Hessische Abendzeitung
Mittwoch, 28. Oktober 1925
Einzelnummer 10 Pf.. Sonntag« IS Pf. 15. Jahrgang
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Kasseler Neueste Nachrichtm
Kasseler Abendzeitung
Rnminer 252. Sonntag. IS Pf.
Heute Gesamtdemisflon in Paris?
Nach Berlin . Varis
fÄiwrfte erschüttern würde. So droht heute durch die Auslösung erzielen sollen, schon ein englisches Blatt mit den bedenklichsten
itnifiAvt hmS* waü am t ... ... ' •"1 ' ■ 1 ■
Pari«, 27. Oktober.
Paris, 27. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) s Finanzministerium nahm bei mehreren
Keine völlige Trennung
einem Pressevertreter: Die Lage ist unhaltbar. Caillaux hat in der Kammer eine Haltung an-
srine Residenz Ashdrr räumen müssen. ES wäre aber dnrchatls verfehlt, daraus den Schluß zu ziehen daß die Franzosen und Spanier bald
(SailTaur oder Briand.
Eine gefährliche Situation in Paris. (Eigener Drahtbericht.) »
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Folgen und matt das Menetekel der Sanktionen E Erpressungen der Aera Poincare aufs neue . .nb" Die sogen. Rückwirkungen für das Rheinland würden auf unbestimmte Z' verzögert und neue- Mißtrauen unter den Vi
Sdamberla!n-Drianb helfen nach. < -n - -v-
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v ‘n der Entschließung vorgesehenen Fristen von daß^d'^^treitkrüfie der ^Rttteute^im^ groß'n Iber gestrigen Slbung ab xu laufen be^ännan I $? -trettirane Der Jiifleute ttrt großen Briand wies noch darauf "daß feto Fett! Abd el
eltgkeit eingestellt werden mußte Q.ntn ^at fid) iwur m die Berge zuruckgezogen.
j ____ K aber nur, um dort seine militärischen Kräfte
Vor dem Rücktritt des Ministeriums.
Rach dem Austritt der drei Rechtsminister ist nun gestern ein Geschäft sministerium zustande gelommen, das unter allen Umständen das Ver- tragswerk von Locarno zu Ende führen will. Wenn nun auch die Zentrums- und Linksparteien eine Unterzeichnung ohne die Mitverant- Wortung der Deutschnationalen abgelehnt haben, halt man jedoch die Auflösung des Reichs- tags v 0 r der Ratifizierung für untunlich, weil fle die Gefährdung des Vertrags bedeuten und dar Vertrauen in Deutschlands Loyalität aufs
Im Marokkokeffel.
Abd el Krim noch nicht am Ende. s (Von unserem Mitarbeiter im Orient.) Die folgende« Betrachtungen ergänzen die ». 3t. 1" Spalten erscheinenden Marokkotage» bnchblatter: „Durch die Fron« ,n Abd el Krim" Mitarbeiters Dr. F. Roch-Wawra unss glücklichste und sind zugleich als Urteil eines Kenners der noch längst nicht abgeschloffene« Rifskampfe «nd Probleme besonders wertvoll«
Alexandrien, Mitte Oktober.
