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Kasseler Abendzeitung
Sie Manelci Xeueiien 9iattiiid)ieu eridie men wochenilird icchsmai iiaammaoB Der üibounctneniiereiB beträgt füt oen äNonai i— Mk. bei >reier dufteUuno ,n« vou»', in ber i^efdiäfiefieUe abgeboli I.u'Mk. TnrihbfeVofi monattl» L.'UMk ouefcbliefclidi auftcUuuo8.ebilbr Verla« und Redakiion e<t>lnd>ihofftrafce "äilW. ilernlpredier hm und ufi2. Kür unrerlonot etrarfonbte tklträce kann ote iHe« >afnon eine <<erentiTorttiiia oder iSeiuähr tn tniem Kode übernehmen. Itzütt» labhtn« de» >tze,vo»«elde» ober Anlvrüche roeoen erwoiger nitbi ordnunaSmüftlger vMernn« ># an»nek-bIoNen ■bottlrfierffonio ftronffnr< a. Main Kummer fi:wn
Hesfische Abendzeitung
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Kummer 243. Cinnelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.
Sonnabend» 17. Oktober 1925
Einzelnummer 10 Pf., Sonntag« 15 Pf. 15. IabrHNNg
polen geMröet die Konferenz.
Heirat
Politik und
ie,
in Bonn er1
Paris, 16. Oktober.
Außenminister Vandervelde statt. Es wurden in etwa dreistündiger Aussprache die im Zusammenhang mit dem westlichen SicherheitSpakt stehenden allgemeinen Fragen erörtert. Eine L-itzung der Konferenz ist für heute noch nicht fcisigesetzt. In den Verhandlungen der Rechts- sachverständigen über die östlichen SchiedS- verträge ist eine Einigung bisher nicht erzielt.
Der nrofie Wurf neMngen.
Abschluß des WcstpakteS in Locarno.
Wie schon in einem Teil der gestrigen Ausgabe mitgcteilt, wurde in der gestrigen Voll-
Seit alten Zeiten ist es eine der Lieblings- beschaktigungen fürstlicher Frauen gewesen, an ber Hand des Gotha immer neue Heiratslömbi- nationen auszuklügcln. Dabei spielten natürlich oie Macht der fürstlichen Häuser, ihr vermögen und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen die Hauptrolle; die persönlichen Qualitäten ver zu Verheiratenden waren von minderer Bedcu- inng Entstand dann nnd, der Ehe zwischen ihnen Sympathie, Neigung, Liebe, so war das ein Glüctszusall. Häufig lebten die fürstlichen Gatten nicht miteinander, sondern nur neben- inander wenn auch der glänzende äußere Rahmen es zu unglülllichen Eben selten koimme» ließ. In unserer Zeil sind Fürstcnehen Ausnahmen geworden. Weiin trotzdem die letzt statt- sindende Liebesheirat der beinahe dreiundzwan- ziajähriaen Prinzessin Mafalda von Italien, der zweiten Tochtcr des italienischen Königs, mit dem Prinzen Philipp von Hessen noch 6r, sonderes Aussehen macht, so liegt das wohl daran, daß der Bräutigam deutscher Prinz und ?ohn einer Schwester Wilhelms II. ist. außer- dem die Verlobten verschiedenen Konfessionen
Briand und der Fähnrich
Auf Stresemanns Fürsprache begnadigt. (Privat-Telegramm.l
Köln, 16. Oktober
Verstkßful g ohne Krise.
Der heutige Konfercnrstand. Mussolinis Visite (Eigener Sonderbericht.)
Locarno, 16. Oktober.
Die Lage läßt sich heute Vormittag etwa so kennzeichnen, daß eine gewisse Versteifung ein getreten ist, ohne daß dabei offiziell das Bor handensein einer tatsächlichen Krise zugegeben wird. Bon polnischer Seite wurden Dr. GauL Mitteilungen über eine neue Formulierung ge geben, über die er gegenwärtig vcrlmndclt Mussolini stattete heute morgen dem Reichs- anzkler Dr. Luther und Außenminister Dr Stresemann einen Besuch ab. ES steht noch nicht fest, ob heute Sitzungen stattfinden.
