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Dienstag, den 19. April iyu4.

I »*««« ««wtett : in «eßen, obgkh.lt monatlich 60 Psg., IN4«u« gebracht 60 Pf«., durch die Post bezogen »tertel- jihrttch Mk. 1.60.

I MtMettxft«« : Oberß.ffifch- MamNirnzeitung füglich) wb bk Meße— r e«ife*6I*f«e (wbchentlich).

He« Blatt erscheint an «Hex Werktagen nachmittag«.

rekimer

______________ 13. Jahrgang.

I«sertio«SpreiS: Die einspaltige PetttzrÜe für gan» OWk heffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sanft to W^ Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Selt<-rSweg M Fer«sprecha»schl«ft Str. 362.

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Neueste Nachrichten

(Gieße««- UngeStatt)

NuaSHLuKi-e Tageszeitung

(Gießener Zeitung)

für DBerMen M die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzetger für Gietzem und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachmlgen bet Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

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keine Zeit war". Wie die „Vetropawlolvsk" sank, schildert Admiral Togo llicht näher. Er sagt nur ganz kurz: „Wäh­rend des Versuchs des Feindes, den Hafen zu erreichen, lief

Die letzten Reiebstagsdebatten

liVon unserem parlamentarischen Mitarbeiter.)

fülle. Diese durchaus i r r t ü m l i ch c A'u skunft ist tief be­dauerlich." Weiter heißt es ausdrücklich, daß kein Kriegerver einler einer sozialdemokratisch geleiteten Gewerkschaft ange

^ein Reichskanzler ist endlich sein „bischen Gehalt" für ^^öidiinb seine Kanzlei bewilligt. Fünf Tage hat Graf Bülow tV0 ~0 Anim ringen, fünf Tage Rede und Antwort stehen, fünf & Stühle i'liigriffe abwehren niügcn von rechts, von links imb von WUFBFMiäte. Während der Beratung des Neichskänzleretats S^Q3&.Dp«tote man mit minutiöser Genauigkeit zwei Etappen unter- Die erste war gekennzeichnet durch die Antwortrede Bfe^^ Bülow auf das politische Verhör, das der natio=

N 2 s ?>muiber ale Abgeordnete Dr. Sattler über die Fragen der aus- Z 2 st^L.LK^Äigen Politik mit ihm angestellt hatte. Die zweite Stufe ssmiirbe cingeleitet durch die Antwortrede des Reichskanzlers

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$ H ^gLztnf bic an seiner Wirksamkeit von dem Grafen Reventlow $&” sf Die erste Rede hat keinen großen Erfolg gehabt, weil der !~wJ?sriÖ^ eine materielle Erörterung über die schwebenden

-frügen vermied und sich auf die allgemeine Mitteilung be= 2 L'iÄ^raâ, daß Deutschland eine durchaus friedliche MKHnz ver- ^sr'^x-Wüe uind daß man zu seiner Regierung das Vertrauen haben

Cr werde die Geschäfte der auswärtigen Politik im 2:■ <online iner Reichswohlfahrt leiten. Eine derartige Erörterung ^M^ävV'Miag naturgemäß selbst die loyalsten Politiker nicht zu be= Man will von dem verantwortlichen Leiter eines LH^;Mâ)es mehr hören, als allgemeine Versicherungen. Die M ^iebe des Reichskanzlers war deshalb ungleich wir- kMygsvivller, weil er die Situationsschilderung nicht ganz un- MMM, die pessimistischen Anschauungen wegen einer angeb- lkbihm Isolierung Deutschlands indes mit dem Hinweis auf uliniere physischen Machtmittel, auf unser starkes Landheer und a:M liniiere wachsende Flottenmacht, abwies. Das sind aller- dMgs zrvei Faktoren, die als äußerstes Mittel bei internatio- Turden Fragen gewaltig mitsprechen und es kann nur nützlich seit 11, hrnn auch dem Auslande gegenüber derartige zeitge- mpajc Erinnerungen nicht fehlen.

MHerkenswert war die Debatte über den Etat des Reichs- kLÄstzleeD indessen noch aus einem anderen Grunde. Zum zyWtßn Male hat der Abgeordnete Bebel, der bekanntlich iim^ahre 1870 gegen die Bewilligung der Kriegsanleihe stWintc.. die Erklärung abgegeben, daß auch d^e Sozialdemo- fdaitic nicht auf einen Fuß breit deutscher Erde verzichten mürbe. Außerdem hat er die Verbrüderung der internatio- mrdn ^oâialbcmofratie in ganz neuem Sinne interpretiert. (£fc|dnciii sie seither in den sozialdemokratischen Darstellungen ^^ alts cin Kampfesmittel des Proletariats zur Erlangung der °^ HÄ!llchcift und zur internationalen Umgestaltung der Staats- y ^oinöiiimn, so wurde sie durch die neueste Erörterung des Abge-

