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Luther macht den Weg für Locarno frei

kann. Locarno braucht ein starkes Geschlecht, wenn die großen in ihm verborgenen Zukunfts- möglichkeiten für Deutschland ausgcnutzt wer­den sollen.

Und diese Epoche braucht allerdings auch em deutsches Geschlecht, das endlich lernt, die Außenpolitik frei zumach en und vie Zei­chen der Zeit zu verstehen. Man braucht nicht Pazifist zu sein, um Abkommen zuzusUm- men, die dem Frieden der Welt dienen. Nicht Pazifist, nicht Schwäche und Nachgeben hat mich und viel« andere zur Zustimmung des Ver­tragswerkes von Locarno geführt, sondern dre feste Ueberzeugung dafür, daß die letzte Ent­scheidung darüber, wer aus der Folgezeit de? Weltkrieges als Sieger hervorgehen, welches europäische Volk als erstes in sich gefestigt einen großen und wertvollen gleichberechtigten Platz unter den Weltvölkern einnehmcn wird, notf nicht gefallen ist. So verzichten wir also nicht nur auf nichts, sondern wir öffnen weiter den Weg zu einer besseren deutschen Zukunft!

Die Industriellen lehnen ab.

Berlin, 23. November. (Privattelegramm.) Die deutsche Industriellen-Vereinigung lehnt in einer Kundgebung mit aller Entschiedenheit den Pakt von Locarno ab und erklärt, daß der Pakt nicht nur politisch, sondern auch wittschaftlich eine Lösung bedeutet, die den Wiederaufbau der deutschen Rationalwirtschast verhindert.

Politik fordern. In der kritischsten Stunde der deutschen Entwicklung scheute die deutschnatio- naltz, Partei die Politik der Verantwortung. Die deutschnationale Partei allein trifft die Verantwortung für die Folgen, die sich sür das Bürgertum daraus ergeben. Die ReichSregie- rung wird künftig nur aus Parteien bestehen die g! willt sind, die Außenpolitik int

Geiste von Locarno weiter zu führen.

Die Handwerkskammer für Kurhes- sen und Waldeck hat im letzten Halbjahr nach Der Frühjahrsvcrsammlung über die eingehend berichtet wurde, eine recht umfangreiche und sehr vielseitige Tätigkeit ausgeübt. Diese Arbeit war um so schwerer, weil die Schwierigkeiten, unter denen das Handwerk in den letzten Jah­ren zu leiden hat, immer noch nicht beseitigt

Abernmls enttäuscht.

Die Besatzung bleibt über Friedensstärke. (Prtvat-Telegramm.)

London, 23. November.

Ein diplomatischer Berichterstatter ersähtt, daß in dieser Woche vielleicht weitere Zugeständ­nisse in den Rheinlanden bezüglich der Be­setzung erfolgen werde. Im Hinblick auf das bekannte deutsche Ersuchen, die alliietten Trup­pen auf die normale deutsche Friedens­stärke von 40 00 04 5000 Mann herab- zufetzeu, verlautet, daß die alliierten Truppen zwar nicht auf diese Zahl vermindert würden, jedoch sehr wesentlich herab- g e s e tr t werden sollen, sowohl aus Gründen der Ersvarnis, wie auch um die Gefühle der ört­lichen Bevölkerung zu schonen.

das Lehrlingswcsen.

