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Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 245. ffinulnummer 10 Pf. Sonntags 15 Pf.Dienstag, 20. Oktober 1925 Einzelnummer 10 Pf. Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang

Heute Kabinettsmt über Locarno.

Frankreich gegen jede Abrüftnng sevennas w?i.

«s t. c K x em (t! * . . Soziale Lage und Abbau bei derGrünen".

Einberufung durch Washington oder den Völkerbund? Der Fall Oirtfiefer. - Publikum und Beamte

5118 R?umung^arut-^ Wie sich Keiu"e^t^"P-Me?S.^'Ä8

Marianne sträubt.

Coolidge überläßt das Feld dem Völkerbund.

Berlin, 19. Oktober.

zog sich völlig unbemerkt. Beim Empfang aus

möglichen Gründen den Atlantik durchqueren.!dcm Bahnhof richtete der englische Botschafter mte%r/r?:L Stiidtenreisen folgende Begrüßungsansprache an die Herren:

wenn

Berlin, 19. Oktober.

Die Rückkehr der deutschen Delegierten voll-

yindenburgo Name unter dem Saft

London, 19. Oktober. (Privat-Telegramm.) Lord Cecil erklärte einem Pressevertreter, eS sei eine bemerkenswerte Vorstellung, daß Reichs- Präsident v Hindenburg, desien Name immer Krieg bedeutet habe, feine Ermächtigung und Zustimmung zu dem Pakt erteilt habe.

etwa vierzehn Tagen vor ihren Parlamenten be­kannt geben würden, was Die Alliierten in An-

.-----w ,HUfl |we, eine

Vertiefung der Debatten und ein festeres back en der großen politischen und wirt- ichastlichen Fragen, welche die Welt bewegen, Sorge trägt. Gewisse Ansätze dafür sind da.

Auch wenn der im vorigen Jahre beobachtete Strom derKreditsucher- heute sehr viel lang­samer fließt, so gibt ei doch eine zunehmende Anzahl deutscher Volksgenossen, die aus allen

Ein Pariser Pressevertreter schreibt: Man nehme an, daß Briand und Chamberlain in

Sin Wleoerkehen in London

Paris, 19. Oktober. (Privat«Telegramm.) DaS englische Außenministerium ist von Locar­no aus davon benachrichtigt worden, daß die offizielle Unterzeichnung der Sicher- hcitspakte in London Anfang Dezember statt- inden würde. Vermutlich würden die alliier- en und der deutsche Außenminister sich e l b st zu dem Akt nach London begeben.

Zu einem Pressevertreter äußerte sich Cham­berlain: Wenn ein fremder Beobachter unseren Beratungen in Locarno beigewohnt hätte, wür­de er nur schwer haben glauben können, vor sich die Vertreter von Rationen zu haben, die sich vor wenigen Jahren unerbittlich be­kriegt hätten. Er würde vielmehr gedacht ha­ben, daß Geschäftsleute rin wenig heikle Fragen erörterten in voller Offenheit und mit dem Wunsche, sich zu verständigen. Diese ge­waltige Aenderung der politischen Atmosphäre fei durch den realen und zugleich versöhn­lichen Geist sämtlicher Berhandlungsteilneh- mer möglich gemacht worden. Niemand denkt an einen ewigen Frieden. Aber es ist die Kon­ferenz. die den Krieg schwierig gestal­ten will und das ist schon viel.

Ter deutschen Regierung wird immer die Ehre bleiben, die Initial ive ergriffen zu haben, welche zum Vertrag von Locarno geführt hat. Chamberlain sei überzeugt, daß die in Locarno paraphierten Abmachungen den Wendepunkt der europäischen Geschichte bilden wer­den. Er gab der Zuversicht Ausdruck, daß die persönlichen freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen der britischen und eu deutschen Delega­tion entstanden sind, sichere Zeichen neuer Be­ziehungen zwischen beiden Nationen seien.

Der preußische Landtag nahm am Sonnabend die Ausschußbeschlüsse über Kredit Hilfe für die Beamten zur Deckung des Winterbedarf an. Wohlfahrtsminister H i r t s i e f e r gibt fol- gende Erklärung ab: Der Abg. Giesel er be­

machten. Gewerkschaftsdeputationen waren au dem Marsch, ferner eine Delegation der Kölner Hochschule, Mitglieder aller möglichen amtlicher und nichtamtlicher Komitees und Kommissionen und natürlich reist auch der größte Teil der au die deutscheQuote" (51000) entfallenden Aus- bezw. Einwanderer aus deutschen Dampfern. N e w y o r k war tote immer überwältigend in Lärm, Verkehr und Lebensintensivität. Es wirkt Wohl stets nach der Seereise als plötzliche, aber außerordentlich starke Einführung in das, was wir recht eigentlich unterAmerika" verstehen. In Philadelphia mehrstündiger Aufent­halt. In über zwanzig großen Autobussen Fahrt nach der Gedenkhalle für die Unabhängig­keitserklärung, Begrüßung durch den Bürger­meister, Rundfahrt durch die Stadt und ohne Stop über das Gelände, auf dem im nächsten Jahre eine große Jubiläumsausstellung eröffnet werden soll. Dnnn Fahrt durch die Umgebung, Beköstigung u;to; Weitersadn und kurzer Auf­enthalt im Swarthmore College, dort Hunderte von jungen Mädchen und Studenten auf weiten Rasenflächen, in reichhaltigst auSgestatteten Lehrräumen.