Wenn alle unterzeichnen...
London, 16. Oktober. Lord Birkenhead sagte in einer Rede, wenn die gegenseitige Verständigung in Europa wieder hergestellt sei, dann würde niemand Chamberlain seine Bewunderung vorenthalten. Nur wenn da« bedeutsame Dokument, daS in Locarno hergestellt würde, die Zustimmung aller durch Kriegswunden gestraften Europastaa- ten erhalten habe, könne man der Wiederherstellung von Handel usw. entgegensehen, ohne die England und Europa sich verbluten würden.
Ehambkrlarn reift (Sonntag.
Seine Getreuen folgen am Montag.
(Eigene Drahimetdung.,
London, 16. Oktober.
Nach einer Reutermeldung aus Locarno wird mit der Möglichkeit gerechnet, daß Chamberlain mit Gemahlin Sonntag abend abreisen und daß der Rest der brittschen Delegation voraussichtlich am nächsten Tag folgen wird.
Moderne Fürstenchen.
giebe, Geld, Macht. — Malalba u«b bet dellen- erim. — Latbolilch getraut. — Ans der Art ge- schlaaeu. — Die Pritt reb unb der Reitlehrer. Englands Thronfolger als Hagestolz. — Roch ein Dutzend Heiratsurinzeu. — Lockende Partien.
SS ist Vollbracht.
Ter Vertrag von Locarno gestern abgeschlossen.
Wie ein Blitz zerriß gestern in den ersten Rachmittagsstunden die Heilsbotschaft den wet- terdunklen Himmel über Locarno, daß der Westpakt unv die belgisch - deutsch - französischen Schiedsverträge tn letzter Fassung von den bevollmächtigten Ministern angenommen seien und heute, an Chamberlains Geburtstag,, durch die Unterschriften feierlich beglaubigt werden sollen. Mit dieser ersten großen entscheidenden Stabilisierung des europäischen Friedens nach dem Inferno von Versailles (das Londoner Abkommen bedeutet dagegen nur ein Vorspiel) sind zugleich die Nebel zerslattert, die seit zehn bangen Tagen über dem Lago Maggiore und dem Schwurgerichtssaal der Konserenzler brauten. Kaum jemals hat man die Langmut und Neugier der Völker aus eine härtere Probe gestellt als bet diesem Schauspiel diplomatischer Schwarzkünste, das man so ängstlich dem derben Zugriff der öffentlichen Meinung entzog, um
angehören so daß wogen einer katholischen Trauung
erst langwierige Verhandlungen zwischen den beiderseitigen Familien nach ihrer Einigung mit dem Vatikan stattfinden mußten. Ten.i Prinz Philipp von Hessen entstammt sowohl väterlicher — wie auch mütterlicherseits streng pro-- testan tischen Fürstenhäusern Prinz Philipp von Hessen wird dem evangelische Glauben seiner Väter treu bleiben und hat nur das Versprechen der katholischen Erziehung seiner zukunsligen Kinder abgegeben,ein Schritt, der die kirchliche Vermählung des Brautpaares im katholischen Kirchenstil ermöglicht. Aber nicht nur die Prinzessin Mafalda auch ihre ältere Schwester die Prinzessin Jolanda Margherita hat den Staatsmännern, die noch an beim System der politischen Heiraten sesthalten und die der Entente angchö- rcnden Monarchien durch Ehebünvnisse enger aneinander knüpfen wollen, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt, wie man das ansgeklüaeli batte, den Prinzen von Wales oder den belgischen Kronprinzen zu heiraten, ist sie dem Zuge ihres Herzens gefolgt und hat vor zwei Jahren
