Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Nummer 277.
Einzelnummer 10 Pf. SonnfagS 15 Pf
Freitag, 27. November 1925
Einzclnummck 10 Pf., Sy-rnlagS 15 Pf 15.
3m Zeichen -er Schnee- und MeeresMrme.
Räumung der Rheknianözone vor Eintritt in den Völkerbund.
Sie brauchen uns
WaS nach London kommt.
Von Dr. Paul Rohrbach.
Während der Reichskanzlerrede fand zufällig zwischen einem höheren französischen Offizier und einem deutschen Industriellen folgendes Gespräch statt. Der Deutsche: »Herr Major, muffen Sie nicht zugeben, daß diese Maschinen, die einen Millionenwert darstellen, nichts mehr mit der Beschaffung von Kriegsmaterial zu tun haben? Wenn wir sie heute zerschlagen, so müssen wir sie morgen neu kaufen, um unsere Kugellager, Fahrräder und Traktoren weiter herzustellen! Der Franzofer Wozu reden Sie eigentlich? Sie haben den Krieg verloren!- Die Entwaffnung t st vollzogen, und sie w a r auch schon vollzogen, als die Räumung von Köln fällig war, am 10. Januar. Trotzdem müssen jetzt diese unnützen, jedes militärischen Sinnt entbehrenden» den deutschen Steuerzah. ler abermals mit vielen Millionen belastenden Zerstörungen von wertvollem Maschinenmaterial vollzogen werden. Kein vernünftiger Mensch in Deutschland wird sich je davon überzeugen können, daß dieser Unfug darum geschieht, weil die verantwortlichen Persönlichkeiten auf der Gegenseite im Ernst glauben, eS sei i« Sinne der Entwaffnungspflicht notwendig.
ES hieße uns falsch verstehen, wenn man diese Erinnerung als bloße Nörgelei ausfassen wollte. Die Rede des Reichskanzlers, auch wenn sie einige Lücken aufweist, trifft mit ihrer Charakterisierung des Vertrags von Locarno und mit ihrem Eintreten für die deutsche Unterschrift durchaus das Richtige. Das was außerdem noch zur Sache gesagt werden muß, war auch gar nicht Sache des Reichskanzlers, sondern ist Sache der politischen öffentlichen Meinung in Deutschland. Dabei handelt es sich namentlich um zwei Dinge. DaS erste davon ist, daß sowohl die offizielle Tonart der Franzosen alS auch ihre tatsächlichen Zugeständnisse, samt Rückwirkungen usw. nicht daS Er- gebniS eines freien und guten Willens gegenüber Deutschland sind, sondern daS Ergebnis einer französischen Zwangslage. Wenn Frankreich könnte, wie es wollte, so würde eS heute noch so handeln, tote jener alte Gallier BrennuS, der, als ihm die Römer ihr Gold darwogen, auch noch sein Schwert in die Wagschale warf. Unmittelbar vor dem Beginn der Locarnodebatte im deutschen Reichstag ist in Frankreich daS Ministerium Painlevö gestürzt, well eS in der drängenden Finanznot den „kurzfristigen- Schatzscheinen der Regierung, jenen Erzeugnissen der glücklichen Zeit, als noch ganz Frankreich nach der Melodie tanzte „der Boche wird alles bezahlen!-, eine Laufzeit bis zu fünfundzwanzig (!) Jahren geben wollte. Wenn solche Vorschläge austauchen, dann pflegt das Ende nicht mehr weit zu sein — daS Ende hier in dem Sinn, daß Frankreich den amerika- nisch englischen Andeutungen wird näher tiefen müssen, die um einen bestimmten Preis ent. scheidende Erleichterungen der Finanzlage in Aussicht stellen. Der Preis aber heißt „Ab- rüstung-.
