Hessische Abendzeitung
,5n®ef*äf,8o“jet8endetle301#fa-auSmärttae (Seschäiiz. anseiflen Setle 20jäfa-ffamUtenaiuetaen deile 20 Vf(u Stletne anjetaen das Wort tisfS’i £a*tte-7B.*ta- Offeriaebiidr SO 57g. (bei dufettba. der Offeriert
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waem Sas "Erden. Siir Anzeigen mit besonderem kchwie-
l'urffBInt*# Imenl Aufschlag. Druckerei: SchlachtbosKrafte 28/SO. GesLSftS- ste «vlniiche s-tratze s. aeaenffber der Svobritrahe Sernfvreibet 951 und 952.
ifer «fcnn?»n^n*?Än«iÄrrsche Inen wdchenUlch sechsmal aachmittao« «W ~äuÄT?.
Sernforedier a?5r "erla« und Redaktion «chlachtdofftratze 28/80
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257. Einzelnummer 10 Pf„ Sonntags 15 Pf.
Dienstag^3^Notzember 1925 Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 15.
Kasseler Neueste Nachrichtm
_______ Kasseler Abendzeitung
Wankende Gestalten. L
I« Paris wie in Berlin. elnei
u«.v»u;v lunntrn wir ohne Schutz sind.
im Sonder»
gegen dre alliierten Truppen zu operieren.
die Kammerteschlüfle werden hier reinigen.
Ein Korrespondent weldet aus ,ehr guter Quelle, daß C o o l i d a e den amerikanischen Kredit immer stärker dazu benutze, um die Schraube gegenüber Frankreich, Italien und anderen Schuld- nerstaaien Amerikas anzuziehen. Er habe die Bankiers verständigt, daß er Darlehen nicht nur an die Regierungen, sondern auch an Gemein ven und Privatunternehmungcn in Ländern, die ihren Verpflichtungen gegenüber Amerika nicht genügten, mißbillige.
zehn Tagen eine völlige Klärung eingetreten fein muß. wenn nicht die Gefahr Eintreten soll, baß die Reichstagsauflösung unvermeidbar ist.
mentarrsche Mehrheit für die Locarno-Verträge zu sichern, so gebe eS nur den Weg einer Re- Sierung d.er großen Koalition. ES
Der Minister als Regent. (Durch Funkspruch^
Das zweite Programm.
Alter Wein in Painlevös neuem Schlauch.
(Eigene Drahtmeldung.)
Vainleves Weites Regierungsprogramm
Stallm versucht fein Glück in Amerika.
..... ÄWÄl V-ÄI.S- Ä SÄ ®i;;
aen. da man dem sUt, °en.' daß es mit einem neuen Wettrüsten den
Die Sprache des Bluts.
Oesterreichs Gesandter für den Anschluß.
. . Wien, 2. November.
In einem Artikel deutet der Berliner Gesandte Jrank, dessen starkes Interesse bnnb£^r? f t’C,02?lcn btS Vertragswerkes ^0n./70-?/ 0 .aiu Für enge und aufrichtige Beziehungen sprechen alle Momente les Gefühls. Wenn wir im Kampfe Ul^e.Un^etc Gelderhaltung eigene Wege gehen frir-nn1* <? "'Eand darin eine feind»
m Eni Sichabwendenwolleu
t$K" bleich. Ties wird sich auch beim Abschluß des Handelsvertrages auswirkem r as eine ist ater bei aller Unstcherheit heute schon sicher: Wollen wir in Oesterreich unsere lutturelle und wirtschaftliche Bedeutung für diq
Vointeve in der Arena.
Morgen das Regierungsprogramm.
(Eigene Drahtineloung.)
. Paris, 2. November.
Okstern die Regierungserklä- m^^8rCat6ei v1, lie er morgen in der Kammer verlesen wird. Gestern nachmittag besprach er mit den Führern der Kartellgruppcn das Regierungsprogramm. Der Ministerrat wird den endgültigen TextderErklärung heute ausarbeiten, doch dürfte dieser in einem Mini- stcrrat noch einmal zur Behandlung kommen.
*
Dle Llnterstützung noch nicht sicher.
