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Nr. 291.

ter Zahraairg.

Kasseler Neueste Nachrichten

3. Beilage.

Sonntag, 13. Dezember 192&;

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Lm hrimstüchrs Säintrrbilh: Im tnftjnfdjnritrn tzatuchtswatd.

r. *** MH . f\^ *

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Amor im Kastan

Moderne Liebesgeschichten des Orients

Obgleich drr Islam eine so strenge Trennung der Geschlechter vorschreibt, ist doch der Orient stetS. der Schauplatz glühender Liebesabenteuer gewesen, die -eine reiche Literatur verherrlicht hat. Diese Blüte orientalilcher Liebesromantik dauert auch noch heute fort, wenngleich sich die Tore des Harems zu öffnen beginnen und die schönen Odalisk. " in Bubikopf und kurzen Röck­chen aus der Straße erscheinen.

Solche Emanzipation der Frau findet sich bisher nur an wenigen fortschrittlichen Mittel­punkten der modernen Türkei. Im tieferen Orient ereignen sich noch Szenen wie aus .Tau. sen und einer Nacht", und der Geist der Bergan- genbeit lebt fort wie die Schilderungen einer englischen Reisenden, Dorothy Buck, zeigen. .Mukiar-ben-Reschid-ben-Mansur, ein junger Kaufmann meiner Bekanntsch st", erzählt sie, .war der begehrteste Junggeselle Von Tunis, aber fein Herz schien gefühllos, bis ihm die Pho­tographie der Tochter eines Kaids in die Hände kam. Sofort verliebte er sich wie toll in sie, und die Frauen seiner Familie beeilten sich, ihm Nachrichten von der Schönen zu bringen. .Da bist du schön reingefallen," sagte ihm eine scharf- zünaige Kusine.Die sieht der Photographie ebenso wenig ähnlich wie ich; sie schielt auf ei­nem Auge und hinkt etwas. .Sie bekommt keine Mitgift," erklärte feine Mutter, .und außerdem ist sie mit einem Vetter so gut wie ver prochen. Tu solltest dir diese Sacke aus dem Kopse schla­gen." .Sie ist lieblich und gutartig," verriet ihm feine Schwester,und sie scheint sich für dich zu interessieren."

Der unglückliche junge Mann Wird durch sol- che widersprechenden Nachrichten in Verzweif­lung versetzt, aber er bleibt seiner Liebe treu und macht einen Antrag. Furchtbare Zweifel zerfleischen seine Brust, wer ihm die Wahrheit gesagt hat, biS endl'ch der Hochzeitstag Klarbeit bringt und er feine Braut anmutiger und liebe­voller findet, als er erwartet. Nun leben sie glücklich miteinander, aber als dunkler Sch tten bänat über dieser Ehe daS Fehlen männl cher Nachkommen, ohne die keine Ehe im ISlarn dau­ernd sein kann.

Solche romanttschen Liebesgeschichten sind im Orient sehr häufig, und di se Art bet We-bnng um eine Frau, die man nie gesehen hat, geht meist-ms gnt auS. denn der Muselmann verlangt von seiner Frau nichts anderes als Schönheit. Zuneigung und Friedfertigkeit. Ich kenne aber euch andere Liebesabenteuer, die bereits in der Kindbeit beginnen, die bi- Trennuni der Heran- wachsenden überdauern und bei denen alle Wi­derstände überwunden werden. Das Gesetz deS Islam erlaubt nicht nur einem Manne, sich von einer kinderlosen F"au zu trennen, sondern es befiehlt - ihm die Scheidung, und daraus entfte« h-n manche Tragödien, denn die unfmditbare F-"U wird nicht selten am meisten geliebt. ES gibt Fälle, in denen weder das Gebot des Pro­pheten noch der Druck der Famil'e einen A'ab-r von seiner kinderlosen Frau trennen konnten und die beiden zogen es vor. anstatt der von ihnen gebieterisch geforderten Scheidung in in­niger Umarmung den Tod zu suchen."