Tas Zweite, womit wir auf dem Wege, der uns nach London führen soll, zu rechnen haben, ist die naheliegende Frage: WaS kommt denn nun dahinter, wenn der Vertrag unterzeichnet ist? Der hauptsächlichste konkrete Einzelzug in der Reichskanzlerrede war die Andeutung, daß wir energisch daS Ziel der allgemeinen Abrüstung verfolgen würden. Dr. Stresemonn deutete zwei Tage vorher auch an, wir würde' unS alsbald im Völkerbund der deutschen Minderheiten im Auslande annehmen. Beides wird sehr zu begrüßen sein, aber wir müssen unS klar werden, daß auch die Andern unsere Mitgliedschaft im Völkerbünde als eine Tatsache betrachten, die zu bestimmten Zwecken herbeig»- führt ist und die nun diesen Zwecken dienen soll. Sowohl England als auch Frankreich wollten uns nn Völkerbünde haben — Frankreich wegen der »Bindungen- an den Versailler Frieden. denen wir nach feiner Auttassung dort unterliegen. England aber wegen der Politik die es bTt nrt unle-er .RUfe machen will und zn der es unsere Hilfe braucht.
Von dem Augenblick an, wo wir unseren Plan tm Vökkcrbundsrat einnehmen. beginnt für Deutschland eine neue Aera in der anS wärrigen Politik Könnten die Andern Eng. land vor allem, ohne uns auSkommen. niemon- bätte sich soviel Mühe gegeben. unS nach Locarno, nach London und nach Genf zu bringen Niemand hätte uns txinn auch den L>» besbecher kredenzt! Alles wo? da? okkiziell- Englai d jetzt hti. fff daraus einoe^ellt in Deutschland gutes Wetter für die Unter-
reichnuna deS Patts zu machen. Wer ist so harmlos, daß er glaubte. England hätte keine gewich- tigen realen Ziele, um deren willen es diesen Aufwand betreibt! Der Reichskanzler hat nrt einer auffallend bestimmten Wendung von dem Recht auf koloniale Mandate gesprochen, daS uns nach dem Vertrag von Locarno zustände. Herr Chamberlain hat vorher gesagt, dies Recht könne Deutschland nur beanspruchen, wenn es ,feine Bedingungen- stelle (Artikel 16!). Die Kolonialfrage rst nur eine aus einer ganzen Reihe deutscher Lebensfragen, deren Ause-.n- anderlcHung mit den englischen Interessen hinter London bevorsteht, und diese Auseinc»'.rder- setznng wird vom Augenblick der Unterzeichnung an die europäische Politik beherrschen.
2Binterft0rme brausen...
Schwere Sturmschäden in Holland.
(Dur» Fumspruch)
Amsterdam, 26. November.
Ein schwerer Sturm riß gestern im Amsterdamer Hafen zahlreiche Schiffe los. Vierzehn Schleppkähne sind mit ihrer Ladung gesunken. Auch im Rottervamer Hafen wurden mehrere größere Schiffe loSgerlffen und beschädigt. In zahlreichen Orten wurden Personen durch herabfallende Ziegel, entwurzelte Bäume usw. verletzt. Auf dem Zuiderser »st ein Schleppdampfer gesunken. Vier Mann der Besatzung find wahrscheinlich ertrunken. Ein Fischereifahrreug geriet bei einem Rettungsversuch in große Gefahr. In Bolendam hegt man Befürchtungen wegen deS größten Teils der noch nicht wieder ein* gelaufenen Fischerflotte.
*
Live Sturmnacyl tm Kieler Zug.
Kiel, 26. November. (Eigener Drahtbericht) Bei dem gestrigen Nordwest über Schleswig- Holstein, der auch starkes Schneetreiben im Ge- fatge hatte, wurden auf der Strecke Kiel-Eckernförde an mehreren Stellen die Telegraphenstangen mit den Drähten aus die Schienen ge- worfen. Ein Personenzug mußte die ganze Nacht auf freier Strecke liegen bleiben. Auch einige Güterzüge mußten gelten.
