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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonnabend, 12. Dezember 1925

15. Jahrgang

Einzelnummer 10 Sonntag« 15 Pf.

Skreselmilll-Vrialld als LocarnoprMger

Es kann nicht Wunder nebi allmählich und in ruhigerer Bi

über gemacht würden, daß sie darauf bestanden

Pari«, 11. Dezember.

In der Sammer schlug der Berichterstatter für

»neu, wenn erst Betrachtungsweise

zeitig eine möglichst baldige künftige Einzelrege­lung der in anbetracht der völligen Umwälzung in Rußland erforderlichen neuartigen RechlS-

aufzurvgen, wenn auch wir in Deutschland unser eigenes Interesse klar erkennen, das die Enr- lung der Dinge im Osten in Zukunft umso auf-

Gtresemanns Motto.

Loearno als Grundlage der Politik.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 11. Dezember.

Anläßlich eines BolksparteitageS flihrte Außenminister Stresemann u. a. aus: Wenn wir M gesunden Berhältniffen kommen wollten, so müßten alle Parteien Gelegenheit haben im Lause der Entwicklung in Der Regierung mitzuarbeiten. Es sei deshalb völlig verfehlt, wenn der Deutschen Volkspartei Vorwürfe dar-

Flugzeuge« «mderersett« noch vor Ablauf dieses Jahres geregelt werde. (Siehe auch L Seite.)

Locamo In Varls.

Briands Vorschlag. Finanzkämpfc (Eigener Dradtdertchi.)

(Eigener Drahtvertcht.)

Berlin, 11. Dezember.

Eine scharie Voilzeidebasie.

Paris, 11. Dezember. (Privattelegramm.) Die Kredite für das französische Oberkommis- fariat in den Rheinlanden in Höhe von 850 000 Franken wurden in der Kammer aus 500000 Franken herabgesetzt. Nachmittags sprach sich der Kommunist Marth in scharfer Weise für die Aushebung der Unterohräfekturen und für eine Herabsetzung der Polizeikräfte aus. Allein in Paris gebe es eine Armee von zwölstausend Polizisten, die die Arbeiter 150 Millionen koste­ten, und die Staatspolizei für ganz Frankreich erfordere einen Aufwand von 199 Millionen. Fnnenminister Chautemvs erklärte in scharfem Ton: Wir wollen keine Tscheka, sondern ledig­lich Ruhe und sozialen Frieden. Ueberdies gilt es Millionen von Ausländern zu überwachen, unter denen viele sind, die etwas ganz Anderes beabsichtigen, als sich durch Arbeit ihren Lcbens- unterftalt zn verdienen.

Mit offenem Dlfler.

Da« SinkSprogramm ffrr den RegierungSeintritt

Moskau-Berlin.

Der neue Handelsvertrag als Meilenstein. Von Staatssekretär Frh. v. Rheinbaben, M. d. R.

Werte zu schaffen und mehr zu arbeiten.

Ich bin auch daftir, daß man die überflüssigen Ausländer hinausschmeitzt. Dr.ju gehören ins­besondere die drei- bis vierhunderttausend Ar­beiter, die auf Beranlassuna der ihnen (nach rechts) nahestehenden Kreise nach Deutschland gezogen worden sind. Geben Sie die Allusion aus, daß Sie durch irgend ein Gesetz schnell aus dem Elend herauskommen, in das uns der Krieg hineingebracht hat. (Lebhafte Zustimmung und Widerspruch.) Wir haben sieben Jahre pflichtgemäß zur Vermeidung der Wirtschaftska- tastrophe gearbeitet, und das ist uns ja auch ge­lungen, die Katastrophe bis heute abzuwenden. An diesem Sinne werden wir weiter arbeiten. Zur Wirtschaft gehört nicht nur der Produzent, sondern auch der Konsument. Wenn eS nicht gelingt, den Konsumenten ausnahme- fähig für die Produkte zu machen, dann nützt alles andere nichts. Der Ministerpräsident nennt den kürzlich vom Reichsrat angenommenen Ge­setzentwurf zur Regelung der Getreideprei- lt- Wenn daS ganze Volk leidet, so muß jeder ft- Wenn da.Sganze Volk leidet, so muß jeder Teil des Volkes seinen Anteil daran tragen. Unser Unglück sei die Folge der Hohenzol- lernscheu Machtpolitik, die Redner als Jl- lusionsvolitik bezeichnet. (Unruhe und lebhafter Widerspruch rechts.) Die preußische Regierung wird nach wie vor die Realpoli- t i k der Reichsregieruna unterstützen. (Lebhaf­ter Beifall bei den RegierunaSparteien. Zischen rechts.) Wciterberatung: heute Freitag.

