Hessische Abendzeitung
Sonntag, 29. November 1925
15. Jabr-a«
Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf.
Warum die Minister nach London gehen
General Levy machte vor einem sehr europä-
Was London bringt
Luthers und BriandS bedeutsames Programm, wird, steht bevor. Sie wird zwischen dem 8.
und dem 15. 12, eingeleitet nnrde«. General Primo de Rivera wird Regierungschef bleiben und das KriegS.mlnisterium beibehalten.
Külzer hat sich von Arbeitern der Farbenfabriken vormals Friedrich Beyer und Co .in Leverkusen und Elberfeld sowie Weiler ter Meer in Uerd innen Fabrikationsverfahrcn aushändigen lassen Derslbiedene Arbeiter wurden festgen-wmen. Der Berliner Leiter der Spionage ist flüchtig.
Wird er bezwungen?
Wie Smundsev den Pol überfliegt.
schine gehen unschätzbare moralisch« und materielle Werte verloren, ein Luxus, den wir uns jetzt weniger als jemals leisten können, denn das WirtschaftSboroskop steht schlecht. Wohin man blickt Bilder des Niedergangs, dumpfer Resignation.
eines weiteren Genossen von der Zentrale der KPD. in Berlin seit etwa einem Jahre die Fa- brikspionage zugunsten Rußlands betrieben hat.
B kand dicht am ZN.
Zwei Minister machen noch Schwierigkeiten.
(Eigene Drabtmeldung.)
Paris, 28. November.
Kommunisten als Spione Moskaus.
(Eigener Dralnbericht.i
Köln. 28. November.
Berlin weiß nur von 45 000 Mann. lPridat-Tclegramm.)
Berlin, 28. November.
(Eigene Drahtmeldvng.)
London, 28 November.
Noch nicht ftinübrk.
Das Schwerste steht uns noch bevor.
So ist denn also mit dem gestrigen Absttm- inungsaki im Reichstag der wüste Hexensabbath des Locarnodramas zum Abschluß gekommen und, wie nicht anders erwartet, hat die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes entschlossen den Fuß auf die neue Brücke gesetzt, die alle künftigen Belastungen des Weltfriedens tragen und die Ufer abgrundtief geschiedener Welten und Völker miteinander verbinden soll. So hat denn mit dem historischen 27. November der sie-j bcufach an den Felsen von Versailles gekettete deutsche Promntheus wenigstens eine Hand, eine Faust wieder frei bekommen, um sich des Raben und Geier zu wehren, um die letzten Eisenklammern von den wundgeriebenen Gelenken zu lösen und ... dann wieder nach der Lichtfackel
(Privai-T eteoromnt)
Koblenz, 28. November.
Ein Koblenzer Platt erhält von dem Abg. v. .GuSrarh folgende Drahtung: Nachrichten Uber die Mehrbelegung von Koblenz sind falsch. Bon zuständiger Stulle wird dazu mitgeteitt, daß es sich bei der in der Stadtverordnetenversammlung erwähnten Anfrage um eine un-j
Das große Sterben der mittleren und kleine- Briand hat nicht gestern abend dem Präsi- ten Inflationsgebilde macht schon vor gesunden, denken der Republik, Doumergue, die endgültige soliden, alteingesessenen Großbetrieben nicht Liste seiner Mitarbeiter Lbcnnitteln können Mehr Halt. Kein Wunder, daß tausende arbeits- In später Abendstunde teilte Doumergue mit, loser Hände sich nach Brot auSstrecken und der daß seine Verhandlungen einen sehr günsti- Ruf: .Hunger" nicht bloß in Kassel den 6f< f“■ - ---* ■
। »Tr. Koch-Wawra. Es ist mir ein Vergnü- g:n, Herr Fliegenschlag."