Danach ist das Angebot von Lehrlingen und Lehrmädchen in allen Handwerke» immer noch größer als die Nachfrage. In diesem Jahre ha­ben sich nach den Berichten der Bauhandwerker« Innungen auch genügend Maurer- und Zim­merlehrlinge gemeldet; erfreulicherweise ist auch die Zahl der Lehrlinge und Lehrmädchen mit höherer Schulbildung und höherem Alter im­mer noch ziemlich hoch, um später Gewerbeleh­rer an Berufsschulen zu werden. In den letzten Fällen hat der Vorstand der Handwerkskammer die Dauer der Lehrzeit meist wesentlich herabge­setzt. Wegen unbefugter Ausbildung von Lehr­lingen oder Lehrmädchen mußte wieder eine Anzahl Handwerker und Handwerkerinnen be­straft werden. Die Lehrlinge sind ihnen durch die zuständigen Polizeibehörden zwangsweise entzogen worden. Viele Handwerker wurden bestraft, weil sie Lehrlinge ohne schriftlichen Lebrvcttrag oder ohne Arbeitsbuch beschäftigten, weil sie sie nicht bet der Handwerkskammer oder einer Innung zur Eintragung in die Lehr­lingsrolle anmeldeten oder weil sie die Lehrlinge gar nicht oder nicht regelmäßig in die Berufs­schule geschickt haben. Verschiedene Fach- und Berufsschulen in Kassel, Gelnhausen und Wald­kappel sind Beihilfen gewährt worden. Die ge­werblichen Lehrlingsheime in Kassel und HerS- selb erhielten Zuschüsse der Jnnungsausschutz in Kassel, Eschwege, Hünfeld, d. Rurh.-Waldecki- schen Schuhmacher - Jnnungsverband wurden Beihilfen zur Veranstaltung von Ausstellungen von Lehrlingsarbeiten bewilligt. Vom

Gescllenwesen

ist zu berichten, daß sich die Zusammenarbeit zwischen den Berufsschulen und den Gesellen- prüsungsausschüssen der Handwerkskammer und der Innungen bei den Abgangsprüsungen in den Schulen und bei den Gesellenprüfungen weiter durchgcsetzt hat. Ehrenurkunden sind an 17 Gesellen oder Werkführer verliehen worden. Noch immer wird über Nebenarbe it von Gesellen in ihrer freien Zeit geklagt. Die Kam- imner mutzte in den ihr zur Gebote stehenden Mitteln gegen solche Gesellen vorgehen.

Erst Geselle dann Meister!

Wieder fanden Lehrgänge zur Vorbereitung von Handwerkern zur Meisterprüfung in Kassel, Gelnhausen, Marburg, Naumburg und Schlüch­tern mit 170 Teilnehmern statt. Weitere Kurse sind in Vorbereitung. Die Meisterprüfung ha­ben 394 Handwerker abgelegt, 386 männliche und acht weibliche. Davon haben nur achtzehn nicht bestanden. Anträge aus Erlaubnis zur Ertei­lung von gewerblichem Privatunterricht, oder zur Leitung von Näb- und Zuschneideschulen wurden nur dann genebmigt, wenn die Gesuchstel­lerinnen den von der Regierung und der Hand­werkskammer aufgestellten Richtlinien genügten u. für solLe Lehrkurse ein Bedürfnis für vorlie­gend angesehen wurde. Ehrenmeiflcrbriefe tour« den an sechzehn Handwerksmeister aus Anlaß ihres fünfzigjährigen Geschäftsjubiläums ver­liehen.

Der Zusammenschluß deS Handwerks schreitet langsam vorwärts. In der BerichtS- zeit sind drei Zwangsinnunaen neu errichtet worden, während zwei Zwangsinnungen ge­schlossen worden sind. Zur Unterstützung von

Der kommende Mann.

Drei Rivalen für den MinisterprSftdentenposten (Eigene Drahtmekdung.)

Paris, 23. Novenwer.

In den Wandelgängen der Kammer hält man fast allgemein Briand für den geeigneten Mann, das neue Kabinett zu bilden. Es sind aber auch Bestrebungen im Gange, Painleve wieder ans Ruder zu bringen. Ferner wird mit der Bildung eines Zwischenministeriums mit dem Vorsitzenden des Finanzausschusses Paul Baumer als Ministerpräsident und gleichzei­tig als Finanzminister gerechnet.

Warum für Locarno.

WaS die Vollspartei für die Zukunft erwartet.

(Eigene Drnbtmelduna.»

Berlin, 23. November.