Was uns Amerika lehrt.

Dr. Schacht über feine Eindrücke.

Berlin, 11. Dezember.

-t^or».^er Slldustrie- und Handelskammer uihrte Reichsbankpräsident Dr. Schach; über seine Am-rikacindrücke aus, daß Amerika das richtige Land sei, um zu lernen, daß cs Dundee

Anzetaeaorelle-StnheimttcheSelchäftSameiaea «eileUDWa. auswärtige Äclchäit,.

Sette SN Ma.. ^amiiiena,»eioen teile 20 We_ »leuie «meiden SaS Wor- u,,«!®" >'S5Lamen.c e Skile 7S P'g. Dffertgebähr SN vkg. «bei dufenhe. her Offerten 3ntfa.i viegmunasbetraa- iinh innerhalb 5 Tagen m befahlen. ,lür hie Richtig. fe 1 6,urd> Fernsprecher autaegebene n «,<teigen, lotete für Amnabmebaien und Glatze kann nicht garantiert werden äur Anzeigen mit besonderem schmle- riaem Satz in» Prozent Aufschlag. $ ruderet: Schiachtbosstrake -W3O. Geschäfts- »eue: KSlntlche Straße 5. aeoenflber der Seobrsitaße »ernfvrecher 9M und ß5£.

Ein harter Winter.

Locarno und. WirtschaftSeSend im Landtag.

Berlin, 11. Dezember.

Der Gesetzentwurf zur Aenderung des Ge­werbe- und Hanbelslehrer-Diensteinkommenge- setzes wurde dem Ausschuß für Beamtensragen überwiesen. Bei der dritten Beratung des Haus­haltsplanes hebt Abg. Dr. W i e m e r (D. V.) hervor, daß gegenüber den augenblicklichen Verhältnissen die Mahnung zur Sparsamkeit durchaus angebracht sei. Der Geist von Lo­carno sei unzweifelhaft ein anderer als der Geist von Versailles. Richtig sei, daß die erhofften Rückwirkungen nicht ausreichend seien; aber man dürfe sie doch auch nicht unterschätzen. Abg. Falk (Dem.) bedauert, daß man infolge der zerrissenen politischen Verhältnisse jetzt noch nicht einmal mit dem Etat fertig sei. Das ist bitter und schmerzlich, wenn die nichiparaphier- ten Locarno-Vereinbarungen so wenig in Er­scheinung treten. Es bestehl kein Recht mehr, zu Zwecken der Sicherung noch länger demsches Land zu besetzen. Verlangt werden muß die volle Wiederherstellung der deutschen Hoheit

am Rhein.

290. Einzelnummer lv Pf, Sonntags 15 Pf.

der russischen Wirtschaft unsererseits den ge­wünschten Kredit geben können. Politisch gesehen, wird gerade die russische Politik sich am allerweniWen durch Gefühle, sondern nur durch Interessen leiten lassen. Herr Tschitscherin rüstet sich dazu, um aus feinem? immer weiter ver­längerten .Krankheitsurlaub* erst Herrn Briand, dann Herrn Chamberlain ausgiebig zu sprechen und mit ihnen über die weitere slanzöstsch-rus- sische und englisch-russische Politik zn verhau dein. Wir brauchen uns darüber dann nicht

halb werde er ihre Erörterung in d-rs nächsten Zeit verlangen. Die zweimalige begeisterte Auf, nähme, den die Abkommen von Locarno in der Kammer und im Senat gefunden hätten, haben der Welt bewiesen, wie Frankreich über diese Abkommen denke.

Kommunist Hcnriet beantragte die Herab­setzung der Kredite für die Vertretungen Frank- r-iws im A»sl"iidc um die französische Bot­schaft beim Vatikan aufzuheben. Dieser Antrag wurde mit 380 gegen 108 Stimmen abge­lehnt. Abg F o n t a n i e r (Doz.) erklärte, er werde gegen die Kredite für das französische Oberkommisiariat in Syrien stimmen, weil er die französische Syrienpolitik nickt billigen kön­ne. Die Kredite wurden mit 365 gegen 134 Stimmen angenommen.

auf loyale Einhaltung der »Rapallolinie' fast deS Guten ein wenig ziwiel war. Wir muß-j ttn Locarno abschließen, um den Rhein ju befreien, um nicht hilflos isoliert zu bleiben ,, - - -----

