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Kasseler Neueste Nachrichte»

wandt worden wäre. Georg Beinhaner hat sich in einem Notizbuch über das von ihm heraus- aegebene Material genaue Notizen gemacht Diese Auszeichnungen stimmen aber mit den k>edinge- zetteln nicht überein. Der Angeklagte Friedrich erklärt auf Frage des Vorsitzenden, daß er ledig- !list diese Gedinaezeitel in die Kladde zu übertra­gen batte. Er selbst hat keine Aenderungen an

chhigkeit der Einheits- (Reichs-) Kurzschrift handelte, das Ergebnis ist durchaus zufrieden­stellend- es wurden Anfänger-Leistungen bis zu 150 Silben in der Minute erzielt Auch, im Maschinenschreiben waren die Leistungen sehr befriedigend Den ersten Zreis in Kl. A erhielt Elisabeth Löwer aus Wabern, aus Kl. B Jo­hanna Bursche! aus Laudenbach. (Klasien-Leh-- rcr: Tr. rer. pol. Willgerodt und Frl. Welke). Am Montag fand noch eine Besichtigung des Städt. Elektrizitätswerks an der Losse statt. Dieser .Anschauungs-Unterricht" ergänzt^ wie­der in vorteilhafter Weise die in der Schule gebotene Theorie des Wirtschaftslebens.

- Allerlei vom Tage. In ker Lei »ziger- ß r a ß e fuhr gestern nachmittag ein junges Mäd-

durch schaftsrat Dr. Schmitz. Zu Bemnn der Vormtt- * tagsverhandlung werden zunächst die Zeugen Sandrock, Rampe und Menge! vereidigt. Ob­wohl die Verteidigung sich geacn eine Vereidl- ounq des Letztercn^ausspricht, der gestern die eigenartiae Schilderung desfingierten Ein­bruchs" gab. nimmt das Gericht diesem doch den Eid ab. Eisenbahnamtmann Jockel hat sei­nerzeit Georg B-inhauer vernommen. Er bekun­det heute, daß der jetzige Angeklagte bei seiner ! damaligen Vernehmung eingehende Angaben über seine Diebstähle und Unredlichkeiten ge­macht habe. Es wurde auch gesagt, daß die Aus- nchisbcamten der Eisenbabn zu Aus,lugen ern- geladen worden wären. Beinhauer rst weiterhin von dem Eisenbahnüberwachungsbeamten Gut- , Gieß- Uchcbach vernommen worden. Dann wird m 6et

Schon stehen viele Bäume ohne alles Laub, aber der Rasen .st noch grün und die Blumen des Herbstes lachen.

Beinahe als wollte es Frühling im Lande Werden...beinahe! * *m*

Fubttäen beim Oktobei-aniritt.

Hunde« Jahre I. M. Lindenfeld.

Das bekannte Herrenkonfektion-Hans I. M Lindens eld ist jetzt einhundert Jahre alt. Aus alter Kasseler Familie ging es hervor. Der

Löhne unter Tage.

Für Mitteldeutschland bis März 1927.

(Eigene Drabtmeldung.)

Berlin, 30. September.

In den Arbeitsstreitigkeitcn des mittel­deutschen Braunkohlenbergbaues wiirbe ein Schiedsspruch gefällt, der »en bisherigen Manteltarifvertrag mit einigen Abänderungen und Ergänzungen bis zum 31. 3. 19 Z < ver -

Sfr Wsrtjwr wM 12 Selten Redaktion: Rettung Ferdinand §kocü. Verantwortlich für den volitischen Teil Fritz Rau: für den lokalen und Hei mattei! R. H e o n e m a n n: für den unter­haltenden Teil German V o n a v. Anzeigenteil: Ver­antwortlich Konrad Wachsmann Trncf u. Verlag Kasseler Neueste Nachrichten (Ferdiaand Koch) Kassel.

Dvlkerparlomrnt unb Arbeiter in Washington.