Ans der Tagung der Deutschen Bolkspartci wurde nach einem Bericht des Außenministers Stresemann einmütig die Annahme des Vcrttags von Locarno befürwortet und aus­nahmslos das Verhalten der Deutschm tionalcn

Luther vor dem Reichstag.

Vor Umbildung des Kabinetts.

(Eigener Informationsdienst.?

Berlin, 23. November.

Nach Eröffnung des Reichstags stellte heute Mittag Reichskanzler Luther fest daß durch das Abschiedsgesuch der deutschnationalen Minister der Fortbestand des Kabinetts in Frage gestellt worden sei. Es sei notwendig gewesen, die Regierungsgesetze bis zur Entscheidung der ge­setzgebenden Körperschaften weiter zu führen. Der Reichspräsident habe diesem Beschluß znge- nimmt. Rach der Entscheidung über Lvrarnv und nach der Rückkehr der deutschen Delegation a»s London werde das Kabinett demissio­nieren. Die Zusammensetzung des r.eu*n Kabinetts müsse so fein, daß die Ausführung der Locarnoverträge erleichtert werde.

ern und sozialen Lasten sind neuerdings nament­lich noch die Klagen über Mangel an Aufträgen infolge der allgemeinen Geldknappheit hinzuge- kommen. Die Inanspruchnahme von Kredit ist vielfach abgelehnt worden, toe« gen der Bedingungen, die Reichs- und Staats­regierung on die Gewährung des Kredits ge­knüpft hat. Die Spitzenvertretungen des Hand- Werks sind dauernd bemüht, dem Handwerk in seinem schweren Kampf um die Erhaltung der Betriebe mit allen zu Gebote stehenden Mitteln beizustehen. Interessant sind Zahlen aus dem Geschäftsbericht der Kammer der heute der Voll­versammlung unterbreitet wird, über

Macdonalds Stichwort.

Gegen Versailles, für Abrüsten.

(Eigene Drahtmcldung.)

London, 23. November.

Macdonald erklärte in einer Rede in Northamton, solange er die Arbeiterpartei be­einflussen könnte, werde diese sich nicht dem Vertrag von Locarno widersetzen, weil er ein konservatives Gebilde sei. Alles hänge davon ab, wie der Vertrag angewandt werde. Es müsse ein Abkommen über das Rheinland, eine Regelung der Minderheitenfragen und eine Revision des Versailler Vertrags erfolgen und zwar nicht eine Revision durch Gewalt, son­dern durch Vereinbarung. Bor allem müsse eine Abrüstungskonferenz stattfinden.

Der Koalition entgegen.

Rur die Sozialdemokraten unentschtoffen.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 23. November.

Nach der Vollsitzung des Reichstages über Lo­carno, werden heute Mittag die Fraktionen zu- ftiimncntrcten. In den Fraktionen soll in erster Linie noch einmal Locarno und dann die Frage der Regierungsbildung vorbereitet werden. Nachdem die deutsche Volkspartei sich einmütig für die große Koalition entschieden hat» ist es nunmehr am Z e n t ru m und an den Demokraten das enffprechende Wort zu äußern. Der Zustimmung dieser beiden Parteien zur großen Koalition ist man in parla­mentarischen Kreisen sicher. Ungewiß ist die Haltung der S o z i a l d em o k r a t c n, die sich immer noch mit Auflösungsgedanken tragen. Für Üeute Nachmittag iss voraussichtlich eine erregte Sitzung der Sozialdemokraten zu erwarten.

Hanöwerkswirken.

Die Arbeit unserer Handwerkskammer.

Heute mittag tret im Kammeraebiiude e« der Hobenzollerustrahe die Herbstvolloerlammluug der Handwerkskammer sür Snrbessen und Waldeck zusammen, um zu »Wißen Stoßen Stellunß tu nehmen, die beute das Handwerk beweß-u.