Mtrtt um in eine neue weltpolitische und Welt bsis auswärtige Budget die Vertagung aller wirtschaftliche Entwicklung im Kreise der SBe«- b.,c 9bm^Hngtü, 6"n Locarno, tue Lage in SY möchte hineinzukommen, bei denen ebenso toic P? "n5> Marokko berührenden Reden vor. für uns die starke finanzielle Stellung Amerikas I ?^,ni~^rbräüt)enl Briand sprach sich im glcki- etite entscheidende Rolle stielt. Dabei bleiben ^en, Sinne ans und wies darauf hin, haß die wir der .Rapallolinie" treu und bewiesen dies I Regrerung in allernächster Zeit den Gesetzcnt- durch das nicht ohne beträchtliches deutsches wurf betreffend die Ratifizierung d«r Ab- Entgegcnkommen abgeschlossene jetzige Vertrags kommen von Locarno einbringen werde. Werk mit Rußland. Wirtschaftlich gesehen Cachi« (Kommt bedauert, dost diese Abkom- werden Wir den Gütera>.'s.tausch mit Kußlantlmen vom französischen Parlament nicht «grt-rt nur dann in eine schnelle Entwicklung drängen weMa, während sie in den anderen Ländern wenn wir innerlt* konsolidiert und gemäß de, durchberalen wurden. Ministerpräsident Briand nun einmal nach dem Westen zu bestehenden erklärte, vom moralischen Standpunkt aus halte ftnwtziellen MHSngtgkeit selbst wieder Win- er eS für angebracht, daß die Verträge vorn fchaftlich^und finanziell fo erstarken, daß wiilfranzSsischen Parlament beraten würden. De?

werden könnten. Das Zentrumsorgan schreibt, es bestände nicht nur ein politischer, sondern auch ein Wirtschaftlicher Zwang zur großen Koalition. Jetzt komme es auf einen Willen nnd ein Programm an. Derjenige, der ein Programm der Versöhnung und deS Aus­gleichs schasse, habe die Unterstützung des Zen­trums. Ein demokratisches Blatt nennt es be­achtenswert, daß es sich beim Wz. FraktionSbc- chluß nicht etwa um ultimative Forderungen handele, sondern nm Punkte eines gemeinsam zu erörternden Arbcitsprogramms. Der Bor- värts betont, daß nicht alle berechtigten Wün- chk der Partei in das Arbeitsprogramm hät­ten mit ausgenommen werden können.

^leueÜen Siachrtchi«, -richetmm »edtemll* techomat nadunttto««. ,naTA«M®niLeSS?--? für hen Monat 3. Mk. bet freier Zustellung LAl1 *AeA«. adgedost iaMMk. Hur» hie »oft monatli» 2J*f-Dir wTntn«*!? 8Ufteaungraebübr. Sierlaa und Redaktion s»la»tbofftre6e 2>W>. 'VaVuIn Bfi2- MJ antierlanet eingefaßte Beiträge kann hie Re-

Ä,'»n» n-n «Ewrontwortuua oder (Berodhr tn keinem Halle übernehmen. Rück- m °rTJ?nJFIl!SF wegen etwaiger nicht orSnunaSrnäfttger

. te'ernnc, tff an8oefrbtoHen. »oftfdterffontti frranfhu* a. Main Stummer 688fi

Weiter muß die Forderung erhoben werden, daß die Abstimmung an der Saar viel früher vor sich gehr, als es nach den bestehenden Bestim­mungen vorgesehen ist. Me Abstimmung mag heute oder nach Ablauf von fünfundzwanzig Fahren geschehen; es wird sich zeige», Saß es nirgendswo treuere und festere Deutsche gibt als im Saargebiet. Endlich muß das er­zwungene Schuldbekenntnis aus dem Vertrage verschwinden. Locarno bedeutet ein weiterer Schritt für die Befriedung Europas. Der Red­ner setzt sich für eine engc Arbeitsgemeinschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ein. Das Reich müsse zuerst der Not der Erwerbs­losen steuern. Auch die Beamten müßten durch Gehälter vor der Möglichkeit geschützt werden, der Korruption zu erliegen. Uba. Laden- dorff (Wpt.) behauptet, wir wurden auck diesmal, bei den Locarnoverträgen getäuscht weiden. Der Redner schildert dann die gegen­wärtige schwierige Wirtschaftslage. Wenn die Erhöhung der Bcamtenaehälter durchgeführt wird, werden die Preise der Bedarfsartikel um das Doppelte steigen. Durch Zusammen­legung von Ministerien könnte viel geflirrt werden. Abg. Voß (Völk.) krittsiert f^atf die Politik der Phantasterei, die uns nach Lo­carno geführt habe. Wenn cs dieser Reichsre­gierung, trotz des entschicdenden Einflusses der Deutschnationalen nickt gelungen ist, die wirt­schaftlichen Verhältnisse im Reiche so zu gestal­ten, daß eine Katastrophe vermieden wer­den könnte, dann liegen doch wohl die Schwierig­keiten vielleicht etwas mehr in der Sache als bei den Politikern, Es wäre sehr oberflächlich, zu erklären, daß wir nur an Krchitalmangel lei- den. Unsere wichtigste Aufgabe W bis jetzt