Rewyork, 30. September. Der Rat der inter­parlamentarischen Union wählte den Senator Mc. Kinlev (Illinois) zum Präsidenten der Washingtoner Konferenz. Vertreter der deutschen Gewerkschaften sind in Washington erage- trofsen, um mit amerikanischen Gewerkschafts­vertretern über Arbeiterfragen zu beraten.

amt einer Riefenmehrtzeit obgeletznt

Liverpool. 30. September. Die Ablehnung der ariden kommunistischen Anträge auf Angliede­rung der Kommunisten in der Arbeiterpartei, ergab ein Stimmenverhältnis von 29o4000 gegen 321000. In einer Entschließung wurden die Mitglieder der Partei aufgesordert, nicht in dw technische Nothilfe einzutreten.

rann Ehr. Dur, Hohenzollerii- aeänbcrt worden sind, liegen vor.

straße 45 und 5.6^27 ®an! MonbetS tfl bie WletetwW be8

Riekel rat Hause Matucha, ^rleansstraße 27.1 ^küschs geändert itnb hier ist zumeist

Die Äimmer in Locarno bestellt

Locarno, 30. September. (Durch Funkfpruch.) Belgien hat für seine Delegation im Grand Ho­tel-Palast Zimmer bestellt: die Vertreter der eng- tischen Regierungspreffe treffen Anordnungen für die Unterkunft Chamberlains und feiner De­legation. die Sonntag erwartet wird. Für die Sitzungen wird der große Saal des Justiz­palastes zur Verfügung gestellt.

2his Guetda abgezogen?

Paris, 30. September. (Eigener Drahtbe­richt.) Laut Pressenotiz haben die Franzoien Sueida bereits wieder geräumt, weil es m der Stadt vollständig an Trinkwaffer gefehlt hat.

tSestranvet uns... gerettet

Amsterdam, 30. September. (Durch Funk- spruch.) Auf der Reise von Acora nacg Liberia ist ein Dampfer der Holl.- and Westüfrikalinie gestern am Kap Polnas (Liberia) gestrandet. Die Passagiere derMelttoom" sind von einem Dampfer gerettet worden.

Sine gefährliche Säe

Berlin, 30. September. (Privattelegramm ) Heute früh stießen an einer Straßenecke zwei Straßenbahnzüge zusammen. Zwanzig Personen sollen verletzt worden fein.

sanze Fabriken ausgesperrt

Wien, 30. September. Nach etwa einwöchi- nem Streik der Arbeiter bei Siemens u. Halske ist die Ausfperrung und Entlassung sämtlicher Arbeiter und Angestellten verfugt worden. Die österreichisch- Wassenfabrtt A.-G. .in Steur hat ihre Arbeiter wegen Gewa t- : tätigkeiten gegen leitende Bergfunktionäre aus-

gesperrt.

Winterhilfe auch in diesem Äahr.

Eine Sammlung für die Notleidenden.

Tie Vereiniate Fürsorge vom Hilfswerk und Nenlncrbnnd hat beschlossen, eine Sammlung für ihre Winterhilfe in die Wege zu leiten. Sie hofft, daß alle, die sich der verzweifelten Lage der alten Rentner nicht verschließen, und denen es möglich ist. zu Helsen, einen Beitrag zur Lin­derung der Rentnernot geben werden. Viele kennen die Not unserer Kleinrentner, aber nur wenige machen sich wirklich klar, wie erschütternd groß sie ist sonst würde man sich hin und wieder gern eine kleine Freude versagen, um großes Leid mildern zu können. Gar mancher konnte wohl ein Paar Mark durch die Hand der Für- sorge in Freude und Dank verwandeln lassen. Ein jeder denke daran, wieviel schwerer es ist, zu nehmen als zu geben. Die Genehmigung der Regierung für die Sammlung:Winterhil­fe der Vereinigten Fürsorge von Hilfswerk und Rentnerbund. e. V " ist erteilt, und die Haus- samimlung wird am 1 Oktober beginnen. Es ist zu hoffen, daß Sammler und Sammlerinnen nicht vor verschlossene Türen kommen. Die Po­lizeilichen Ausweise sind den Listen beigefügt. Auch in der Geschäftsstelle der Vereinigten Für­sorge Obere Karlstratze 2, und auf dem Konto L Pfeiffer, Spohrstrahe /«, werden Spenden gern entgegengenommen. Die Vereinigte Für­sorge ruft allen ihren Mitbürgern zu:

Die Herzen auf! Die Hände auf!