ein Linienschiff vorn, Typ „Petropawlowsk", auf eine von uns in der vorhergehenden Nacht gelegte Mine auf und sank am 10 Uhr 32 Minuten vormittags." Berichte russischer Offiziere ergeben, daß bei dem Untergang des „Petropaw- lowsk" zwei durchaus von einander getrennte Explosionen gehört wurden, bevor das Schiff unterging. Die erste war durch eine Mine veranlaßt und die zweite erfolgte, das Magazin Feuer fing. Nach diesen Mitteilungen in auch die Verletzung des Panzerschiffes „Pobjeda", das von Toreedos getroffen wurde, ^ine leichte, wie Admiral Togo in seinem Bericht ann'.mmt, sondern der Bug wurde unter der Wasser­linie getroffen. Drei Kompartiments füllten sich mit Wasser. Nach derselben Ouelle soll allerdings auch ein japanischer Torpedojäger gesunken sein. Während des folgenden Bom­bardements wurden über hundert russische Soldaten und Matrosen verwundet oder getötet. Admiral Togo wurde von hem japanischen Marineminister Jamamoto telearavbisch m dem Erfolg seines achten Angriffs auf Port Arthur beglück­wünscht. Das glänzende Ergebnis, sagt der Minister, ist ^war auf die leuchtenden Tugenden des Kaisers zurückzu­führen, aber die treue imb tapfere Haltung der Offiziere und Loldaten hat hervorragenden Teil daran. An ihrem Ver­halten ist nichts auszusetzen.

Angesichts der drohenden Situation hat ein großer Kriegsrat in Petersburg

unter Vorsitz des Zaren stattgesunden, dem alle Großfürsten beiwohnten. Der Kriegsrat war der Ansicht, ha^ trotz des Verlustes des „Petropawlowsk" die Lage in Ostasien un­verändert geblieben sei. Die Verteidigungswerke von Port Arthur sowie die Geschütze der Panzer und Kreuzer genügten DoUftänbig zur Verteidigung. Wie es heißt, wurde aber eine Mobolisierung von 500 000 Mann für die Mandschurei be­schlossen.

hören dürfe.

Oestcrrcicb-Ungam

4« An allen Ecken und Enden Streiks, das ist das Krite­rium der gegenwärtigen innerpolitischen Lage in Ungarn. In der Hauptstadt streiken die Konditorgehilfen und die Lohn­kutscher,' in Debreczin die Bürstenfabrikarbeiter, und selbst auf dem Lande beginnen die Arbeiter, zunächst die Zucker­fabrikarbeiter, zu streiken. Das kann, wenn das so weiter geht, noch gut werden.

Spanien.

A Der ersten Petardenexplosion in Barcelona ist eine zweite

gefolgt: Mitten im Abend eine Petarde.

Stierkampfzirkus platzte am; Sonntag Es entstand eine Panik, doch wurde kein

Schaden angerichtet. König Alfons befand sich nicht im

Zirkus.

Russland.

c? Kaum hat sich die Erregung über die jüngste Bomben­ervlosion im Hotel du Nord in Petersburg einigermaßen ge­legt, so wird ein neuer Bombenanschlag aus Moskau ge­meldet. Der dortige Universitätsprofessor Iwanow, der sich bei den freisinnigen Studenten unbeliebt gewacht bat, fand eine Bombe in seinem Bett. Außerdem erhielt er Drohbriefe, worin die revolutionäre Partei ihm den Tod ankündigte. Wenn solche Dinge Vorkommen, kann man sich nicht darüber wundern, daß die russischen Behörden die Stu­denten auch bei geringfügigen Anlässen mit besonderer Härte

behandeln.

Balkan-Staaten

Lttomdnete,! Bebel zu einem idealen Streben gestempelt. Äe 3 i'pmâi-jsche Bevölkerung soll nach seiner Erklärung in aller 5 50 (ihren Länder Fühlung miteinander suchen, um die Herr- : ’ schaden: nationalen Gegensätze durch ein gegenseitiges Ver- < «Wran umd durch einen friedlichen Ausgleich zu überwinden. ^ Sumi Schluß muß auf die veränderte Haltung der Elsaß- 2 ^WUänger hin gewiesen werden. Sie traten wieder auf, um ^ofWLihre' Heimat eine eigene Vertretung im Bundesrat zu ver- ^'lalmgm, eine Forderung, die wohl kaum erfüllt werden kann, ' ' toriigeirabc der Bundesrat der Souverän der Reichslande ist; 5 aßiedie kleideten ihr Begehren in eine so maßvolle Form und ' lüWn auch durch den Inhalt der Reden erkennen, daß die " ? Pßruiestl erbewegung endgültig überwunden ist. Diese Tendenz - Miiihinn so schärfer hervor, als die Polen wieder mit endlosen .BkMwrden auftraten. Elsaß-Lothringen ist deutsch gewor- 'be/Wciil deutsches Volkstum dort ansässig ist unb deutsche Art mH deutsche Sprache auch durch die mehrhundertjährige Zu- geMiglleit zu Welschland nicht untergegangen sind.

