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Nr. 229. 15. Jahrgang.

Kasseler Neueste Nachrichte«

Donnerstag, 1. Oktober 1925.

Handel und Verkehr

Berliner Devifepkorfe.

3Ife Bergbau

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Zutaten:

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Arriba, der infolgedessen im Preise anzieht, zeigt sich Interesse. Bon draußen lagen keine neuen Offerten

Hamburg. Pakets. Nordd. Llood Bcrl. Handclsgei. Comm.u.Prioatbank Darms,, u. Rationalb. Deutsche Bank Diskonto-Ges.

Dresdner Bank Buderus Eisen Deutsch Lnremburg sielsenk. Bergw. Zarpener vobenlobt

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Bom Hamburger Warenmarkt vom 29. September wird gemeldet: Kaffee: Im Platz- und Inlands- verkebr wird nach wie vor nur der dringendste Be-

und Bergbau, mehr als 3 S

Bochumer iSu&ft, Höfch Ttahlwerke (S Mansfelder A.-G Wetteregeln Alkali Th. Moldschmidi Daimler

Humbold Malchineu Zellstoff Walddol Aoi

^vqlo Pont. Guano Bad. Anilin Donamii Nobel Elberfeld, warben Höchster Farbw. Köln Rottweiler Oberschl. Koks 3. D. Niebel

45,20 Dollar. Gewürze: Das Geschäft nahm wieder ruhigen Verlauf und die Tendenz war stetig.

Teig: 200 g Zucker

3 Eier

4 Eßlöffel Wasser

100 g Weizenmehl

100 g Dr Oetkers Gustin

119 Päckchen Dr Oetkers Backp. Backin (Zucker

1 P. Dr, Oetkers Vanillin-

Kurse in Reichsmark für 1 Pfund. 1 Dollar, übri­ges je 100 Einheiten: London 20,316 Geld (20,366 Br.) Newoork 4,195 (4,205), Amsterdam 168,69 (169,11), Brüssel-Antw-rven 18,34 (18,38), Oslo 82,75 (82,95), Italien 17,03 117,07), Kopenhagen 100,92 (101,18), Pa­ris 19,87 (19,91), Prag 12,425 (12,465), Schweiz 80,96 (81,16), Spanien 60,27 (60,43), Stockbolm-Gothenburg 112,66 (112,94), Wien abgest. 59,20 (59,34).

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Herkulesstratze 5, Fernspr. 6353 prüft Erfindung. (Ideen) erwirkt Patente all- Länder, Muster- u. Markenschutz. Beste Empfehlungen und Verbindung, ließet Mahr. Praris.

Kasseler Kurse vom 30. September.

3m Kasseler Esfektenverkehr von Bank zu Bank w'rder. heute ungefähr genannt lohne Gewährt: öonf für Hellen 40 Geld (45 Brie'), Baumann und Lehrer (40), Großalmeroder Tonwerke 120 (130), Hohenlohe Nahrmitel 50 (), Warb. Zucker 0,65 (0,75).

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I auf der in Finsternis gehüllten Stadt liegt.

Doch die Menschen haben sich nur zurückge­zogen in die Schlupfwinkel ihrer Behausungen; kein Schlaf lindert ihre Angst, ihre Pein. Ge­beugt von der Last der Sorgen, erdrückt von der Wucht der Geschehniffe stellen sie sich nur schlafend. Oede und Leere auf den Straßen, in den Fenstern kein einziger Lichtschein. Und von allen Ecken her schleicht das Ungeheuer her­an. Und wehe dem, der fliehend gepackt wird; wehe dem. der noch den Mut, den ganzen Mut einer letzten, wilden, durch nichts zu haltenden Verzweiflung ansetzte, um sein Heim zu beschü­tzen, sich zu wehren! Vor den Augen seiner An­gehörigen wird er hingeschlachtet, wie noch nie ein Stück Vieh von den rohsten Wilden vom Le­ben zum Tode gebracht ward.

