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Nr. 38.
WhMA<e«e«tSprriS: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., taM H«us gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel- jährlich Mk. 1.50.
•tetWbeUa&ex: Oberheffische Famittenzeitung (täglich) und die Gießener Geifenblase« (wöchentlich).
Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
Montag, den 15. Februar 1904,
___________ 13, Jahrqan g.
JLsrrrionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ohm
Hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. [onft 16
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Postzeitungsliste No. 3269.
Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 88
Fer«sprecha«schluß Nr. 362.
Devese AkHnchlen
(Gießener Uagevtatt)
Fl«avhL«gige Hageszeilung
(Gießener Jeiinng)
für Oberheffen und die Kreise Marbrrrg und Wetzlar; Lskalaazeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Grotzh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
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Verbrechen oder Leidenschaft?
Von einem Pädagogen wird uns geschrieben: Der Fall, der sich jüngst in einer Berliner Gemeindeschule zugetragen hat, daß ein Knirps von kaum 11 Jahren seinen Lehrer hinterrücks mit einem Taschenmesser überfiel und ihm mehrere Stiche beibrachte, die nur deshalb leicht ausfielen, weil die Kraft zu einem gefährlichen Stotz nicht ausreichte, dürfte vom pädagogifchen, wie vom fozialen Standpunkt aus höchst interessant sein. Denn es handelt sich hier nicht um ein schlecht erzogenes Kind, sondern um den Sohn einer Beamtenfamilie, der in geistiger Hinsicht große Vorzüge aufwies. Er war der erste in feiner Klasse, aber zugleich, da er ständig an Nervenaffektionen und eine ganze zeitlang am Veitstanz gelitten hat, eine unruhige Natur und darum für bequeme Lehrer lästig. Er wurde nun in die unterste Bank gefetzt, damit ihn der Lehrer, wie er angab, besser überwachen könne. Er war also aus dem Ersten in der Klasse plötzlich der Letzte geworden.
Einem Kinde kann natürlich der pädagogische Zweck dieser Matzregel auf dem ersten Blick nicht fo verständlich sein, wie einem Erwachsenen. Der Fall war für den Knaben um so tiefer, je größer fein Ehrgeiz ist und je mehr ihm seine Mitschüler die Härte der Strafe empfinden ließen. Welches auch immer der Zweck dieser Matzregel gewesen fein mag, sein Lehrer hat unter allen Umständen pädagogisch falsch gehandelt, weil er von seinem Schüler für die Beurteilung feiner Anordnung die Verstandesreife des Erwachsenen forderte, anstatt sich den Anschauungen der Kinder anzupassen. Das Seelenleben des Schülers muß gewaltige Stürme durchgemacht haben, ehe der grauenhafte Entschluß eines Ueberfalls in ihm entstehen konnte. Auch gibt sich in der Tat ein Haß zu erkennen, der ohne ein Verschulden des Lehrers nur bei einer bösartigen Natur verständlich wäre, bei einem gut erzogenen Knaben aber nur dann psychologisch begreiflich ist, wenn er sich als das Opfer ehrverletzender Ungerechtigkeiten fühlte. Jedenfalls ist die Angelegenheit nicht erledigt, wenn der Schuldige die Strafe empfängt, die Leitung der Schule hat auch zu untersuchen, ob nicht pädagogische Fehler gemacht worden sind und ob der Fall nicht prinzipiell verwendet werden soll. Sollte es sich aber lediglich um einen Akt der Leidenschaft, begangen im Zustand des getrübten Bewußtseins, handeln, dann wäre die Unterbringung dieses Knaben in eine Zwangserziehungsanstalt das unerfreulichste Ergebnis der Untersuchung, weil es die Tragik seines Schicksals nur noch vermehren würde. Man darf bei diesem ganzen Falle nicht außer acht lassen, daß keine bewußte Auflehnung gegen die Schulordnung, sondern lediglich ein unglückliches Naturell die Strafversetzung vom ersten zum letzten Platz veranlaßt hat.
Das Verletzende dieser Strafversetzung besteht darin, daß der Knabe mit den untüchtigsten, wahrscheinlich auch den dem Gespött oder dem Mitleid der Klasse preisgegebcnen Elementen in Berührung kam. Dem Blicke in eine Schulklasse Präsentieren sich also zwei Kategorien. Die guten Schüler und die schlechten, die schon räumlich voneinander getrennt werden und kaum noch eine Berührung miteinander haben. Es fragt sich, ob die Anstachelung des kindlichen Ehrgeizes und die Entfesselung eines Wettbewerbs, der schon bei den Kindern alle Erscheinungen des Kampfes ums Dafein zeitigt, pädagogisch richtig ist. Wir unsererseits möchten glauben, daß die sozialen Instinkte im Kinde besser entwickelt werden, wenn sein Ehrgeiz sachlich beeinflußt wird, indem er sich auf die Erzielung günstiger Zensuren wirft, anstatt, daß man auch noch das persönliche Moment zur Hilfe nimmt und das jugendliche Gemüt dazu aufreizt, nicht bloß gute Zensuren zu erzielen, sondern auch noch feinen Nebenbuhler zu überflügeln. Vielleicht wird der bedauerliche Berliner Fall in Fachkreisen auch von dieser Seite aus einmal betrachtet . . .