Der Krieg in Ostarten.

I Jn Londoner Blättern taucht das angeblich wohlbegrun- p)edE(M von einem Anschlag der Japaner auf Niutschwang |^ut>r mit Aufbietung starker Machtmittel ins Werk gesetzt ff re enbem soll.

bsK^,

üe Londoner Meldung beruht auf dem Bericht eines Ai^igmzeugen ans Schanhaikwan, der eine

große japanische Landungsflotte

'M'Edem Kurs auf Niutschwang gesehen haben will, und

Der Kapitän eines in Nirllschwang aus Tschifu ein- ; getroffenen Dampsers berichtet, er habe eine 26 Schiffe ; We japanische Flotte mit 100 Transportschiffen nördlich ' toon Port Arthur im Golf von Tschili gesehen. Die Flotte ; fsei im nördlicher Richtung gefahren, und man nehme an, : Hb 1ie nach Kaitschou südwestlich von Niutschwang be- - istimn.it sei.

lieb er den Verlaus der

letzten Kämpfe vor Port Arthur

. Heigt nunmehr der ausführliche Bericht des Admirals Togo irrn Wontlaut vor, der allerdings nichts wesentliches mehr den bekannten Tatsachen zufügt. Er bestätigt, daß ein tufter Torpedojäger nach einem Kampf von 10 Mnuten ompch japanische Torpedoboote in den Grund gebohrt wurde unO mit der ganzen Mannschaft unterging, „die zu retten

Die poliuh.

1“ ^LML mLlagenswerte Spaltung im deutschen Mvtren- ucrcin ist auf der soeben in Dresden abgehaltenen General­versammlung dieses Vereins zu Tage getreten: Zwischen der Provinzialgruppe Berlin-Mark Brandenburg und dem Ge- samtvorstanä des Vereins ist es vor einiger Zeit zu Streitig­keiten gekommen, die ihren Grund in Meinungsverschieden­heiten über das Vereinsorgan „Die Flotte" hatten. Auf die Anträge, die die Provinzialgruppe wegen der Redaktion der „Flotte" in Dresden einbringen wollten, hatte der Ge­samtvorstand des Vereins in einer Vorstandssitzung mit einer Art Mißtrauensvotum gegen die Provinzialgruppe geant­wortet. Daraufhin zog die Provinzialgrirppe in der Haupt­versammlung ihre Anträge zurück und erklärte weiter: Sie habe ihren zur Hauptversammlung abgeordneten Vertretern anheimgegeben, an den weiteren Veranstaltungen des Flotten­vereins nicht mehr teilzunehmen, da eine Mitwirkung der Gruppe Berlin-Brandenburg keinen Erfolg mehr verspreche. In der Hauptversammlung wurde der Versuch gemacht, den unerfreulichen Riß in dem Verein zu heilen. Indes gelang das nicht, da weder der Gesamtvorstand noch die Provinzial­gruppe den ersten Schritt tun will. Hoffentlich findet sich bald ein Modus, den Zwist beizulegen. — Aus der Haupt­versammlung des Vereins, an der auch der sächsische Kron­prinz teilnahm, ist noch zu erwähnen: Die Versammlung beschloß die Veranstaltung einer Lotterie zum Besten mari­timer Wohltätigkeitsinstitute und für Zwecke des Vereins. Admiral Hollmann ist aus dem Präsidium ausgeschieden; Reichsrat Freiherr v. Würtzburg-München wurde zum Vize­präsidenten gewählt. Die nächste Tagung findet in Stutt­gart statt.

X Kaum hat sich Bulgarien mit der Pforte geeinigt, da sucht es sein Mütchen an einem anderen zu kühlen: Zwischen Bulgarien und — Belgien ist es zum Abbruch der diploma­tischen Beziehungen gekommen. Allerdings hat bisher keiner der beiden Staaten seinen diplomatischen Vertreter bei dem anderen Staat abberufen. Aber man schneidet einander diplo­matisch. Veranlassung zu dem Sturm im Glase Wasser gab der Umstand, daß die bulgarische Regierung bei der von Bel­gien verlangten Auslieferung zweier in Sofia verhafteter belgischer Schwindler völkerrechtswidrige Schwierigkeiten ge­macht habe. Nun, über diesen Konflikt wird ein Weltkrieg nicht ausbrechen!

Hfriha.