Der schrecklichste Augenblick in der Nacht schlug für mich um die zweite Morgenstunde herum; zu dieser Zeit begannen täglich die Füsilierungen in den uns benachbarten Tscheka-Gefängnissen. Nacht für Nacht, zwischen zwei und fünf Uhr früh, konnte ich kein Auge zudrücken und horchte mit den größten Qualen auf den geringsten Ton, der mir die gräßlichsten Hinrichtungen ver­riet, die, wenige Schritte von uns entfernt, mit der grausamen Beställdigkeit vor sich gingen. Mein Schlaf und meine Nerven hatten sich biefer allnächtlichen Todesstunde angepaßt, daß ich mit der Genauigkeit eines Chronometers fünf Mi­nuten vor zwei Uhr erwachte, erfaßt vom grau­sigen Schrecken des zu Erwartenden. Ich er­wachte nicht am Geräusche von Schüssen, sondern immer kurz vorher. Da! Der erste Schuß! Das erste unschuldige Opfer dieser Nacht liegt blut­überströmt, noch zuckend unter den Händen der Henker in den Kellerräumen unseres Nachbar­hauses . . .

Schuß um Schuß dringt an mein bis zum Zerspringen angespanntes Gehör, Opfer um Opfer sinkt dahin und mattet meine gequälte Seele. Bis 5 Uhr morgens dauert diese Ab­schlachtung und an Schlaf ist nicht mehr zu den­ken. Jede Nacht, am ganzen Leibe zitternd, wei­ne ich mir die Augen aus und bete zum Allmäch­tigen, er möge den Unglücklichen, die das Schick­sal heute noch nicht erreicht, ein Tröster und Helfer fein, aber trostlos bricht ein neuer Mor­gen herein! Ein neuer Tag mit seinen eigenen Leiden beginnt! K. Haug-Haough.

Vom Hamburger Warenmarkt.

Stilles Kasseegeschast. Anziehende Kaknovreise.

Mannesmann Oberschl. Ris.-Be». CberMil. Eis.-3nd.G Phönix

Rheinllahl Siinn.-Rieb.-Mom. Rombacher

Deuffche Kali

A.-G. f. Anilin

** Berliner Metallbörse vom 29. September. Preise ab 1. September für 100 Kilo, Silber 1 Kilo: Elektvo- Intknpfer per 100 Kilo 137, Orig. Hüttenrohzink frei 75,5076,50, Remelted-Plattemink 65,5066,50. Orig. Hnttenaluminium 9899oraa. Blöcke, Barren 235240 99vroz. Walz- und Drahtbarren 245250, Reinnickel N99vroz. 340350, Antimon-Regulus 129131, Femstlber Barren 9899.

Der Getreidemarkt bleibt schwach.

Folgen der amerikanischen Preisrückschläge. Roggen- vreise geschwächt.

Die scharfen Rückschläge Amerikas und die darauf

Nächte des Grauens.

Furchtbare Erlebnisse einer Russin.

Der Eintritt der Nacht, so schreibt eine Russin in ihrem Tagebuch, sonst der einzige Trost der Menschen, die infolge des Hungers und der ihre Kräfte übersteigenden Arbeit ermattet sind, bringt den unglücklichen Sowjetbürgern nur neue, schreckliche Qualen: Beklemmende Angst er­zeugt jeder Laut in der Stille der Nacht, jedes

berliner MMwoch-^ßrse.

Zuversichtlich, aber wenig gebcflert.

«ni .ia September

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Preis« meldete und auch das brasilianische Angebot überwiegend etwas ermäßigt war. Kakao: Loko­ware ist bester gefragt, und namentlich für Sommer-

Wen Sie niemals .,Ich kann nicht backen! Keine Frau sollte das von sich behaupten, denn jede kann es und sogar mit bestem Erfolg, weil mit Dr. Oetkers Backpulver .Backin der Kuchen stets gelingt. Selbst für den Neuling ist es leicht, nach Dr. Oetkers sor: faltig auspro­bierten Rezepten zu backen. Schon die ersten Versuche werden Sie verlocken, Dr. Oetkers

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vor. Auch von sonftigen Veränderungen hörte man nichts. Der Markt bleibt überall fest. Reis: Die Tendenz ist unverändett luftlos, doch wurden die ?reife gehalten. Burmah II loko Oktober 15 sh 3 d, November-Dezember 15 fh 41/ b, Bruch A I loko und später 12 sh IVz d, A II loko und später 12 sh W2 d, Moulmein 000 loko 20 sh, später 20 sh 6 d Siam 000 21 sh 6 d, Pa-na 000 29 sh 9 d. Schmalz: Sm Einklang mit den amerikanischen Forderungen gaben auch hier die Preise bei schwächerer Tendenz nach. Amerikanisches Steamlard 41,65 Dollar, raffiniertes

Erneute Abschwächung der Montanwerke.