21 November. (Eigener Drahtbericht.) .zusammengetretene Nationalrat der Sozialisten kann über die Frage, ob dem -n Kabinett Painlevts gegenüber die Lr- tutzungspolittk fortgesetzt werden soll, erst nach reAn5UKIoÄUnr£eil P"inlevös verhandeln. Man deshalb damit, daß die entscheidende Diskussion heute in einer Nachtsitzung stattfindet. SaureWochen... frohe Feste.
Ftalien als Gast unseres Botschafters.
(Eigene Drahtmelbung.)
Alles für Danzig!
Die gestrige Protestversammlung in Kassel.
Ausgabe -es ganzen Vaterlandes, besonders d" Danziger nnd Ostdeutschen int Reiche? M f*«.6 ^odt Danzig tut Samoke gegen ihre schweren Bedrohnngen den Rücken zu stärke«. Das war der Leitgedanke, der sich durch biß gestrige Kundgebung zog, die von der Vereint, gung helmattreuer Ost- und Westpreußen und Danziger veranstaltet wurde. Siegfried Baecker, mn gebürtiger Danziger, hatte sein Kino des Westens zur Verfügung gestellt. Die alte Hansa, flagge Danzigs, zwei gekrönte Kreuze im roten Felde, gab den Schmuck des Vorhangs der Buhne. Feierliche Marschmusik kam aus dem Orchesterraum. Und dann sprach Görke einen jsorfprud), der das Gelöbnis der Treue zum deutschen Danzig enthielt. Das Wort hat dann der Vorsitzende der einberufenden Vereinigung, Rechtsanwalt I a n z a r i k, der eifrige Kämpfer sur feine Heimat. Nicht um Politik handelt es sondern um rein lands. mannschaftliche Sache, um die Durchführung der Hauptaufgabe der Vereinigungen der Hei. mattreuen, Danzig und überhaupt den deut- scheu Osten m ihren Nöten den Rücken z« stär- und ... es tut unserer Heimat im Osten sehr not, daß sie das Bewußtsein erhält, nicht allem 5" dem aufgezwungenen schweren Kampfe zu stehen. Dann schilderte er den 8
Danziger Brieflastenstreit
Wb die Art und Weise, wie er entstanden ist, wtt unter dem Schutze des Völkerbundes, dessen Schutz der Freistaat Danzig anvettraut ist, die Polen dem natürlichsten Sinn der Worte ver. briefter Rechte Gewalt antun, wie der Völker» s.UrteiI gesprochen hat, das dem Rechtsempfinden zuwiderläuft. Im Hafengebiet sollen die Polen einen Postbetrieb unterhalten burfen und sie fordern die ganze Stadt, weil in irgend einem englischen Wörterbuch city mit Hafenstadt übersetzt worden ist ...! Gibt sich ranzig mit dieser Entscheidung, die nie und nimmer gerecht ist, zufrieden, dann wird es immer und immer wieder übers Ohr gehauen werden. An Kasseler Beispielen machte der Aedner die ganze Sachlage verständlich. In der Tat, es ist ein Unding, wenn zu unserem Hafen, gebiet jenseits der Fulda die Kölnisckestraße ge. rechnet werden sollte, weil bort Banken sind, mit betten Hafenbetriebe arbeiten oder die Ho- henzollernstraße, weil sich bort ein polnischer Kapitan rasteren lasten könnte ...! Es ist ein Kampf gegen polnische Willkür unter Duldung fÄ?e" Völkerbund! Unter allgemeiner Zu» stimmung wurde
eine Entschließung
?^e",EEN, die dem Hohen Senat zu Danzig übermittelt wird. Danach haben die einberufen, de Vereinigung und mit ihr die Verbände der £Är’,bet Oberschlester, der Ostmärker, der Rheinländer und der Verein für das Deutschtum im Auslände, mit Entrüstung Kenntnis qe» nommen von der Entscheidung des Völkerbund- rates in der Poststrettfrage. Sie legen feierlichen Protest ein gegen eine Entscheidung, die offen» h?TCl^^)t^rU,^n?eb,eutrt und erwarten, daß der Senat kein Mittel unversucht läßt, den A^eit einer neuen Prüfung zuzuführen, die Äk- 8Bfi?n6 ergibt. Ein klingendes
£ter Frage nach dem Einverständnis mit btefem Schritt. Dann erschien
Danzig im Film
mit seinen Erinnerungen an alte Zeit, mit fei« "en Türmen und Giebelhäusern und weiter das hnnenr-a»3 8’ rble großartige Hafenanlage. Eine von Görke gesprochene Dichtung forderte: Helft ."He rnlt! Und die Musik spielte das Deittsch- aen wur'nk b°n Meng- stehend mitgesuT UV*» MeUHJt. JJ
Auch das Kabinett Luther steht zur Zeit nicht 3m Zeitalter der Abtastung. KUftÄfflS1 Ä ’m -m« — «Hf»
ihm gelingt, diese Schwierigkeiten zu überwin- (E^ene. Informationsdienst.)
