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Bekanntmachung.

Die Rechnung der Stadt Gießen für 1902/03 nebst Verwaltungsbericht, sowie die Rechnung des Stadtec- weitecungsfonds, des städtischen Elektrizitätswerkes, sowie des städtischen Gas- und Wasserwerks für 1902/03 liegen in Gemäßheit des Artikels 87 der Städteordnung während 8 Tagen auf dem Bürgermeisterei-Bureau — Zimmer Nr. 15 — zu Jedermanns Einsicht offen. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Bemerkungen zu denselben in dec gleichen Frist bei uns eingereicht werden können.

Gießen, den 29. Februar 1904.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

___________ Mecum.______________

Bekanntmachung.

Für den Teil der Wetzsteingasse beider Einmündung der Wetzsteinstraße ist ein neuer Fluchtlinienplan fest­gestellt. Derselbe kann beim städtischen Siefbauamt (Gartenstraße 2) eingeschen werden.

Gießen, den 26. Februar 1904.

Der Oberbürgermeister __Mecum.______________

Bekanntmachung.

Bei den bevorstehenden Aufnahmen von Kindern in höhere Lehranstalten ist bei der Anmeldung unter anderem auch ein Geburtsschein vorzulegen. Da sich erfahrungsgemäß die Gesuche um Ausstellung von Geburtsurkunden kurz vor dem Schulbeginn derart häufen, daß unliebsame Verzögerungen nicht zu ver­meiden sind, so ersuchen wir die Interessenten, die Aus­stellung von Geburtsurkunden jetzt schon bei der unter­zeichneten Behörde zu beantragen. Die Gebühr für jeden Geburtsschein beträgt 50 Pfg.

Gießen, den 26. Februar 1904.

Großh. Standesamt Gießen.

____________J. V.: Curschmann._____________

Bekanntmachung.

Es wird hiermit bekannt gegeben, daß Heinrich Bänsch und Karl Schönhals dahier am 16. d. Mts. zu Fleischbeschauec verpflichtet worden sind.

Grünberg, am 29. Februar 1904.

Größtmögliche Bürgermeisterei Grünberg. _______________Zimmer._______________

Bekanntmachung.

Bedingungen der Hessischen Landes-Hypotheken­bank in Darmstadt für ihre vom 28. Februar I. Js. an bis auf weiteres zu erteilenden Zusagen:

Bei Hypothek-Darlehen an Private be­trägt der Zinsfuß 33/4 Pcoz., die einmalige Ver­gütung für Geldbeschaffungskosten, welche bei der Auszahlung an die Bank zu entrichten ist, 1,75 Pcoz.

Bei Kommunal-Darlehen hat der Anleiher die Wahl zwischen folgenden zwei Wegen:

1) Der Zinsfuß beträgt 3,70 Pcoz, die ein­malige Vergütung 1,60 Proz. oder

2) Dec Zinsfuß beträgt B3^ Proz. in den ersten 10 Jahren; von da ab 35/s Pcoz., die ein­malige Vergütung ebenfalls 1,60 Pcoz.

Erfolgt die Auszahlung des Darlehens nicht inner­halb 4 Wochen nach der Zusage, so erhöhen sich die ge­nannten Sätze für die einmalige Vergütung je um 0,20 Pcoz.

Es werden nur Tilgungsdarlehen gewährt, welche von der Bank niemals gekündigt werden können. Ebensowenig kann der Zinsfuß gesteigert werden. Dem Anleiher wird dagegen ein Kündigungsrecht eingeräumt. Höhere u. Erweiterte Mädchenschule zu Gießen.

Die Anmeldungen neu eintretender Schülerinnen — einerlei welchen Alters — sollen in Zukunft nicht mehr bei Beginn des neuen, sondern vor Ablauf des alten Schuljahres erfolgen. Die diesjährigen Anmeld­ungen haben bis spätestens zum 20. März zu geschehen und werden im Schulhause, Schillerstraße 8, an folgen­den Tagen von dem Unterzeichneten entgegen genommen: Dienstag, 8., Samstag, 12., Dienstag 15., und Sams­tag, 19. März, jedesmal von 10 bis 1 Uhr. Vorzulegen sind: Impf- und Geburtsschein, letzterer mit unter­strichenem Rufnamen; bei Kindern, die über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung über geschehene zweite Impf­ung; bet Kindern, die aus einer anderen Schule kommen, ein Abgangszeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, sind bei der Anmeldung vorzustellen.

Gießen, den 16. Februar 1904.

Der Direktor: Dr. Stoeriko.

OrtsgcwerbC’Uercin Giessen.

Mittwoch, den 2. März. Abends S1^ Uhr

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im Resiaurant Feid el.

Tagesordnung: Neuregelung der Steuecvechält- nisse in Hessen. Fcagekasten.

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Ziehung schon 5. Märzg

Durch das Ableben des Stadtdieners Wolf soll dessen Stelle neu besetzt werden. Es ist damit ein An­fangsgehalt von 600 Mk. steigend mit jährlich 50 Mk. bis zum Höchstgehalt von 1000 Mk. verbunden. Lust­tragende wollen selbstgeschriebene Gesuche mit Lebensbe­schreibung und etwaigen Zeugnisse bis zum 8. März einschließlich bei dec unterzeichneten Stelle einreichen.

Grünberg, am 29. Februar 1904.

Größtmögliche Bürgermeisterei Grünberg.

Zimm er.

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Versteigerung.

Donnerstag, den 8. März nachmittags 3 Uhr, werden im Biekerschen Hofe — Neustadt 55 — gegen Barzahlung verweigert: 1 fast neuer Lan­dauer, 9 Pferde mit fompt Chaisengeschirr.

Die Versteigerung findet be­stimmt statt.

Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen.

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