ihren Reitlehrer, den Kavallerieoffizier Giasen Calvi geheiratet. Ebenso macht der Prinz von Wales, der schon einunddreißig ist, em respektabler Alter, da Thronfolger in der Regel früher tu heiraten pflegen, alle um ihn gewobenen politischen Heiratsvläne zu Nichte. Er hat weder eine der italienischen Königstöchter geheiratet, noch irgend welche Anstalten gemacht, sich um die einzige, jetzt neunzehnjährige Tochter des belgischen Königspaares zu bewerben. Jo, in höfischen Dingen gut unterrichtete Engländer erklären, der Prinz von Wales werde überhaupt nicht heiraten. Eine dringende Notwendigkeit hierzu liegt freilich nicht vor, denn sein jüngerer Brud-r der Herzog von Uork bat sich vor zwei Jahren mit einer schottischen Aristokratin vermählt, ein Beispiel, dem jetzt der dritte Sohn des englischen Kömg-vaor-.-« g-r fr ’ nr zigjähriae Prinz Henry folgen will. So wird denn wohl der gerade einundzwanzig Jahre gewordene italienifcbe Kronprinz die Sünden seiner beiden Schwestern gittmachen und eine po? liMebe Httrat schließen müssen. Er hat bann die Wobt, die schon erwähnte neunzehnjährige Prin- zessin Marie von Belgien, die sechzehnjährige spanische Köniastochter Jnfrmin Beatriz oder oie im gleichen Alter siebende jüngste Tochter des inmänif.t en Königspaares die Prinzessin Jle- .rna zu heiraten Dies- Verbindung würde sicherlich den Ehrgeiz der rumänischen Königin befriedigen. deren alter Wunsch, Schwiegermutter VcS Balkans zu werden, nicht ganz in Erfüllung gegangen ist Denn die erfolgreiche Revolution in Griechenland im März 1924 bat ihrer ältesten Tochter Elisab-ch den griechischen Thron ge- kostet Mehr Gluck hat die schöne und herrsch- süchtige Kön-gin von Rumänien mit ihrer zweiten Tochter Marie gehabt, die feit dem Juni 1922 die jugoslawische Königskrone trägt. Da der einnnddreißigiähriae König von Bulgarien noch unv-rbeirotet ist wäre an* er eine passende Partie für die längste Königstochter in Bukarest Die von Fohrzehnt zu Jahrzehnt oerin- get werdende Bedeutung der politischen Heiraten beweisen am b-sten die Verbindungen der englischen Kö >ig?familte. Von den neun Kin- vcrn der Königin Viktoria baden noch drei politisch geheiratet. Ihre älteste Tochter, die 1858
fähnrichs *—.. ... - .— -
verurteilt wurde, statt, weil er ohne besondere Erlaubnis das besetzte Gebiet betreten hatte
---------------- Briand teilte darauf mit, daß er auS Pan? Ein Sonderberichterstatter will erfahren ha einen Bericht eingesordert habe und daß die Be
den, daß die Einigung in Locarno auf folgen gnadigung des Verurteilten erfolgen werbe.
Helles Wo zum Abschluß des Potts
Chamberlain schon reisefertig / London als UnterzeichnungS st adt.
Der Westpakt fest verankert. — Polen macht Schwierigkeiten im Osten. — England ist zufrieden. — Paris laßt den Vertrag gelten.
zugespitzte stumme Geisterschlacht a u f und a n den blauen Wassern des Zaubersees wird erst die öffentliche Schaustellung der gesamten Fisch- zeugbeute selbst gewinnen lassen. Soviel scheint\ aber schon jetzt festzustehen, daß, nachdem Staats-! sekretär Kempner dazu die Billigung des Berliner Kabinetts eingeholt hatte, mit dem Komprom iß über den ominösen Durch- m a r s ch a r t i k e l 16 der Westpakt tatsächlich in seinen Grundzügen fertig dastand. (Es wurde darum die b i n d e n d e Zusage der Vertragsmächte erzwungen, nach Deutschlands Beitritt zum Völkerbünde zu erwirken, daß entwaffnete Staaten zu gemeinsamen Zwangsaktionen nur nach Maßgabe ihrer besonderen geographischen und militärischen Lage und Kräfte heranzu-
