Kasseler Neueste Nachrichten _____ -____
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendreitung
S6 kriselt wieder im pariser Kabinett
Berlin, 15. Dezember.
Bei der AuS
Locarnogonesöienst In... Ttetogorf iur»landwirtschaftlichen
Locarno statt. Viele Tausend» hnn <svt»ni»r. fnhihpt r„ ;r. 5A ^>edlern Se
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s mit cey; ‘teu heutigen feet^anöiuuütn uiaft nur auf die a ft OM. IDäiniMnhrar;.«., t* » ’ . * ule
Marx für
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Tientstn, 15. Dezember.
Zwischen 3a und Rein Koch lm Strudel der Parteien. lEtgener ZnjormaiioiiSdien^.)
für Locarno statt. Viele Tausende von Delegier, ten nahnren daran teil. Bei einem Durckzug durch die Straßen von Newyork wurden zum ersten Male seit dem Kriege auch deutsche Mahnen wieder öffentlich getragen
Kein Vorzug Amerikas vor den Bürgern. (Eigene Dradtmeldung.!
Berlin, 15. Tezemiber iern^ b9h ?Eutfchcn Landsmannschaften sprach
Mr das Innenministerium wird Dr. Köster isoz.) gegenwärtig Gesandter in Lettland, —
Berlin, 15. Dezember.
Reichsminister a. D. Dr. Koch wtrd bei fei
V öeuiinen LreL-tünNti.t.r.t» .....
gicrnng nimmt die Abstimmung nicht an und deorissioniert. Loucheur allein gehen lasstrn, wäre gewiß sehr unwürdig.
Die Schlacht vor Tientstn. Ä, Japans Schützengräben.
D-r Boden wankt.
Eine neue Kabinettskrise in Paris. lEtgener Drahtvericht.i
Paris, 15. Dezember.
Otodh ein Locamofaztt.
Ttresemaim unter de» Landsmannschaften. (Eigene Dradtmeldung.)
Eine kühle Freundschaft.
Amerika weniger für Locarno alS für Dollars.
macht, die sich auf breiter Grundlage aufbottt, über,eine unbedingt sichere Mehrheit vcrsürft.
Aus diesem Grunde hat ja auch der Reichspräsident schon in seiner ersten Besprechumg nach dem Rücktritt deS Kabinetts Luther mit dem Reichstagspräsidenten L o e b e darauf »erwiesen, daß es wünschenswert und zweckmäßig erscheine, eine Regierung auf der Grundlage der Großen Koalition zu bilden. Dieser Gedanke ist mit Zustimmung von den Parteien ausgenommen worden, die dazu berufen Ware», die M-tte dieser Großen Koalition zu bilden, Er ist mit weniger Begeisterung auf dem linken Flügel dieser Großen Koalition begrüßt worden, tarn es gerade angesichts der wirtschaftlichen Lage nicht sehr zweckmäßig erscheint, die Verantwortung für die Regierung mit zu übernehmen. Trotz- । dem haben sich auch die Sozialdemokraten nicht ! ru einem glatten Rein verstehen könne», son- I Bern ein Verhandlungsprogramm außgestellt, das wieder in Volkspartei-Kreisen, in denen man die Zweckmäßigkeit sozialistischer Wirt- schaftsmetboden in Zweifel zieht, starke Bedenken ausgelost hat. ,
Schwere Exempel
Koch sucht ein Kabinett.
Sie van» Finanzausschuß der Kammer ange- nommcnon sozialistischen Resolutionen haben in Politischen Kreisen eine gewisse Erregung her- vorgeruLen. Roch am Abend hat Finanzminister Louchemr mit Ministerpräsident Briand, Painlleve, Pierre Laval verhandelt. Ein radikales Blatt schreibt heute: Es gibt nur zwei Lösuitzgen, entweder die Regierung nimmt die Abstimmung an und Finanzminister Loucheur arbeitet andere Gesetzentwürfe aus. oder die Re-
Man wird der abgetretene,t Regierung und den Parteien samt und sonders den barten Vorwurf nicht ersparen dürfen, daß sie allzu lelchtfe'ftlg in eine Regierungskrise hineinge- schllddert sind, die für jedes Kind seit Wochen offen zutage lag. Und wenn jetzt nach acht kost- ”£renV fru4tio§ verstrichen Tagen endlich der ehemalige Kasseler Oberbürgermeister und de- molrattsche Minister a. D. Koch mit dem Re- glerungsexperiment der Großen Koalition die aalglatt sich windenden Parteien zwingt, Farbe zu bekennen, so fragt sich Jeder mit Recht, war- um das nicht schon vier Wochen oder mindestens zehn Tage früher geschah, wo die Situation doch noch nicht ganz so verfahren war wie heute. Man fragt sich weiter nicht ganz mit Unrecht, weshalb, wenn man in Paris meist schon in Zwei Tagen die erste, in acht Tagen spätestens aber die endgültige Regierung auf die Beine stellt, wenn man selbst in Polen und der Tsche- chei dieses Kunststück in Wochenfrist zustande bringt, weshalb der schwerfällige Deutsche wochenlang an seinem Parteibissen würgt und in alter viel gerühmte.' Gründlichkeit dem ichadenfrohen Ausland doch nur immer wieder bte deutsche Erbsünde hadernder Zerrissenheit in grotesker Steiger,ing vor Augen führt.