An der Nachbörse setzt« sich die Abschwächung fort, insbesondere Montanakrien hatten neue Verluste zu verzeichnen. Gelsenkirchen 70%, Phönix 69(4, Rhein- stabl 54%. Deutsche Erdöl konnten sich zunächst auf 79 erholen, schwächten sich aber später aus 78% ab. Aw Anleihemarkt wurde ungefähr zu Schluhkurfen gehan­delt. Kriegsanleihe 0,2275, Schutzsebieisanleihe 4,92%.

^Berliner Allerlei.

Verlängerte Polizeistunde und Hausfrauenärger

vorgaben war weniger zu fpüren, für den neuen Mo­nat llnd aber bereits Andienungen zum Teil seitens der Mühlen angemeldet. Inlandsofferten auf prompte Abladung waren sehr mäßig. doch blieb auch die Nach­frage vorsichtig. Roggen lag gleichfalls fchwächer, ob­wohl die Auslanbsnotierungen im Gegensatz zum Weizen weniger nachgiebig waren. Käufer fehlten am Markt, fo daß die Prelle nicht unerheblich nachgaben. Gerste unverändett ruhig, Hafer nur mäßig offeriert, aber doch kaum behauptet. Mehl wird von allen Sei­ten viel angeboten, ist aber nicht zu kaufen. Futter­artikel weiter nachgebend. Amtliche Notierung der Mittagsbötte ab Station, Mehl und Kleie brutto einfchl. «ack frei Berlin: Weizen märk. 200205, Ok­tober 221,50219, Dezember 225223, Roggen märk. 146150, Oktober 161160.50. Dezember 170168,50, Sommergerste 206230. Wintergerste 169174. Hafer märk. 172180, Oktober 174173, Dezember 183181: für%100 Kilo: Weizenmehl 70 Prozent 27,2531, Rog­genmehl 21,7523,75, Weizenkleie 10. Roqgenkleie 9, Raps 345, Viktottaerbfen 2631, Kuttererbsen 2124, Wicken 2426, Rapskuchen 15,40, Leinkuchen 2L

Creme: */4 Liter Milch 1 Päckchen Dr. Oetkers

Schokol.-Speisepuiver /jPfd.Zucker,1, Lit.Wasser 50 g Kaffee 7« Pfd. Butter 25 g Palmin

Besserung der norwegischen Krone.

Geringe Schwankungen von Pfund und Zloty. Starke Nachfrage am Geldmarkt.

Oslo setzte feinen Rückgang auch am Berliner Dienstag-Devisenmarkt fort, doch trat im Verlaufe gegenüber dem niedrigen Tageskurfe eine Erholung ein. Vermutungen, daß dieser starke Rückschlag auf Ulllmoglaitstellungen zurückzusühren fei, finden ihre Bestätigung. London lag unter geringen Schwankun­gen etwas schwächer, worauf auch die Londoner Mark- 1 urfe (20,3520,36720,34) Hinweisen. Mailand brök- kelte etwas ab: auch der Zlow war eher etwas schwä­cher. Ter Geldmarkt wies unverändert stärkere Nach­frage auf. Tagesgeld stellte sich unverändett auf 9!4 bis 11 Prozent. Monatsgeld 10y211*/2 Prozent, Geld über Ultimo 10%12 Prozent. Am Privatdiskontmarkt waren die Notierungen unverändert 714 bezw. 7 Proz.

Abbröckclnde Kurse.

Montanwerte schließen bei niedrigste« Tageskurse».

