Nr. 129 Zweites Blatt.
Samstag, den 4. Juni 1904
__________________13. Jahrgang.
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Deuche Dachrichten
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für Overhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalaazeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen
Vertragsabkommen.
l Politische Wochenschau.)
Das deutsche Reich hat Gäste erhalten. Die Delegierter der österreichisch-ungarischen Monarchie sind in Berlin ein- getroffen, um die Vorverhandlungen über einen etwaiger neuen Handelsvertrag zu eröffnen. Es handelt sich hierbei im wesentlichen um die Feststellung, aus welchen Gebieten gegenseitige Zugeständnisse gemacht werden können. Von österreichischer Seite aus reflektiert man hauptsächlich auf günstige Bedingungen bei dem Getreide- und dem Viehver- kehr, zwei Forderungen, in denen der Regierung bekanntlick durch die Mindestzölle und die veterinärpolizeilichen Bestirn mutigen die Hände gebunden sind. Wenn nun ein Teil bei Presse der Meinung ist, daß hierdurch ein neuer Vertrag überhaupt gefährdet werden könne, so wird zweierlei außel acht gelassen. Einmal, daß die österreichische Ausfuhr nack Deutschland sich zu der österreichischen Einsuhr aus Deutsch land verhält wie 45: 17. Das Interesse der habsburgischer Monarchie an dem Gelingen eines neuen Vertragsabkom- mens ist also dreifach größer, als das deutsche. Außerden fommt noch ein sehr wichtiges Moment hinzu, das von der Pessimisten vollständig außer acht gelassen wird. Die beider Reichshälften des befreundeten Kaiserstaates haben bis jetz. einen neuen Zolltarif noch nicht zustande gebracht; e^bestehi aber zwischen ihnen ein Vertragsabkommen, wonach die Zollgemeinschaft in dem Augenblicke aufhört, wenn vor dem Zustandekommen eines neuen Zolltarifs irgend ein üsstehen- der Handelsvertrag gekündigt wird. OesterreichÄngarn ist also nicht in der Lage, den Mindesttarifen und den bestehen- den veterinärpolizeilichen Vorschriften ein kategorisches Nein entgegenzusetzen. Außerdem fommt noch die moralische Verpflichtung hinzu, daß es gegenüber der bewiesenen deutschen Bundesfreundlichkeit auch Entgegenkommen zeigen muß.
So sehr alle diese Fragen auch das öffentliche Leben berühren, so spielt sich die Debatte darüber doch nur in dein engen Kreise der Geschäftswelt ab. Die politische Debatte ist von ganz anderen Fragen beherrscht, unter denen vor allen Dingen die Frage der Simultanschule ober Konfessionsschule in dem Vordergrund steht. Durch die Zustimmung zu dem Zedlitzschen Antrag hat sich innerhalb der national- liberalen Partei ein Gegensatz zwischen der Fraktion und der Wählerschaft entwickelt, der immer weitere Kreise ergreift und der allmählich auch auf die freisinnige Vereinigung übertragen wird. Die nationalliberale Partei hat, um die Lehrergehälter regeln zu können, vor allen Dingen die gesetzliche Schulunterhaltungspflicht genauer fixieren wollen unk zu diesem Zwecke die Konfessionsschule als Regel anerkannt, Don bcr allerdings Ausnahmen zulässig sind. Die Wählerschaft stellt indes das „Schulideal" in den Vordergrund, unk in den öffentlichen Versammlungen wird mit immer größerer Dringlichkeit die Fraktion von ihren: eigenen Werke abgedrängt. Wie bcr Verlauf dieser Angelegenheit auch sein mag, die Spuren davon werden in der nächsten Zeit noch nicht verschwinden, und die bei den einzelnen liberalen Fähnlein so heißersehnte Einigung, die bei einem positiven Ziel nicht zu erreichen war, wird vielleicht in der Negation der Konfessionsschule erreicht. Jedenfalls ist dieser liberale Impuls ein sehr beachtenswerter Faktor in unserem politischer Leben, der, wenn auch kein Vertragsabkommen zwischen der einzelnen liberalen Parteien geschlossen wird, doch vielleicht die nächsten Wahlen mehr beherrschen könnte, als sich jetzt doraussehen läßt.
