Hessische Abendzeitung
Freitag, 23. Oktober 1925
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Nummer 248. Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf.
Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang
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Kasseler Neueste Nachrichteu
Kasseler Abendzeitung
Regierung und Parteien lagen im Reichstag.
Mit Locarno fertig
(Privai-Telegramm.)
Berlin 22. Oktober.
Tas Rcichskabinett hat heute unter Vorsitz
i ’HPifpShrrtMhoMlrt» hi. _.. < ... . c
ringen des Reichstagsprästdenten Loebe wur- des Rei»sEdenten hi, d°n nunmehr die Lage Deutschlands und die o.-u «LW52?
geistigen Anregung zu geben. Nachrichten werden Von
Schacht gegen Dawes.
ge» über Locarno zum Abschluß gebracht. Reichskanzler und Außenminister werden heute im Auswärtigen Ausschuß des Reichstags die Stel- stlngnahme der Reichsregierung vertreten.
zverkennen. kvenn oer Pa« endgiltig angenommen ist und Deutschland in den B ö l k e r b u n d mit vollen Rechten eintritt, so wird dies ein bemerkenswertes Ereignis in der Geschichte tes Völkerbundes fein. Keine Aktion kann wirksamer sein sowohl für die Stabilifierung der Autorität des Böllerbundes als Wächter des Weltfriedens. Der Eintritt Deutschlands wird zeigen, daß die Zeit gekommen ist, wo der Fluch dos Krieges vergeben und vergessen werden soll. Locarno hat die Bölkerbundspolitik in ein wei- reres Stadium gebracht. Parmoor schloß: Der Part bcstcht in einer Völkerbundspolitik, die man rückhaltlos in allen Punkten unterstützen kann.
Winterfeldzug in Marokko? Franzosen und Spanier rücken wieder vor. rEtgene Drahtmeldung., Paris, 22. Oktober.
Völker unter sich.
Was wir in Washington erreichten.
Von
Staatssekr. z. D. Frhr. ». Rheinbaben, M. d. R.
Rewyork, Mitte Oktober.
ragenden Einfluß des Völkerbun d e iS in den i---- " ' ~
(Sin neuer Snöuftrieriefe.
Preußen als Großaktionär.
(Privat-Telegramm-i
Essen (Ruhr), 22. Oktober.
5m Reichstag versammel!
Berlin, 22. Oktober (Eigene Drahtmeldung.) Im Reichstag trat heute vormittag der Auswärtige Ausschuß zusammen. Mit dem Reichskanzler waren auch sämtliche übrigen Minister, mit Ausnahme des Reichswehmrinisters ®r’ Keßler erschienen. Mit dem preußischen Mi msterpräsidenten Braun waren auch viele andere Vertreter der Länder aus dem Reiche erschienen. Stresemann ergriff das Wort über Locarno. Der Minister wird vermutlich über die englische Auslegung des Artikels 1, der die Aufrechterhaltung des st a t u sq u o auf Grund des Versailler Vertrages vorsieht, besondere Erklärungen abgeben. Weiterhin dürfte auch der französisch - polnische - tschechische Sondervertrag den Gegenstand lebhafter Besprechung bilden.
SS blemr uns nichts erspart.
Der letzte Waffengang in Köln. (Eigener Drahtdertcht.j
Berlin, 22. Oktober.
Wie mehrere Blätter melden, dürste die deutsche Regierung in Kürze die letzte Ent- waffnungsnote der Botschafterkonferenz beantworten. Gleichzeitig werde der Kontrollbericht an die Botschafterkonferenz erstattet werden. Die Kabinette in London, Brüssel und Pa- ris werden sich dann mit den beiden Dokumenten beschäftigen und Deutschland über das Resultat durch Die. Botschafterkonferenz unterrichten lassen
Paris, 22. Oktober.
