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Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Nummer 265. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.
Donnerstag, 12. November 1925 Einzelnummer 10 Pf, SenntoflS 15 Pf. 15. Jahrgang
Hindenburgs Bekenntnis in Stuttgart.
Hört auf Amerika!
Es dämmert auch im Dollarland.
Von
Staatssekretär z. D. von Rheinbabe«.
Auf der Rückreise von Amerika.
Zwar werden bei der aus den Fugen gebrachten Weltwirtschaft die elementaren Lebens- Notwendigkeiten großer M.llionenvölker in Kürze neue Zusammenhänge und Entwicklungsmöglichkeilen ergeben und den Laus der Welt verändern müssen. Aber trotzdem betrachten immer noch viele Volksgenossen die in relativ schnellen Wechsel in der deutschen Außenpolitik auftauchenden Formeln als etwas Starres, uns aus Ewigkeit bindendes und verpflichtendes und wollen die eine große Linie nicht sehen, die zwar langsam, viel zu langsam, zur Befreiung des deutschen Bodens von ehemals feindlicher Besatzung und damit erst zur Voraussetzung dafür fuhrt, daß Deutschland einen seiner würdigen und ihm neue Auferstehung bringenden Platz unter den Weltvölkern wieder einnimmt. Wie Frankreich und England sich Deutschland gegenüber in diesem Ringen stellen, ist uns allen im Laufe der Jahre allmählich geläufig geworden.
Weniger klar ist Vielen die Rolle, die das fernere Amerika uns gegenüber spielt bezw. wird. Große Beträge amerikanischen Geldes sind in Deutschland angelegt worden, und gerade ä schweben wieder mancherlei Anleihe-Pro-
. Aber gar mancher bekommt ein bitteres Lächeln, wenn er an ,,amerikanische Poli- tiP uns gegenüber denkt. Der eine Begriff „Wilson" sagt genug, und auf der anderen Seite sehen viele nur ein krasses Suchen nach immer größerer mateMeller Bereicherung. Und doch hat der geschichtliche Lauf der letzten elf Jahre den Vereinigten Staaten im Rahmen ihrer allgemeinen außerordentlichen Machtstellung eine so besondere Stellung Deutschland gegenüber verliehen, daß wir gewisse bittere Gefühle beiseite legen und der tatsächlichen Entwicklung Rechnung tragen müssen. Aber ich trete auf Grund eigener persönlicher Erfahrungen doch nachdrücklich dafür ein, daß wir bei der kommenden Entscheidung über das Vertragswerk von Locarno auch gründlichst die diesbezügliche Einstellung Amerikas berücksichtigen. Je schwieriger für uns die Ausgabe wird, die Dawes- Zahlungen für die kommende Zeit vorauSzu- sehen und bereitzustellen, je näher wir die von Amerika geforderten Anstrengungen seiner europäischen Schuldnerländer zur Rückzahlung ihrer sehr erheblichen Kriegs- und Nachkriegsverpflichtungen beobachten und studieren, desto klarer werden uns die zwischen dem Allen bestehenden wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenhänge und desto gewisser wird es für uns. daß sich auf diesem Gebiet neue gewaltige Entscheidungen vorbereiten, die von Amerika zu treffen sind und deren Rückwirkungen bis in die letzte deutsche Hütte fühlbar sein werden.