Diese Bewegung ist entschieden geistesverwandt mit der offiziellen Regierungspolitik, die augenblicklich in Frankreich dem Papsttum gegenüber in Kraft ist und mit aller Entschiedenheit fortgesetzt wird. Nachdem der französische Botschafter beim Vatikan „auf unbestimmte Zeit" seinen „Urlaub" angetreten hat, ist auch in Frankreich der Verkehr zwischen der Nuntiatur und der Regierung vollständig erloschen. Es bleibt inzwischen immer noch eine offene Frage, wie die französische Regierung überhaupt zur Kenntnis des päpstlichen Protestes an die fremden Mächte gelangt ist. Eine Zeitlang hieß es, der Fürst von Monaco habe dem Vatikan diesen Liebesdienst erwiesen. Neuerdings verlautet, der König von Portugal habe den Wortlaut ausgeliefert. Indessen ist bei Sachverhalt hier doch etwas anders. Der König von Portugal hatte die Absicht, dem König von Italien, der sein leiblicher Vetter ist, einen freundschaftlichen Besuch abzustatten; cs wurde ihm aber von Rom aus bedeutet, daß der Papst dann seine Beziehungen zu Portugal abbrechen und, was in Frankreich wahrscheinlich noch bevorsteht, das Vertragsabkommen, das sog. Konkordat, auflösen werde. Infolgedessen ist einstweilen der Besuch des Königs von Portugal in Nom aufgegeben.
Besonders feinhörige Politiker witterten übrigens Hinte: dieser geplanten Visite mehr als eine verwandtschaftliche unk freundschaftliche Aufmerksamkeit. Man nahm an, daß bei König vo- Portugal, der bekanntlich vollständig in Abhängigkeit von England steht, den in letzter Zeit mächtig aufblühenden italienischen Staat mehr, als es seither der Fall war, in das Kielwasser der englischen Politik zurückführen solle. England trägt ja überhaupt mit einer Geflissentlichkeit, di: gegen das Verhalten in früheren Jahrhunderten merkwürdig absticht, seine Freundschaft für die einzelnen Staaten aus
dem Präsentierteller herum. Eine neue Form fut um altes System! Mit Frankreich bat es das Abkommen wegen Marokkos und Egypten geschlossen, um in Ostasien den Schutz Frankreichs von Rußland abzusprengen, und da sich naturgemäß daraus eine größere Intimität zwischen den Dreikaisermächten entwickelte, so hat Lord Balfour, der leitende Minister Englands, vor wenigen Tagen in einer Parlamentssitzung die schlauberechnete Erklärung abgegeben, daß dieser Vertrag einem Abkommen mit Deutschland nicht im Wege stehe. Da wir aber keine gegensätzlichen Interessen gegen England haben, die in ähnlicher Weise auszugleichen wären, wie mit Frankreich, und da wir auch keinen Grund haben, grundsätzlich in unserer äußeren Politik mit England Hand in Hand zu gehen, so läßt sich nicht erkennen, was Balfour eigentlich im Auge gehabt haben kann, wenn er nicht etwa den Zweck verfolgte, Rußland durch den Hinweis auf ein deutsch-englisches Abkommen stutzig zu machen und mit einer neuen Methode ein altes Ziel zu erstreben, nämlich die Eifersucht und die Verfeindung zwischen den europäischen Festlandstaaten. Da England dank seiner geographischen Lage nicht so wie die Festlandsmächte auf Bündnisse angewiesen ist und diese deshalb, wenn es ihm paßt, auch viel leichter lösen kann, so steht man englischen Vertragsabkommen mit gutem Grunde etwas mißtrauisch gegenüber.
