Ungarn stattfindet, macht aller Welt durch den Gegensatz von gestern und heute begreiflich, wie sehr die moderne Welt von den Verkehrsmitteln abhängig geworden ist. Dadurch, daß die Schienensiränge totgelegt sind, stockt im ganzen Lande plötzlich aller Verkehr und die Städte werden durch den Man­gel an Nahrungsmittelversorgung geradezu der Gefahr einer Teuerung ausgesetzt. Die Verhältnisse, die in Budapest und in anderen ungarischen Städten eingetreten sind, die Beun­ruhigung der Bevölkerung und die Aufregung in allen Volkse schichten, spotten, wie von dorther gemeldet wird, jeder Be­schreibung. Es herrscht der allgemeine Wunsch, daß bald Friede geschlossen werden möge, damit die unvenneidlichen Opfer und ivirtschaftlichen Schädigungen, zu denen jeder ein­zelne sein Scherflein steuert, nicht allzugroß werden.

Der jetzige Ausstand der Bahnangestellten ist wohl der bedeutendste Streik, der überhaupt jemals stattgefunden hat. Die Balpiarbeiterausstände, die vor einigen Jahren in Italien stattfanden, erstreckten sich immerhin nur auf ein­zelne Linien und hatten lange nicht den universellen Cha- 'akter, wie der ungarische Ausstand. Speziell in Ungarn ist )er Streik der Verkehrsangestellten etwas vollständig neues, nie denn überhaupt die gesamte habsburgische Motiarchie n ihren beiden Reichshälften erst relativ spät Arbeiter- 'oalitionen und Arbeitseinstellungen kennen gelernt hat. Der größte Streik, den Ungarn jemals gehabt hat, fand im zahre 1897 in der fruchtbarsten Gegend, in der eigentlichen Kornkammer des Landes, unter den Schnittern statt. Solche dtreiks waren stets nach dem heißblütigen Temperament der Raggaren von einer unverkennbaren Neigung zu Gevxilt- ätigkeiten begleitet, und auch im vorliegenden Fall ist die kfabr von ernsteren Verwickelungen nicht ganz von der Hand Li weisen — namentlich da die Ausständigen sich förmlich i einem Kriegslager konzentriert haben und von der bewaff- lelcn Macht überwacht werden. Ob das gefährliche Aben- euer tatsächlich mit einer Niederlage oder mit einem Siege

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er Bahnangestellten endigen wird, läßt sich bis jetzt noch nicht jbersehen. Die Verwendung von Soldaten kann kaum Ab- Ufe sckzaffen, weil die Einarbeitung eines völlig neuen Per­nals ohne die Leitung eines alten Stamms treugebliebener ^gestellten sehr schwierig und kaum durchführbar ist und 4l andererseits die mit einem tingeordneten Dienst verbun­den Gefahren für Leib und Leben der Passagiere eine For-

- dieses Betriebes sehr in Frage stellen. Zudem ftei= ,n die Mißverhältnisse infolge der allgemeinen Ver- /sstockung in fo rapidem Tempo, daß eine latente Behand- aci Meier Krisis gleichbedeutend ist mit der ungeschwächten -mtSer des allgemeinen Streiks. Es ist sonach nicht ganz wsel lösten, daß die Angestellten mit ihren augenblicklichen „derungen einen Erfolg erzielen. Ebenso sicher ist es aber lich, daß der ungarische Staat, wie auch alle anderen Ge- „einwesen von diesem Ausstand lernen und durch langsame inschulung von Reservekräften gegen eine Wiederholung ieser Riesengefahr Vorkehrungen treffen.

Man darf aber bei der Beurteilung der gegenwärtigen

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!Qge nicht außer Betracht lassen, daß die modernen Trans- irtmittel zwar ein sehr wirksames Kampsinstrument für die üdarisch organisierten Angestellten sind, aber doch auch für e selbst gefährlich, denn durch den Stillstand des Verkehrs 'rät das gesamte wirtschaftliche Leben einer Nation ins locken. Ein solcher Zustand gleicht förmlich der Notlage ner belagerten und umzingelten Stadt, einer Notlage, die 4 in ihren wuchtigen Wirkungen auf alle Einwohner ver- ilt lind auch diejenigen zwischen Hammer und Amboß bringt, ie durch den allgemeinen Ausstand solche Verhältnisse ber- ifbeschworen haben. Das Süllstellen der Verkehrsmittel isi lso tatsächlich eine sehr gesährttche Waffe ater in der Tat- icbe daß die Verkehrsangestellten selbst sich den Opfern eines Men Krieges nicht entziehen können, liegt der Schutz gegen »wniae ertravagante Neigungen der Kollegen in anderen Staaten Speziell in Deutschland sind solche Möglichkeiten ei der Pflichttreue unserer ehrenhaften Beamtenschaft nie-

„als zu befürchten. * *

Segenm^r^e' - der ungarischen Regierung.