Im Leichen des Kraftverkehrs.

Autoverkehr in Kassel und auf WilhelmShöhe.

Der Magistrat nahm in feiner letzten Sitzung Kenntnis von der vom Landrat des Landkreises Kassel erlassenen Regelung des Auto-Verkehrs zum Herkules und ebenso von der neuen Stra­ßenverkehrsordnung des Kasseler Polizeipräsi­denten. Der Magistrat hatte gefordert, daß die Wilhelmsstraße für den Autoverkehr entweder ganz gesperrt oder zum mindestens nur für den Krastwagenverkehr nach einer Richtung freige­geben werden solle. Der Polizeipräiident hat diese Forderung nach vorausgegangener Ver­kehrszählung sür die Wilhelmsstraße abgelehnt Für den Wagenveckehr am Friedrich Wilhelms- Platz ist eine besondere Regelung in Aussicht gestellt werden.

Die ersten Motorradtaxameter!

Entsprechend dem Vorgehen in anderen Städten beabsichtigt das Polizeipräsidium zwei Motorradtarameter für den öffentlichen Verkeh.- znzulaflen. Ter Taris ist auf die Hälfte des Aittodroschkentariss sestgesetzt worden. Der Magistrat hat seine Zustimmung gegeben.

Oktober.

Der erste der Herbstmonde.

Große Fässer lagern vor den Kasseler Wein­handlungen. Sie bergen jungen Wein, den fiebernden Most, der hierzulande weniger be­kannt ist . - jedenfalls künden sie an, daß wir nn Weinmond sind!

Der zehnte Mond des Jahres ist an der Schwelle. Am meisten begrüßt ihn die Jugend, denn . sie darf schon wieder mal in die Ferien gehen und sie ist glücklich darüber, besonder- dann, wenn ... ja wenn die Herbstzeugntlje gut ausgesallen sind! Im allgemeinen ist der Oktober ein Monat der Beständigkeit und die Wetterausstchten lauten auch günstig. Die be­kannteste Bauernregel für ihn lautet:

Sft int Herbst das Wetter hell, ringt es Wind im Winter schnell.

Ist der Ottober kalt, So macht er sütts nächste Jahr Dem Raupenfraße Hall.

Die Wetterlage

hat sich laut Fr a nk s u r t e r We11erdi en st wie solgt gestaltet: Der hohe Luftdruck über Mit­teleuropa wird auch in den nächsten Tagen noch die Witterung beherrschen und Fortdauer des sckönen Herbst Wetters bedingen.

Vorhersage bis Donnerstag abend:

Vorwiegend heiter, ttocken, tagsüber toajm, schwache Luftbewegung.

Letzte DeveWen.

Eoolibge soll schlichten.

Der Schuldenstreit in Washington.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 30. September.

Ein Sonderberichterstatter in Washington läßt durchblicken. daß jedenfalls Präsident Coolidge in den Differenzen, die noch tit den Ver­handlungen über die Schuldenfrage zwischen der amerikanischen und der französischen Auffassung bestehen, gewissermaßen als Schiedsrichter fungieren werde.

Der Vrofeffor als Sendbote.

Belgien bietet die Versöhnungshand.

(Eigener Drahtbericht.)

Brüssel, 30. September.

Laut Pressemeldung beauftragte der Kultus­minister Huvsmans den Professor an der Universität Lüttich, Bkauriee Wilmotte, ! an Ort und Stelle in Berlin die Frage der deutsch-belgischen Kulturbeziehungen zu studieren.