Die jetzige Problemstellung lautet also so: Wie sollen wir jetzt eine Entscheidung treffen, die uns dem großen Ziele der Befreiung und Gleichberechtigung näherbringt und gleichzeitig die auf vielen Gebieten eingeleitete und dem deutschen Besucher Amerikas fühlbare Annäherung und besseres gegenseitiges Verständnis zu fördern geeignet ist. Es kann mit ziemlicher Sicherheit festgestellt werden,, daß in Amerika keiner, der Einblick in die Verhältnisse besitzt und heute in verantwortlicher Stelle, sei es in der Regierung oder im öffentlichen Leben, steht, einer Voraussetzung?- und bedingungslosen Annahme der L o- carno-Verträge durch Deutschland das Wort redet! Bei all diesen Kreisen besteht ein stellenweise sogar recht stark zum Ausdruck kommendes Gesühl dafür, daß als Gegenstück zu neuen vertraglichen und den Frieden sichernden Verpflichtungen Deutschland volles Anrecht darauf hat, einen deutlichen weiteren si chtba- ren Schri 1 t in der Richtung auf Freiheit und Wiederousrichtung zu tun. Es hat sich allmäh- lich ein starkes allgemeines Gefühl dafür entwickelt. daß nun endlich Ruhe In Europa eintreten und Frankreich mit dem zufrieden sein sollte, was der nur mit Hilfe seiner Bundesgenossen und unter diesen wiederum nur mit entscheidender Unterstützung Amerikas errungene Sieg ihm in den Schoß warf, daß sich in Wahr- beit die Situation nicht unerheblich z u U n « gu sten Frankreichs verändert hat.
Hierzu kommt noch etwas anderes: Auch wenn man öffentlich und Fr-mden gegenüber sehr unoern davon spricht und es womöglich au-* tzch selbst mit Widerstreben einoesteht, so hat doch ein gewisses UntergefiN * Mfür weiter um sich gegriffen, daß der Versailler Frieden auch
für die amerikanische Geschichte kein reines unbeflecktes Ruhmesblatt war und daß dort nicht alles mit rechten Dingen, jedenfalls ganz anderes zugegangen ist, als die hohen Worte und Redensarten Wilsons einst verhießen,, als er sein Volk aus höchst egoistischen Motiven zur Niederwerfung eines blühenden schuldlosen Volkes in den Krieg hineinführte. In Summa: Wie sich im Großen gesehen die w e l 1- politischen Dinge von der Basis des deutschen Zusammenbruches schon recht erheblich unterscheiden und weiter im Flusse sind, so nehmen im Besonderen die deutsch-amerikanischen Beziehungen einen Lauf, der zu gewissen mit der deutschen nationalen Zukunft Wohl zu vereinbarenden „Hoffnungen" berechtigt.
Man denkt auch anders.
Konservative gegen Deutschnatioaale.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 1L November.
Bezüglich der deutschnationalen Locarnopolitik geht uns folgende Kundgebung zu: Die Reichsregierung will selbst erst eine Entscheidung treffen, wenn sie in der Lage sei, die Einwirkungen auf das Rheinland zu erblicken. Gegenüber dieser Klarstellung ist es uns unverständlich, daß die Deutschnationale Volks- Partei, ehe der gesamte Tatbestand überhaupt zur Beurteilung reifen konnte, gegen Locarno Stellung genommen hat und auS dem Kabinett ausgeschieden ist. Durch die Schwächung der Regierung iftdieautzenpolttischeSi- tuation gefährdet, die innerpolitische Situation aber in eine Richtung getrieben, die von keinem konservativ denkenden Mann gewürdigt werden kann. Wir hatten es für die Pflicht aller staatserhaltenden Kräfte in Deutschland, die Regierung bei ihrem schweren Werk zu unterstützen und wir fordern alle unabhängigen Persönlichkeiten auf, unbeschadet ihrer Zugehörigkeit zur Teutschnationalen Volkspartei dies zu tun und nicht an die Stelle der Führung des Reiches durch Persönlichkeiten, Mehrheitsbeschlüsse von Parteiinstanzen zu stellen. Es folgen Unterschriften meist adeliger Namen, darunter: Graf Klaus Bismarck, Fürst zu Fürstenberg- Donaueschingen, Fürst Hohenlohe.
Der Reichspräsident ist da.
Jubelnder Empfang in Stuttgart." (Eigener Drayidericht.)
Suttgart, 1L November.