Loucheur, der in Gens die Einberufung einer internationalen Wirtschaftskonferenz vorgeschla- gen hatte, äußerte sich zu franzSstschen Wirt- schaftsvertretern, es handle sich darum, die europäischen Bertteter ein und derselben Industrie zu vereinigen, um die verschiedenen Fragen zu prüfen, von denen der industrielle und der Handelsausgleich in Europa abhänge. Man wolle Uebereinkommen schaffen, um zukünftigen Krisen vorzubeugen. Zu diesem Zwecke werde Frankreich dem Völker- 'undSrat einen Plan vorlegen. Der Vorschlag Loucheurs wurde gebilligt.
ausgleichende Wirkung von Angebot und Rach- srage zu studieren. Wo findet er den Nieder» 'chlag der jeweiligen Wirtschaftslage besser, denn im Inseratenteil? In den Zeiten der Stagnation wird der Geschäftsmann naturge» mäß größere Anstrengungen machen, seine Ware der großen Masse der Verbraucher anzu» preisen und demzufolge auch in größerem inserieren. In den Anzeigen erkennt der Volkswirtschaftler die
Pol-i-k. Unterhaltung. Heimat, Lokales. — Fa- Mit.ennachrichtc« iuierefRcreu die Frau. — Jeder fanB lerne». — Die Sreu» des kka«s«a»»s. Was macht die Koukurren-,? — Wohin geben wir bente abend? — Ein Helier für Arbeitlslose und Arbeitgeber.
Ein langjähriger Abonnent schreibt uns Wer liest heute in Deutschland keine Zeitung, und für wen ist die Zeitungslektüre nach den Anstrengungen der Tagesarbeit nicht eine Quelle der Erholung? Mit verschwindenden Ausnahmen ist die Zeitung bis in die kleinste Tagelöhnerhütte des gottverlassensten Dorfes vorgedrungen. Sei es, daß der eine sich die Politik als Steckenpferd gewählt hat, er schöpft aus dem Leitartikel seiner Zeitung die Weis» heit, die er im Verkehr mit Kundichaft, unter seinen Arbeitskollegen oder abends am Stamm» tisch mit fanatischer Energie als seine eigene verteidigt. Der andere liest mit Vorliebe die UnterhaltungsartiM. Wieder ein anderer verfolgt mit eifriger. Teilnahme die Ermitüungen in irgendeiner Mordsache. Wie wird er durch die vielen Verkehrsünfälle zur Vorsicht ermahnt. Nicht zuletzt sichert er, durch die vielen Dieb»
Zum Thema Abrüstung: Es gliedert sich in zwei Teile, erstens einen allgemeinen Bericht über die Notwendigkeit genereller Abrüstung und den besonderen Vorschlag, ein besonderes System von entmilitarisierten Zonen unter der Kontrolle des Völkerbundes zu schaffen. Die deutsche Delegation glaubte im Hinblick auf die mündliche Erklärung des Herrn Spears, daß die tn dem gedruckt vorliegenden Bericht erwähnte Einsetzung von pernamen- ten Kontrollkommissionen in der entmilitarisierten Zone nur bei gegen sei ti- gemEinverstän dnis der beteiligten Nachbarländer ftattfinben soll, schließlich auch nach Erwähnung aller Bedenken der betreffenden Resolution z u st i m m e n zu sollen. Ich persönlich kann die Bemerkung nicht unterdrücken, daß der- arttge überaus heikle und schwierige Fragen, deren Behandlung ohne Eingehen auf die ganz bestimmten Verhältnisse zweier Länder gar nicht möglich ist, gar nicht auf eine internationale parlamentarische Konferenz gehören. Im übrigen wirv jetzt auch diese Frage in einer Un» terkommiffion weiterbehandelt werden.
