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Dienstag, 13. Oktober 1925

«i ots. auswärtige Weftiäft«. S» »letne «iiMiaen 0as «ort *? ^TlMfeirdg. der Offenen

Nummer 239. Einzelnummer 10 Pf^ Sonntags 15 Pf.

Schreüenslak einer Muller in Aanksurk.

Paris, 12. Oktober.

zugrunde geben ia haft '.2L uns nayezu täglich neue Ausfuhrverbote be­freitere Kreisender Be'völkeruna bUkswartet man noch? Vielleicht

Laut Heeresbericht scheine jetzt die Lage Abd lie^ ra,ufr bei kleinen,

Krims sehr schwierig zu werden. 8 Trotz! Westküste Frankreichs,

cl Krims

schlimmste Verbrechergesindel

einer Entschließung tmtrbe die totVr.ia, ^^ehl klarzumachen. Kosch, der

>k--<la,,u»g S»KftÄ'a*sr

wutlich, da er kein Wort Franzözisch verstand,

®ln Wiener Blatt erhebt folg, bezeichnenden Notschrei vor dem Forum des Völkerbundes: Zweck- und sinnlose Vogelstraußpolitik wäre es, wollte man sich über den augenblicklichen Zustand imseres Wirtschaftslebens irgendwelchen Täu­schungen hingeben und es zu leugnen versuchen, ,..a8 frlt trotz aller Anteilnahme unserer aus­ländischen Freunde langsam, aber sicher

auf die Weltwirtschaftskonferenz, zu der jetzt nach dem jüngsten Genfer Beschluß die Vorbe­reitungen getroffen werden sollten?

Darmats Konto.

Interessante Anträge vor dem Ausschuß. lPrtvat-Telegramm.)

Fäusten und Füßen bearbeitete, jE Ebw einen Befehl klarzmnachen. Kosch, der

Seführlitde Flugblätter.

^rris, 12. Oktober. (Privattelegramm.) In Paris und Umgebung Wurden mehrere Kom­munistenverhaftei, die Flugzettel und Zeitun. gen verkauften, in denen zum Generalstreik auf­gefordert wird. '

Ein gehetztes Wild. .

Abfall der Rifstämme. Die Häscher nahen. (Eigener Drahtberichr.)

Fünf Tote in Srnnffurt

Mutter, Kinder und sich selbst vergiftet.

(Privat-Telegramm.)

Frankfurt, 12. Oktober.

Fm Stabteil Bornheim wurden die Witwe Sophie Schmidt, eine Frau Weklein und drei Sinder durch GaS vergiftet aufgefun. den. Ob es sich um Selbstmord oder um ein Un­glück handelt, mutz die Untersuchung ergeben.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 12. Oktober.

Die Lage im Pariser Verkehrsstreik hat sich gegen» Sonnabend kaum geändert. Der Verkehr wird, wenn auch mit gewissen Einschränkungen, auf ^Straßenbahnen und Autobussen weiter durchgeführt. Die Zahl der Streikenden hat sich um hundert vermehrt. In Marseille, Bordeaux, Lilw usw., wo allerdings die Gewerkschaften ge- mätzlgterer Richtung eine Gegenerklärung erlas­sen haben, ist der Streik für heute ange. °rdnet worden. Nach der Agentur HavaS ist für heute kein Streik der Eisenbahner zu erwar- *cn» Innenminister Schrameck hat gestern dem Mintsterrat über den für heute angekündig. ten merundzwanzigstündigen Proteststreik be­richtet. Heute sollen die lebenswichtigen Fa- b"ken und die städttschen Betriebe m i l l t ä» risch besetzt werden. Auch hat die Regierung Vorkehrungen getroffen, um den Verkehr sicher- zustellen. Die kommunistischen Autochauffeure werden heute den Dienst einstellen.