Die Tendenz der Berliner Dienstag-Bötte wurde durch geringe Umsätze der berussmäßigen Spekulation gemacht und kennzeichnete sich als schwächer. Verstim­mend wirkten neuerliche Znsolvenzgerüchte, die aber keine bestimmte Form annahmen. Ferner ist man be­sorgt wegen der weiteren Hinausschiebung der Pakt- konferenz. Auch von dem bevorstehenden Terminver­kehr verspttcht man sich in Bankkreisen zunächst keine wesentlich« Belebung des Verkehrs. Am Montanmarkt schloffen die drei Hauvtvapiere mit den niedrigsten Ta­geskursen: Rbeinstahl 5414 nach 55, Harvener 100 nach 101, Phönix 69% nach 70%. Die übrigen Wette dieses Gebietes folgten, hatten aber nur äußerst geringes Geschäft. Vielfach war die Kursbildung eine Zufäl­ligkeit. Schlestsche Zink gaben 3 Prozent nach, 85. Der gesamte Jndustrieaktienmarkt lag lustlos bei abbrök- kelnden Kurien. Auch Bankwerte schloffen durchweg fchwächer, z. B. Darmstädter 107 nach 108%, Deutsche Bank 108 nach 109, Reichsbank 135 nach 136%. Schiff- kahttsaktien waren nur um Bruchteile abgeschwächl oder behauptet. Der Einheitsmarkt der Jndustttewerte hatte ebenfalls nur geringe Umsätze. Die Haltung war hier geteilt. Heimische Anleihen waren Bei stil­lem Geschäft gleichfalls schwächer. Schutzgebictsanleihe setzten gut behauptet mit 5,12% ein, schwächten sich dann aber auf 4,95 ab. Kriegsanleihe 0,2275 bis 0,231250,2275. Stark angeboten waren seitens der berufsmäßigen Spekulation Vorkttegsbnvothekenpsand- btiefe, die bis über 0,20 Prozent hcrgaben.

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. Da die über verschiedene Unternehmungen wie Gleichen Erben und Rombacher Hüttenwerke umlau­fenden ungünstigen Gerücht« inzwischen richtiggestellt wurden, war die Börse heut« etwas zuoettichtlicher ge- sttmmt. Dies machte sich jedoch wegen Zurückhaltung weiterer Kreise verhältnismäßig wenig bemerkbar, iumal die Anspannung am Geldmarkt anhält. Die Kurse waren zwar gegen den gestrigen Schluß etwas erhöht, aber im Verlaus wirkte die große Geschästs- ffh.e.nachteilig ein. Bet der inneren Widerstands- ahigkett waren leioch Abschwächungen von Belang gegen dte Anfangskurse im allgemeinen nicht zu ver- zeiMnen. Die gestern, stark gewichenen Schles. Zink- - ,« bau-Aktien konnten eine Erholung von ^^3 .Prozent behaupten. Erwähnenswert ist

noch die Besserung der Orenstein und Kovvel-Aktien

?. .und di« der Berliner Maschinenbau-Aktien um r^rr3c?.t- ®on Bankaktien gaben Berliner ^Hgudelsgesellschast um 1 Prozent nach. Schisfahrts- aktten bet geringen Umsätzen z. T. abgeschwächt, so Hamburger Paketfahtt und Sansa um 1 Prozent.

r? n 1 e ''?.? n anderien sich bei geringen 'ft U 8ar nicht. Huvothekenpsandbttese zogen um 510 Pfennig an. Geldsatze unverändett.

Berlin möchte wieder gern Großstadt wer­den, und es siebt ein, daß dies nur zu erreichen ist, wenn sich das Nachlleben weiter ausdehnt- flenan wie es Hamburg und Bremen bisher ge­tan, die Städte, die die Polizeistunde längst bis vier Uhr verlängert haben, fo möchte die Reichs- Hauptstadt die Nacht zum Tage machen Die Gastwirte sieben auf dem Standpunkt, daß die Genießer tn der Nacht doppelt genießen da sie Weine m angeregterer Stimmung konsumieren Weine, die teurer und gewinnbringender sind als iene Traubentropien, die man am Abend schlurft- Auch die Tänzer fangen an, roiebei mobil zu werden und sie dringen auf die Ber- langerung der'Polizeistunde; vor allem wünschen sie die Auihebung des Tanzverboles. An zwei oder drei Tagen darf nicht getanzt werden. Dieses Veto wurde eingelegt, als das Ruhrgebiet besetzt wurde; letzt, da die lieben Franzosen abgezogen sind, erklären die Tanzpaare, es sei kein Grund mehr vorbanden, nicht tanzen zu dürfen. Nun soll anschließend an die Fünf-Uhr-Tees wieder geiazzt werden.....