Ho'ber Friede...

Das Völkerparlament im Weißen Haus.

Von

StaatSsekr. z. D. Frhr. v. Rheinbaben, M d. R.

Washington, Anfang Oktober.

an die Stufen der .illustren Versammlung". Es fehlte bisher an dem großen Schwung, fo daß

Wer nicht wagt...

Direktor Rehrings verzweifelte Geldgeschäfte.

Berlin, 19. Oktober.

Im Krediiprozeß sagte Jnstizrat Nißl<- au5, er habe bei der L. P. A. keine amtliche Buch. Prüfung vorgenommen, da sich bei dem Zu,

derartiger Weise hier in den Dreck gezogm wird, so muß ich die Beurteilung eines solchen Vorgehens der Oeffentlichkeit überlassen. Dem Abg Gieseler wird das Wort verweigert. Darauf Lärm und Unruhe tm ganzen Hause. Beim Jnnenhaushalt tritt Abg. Stieler für Ver­besserung der Lage der Schutzpolizei ein. Besorgnis errege die Zunahme der Selbstmorde in der Polizei. Der Polizeibeamte müsse der

armten europäischen Staaten fast erdrückende das Jntcre" wohl bald erlahmen wird to>i amerikanische Gastfreundschaft. Seile nur schlu- die Konferenz aus sich heraus nicht für ei gen die Wogen praktischer europäischer und ins- V * - r - -

besondere höchst aktueller deutscher Probleme A

Dki VMerbunö soll abrüften

Amerika als stiller Beobachter.

(Eigener Drahtbericht.»

London, 19. Oktober.

Nach einer Meldung ans Washington hat der revublikanische Senator Fes den Präsidenten Coolidge ersucht, unverzüglich Schritte zur Ein­berufung einer A b r ü st u n g s k o n f c re n z nach Washington zu unternehmen. Laut Pressenotiz sei Coolidge der Ansicht, daß es Deutschland viel­leicht vorziehen werde, einer solchen Konferenz unter den Auspizien.»les Völkerbundes bei- zuwohnen. CoolidftcdMaltung wende so auSge- Kfll. dög aic jBcrcit'.,:«« Staatsrrmu eincr [»!-. Gen Abiüstunqskonfernz des Völkerbundes Vertreter senden würden, ohne aber M-rmit etwa anzudeuten, daß Amerika in Zukunft Mit­glied des Bundes zu werden beabsichtige.

Publikum nnb Beamte.

SB . wenig Lohn. Üamoftruovt im Keine spatere Polizeistunde. Wie kann gespart werde»?

Sie wollen Won halten.

Rückwirkungen" und Abrüstung.

(Eigener Drahtvertcht.)

London, 19. Oktober.

Wohin nach Köln?

Noch nichts beschlossen. Der gute Wille. (Privat-Telegramm.)

Paris, 19. Oktober.

Eine offiziöse Rote aus London besagt, daß die über die Räumung der ersten Be­satzungszone veröffentlichten Nachrichten ver­früht sind. Die Komissionen müßten sich erst über die Umgruppierung der alliierten Be- sachungstruppen geeinigt haben. Wo würden die englischen Truppen stationiert, wenn sic Köln verlassen? Das Prüften augenblicklich der englische und der französische Kriegsminister. Es sei aber auf alle Fälle sicher, daß die Englän­der weiter an der Besetzung teilnehmen würden. Jbre Installierung in Koblenz sei wenig wahr- fchvinlich. Viel eher könnte man annehmen, daß sie in der driten Besatzungszone in Wies­baden untergebracht würden. Patnleve und Chamberlain würden sich heute in Paris übet diese Frage unterhalten. Jetzt könnten die Alliierten ihren guten Willen beweisen, aber man müsse anerkennen, daß die Politik der Zu­sammenarbeit mit Deutschland sich in Milde­rungen im zivilen und militärisck)en Besatzungs­regime der zweiten und dritten BesatzungSzöne schon in nächster Zeit geltend machen könnte.