Nach neunen Nachrichten scheint die ungarische Regierune in.-sollen u baben auch ohne Nachgiebigkeit gegen di! Menden den Verkehr wieder aufâunebmen und wenigsten- » beschränktem Maße aufrecht zu erbalten

Die Bahnhöfe militärisch besetzt.

An sämtliche Truppenkommandos des Landes 'st^er. Ba »Lws ZS-s M ergangen, sich unbedingt auf ®fu 9 neri ^, . <§«S’=â »«tag zur Verfügung zu stellen. Auf Äle t> v 5 2 -^SSZ- demnach Militär zusammengezogen, das dre ME :*/3^^ mö Dienstapparate, hauptsächlich aber M^-^T^ qeger ^^KTelephonverbindungen sichern und die Arbecksl g 6 6 '^Z^Lß-ie Ausständigen schützen soll. Der der Direktion - ^uifcbcn auch Hunderte von Telegrammen von BH

£• s^SZWngetroffen, die ihre Dienste anbieten, .^ufolge ss

die Direktion, schon Freitag wenigstens einen teilweisen Ber aufnehmen zu können.

^^ ^ s 2 ^ ^ngemeure als Lokomottvführer.

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?5 In Ermangelung von Lokomotivführern werden das ganze

sab^Z'^s ßA^^senieurkorvs der Eilenbabnen, dessen Angehörige sämtlnD

Gießener

Mnabhäntzige Hageszeitung

geprüfte Lokomotivführer sind, sowie zahlreiche andere sach­kundige Beamte der Betriebsleitungen und der Direktion zum Dienst als Lokomotivführer herangezogen werden. Mit diesen Lokomotivführern und mit den Mannschaften des Eisenbahn- und Telegraphen-Regiments hofft die Direktion den Ver­kehr auch im Falle der Fortdauer des Ausstandes in kürzester Zeit gänzlich wieder aufnehmen uNd sicherstellen zu können.

Unter diesen Umständen dürften die Streikenden voraus­sichtlich bald klein beigeben, um so mehr, als ihnen die Re­gierung

goldene Brücken für den Rückzug

baut. Zwar will sie alle Forderungen der Streikenden unter kernen Umständen bewilligen, Wohl aber will sie ihnen in manchen Punkten entgegenkommen. Zunächst hat Graf Trsza die

Freilassung der Verhafteten,

bie von dem Streikkomitee als Vorbedingung irgend welcher Verhandlungen bezeichnet wurde, verfügt. " Außerdem hat die Regierung erklärt, sie wolle denen, die den Dienst wieder aufnehmen, trotz des Bruches ihres Diensteides

Straflosigkeit

gewähren. Auch erklärt sich die Regierung bereit, die Grün­dung eines Landesverbandes der Eisenbahnbeamten zu ge­nehmigen und will über die Regelung des Dienstes Vor­schläge nmchen. Ein Teil des Streikkomitees war geneigt, für die Annahme dieser Bedingungen einzutreten. Die Mehrzahl erklärte sich aber dagegen und ver­langte die Bewilligung sämtlicher Forderungen der Streiken­den, die ihrerseits sich mit der Stellungnahme der Komitee­mehrheit einverstanden erklärten.

Diese unversöhnliche Haltung der Streikenden wird an­gesichts der ihnen erst später bekannt gewordenen, oben er­wähnten Maßnahmen und Hilfsmittel der Legierung wohl nicht lange vorhalten. Der voraussichtliche Mißerfolg dieses Streiks dürfte auch einen weiteren Ausstand, einen

geplanten Postbeamtenstreik

hintanhalten. Die ungarischen Postbeamten, die gleichfalls mit den Gehaltsverhältnissen Unzufrieden sind, wollen näm­lich den Streik mitmachen. Sie werden sich die Sache aber jetzt Wohl anders überlegt haben.

pfaebriebt von Kolonne Ghfcnapp!