Die Bedeutung des Rifkrieges erhellt da- «raus, daß Frankreich und Spauren z. ZI. dort (Eigener Drahtbericht.) Uber einen Viertel Million Soldaten konzentriert
Paris, 27. Oktober, haben Allerdings waren und sind noch heute . Der Bölkerbundrat hat gestern entschieden, manche strategisch-politischen Vorteile auf der VlMltP in Tfcnrfrt Z |"aB Griechenland und Bulgarien aufgefordert Seite der Kabylen. Daß aber im allgemeinen
Jg/CUlC VwUUinii III <P''rw . werden, die militärischen Operationen cinzustel- Abd el Krims Lage — er verfügt im ganzen
Die Krise auf dem Höhepunkt. ----- U1- ~ ° •-----
lvcher Wunsch, diese Frage billig zu behandeln Nveldeuttg-m Nnw-llen der marokkanischen und keine technischen Grunde zu erfinden, um gegenüber Ausdruck. Sie können eben hier ausznweichen, wird zweifellos Dr. Luther l’,’**1 gleichgültig znschauen, wie ibr Schuldner helfen, seinen Landsleuten zu beweisen, daß er --inen Verpflichtungen nicht nachkommt, aber »ncht mit leeren Händen von Locarno zurückge I ssrnng Mittel für militärische Zwecke hat. Im kehrt ist. Die Rechtsparteiler haben aus dem übrigen fvielt die Marokkofrage auch in die Weltpolitik hinein Fn diesem Sinne ist zweifellos auch die Tangerfrage ein Stück der interna- e> Kr-m ruft mmRam»iFÄ”Ä^-”*■«b" —
• - • - Tore der englischen Macht
^1 Rifleute Weiter erlaubt die jetzige Lage der
„W| H,lvtl,lulullc -.en DEimmnen Mf-rn-n französischen Finanzen nicht den Lnrus eines Die französischen Rationalisten würden wieder !n ^»ka Die Massen der fran«
mit ihren Sanktionen und Straserpeditionen 12 Steuerzahlorsind durchaus nicht ge« auftreten. Es würde ein Elend für alle wer- r<1 nce die schwere Last des französt-
den, aber im schlimmsten für Deutschland Das ''.« unternehmens zu tragen. Aber auch die Blatt fährt fort: Die Räumung Kölns tonnn . 'd,en "nd namentlich die amerikanischen von der Abrüstungserfüllung ab, aber ein ehr- Gläubiger der Franzosen geben oft ihrem un- lvcher Wunsch, diese Frage billig zu behandeln Nveldeutig-n ----
und keine technischen Gründe zu erfinden, um argen.
Falsche Friedensgerüchte. . „ -
, am Mtttelandischen Meer. Daß also die Ena-
(Etgener Drahtbericht.) I mnbcr web am afrikanischen Ufer festen Fuß zu
Paris, 27. Oktober f“*cn' ist leicht zu erklären. Aber auch - . , ..... " andere Staaten und mehr oder wen'aer tn Ma«
ßavaS berichtet auS Fez. Abd el Krim habe rokko interessiert. Unter diesen ist vor allem nach Turguist alle Führer zusammenberufen, Italien ru erwähnen Mussolini sucht an dem um von ihnen die Aushebung neuer f*?1 ltf!Lr be§ .lateinischen Meeres' in
... -um
cttter Aktion gegen die Spanien bei Marokk' ben Tag: sie haben dort zahlreiche Ajdir verwendet werden sollen. — Das Gerücht, Agitatoren^ Endlich wird auch davon aespro- Abd el Krim sei nach Tanger abgereist, um über A -t Krim den^riegern
°« S-l»-- ,u Wirt d-m-n,,-«. SÄÄÄÄ"Ä
tenen Parteien, vom Zentrum und bet «n1«* dlutt hebt hervor, daß trotz der sachlichen Deutschen Nolkspartei rückbalttnü Meinungsverschiedenheit alle Gründe der inne- gebilligt Es verlautet daß di? toÄmlaKe Gründe der Wirtschaft gebiete- Strömung in der Sozialdemokratie planmäßigIzahnen, es beim Zusammenarbei- auf die Auflösung des Reichstags Koalition zu belassen.
hinarbeiten wolle. Schon morgen wollen sich die ------
sozialdemokratischen Parteivorstände darüber . Ä, -
schlüssig werden, ob die sozialdemokratische DtNNkN 24 SlUNökN. HsMW« W der Abstimmung im Ein Machtwort des Völkerbundes an Athen Reichstag den Locarnovertrag ablehnen und da ' “ »wen. ,
Olllfrilhr in Änri»n wieder schlagfertig zu machen.