*
Opfer Ober Opfer.
London, 26. November. (Eigener Drahtbericht.) Dem gestrigen Sturm in der Nordsee und im Kanal sind mehrere Schiffe zum Opfer gefallen. Man nimmt an, daß auch zahlreiche Personen ertrunken find. Die Rettungsstationen konnten viele Matrosen retten. Der Kanaldienst ist zum Teil eingestellt worden.
Frau Holle im Schwarzwald
Die Schneestürme dauern an.
(Privat-Telegramm.)
Freiburg i. S„ 26. November.
Gestern abend setzt« auf dem Schwarzwald heftiger Schneesturm ein. Heute morgen betrug die Stärke beS Sturmes noch sechzehn Sekundcn- mcter. Die Schneehöhe auf den Höhen des FeldbergeS erreichte bereits fünfundzwanzig Zentimeter. — Weiterer Meldungen zufolge hält der Schneesturm in der Rheinebene mit unverminderter Heftigkeit bei vier Grad Kälte an. Das Gebirge ist vollkommen eingeschneit. EL wurden heute vormittag Schneeböhen von sechzig bis siebzig Zent,meter, an verschiedenrn Stellen sogar 1—1% Witter gemessen. Der Post» krastwagenvcrkchr ist eingestellt. Auch sonst sind mancherlei Verkehrsstörungen eingetrete«.
Sin starkes So'rn.
SkrzynSkiS „Gute Nachbarschaft".
(Eigener Drabtberichl.)
Warschau, 26 November.
In der Regierungserklärung deS Ministerpräsidenten Graf S k r, y n s k l heißt eS: DaS Programm fei die Zusammenfassung aller großen Parteien, um durch sofortige Maßnahmen die gegenwärtige Wirtschaftskrise zu bekämpfen. Auch werd« die Regierung eS sich angelegen sein lassen, den Zloty zu halten und auf keinen Fall eint neue Inflation zuzulaffen. Die neue Regierung habe nicht die Absicht, am Militär- budget besondere Ersparnisse vorzunehmen. Tie guten Beziehungen zu Frankreich seien niemals enger, besser und fiartr gewesen alS jetzt. Ich zweifle nicht, sagte Skrz-nSki, daß sich unser Verhältnis zn Deutschland nach Locarno in ein« Weise neu gestattet, die beiden Rachbarn
Nutzen bringen wird. In diesem Geiste treten wir aufs neue in die Handelsvertragsverhandlungen. In der Innenpolitik seien alle Bürger des polnischen Staates, auch die fremder Nationalität, gleichmäßig und liberal zu behandeln. Er werde daS Land aus der gegenwärtigen schwierigen Lage heraussühren.
Ehe wir einireten.
Die große Räumung vor dem Völlerbund.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 26. November.
Dem Organ der Bottspartei zufolge läßt auch die Ermächtigung durch den Reichstag für den Völkerbund noch die Frage offen, unter welchen Umständen sich der Eintritt selbst vollziehen wird. Es sei immer die deutsch« Auffassung gewesen, daß der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund erst erfolgen kann, wenn die nördliche Rheinlandzone geräumt ist. BoranSstchtlich findet eine DölkerbnndSfltzung im März statt und wenn Dentsck-landS Eintritt in dieser Sitzung beschlossen werden soll, so müsse die Anmeldung im Februar erfolgen, in welchem Monat mit Bestimmtheit fth r- übersehen lassen, ob die Räumung erfolge.
Herriot berufen.
Ein Ministerium nur auS Sozialisten?
(Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 26. November.