nördlich der Gironde-Mündung, vor her Festung La Rochelle. Der bedeutendste Ott der Insel RL ist St.M art in. Hier ve findet sich das De­pot de Formats, dessen Gebäude zum Teil aus den alten Fottanlugsn entstanden sind. Zn ganz Frankreich gibt es nur ein Depot de Forcats, und dieses ist die Sammelstelle und Turchgangs- unstalt für die zur Deportation verurteilten Verbrecher. Die Abtransporte nach Cayenne erfolgten gewöhnlich einmal im Jahr, sobald eine bestimmte Anzahl Gefangener sich im Depot befindet Die Stiafe Zwangsarbeit ist nächst der Todesstrafe die schwerste Verurtei­lung, die von einem französischen Gericht aus­gesprochen werden kau«. Sie kann mit der deut­schen Zuchthausstrafe nicht verglichen werden, da sie bedeutend härter ist. Vierzig Prozent der da- mals anwesenden Zwangsarbeiter ivaren zum Tode verurteilt und bann zu lebenslang- ltcher Zwangsarbeit begnadigt worden. Hier­aus ergibt sich, daß in dem Depot von St. Mar­tin sich ständig das

I« feinem täralid) ertoicnene« Tagebuch aus Mensche ubSlle zeichnet der

Ritter und Edle von Oettinger mtt sei-, men ausgestandeueu Leiden Frankreich zugleich das Brandmal der Snltnrfchaude ins Gesicht.

Nach einer an sich herrlichen Dampferfahrt be, leicht bewegtem Meer und wunderbarem Sonnenschein erreichten wir den Hasen von St.

Ehe es zu spät ist.

Ein Notschrei aus Wien.

Bannat nicht eingestellt sei. Ma. Bartels (Komm.) warf Heilmann vor, er hatte die Mög­lichkeit offen gelassen, daß auf seinen oder den Namen seiner Frau Konten im Ausland bestehen Es werden nunmehr die Plaidoyers beginnen

Berlin, 12. Oktober.

3fn einer großen Protestversammlung der Bühnen- und Schriststellerverbändr gegen die von Polizei und Justiz in das fünft- Icuftbe Schotten wandte sich Senatsprästdent l^°rf gegen das Urteil im Falle ^.Schauspitter« Gärtner dgrch den Staats- °L*£n,er verurteilte der Redner u. a. L-?"h°ftu«s d^ Dicht e r s, B e ch e r. In

_ , / I - - v V v * u. y n

feiner starken Propaganda nehme sein Prestige weiter ab. Die Bevölkerung sei durch Lustbom- bardements und infolge LebensmittelnM geneigt sich ganz von ihm zurückzuziehen. Die Spanier sollen ihre Stellungen bei Ajdir erweitett ha- ben. Spanische Patrouillen seien bis zehn Kilomeier südlich von Ajdir, unweit von Ham - man, dem Zufluchtsorte Abd el KrimS nach dem Fall der Feste Ajdir vorgedrungen.

Auf 6er Teufelsinsel.

Erlebnisse eines Deutschen in ®L Martin de RL

aus ganz Frankreich einfindet. Das sind Frank­reichs Kolonisatoren für die südamerikanische Kolonie Cayenne! Kaum einmal hat ein Zwangsarbe'ter, der von St. Mattin nach der Verbrecherkolonie transportiert wurde, sein Hei­matland wiedergeschen. Wer fünf bis sieben Ähre Zwangsarbeit zu verbüßen hat muß nach Ablani der Strafzeit noch etne ebenso lange Zeit als freier Mann in der Sträflingskolonie ver­bringen. Alle zu mehr als sieben Jahren Zwangsarbeit Verurteilten müssen nach Verbü­ßung der Strafe auf Lebenszeit als Ver­bannte in der Kolonie bleiben. Die mit le- benslänglicher Zwangsarbeit Bestraften kommen nach der Ankunft in der Kolonie zuerst auf sie­ben Jahre auf die berühmte TeufelSinsel wo seinerzeit der wegen ©«»nage unschuldig verurteilte französische Hauptmann Dreh fuß fünf lange Jahre geschmachtet hat. Unter Be­rücksichtigung der Tatsache, daß seit mehr als ftchzig Jachren jedes Jahr etwa fünfhundert Gefangene nach dott gebrach, werden, gewinnt man ein Bild von dem Massensterben der De- pottietten. Solang- der Verurteilte seine Strafe verbüßt, wird er vom französischen Staat er- nährt aber danach wird er völlig mittellos auf ® e Straße gejagt und fomit gezwungen, zu steh­len und zu morden, um seinen Unterhalt zu ver­dienen. Dort, in Neukaledonien, mit feinem u"I^59ri^en subtropischen Klima hätte das rachsüchtige und sadistische Frankreich den po­litischen Gefangenen vom Rhein und der Ruhr (Urne einen langsamen,