Der Reichspräsident v. Hindenburg wurde heute vormittag auf dem mit Fahnen reich geschmückten Bahnhof von Staatspräsident Bazille usw. empfangen. Beim Verlassen des Bahnsteiges ertönten stürmische Hochrufe. Der Reichspräsident schritt dann unter den Klängen des Deutschlandliedes die Ehrenkompagnie ab, aus deren linken Flügel die Generalität der alten Armee Aufstellung genom- men halte. Nach dem Parademarsch fuhr ver Reichspräsident in offenem Kraftwagen zum Re- idcnzschlotz. Eine ungeheure Menschenmenge bereitete dem Reichspräsidenten auf dem ganzen Wege mit jubelnden Hochrufe« und Hüteschwen- (en einen begeisterten Empfang. Beim Residenzschloß schritt unter den Klängen des Deutschlandliedes der Reichspräsident die Front oct Schutzpolizei-Ehrenwache ab. Entblößten Hauptes sang die Menge das Deutschlandlied. Alsdann wurden die Minister, das Präsidium des Landtages und die Fraktionsführer vorgestellt.
em vielgeplagter Mann.
Painlevös Finauzprogramm in Not. (Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 11. November.
Der Finanzausschuß der Kammer Hat ge- lern mit 12 gegen 7 Stimme« bei Stimmen«- laltuug der Sozialisten eine Besteuerung der Rentenpaviere abgelehnt, wodurch die vorgesehene Aufkommenssumme um rund 1,5 Milliarden Franken verringert wird. Im Lartcll- vorstand der Linken gaben die Sozialisten bekannt. daß nack den gestrigen Berhuudlungen :m Finanzausschuß ein Einvernehmen der verschiedenen Gruppen unmöglich erzielt wer den könne Unter diesen Umständen empfehle es sich daß der Finanzausschuß dem Plenum der Kammer die Sorge überlasse, nach einer umfangreichen Debatte zu den verschiedenen vorgeschlagenen Lösungen Stellung zu nehmen. Tie Vorstände der Linksparteien beschlossen, von Pain-
leve nochmals einen neuen Finanzierungsplan zu fordern, der di; Richtlinien und Anregungen der Mehrheitsparteien zum Vorbild nehme.
Willkommen in Stuttgart.
Treue Diener des Staates.
(Eigene Drahtmeloung.)
Stuttgart 11. November.
Am Eingang vom Rathaus wurde der Reichspräsident von Oberbürgermeister Dr. Lautenschläger und ben Frattionsführeru begrüßt. Ter Willkommengruß des Oberbürgermeisters im Sitzungssaal klang in ein begeistert aufgcnrm- menes Hoch aus. Das Töchterchen des Oberbürgermeisters trug unter Ueberreichung eines Blumenangebindcs ein Beqriißungsgedicht vor. Alsdann leerte der Reichspräsident den goldenen Becher der Stadt auf deren Wohl. Nach einer längeren Spazierfahrt fard im Staatsministerium um 12.50 Uhr ein Ehrenfrühstück statt, wobei Staatspräsident Bazille dem Re'chspräsi- denten für das vaterländische Opfer der Regierungsübernahme dankte. Er gab dem Wunsch- Ausdruck, daß es dem Reichspräsidenten gelingen möge, das deutsche Volk nach seinem festen Willen zur Einigkeit und zur Heil zu führen.
Seid Brüder!
Württemberg als Hort des Reiches.
(Eigener Drahtbericht.,
Stuttgart, 11. November.
Der Reichspräsident erwiderte auf die Begrüz, ßungsworte, daß der Gedanke der Zusammengehörigkeit aller Deutschen in Württemberg von jeher verwurzelt sei. Nicht Klassen noch Stände, auch nicht gegenseitiger Abschluß und Befehdung, sondern Gemeinschaftsgefühle und der Geist dienender und opfernder Vaterlandsliebe seien der Boden, auf dem allein eine bessere Zukunft aufgebaut werden könnte. Württemberg möge wie in der Berzangenheit so auch in der Zukunft in unabänderlicher Treue ein Hort des Reichsgedankens bleiben.