die Bedeutung der Tatsachen klar erkannt wird, daß wir in oiesen entscheidungsvollcn Hrbst- wochen nach Westen und nach Dften wichtige Meilensteine auf dem Wege lünftiger Ent­wicklungen zurückgelegt haben. Rur vom Osten und hier wiederum nur vom Verhältnis zu

Von einem Tag zum anSem.

Heute Kabinettsaustrag. Arbeitsprogramm. (Privat-Telearamm.)

Berlin, 11. Dezember.

Nachdem die Reichstagsfraktionen gestern dem Reichspräsidenten die erbetenen schriftlichen Er­klärungen übergeben haben, dürste, wie die Blätter annehmen, heute voraussichtlich Dr. Luther mit der Kabinettsildung beauftragt werden. Ein Blatt will allerdings wissen, daß noch eine Besprechung sämtlicher Führer der für die große Koalition in Betracht kommenden Fraktionen beim Reichspräsidenten voraufgehen solle. Ein Rechtsblatt glaubt nicht, daß auf Grund der sozialdemokratischen Forderungen noch irgendwie aussichtsreiche Verhandlungen über die BUdung der großen Koalition geführt

LL! Rede seim Zu-

P flrfv tu A I a c .,, - im

h?,ci>CArtU!r& .der Regelung Westen uns den Zeitpunkt nähcrbringt, wo der

dee Ruftkehr ber deutschen Kriegsgeftuigmcn I letzte fremde Soldat endlich den deutschen Bo- folgte 1922 der denn als viel um- den verlMen haben wird.

kämpfte Rapallovertrag, der dann recht' eigentlich die politische Grundlage für das deutsch-russische Berh.ltnks geworden ist. Er war im Großen und Ganzen ein allgemeiner FreundschaftSvertrag und sah gleich-

und Wirtschaftsbeziehungen vor. Aber erst am 12. Oktober dieses Jahres, d h. wenige Tage vor der Paraphierung in Locarno wurde das jetzt vorliegende Vertragswerk zum Abschluß ge­bracht. Zlisammenfassend genügt es festzustel-! len. daß die Rechtsverträge im wesentlichen die deutsche Forderung nach vermehrten und ber-L^ UUK ,lc UCHUIll,t,.

echtsschutz hätte, we DeulschimtionE 'Parwi an dcr R- ^^--^^-Ett Rtchland erfüllt haben, daß ande- Storung zu beteiligen. Ebenso verfehlt sei es culhufe 6s "2ufcll>.a2L un§ tol$r-^5 a6er "Uch, ihr vorzuwerfcn, wenn sie die Konse- 5k ky? ^on chncn grundsätzlich I quettMi aus der heutigen Lage zöge, nachdem aufrecht erhaltenen Außenhandelsmono-Ivie Teutschuationalen sich selbst von der weite- p o l w gut wie keine Konzession gemachtlren Mitarbeit au-Zgcschloffen Akten. Die Außco.

fpalitik der letzten Jahre habe zum Ziele gehabt .ESüMche bleiben hie Wredererringung der deutschen Souveränität, «nerfülll. Wir haben trotz teilweise kontin- Sie habe chrcrscits wirtschaftliche Leisttmgen in gensterster starker 9tbnabme von Schweinen, der Stellung von Pfändern für die Rcparatio- Schweinefleisch, Geflügel usw. zum Beispiel nen geboten. Die gegen uns in der Nachkriegs- kkeinerler Sicherheit darur erhalten, daß die zeit geführte Polstik war eine Polittk bet Fort- Russen ihrerseits tatsächlich ei«-» anfkrigendc setzung des Krieges mit anderen Mitteln. Die Quote deutscher In dustricerz eu gni sse Verträge von Lovanw sollen dieser Politfl ein jährlich abnebmcn und mußten uns von ihnen Ende machen, eine Politik des Rechtes und des immer wieder vorhalten lassen, daß überhaupt I wirkliil>en Friednes und darüber hinaus die Po- nur bei reichlich und langfristig gewährtem litik der Verständigung und des gegenseitigen Kredit sic in der Lage wären, die bisherige Zusammenwirkens sichern. Die Deutsche Volks- beutsche Ausfuhr zu erhöhen bezw. auch nur Partei könne fick in der Mnstigen Regienmg nur aufrecht zu erhalten. In bei Tat wird die mit Parteien beteiligen, die gewillt feien, au Lösung dieser Krebitfrage neben bet Wirk- der Grundlage dieser Polittk weiter zu bauest, lieben Durchführung der rechtlichen Bestimmun- Die auf Locarno aufgebaute Politik habe sclbst- gcn bas in bet Praxis für uns Wichtigste verständlich die Herstellung der völliaen Frsi- in der nächsten Zukunft sein. Rach der amtlichen beit und Souveränität Deutschlands zum Ziele, t-eurfeben Statistik hat Deutschland 1913 für 8 3 0 sic bedeute aber darüber hinaus auch die aktive Millionen nach Rußland auSgeführt, im I Betätigung Deutschland«, namentlich in sen Aabre 1924 waren es dagegen nur 89 Millionen großen europäischen Fragen und soll den Aus- und hn Gesamtjahr 1925 wird die deutsche Aus- druck unbedingt friedlich«, aber ebenso unbe- fuhr allem Anschein nach zwilchen 150 und I dingt aktiver Polittk bedeuten.