freitere Kreise der Bevölkerung dieses Zugrun­degehen nicht mehr langsam, sondern nur noch fufter gestaltet. Es fällt uns gewiß nicht ein. unö frei von jeder Schuld zu erklären und dem Ausland etwa Weismachen zu wollen, daß bei uns, soweit es eben auf uns selbst ankommt, alles zum besten bestellt ist. Aber wer sich in diesen gleichgewichtslosen Zeiten der allgemei- neu Verwirrung der Begriffe den Sinn für Ge- rechttgkeit zu bewahren verstanden hat, wird zu- geben müssen, daß diese Entwicklung der Dinge "ich« uns zur Last fällt. Sie ist nur eine selbstverständliche Folge der in den Frie- de nsver trägen geschaffenen Voraussetzun- gen dieses Staates. Will man ihr beikommen, fo muß man eben den Mut finden, aus jenen Voraussetzungen die logischen Konsequenzen zu ziehen. Dies ist bereits einmal geschehen, als uwn sich entschloß, Oesterreich die Sanierung sei- ner Staatsfinanzen zu ermöglichen. Nunmehr drangt sich als nächste unabweisbar Konsequenz die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Sanierung Oesterreichs auf. Man weiß dies allgemein, niemandem fällt eS ein, diese Tat- fachen in Abrede zu stellen, niemand oerschliebt stch der Erkenntnis, daß ein Zusammenbruch Oesterreichs eine weltpolitische Kala- ftroppe bedeuten würde, über deren Folgen kein Slcherheitspatt, kein Garantievettrag, kein Abrustungsprotokoll Hinweghelsen könnt«. Wor- aus wartet man noch? Warum zögert man, den entscheidenden Schritt zu tun, der in unzähligen Beratungen, Enqueten, Expettisen und Konferenzen längst als der einzig ängezeig, te und heilbringende erkannt worden ist?

Wie alljährlich wurde auch diesmal während der Septembettagung des Völkerbundes sehr viel über die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit aller Völker und Staaten der Erde gesprochen. Von allen Seiten vernahm man die schönsten Versicherungen, alle stimmten darin uberetn, daß man an den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas mit vereinten Kräften je eher je lieber schreiten müsse. Und was war der Effekt? Der Beschluß, die Vorbereitun­gen zu einer neuen Wittschaftskonferenz zu tref. fen. Inzwischen können freilich wieder Hun dette von lebensfähigen Unternehmungen zu- samme »brechen, Tausende von Angestell­ten und Arbeitern brotlos werden. Man wird stch dann vielleicht doch entschließen müf- fen, der Wirtschaftskonferenz eine Konferenz über die Arbeitslosenfrage vorangehen zu las- sen. Schließlich ist es ja immer leichter, bit Symptome einer Krankheit zu beheben, als die Krankheit selbst zu heilen ...