Die Partei erhofft, daß unsere Vertragsgegner verurteilt. In einer Entschließung heißt es: von dem Willen getragen find, eine neue sried- liche Entwicklung in Europa, insbeson­dere durch eine Geistauffrischung der Verständi­gung mit Deutschland anzubahnen. Damit ist aus irgendwelche längere Dauer die Be­setzung deutschen Landes nicht verein­bar. Das Inkrafttreten des Vertrages ist erst der Anfang der Entwicklung, die wir davon erwarten. Der Vertrag gibt weder deutsches Lqnd noch deutsches Bollstum preis u. bedeutet keine freiwillige Anerkennung

des Vertrages von Versailles, insbesondere kei­ne Anerkennung einer moralischen Schuld Deutschlands, keine Anerkennung der Grenzen .... ------- --------,...

im Osten und Südosten des Reiches. Das Werk sind, ja sich in den letzten Monaten sogar'noch läßt alle Möglichkeiten friedlicher Aenderung verschlimmert haben. Zu den bisherigen We­der bestehenden Verträge offen und beläßt uns schwerdcn des Handwerks über die hohen Sten- schließlich das Selbstbestimmungsrecht - - - - - - - x

darüber, ob und wie weit wir in irgend welche Verwickelungen des Völkerbundes einzu­greifen haben. Wir werden im Völkerbund durchaus für das Recht unterdrückter Minder­heiten praktisch eintreten können. Wir erklären deshalb vor dem deutschen Volke, daß wir e i n- wütig für das Werk von Locarno eintre­ten und die Fortsetzung der damit angebahnten

Verrat an Xschangtfottn.

Die Kriegsfackel lodert wieder auf.

(Durch Funifpruch.)

London, 23. November. Ein Blatt be­richtet aus Peking über eine tragische Verände­rung der Lage in China. Marschall Tschangtsolin beschuldigt den christlichen G-neral Fengyuhsiang, mit dem Gouverneur von Ronan heimlich ver­einbart zu haben, ihn (Tschangtsolin) an seinen drei verwunbarstcn Stellen anzugreifen. Tschangtsolin zieht jetzt seine Truppen innerhalb der großen Mauer zusammen.

Kein Vertrauen zu Vainleve.

Warum das Linkskartell abschwenkte.

(Eigene Drabtmelvung.)

Paris, 23. November.

Kurz nach Mitternacht ließen die Vertreter der vier Fraktionen bet Linken der Presse erklä­ren, sie könnten ihr Vertrauen nur einer Regie­rung schenken, die entschlossen fei, eine Politik entsprechend dem wiederholt zum Ausdruck ge­brachten Willen des Landes zu betreiben und die mit der durch die Umstände gebotenen Energie die Verteidigung der Republik und die Finanzierung sicherstelle. (Siehe auch Kasten 2. Seite.)

Am tzreuzwea.

Alle Zeichen deuten für Locarno.

Von

Staatssekretär z. D. Frhr. v. Rheinbaben, MdR.

Wir stehen im Endkampf um dieEntsche i- düng: Der deutsche Reichstag ist jetzt berufen, ein klares I a oder Nein zu sprechen. Es kann kaum noch ein Zweifel daran bestehen, daß das Vertragswerk selbst und der Eintritt Deutsch­lands in den Völkerbund mit großer Mehr­heit von der deutschen Volksvertretung be­schlossen werden wird. Ich teile die Auffassung der Rumpfregierung in allen Punkten. Ich tue das für meine Person auch aufgrund eingehen­der Studien im A u s l a n d e selbst während der letzten Jahre, über deren Ergebnis ich an dieser Stelle wiederholt sprechen durfte. Es gipfelt darin, daß fast die ganze bewohnte Welt sich noch immer in einem gärenden, zum minde­sten beweglichen und fließenden Zu­stand befindet und daß Deutschland ein greade- zu lebenswichtiges Interesse daran hat in diesem Entwicklungsprozeß Anschluß an diese Weltbewegung zu finden, um unsere «Stel­lung zu verbessern. Werfen wir in dieser Stunde noch einmal einen ganz kurzen Blick aus die Gründe, welche die meistbeteiligten Völker zu ihrer Haltung gegenüber Locarno bestimmten. Frankreich unterzeichnet, weil eine große Mehrheit seines Volkes die unheilvollen Folgen der PoincarL-Politik erkannt hat, weil seine jetzt maßgeblichen Führer den großen.Vorteil erkannt haben, den eine Garantie Großbritan­niens und Italiens gegenüber mttttäxischci Bedrohung des jetzigen Besitzstandes gewährlei­stet und weil schließlich die finanziellen Probleme Währung. innere und äußere Schulden einen starken Druck ausüben. England sttmmt für den Vertrag, um eine lange Dauer friedlicher Zustände um seine führende Handels- nnd Wittschastsstellung wiederzugewinncn und das Gespenst der Arbeitslosigkeit endlich zu ban­nen. Aber seine jetzigen Leiter haben klarer als ihre Vorgänger das Bewußtsein für die Macht der Reali täten.