[3 Vor einer neuen Burencrhcbnng scheinen die Engländer eine Heidenangst zu haben. Nach einer von britischen Blättern veröffentlichten Meldung aus Pretoria sollen sich 70 Hol­länder heimlich von Johannesburg nach dem Lydenburg- Distrikt begeben haben, wo angeblich ausgedehnte Waffen- und Munitionsvorrätlj für sie aufgestapelt liegen. Eine Untersuchung habe ergeben, daß sie beabsichtigten, sich durch Plünderung der in den Außenbezirken liegenden Banken und Geschäftshäuser in den Besitz von Geldmitteln zu setzen und dann sämtliche Farmen im Norden von Transvaal aufzusuchen, um dort Leute zu einem Auf st and an­zuwerben. Offenbar handelt es sich bei dieser Meldung um müßiges Geschwätz. Eine neue Erhebung der Buren wird ja einmal kommen, weil sie kommen muß. Aber solche Erhebungen macht man nicht mit angeworbenen Söldnern. Einstweilen können die Engländer über die Lage in Süd­afrika noch ruhig sein, an den Kragen wird es ihnen erst später gehen.

(69. Sitzung.)

Deutscher Reichstag.

CS Berlin, 18. April.

-& Ein Münchener Blatt tischt der Welt die Sensations­nachricht auf, der Konsistorialpräsident der Pfalz und Abg. Dr. Hammerschmidt seien nach Berlin gereist, um den Kaiser zur Teilnahme an der Einweihung der protestantischen Kirche in Speyer einzuladen; die Herren hätten aber eine ab­schlägige Antwort erhalten, weil sie nicht zuvor den Prrnz- Regenten von Bayern eingeladen hatten. Unserem Berliner (^-Mitarbeiter wird diese gawze Geschichte von authentischer Seite als völlig erfunden bezeichnet.

4= Unter keinen Umständen dürfen Kriegervereiü^mitgliedcr einer unter sozialdemokratischer Leitung stehenden Gewerk­schaft angehören, wenn sie auch selbst ganz und gar keine Sozialdemokraten sind. Das ist in kurzen Worten der In­halt eines Rundschreibens, das der preußische Lande^krieger- Verband an die ihm angeschlossenen Kriegervereine versendet. In dem Schreiben heißt es: „Der Vorstand eines großen Unterverbandes hat auf die Frage, ob Kriegervereinsmit- glieber, die lediglich deshalb einer unter sozialdemokratischem Einflüsse stehenden Gewerkschaft beitreten, meil sie sonst keine Arbeit finden könnten, aus den Kriegervereinen auszuschließen seien, die Antwort gegeben: Die bloße Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft bilde in einem solchen Falle kein Hinder­nis für die Kriegervereinsmitgliedschaft, wenn der Be­treffende sonst seine Pflichten als Krieaervereinsmitglied er-

Nach Erledigung einiger Rechnungssachen wurde heute vor gähnend leeren Bänken zur Abwechselung wieder ein­mal Sozial- und Mittelstandspolitik getrieben. Den Anlaß dazu boten zwei zum Etat des Reichskanzlers eingebrachte, aber zu gesonderter Beratung gestellte Resolutionen. In der ersten bringt das Zentrum seine Wünsche wegen tunlicher Berücksichtigung ortseingesessener Handwerker und Arbeiter und wegen Verbesserung des Submissionswesens bei Ver­gebung von Arbeiten und Lieferungen durch Reichsbehörden und Gemeindeverwaltungen zum Ausdruck; die zweite, so­zialdemokratische, zielt darauf ab, die Lohn- und Arbeits­bedingungen für die Arbeiter in den Verträgen der Marine- und Handelsverwaltungen mit Lieferanten und Unternehmern günstiger zu gestalten. Der Abg. Gröber wandte sich bei der Begründung des Zentrumsantrages scharf dagegen, daß die Sozialdemokraten auch bei dieser Gelegenheit ein­seitig nur die Interessen der Arbeiter schützen wollten, legte die Schäden des Submissionswesens dar, und machte Vor­schläge, wie im einzelnen Remedur geschaffen werben könne, bis , eine entsprechende ^Organisation des Handwerks die völlige Abschaffung der Submissionen ermögliche. Dr. Braun verteidigte in seiner Antwort die Haltung der Sozialdemo- kraten mit der Behauptung, daß das Handwerk durch die er­drückende Konkurrenz der Großindustrie doch dem Untergänge geweiht sei. Im Interesse der Allgemeinheit aber will er die Submissionen beseitigt und allenthalben den staatlichen Regiebetrieb eingeführt wissen. Für die Zentrumsresölution und gegen die der Sozialdemokraten erklärte sich dann der Aba. Dröscher namens der Konservativen, Dr. Lieber namens

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