Rr. 829. 15. Jahrgang.

kleine" Bretthauer muß wenige Meter vor dem Forsthause infolge Wadenkrampses die anderen ziehen lassen. In Lutterberge übergibt99" 1. Mannschaft Wanderer und Hassia gleichzeitig die Stafette weiter, 1,5 Min. später99" 2. Mann­schaft 2 Minuten später Stahlradklub. In der Serpentine nach Münden wird trotz Regen und aufgeweichter Straße ein Tempo von 50 Kilome­tern gefahren. Das Stauwerk hinter Münden erreichen: 10,35 Uhr99" 1. Mannschaft, 10,36 UhrHassia", 10,37 Uhr99 2. Mannschaft, 10,38,5 UhrWanderer", 10,39 UhrStahlrad". Karl Roppel von99" 1. Mannschaft legt sich kolossal ins Zeug und kann 10,50 Uhr Gertenbach passieren, und trifft in Witzenhausen mit 4 Mi­nuten Vorsprung 11,03 Uhr ein, es folgen: 11,07 Hassia", 11,07,599" 2. Mannsch., dannStahl­rad" undWanderer". Aus der Strecke nach Velmeden hatten die Vereine wiederum gute Leute ausgestellt, und konnte99 1. Mannschaft 11,47 die Stafette weiter geben. Ihnen folgt 11,52,399 2. Mannschaft, 11,59,5Hassia, 12 UhrStahlrad und späterWanderer. In Helsa kann99" 1. um 12,20 den letzten Wechsel der Stafette vornehmen. Es folgt 12,2899" 2. Mannschaft, dann der Reihe nachHassia", Stahlrad" undWanderer". Am Ziele auf dem Lindenberg kommt als Erster99" 1. Mannsch. 12,40 über das Ziel. 12,49,1599" 2. Mannsch., 12.56,20Hassia", 12,58,35Stahlradklub, 1,02,25 Wanderer". Gesamtfahrzeit:R.-V. 99 Rothen­ditmold" 1. Mannschaft 2 Std. 53 Min.,R.-V. 99 Rothenditmold" 2. Mannschaft 3 Std. 2,15 M. R.-V. Hassia 1910" 3 Std. 9,20 Min.,Stahl­radklub 1894" 3 Std. 11,35 Min.,R.-V. Wande­rer 1901" 3 Std. 15,25 Min. R.-V. Sturmvogel Wehlheiden, der a. K. mitgesahren hat, erzielte die gute Gesamtfahrzeit von 2,58 Std. K. W.

Neues aus Kassel.

Gründer. Jakob, wurde am 2. Oktober 1798 'n, sondern daß auch em Pre^abbau dadurch un der heutigen Mittelgasse, der damaligen Dw- moglich gemacht wird. Die Lohnerhöhungen nysienstraße, geboren Am 1. Oktober 1825 be-! hätten zur Folge, daß bei der derrschmdenGeld- gann er fein Manufakturwaren- und Damenbe- und Kredit-Not weitere Betilebseinschrankungen tteckunosgeschäst Fünfzig Jahre blieb es in | unb Stillegungen die Sage ber Arbeitnehmer- Bem alten Hause, bann erfolgte Umzug nach der schäft nur verschlechtern würben.

Kölnischenstratze, zunächst nach ber Nr. 13 und ------

dann nach 16, wo Herrenkonfektion und Matz- WanavN-Derleih Vvk GeNchl. MjÄSÄtoS r°- -» w«*. r.er Gesckäftsleittrag an . . . seiner Tüchtigkeit Auch heute scheint ein großer Tag zu vevor- isi die heutige Höhe ber alten unb hochcingesehe- swbeii, ber Zuschauerraum ist toteber voll veiepr. neu Firma zu banken. Viele müssen unverrichteter Sache wieber berat»

* kehren, ba sie keinen Einlaß mehr erhalten Wre-

Weitere Jubiläen. ber sind zahlreiche Zeugen geladen .. . bisher ist

Bäckermeister Wilh. Köhler, Schäfer- -ine Gesamtzeugenzahl von hundert bekannt. fiaffe 39. feiert fein Mähriges Geschäftsjuvi- Ms Staatsanwalt wirkt heute Staatsanwa t- läüm. Der Jubilar hat es verstanden, durch -- -------- «""*« »»nntt.