den oder ob es gezwungen fein wird, doch noch London, 2. November,
die Demission des Gefamtkabinetts herbei,ufüh- Marineminister Bridaeman betont- in
reu. Eine endgültige Entichetdung wird aber'einer Rede, seit dem Weltkriege haben vier
»eswegS einhe itlich. Jn Äner Partti- hea,rn^UnflJir^1 rie Führer von den Anhängern -!!^E" Flugels sKarf getadelt worden, weil ^e. der Regierung die Unterstützung zugefaat Blätter ^en Umständen halten auch LhASn fo? Häi | P°-is, 2. November. ____
Xi'&Ä veistens Ehav entthront.
an das Land geweftn wäre Die L Paiittev« bezüglich Marokkos wiederho»' * V *
|oäl^^f^^ttC*^6gepr^lrter^er^?5re^C^aS ^ebinBunBen1 W« n* e*?n?e r f cn*.
das Prestige Frankreichs aufrechtzuerhalten. Die ll-n Schahs abgesetzt und eine vhnrfi t.» fenbw 08 b^! Kabinett Painleve of- Hauptpunkte deS innerpolitischen Programms ^ränkte Regierung dem Premierminister Ri
m Syrien Wandel zu schaf- werden fein: Aufrechterhaltung der Ruhe gegen- ,b ° K h a n onnertraut Tie $atKtierfnmm selbst in Pans hat man eingesehen, daI über Agitatoren der äußersten Rechtenund! '1'"» f°» darüberentscheidin welwe
ÄÄ b?S ^«30« Linken, strenge Kontrolle der Frem- form als ständig gewählt toerbcTfoa 9 86'
'^"" schädigt. Daß sich freilich den, Durchführung der Sozialverstcherungsge- ' '
0I i?- Syrien erneut verschlech. lcttgebung, Einführung der Schiedsgerichtsver- ß-, . Ä , auch die Stellung der Regierung fabren in das Arbeitsverhältnis, baldmöglichste ©ft tDÜrfflfi UM DUdFOffn K^n-ee ^ erlttchtern Entscheidend für das Assimilation von Elsaß-Lothringen. Ferner ffi« VllUfVUD.
n Sofung der Finanz fra-wird Painleve über das Abkommen von Locar- i. in Ausbeutungsprogramm.
Vainlevi selbst hat das Finanzministerium no und über seine Finanzpolitik sprechen, viel- (Amtliche Drahtmeldung.)
Jtoeifellos Mut und leicht auch über die Wahlreform. Paris, 2. November.
fern Tüe sinan ttllei?^'"^ Klippe^zü umschif" I ÄMf^I'ltfkNkl' SikgkSl0fbkkI'. I spanische Allianz vor Reichtümer^!^ MWML--5-! -'»ä- S-MSWLr es Pamlevö gelingt, seine Pläne so zu gestalten, Peking, 2. November. rcn der spanischen Zone geschaffen werden
in der Kammer eine ausreichende Die Anhänger Tschangtsolins und die Wupei- _____
finden, und daß sie andererseits fus melden beide große Siege über ihre Geg- __x .
mich Geld in die Staatskassen bringen. Aus bet ntr mit Tmtsenben von Verlusten und Gesänge- VklMUM UkMNvkE. Haltung der ftanzösischen Presse geht jedenfalls "rn. Diese behaupten, Hsutschausu und Pengpu Die Italiener in Eooliva-s «.
hervor, daß man in dieser Hinsicht sehr skev- genommen zu haben. ^laueiwr in ttoolidges Schuldenschraube,
tisch gestimmt ist. Man betrachtet es auch nickt * I «Eigene Drahtmeldung.)
gerade als gutes Vorzeichen, daß PainlevS bei Meuterei und Kampftruppen der Nrglemng! London, 2. November.