•*"! III üyricn. Fn der Tat besagen auch die neueren Nachrichten Damaskus halb zerstört. — Zu den Waffen, vom Kriegsschauplätze, daß die Risleute schon (Eigene Drahtrnelduna) wieder bereit sind, Angriffe gegen die Feinde zu
Pnnhnn 97 rx«,-«,., unternehmen. Alle Bemühungen der sanier t0 „ , ^^wber. ,.pd der Franzosen, abgefallene Rifstämme wie-
hi» « et?cF* Telegramm aus Jerusalem haben der zu unterwerfen, sind bis heute, trotz ofnzt- -„Tama;,uks wahrend fünfzig eller Meldungen, erfolglos geblieben. Im Ge- «tadt^reÄ??^m>!^egrößten^Te,l der genteil: viele Stämme, die bisher am Kriege frie^ oet^i mnrh^ ^. ÄÄ“"1“ nicht beteiligt waren, scheinen nun bereit bato Metdt4lu<ft«b «grHfe«0 sein, zusammen mir Abd el Krim für die allge-
Lbcnbie Stufen miefet w «enfif’ ^1pi,nc Sache zu kämpfen.Andererseits ist auch die
wn Sie wllen o,7w hi- ,f”«e Jahreszeit für Abd el Krim von großem
toben. Daraus f L m„«TX 9 ± Vorteil. Fu Nordmarokko hat nämlich schon di- TÜE ihre Hand tobet im Svwle 'tob? "" Regenzeit begonnen. Der marokkanische Regen iyre vano tooet lm Spiele habe. I macht jede freie Bewegung auf dem Kriegsschauplätze unmöglich. Aiich französischerseiis wird mitgeteilt, daß die Operationen
■v'.tviu, u«. nuiiwriiuMi v^ranonen ctn,U|tei= I -luu — er oeriugr IM ganzen
oae «petiuani würden auf unbestimmte Zeitj Die Krise auf dem Höhepunkt. I len und die Truppen hinter die Grenze zurück- über kaum vierzigiausend Krieger — nicht allzu verzögert und neues Mißtrauen unter den Völ- tEiaen--» s zuziehen. Der Rückzugsbefehl foll binnen vier- günstig sein würde, stand von Anfang an fest.
k"n gesät werden, für tos man allein das deut- Eigener Braytoertlyl.) undzwanzig Stunden erfolgt und binnen sechzig Dadurch ist auch der teilweise Erfolg zu erklären,
sche Volk verantwortlich machen würde. I Paris, 27. Oktober. I durchgcführt sein. Der bulgarische die Gegner der Risleute erst nach langen und
^?»"«rseitS braucht auch die Aufsiösung Wie Havas mitteilt, find Gerüchte im Um- ™ »°^-^n Vorschlag bedinkinngslos horten Kämpfen erzielt haben: die Franzosen
deS Reichstages so beurteilt man die Lage lauf daß Painleve am heutigen Diensto» bi«. git-.J5» Vertreter wollw feiner Re- toben bekanntlich ihre Front beträchtlich vorqe-
ton anderer Seite die Unterzeichnung des Ver- L J’,h « »* ^t n Herwig Bericht erstatten, die stck) sicher nach die- ruckt, und im Norden hat auch Abd el Krim
IrageS nicht aufzuhalten. Der späteste Termin ®ef°mtbemiffion des Kabinettsjser Entscheidung richten werde. 1
Mr Neuwahlen ist mit sechzig Tagen nach der überreichen werde. In politischen Kreisen fei a?ri^!?„^%rfh2ln65mä6i§i festgesetzt. Der man der Ansicht, daß die Krise unverzüglich ge-
Sen. Selbstverständlich würde in diesem Falle Donnerstag der Kammer vorstellen könne. rca ie Frist n^ Möglichkeit abgekürzt werden, so- würde angenommen, daß PainlevL mit neu s erscheint, daß der Kabinettsbildung betraut werden wird,
neue Reichstag, falls überhaupt aufgelöstI