zweihundert Millionen Mark liegen. ----

Die russische Einfuhr nach Deutschland

betrug 1913 1,4 Millionen und 1924 wat sie all- y Oft QuQfCl)lOi|C!1. mählich von Null auf 126 Millionen gestiegen rci

Das Jahr 19W wird auch hier voraussichtlich! 9 deutsch-franzöfifcheS Lustabkommen, eine gewisse Zunahme zeitigen Alles in allem (Eigene Drahtmeldung.)

genommen, muß man also von deutscher Seite Paris, 11. Dezember,

seine Befriedigung darüb« aussprechen, daß es Zu den dentsch-ftanzöükcken Lutt-B«band- Wirtschchtssv^m^aelirn^n I Iun°cn in *aris teilt ein Blatt mit, daß die

wäbntt?v ?rtr^/lichEn M e il7n ste?n zu 6ctf*en Sachverständige» nach zwei Sitzungen ereickeu Im Bewußtsein dessen, daß auch dieBerlin zurückgekehrt seien, um ihr« beutsch-rufsischen Dinge einschließlich der Wirt- Regierung Bericht zu erstatten. Man nehme an, Amtlichen Verhältnisse in beiden Ländern im daß fie in einigen Tagen wiederum nach Paris F l u s s e begriffen sind^ ist bas Kernstück des kommen werden, und daß die Frage des nnr* auf2» fot i «ft* t^Ä^«^7wovdm' UeberfliegenS deutschen Gebiets Klar ist, daß bi?amtliche russische Politik g e - französische ^Oieufle einerseits und deS gen Locarno gearbeitet hat Sie tot dies!überfliegens des Rheinlands »ew deutschen mit Uebertebnng, teilweise m*- Drotzcirng, teil- -- - - - -

weise mit Bluff. ES war zwerf.'lloS richtig, daß die deutsche Polftfl demgegenüber ihren alS richtig erkannten Kurs ruhig und fest bei- bebielt. Man kann sogar her Ansicht sein, daß bas Maß deS Notwendigen in Bezug auf deutsche Versicherungen an R»ßla-'d inbezno

,D« si^iawemokratische Frattion ist gestern Mittag zu dem Entschlutz gekommen, sich an der Fortsetzung ber Verhandlungen über Me Sil- dang 6er großen Koalition za beteiligen, jedoch »nächst dem Reichspräsidenten eine Reihe von Bonmissetzungen zr unterbreiten, die 'olgenden Wortlaut haben: In Mesen Verhandlungen legen wir Wert auf die Erörterung folgender Punkte: Offenes Eintreten für die republika- «iMfc Abwehr aller monarchistische» Restaura- ttonsversuche, Ratistzierung des internationalen Abkommens von Washington, B«abschiebung eines Arbeitszeilgesetzcs unter Wtederherftellung de« achtstündigen RormalatbeitsiageS, schleu­nige Verabschiedung des Gesetzes über Erwerbs- '*senversicherung, Berbefferimg ber ErwerbS- losenfürsorge nach den sozialdemokratischen An- trägen- Verschiebung der Mietenerhghuua, Er­höhung des Beitrags für gemeinnützigen Woh- nungöbaH, keine Senkung ber Bezirlsstcu-r.i, deS Reichsschnlgesetzentwurfs, reichsars-tziichr Regelung bet Fürstcnaüfinbun- gen imt rückwirkender Kraft, baldiger Eintritt Deutschlands in den völlerbund