Allgemeines: »Man muß unter den heutigen Verhältnissen von der Jnterparlamen» tarischen Union noch nicht zu viel vcrlan- Oen“, das war eine oft wiederkehrende Senter» kung vieler Redner. Gegenseitige Berührung, freundschaftliche Aussprache über alle Probleme und Gemeinsamkeit in dem großen Ziel der Vermeidung Zünftiger bewaffneter Konflikte das sei der Hauptzweck derartiger Veranstaltungen. Die sogenannte »Atmosphäre" auf internationalen Konferenzen, in denen wie hier einundvierzig Nationen vertreten sind, ist immerhin zu beachten und wir Deutschen sollten jede Gelegenheit benutzen, um die unterbrochenen Beziehungen mit der »Welt draußen" wieder 'aufzunehmen bezw. zu pflegen. Daß gerade wir Deutsche allen Anlaß haben, unser Haupt nicht schamhaft zu verbergen, sondern im Gegenteil die aufrichtige und loyale Politik, die wir heute sowohl bezüglich der Reparationen, wie in der politischen Sicherung der deutschen und europäischen Zukunft treiben, allgemein anerkannt wird, hat sich auch hier klar geziegt. Die wiederholte Feststellung, daß nun auch Deutschland wieder Mit-
zu stellen hat, um der Konkurrenz nicht nachzustehen. Hier finden wir das preisregelnde Moment des freien Wettbewerbs. Stellen wir uns die Frage, welche Vorteile der Zeitungs» leset hat er fdbcr e;trig bie 3nfe. rate liest, so beantwortet sich diese ,um größten Teil aus dem Vorhergehenden. Der Leser b,ie Mühe sparen, von Geichäst zu Geschäft zu laufen, er wird in den ! Ankündigungen finden, was er sucht und auS den Annoncen mehrerer Konkurrenzfirmen die b'lltgfte nPrei se seststellen können. Mei- stens wird ihm wohl auch auf Wunsch die Ware ins Haus gesandt werden. Man sieht, Ä ZW.Echkeiten das genaue Studium der Geschastsanzeigen schassen kann. Verfolgt der Reklamefachmann fortgesetzt den Inseraten- ... ----------- .teil' so werden sich für ihn eine Unmenge An-
Unter dem Namen Bergwerke A. G. in Reck- Bungen ergeben. Sei es, daß er auä dem be- ltnghausen ist eine neue Aktiengesellschaft mit ^"» gelungenen Text einer Annonce lernen einem Kapital von stebenundfünfzig Millionenein zeichnerisch geschickt
»orben. Der preußische Staat, bet Aktien von gewesen sein. Einen nicht unwesentlich >n An» funfundvierzig Millionen Reichsmark über- teil an der Hebung des Fremdende r k e h r S nimmt, bringt in die Gesellschaft die SteinfohJ?aBe5 die Vergnügungsanzeigen. Je» lenbergwcrke bei Gladbeck, Buer, Waltrop und ".ends feine Zerstrenung. Er
Zweckel mit P der Zeitung und hier ist diese der
l Zuträger für Theater, Konzerte usw,
gheb der Internationalen Handelskammer sei, erweckte lebhaftesten Beifall bei dem Gros der vielen Hunderte von Teilnehmern. Auf je einem größeren politischen Bankett in Washington und Rewyork sprachen neben dem Vor- sitzenden Staatssekretär Kellog uöb Pros Murray Butler von der Columbia Universität die Vertreter der größeren Länder. Reben der Marialllalse erklang unser „Deutschland, Deutschland über alles". Jetzt geht es über die Niagarafälle nach Kanada zum Abschluß
nächsten Ziele deutscher Politik klarer und fester Umrissen. Dawes plan und seine Folgen, S i ch e r h e i t s p a k t und seine Ziele, bisherige Resultate der Aufklärungsarbeiten zur Kr i e gs- schuld frage und anderes klang an das Ohr der Internationalen Zuhörerschaft. Im ganzen litt die Generaldebatte jedoch ebenso wie voriges Jahr unter dem Mangel einer klaren Disposition.