Vermischtes.
□ [Scn Wert der Kunstschätze der Großen Kunstausstellung Dresden 1904] kann man aus den Versicherungssummen erkennen, die für die Kunstwerke ausgeworfen sind. Die Versicherung beträgt 6 Millionen Mark gegen Feuer und 1 Million gegen Schäden beim Transport. An dieser Gesamtversicherung sind 35 deutsche Versicherungsgesellschaften beteiligt.
G [Sie Zeitung der Belagerten.) Den Belagerten in Port Arthur scheint der Humor nicht so schnell vergangen zu sein, wie man es bei ihrer gefahrvollen Lage annehmen könnte. Ein russischer Offizier, der von Moskau zurückge- kehrt ist, brachte eine Zeitung mit, die von den Unteroffizieren in Port Arthur herausgegeben wird und die von einer recht vergnügten Stimmung zeugt. Die Zeitung führt den Titel „Das Bajonett" und wird mittels Cyclostyle-VerfahrenZ vervielfältigt. Der Leitartikel der ersten Nummer beginnt folgendermaßen: „Heute werden mit dem Cyclostyle nur fünfzig „Bajonette" hergestellt, so daß wir für unsere japanischen Freunde keine übrig haben. Aber eine halbe Million Bajonette fommt mit der sibirischen Eisenbahn, und diese werden dem Feinde fr an so zugesandt. Unser „Bajonett" wird anregend sein, scharf und nicht ohne Spitze." Dann werden komische Sportspiele der Garnison geschildert. „Am Lonnabend fand ein internationaler Wettlauf statt. Alle Japaner rissen aus. Zuerst kam Gefreiter Gwozdew als Jeanne d'Arc kostümiert, ihm folgten die Gemeinen Luschin unb Lebenko als Schah von Persien und John Bull. Mütterchen Rußland wurde von dem Kanonier Wasilkow, dem Helden des „Retwisan", dargestellt, der als sechster kam. Mütterchen ^’ußlanb hätte gewonnen, wenn nicht ein Zusammenstoß mit ^ohn Bull vorgekommen wäre." Schließlich wird „um ma- wrielle Unterstützung gebeten, damit es den Mitarbeitern an nichts fehlt. Tabak, Streichhölzer und Nummern europäischer Zeitschriften werden dankbar entgegengenommen . . ."
c? sWenn man berühmt toirb.] Daß die verschiedensten Nationen den japanischen General Kuroki als ihren Abkömmling beanspruchen, ist lächerlich, aber menschlich begreifbar. Berühmte Leute müssen sich derartiges gefallen lassen. Sträuben wird sich aber der russisch General Stössel, wenn sich ihm ganz Unbekannte als nahe Verwandte aufdrängen wollen. Ein in der Maschinenfabrik Oerlikon angestellter Heinrich Stössel schreibt dem Berner Bund: „Zu beliebiger Ver- Wendung kann ich Ihnen mitteilen, daß General Stössel in Port Arthur ursprünglich von Wülflingen in Kanton Zürich ist. Er war bis zum Jahre 1888 Ingenieur in der Lokomo- Hbfabrif Winterthur und erhielt dann eine Stelle in der Gouvernementalen Geschützfabrik in Petersburg. Im Jahre 1890 trat er in die russische Armee ein und wurde gleichzeitig russischer Bürger. Seinem alten Vaterlande hat er die Anhänglichkeit bewahrt; wir hatten alle zwei Jahre die Freude, ihn hier zu sehen . . . Unser alter Vater lebt jetzt noch in Wülflingen; der Gemeindeschreiber Paul Stössel in Wülflingen und ich sind Brüder des Generals. Die Familie Stössel ist ein stark verbreitetes Geschlecht im Züricher Oberlcmde." — Trotz der Bestimmtheit, mit der die Behauptung der Schweizer Abstammung des Generals Stössel auftritt,, ist sie falsch. Er ist 1848 in Rußland geboren und ein Zögling des ehemaligen I. St. Petersburger Militärgym- nasiums. Als Kompagniechef machte er be.i Krieg gegen die Kürfei mit und kam 1889 nach Ostasien.