Fleiß und Umsicht das Gesck-rft aus kleinen An­sängen aus seine heutige H^- w bringen.

Dreißig Jahre sinb vergangen, baß Konrek­tor E b e l'das Amt bes Organisten an ber katho­lischen Pfarrkirche St. Elisabeth versieht. 3u| Ehren bes Jubilars vercmst^-ttte ber Kirchen­chor von St. Elisabeth, dem t. seit 1. Oktober 1895 als Chormeister vorsteht, int katholischen VereinshausZum Ritter eine schlichte Fami­lienfeier, die Zeugnis ablegte von der hohen Wertschätzung, die er in der katholischen Ge­meinde genießt. _

Das dreißigjährige Meisterjubiläum begeht der biedere Schuhma.chermeister Valentm Deitz Grüner Weg 46.^ ~ .

Dreißig Jahre wirkt Ida Fischer, vrw.p-i!uievuui vL»»v,»-»«.««, , bergstraße 18, als geknchtr Modistin. Ebenso Beweisaufnahme fortgefahren. Zur Verhandln g lange wohnt sie unb mit ihr die Schwester heben bie Anschuldigungen gegenr t e d r t cy. 5- o i s m a n n in dem genannten Hause Reichsbahnrat Gelhorn wird als eacboerf anm-

Die Damps-Waschanstalt unb NaturbleichJ aer vernommen. Im Anschluß daran ttndet eine von Karl Gerhold, Bleickenweg 18, begeht längere Erklärung ber Kemngezettel durch den ihr 25jähriges Geschästsjubiläum. Aus kleinen Vorsitzenden und den Sachverständigen statt. Anfängen heraus hat der Gründer des Ge- Diese Gedingeettel sollen schästs mit Umsicht und zäher Energie fein Werk den Betrug bei der Eiseickahn

fortgeführt, fobnfi beute b'e^weisen. Ein nachträglich geänderter Gedinge- in Verbindung mit der Nitturbleiche ein bedeut _ uf m mehr Material notiert, als sames Unternehmen barstellt. . . ' dem reparierten Waggon verbraucht wurde -

Die bekannte ?nrma E. Wohlfahrth I vorgelegt Die Äenderung hat Krieck vor- Wilhelmshöher Allee 106, Krnz-, Woll-, Weiß-l^mmett Er will dazu berechtigt gewejen waren begeht ihr 25iahriges Geschästsjubiläum. ba an eincm anderen Wagen dieses hier

Das sünfunbzwanzigjährlge MietermbilaumU - ausgeschrieben« Material tatsächlich ver- feiert Pensionär Jakob Wilhelm tm möre Geora Beinhaner hat sich

Hohenzollernsttatze 115 bei Kaufmann G. Haie. Der Hausbesitzerverein überreichte eine ge- jchmackvolle Ehrenurkunde, gleich lange Zeit wohnt die verwitwete Frau Apotheker Z w en - aer mit ihrer Familie int Haus des Dachbecker­meisters Moritz Beyer, Leipzigerstraße 52.