alliierteu Kontrollkommissionen gefordert worden war. Die Schutzpolizei darf weiter in den Kasernen wohnen. Dem Saargebiet werde ein Parlament gegeben usw. Einem anderen Bericht zufolge ist der Wunsch Aller, daß nach der Eittwafsnungserfüllung die Truppen aus der Kölner Zone abrücken können. Außerdem sollen für Sie Saar und die Stärke der Be- sctzungslruppen weitgel-cnde Aenderungeu zur gegebenen Zeit (!) erfolgen. Der gesunde Menschenverstand deutet an, daß Deutschland, wenn cs dem Geiste der Fricvensverträgr und dem in Locarno abgeschlossenen Abkommen treu bleibt, cs nicht mehr dem bis jetzt notw-ndigen Regime unterworfen bleibt. ES handelt sich in Locarno nm die Folgen und nicht um die Gesinnung de«. Unterzeichnung. Aber es ist jetzt schon auSge- tmilt, daß Chamberlain, Briand und Vnnder oelde vor ihren Parlamenten g l c i ch l a u - «ende Erklärungen ab geben werden
ziehen sind. Berlin würde also jederzeit sein Veto gegen einen Durchmarsch der Völkerbundtruppen gegen irgend einen Angreifer einlegen, zugleich aber den Freundschaftsvertrag mit Rußland einhalten und außerdem ein wirksames Druckmittel für die Abrüstungsverpflichtung der Partner tn der Hand behalten können. Darüber hinaus soll Frankreich auf seine Ga- r a n 11 e für die östlichen Schiedsverträge verzichtet haben, wodurch auch hier plötzlich neue Lösungsmöglichkeiten anftauchten.
Wie nun freilich das Konferenzschifflein durch die noch in letzter Stunde schreckhaft auftauchen- den Eisberge der sogen, deutschen „Nebenfra- gen" hrndurchlavierte (Briand soll, obwohl längst vorbereitet, bei ihrem Anblick fast vom Stuhl gefallen fein), ist der Welt zur Stunde noch ein Kreuzworträtsel. Ob eS geschickt war, mit dem Preis für den Riefenverzicht auf deutsches Land erst kurz vor Toresichluß zu fordern, muß der Geschäftsabschluß selbst erweisen. Aber Männer wie Luther-Stresemann stehen uns dafür, daß die sofortige Räumung der Kölner Zone, die Erleichterung und Verkürzung der Befetzungslasten und -Fristen, ein neues Regierungsfvstcm an der Saar und die Verkürzung der dortigen AbstimmungS- frist, daß diese deutschen Schicksalsfragen von der Gegenpartei nicht in den Wind geschlagen würden Denn fast allein um ihretwillen haben wir den Büßcrgang nach Locarno angetreten.
Chamberlain hat noch gestern abet.d vor der gesamten Weltpresse in klugen und fast enthusiastischen Worten die große Konserenztat gefeiert, die nun endlich die wechselseitigen Uebereinkom- men auf dem Fuß der Gleichberechti- g u n g aus der Taufe gehoben habe und die ihre fundamentalen Rückwirkungen auf daS europäische Völkerkonzert nicht verfehlen würde, lieber Nacht sind nun aber vom Osten her neue scharfe Brisen über die Häupter der Frohlockenden gefahren, die durch die maßlosen Ansprüche Polens auf die gleiche territoriale Sicherung für seine Westgrenzen wie für Frankreich im Westpakt entfacht wurden Dieses Ansinnen hat natürlich Deutschland aufs schroffste zurückgewiesen, sodaß im Augenblick noch kein Ausweg zu einer befriedigenden Lösung der vielfachen Fragen zu erblicken ist F. R.
2Juf nacktsten Mittwoch vettrvstet.
Locarno, 16. Oktober. Tie Konferenz hat be> schlassen, den Sicherheitspakt nicht in Locarno zu veröffentlichen, sondern ihm am nächsten Mittwoch gleichzeitig in allen Hauptstäd- ten der Oekkenllichkeit zu übergeben.
Wie ein Berichterstatter in Locarno aus bester Quelle erfahrt, sa:>d zwischen Dr. Strafe» mann und Briand eine Unterredung über die rfolgte Verurteilung des Reichswehr- Bühring, der zu 1 Jahr Gefängnis
UnterzefchMng tn London?
Paris rechnet mit dem Dezember.
(Estttme Trabtmeltung.)