[Sie 300jährige Zugehörigkeit Liebenzells zu Wnrttem- Berg] wurde in Anwesenheit des Königs fesllich begangen. Auf den: Rathause wurde dem König eine Adresse überreicht, und am Abend nahm er im Kurpark einen großartigen Fackelzug entgegen. Eigentlich fiel das Jubiläum der Stadt schon ms vorige Jahr. i6Uö wuroe oas royllische Schwarzwaldstädtchen Liebenzell an der Nagold mit dazu gehörigen 15 Ort- Mafien und Stadt und Amt Altensteig mit 13 Ortschaften vom Markgrafen Ernst Friedrich von Baden-Durlach gegen
lleberlassung einiger minderwertiger würuenibergischec En- flabrn (die Kellereien Malsch und Langensteinbach) und eine llanfsumme von nahezu einer halben Million Gulden an Württemberg abgetreten, nachdem er wenige Jahre vorher, 1595, die Aemter Besigheim und Mundelsheim um 385 000 Gulden eben dorthin verkauft hatte. Dieser Handel stammt ms einer der traurigsten Episoden der badischen Geschichte. In Baden-Ba den regierte Eduard Fortunat, dessen maßlose Ausschweifungen sein Land dein Bankerott nahebrachten und bem Hause wirtschaftlichen Ruin drohten. Da fühlte sich der fteichzeitvj in Badei:-Durlach regierende Markgraf En:st Friedrich berufen, im Interesse des zähringischen Gesamt- Hauses einzugreifen. Eduard Fortunat aber schreckte vor keinem Mittel zurück, sich des unbequemen Vetters zu entledigen. Er bestach im Jahre 1594 zwei Mordbuben, den Schweizer Paolo Pestalozzi und den Italiener Francesco Muscatelli, die den Markgrafen in Durlach durch Gift aus dem Wege räumen sollten. Ihnen stellte sich noch ein marf-- gräflkber Beamter, Franz Köcher, zur Verfügung. Der An- schlag mürbe vereitelt, die Attentäter richtete man in Durlach grausam hin. Ernst Friedrich ließ die Uniersuchungsakten im Druck veröffentlichen, „ob ihm gleich leid war, daß .er von einer Fürstlichen Person seines Hauses der ganzen Weft einen ihm so unangenehmen Abriß vor Augen legen mußte". In der Folge sah sich Ernst Friedrich gezwungen, gegen Eduard }ortirfiüt ein z^hl:riu>x Heer zu unterhalten. Die Kosten )afür konnte das oqnrmn verschuldete Land nicht aufbringen. Entgegen den klaren Bestimmungen der Hausgesetze griff der Markgraf zu dem radikalen Mittel der erwälpüen (gebiete Veräußerungen, die dem praktischer veranlagten und mehr berechnenden Herzog Friedrich von Württemberg erheblichen Vorteil brachten.
□ lJrrfahrtcn eines Briefes.) Ein an den Schiffsführer Jens Jensen aus Kiel gerichteter Brief ist nach mehr als Ibjähriger Wanderung wieder in den Besitz des Absenders gelangt. Jensen fuhr Ende der 50er Jahre an Bord der dänischen Brigg Kourier an der Ostküste Südamerikas; sein in Marstal auf Aerö wohnender Bruder schrieb ihm am 22. Januar 1859 und richtete den Brief an das dänische Generalkonsulat in Buenos Aires. Der Brief gelangte nicht in die Hände des Adressaten. Dagegen erhielt der Absender zu seiner größten Ueberraschung kurz vor Pfingsten ds. I. den alten Brief zurück. Er war unterm 25. Januar 1859 in Hamburg, unterm 27. Januar in London abgestempelt und hatte nach dem Markenausweis 17 Schilling gekostet. Er zeigte noch die Siegelung, diewor einem halben Jahrhundert Brauch war. Wo sich der Brief in den 45 Jahren aufge- balten hat wird wohl nie ermittelt werden.