Ferner feiern das ^ünsundzwanzigjährtge Iie t ---------

Mieterjubiläum Frau Witwe A. Kenner im Zetteln vorgenommen. Weitere Zettel, die , Hause von Kaufmann Ehr. Dur, Hohenzollern-1 - - -*- - "*'r

Donnerstag, 1. Ottober 1925.

cheu in das Rad einer anderen Dame und er­litt dabei Bein-, Knie- und Handverletzungen. Sie wurde auf der Sanitätswache Fuldiübrücke verbunden. Abends fiel ein Mann in ber Altstabt in berartigeKrämpfe, baß er von ber genannten Wache nach bem -zurwrgeyeim am Steinweg gebracht werben mußte. Heute früh ließ sich auf ber Wache ein junger Mann cerbinben, ber sich beim ^ftchschmaden bie Maus" ber linken Hand bnrchschiiitten hatte.

-i- Veranstaltungen am Donnerstag. Staats­theater:Die Wette", 7)L Uhr - Kleines Theater:T«r Ehevulkan", 8 Uhr. Stadt­halle: Konzert Wisotzky. - Stad,par« Kaffeekonzert im kleinen Saal, 4 Uhr; Vortrag über das V o r k r i eg s geld, Bürgermeister Dr. Sürth, 8 Uhr. - Libelle (Künstler- spiele): Neuerösfnung, Gietzbergstraße, 8 Uhr.

I ä n g e r t.

Am 26. September feierte Jnkafloerheber aus einer Null eine Sechs

Friedrich Gernand fein 25jähriges Jubiläum gemacht worden, also z. B. aus 30 Meter 36 Me- im Dienste ber Stadt Kassel. In Anerkennung ^r. Krieck, der diese Aenderungen vorgenom- seiner treuen Dienste wurde dem Jubilar em men hat, bleibt dabei, daß die Aenderungen zu . Dankschreiben des Magistrats überreicht. Reckt bestanden. Bei dem großen Verbrauch an

'' .. Plüsch, so sagt Krieck, habe er ausgleichen mujsen .

mcft. IEisenbahnbeamter Bornemann, Jer die Zettel ,

Kk!n Mkys . . geprüft hat, hat unter bett geget tnen Verhalt-

Nr schlimmste Straßenschäden find zu beseitigen. n|«en Bie Äenderung nicht sehen können, -tte

Die sfuftänbe in ben Kasseler Straßen beschäf- Sitzung bauert noch an. <rl=

tigten bie letzte Magistratssitzung, als für bie --

vom^Magisttat^^wrtttre^^Mitte^ nachbewilligt Lokalnachrichien vom Tage, würben. Die Beträge sinb zum Teil schon ver- Aasbesscrungen an ber Drahtbrücke. Au braucht, sodaß nur noch wenige Mittel für einett Drahtbrücke herrscht geschästiges Leben. All- weitere Verbesserung der hiesigen Straßen qemetn wird behauptet, daß mit dem Bau der bleiben. Von zuständiger Stelle wurde dazu er- k^en Verkehrsbrücke begonnen werde. Dem ist klart: Es liegen so zahlreiche Anträge vor, daß fo Noch fehlen bie Mittel unb anbere nur noch den dringendsten Erfordernissen abge- Voraussetzungen. In den nächsten Jahren ist Holsen werden kann. Die vorhandenenMittet, bie Verwirklichung des dringend notwendi- reichen nur aus, um die schlimmsten Schaden zu I neuzeitlicheren Verkehrsweges über die

beseitigen . ..! Fulda an dieser Stelle leider! noch nicht zu

------ denken. Was jetzt vor sich geht, dient le-iglich

Kassel und die Kinosteuee. kleinen Ausbesserungen u. Anstricherneuerungen E,Mäßigung -u,