Gestern abend hat der Präsident der Republik nach der Ablehnung DomnerS, Her- r i o t mit der Bildung des Kabinetts beanftragt. Herriot hat den Antrag angenommen. Zu der Berufung schreibt ein Blatt, die Sozialisten haben nur die Bildung eines rein sozialistischen Kabinetts oder eines solchen mit radikaler Mehrheit ins Auge gefaßt. Herriot ist unbestreitbar derjenige, dem die Sozialisten daS größte Vertrauen schenken. Man darf sich aber nicht ver- l-eimlichen, daß die Ausarbeitung eines gemein- famen Programms einige Schwierigkeiten bereiten kann. Es ist jedoch zu hoffen, daß wenigsten» in der Finanzfrag«. in der Auswahl der Minister und in der Berteilung der Portefeuilles all« eine Verständigung erzielt wird.
Vas sich nicht trennen Ml.
Kein Sondergesetzl für de« Bölkerbund. (Privat-Telegramm.)
Berlin, 26. November.
Zu den Anregungen im Reichstag, den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund einem besonderen Gesetz vorzubehalten, das erst zu gegebener Zeit vom Reichstag zu verabschieden sein würde, bemerkt ein ZentrumSblatt. daß diese Frage schon bei der Aussprache der Parteiführer mit dem Reichskanzler in verneinendem Sinne entschieden worden sei. Die Locarnoverträge und der Eintritt Deutschlands in den Bölkerbund gehören zusammen und müßten in einem Gesetz verabschiedet werden.
Die Soziallstsn versammelt.
Herriot für rasche Entschlüsse.
(Eigene Drabttneldung)
Paris, 26. November.
Kammerpräfident Herriot hofft, daß B r i a n d daS Außenmimsterium in feinem Kabinett beide- halten wird. Herriot verhandelte gestern abend mit den Kartell-Dorständen der Linken. Er erklärte, daß eine rasche Lösung erforderlich sei. «bg. Blum teilte mit, er werde für heute vor- mittag den Parteiausschuß der Sozialisten zu- saimnenberufen. Darauf wurde die Frage der Finanzierung besprochen. Herriot f-rd-rt- bie Unterkonnnissio, auf, schleunigst die Haupt- linien für einen FinanziernngSplan festzusetzen. Tie Frage der Berteilung der Ministerposten wird erst nach Eingang der Entfcheidung der Sozialisten erledigt werden können.
*
Briand möchie unterze chnen.
Parks, 26. November. (Eigener Drahtbericht.) Außenminister Briand erklärte beim Verlassen des Elvsees, er habe eine daS Außen- Ministerium betreffende Frage mit dem Präfi- dentcn der Republik besprochen Man nimmt an, daß Briand sich bezüglich der Möglichkeit seiner Londonreife zur Unterzeichnung informiert habe.
lttigen.
Sturm lm Wasserglas'
Sensationen für die RcichstagStrioünrn.
Wenn man die Reichstagsgäste so da sitzen sieht, Uiiünnet und Frauen, müße Mädqen am» junge Leute, diese sehr häufig in der Uniform der Reichswehr, dann hat man manches mal den Eindruck, als ob sie in dem .Hohen Hause- vor lauter Ehrfurcht kaum zu atem wagten. Wem» man aber genauer Hinsicht, dann stellt man fesh daß diese artige Achtung vor der .Würde de- HauseS- sich aus einem ziemlich weitgehenden Ruhebedürfnis erklärt. Man darf sogar sagen, daß all« die Leute auf der Triuüne eine 'ehr
mitge-
der en-
weitgehende Neigung zum Schlafen bekunden. Die Akustik des Reichstages ist nicht gerade schlecht. Sie begünstigt aber nicht nur die Laute von der Rednertribüne, sondern auch die U n r uh e und den Lärm des Hauses. Es erben im Reichstage nicht so her, wie sich viele brave Leute vorstellen. Die Abgeordneten sitzen nicht da mit gefalteten Händen und hören mit gespanntester Aufmerksamkeit, roaS ihr Fraktionsfrennd oder gar ihr politischer Gegner zu sagen hat, sondern da unten im Sitzungssaale herrscht ein ewiges Kontmen unb Gehen, ein ständiges Wispern und Flüstern. Ja, zuweilen führen die Parlamentarier ihre Privatunterhaltungen so laut, daß selbst der Präsident das Haus zuweilen um Ruhe bitten mutz. Die Tribünenbeiucher sitzen denn auch meist mit Öt unzufriedenen Mienen* da. Ihre Gelichter en sich erst auf, wenn das Gesicht des Präsidenten sich zusehends verfinstert. Bewölkt sich das Antlitz des Präsidenten, dann ist daS daS sicherste Anzeichen für das drohende Parlaments« cietoitter. Das erste ferne Donnergrollen ersetzt bie berühmte .Glocke des Prästdenten-. Parla« mentsungewtler brechen mit phänomenaler Geschwindigkeit los. Dem Wetterleuchten folgen lehr rasch Blitze und Donnerschläge auS nächster Nähe. Meist aus vollkommen heiterem Himmel. Wer die Luft in den Parlamenten ist immer
hochgradig elektrisch geladen.