Soweit die beachtenswerte Zuschrift. Interessante Aufschlüsse über den Seelenzustand des Knaben vor der unseligen Tat gab seine eigene spätere Aussage. Er hatte, als an ein und demselben Vormittag die zweite Maßregelung erfolgte, bevor er sich heruntersetzte, einem Mitschüler zugeflüstert: „Was wird denn nun meine arme Mutter dazu sagen?" „Dann — so erzählt der Junge — ist vor dem Zeichnen die große Pause gekommen, ich hatte gerade das Messer aufgeklappt, um meinen Bleistift zu spitzen, als der Lehrer rief: „Alle herunter!" Ich ging aus der Bank und sah, daß der Lehrer, der nach Hause gehen wollte, an mir vorüberkommen mußte. Da bin ich heruntergesprungen." — „Und hast ihn mit dem Messer gestochen?" — „Das we:ß ich nicht. Dann ist mir meine Mutter eingefallen und meine Geschwister, und da habe ich zu schreien angefangen. Der Lehrer hat sich nach mir umgedreht und gesagt: „Junge, du bist wohl verrückt geworden?" Ich habe ihn darauf gefragt: „Darf ich mich wieder Zweiter setzen?" Man sieht Die fixe Idee, die sich nur um den einen Punkt, die vermeintliche Schande des Heruntergesetztwerdens dreht. - -^^^^
Der Krieg in Oftafien.
Die Russen, die in diesen Tagen ihr Hauptaugenmerk darauf richten, den Hafen von Port Artchur gegen er- neute Angriffe von feiten der Japaner möglichst zu sichern,
haben einen schweren Verlust durch den Untergang eines bei der Inspizierung und Neulegung der unterseeischen Sperrnnnen beschäftigten Minentransportschiffes erlitten. Der Unfall trug sich nach der offiziellen Depefche des Statthalters Alexejew an den Zaren folgendermaßen zu:
Tas Minentransportschiff „Jenisiei", Kommandant Kapitän zweiten Ranges Stepanow, das sich auf der Linie der Minensperre befand, ist am 11. d. M. infolge einer Explosion gesunken. Ter „Jenissei" hatte eine auftauchende Mine gesichtet und fuhr an sie heran, um sie durch einen Schutz unschädlich zu machen. Dabei wurde „Jenissei" auf eine dancbenliegende Mine getrieben, die unter seinem Bug explodierte. Tie Boote konnten noch ins Wasser gelassen werden; bei der Explosion fanden jedoch ihren Tod der Kommandeur Stepanow, der Mechaniker Janowski, die Midshipmen Chrustschow und Trischenko sowie 92 Matrosen.
Drrs ist eine neue schwere Schlappe für die ohnehin schon stark geschwächte russische Flotte, ohne daß man deshalb an eine dauernde Bresche in dm Spernnineu zu den- ken braucht. Die in die Luft geflogenen Minen lassen sich bei Anwendung der nötigen Vorsicht wohl bald wieder ersetzen. Doch erhöhen sich die Verluste der russisck)en Mann- id^ift wieder um ein beträchtliches, lvährend
die Verluste der Japaner
nach der ersten jetzt vorliegeirden amtlichen Meldung ziemlich unbedeutend sind. Nach einer Veröffentlichung des Tokioter Kriegsamts blieben im Kampfe bei Port Arthur- sämtliche japanische Schiffe unverletzt. Verlust an Mannschaften war nur an Bord der Torpedoboote zu beklagen und betrug 4 Tote und 54 Verwundete. Nach Admiral Togos Bericht handelte es sich bei dem ersten Angriff nur um eine Erkundung der Stärke der Besatzung von Port Arthur. Weiter wird gemeldet, daß ein japanisches Handelsschiff von dem r u s f i s ch e n W l a d i w o st o k - Geschwader an der Küste von Nesso, der nördlichsten unter den großen Inseln des ganzen japanischen Archipels, in Grund geschossen wurde. Wenn die Nachricht sich bewahrheitet, so sind die aus Wladiwostok ausgegangenen russischen Kreuzer auf dem Wege nach Port Arthur und es könnte sehr leicht ein Gefecht im japanischen Meer geben. — Sollte es zu einem neuen Angriff auf Port Arthur kommen, fo können wir jetzt wenigstens über das Schicksal der deutschen Frauen und Kinider beruhigt sein. Diese sind glücklich an Bord des Denzers „Hansa" nach Tsingtau gebracht worden.