Mode und Moral.

Wie weit soll die Frau der Mode folgen?

Draußen schneit'S und frtert8. Und es ist zum Erschrecken: Die Mode des WinterS macht die Kleider noch kürzer, das Dekolletee noch i?» {er; Will bie Mode sparsam, will sie phanta­stisch oder will sie unmoralisch fein? Man kann alle, die der Mode folgen, nicht einfach Zöllner der Eitelkeit nennen. Mode verleiht ja dem Zeitgeist Ausdruck, regelt den Zeitgeschmack, und Modearbeit ist unbedingt eine Arbeit von tiefe­rer sozialer Bedeutung. Man denke nur an die franzSstsche Revolution, die gegen Schnürleib und Reifrock, Mieder und Stöckelschuhe Sturm lief. ES war die erste Tat der "ranzösischen Na- tionalversammlnng, die StandeSuntorschiede in her Kleidung abzuschasien. Nicht nur die MSn- nerHeibung, auch die Frauenkleidung mußte alle Zeichen und UnterfchiedSmerkmale von Stand und Rang aufgeben.

Bei einer Betrachtung von Mode und Moral dürfen gewisse biologische und ästhetische Grundeinsichten nicht außer acht gelassen wer- den. Die Frau alS Trägerin deS Geheimnisses des Werdens, muß aus Naturnotwendigkeit des ArterhaltungstriebeS schön fein. DaS Schöne ist aber nicht etwa ein feststehender Begriff. Die Mode soll deshalb einen gewissen Ausgleich und eine Regel schaffen. Damit ist aber keineswegs einer .nackten Mode" das Wort zesprochen, im Gegenteil: daS Schöne kann tie Inders fein als dezent! Jede Mode eignet sich nicht >ür ;cbe Frau. Tier eine Frau kann durch eine .ver­bergende" Mode glänzen» gekleidet erscheinen, dieselbe Frau wird durch eine .nackte" Mode ihres Liebreizes beraubt werden.

In der gegenwärtigen .nackten Mode" zeigt sich die Mode demaSkiett: alS Kind der Sehn­sucht. Mode ist ja nie von heute, immer nur von morgen. Sie vergegenwärtigt eine Zukunst. gestaltet einen oft unbewußten Wunsch zur Wik lichkeit, 'ähnlich wie es ein Traum zu vollbrin­gen vermag. Während Individualität sagt: So' bist du!, sagt Modekchenwttk 'mmer nur: So sollst du sein! ober: Möchtest du so sein? Bei her .nackten" Mode, die mit immer neuen Raf­finement immer etwas sucht, das entklotdtt. statt bekleidet, kann man das Moralisch-Gute nicht nachweisen. Und das ist traurig. Denn Mode ist jene Göttin, die auS der Sehnsucht der Menschheit nach ewiger Jugend stieg. Mode tf ein Menschheitsspiegel. Niemals lat ein ein­zelner Mensch die Tracht seiner Zeit bestimmt (Modeführerinnen dringen nur c.umu iKtuCx

ES war einmal in der Weihnachtszeit. Als die Flocken wirbelten, der Firnsbach vereiste und Der kupfergrüne Herkules sich in Wolkenschleiei hüllte.

Ta schossen vier Bretter einen Hang herun­ter kam eine Kuhle es gab einen Knacks Schnee stob hoch.. Und die kleine zierliche Schneesiocke, die sanft gebettet unter einer überzuckerten Tanne ruhte, lachte silbrig-hell:

.Schau die plumpen Menschenkinder! Da schnallen sie einen halben Wald unter die Füße und sind dcch so steif und ungeschickt! Da sind wir Flocken doch ganz andere Leute!"