Herriot. Loucheut und Malvh sich Ablehnun- London, 2. November. (Brivattelearamm) ^out Reutermeldung waren für die Ankunft
ßen 0-b-lt hat Unter diefen Umstanden nimmt!Reuter meldet: Unlängst brach in der^fünften italienischen Schuldenkommisfion in Rew-
E10" beute Dchanghaidiviston Meuterei aus. Sie scheint ^°/k starke polizeiliche Sicherheitsmaßnahmen lchon in Paris wissen will, daß in allernächster I-doch keinerlei demoralisierenden Einfluß auf getrosten worden. Eine Menge von zweitau- Zeit etn Kabinett Herriot oder aber ein die Mukdenarmeen zu haben. General Sun- fenb Antisafchisten wartete am Anleae- Kabinett Briand das zweite Kabinett ckangfang warf gestern die restlichen Verstär-1Ü-g, aber die italienische Delegation landete cm Pamlevs ablosen wird, das nun inzwischen erst kungen an die Front. Tschangtsolin und Gene- einer anderen Stelle und fuhr im Sonder, einmal an die sachliche Arbeit gehen wird. Doch ral F-"g fossen sich ^geeinigt haben, gemeinsam 3“0 »ach Washington. — Ein Korrespondent i
™ Di- Presse ist von dem zweiten Kabinett Rern> ba ma" dem Volke einen n-u-n Wahlk^mpslAnf'ana mawe»" ne“en, W-itr . ...
Parnlevö, das morgen mit seinem Proaramm -rfparen will und da man der Auffassung ist England eine Jnsel-
vor das Parlament treten wird, im allgemänen daß die parlamentarischen Möglichkeiten noch wi^nich? ^cld,eJft' können
wenig entzückt. Wenn ein Kommunistenblatt in -rfHöpft sind. Es besteht inTmer noch einige toU md,t >U tafien- w dem neuen Kabinett einen „Sieg des Kapitals" Hoffnung, daß der Konflikt zwischen dem Kanz- siehl, und wenn andererseits ein Rechtsblatt ge- JSL““? ^?rLäentrum vermieden werden kann, rade durch das neue Kabinett das Kapital be- Vorauszusehen, ob die Demo-
droht sieht, und den neuen Männern, die ja zu Sozialdemokraten sich auf eine
guten Teil die alten Männer sind, zurust «Äunö fie)?Iante provisorische
"Taschen zu, die Beutelschneider kommenst so ist d-rM Ut- et"er Regierung
nationalen Einigung erfordttttck ? rJ vor der Bildung der Regierung
„Staunen, Empörung, ' Är?u^iW Äer ^fton^n b-t, schwerlich in der Sage sein
rnus, Verachtung: das sind die ^vf^o^ ^^^^. b.en l"nin= unb außenpolitischen Not- mtt denen dies ^Kabinett emvfa^n wttm»0^' ^"iing zu tragen. Wenn man
meint ein anderes oppositionelles Blatt ernftft ben^$erfuc^ machen wolle, die Paria-
SMh11,? "|i an“« a„Äi $ *' ~
geteert über das zweite Kabinett Painlevk, so
tuaiw^'kein e^swM üb"I?mäerscheint “ben parlEntärischen'Führer für flünstig. Ae groK Frage ist" wie M6bi2lbtÄ-b '""wendig, daß bis st'ätestens in vier-
'^Efenr neuen Kabinett stellen haben entsprechend den Richt-
K"'^t ihrer Partei den Einttitt in das Kabinett!
°ob ,P"b diejenigen, von bereit!
Ne 8eb«t«iauer beS neuen Kabinetts «Uwer- Otfltftrltt unvermeidlich 1
so HE ,8 in rin™ Regierung-, Berlin, 2. November. (Eigener JnformattonS-
der Stellung^ de? Vo» dienst.) Die Demission des Kanzlers wird aber
projekttn abhänaw bie ^”rs^»tnani' 2?’*’ im November erwartet. Alles weist darauf
lernen wer^-u """ bald kennen I hin, daß das Verhalten Dr. Luthers von der
ankommend daß die Sozialsten Stellungnahme der Parteiführer ab-
»Ä S?HHWÄ *ft Ä'aLSSWB!