Die Kohlenversorgung der russischen Flotte steht zur Zeit im Vordergrund der brennenden Fragen für die russische Marineverwaltung. Wenn auch die Russen in ihren ostasiatischen Hafen große Vorräte an Kohlen auf- gestapelt haben, fo ergibt sich doch aus der Tatsache, daß sie noch im letzten Augenblick in Cardiff große Ankäufe machen wollten, daß das vorhandene Material doch bei längerer Kriegsdauer nicht ausreichen wird. Auf der Sibirischen Bahn wird Rußland kaum nennenswerte Nachfuhr an Kohlen befördern können. Seine noch auf dem Meere befindlichen Transporte schweben aber in der drohendsten Gefahr, von den Japanern abgefangen zu werden. Es kann also sehr leicht der Fall eintreten, daß infolge mangelnder Kohlenversorgung der Aktionsradius der russischen Schiffe sehr eingeschränkt und ihre Gefechtsfähigkeit auf ein geringes Maß reduziert wird. Damit rechnen denn auch die Japaner stark, deren sehr günstig gelegene Kohlenwerke die japanische Flotte mit völlig ausreichender: Kohlenmengen versehen können, die allerdings der englischen Kohle an Wert nicht gleich sind, aber doch vollständig genügen, um die Manövrierfähigkeit der japanischen Flotte in jeder Weise zu sichern. In russischen Marinekreisen hegt man die größte Besorgnis, daß das Hilfsgeschwader, bestehend aus dem Panzerschifie „Osliaba" und den Kreuzern „Dmitri Donskoi" und „Aurora", begleitet von zehn Torpedobooten rmd einem Kohlentransporte/ dem Dampfer „Saratow", das sich jetzt noch im Indischen Ozean befindet, abgefangen wird. Die Gefahr für diese Schiffe beginnt nämlich schon auf dem Breitengrade von Formosa, den Pescadoren und den Liu-kiu-Jnfeln, in deren Buchten wohl zahlreiche japanische Torpedokceuzer ihre Beute erwarten werden.
Neue russische Verstärkungen zur See, die sich vom heimischen Ostseehafen Kronstadt aus nach Ostasien begeben sollen, werden selbstverständlich auch mit großen Schwierigkeiten betreffs der Kohlenversorgung zu sümpfen haben, da sie ihre Kohlenvorräte in neutralen Häfen nur soweit ergänz-en dürfen, daß sie imstande sind, den nächsten russischen Hafen zu erreichen. Deshalb sind die Japaner stets in der Lage, ihre Bewegungen zu kontrollieren und ihnen einen Hinterhalt zu legen. Die Aufsicht, die die
Engländer am Suezkanal üben, ist äußerst streng. Das österreichische Kohlenschiff „Java", das für einen Kohlentransport nach Port Arthur gemietet war, ist auf Anweisung des Auswärtigen Amtes in Kairo für ein Schiff der kriegführenden Mächte erklärt worden und sollte sofort den Hafen Port Said verlassen. Das Schiff löschte daher die Kohlen. Ebenlo bat die äavvtische Resierunü Vas Ersuchen Rußlands
abgelehnt, den russischen Torpeboboorszerporer, der am 10. d. M. havariert in Port Said eintraf, dort in Dock gehen zu lassen. Nicht einmal die Vergünstigung der schnellen Beförderung durch den Kaiser Wilhelms-Kanal wird die russische Ostseeflotte genießen. Unsere Negierung hat sich der Ueberzeugung nicht verschließen können, daß wir als neutrale Macht den Russen diesen Weg jetzt nicht gestatten dürfen. Der Kaiser Wilhelmskanal gilt als deutsche Binnenwasserstraße, die von Kriegsschiffen kriegführender Staaten ebensowenig passiert werden darf, wie Landtruppen durch einen fremden Staat marschieren dürfen. Die russische Verstärkung, die nach Petersburger Meldungen aus den drei Panzerschiffen „Borodino", „Alexander III." und „Suwaroff", sowie einem Torpedoboot und dem Transportdampfer „Kamschatka" unter dem Befehl des Vizeadmirals Wesselago besteht, mußte daher notgedrungen den zeitraubenden Umweg durch das Kattegatt machen.