Ob dem früheren Relchsminister Erich Koch die Durchführung seiner Ausgabe gelingt, ist allerdings eine Frage, die zu bejahen ein außerordentlicher Optimismus erforderlich ist. ES geht diesmal mit der Großen Koalition ähnlich •t11- der letzte« Ileg-erttugskeije mit dem Gedanken der Volksgemeinschaft ging, jeder wünscht sie, fast jeder hält sie für zweck- »urßig, aber niemand ist gewillt, diesem Gedan-c ken em Opfer zu bringen. Es kann ja auch kei, »em Zweifel unterliegen, daß die gegenwärtig» außerordentlich schwierige Wirtschaftslage!
Wet Än. V'^iröreÄ ß zu Gunsten dieser Siedler helfend einzu- ö^blfen. Bei der dritten Beratung des Knltus- den^Ab«. Schwarzhaupt (V. P.) ^.^^ußbericht über die Anträge aus Er- richtuna einer pädagogischen Akademie auf ürnuItaner Grundlage" In einer ZenttumseÄ ftn£una Mu Jetgt es: Eine simultane Lehrer- febun^ndie notwendigen Boraas- S bekenntmsmäßigen Volksschule.
■ou der Angelegenheit des
Newyork, 15. Dezember.
Staatssekretär Kellogg führte gestern vor dem auswärtigen Rat u. a. aus: Wir schließen uns nicht dem europäischen System der Bünd- _^w. an. Ich will nicht behaupten, daß der We'tfr^den allem durch Verträge und lieber- emlünfte aufrechterhalten werden wird, -ich lege eoenso Die, Wert auf den Geist von Lo- carno, wie auf die Verträge selbst. Es gäbe
Grund, die Bereinigten Staaten zur Teilnahme an der Locarnokonferenz einzuladcn, Ainerlka nahm an diesen Vorgängen
soweit T!nte>,, wie es an Europa interessiert
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un6 yiäh. ,LeM,2.eHS.*,ene" #*'ieiaen. iewie für flurnahmeoaten
rt«m wm’fcÄ«Mr An,eisen mit befonderem Me. delle L ©fblaAfhefftrafte «AeMchfis-
8K *■ eeaenübet "er ©»ohrft-afte SerMPre*er Mt n™#-
D« Fall Schillings vor dem Landtag. 3?lr,Ä8ttca#fn Sntürfjicbnn« der Eotlaflong U«ks eeaea Schilli-gs - Ö — drechtienisilaa des Snltusmi- * brörnk?“ ”1? «erwaltungs-
oeamter. — Berolieie Rechtsmittel.