Wird es Äraffin glücken?
Eine Annäherung zwischen London-Moskau.
(Eigener Trabt bericht)
London, 11. November.
Ein Blatt berichtet: Es bestände« Anzeichen, daß der herannahende Amtsantritt Krassins in London durch eine neue Handelsannäherung in Großbritannien und vielleicht durch einen neuen Versuch gekennzeichnet sein solle, zu einer Regelung mit den britischen Gläubigern Rußlands z« gelangen.
Tfchanglfolins Ende?
Soldaten als Mörder. Zollkonferenz gefährdet.
(Eigene Drabttneldung.)
Paris, 11. November.
Nach einer unter Vorbehalt wiedergegebenen Pressenotiz auS Schanghai soll Tschangtso- l i n von Angehörigen feiner Armee, die ihn er« morden wollten, schwer verletzt worden fein. — Admiral Tsaitingla« hat feinen Posten in der chinesischen Delegation auf der Zollkonferenz niedergelegt. Nach englischer Ansicht sind die Vorbedingungen für die Abhaltung der Zollkonferenz gegenwärtig die denkbar ungünstigsten.
Wie man uns knebelt.
Uns steht die Luftfreiheit zu. (Privat-Telegramm.)
Berlin, 11. November.
Zu den Pressemeldungen Über Lufterleichte- ruugeu bemerkt das Organ Stresemanns, daß eine Botschaftern»te bisher nicht in Berlin ein« gegangen sei. Eine Beseitigung der deutschen Lustfesseln würde schon deshalb natürlich und angebracht erscheinen, weil der jetzige Zustand in direktem Widerspruch zu dem Wort- laut deSBersaillerBertrageS steht und auch über denjenigen des späteren Londoner Uliiina 1 umS hrnausgeht, ganz abgesehen davon, daß er dem Geist von Locarno aufs chrofsste zuwiderläuft. Laut Artikel 189 darf die bewaffnete Macht Deutschlands keine Land- und Marineluststreitkräfte umfassen. Als Militärflugzeug gilt ein solches, dos durch eine hierzu kommauv,erte Militärper- s o n befehligt wird. Lediglich gegenüber Deutschland hat man andere immer mehr kompli- gierte Begriffsbestimmungen angewandt.
Eie Wandeln im AM
Glitzernde Bilder aus der englischen Aristokratie.
Phantastischer Schmuck der Stönigin Alexandra. Em orientalischer Traum. — Tic Herzogin in der diamantene,» Krone. — Von der Soubrette ntt Grosin. — Berarmi« Aristokraten. — Der Gras als Wei »reisender. — Gräklicher Arbeiter.
(Von unserem Londoner Mitarbeiter.)
London, Anfang November.