.Auf welchem Wege gewährten Sie uns die Urhre Ihrer Anwesenheit, Herr Kollege?" .Auf dem ganz persönlichen Wege einer sehr riskanten Reise über Tanger. Aber ich bin nicht Mediziner." Dr. Fliegenschlag führte das Gespräch weiter, in einer Tonart, als hätten wir uns soeben auf einem Hausball der Berliner Gosell- Nchast kennen gelernt. Höflich, unterhaltsam, dienstbeflissen. Ich hatte immerzu das Gefühl, als wolle er mir einen Klubsessel unterschieben. Oder Eislimonade servieren. Dann gesellte sich ein Holländer namens Bergheeze zu uns, parlierte auch mit und kokettierte mit feinen gepflegten Fingernägeln, die er gleich den Kaby- lenfrauen mit hellbrauner Farbe glänzend poliert hatte. In einer kleinen Behausung am anderen Ende der Stadt Scheschau-n residierte A b d e l K r i m, der zu einer Besichtigung hier- j hcrgekommen sein sollte. Zwei gutgekleidete Schildwachen aus der Leibgarde des Rifführers hielten die Wacht am Tore. G neral Levy hatte ! offenbar bereits mit dem Sahb gesprochen. Er nahm sich gleich an der Türe meiner an und stellte mich ohne Förmlichkeit und ohne viel Worte dem Feldherrn vor.
Abd el Krim reichte mir schweigend die Hand. Und ich ließ den Eindruck seiner Persönlichkett auf mich wirken.
Rifosfiziere beim Frühstück.
Drei unter ihnen waren Kabylen, alle anderen Mitteleuropäer. Einige sagten sogar Sie zu einander, andere putzten sich. Wieder andere sprachen elsässischen Dialekt, bisweilen mehr französisch als .schwäbisch". Auch Schwyzerdütsch fehlte nicht, und, last not least, das akzentuierte Schriftdeutsch -ines Herrn mit Schmissen im Gesicht. „Mer sennen sonst nüt hier," sagt« ein kleiner Schwarzer mit Tränensäcken und Blatternnarben, gekleidet als französischer Fremdenlegionär mit den galons des Sergeanten auf den Aermeln, ,mer sennen sonscht auf unsere Böschte. Aber heut sennen m:r beim Sahb eingeladen. Der Doktor hält au an Vortrag." Dabei wies er auf den Herrn mit den Schmissen. Dieser Herr, dessen kahles Haupt rund und glatt war wie eine Billardkugel, stellte sich mir vor.
»Dr. Fliegenschlag."
rvna den Absatz weiter vermindert und die In- dustriekrise ins Uferlose treibt? Dabei verschließen sich weder Regierung noch Arbeitgeber den Klagen des Elends und bitterkalten Winterleids. Und die Vertreter aller Patteien haben sich erst neulich eneraisch für eine Aufbesserung der kleineren Beamien noch vor Weihnachten eingesetzt, um im Monat des Christkinds noch etwa- Trost und Licht zu spenden. An diesen ungelösten Rätseln, die mit den noch unheimlicheren der Steuer- und Kreditforderunaen eng verflochten sind, wird jede kommende Regierung ihre Meisterschaft erweisen und . . . unpopulär werden müssen, wenn ihr nicht noch unvorhergesehene Ereignisse von außen zu Hilse kommen. Schnelle Maßnahmen tun not, wenn schwere Erschütterungen des Volks- und Wirtschaftslebens
isch aussehnden Hause Halt. Ein zweistöckiges Gebäude aus Stein, wie ein Fels tm Meer bet tausend Lehmboden. Von seinem Dach gingen Telephondrähte nach allen Richtungen. Und wie heimatlich sah es aus! Es hätte ebenso gut in Leipzig stehen können. Oder in Stendal. Oder in Lindau am Bodensee. Wie ein Prinz unter Bettelkindern stand es da, dieses moderne HauS mit den hohen Fenstern, deren sämtliche Scheiben zerbrochen waren. Ein paar Herren kamen auö der offenen Türe, wechselten einen Händedruck mit dem General und begrüßten mich freundschaftlicher als ich eS bis jetzt erlebt hatte. Im Inneren des Hauses sah eS ziemlich primi- liv aus. Festgestampfter Lehm, mit Häcksel untermischt, als Fußboden. Von den Wänden war Kalk heruntergefallen. In einem Zimmer zu ebener Erde saß.»
91 tttttntCt 2/9. Einzelnummer 10Pf. Sonntags 15 Pf.
Bei Abd el Krim.
Der Mensch, Führer und Hold. ’ (7. Kapitel: Landung im Hauptquartier.)
Von Dr. Friedrich Koch-Wawra.