Endlich, nach fast drei Wochen banger Erwartung, lieg) eine Nachricht von der Kolonne Glasenapp vor. Leider ifi sie keineswegs tröstlich, denn sie enthält nichts als die Mel­dung von neuen Verlusten des Detachements. Amtlich wird mitgeteilt:

Aus Windhuk werden unter dem heutigen Tage noch folgende nachträglichen Todesfälle der Kolonne Gla­senapp aus Onjatu gemeldet:

von der der 4. Kompagnie des Seebataillons: Ein- jährig-Gefreiter Johannes Schmidt am 10. April in folge der bei Okaharrii erlittenen Verwundung; Unter­offizier Max Kiessig am 11. an Typhus; Seesoldai Franz Dietrich am 14. an Herzschwäche;

von der 1. Kompagnie des Seebataillons: Seesoldai Gustav S el k e am 11. infolge der bei Okaharui erlittener Verwundung;

vom Ersatztransport Winkler : Reiter Alois Wolfs am 15. an Herzschwäche.

Ferner wird gemeldet, daß am 20. April ein Trans­port von 42 Kranken der Kolonne Glasenapp unter Füh­rung des Hauptmanns a. D. Fromm in Windhuk ein­getroffen ist.

Das sind also fünf Todesfälle und 42 Krankheitsfälle. Auffällig erscheint die Tatsache, daß von den fünf Toten zwei uii Herzschwäche gestorben sind. Offenbar ist diese Herz­schwäche als Folge einer Fiebererkrankung, wahrscheinlich der Malaria, aufgetreten. Auch bei den Kranken durfte es sich größtenteils um Fiebererkrankungen handeln. Nach Ab­zug dieser Abgänge würde Glaseno v noch etwa über 300 Gewehre verfügen. Indessen darf nicht übersehen werden, daß zur Bedeckung des Krankentransports ebenfalls Truppen nötig waren, mindestens wohl 50 Mann, so daß Glasenapp wch Absendung der Kranken k a u m m ehrals 250 M a n n Zur Verfügung gehabt haben dürfte.

Aus der obigen amtlichen Depesche geht weiter hervor, raß die Kolonne Glasenapp am 15. April noch in Onjatu Itano und inzwischen weitere Gefechte nicht statt- ge funden hatten. Ueber die Operationen der Kolonne dem 15. April ist N i ch t s bekannt.

Dezimierung der Truppe durch Krankheiten "ann m - nehmen. Bei dem Umstande, daß die Truppen einen verhältnismäßig engen Raum zusammen- sich die Übertragung endemischer (Sier S der Malaria, leicht. Man muß saat das man einen Eierkuchen backen will, Ä^L^^ Und man muß sich mit treiben will. ^"dm, wenn man praktische Kelonialpolitik

J«sertto«Spreis: Die einspaltige Petitzettr für ganz 6DW Hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst lL H^

Reklamen die PetitzeUe 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expeditton: Gießen, S e l t^e r'Slv e^s «j FerAsprecha«fchl«ß Nr. 363.

(Oießener Weitung)

Der Krieg in Ostasien.

Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß die japanische Kriegs­leitung eine gewalüge, auf beiden Seiten umfassende An- griffsoperativn gegen die Rnsien am Jaln plant.

Der russische Generalstab trifft denn auch schon Vor­bereitungen gegen einen

japanischen Einfall in die Mandschurei, der mit Umgehung des Jalu nördlich von ihm ins WeT gesetzt werden soll. Die Japaner hoffen, durch diese Um= jassungsbewegung zugleich mit dem Vorrücken von Süden her einen großen Erfolg zu erringen. Und die Gefahr für die Russen ist tatsächlich groß, falls die russische Heeresleitung am Jalu nicht äußerst vorsichtig operiert um nicht rechtzeitig in irie drei Defil6s der 25 Kilometer' breiten Gebirgszone zwischen dem Jalu und Liaoischang und T ihre Verteidmungs- Tllungen um Fönghwangtschöilg zurückgeht. Bei gestickter Verwendung ihrer starken Kavallerie kö.. ur de.. Russen abim die Umfassungsbewegungen der Feinde kaum entgeh^.,.