Was den Hausfrauen neben der schlechten Laune des Ehegesponstes am meisten die Haare weißfärbt, das ist die Perle der Küche. Glück ich isi diejenige Frau, die ohne Perle auskommt und die sich in der Woche nur einmal von der Auf­wartefrau drangsalieren lassen muß. Ein Arzt konstatierte jüngst, daß die meisten Herzerweite­rungen von dem unerhört frechen Betragen der Perlen herrühren. Sicher hat der Arzt einen vergnügten Witz machen wollen, aber ein Körn­lein Wahrheit liegt nun doch tu dem Ausspruch des Herrn Doktor. Sehe ich nur aus mein arme« Weib, so ärgert sich diese tapfere Frau tagtäglich in gleichen Abschnitten zirka acht bis zehn mal Beginn frühmorgens sechs Uhr dreißig, Ende gegen elf Uhr. Wir liegen zwar schon um zehn Uhr zu Bett, aber das Gespräch über die Donna Klara nimmt eine Stunde in Anspruch. Da­rüber ärgere ich mich nun und deshalb hat der Arzt mir erklärt, ich müsse sehr vorsichtig mit meiner Galle umgeben. Dies aber ganz neben­bei; was interessiert sich der Leser, was sich bei uns zwischen zehn und elf Uhr ereignet.

Interessanter ist- jedenfalls die 'Angelegenheit von Fräulein Gretchen Mirgel. Versckwanden da jüngst in einer sogenannten besseren oder vornehmen Familie ein halber Silberkasten und nebenbei noch recht wertvolle Ringe. Die Herrin fragte die junge Dame, Fräulein Gretchen Mirgel, ob sie vielleicht aus Berseben diverse Löffel weg- genommen te. Gretchen erklärte, sie sei ein absolut anständiges Mädchen vom Lande, der Vater habe sechs Kübe, zwei Pferde und mehrere Schweine. . . Sie verbitte sich eine solche Ver­dächtigung. Die Herrin verlangte Einblick in ihren Koffer, aber Gretchen bekam einen Tob- fuchtsansall. Als Madame die Polizei anrufen wollte, nahm Gretchen eine Meißener Porzellan­figur und warf sie der Telephonierenden an den Kopsi so daß eine klaffende Wunde die Folge war. Rasch nahm die Perle ihr bischen Gepäck und wollte über die Treppe hinweg entfliehen. Das Schicksal und zwei Herren faßten sie jedoch noch zur rechten Zeit und nun stellte sich heraus, daß Gretchen unter ihrem Rocke den halben Silberkasten verborgen batte und die Ringe. Das Gericht verurteilte die junge Dame wegen schwerer Körperverletzung und wegen Diebstahls zu zwei Jahren Gefängnis. E. H. ~

Zubereitung des Teiges: Die 3 Eigelb werden mit Wasser, Zucker und Vanillin-Zucker schaumig gerührt und das mit dem Backin gemischte Mehl und Gustin nach und nach hinzugefügt Zuletzt zieht man den Eier­schnee unter unter die Masse und backt bei gelinder Hitze in einer Springform.

Zubereitung der Creme: Von */< Liter Wasser snd dem gemahlenen Kaffee macht man Kaffeeaufguß und bereitet aus diesem, der Milch, Zucker und dem Schokoladen- Speisepulver einen Pudding, den man bis /um Erkalten rührt. Unterdessen rührt man xu Pfund I utter und 25 g Palmin schaumig, ungefähr eine halbe Stunde lang; gibt löffelweise die erkaltete Schokoladen- bpe>se darunter. Den erkalteten .Tortenboden schneidet man in drei gleiche Teile und gibt die Creme dazwischen. Die Oberfläche und Seiten bestreicht man ebenfalls mit Creme und verzier mit dem Spritzbeutel die Oberfläche. Verlangen Sie vollständige kezeptbücher kostenlos in den Geschäften, wenn vergriffen, umsonst und portofrei von JDr. A. Oetker, Bielefeld.

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ro nato rote vor nur oer ortngenoire ®e= 6 s, t*

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