3« Begleitung des RifgeneralS bat nufer Mit- arbeitet das ldamalige) Hanvtauattier Abd el flrimd erreicht. Und nun stebt et vor dem mel^inngenen, be-bbeiebdeten Wffürfteu fett«, der ttm fa-ractaenb die Hand drückt nab keine gllttendeu tirttewe töiiecn vor ttm entwickeln die stark von arabischer Heiderunoral durchsetzt iiüb.
zu greifen, die man ihm entwand. Freilich, die
bitterernsten Beschwörungen beforater Vater-1 Die Blätter berichten, daß alle Locarno Dole
landsfreunde, die verzweifelten Versuche von gierten, mit Ausnahme Mussolinis, der Unter-, rechts, das Völkerbundrisiko durch unantastbare zeichnung des Paktes am Dienstag beiwoh-1meo? in p «*>>«? nm Kamelen zu sichern, ebenso wie die unverhohlene nen wereen. Die Unterzeichnung wird in al -Cil mttivUlli
Enttäuschung selbst der Locarnofreunde über dievüabetischer Reihenfolge stattfinden, Rückwirkungspfänder ... sie ersticken den sodaß Deutschland zuerst unterzeichnen Enthusiasmus, wie er am 2. Dezember in Lon- wird. Man erwartet auch die Ankunft von don aufgeflammt... wäre. Der Tod einer Köni. Briand, Vanderpelde »sw. am Montaz gin hat die Welt vor einem eitlen Schaugepränge in London. Es sollen auch weitere Besprechung Die Havasmeldung über die Belassung von und unS vor der demütigenden Rolle des armen I gen über dieFolgendesPaktesan Bezug drei französischen Armeekorps im besetzten G'Sitt LazaruS bewohn. auf die Besserung deS Rheinlandregimes sowie wird von dem Bolkhparteiblatt als irre«
UnS ziemen rauschende Freudenfeste um so über den Eintritt Deutschlands in dcn Völker- führend, wenn nicht als d i r e k t f a l s ch bezeich- weniger, alS nach der Rückkehr der Unzerttennli- bund ftettfinben. Auch SkrczqnSsi und Benesch net. ES liegen, so schreibt das Blatt, bestimmte chru, Luther-Stresemann, unter dem Notverbaud werden nach London kommen. Die deutsche Zusagen der Alliierten vor, wonach die Trupp-n- bex Außenpolitik innerpolitische Schwä- Delegation wird demnach die grö tzte sein, stärke im besetzten Gebiet annähernd auf den ten wieder aufbrechen werden. Vielleicht erleuch- Die deutschen Minister werden bestrebt fei«, I früheren deutschen Truppenbestand zurückgeführt lei und . . . sänftigt dann schon ein Strahl von gewisse Rückwirkungsfragen, wie das Rheinland- werden foll, alfo auf rund 45000Mann. Es der Krippe Bethlehem'- die verstockten Partei- regime, die deutsche Lustfahrt, Völkerbund sowie könne sich zurzeit wohl nur um eine vorüb»rge- herzcn, daß sie uns mit wochenlangen Kabinetts, das Problem der allgemeinen Abrüstung zu er-1 hende Belastung bei der RönmnngSaktian Han, 1 lxifen verschonen (Frankreichs Spuren schrecken) örtern. Briand und Vandcrvelde sollen den dein. Der neuernannte Reichskommffar fist das und uns ein Keines Regierungswunder unter Wunsch hegen, mit Chamberlain über eini- besetzte Gebiet werdendie Lage Nären.
den Weihnachtsbaum legen, das unS inS neue ge dieser Frage p e r s ö n sich zu beraten, denn in _____
Jahr wie der Stern bett Weisen aus dem Mor- der Botschasterkonfrrenz wurde noch keine völ-
genland Voranschwebt. Nicht einen Tag dürfen lige Nebereinstimmung bezüglich der Minderung! fiblhf h'rfÜnil?
wir durch Experimente vertrödeln. Denn schon der gemeinsamen Besatzungsstrcitkräfte erzielt. v Vil! > jwäl».
bei dem jetzigen halben Leerlauf der Staatsma- ___:__ Nur eine unverbindlickie Anfrage.