Die Nachricht von einem neuen Angriff aus,

Port Arthur '

bat sich inzwischen, wie vorauszusehen war, als blanke Er­findung erwiesen. Im Festungsbereiche ist keine Ve.^nde- rnng eingctreten. Wie sich herausgestellt hat, war der Kreu^m „Bajan" am 13. d. Mts., als er den Torpedobooten zu £ 4fe eilte, gezwungen, sich in die nächste Nähe des japanischen Ge­schwaders zu begeben. Ein Hagel von feindlichen Granaten ^ing auf ihn nieder, ohne aber Beschädigungen anzurichten. Die beiden deutschen dem russischen Hauptquartier attackierten Marineoffiziere sind in Port Arthur angelangt.

Oie Politik. ------- —

T In der Schlneiz soll im nächsten Jahre, voraussichtlick im Mai, ciine neue internationale Arbeit arschutzkonfertlUZ stattfinden. Vor allem soll es sich dabei um die Beseitiguna der gewerblichen Nachtarbeit der Frauen und das Verbot der Verwendung des Weißphosphors in der ZündholZfabri- tatwn handeln. Auch der Kinderschuh und die Blei- gefahr sollen erörtert werden. Auf eine Anfrage des fchwei- zerischen Bundesrats haben Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, Italien, Holland ihre Beteiligung angekündigt. Auch die übrigen in Betracht kommenden Staaten dürften sich auf der Konferenz einkinden, namentlich Belgien und England

Portugal,

0 Wegen „politischer Erregung" der Minderheit der M- geordnetenkammer hat König Carlos das Parlament auf­gelöst. Für die Abgeordnetenwahl ist ein naher Zeitpunkt festgesetzt worden. Die neuen Cortes werden am 29. Sep- tcmber zusammentreten.

Balkan-Staaten»

^^ Endlich sind die serbischen Königsmörder, soweit sie der Adjutantur des Königs angehörten, durch andere Offi­ziere ersetzt worden. Die Maßregel erfolgte, nachdem der russische Gesandte Gubastow telegraphiert harte, daß er nicht nach Belgrad komme, so lange die Verschwörer noch am Hofe Dienst täten

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, * Nach englischen Darstellungen wäre es Tatsache, daß in B c i t i s ch - S ü d w e st a f r i k a eine starke revolutionäre Bewegung gegen England herrsche. Wie erinnerlich, wollen die britischen Behörden einem Burenkomplott auf die Spur gekommen sein, das einen Aufstand anzetteln wollte. Einige angeblich an diesem Komplott beteiligte Buren wurden fest- genommen und des Hochverrats angeklagt. Die Vloemfon- teiner Zeitung „Post" begleitet diese Tatsache mit der Mel­dung, daß eine lebhafte revolutionäre Bewegung bestehe, deren Leiter drei in Großnamaqualland wohnende fr ii Here Burenkommandanten seien. Diese hätten eine ge­heime Gesellschaft gegründet, nach deren Satzungen jeder seitens eines Mitgliedes begangene Verrat mit dem Tode be­straft wird. Das Blatt bezeichnet es weiter als bedeutungs­voll, daß transvaalische Freiwillige in großer Zahl rüsten und Transportmittel mieten. Die ganze Meldung sieht da­nach aus, als sei sie eine große Aufbauschung irgend einer belanglosen Geschichte.

Dos und Gesellschaft.

Der Kaiserhat gestern von Catania aus die Weiter­reise nach Bari angetreten. An der Einweihung der neuen Eisenbahn-Rheinbrücke bei Mainz am 1. Mai mittags wird außer bem Kaiser vmaussichtlich auch die Kaiserin teilnehmen. Der Kaiser wird im Anschluß an seine Mittelmeerreise am 30. ds. Mts. zunächst in Karlsruhe eintreffen zu einem kurzen Besuche bei den großberzoalich badischen Herrschaften. Dort wird die Kaiserin mit ihm zusammentreffen. Von Karlsruhe fährt das Kaiserpaar nach Bischofsheim, wo der Großherzog von Hessen den kaiserlichen Sonderzug erwartet. Hierauf be­nützen das Kaiserpaar und der Großherzog zur Weiterfahrt die neue Umführungsbahn, die sie zur neuen Rheinbrücke bringen wird. Nach Beendigung des Festaktes begibt sich das