§ Urteil im Königsberger Wahlprozeß. In dem Prozesse gegen acht Mitglieder der Königsberger sozialdemokratischen Partei wegen Hausfriedensbruches, begangen in einer am j 2. November 1903 aus Anlaß der Wahlen zum Hause der Abgeordneten abgehalteinen Wähleversammlung der vereinig- ; ten Liberalen, wurden Dr. med. Gottschalk zu zwei Monate::, ; Redakteur Linde zu einem Monat und die übrigen sechs An- ) geklagten zu je zwei Wochen Gefängnis verurteilt.
** Künstlich gefärbte Eier werden jetzt häufig in den j Handel gebracht. Ein merkwürdiger, aber sehr verbreiteter j ^lberglauben veranlaßt nämlich unsere Hausfrauen, bié Güte der Eier nack) der Färbung der Schale beurteilen zu wollen. Ganz allgemein werden bräunliche Eier höher geschätzt als solche mit der gewöhnlichen weißen Farbe. Es scheint fast entschuldbar, daß sich darauf hin die Eierhändler angewöhnt baben, dem äußerlichen Ansehen ihrer Ware künstlich nachzu- helfen, indem sie die Eier einfach in einen Kaffeeaufguß lepen oder mit einer Amlinfarbe behandeln. Die Farbe der E:erfchcckr hat aber mit der Güte des Inhalts nichts zu tun, sie ist lediglich eine Eigentiimlichkeit der einzelnen Hühner. Dagegen ist die Farbe der Dotter von großer Bedeutung. Er gibt, wie jeder weiß, Eier mit ganz blassem, und solche mit ausgesprochen rötlichem Dotter, und zwar gehören zu den letzteren gewöhnlich die Landeier, zu ersteren aber solche, die von beu Henne unter ungesünderen Verhältnissen zur Welt gebracht worden sind. Die Eier der wilden Vögel zeigen auch eine rötliche Färbung des Dotters. Man könnte in dieser Beziehung wirklich von einer Bleichsucht der Hühner- - rier sprechen, denn der Stoff, der ihrem Dotter die Farbe vorleiht, ist Eisen, also derselbe, von dem unser Blut seine Farbe bezieht, wie denn auch die Eisenverbindung im Eidotter von sehr ähnlicher Natur ist, wie die im Menschenblut. Daher rührt auch btt leichte Verdaulichkeit der Eier und ihre günstige Wirkung auf bleichsüchtige Personen. Die Eisen- berbinbung in den Eiern wird tatsächlich als Hämatogen bezeichnet, weil es wahrscheinlich ist, daß das Blut des Krich- leins daraus entsteht. Der Gehalt von Eisen im Eidotter scheint mit der Tiefe der Färbung zu wachsen, und sicher wird der ijödMle Betrag in dem reick)gefärbten Dotter derjenigen Aer erreicht, die von bem unter gesunden Verhältnissen [Amben Geflügel erzeugt werden. Je gesünder die Hühner leben und je besser sie zu fressen befominen, desto eisenhaltiger und farbiger wird auch der Dotter ihrer Eier ausfallen. Hinsichtlich ihres Nährwerts sollten die Hühnereier somit nicht nach der Färbung der Schale, sondern nur nach der des Dotters beurteilt werden. Im Besondere:: sollte jemand, der Eier aus Riicksicht auf eine Blutverbesserung genießt, darauf achten, daß er nur solche mit rötlick-em Dotter erhält.