®in anderes Thema: Die Regelung des Internationalen Rechts. Es scheint, daß e 1 parallele Arbeitskreise sich gebildet haben; nämlich außer in der Jnterpar- lamenwrischen Union auch in einer Kommission bel,$^?erbunbe8- Letzt können also die beiden zuständigen Komitees darum um die Wette laufen, wer zuerst etwas wirklich Brauchba- reS zustande bringt. Das Tempo dieses Wett- laufeS dürfte allerdings in jedem Falle nicht allzu beschleunigt sein — aber immerhin: „es geschieht,etwas"! Fast jeder Redner fang in Höch- ften ^onen das Lob der ihm besonders werten Wissenschaft des R e ch t S — aber am Ende kam aus dem allen doch nur das eine heraus, daß eine Unterkommission bis zum nächsten Jahre au8 allen Vorschlägen einen brauchbaren Kern herausschälen soll. — Die turmhohe Verlegenheit Amerikas über die Wirt- schast deS Kontinents sprang bei den Zolldebat» len in die Augen. Manche Redner bemühten NW, daraus hinzuweifen, wie sehr Amerika selbst alS Rohstoff-Exporteur und intensivster Gläubi- gerstaat der Welt an einer Besserung der europäischen Wirtschastsverhältnisse im Sinne deS Abbaues der Zollmauern, des Zusammenschlusses und der gegenseitigen Verständigung interessiert wäre.
Wächter des Weltfriedens.
Deutschland im Bölkerbund.
(Eigener Drahtdcricht.)
London, 22. Oktober.
Lord Parmoor betonte gestern in einer Rede: Der Vertrag von Locarno scheint den über.
Der erste und wichtigste Teil der Konferenz ist vorüber. Sehr viele Reden haben wir teils angehort, teils selbst gehalten. Der erste Eindruck setzte sich fort, daß die meisten der Redner eine sorgfältig vorbereitete Erklärung von sich gaben und eine wirkliche Diskussion noch weniger stattfand, als dies etwa im Deutschen Reichs- <» , - -
tag der Fall zu sein pflegt. Verabredetermaßen Luther-Strescmann heute tarn Ausschuß, kam noch der zweite deutsche Redner, Dr. -------
Schnee, zu Wort und in glücklicher Ergänzung zu den zu Beginn der Debatte gemachten Aeuße-
i i u 11 ug oes otrer puitinm.» _ ,, n
s^B.7S7?-;7-L!Wle man Leitung lieft
Auch die Inserate sind spannende Lektüre.
TiTaroffo ..en Toienfeid. VQiblbchkeit mit besonderem Interesse
g?rt?a9r.m^„^tDber\ Ä"er Drahtberickt., studiert. Wie ist es doch interessant, zu lesen, Nach Angaben Painleves vor der Kammer daß Fräulein Soundso, die man im Geiste schon betrugen die Verluste in Marokko bis 15. Okto- als alte Jungfer Strümpfe stricken sah, doch bei 2176 Tote, darunter 39 Offiziere. Die Zahl ?°ch in dem Hafen der Ehe gelandet iist. Wie der Verivundeten beträgt 8297. Lm,t man sich über die Anzeige, in der liebe
* hvteunbe die Geburt eines kleinen Erdenbürgers
25merlfa in Suren bebrnht M*?r Kenntnis bringen. Endlich liest man auch t « ... Todesanzeige eines Vertreters der alten
Oktober. (Durch Funkspruch.- Generation und wird dadurch unsanft an das 3tt»ci arnenkani.che Zerstörer sind nach Alcxan- eigene Aelterwerden erinnert. Wieviel Leute ,I rt1 n’llcr= C°8Z ''M den Schutz des amerikani- aber, die mit Wissensdurst und Bildungscifer N°-" LebenS und Eigentums gegen die syrischen -hre Zeitung vom Leitartikel bis zum Feuille» Aufständischen zu übernehmen. ton lesen, überschlagen den Inseratenteil
------ in bet Meinung, nichts Interessantes für sich Zm Wetterkoch am Balkan. ! Ansicht. Welche Fülle von Anregungen Neue Feindfeligkeitem - Bulgariens Protest. Kt,°°EEn^z^L^^Nel?men^wi?