Tann dauerte es ein Weilchen und dann liegen zwei Menschenkinder aus der Tiefe em­por und die Bretter blieben unten liegen... Der Flockenwirbel hatte ausgehött Wolken zerfetzten am Firmament, und die Sonne lugte durch ein Guckloch...

zur Geltung!) Die großen Linien der weib­lichen Kleidung kommen nicht sprunghaft. Sie bestimmt: der Zeitgeist. Derselbe Zeitgeist, der jeder Frau die Lehre gibt, nur soweit mit der Mode zu gehen, als es ihr Innenspiegel zuläßt. Daß die Prinzipien der Sitte, des Geschmacks, des Charakters und des persönlichen Wesens diesen Fundarnenralsatz des Geistes her Zeit nicht beachten, zeigt sich deutlich m dem Um­land, daß es noch nie so viele .modern" geklei­dete Frauen gab wie heute» nie aber auch so oiele Karttaturen der Mode. Agnes Meitner.

Das neugierig? Geschlecht.

Frauen ober Männer?

Sind Frauen neugieriger als Männer? Man agt gedankenlos ja, weil das Schlagwort ,neu­gieriges Geschlecht" das Urteil vorwegnimmt ilnb doch haben wir genug Gelegenheit, oas Ge­genteil zu beobachten. Man braucht nur eine Straße entlang zu gehen, auf der .gebuddelt" wird, oder sonst etwas Ausfälliges gejchieyr. Da wird man zweifellos Männer jeden Alters und jeden Srandes finden, die die Arbeiten mit gro­ßer Aufmerksamkeit verfolgen und sich so recht im Anblick solchen Fleißes dem Nichtstun hin­geben, aber Frauen wird man nur sehr selten sehen. Nicht anders ist es bei einem Unfall, bei Dem sich sofort dichte Menschenmaffen zusam­menrotten. Auf eine Frau in einer solchen Menge kommen mit Sichertest fünf bis sechs Männer.

Ueberall, wo es etwas zu sehen gibt, ifi das männliche Geschlecht schneller da und viel eifri­ger als das weibliche. Die Steigung zur Neu­gierde ist schon im kleinen Jungen zu beobach­ten. Man schenke seinem Jüngsten eine Uhr, und es wird nicht lange dauern, so wird er sie aufgemacht haben, um zu sehen, .was drin ist." Ebenso macht es der Knabe mit dem meisten Spielzeug. Aber pai :tian mwn etr.mai ein

.Ich bin ja sooo glücklich und wie wer­den sich die Eltern freuen gell, noch zu Weih­nachten kommt die Verlobung in die Zeitung?" Und sie flog ihm um den Hals wieder stob der Schnee und unten saßen sie neben den glückbringenden Brettern.Schau die Sonne wie herrlich..."

Dumme Menschen Eure Sonne die ist mein Tod.." und sie weinte die kleine Schnee­flocke, weinte im Glanz der strahlenden Sonne ... hauchte mit leisem Seufzer ihr kurzes Leben aus. Und mit ihr all die anderen rund herum ... und da war ber Märchenzauber weg. Und als das Paar nach Hause ging da sagte man gch kühl:Leb wohl!" -schk.

kleines Mädcyen gesehen, dag seiner Pup.e den Bauch ausschlitzie, um sich uüer den Inhalt die­ses geliebten Wesens zu unterrichten? Die Puppe ist dem Mädchen der Liebling, den es hegt und pflegt, sie will nichts näheres über ihre Peichajsentzeit erfahren. Der Knabe aber geht den Dingen aus den Grund" und mach, fein Spielzeug entzwei.