Ein falscher Zungenschlag, eine unbeabsichtiatt eajärfe im Ton können die Explosion und tie Katastrophe auslösen. Eine Sitzung, die eben noch den Eindruck vollkommener Gleichgültigkeit machte, kann durch ein Wort eine historische Bedeutung in der Parlamentsgeschichte erlangen. Da sagt ein Redner ein scharfes Wort! Sofort stürzen feine politischen Gegner nach ' Tribüne vor und stoßen erregte Zwisch rufe aus. Im Nu ist das ganze Hans mi rissen. Die eifrigsten Zeitungsleser, die eifrigsten Briefschreiber unter den Abgeordneten werden munter und rauflustig. Ein Wort gibt daS andere, und der großartigste Parlamentssturm ist tm Gange. Und wenn dreihundert, vierhundert Mann mehr oder weniger starke Unliebens« Würdigkeiten miteinander austauscken, gibt daS wirklich einen recht ansehnlichen Krach. Alle- hängt nun vom Präsidenten ab! Die Machtbefugnisse des Präsidenten sind durch ständige Verschärfung der Geschäftsordnung heson. derS auch im Reichstag erweitert worden. Verstoße gegen die Geschäftsführung der Präsiden, ten werden mit einer Schärfe geahndet, die ftüher unmöglich gewesen waren. Der Preu- kische Landtag hält überhaupt den Rekord an gewaltsam aus dem Sitzungssaal entfernten Parlamentariern. Der Reichstag hat eS erst zu insgesamt drei zwangsweisen Entfernun. gen gebracht. ES ereignet sich immer wieder, daß e,n Wgeordneter, der nach Meinung des Präsidenten die Ordnung des Hauses gröblich verletzt hat, daß sein Auftreten nur mit einer Hlnausweisung geahndet werden kann, darüber erne vollkommen entgegengesetzte Meinung hat und trotzig fitzen bleibt. Er verhängt damit über fick» selbst nach der Geschäftsordnung eine Ausscklußstrafe von drei Sitzungstagen. Bleibt der Abgeordnete im Saal, dann muß der Präst. dent eine Sitznngsunterbrechung eintreten lassen. Erne solche Sitzungspouse steigert die Spannung der Zuschauer und der Abaeordne- -en nunmehr aus daS Aeußerste. Qualen der Präsidenten find eben Wonnen der Tribüne», besucher! Tie größte Betriebsamkeit herrscht naturgemäß auf der Journaiistentri- bune. Auf ihr sind alle Mann an Bord. Tie Erregung hat sich auch auf zahlreiche Sekrets- rinnen übertragen. Zaghaft haben sie die ihnen »erbotene Schwelle zur Journalistentribüne überschritten. Teils getrieben duech Sensation;. 'n st, teils aber auch durch Diensteifer. Parla- "enwri'che rrwitchenfälle oekwren ja auch zu einer beliebten Lest speise der Zeitungsabonneate»