MZZWLSWBMMDZ W-mr. I dält. im W-stcn bald einen heute nicht mehr ae techtfcrtigten unerträglichen Zwischenzustand von ff"ea 2*nb Frieden beseitigt und auch der noch! gefesselten zweiten und dritten Zone die hriß- ersehnte volle Freiheit wredergivt." R ★
Run hat der lmermüdliche Koch, der selbst mit großer Begeisterung und starkem Optimismus an seine Ausgabe herangetreten ist, schm gestern sestgesiellt, daß bei den Sozialbemolra- ttn G e n e i g t h e i t vorhanden ist. die G r o ß e Koalition mitzumachen Sie verlangen, daß die anderen Parteien zu ihrem Ärbeitspro- gramm letzt Stellung nehmen. Die Vertreter der Deutschen Volkspartei erklärten, daß sie deren feien, an den Verhandlungen unter der Führung Kochs teilzunehmen, daß sie aber hin- sichklich des Programms der Sozialdemokraien manche Bedenken hätten. Die Vertreter deS Zentrums sagten dem Abg. Koch ihre Unterstützung zu Auch die Baverl'che Tolks- panci erklärte sich bereit, bei den Verhandlungen mnzuwnken. Die Wirtschaftliche Verewigung behielt sich rar. ein etwaiges Ministerium Koch von Fall z u Fall zu unterstütz-n S'e brachte zum Ausdruck daß sie eine neue Re- V'erung unterstützen werde, wenn nach dem Programm und der Zusammensetzung dieser Re- flieruna die Gewähr dasiir gebotm sei, daß die Interessen des Werktätigen Mittelstandes gebührende Berücksick tigung finden. Eine Beteiligung an der Regierung selbst komme htr die Wirtschaftliche Vereinigung nicht in Frage. Reichsminifter a D. Koch wird nunmehr ein Arbeitsvregramm ansarbeiten, und es am heutigen Vormittag den Parteiführern verlegen An den Verhandlungen mit diesen w'rd auch ReichS'rbeitsminister B r i u n i teil, hehm-n Wie aber an* immer die Lösung auS fallen mg« ob s e'n Kabinett K'h otk-r ein Kabinett Luther werden mag, die Forderung Mutz auf baen Fall erhoben werden, daß die
293. Einzelnummer tO Pf.. Sonntags 15 Pf
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I £*nen hatte, eine andere Pöfunn
D-arüber müssen die Genchte entscheiden ftch m - eine Lucke im Gesetz. Wenn
reit1 den"ars"" Weit”<>in schenken, bin ich bV rert(hn"frh^nor,,toenb fl erkannten Umbau nnse- . . ... .....r5L^.u2 erwaltung durchruttihren Die Kiinst-
Bei Petang. etwa fünfundvierzig Kilomerer in ^e? obcr'^>?rf fein, daß mir
östlich von Tientfin war in den letzten Tagen aanre Kraft eink^-n .?uustverwaltui'a unsere starkes Geschütz- und Maschincngewrbrfeiler z" Kunst m.* ?k’- *^rJu belfen Reben der hören Den Truppen des Generals Ltrschong.|steben «,,e Verwaltung bc-
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inas Vorgehen des (-ernt o. Schilling? sei nicht
Drr »bonn<meii:e»rtie lietraai", oen 35e<iei°^- ’M? '«6>»nea. «achmuiass « fl«r -''efibäfi0nrUf aba^ofu "iiitif '*e,fr .Inftettunp
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o-ic•1» und des Forifchrittes der Zivilftatidil willen. Kein Volk hat den Erfolg der Locarnoer Konferenz mir gramerer Genu-,, tuung begrüßt als das amerikanische. Bezüglich der auslandlschcn Schulden könne man nicht j .denken, bedingungslos Milliarden von a-ollarS wcgzuschenken. Die Regelung sei aber Weifte der Gerechtigkeit und Billiakeit in An- „j Benommen. Es soll keinem Lande eine
; H°ndeln°könn/I M|Ä?S?rS?X?!?
die durch eaebobte”gÄeu!,l?rn@rrn6ee^sSh! Sie feilschen UM unser Geld.
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t^r- . diese Sabotageakte durch a111fmertfamfeit zu vermeiden. Augen- Demokraten damit die Be- , ‘f1’ ^»»uorioung ocs Loernen Berichts
trauunn ^rb« Volkspartei, die Be- bofcs betreffend Zuerkennung eines Befriedi-
!,^uung Dr. Luthers Mit der Rcgieru„gsbil- BU"llsrechtrs an die amerikanischen Inhaber SttitZ^afh CfCn «r910? b<" vorbc- deul.f-l'or Schatzscheine ist nachzutragen,
Iront asTt‘ £u°Kr "st dann in die die bereinigten Staaten keinen Vorrang bei
""den, wenn alle anderen Mög- dcr Bcftiedlgnng ihrer Ansprüche gegen $eutfd)« n«fcA >nb‘, *n diesen Kombinatio- ans der vom Treuhänder beschlagnahmt^
eine L°B,o "chtlg, daß tatsächlich "a iie genießen sollen, zu der
^nnfrnmmJ* f Dr. Luthers nach wir vor in“'1*2 Dollar gehören, die als Eigentum!
ftanbrr!^0, J“1"™ btc Aussichten aus das s«. 5? deutschen Rcglcrung fcstgestellt worden sind, standekommen der Großen Koalition gering find. Regierung war den privaten Klageanträgen!