Daher Abwehr von allgemein theoretischen und pazifistischen Befriedungsversuchcn und Beschränkung aus das eine ganz bestimmte Eu­ropa in Wahrheit beherrschende Problem: »Deutschland Frankreich". Belgien macht mit weil es mit Freuden die Gelegenheit der Sicherung des eigenen Bestandes als Ersatz für den früheren Nentralitätsvertrag fest­stellt. Italien unterzeichnet, weil es ohne sein Mtttun vom weiteren Verlauf der großen Europa-Politik ausgeschaltet worden wäre. Po­len und die T schecho slow a kei haben un­ter Verzicht auf ganz andere Absichten und Ga­rantien für sich selbst die allgemeinen, das heißt nicht bindenden Schiedsverträge abgeschlossen vezw. abschließen müssen, weil sie nur im Schat­ten Frankreichs und nach dem Willen der Groß­mächte Politik treiben können. Die Vereinig­ten Staaten wünschen das Inkrafttreten des Vertragswerkes mit aller Macht und mit der fast ciwas brutal anmutenden Kraft, die ihnen die Gläubigcrrolle und ihre eigene weltwirtschaftliche Stellung gibt. Rußland wird sich bald über­zeugen können bezw. müssen, daß nur eine in Verbindung Deutschlands mit den Wcstmächten und Amerika heraestellte Erstarkung der deut­schen Wirtschaft sich nach Rußland und darüber hinaus in die asiatischen Länder auswirken kann. _

Mit anderen Worten: Die Strömung der Welt, von der anfangs die Rede war, jft s ü r Locarno und für den Ausbau und für den Fortgang des dort geschlossenen Vertragswer­tes. Und welche andere Politik hätten wir an deren Stelle zu setzen? Sollen wir weiter pro­testieren? Sollen wir mit Worten gegen oas Verbleiben der Franzosen am Rhein weiter an­kämpfen und uns gleichzeitig dabei im Innern weiter zerfleischen und veruneinigen? Sollen wir weiter auf irgend ein Wunder hoffen? Man bat jetzt für alle diejenigen, die für Annahme der Verträge sind, das gemeinsame Wort der »Lo- carniften* geprägt und doch gibt es unter diesen ganz gewiß recht verschiedene Richtungen und Auffassungen. Die einen werden vielleicht ähn­lich, wie ich selbst, die Dinge in großen Zu­sammenhängen erkennen und beurteilen andere wieder werden sich von innerpolitischen Motiven und Hintergedanken bewegen lassen. Richtig gesehen wird nach Inkraftsetzung des Locarno-Vertragswerkes die Bahn frei fein fui t einen großen Wettkampf der europäischen Völker, wer zuerst wieder die innere Konsol die- rung und den inneren Frieden herzustellen vir- mag, der unbedingt dafür notwendig ist. Volks­und Wirffchastskraft so zusammenzufassen und auszugestaltren, daß nicht nur (Stiften», fandern langfam wieder herzustellender Wohlstand sicd im Wohlstand sich im Laufe der Jahre ergeben

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