Es ist sehr wahrscheinlich, daß man ber. Frauen eine besonders neugierige Veranlagung deswegen angedichtet hat, weil sie an den Taten ihrer Mitmenschen großen Anteil nehmen und icfr viel mehr um das (5rgei.cn des Nächsten kümmern als der Mann. Aber ist das bloße Neugier? Was man für Neugierde hält, ist in sehr vielen Fällen bei der Frau ihr stark aus­geprägtes Gefühl des Mitleidens und bc5 Mit­erlebens. Nicht aus bloßer Ne'aierde wollen sie in die Geheimnisse ihrer Mitmenschen ein­dringen, sondern um ihnen zu helfen und mi; ihnen miizuempfinden. Die Natur hm von Ur­zeiten an den Mann zu dem eigentlich neugieri­gen Wesen gemacht, -nd - v t -r ihrer, guten Grund. In jenen Urzeiten fiel dem Mann die Ausgabe zu, für die Nahrung zu sor­gen und neue Quellen für den Lebensunter­halt zu erschließen, während die Frau zu Hause blieb und für die Familie sorgte. Deshalb ward ihm der Trieb eingepflanzt, sich um die Dinge der Umwelt zu kümmern und sie zu ei« orschen. Ist doch der Wissensdrang sehr ver­wandt der Neugierde. In späterer Zeit war das nicht anders, und so ist Neugierde ein Grundzug des männlichen Charatters geblieben

Menschliche Schwächen.

Unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

Folgende Skizze illustrie t sehr treffend eine der häufigsten menschlichen Schwächen: die Plau­der sucht. Die Geschichte war so: Os,ar hates" Minna gesagt. M.i fistelnder Lippe und be­

schwörender GebärdeDu sagst c8 ganz berf sttimm nicht ber Liese wieder?"Aber toi# werd' ich denn", antwortete Minna und zieht verächtlich ob dieser Verdächtigung die Schultern hoch. .Bestimmt nicht?" vergewissert sich 08- kar. .Ich setze hier großes Verttauen in dicht, Minna'Im sage nichts weiter, Oskar. Mein Wort daraus"Ich muß mich unbedingt dar­auf verlasst n können."

Minna beschwört'S--und bittet dreißig

Minuten später die Liese dringend und heftig, es um Himmelswillen Oskar nicht wieder zu sagen, daß sie es ihr gesagt habe, daß er ihr es je gesagt habe Liese fühlt sich ov dieser Mutmaßung beleidigt und fragt, ob sie denn Je dazu Veranlassung gegeben habe, als Waschweib gefürchtet zu werden ---_

und dann wirst sie dem Oskar kurze Zeit später ins Gesicht, daß das eine Gemeinheit von ihm sei, daß er seinen Mund nicht gehalten habe und der Minna gegenüberes" ausgeplaudcrt habe und sie beschwört ihn, bei allem, was ihm heilig sei, es der Minna nicht zu verraten, daß sie es ihm gefaßt habe, daß jene es ihr anbei- traut habe, was er ihr mitgeteilt habe. Oskar verspricht cs, bei allem, was ihm heilig ist.

Eine Stunde später nimmt er sich Minna vor' Tas sei ja ein bodenloser Verlrauensmiß- brau* von ihr. es der Liese wtederzusagen, hin- relhältig wiederzusagen daß er es ihr gesagt bebe, daß sie es »erraten habe, daß sie ihm mit« geteilt habe---, daß er ihr also verheim­licht, aefaat, verraten habe,---daß er ihr,

daß ihr sie es ihm---daß er ihr es ihm

verraten'habe . . ." Minna sagt:Tu bist ein ganz gemeiner Kerl, denn du hast das Vertrauen der armen Liese gröblich getäuscht.'' Oskar schnappt nach Luft. Hans Bauer.

Der Winterschlaf.

Ein naturwissenschaftliches Rätsel.