Mittwochs». Dezember l»2» «««.»mm,. 15. 3e6rqeng
fonhe?«1«.1,*6“ fische der Sozialdemokraten, “”6"" au* auf die w,rtschaftliu,en der Dcut- schen Boltsparlci Rücksicht nehmen. Die intcr- Sei*8«rftPHSm”aLUnB» klaren Koch und dem ReichsarbeitsMiNlster Brauns einerseits, so-
Deutschlands.dieUh'noch^on Woche 'züUche ft tg?se7tt^ Ersteen/ ro"bEn fmfi
:r Grundlaae aufbaut wird mnn ar . . r . . » «vroen ist, s
oestern AußcnnÄnister Dr. Stresemann über
Iss
St. .« usmann schloß die SrtfnmmhtrogMit gewehrstellilngeu besetzt Word
Paris, 15. Dezember. .
3MHJ. Wiederkehren dürfte ebenfalls Dr lubend die W"ftdrraufn^hme"der Handcftvertrags"! ^n"tw^<ttb b 1 .............
als Arbeitsminrster. Ebenfalls dürf- verlwndlungen mit der deutschen Dcicgation" die a 5
ten Postminister St ingl und Verkehrsm,nistet I I’c«te V“ris eintrifft Vincent wird heute g e^e fa n^/. ^.^"intendantet
dem Kabinett wieder angehören. "abrscheinlich eine Unterredung mit e rIeb la« n n 1 «viU<m-fI“,rer
trur daS Innenministerium wird Dr. K ö ft e r 1 c " 6 “r B staben. Man erwartet einzelnes seine S^hpn^?m' l<?r iaJ9U dann int
(Soz.) gegenwärtig Gesandter in Lettland iranzgsischen Handelsmtntstertunt die deutsche fühmnn ^*;rr;„^ b ^n. 8eflen die Geschäfts-
T*e °Ot ^s ''"tragbar für eine Regierung ansehen.
Intendanten von Schillings liegen von der Deutschen Volkspartei zwei Am, L?°die ?r1Ä wird das SwaksmiyerL eriucyr, die fr i stl o fe E nll a ff u n a be§ Intendanten der Staatsoper Mar von Schillinas
Ul}^ für 1926 im Kulrusetat plan- stellen für Musikpflege für das Th-a- der Debatte^be-
MKiWL 8Ä KL «r !l"e H anddes Ministeriums zu brin- 9!?, ""E' dem Intendanten die Betätigungssiei- fe1? zu beschneiden. sSehr richtig) Aba" ^r
--ch.» L" ÄJÄ ä5£®SSW8 2S<nn, Herr von Schillings sich nach
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Washington, 15. Dezember. Dieser Fall fei lVpt.) erklärt:
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aeschlisssen, da hatten Kastenbera und sS IwÄTtte; L
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Koch erklärt ein Blatt, daß Dr. Luther ebenft ,^b°E »UBunsten der amerikan!sck>enl Kultusminister Dr. B-cker:
wie Di. Stresemann sich bereit erflart ba ° ^^°ber vo.. deutschen Schm.schc.m-u Ich habe wiederholt gebeten, mir and?nur ei„.„
einem Kabinett Koch anzugehören. So ftrVcht ---- “Ä 5afl nennen, bei d^m das KuLs
man bereits von einem .Kabinett bet Reichs- ($»11 npllfir (Sitrnitfi (m RmS m.blf künstlerischen Ausgaben"des
fanäler- Genannt werden für das Ami be? *"r nSli* ?°be- Kritik haben
^!^»"^rs Hermann Müller, als Außen- Trendelenburg trifft heute ein. Instanz verboten bwer^n unmöglich der Minister kehrt Dr. Stresemann natürlich (Durch Fun,'spru* , die alleinige Veraiittvottunab^»nk-r ""'Eansch
wieder. Dr. L n t h er wird als R e ich - w i r.. Paris, 15. Dezember '^ater trägt, ^r Stier « Ä?-
[*a ftSminister genannt. Mar, für! HandelSminister Sinren« ».s
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• Tr.Si-ju klarer Geschäfts, i’*' «.'L'L