wrrd, »och vor Weihnachten zusammen- tritt. Für die Linksparteien handelt es sich fetzt bindende Zusagen seitens der ReichSregierung, daß die Deutschnationalen mcht eines TageS, nachdem sie der Berantwor- «mg von Locarno ausgewichen find, durch eine schlüpfen. Andernfalls ^^irton^die^Linkspar- ■ Minister deS Kabinetts PainlevL erklärte leien fedeS Zusammengehen mit der StegierunJ fnem Pressevertreter: Die Lage ist unhaltbar, ablehnen und beim Wiederzusammentritt des! - . - —. --------„
Reichstages den Locarnovertrag ein deÜtliLs Benommen, Die die Linksmehrheit ge- Rein entgegensetzen, tos unbedingt die Aus- f^""üt hat. Seitdem hätte er seinen Fehler losung erzwingen würde. wiedergutmachen können, wenn er uns Fi-
Währenddessen ist auch in Paris die Reaie-!"""^bläue, die unserem Programm ent- nrng über ihren Finanzminister Caillanr schon! frechen, vorgelegt hätte. Er Hai dies trotz unfe- so gut wie gestürzt, denn den heutigen Presse- res Drängens nicht getan und so sind wir stimmen zufolge, gebe eS keine andere Lösung! der Gefahr ausgesetzt, mit ihm von den LinkS- für die Krise, als entweder die Demission Cail- Parteien gestürzt zu werden. Entweder er geht, wux, oder die des gesamten Kabinetts. Der°berwirgehenalle. Er will seine Pläne, Gegensatz zwischen dem Finanzminister und der denen wir nicht zustimmen können, der Kammer Mehrzahl seiner Kollegen hestehe nicht nur fort, vorlegen. Die politische Frage geht heute der sondern habe sich sogar noch durch die gestrige Finanzfrage vor. Wir wollen zwar mit Caillaux Rede Caillaux' verschärft. Die letzten zwischen 5urücktreten, aber nicht mit ihm gestürzt werden.' Painlevö, Caillaux und Briand geführte Be-!^ir sind in der Mehrheit entschlossen, vor dem sprechung hätte keine Einigung ergeben, Zusammentritt der Kammer zu demissionieren, wie der Ministerpräsident am Samstag in sei- »
nei Siebe noch erhoffte. Infolgedessen werde nach Schluß des heutigen Ministerrats das Ka- binett dem Präsidenten der Republik seine Ge-i-, samtdemlssion mitteilen. Dieser werde bann £a5 FlnanMinlsterium
Wenn Locarno stürzt. ,
Ein Menetekel für Berlin. 6,9 *um Frühling verschoben
(Eigener Drahtbericht) Merton innssen. Das ist schon an sich ein großer
I Zeitgewinn für bie Risleute. Abd el Krim gibt , ... London, 27. Oktober. infolge seines teilweisen Mißerfolges keines-
.. ‘nc’» 2cttarti(el heißt es zum Minister-! Wegs seinen Kampf auf. Hier kommen außer
<«»<»» M. x I ®n .b.*c Annahme, daß Reichs- dm militärisw-strateKischen Erwägungen noch
Gegen die 5nffation<fün6er. ! Kanzler Dr. Luther, fei es durch Umbildung sei- politifcke in Betrachi Painleve und andere
^.,^'Nlsteriums oder als letztes Mittel durch ftanzösisch- Staatsmänner haben sich immer in ----------------— , vttuv uu.unn, — a -------------mehreren "«A Appell an das Land — die Annahme des dem Sinn? geäußert, daß sie keine Eroberunas- aller Wahrfcheinlichkeit nach Painleve wie- P°"ken Prüfungen der Wechselgeschäfte vor.^^"v"Locarno erreichen werde lstwohlpiäne in Marokko veriolgen. Jedermann in der mit der Bildung eines neuen Kabinetts be- Der IustlzmlNlster hatte eine Besprechung mit AKbe .Berwersung des Paktes „,ankreich dürss-t noch Frieden, die öffentliche