Der Winterschlaf der Tiere ist Wohl eines der interessantesten naturwissenschaftlichen Probleme, das den Forschern noch viele Rätsel aufgibt. Im allgemeinen ist der Verlauf des Winterschlafes bei allen Schläfern, wenigstens den Warmblü­tern, der gleiche. Die Tiere tragen im Herbst in ihre tief unter der Erde angebrachten, meist sorg­fältig mit Laub und Moos ausgepolsterteil Lager nur so viel Nahrung zusammen, als sie brau­chen, um nach dem Erwachen die nötige Kräfti­gung zur Nahrungssuche im Freien zu finden. Mit Einbruch der lältcren Jahreszeit verfallen sie in tiefsten Schlaf. Für Erhaltung der Le- benstätigkett während des Schlafes muß das im Sommer angesammelte Fett ausr.ichen. Die At­mung verringert sich; auf etwa hundert At m- züge im Wachen kommt nur einer während des Schlafes. D-e Glieder erstarren, Magen und Därme schrumpfen zusammen, die Herztätigkeit geht aus ein kaum mehr wahrnehmbares Maß zurück, die Körperwärme sinkt. Wenn die Tage wärmer werden, erwachen viele Schläfer für kur­ze Zeit, stärken sich an den bereitgelegtcn Vor­räten, fallen dann meist in einen kurzen Schlaf zurück, bis sie mit dem Frühjahr endgültig aus­wachen und die Nahrungssuche beginnen.

Zu den kleinen Schläfern gehören der Sie­benschläfer, der Igel, das im H:ch:ebirge wohn.nde Murmeltier, der Ham st er und die Fledermaus, von bereit jeder wieder seine zum Teil recht bemerkenswerten Eigenar­ten hat. Sie bestehen beim Sieben chläfer darin, daß er volle sieben Monate, von Oktober bis April in Morpheus Armen liegt und sich so­wohl die Freuden des Christkindls und Karne­vals, sowie ber Starkdiere und des Osterhasen entgehen laßt. Der Igel möchte unbedingt seine Ruhe haben beim Schlafen. Er macht sich vor­nehm und ist ein Freund des getrennten Schlaf- "enw-K-s. Im SpStb rbst bezteben Männchen und Weibchen jedes für sich das Winterquar- ner. Gewal» am ^,'tg weckt. verfällt der Joel so­fort wieder in todähnlichen, tiefen Schief. Mehr Familien- und Gemein, inn bekunden die Mur­meltiere. Sie legen ihre Winterwohnung im Gebirge immer nieberiger an als ihre Sommer­wohnung und geben ihr eine Ausdehnung, daß fünf bis fünfzehn Tiere darin Platz pnben. Meist bildet ihre Schlafstelle. eine cirunbe, back­ofenförmige Röhre, deren Zugang vor Beginn der Winterruhe mit Steinen, Erde, Gras und Heu fest verstopft wird, nachdem sie schon im Au­gust mit mehreren Traglasten trockenen Grales warm und behaglich hergerichtet wurde, sodaß im Inneren des Lagers eine Temperatur von min­destens -ebn Grad Celsius herrscht. Mit der Zeit sintt n>dj die Aftttwärme ber schlafenden Tiere auf diese Temperatur herab. Auf etwa vier Mi­nuten entfällt ein Uremzug. Br hm ermhlt, daß 'in Murmeltier im Winterschlaf ans dem B u genommen und in einen warmen Raum ge­bracht, erst bei siebzehn Grob Celsius deutlich at­mete, bei zwanzig Grad Cel ins zu schnarchen begann, bet zweiundzw nzig Grad Celsius sich streckte und bei fi nfun^zwanzig Grad Celsius rwachte, sich taumelnd hin- und tierbetoeaff, um

> nd nach munter zu werden, und endlich tu fressen.

Gesellig wie die Murmeltiere schlafen auch die Fledermäuse: sie überwintern meist in Felsböh- len zu Hund rteu kann man fit in den Vor- räutnen der Tropfsteinhöhlen des Iura beobach­ten auch in K Äergetoölbrn, Mauerr'tzen, un­ter Däch.rn, hin.er Fensterläden und in hohlm Bäumen. Sie hängen sich dicht n den- und übereinander mit den Krallen der Hinterfüße fest und wickeln die Flügel wie einenUmhangs um d-n Körper. Avweichend von anderen Win­terschläfern bedarf die Fledermaus reick l ch des Wassers, das si- im Schlafe einatmet. Fehlt ej «aran, so vertrocknet sie. Sindenberger,

Das obige Bild zeigt eine Waldpartie zwischen dem Hohen Gras und dem Firns­bachtal.

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