Langsam aber sicher geht die Wett an diesen unzähligen Expettisen und Konferenzen zugrun­de, denen im besten Falle der Beschluß folgt, eine neue Konferenz einzuberufen, aber n i e - m a l S eine Tat, niemals eine wirkliche Ent- fcheidung. Ein nicht zu übettreffendes Schul- beispiel bietet in dieser Hinsicht dieses arme, ver­elendete, aus tausend Wunden blutende £t fterreich Man hat längst feine Krankheit diagostiziett, man kennt ihre Ursachen, man ist fub über die Mittel, die anzuwend-n wären, durchaus im klaren. Und Immer wieder ist alles, wozu man sich aufschwingt, doch nur eine neue «onferenj. Vor der Konferenz heißt es ftei- ftch immer, bkirnal werde ganz gewiß die er- losenbe Entscheidung getroffen werden. Rach der Konferenz aber beginnt wieder der alte Jammer. Aber Oesterreich kann nicht län- warten Ist e» wirklich wahr, daß man uns helfen will und daß man geneigt ist der österreichischen Industrie ihre natürlichen, durch die handelsgeographische Lage bedingten Ab- frHSbbiete zu erschließen, so muß dieses ewige Geduldspiel, das man uns zumutet, ein Ende finden. Die Mauern, die unS fett dem Kriegs- 55l!,.^wgeben und deren Fortbestand einen imnliajen wirtschaftlichen Wiederaufbau Oester- ttichs unmöglich macht, müssen endlich fallen. Gan; abseits der Politik, unter vollkommenster Wahrung aller Souveränitätsrechte der in Fra- ge kommenden Staatxn muß sich irgendein Aus­weg finden lassen, der uns aus dem Gestrüpp der Ausfuhrverbote und Ausfuhreinschränkun. gen inS Frete fuhtt.

ist erschöpft, jeder einzelne Tag bringt m,S dem Abgrund, der Gefahr eines vollständigen Zu- sammenbruchs näher. Die Regierung müßte auS biefer Tatsache die Konsequenzen ziehen und möglichst bald an den Völkerbund mit der ent» schiedenen Forderung herantreten, unsere wirt­schaftliche Sanierung sofort in die Wege lei- ten. Die wirtschaftliche'Rot ist eine so gewalti­ge, daß sie der Regierung das Recht gibt, die Form eines Ultimatums zu wählen. Statt der erhofften und der versprochenen Hilfe wer- den uns nahezu täglich neue Ausfuhrverbote be.

Die Wahnsinnstat einer Mutter.

Frankfurt, 12. Oktober. Zu der oben berich­teten Gasvergiftung wird soeben gemeldet, daß es sich wie der Befund am Tatort ergab, um ein schweres Verbrechen handelt. Aus noch nicht bekannten Gründen, die durch die SBernebmmtg des ManueS der Frau Schmidt und der Mutter der Frau Worlein, einer Tochter der Frau Schmidt, noch der Ausplärung bedürfen,

erdrosselte die Tochter ihre Mutter und

Vergiftete ihre Kinder und stch selbst durch Leuchtgas. Man nimmt an, daß die Tat Ichon einige Tage zurückliegt. Die Ursache dürfte m häuslichen Streitgikeiten zu suchen sein.

Wenn es heute losaeht.

Patts gegen Streik gewappnet.

sicheren und grausamen Tod bereitet In einer Art Schnellschritt ging eS durch das Dorf dem Depot de Formats zu. AlS Erster grüßte ein schwarzerferaeant-major* unteren Transport. Nach wenigen Minuten traten wir durch eine mittelalterliche Torein- ftbrt mit hochgezogenem Fallgitter in den Vor- blatz deS Depots ein. Damit hatten sich uns die Tore des Glanzpunktes. des Himmelreiches sran- zosisck-er Kultur, geöffnet. Unter Transport- suhrer überreichte fofort dem Surveillant-chef Grosleau die Namensliste der Neuangekomme- ncn. In Gegenwart einiger Aussetzer und deS Kalfaktors Tricard wurden die Nomen verle- und es folgte der Befehl: Ausziehen! Der rfehl ubrrafcbte mich, aber ttotzdom zog ich wlw aus, blieb in den Schuhen und der Unter­wasche stehen und darrte der Dinge, die noch kommen sollten. Doch ein: schnell, schnell, ober i® werde dich mit Schnelligkeit aus ziehen! er. nfirte mir, daß ich den ersten Besebl noch nicht »an, ausgefuhtt hatte. Bold stand ich Mitter« hm« auf bem kalten Zementboden, und einaar- qnTnk(^ffe^r2.,m^crfu4lc wich: ich mußte den Mund Offnen, die Zunge heben und senken zur Untersuchung, ob nichts dort verborgen sei. Wäh- rcnv man mir alte, schäbige amerikanische Ar- meeuniformstücke als Kleidung und ein Paar ?2^Epcn "ls Schuhersatz vor die Füße warf sah ich wre der Aufseher Birautt meinen Karne, raben Kosch mit den

3m feuchten Geub.