trauen, in welchem Falle die meisten der hjs- dem Generalstaatsanwalt über di- anaeorbnete ^de Deutschland sich in einer weit schlimme- Meinung des Landes ist gegen die Fortsetzung te. MiE-r M^Portefpuill'e- »»»8^ den ütortonbneto ' des Krieges Ans demselben Grunde^ wurde be--
ÄSÄ ö »ÄSnS Was so» werden? S?« STftUSiS'S
Mehrheit deckten. Caillaux dagegen habe sich (Prival-Telegramm.) Räumung des deutschen Gebietes
bitter über die gegen ibn geführte Campagne Berlin, 27. Oktober. Zett verschoben werden,
beklagt und vor allem über die Indiskretionen I Neber die gestrigen Besprechungen des, .tJ. Rationatisten wurden wieder
durch die es in der Presse möglich gewesen sei" Reichskanzlers nnt den Partei-Führern melben mi< l6reit ^""ktinnen nnb über den Verlauf des letzten Ministerrats eineP*6 Blätter, daß Volkspartei und Zentrum ge- aenaue Schilderung zu geben. Die Auseinan- willt find, unter allen Umständen den Kanzler dersetzungen hätten zeitweilig so heftige For- S» unterMtzen, um tos Werk von Locarno nicht men angenommen, daß Caillaux Stimme fogar $“ gefährden. Minister a. D. Koch (Dem.) dein den Vorzimmern zu hören gewesen sei. tonte, daß die Demokraten selbstverständliüH Alle Forderungen Painlevös und Briands, zu- nicht eine Außenpolitik desauvieren wollen, die ruckzutreten, habe Caillaux bartnäckig zurück- '« ihrer Linie liege. Sie müßten es aber ab- gewiefen und als man ihn mit der Gesamt- lehnen, gegenwärtig als bloße Lückenbüßer zu demrssion und der Bildung eines neuen Mini- dienen. Die Beteiligung an der Reichsregie- „„„ yiP ,,
sterlumS Painlevö gedroht habe, foll er laut ex- rung tarne nur in Frage, wenn ausreichende Sertraa DD^ klart haben, er mache sich anheischig, das neu- Garantien dafür gegeben werden, daß eine Wie I öettra8 Don Versailles ihre Starke gezogen.
Kabinett an dem Tage, an dem es vor dassderholung der augenblicklichen Situation un- Parlament trete, mit der Deschuldiguna, daß möglich gemacht wird, f - - - es nur den Befehlen verschiedener Banken ge- lieben hervor, nicht daran , „„ horche, sofort wieder rücksichtslos zu stürzen/ Deutschnationalen der Verantwortung in diesem ♦ * * Reichstag zu entheben. Wenn diese den Vertrag
Der Kampe hinter den Kuitsten. ablehnen, dann würde nur übrig bleiben, den Berlin 97 CHnfror fCSuw«» Reichstag aufzulösen und das Volk selbst
bieSt.) Wie wir hSren dürfte das Kabineti! -""Heiden zu lassen. (Stthe auch 2. Seite.) Lrither etwa gegen den 20. November vor den Reichstag treten und die parlamentarische Ent, fcheidungsschlacht über bie Fortführung Berlin, 27. Oktober. lPrivattelegramm.) Die der Locarnopolitik durch eine Erklärung üb-r Rechtsblätter lassen durchblicken, daß ein zukünf- die außenpolitischen Folgen einer Nichtannahme tiges Zusammenarbeiten der Deutsch- des Paktvertrages für Deutschland zu eröffnen, nationalen mit dem gegenwärtiaen Reichskabi- Locarno enthält noch Auffassung der Reaiexnng nett nicht ausgeschlossen sei. Die Haltung der keine Preisgabe wichtiger LebenSintexessen des Deutschnationalen zu dem RtiMpfkabinett Luther Reiches, sondern ist vielmehr der Weg zur! werde nur von fachlichen Gründen diktiert sein.