Die Juwelen der Königin, welche Ihre Majestät bei Staatsaktionen trägt, sind zumeist königliche Regalien, aber sie besitzt auch sonst wunderbaren Schmuck. Der bekannteste ist die selten schöne einreihige Perlenkette, die sie täglich in Verbindung mit zwei Bouton-Perlen-Ohrringen trägt. Von diesen ihr sehr ans Herz gewachsenen Perlen stiftete sie eine der wertvollsten zu dem hi st arischen Halsbande, das während des Krieges für das Rote Kreuz zusammengesetzt und bann bei Christie zu einem Fabelpreise versteigert würbe. Farbige Ebelsteine finb bei ben Mitgliebern bei königlichen Familie sehr beliebt. Die Königin selber besitzt einen fast unschätzbaren Schmuck von Smaragden. Prinzessin Marie erhielt zu ihrer Vermählung viele wunbervolle Schmucksachen aus mit Diamanten besetzten Saphiren sowohl vom Könige als vom Viscount Lascelles. Königin Alexandra liebt vor allem Amethyste, unb ein Halsbanb aus mit abwechselnben Amethysten war auch ihr Hochzeitsgeschenk an bie „kleine Herzogin", bie Gemahlin bes Herzogs von dork. Es ist freilich vorläufig fast ein wenig zu schwer für bie zierliche, wie ein junges Mäd chen aussehende Prinzessin. So trägt sie vorläufig bei großen Gelegenheiten ein Hochzeitsgeschenk beS Königs: Tiara unb Halsbanb aus mit Diamanten eingefaßten, blassen persischen Türkisen. Eine
Galanacht in ber Oper
ist bie Gelegenheit, wo auch ber gewöhnliche Sterbliche eine blenbenbe Juwelenpracht zu sehen bekommt, so daß er sich in ein orientalisches Märchenbilb versetzt glaubt. Die beutschen Opernvorstellungen in Couventgarben lockten z. B. bie ganze, im Besitz vornehmer Damen be« finbliche Pracht hervor. Die Herzogin von Portlanb trägt zu Hoffestlichkeiten ben berühmten „Portlanb-Diamanlen", einen Stein vom reinsten Wasser von unnormaler Größe in qua« bratischer Form, im Mittelpunkt ihrer fast über* großenDiamantenkrone. Einsthattedieunglückliche Königin Marie Antoinette wundervolle Perlen. Der amerikanische Multimillionär, ber seine Tochter an den Herzog von Marlborough verheiratete — jetzt heißt sie Madame Balsan — schenkte sie dieser zu ihrer Hochzeit. Der „Stern von Südafrika", ein einzelner Diamant von blendendem Glanze, gehört der feit Jahresfrist vermählten Gräfin von Dudley, früher unter dem Namen Gerii Millar, ein populärer Stern am Himmel der musikalischen Komödie. Der Gemahlin des Marquis von Londonderry gehört ein selten schöner Schmuck, bestehend aus einem über den Augenbrauen getragenen Reifen aus kostbarsten Diamanten, von dem ein birnenförmig geschliffener Stein nach orientalischer Manier bis auf die Mitte der Stirn niederfällt, und zwei langen Diamanten-Quasten, die an den Ohren schwingen. Vor ihrer Vermählung trug sie am liebsten Rubinen aus Burma, die in Amsterdam geschliffen sind. Die Königin von Rumänien soll dir
schönsten Rubinen in der Welt
besitzen, ein Erbstück ihrer Mutter, einer Zarentochter. Vor dem Schleifen sind durchaus nicht alle Diamanten farblos. Der berühmte Hope- Diamant, der em solcher Unheilbringer sein soll, ist blau. Der bekannte Florentiner Diamant, toeldber der Familie Habsburg gehörte unb bei ihrem Sturz auf unaufgeklärte Weise per- schwunben ist, war so gelb wie ein Tovaz.
Die Aristokratie Englands ist von den schlechten Zetten durchaus nicht verschont geblieben. Eine große Anzahl alter Familien hat ihren Besitz nickt halten können. Glücklich sind noch die jenigen, die von dem Mietgewinn aus ihren Schlössern und Landsitzen ein, wenn onck stark eingeschränktes, doch immerhin betzaglrches Leben führen können. Neue Reiche und amerikanische Millionäre verbringen kurze Zeiträume dort, wo sie seit Jahrhunderten saßen, und nur tu oft festet ein Schwamm von nicht wünschen-^ werten Kästen in ihren Hallen, jag« auf ihren Mooren, fährt auf ihren Jachten. Zwei ^>"8; der neuesten Zeit zeigen, tu welchen Beschäftigungen ihre Sprossen gegriffen haben. Ta kau» man oft einen jungen Viscount feine Mutter und Schwester im Hyde-Park ivazic^, führen fetzen Alle tragen einwandfreie Bildung wie früher. Aber bad Geld dazu ist schwer verbicnt. Er ist Reisender für eine Wernfirmi,