Paris, 16. Oktober. Ein Berichterstatter ir Locarno will erfahren haben, daß im Monat Dezember eine Sonderkonfcreuz in London zu sammentreten werde, um die endgültige Unter Zeichnung der in Locarno von den Ministern ge nehmigtcn Verträge vorzunehmen.
w a k e i wurden eingetaben, um den Bericht über die Entwürfe von Sckiedsvetträgen zwischen Deutschland und Frankreich bezw. Deutschland und Belgien mit anzuhören. Die Vertreter Polens und der Tschechoslowakei machten alsdann Mitteilungen über den bereits fortgeschrittenen Stand ihrer eigenen Verhandlungen über den Entwucs von Schiedsverträgen zwischen Deutschland und Polen bezw Deutschland und der Tschechoslowakei. Es wurde beschlossen, die endgültige Annahme verschiedener Verträge einer späteren Sitzung vorzubehalten.
echt polnisch!
Gleiche Rechte im Osten wie im Westen. (Prival-TelegrammJ
Breslau, 16. Oktober.
Mehrere Blätter melden aus Locarno, daß durch polnische Forderungen hinsichtlich der Garantierung der Lstgrcnzen Deutschlands neue Schwierigkeiten aufgetaucht seien. In der gestrigen Unterredung zwisllien Dr. Luther, Dr. Stresemann, Chamberlain, Briand und Vandervelde wurde darüber verhandelt. Briand habe auf Fragen der Journalisten gennttoortet: Wir stnd noch nicht fertig. Die polnische Delegation verweist auf die territoriale Sicherheit, die Frankreich in dem Weftpakt von Deutschland verlangt und beansprucht das gleiche für sich in Bezug auf die Lstgrenze. Deutschland beharrt jedoch in feiner Ablehnung und wird darin von allen Parteien ohne Ausnahme unterstützt. Auch bezüglich der sogenannten Rebenfragen soll sich eine nicht ungefährliche Der fdjärfung der Situation^ ergeben haben.
Sine Dresdener Srenzkonserenz.
Berlin, 16. Oktober. (Privattelegramm.) Bei den kürzlich in Dresden abgchaltenen seutsch-tschechoslowakischen Verhandlungen über Grenzfragen hak eS sich um Vermarkung und Beurkundung der deutsch-tschechoslowakischen Grenze sowie den Abschluß eineS Vertrags für das Hulkschiner Ländchen gehandelt.
Sie bleiben sich treu.
Mussolini-Benesch und das neue Europa.
(Eigene Drahtmelk ung.l
Prag, 16. Oktober.
Laut Pressenotiz fand in Locarno zwischen Außenminister Dr. Bene sch und Mussoli» n i eine Unterredung statt, die die Folgen der Abkommen von Locarito sowohl für Italien und die Tschechoslowakei alS auch für ganz Mitteleuropa betraf. Beide Staatsmänner nahmen einen Standpuntt im Geiste des bestehenveit FreundschaftS - Vertrages ein.
Und dafür alle Op'er?
Paris über die „Zugeständnisse" in Locarno.
(Eigene Drahtmeldung.)
Locarno, 16. Oktober. Gestern fand eine l der Grundlage zustande gekommen ist: Die Alli- Besprechung zwischen dem Reichskanzler Dr. irrten autorisieren Deutschland, Materialien bis Luther, Dr. Stresemann, dem Außenminister I zum Werte von hundert Millionen Goldmark Briand, Chamberlain und dem belgischen zu behalten, deren Vernichtung von gewissen
nur ja den Glockenguß in keinem Stadium zu gefährden. So wob sich denn die Weltpresse aus jedem hingeworsenen Brocken, aus dem _ leeren Lächeln oder düstren Schweigen der Kon-isitzung der gesamte Text des Entwurfes eines ferenzpaten die kühnsten Lustgebilde politischer > Sicherheitspaktes, sowie die Texte der Entwürfe Gedankenlefekunst zusammen, die die Ungeduld Bon Schiedsverträgen zwischen Fraitk- friedenshungriger Völker täglich auss neue aus! rxich-Deutschland-Belgien angenommen
6Gnbgült,gPeaT|iett.übeLdie oft dramatisch'
Vertreter Polens und der T s ch e ch 0 s l 0 -