Wie schon mehrfach mitgeteilt wurde, luhr>.u I ^immitngcn übei 6te Gefrierfleischversorgung die Kasseler Kinos einen erbitterten Kamp) vom Magistrat besondere Fleisch-Ver-

gegen bie Kinosteuer bie nicht nur dw Bejchatt paufsgeschäkte bestimmt werden, die bie Gench- fnng guter Filmwerke unmöglich machte, uybl ni' ^n ' ,un, ^srierfleischverkauf erhalten damit die deutsche Ftlmindustrte vor der aus-1 . ^n Nach Mitteilung des Städt. Nachrichten- ländischen Konkurrenz zum Erliegen drragtt amts lieai neben der Mengenkontrolle dem Ma­dern auch die Theater selbst ra ihrem Bestehen Nachprüfung des SfleinberlaufS«

nicht an bet Stad, gelegen. Das ber das ein Kinobesucher zahlt, in die Steuer- städtische Nachrichtenamt antwortet heute ans . kaffe der Stadt. . . es läßt sich leicht errechnen, Beschwerden im letztenKasseler Allerlei" über was dann für Den Betrieb unb seine sonstigen die doppelten Storungen m ber hiesigen sttom- Steueraufbringungen verbleibt. Für ben Som- versorgung. Die erste am 21. September, abends nter unbT feine kinoflaue Zeit hatte bei Ma-! 7 Uhr, hatte ihreUrsache m einem starken Kurz- giftrat eine Ermäßigung eintreten lassem Jetzt Wit6 in ber H°cknvannungslettung ^sicke aalt es, im Magistrat Stellung zu ber Steuer- Edertalsperre unb Kraftwerk Losse. Leiber erhebung im Winter zu nehmen. bat ber Vorgang tm UeberlanbWerl eln

Das stäbtische Nachrichten amt gibt folgenden! Menschenleben gefordert. Am Urantag Beschluß ber Magistratsversammlung bekannt: kam von 4.30 bis 6 Uhr die Straßenbahn -^er Maaistrat beschließt, die Vergnügungssteuer teilweise zum Sttllstanb, ba das Gleichstrom- für Sinöbctrtebe sür Oktober 1925 aus B:l- Hanplkabel ber Bahn nack bem Martrasplatz be- liakeitsarünben von 33^ auf 25 Prozent herab- seit würbe. In beiben Fällen, so treibt bie wieben Für bie spätere Zett ist eine Be- erwähnte Rathausstelli: hat bas stadtifche schlußsassuna noch nicht erfolgt. Die Ermitte-IElektrizitätswerk mit ber Verursachung ber sto- lunaen des Steueramtes über das Vorgehen rungen nichts zu tun. Die Stromlieferung des anderer Städte find noch nicht abgeschlossen. Lossewerkes ist nicht gestört worden.

----- 5Bun ber Handelsschule. In Bluncks Prival- TtroirtnhbflU und £ßhne Handelsschule sanden für die jetzt abgehenden

Vreisavvuu unv lllassen nach Erledigung der Prüsungs-Arbei-

Eine Entschließung des Arbeitgeberverbandes. I n 'in beP kaufmännischen Fächern, die durchweg Der Arbeitgeberverband von Kassel und Um-^echt gute Ergebnisse zeigten, Wettschreiben in gegend e. V. und bie in biefem zu.ammenge- Stenograuhie und Maschienenschreiben statt, schlossenen Verbände haben in einer Ausschuß- waren deshalb von besonderer Bedeutung, sitzung zu der von ber Reichsregierung eingelei- weil es sich um die erste Probe auf die Leistungs­teten Preisabbau-Aktion Stellung genommen -------" ------

unb sich einmütig auf ben Standpunkt gestellt, biefe mit allen Kräften zu unterstützen. Sie ma­cken ihren Mitgliebern zur Ausgabe, ben Preis­abbau mit allen Mitteln zu förbern. Der Ar­beitgeberverband ist aber auch ber Ueberzengung, daß ein solcher Preisabbau nicht durchführbar ist, wenn gleichzeitig Lohnforderungen von allen Seiten eingehen und zum Teil von amtlichen Stellen, wie Scklichtungsausschüffen usw. unter­stützt werden. Die Versammlung war sich dar­über einig, daß die von den Gewerkschaften aufs neue erhobenen Lohnforderungen von der Industrie, dem Handel und Gewerbe bei der allgemein bekannten verzweifelten Wirtschafts­lage nicht nur nicht bewilligt werden können.