Beim SonntagSauSflug gekentert.

(Durch Funkfpruch)

San-Galli ((Florida), 12. Oktober.

Gin Dergnügungsdampfer kentette unweit der Küste, als er umzudrehen versuche. Bon den fünfundzwanzig Fahrgäste« ertranken vierzehn, darunter mehrere Frauen und Sinder. Mehrere werden noch vermißt. Der hohe See­gang erschwette das Rettungswerk. Mehrere Schiffbrüchige, die von der Brandung gegen ben Jtlfen geschleudert wurden, wurden verletzt.

Künstler und... Vokizel.

Maffenproteste gegen empörende Verhaftungen.

(Privat-Telegramm.)

Bis 20 Oktober verschoben.

Caillaux' Schuldenabkommen wird geprüft. (Eigener Drahtbericht

Patts, 12. Oktober.

Der gestrige Ministerrat sprach Finanzmini, ter Caillaux nach seinem Bericht über die Washingtoner Schuldenkonferenz seinen Dank aus. Das Schuldenproblem wird weiter ge­prüft werden. Caillaux soll zunächst die inner- politischen Erwägungen Amerikas und die Hüttung oes Senators Borah hervorgehoben haben, der großes Ansehen genieße. Dann habe er die Botteile und die Nachteile aufgezählt, die die Annahme des provisorischen Ab- kommens bringe. Die Folgen einer etwaigen Annahme sowohl wie die einer etwaigen Ab­lehnung seien eingehend zu erwägen. Die Ent- schttdung werde also frühestens im nächsten Ministerrat am 20. Oktober fallen.

Berlin, 12. Oktober.

a» BannatauSschuß legte am Sonnabend A^dartelS -(Komm.) drei neue Beweis- EI' vor. H e i l m a n n sollte bekunden, ob die Gebe. Barmat auf feinen Namen in Holland aÄfn Ländern Geld deponiert haben; Reichskanzler a. D. Bauer sollt« auS- fraen ob er authentische Informationen aus höchsten Kreisen gegenBezahlung an Barmat geliefert habe und das Justizministe- num sollte sich dazu äußern, ob es richtig sei, daß d,e Strafverfahren gegen die Gebrüder Bar- mat eingestellt sind. Bis auf den Punkt mit Reichskanzler Bauer stimmte der Ausschuß den Anttägen zu. Abg. Heilmann ((Soz.) be- zcugt. ihm fei nichts über die verlesene Behaup-

. Oesterreich kann nicht länger Watten! SeineI Barmats"ftlbst^^?neh^en'' Jttah geht zur Neige, da- Naß seiner Geduldlministerium ettlätt! daß d?s V-rfU?nÄn

Dom Steg zur Ttlefrerlane.

Bari«, 12. Oktober. (Eigener Drahtbettcht.) Ein Delegietter der gestern nach Patts zurück- gekehtten Schuldenkommisston äußerte sich zu einem Preflevettrtter, daß die Frage der militärischen Ausgaben Frankreichs wiederholt privat zwischen den delegierten bei- der Lander verhandelt worden fei. Einen Augenblick habe eS geschienen, als ob eine Ver- tändigung so gut wie erreicht sei. Erst tot letz­en augenblid habe die amerikanische Kommis- dier Stimmen sämtliche franzö­sischen Vorschläge abgelehnt.

* Amerika kann warten.

Washington, 12. Oktober. (Durch Funkspruch.) In AmtSkreisen wird ettlätt. im Falle einer Ablehnung deS Schuldenabkommens durch Frankreich wird Amerika keinen weiteren schritt tun, bis Frankreich einen positi. den Vorschlag machen wird. Amerika kann eine abwartende Haltung einnehmen.