Lihungtschang über die Mandschureifrage.
Die zweideutige Stellung der chinesischen Diplomatie, die wir eingehend geschildert haben, kann nicht besser gekennzeichnet werden, als durch einen Brief, den der schlaue Fuchs Lihungtschang s. Zt. nach Unterzeichnung des Pekinger Friedensprotokolls geschrieben hat. „Wenn wir die Mandschurei jetzt den Russen überlassen, so kalkulierte der „chinesische Bismarck", schadet es garnichts, weil dann die Japaner sich gewiß Korea aneignen werden, und wenn sich dann die beiden Länder, Japan und Rußland, an der Grenze zwischen Korea und der Mandschurei berühren werden, und jeder der beiden Gegner mit der Zeit versuchen wird, die Grenze auf Kosten des anderen weiter hinauszuschieben, dann werden große Streitigkeiten entstehen; scheint es dann im Falle eines Krieges, als werde Japan den kürzeren ziehen, dann helfen wir den Russen mit allen Kräften, Japan vernichten. Aus Dankbarkeit werden uns dann die Russen sicherlich die Mandschurei zurückgeben und Korea für sich behalten. Sieht es aber so aus, als werde Rußland im Kriege mit Japan unterliegen, dann wollen wir einfach die russischen Truppen aus der Mandschurei heraustreiben, indem wir vorgeben, Japan zu helfen, und werden auf diese Weise ohne große Mühe die Mandschurei zurückerhalten. Jetzt die Mandschurei gleich zurückbekommen, hält sehr schwer. England legt großes Gewicht auf die Mandschurei, aber daran brauchen wir uns nicht zu stoßen, weil England mit Gewalt nichts ausrichten kann. Deutschland ist neutral, Frankreich sieht aus weiter Ferne zu und Amerika schweigt still." Lihungtschang hat in prophetischem Geiste die heutige Situation ziemlich klar vorausgesehen.
Deutscher Reichstag.
(32. Sitzung.)
CB Berlin, 13. Februar.
Die Auseinandersetzung über freie Aerztewahl, Kassen- <mb Vertrauensärzte, die sich endlos weiterspinnt, wurde heute im ersten Teil der Sitzung durch Wahlprüfungen unterbrochen. Sehr unterhaltsam war das Zwischenspiel nicht. Die Wahl des Dr. Braun (Soz. >, Wahlkreis Frankfurt-Lebus, beantragte die Kommission für ungiltig zu er- erklären. Da neues Material nachträglich beiaebracbt worden ist beantragte Abg. Groeber (Ztr.) Zurückweisung der Sache an die Walsiprüfungskomnnssion. Darüber wurde fünfviertel Stunde geredet, woraus der Antrag Groeber angenommen wurde. Sodann kam das
schon ZU Tode gehetzte Kapitel
wieder an die Reihe.
Reichsgesundheitsamt
Tie Debatte ist weder interessanter
noch belangreicher als gestern. Höchstens wäre die Auseinandersetzung zwischen dem Sozialisten Stadthagen und dem Freisinnigen Mugdan zu erwähnen. Ersterer behauptet, die Zahl der Toten und Verwundeter: in der Industrie sei im letzten Jahre mit 120 000 größer, als die der Gesamtzahl der Toten und Verwundeten im deutsch-französischen Kriege auf deutscher Seite. Abg. Mugdan weist die maßlosen Uebertreibungen des Vorredners zurück. Tie Sozialdemokraten überschütteten die bürgerlichen Parteien mit den heftigsten Vorwürfen und seien doch selbst die größten Feinde aller Sozialpolitik. Das war der „Clou" der heutigen vierstündigen Sitzung!
Die Politik.
4« Wenn nicht alle Zeichen trügen, ist der Zehnstunden- Arbeitstag im Anzuge; vorläufig allerdings bloß für erwachsene Arbeiterinnen. Der Bunderat hat bereits den Einzelstaaten anheimgegeben über diese Frage Erhebungen anzustellen. Als Grundzüge sind hierbei angenommen worden die Herabsetzung der zulässigen täglichen Arbeitszeit von 11 auf 10 Stunden und am Vorabend der Sonn- und Festtage auf 9 Stunden. Bei Bewilligung von Ueber- arbeit soll die tägliche Arbeitszeit an Wochentagen 12 Stunden und am Vorabend von Sonn- und Feiertagen bei Arbeitsschluß spätestens 7^5 Uhr 9 Stunden nicht überschreiten. Die Beschäftigung von Wöchnerinnen soll vor Ablauf von sechs Wochen nach ihrer Niederkunft überhaupt nicht und während der folgenden zwei Wochen nur dann gestattet wer-