<Durch Funkspruch, ersten ben Volkswirtschaftler, so wird
Sofia, 22. Oktober, sofort bei Lesen der Inserate ins Auge Halbamtlich verlautet: Als gestern ein bulgaJfür ihn ist. die preis- rischer Grenzoftizier auf einen griechischen £ffiJ aitSaIei*enbe v'nn '•”k ”■*'*-
Ster wartete, um die Untersuchung über den gestern gemeldeten Zwischenfall vorzuneh^ men, eröffneten griechische Soldaten von neuem das Feuer. Tie bulgarische Regierung forderte abermals in Athen, daß Maßnahmen ergrif- en würden, um dem Zwischenfall ein Ende zu machen und bestand abermals aus Unter- uckung. Die griechisck-e Darstellung, wonach
die Bulgaren zuerst den griechischen Posten an- Ko1 der Zeit weit besser,
gegriffen hätten, wird amtlich für falsch erklärt 5>^^enn er noch so viele Abhanblungen und 'Buckier über dieses Thema liest. Kann denn ein Buch diese eindringliche Sprache sprechen wie die Rot, die aus den vielen Seiten zählen-
«den Stellungsgesuchen spricht? Oben haben Em seldzug in Amerika. wir schon erwähnt, welches Hilfsmittel der
tDurck» Fuuksprnch., Kaufmann in der Annonce hat. Aber nicht
Rewyork, 22. Oktober, toii er leine Preise
'laues eingehend erörtern und darauf hinwei- en> daß die Sachlieferungen dem Handel der Alliierten schaben und daß die Bezahlung in Devisen zur Verschlechterung der Wechselkurse beitrüge. Das Blatt betrachtet die Unterhandlungen als Borstuse für eine starke Aktivi» t a t Deutschlands in dieser Angelegenheit.
Der Weg zur Räumung frei'
Paris, 22. Oktober.
Sn einer Konferenz unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten PainlevL . in Anwesenheit Briands, Fachs, des Generalstabschefs sowie der Rheinlandkommiffare und Generäle wurden gestern, wie Havas meldet, die Kontroll- berichte und der Stand der Entwaffnungs-Er? füllung geprüft. Es ist festgestellt worden, daß die deutsche Regierung in vielen Punkten, insbesondere, was die Zerstörung von Kriegsmaterialien und Werkzeugen betrifft, in letzter Zeit b e- friebigenbe Maßnahmen getroffen habe.
Europas Zusammenschluß.
Wie Loucheur bie Weltwirtschaft tarieren will.
lEigener Drabtderichl.i
Havas berichtet aus Fez: Am Dienstag ha- ben neue Operationen eingesetzt, um den Einfällen der 3hfleute entgegenzutreten. Die Fran- zosen haben Dar Remich erreicht. Auch Spanien
Operationen in Marokko durch, tt, DUia, ote oieien tme».
0,'!ttnrn£L“Z ®c"cr°l Pkimo de stahlsmeldungen beunruhigt, mit besonderer beabsichtigt, sogleich nach der für Ende Sorgfalt feilte Wohnung. Welch eine Fülle ^"ober vorgesehenen Proklamation des von Geist übermitteln die Zeitungen aus allen ”e"®? Kalifen Darokko zu verlassen. Die Gebieten der Unterhaltung und des Wissens, spanischen Truppen würden während deS Win- um ihren Losern nach den vielfach aufregenden nicht in Ruhestellung gehen. — Der neue politischen und lokalen Nachrichten Gelegenheit ^5^^^bent Steeg hat sich gestern zumj^.r Muße und zur geistigen Anregung zu geben. Amtsantritt nach Marokko eingeschifft. Tte Familien-Nachrichten werden Von
* * * der holden