Abends großer Empfang in Wa­shington, Musikkapelle, Militärspalier und anderes. Eine überwältigende Gastfreundschaft begann, sowohl seitens der Regierung, wie von privater Seite aus. Eröffnung der Kon­ferenz am 1. Oktober tn feierlicher Weise mit Gebet. Kernwort in Kellogs Rede eine scharfe Absage gegen allen Klassenkampf und das Hervorheben der Notwendigkeit einer stabilen und starken Regierung, welche die Freiheit des Einzelnen, Schutz des Eigentums, Freiheit der Religionen, Freiheit der Presse und gleiche Möglichkeit für alle in privater und individu­eller Unternehmungslust und Jnitiattve sichert. Dann kommen viele Begrüßungs- und Einlei- tungsreden und schließlich der Beginn der G e- ueraldebalte. Die parlamentarische Union soll sich mehr und mehr zu einem allgemeinen Unterhaus der Völker" entwickeln und die gro­ßen, allen gemeinsamen Ziele und Probleme in freundschaftlichem Geiste freimütig erörtern. Aber mehr als das ihre Mitglieder sollen in starker Weise gebunden fein, Kongreß­beschlüsse in ihren heimischen Parla­menten so zu vertreten, daß sie dort Gesetz- krast erlangen. Ein stolzes Ziel ein weiter Weg vielleicht allzu weit! Reichstagspräst- dent 8 o e b e bemühte sich, im besonderen die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu unterstreichen, die für Deutschland noch weit von befriedigender Rege­lung ftnb.

Bisher blieb alle- reichlich an der Oberfläche. Schaffung des dauernden Friedens, Verurtei- lung des Krieges als internationales Ver­brechen, obligatorische Schiedsgerichtsbarkeil. Abssöhnuug und Heilung der Wunden des Krieges, Abrüstung, Lob deS Völlerbundes und seitens der Franzosen, Polen, Tschechen natür­lich auch das Genfer Protokoll daS waren die ewig wiederkehrenden Wendungen. Am 2. Tage nachmittags Besuch der Pan American Union. Prachtvolles Gebäude in der Nähe des Weißen HauseS, in dem jeder Botschafter oder Ge­sandte Gesamtamerikas feine Feste geben kann, wenn er will. Auch hier Begrüßung in länge­ren Adressen, Lob und Preis der nützlichen Dienste der Union, dann mehrere Reden von Vertretern MerikoS und südamerikanischer Staaten. Der brasilianische Vertreter insbe­sondere fang das hohe Lied des Friedens. Ob er dabei daran gedacht hat, warum bann bei solcher Gesinnung auch Brasilien in ben Krieg gegen Deutschland eingetreten ist? Gleichfalls an diesem Tage Empfang sämtlicher Delegierter durch den Präsidenten Coolidge. In langer Einzelreihe befeiterte alles vorbei. Kleine An­sprache, Händedruck, freundliches Lächeln von Mrs. Coolidge, die lebhafter als ihr Gatte, den Vorbeimarsch interessiert tierfolgte. In weni­gen Minuten war alles vorbei! Ich ,taube, mancher Delegierte, der Art und Wesen des »silent President" nicht kannte, wird etwas ent­täuscht gewesen sein!

Der erste Eindruck: eine Fülle von Re­den und Redensarten, eine hier recht friedliche und versöhnliche Atmosphäre und eine die ver-

erfennuntj der redlichen Zusage Deutsch­lands in Locarno zu tun bereit sind. Die Deutschen brauchten sich nur noch kurze Zeit in ... ----------o ____

Geduld zu fassen. Ein weiterer Beweis.ries sich gestern auf Bekundungen der Wiener für die Bereitwilligkeit der Alliierten, die deut- Polizei. Es könne sich aber nur um Spitzelbe- sckpnt Wünsche zu erfüllen, sei die Bereitschaft der richte ober andere Schurkenstreiche handeln Unterzeichner, auf das Abrüstungszicl mit allen Wenn ein ehrlicher Name ohne Veranlassung in Kräften gemeinsam hinzuwirlen. derartiger Weise hier in den Dreck gezogm

Vertraute des Publikums

werden. Abg. Metzenthin (Vpt.) setzt sich für Verbesserung der Bezüge der Landjäger ein. Für die Reform der Unfallfürsorge könne Lippe-Detmold Vorbild fein. Die Polize'ver- waltung des Ministers Sevcring fei in vielen Punkten zu tadeln. Abg. Eber le in (Komm.) bekämpft auf das schärfste die Angleichung der Schutzpolizei an die Reichswehr. W> System her Kasernierung müsse bald gebrochen werden. Darauf erklärt

Innenminister S e v e r i n g:

Wenn die Kommunisten das Ministeigehalt ab­lehnen werden, so ist das erst durch Aenderung der Verfasiung möglich. Solange die politische Konsolidierung Preußens nicht vollständig er- reicht ist, solange noch Unruhen von links und rechts drohen, so lange ist auch Sparsamkeit bei der Polizei nicht am Platze. Auf die Dauer allerdings kann sich Preußen den L u r u s einer so starken Polizei, wie wir sie letzt haben, nicht leisten. Ein allmählicher Abbau ist daher anzustreben. Bei unseren noch immer unsicheren politischen inneren Verhältnis­sen muß die Polizei eine kampffähige Gruppe fein, die illegalen militärischen For­mationen gewa.hsen ist. An eine Verlän­gerung der Polizeistunde ist vorläufig nicht zu denken. Ueber die Fememorde ist leider schon zu viel darüber in dre Oeffentlichkeit ge­drungen. Das kann nur die Schuldigen warnen und sie der Polizei entziehen. Abg. B a r t e l d (Dem.): Vertreter der Behörden seien bei Feier­lichkeiten rechter Organisationen zugegen, bei Kundgebungen des Reichsbanners aber nicht. Es könne durch Abschaffung einer gewissen Ueberorganisation in der Polizei vieles gespart werden. Abg. Prelle (W. Vgg.) spricht für Verbesserung der sozialen Verhältnisse der Polizeibeamlen, insbesondere der Landjäger. Abg. Fink (Zentrum! setzt sich für die Sonn­tagsruhe der Polizei dafür ein, daß währtnd der Kirchzeit Versammlungen und Kundgebun­gen verboten werden sollen. Die Teueriingsor- gane der Polizei müßten zu größerer Besonnen- heil ermahnt werden. Abg. Kasper (Komm.) rügt, daß über Polizeiosfiziere, nicht aber über untere Beamte und deren Not gesprochen wird. Daraus schließt die allgemeine Besprechung. Die Abstimmung über den Gehaltsetat wird bis nach den Mißtrauensanträgen zurückgestellt.

* *

D'e teuren Speisewagen.

Locarno vor dem Kabinett.

Luiher-Stresemann berichten. Früher Reichstag? (Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 19. Oktober.

Wie ein Blatt hört wird der Reichskanzler am heutigen Montag dem Reichspräsidenten einen eingehenden Vortrag ir rt Äaeno'm ha! len. Am Nachmittag veabsichtigt der Reichs- lanzler, vor den Pressevertretern zu sprecktzm. Im heutigen Kabinettsrat werde c-3 zu irgend­welchen BeMüssen nicht kommen, da die vorge­sehenen ausführlick-en Referate das Kabinett hinreichend beschäftigen würden. Reichstags­präsident L o e b e hat mitgeteilt, daß er Ende Oktober A m e r if a verlasse und in den ersten Rovembertagen in Berlin eintrcffn werde. Tann dürfte auch die Frage der etwaigen frühe­ren Einberufung des Reichstages noch vor dem angesetzten 15. November akut werden.

Endlich wieder v?rMnt.

Chamberlains Locarno-Fazit.

(Eigener Trabt beridrt.)

Paris, 19. Oktober.

FrankreichsNein!"

Gegen Coolidge« Abrüstungskonferenz.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 19. Oktober.

Ein Blatt schreibt: Falls eine Abrüstungs­konferenz als indirekte Folge des SicherheitSpak- te» von Coolidge inS Ange gefaßt werde, würde der SicherheitSpakt viel von feinem moralischen und politischen Wert verlieren. Da Amerika Frankreich nicht die doppelte Garantie geben wolle, die Wilson im Versailler Ver­trag sestzulegen gewillt gewesen sei, so solle eS Frankreich allein beurteilen lassen, was zugunsten seiner Sicherheit erforderlich sei. (!) Bevor man von einer Einschränkung der Rü­stungen sprechen könne, müsse man abwarten, wie die deutsche Regierung die Sicherheit Europas auffasse und wie sie den Geist von Locarno zu verwirklichen gedenke. Ein nationalistisches Blatt chreibt: Noch ist die Tinte von Locarno nicht trocken und schon kündigt man uns von Washing­ton eine Abrüstungskonferenz an. Wir aber danken dafür und sagen vorerst: Nein!

Ein Zentrumsantrag ersucht den Landtag, eine Aenderung in den außerordentlich hohen Preisen der Mitropa in den Speise- wagen der Züge vorzunehmen. Ein deutsch- nationaler Antrag verlangt, daß die Mittel- standskredite verlängert und der Zinssatz für dieselben baldigst herabgesetzt wird.

«Sin Nowfennig fflr Beamte.

_ Der Preußische Finanzminister Hai die Be­hörden angewiesen, Anträge von Beamten auf Gewährung von Unterstützungen und Not­standsbeihilfen möglichst entgegenkommend zu behandeln und namentlich Anträge kinder- reicher Beamten zu berücksichtigen. Bei Ge­haltsvorschüssen sollen Erleichterungen bezüglich der Rückzahlung eingeführt werben!