ilmeigeiiomfe.tStnbetmtfdie(Sefdiättgaiuetaeu deUeZuaua.Ddrtige iä)eid>äti«. ?nie{ta<VT le *'*’«■■ 'tomiutuau^iaeu 3etie#>l»fa_ »lerne «meisten oee Son i Reklamen 6ie detle 75 ihg. ©ifertgeüiihr 2n 57g. <bet dufenai. »et Offenen Miit‘ifl.1 dtediiiunfl6beträ»e flnb innerhalb 5 leien m beatmen. Für die Ricbkka- ?9-r 0"tck> Fernkvrecher anhieaebe'ien fli jetaen. fowie für «tnrmhmehaten «ob Glatze kann nidr 'drontier- werben Für «meinen mir besonderem iebtofe« iKsso I"" tkro eni «nffililaa. Druckerei: Sd>!n»rhoiftra6e ->*isv. itzekLSfis- stelle fffl[ ’tfd)e 5”aSe 'enen iber 'er §vi>''rst-aste ^er-'vretter ”51 nb *!5"
mcindevätern in den Ohren gellt. Wie aber Arbeit beschaffen, wenn der S t i I l e g u n g s p r p- z e ß zu einem Dauerzustand wird, der auch alle Lohnlümpfe von vornherein illusorisch macht? Wenn die schwindende Kaufkraft der Bevölke-
Nun werden Luther-Strefemann in (Durch Ftttckspr>«ch.t
London Gelegenheit hoben, die Freunde aus Rom, 28. November
aena»uOerlnSl? ber Nordpol-Expedition Amundscns mit
Irnft^pr“ihnsn in bem italienischen Luftschiff wird, wie Somman-
?/?it der ihnen m reichem Raße zur Verfügunglyant Nobile versichert hat, die Befatzung auS stehenden rechtlichen und VernunsimS- fünfzehn Mann bestehen. Alle Teilnehmer des ßigen Gründe den Vertretern der Geg.-n- letzten Nordputtluges sind dabei. Es werden feite zu verstehen geben müssen, wie west dasj'00 Kg. Lebensmittel für einen Monat mitge- oeutfche Volk von einer innerliche i Zvstim-I nommen. Tie nördlichen Regionen werden über «urng zu den unS unter Anwendung nicht im-j Putham Teventthenn und Spitzbergen erreicht
gerade durch Pieke arroganten Schmarotzer der deutsche Rationalismus hochgezüchtet, vor dem man kkch nm Rbekn festflammert?
fö nach mu taue
nhi'nn» Jb^Tiin'iPorfuiia ober Gewahr in keinem Falle übernehmen «HürfZ
Das alfo ist der Feldherr--
Er könnte der Rabbiner von Czenstochau fein. Der Rabbiner von Czenstochau auf einem Wohltätigkeitsfest, als Araberscheich verkleidet. Grobgeprägtes, ausdrucksvolles Gesicht. Dunkle, -----■ , sympathische Augen, denen nichts entgeht.
Verratene KQhrrkak^eiMNisfe. A^^schwungene tW. Man möchte sagen tT„Hh»n ü; .,,1 I x>uie«p, »ineiiia nsieireiar für Auswar-1 -y «IKinnbart -Dncki »a i» m.r -in
i tigcs: Abg. L-val, Handelsmarine: Daniel-u. m-nn unv s«aii»ttrocttcnn'nu u^erflnsska und e*”.1 Schlag ins Gesicht der Rheinländer? Wird nicht
Kinnbart. Doch es ist wohl nur ein Protest gegen das Rasieren. Bär- eS ein richtiger Bart, fo könnte man wähnen, dem verstorbenen Herrn Sünnes gegenüberzusitzen. Er redet in svani- In Wiersdorf wurde feftnestellt daß berl'J$er Drache. -Es ist schwer, einem Men- enmro™:« 6m. S ° rchen zu trauen, den man nicht kennt. Aber ich
Kommun.« Sölzer m Düsseldorf im Suttrage nehme an, daß Sie ekn ehren Saftet Mann sind, tlneß weiteren Kenokten nnn s-n.i-ni- sollen mein Gast fein. 28 nn Sie hierher
| actommen sind, um sich von der Schwere de» Kampfes zu überzeuoen, den ich führe, und Ihren Landsleuten darüber zu berichten, so werde ich mich darüber freuen." Er spricht ein vorzügliches Spanisch. Rubig und sicher wählt er seine Worte und spricht fr langsam, die Ka- denzeii betonend, mit Sorgfalt aus.
.Sie werden hier einige Herren finden, mit denen Sie sich in der Sprache Ihres Landes im
mer vornehmen Druckmittel gezwungenen Ver« I Auf der letzten 1700 Meter langen Etappe werden tragen ents.rnr ft u-w rote i.*Lt es daraus an- die grönländischen Meer überflogen. Das Luft- kommt, endlich einmal mit Taten zu beweisen/schiff wird die norwegisch« Flagge führen. Nach ■ i glücklichem Ueberfliegen deS Polargrbietes wird
Stßnig und M!n ft?r al« (Saftgeben. das Luftschiff an der Nordostküste Alaskas bei
-»»-»». W. November. (<B,IW8,ml!
Wie zuverlässig verlautet, wird der König die? ' n,w "orge,eyen.
Locarno-Delegierten am Dienstag in Audi- —
enz empfangen. Chamberlain wird den Dele- nmu«» flA ZSM „ —.-e.-».
klietten am selben Abend ein Essen im Lan- OPiinifU
Premierminister Das Ende der Diktatur.
Baldwin am Mittwoch, den 2. Dezember,
abends ein Essen geben wird. (Amüiche Draßtmeldung.)
Paris, 38- November. Ein Blatt meldet ausi Madrid: Die BUdung einer neuen Regierung, Vie in der Mehrzahl auS Zivilpersonen brstehe,-
Kasseler Nmste Nachrichtm
Kasseler Abendzeitung
. -----''verbindliche Anfrage der Mtlttärbehörde
gen Verlauf nehmen. Das Kabinett ist in
großen Linien bereits gebildet. Nur bei gewis-! ^banpc. habe, aber nicht um bereits feststehend« feit Portefeuilles haben sich Schwierigkeiten er« Anforderungen. Eine Vermehrung der Belegung geben, namentlich bezüglich der Ernennung deS von Koblenz komme nicht in Frage.
Finanz Ministers. Aus diesem Grunde ____
hat Briand im Lause des gestrigen abends wie- I
verholt mit Loucheur verhandelt. Briand will Nkl» ‘XnfPnAfint
einen Ausschuß aus Jndustrievertretern ufro tytilr
schaffen, der die Befugnisse eines Kt,ntroll- Warum auch Direktor Meßner geht, organs erhalten srll. Weiter verlangen die (Privat-Telegramm.)
Radikalen für sich das Innenministerium 9S mnhen,(,„
und zwar wegen der Durchführung der Wahl- * s m..„ j™"' 281 November,
«form. Hieiüber hat Briand biS gegen 1 Uhr! _ dem Rucktrittsschreiben des Intendanten früh mit drei radikalen Abgeordneten vcrhan-1 6cr preußischen ^.taatscheatc., Professor Jeß- 6elt. Briand wird dcn Präsidenten der Republik wegen der fristlosen Entlassung deS Jntcn- heute vormittag über seine weiteren Be- kanten Max von Schillings heißt es, Vie bloß: mühungen bei einem Besuche unterrichten Form dünkt mich so ungeheuerlich, daß ich eS als
* ‘ Berufspflicht ansehe, mich neben meinen Kollegen
»niniuhg-Pm.*..,, «x« 5U stellen. Seine Demission habe mit seiner Be-
Vmnievs-Loucheur o.S JM.arde ten rufung an das Deutsche Schauspielhaus in Ham-
PariS, 28. November. (Eigener Drahtbe- bürg nichts zu tun. (S. Tep. 2. S.) — Der Bor-1 richt.) Gestern abend verbreiteten die Blätter sitzende des Betriebsrates der Staatsover gab be- fclgcnde Mmisterliste, die mit Keinen Aende- lannt, daß die Dentfchnationale Reichstagsfrak- m,sk>k-ik,-n Irunflen heute offiziell werden dürste: Minister- lion ein Mißtrauensvotum aeaen den
«-»- »L au«rär«6,8: Srlan«, gufe,. »„Ifto ®.«„ b--v» ,|S
£"ää»S ® »ar - **1 '• 5 ।
7»nn-n niw. O"upotrons- s^hgst. Durand, Unterstaatssekretär für Auswär.