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Kasseler Abendzeitung

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Numm er 221* Einzelnummer 10 Pf-, Sonntags 15 Pf.

Dienstag, 22* September 1925 Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf. 15* Jahrgang

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Meier Neueste Nuchrichteu

Hessische Abendzeitung «M

Entfesselte Knegssmien in China.

Am Rand des Abarunds

Wir klagen un..

Eine Kundgebung der rheinischen Ostmärker.

Dom Botschafter »um Erzieher.

London, 21. September (Pr tvattelegramm.) Aus Tokio wird offiziell die Ernennung des Barons Matsut zum japanischen Botschaf­ter in London gemeldet. Der bisherige Bot­schafter Baron Hayashi, wird weiter in der Hauptstadt Englands bleiben und als Er­zieher des Prinzen Shiskibu wirken.

Ein schicklalsvoller Tag.

Das Kabinett berät über die Einladung.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 21. September.

Unmittelbar nach der heutigen Kabinetts­sitzung werden Besprechungen des Außenmini- ters mit Parlamentariern ausgenommen wer­den, die Dienstag Mittag fortgesetzt werden sollen. Die deutsche Antwort, die etwa am Sonnabend Berlin verlassen soll, wird, ebenso wie die Einladung nur formell und kurzen Inhalts ähnlich wie die Form Briands sein.

der unterdrückten Völker der Erde" ist gebildet, das die Verbrechen des Völkerbundes in alle Welt hinausschreien wird. Der Rus zum Anschluß ergehe an die Deutschen aller Partei­en. Die Verwirklichung dieser Freiheitsidee sei das göttliche Gebot, die erlösende Tat, die Sen­dung, die uns obliege mit dem Ziel: Deutsches Wesen, deutschen Geist der Welt als Fackel zur Vollendung voranzutragen Ein freies, gro­ße s, d e u t sches Volk: Das sei der Sinn dpr göttlichen Wcltordnung. Den Fragern stand der Redner nachträglich freimütig Ri.de und Antwort. -r-

Vor einem Bürgerkrieg in China. lEigene Drahtmeldung.)

London, 21. September.

Reuter meldet aus Tokio, das japanische aus­wärtige Amt habe vertrauliche Nachrichten aus China erhalten, nach denen Krieg zwischen Tschang tsolin und Fengyuhsiang be­vorsteht. Das japanische Kabinett entschloß sich im Falle des Ausbruchs von Feindseligkeiten in China, neutral zu bleiben. In diesem Falle würde die Zollkonserenz nicht stattfinden.

Nach Hause gehn wir nicht*

Verlängerung der Polizeistunde?

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 21. September.

Ein Berliner Blatt will erfahren haben, daß Mitte dieser Woche die Verlängerung der Poli­zeistunde über ein Uhr bekannt gemacht werde. Auch die Beschränkung der Tanztage soll, wie das Blatt wiffen will .aufgehoben werden.

rung vorgeschlagen wurde, 7. Statistische Aus-, Dortmund, 21. September. Bei einer macot- künste über den Handel mtt Kriegsmaterial. vollen Kundgebung des Deutschen Lstbundes Im

Frankreichs Sterne steigen.

Rach Wiedereroberung des Rifs.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 21. September.

Im MaroNobericht heißt es: Beide Ufer des Werghafluffes werden gesäubert und der Feind nach Norden zurückgetrieben. Die Branes ziehen sich allmählich in ihre Ortschaften zurück. Die Ossenswe ist mit geringen Verlusten durihgeführt worden und hat schon zur Wiederbesetzung fast des gesamten früheren Gebiets geführt. Dieser Erfolg macht sich schon jetzt in ganz Marokko be­merkbar. Das Vertrauen in die Macht Frank­reichs kehrt zurück. Von Abd el Krim will man nichts wisse«. Im Vorgelände der spanischen Stellungen wurden feindliche Truppen zerstreut.

Und die Lösung?

Das heutige Riesenprogramm in Genf.

(Eigener Jnformatwnsdienst.)

Genf, 21. September.

Die Tagesordnung der heuttgen Vollver­sammlung des Vötterbundes umfaßt folgende Punkte: 1. die Lage in China, 2. die Arbeiten der Hygiene-Organisationen, 3. Der finanzielle Aufbau Ungarns, 4. Der finanzielle Aufbau Oesterreichs, 5. Arbeiten der Verkehrs-Organi- satwnen, 6. Abänderungsantrag zu Artikel 16 des Paktes wie er von der brittscken Regie-

französische Delegation sich unnachgiebig zeigen; ie kann keine Verpflichtung unterschreiben, die Frankreich nicht in der Lage wäre, zu halten. Das ist eine Ehrensrage, und sie kann Frankreich nicht verpflichten, daß es seinen Alliierten mehr zahlt, als es von seinen Fein­den bekommt. Das zweite ausschlaggebende Ar­gument ist eine Frage der Gerechtigkeit.

(Eigener Drahtbericht.)

Gens, 21. September.

Der britische Obrrkommiffar in Bagdad tritt mit, daß türkische Streitkräfte erneut die Brüs­seler Demarkationslinie überschritten und die Einwohner von zwölf Dörfern verschleppt haben. Zahlreiche Greise und Kinder sollen er­mordet worden sein. Die Absicht des Völker­bundrates in der Mossulfrage das Haager Schiedsgericht anzurufen, wird in L o nd o n unfreundlich ausgenommen. Ein Blatt schreibt: Wenn man bedenke, daß diese Frage nun schon über ein Jahr in den Händen des Völkerbund- rates liege, so könne man die jetzige Entscheidung nur als Impotenz bezeichnen. England könne entweder schützen, oder aber eingesteben, daß es seine Verpflichtungen nicht mehr halten könne.

Gebt uns frei!

Wulle wirbt in Kassel für die Unterdrückten. Einer her führenden Geister der Nationgi- fozialisten, der Abg. Rein«. W n l l e - Berlin, warb gestern abend im Mnrhardfaal in einer breiteren Ocsfentlichkeit nm neue weltweite be­stechende Ideen, die ans den Wirtschaftskrisen und vokinscheu Nöten der Seit den Weg in hellere Zukunst bahnen sollen.

Stresemanns Thesen, daß durch Da­wes p l a n und Sicherheitspakt Wirt­schaft und Politik konsolidiert seien bezw. werden sollten, wurden in geschickter Rethorik und Dialektik vom Revner ad absurdum geführt: Schon am Ende des erstenSchonjahres" stehe man am Grabe des deutschen Wiederaufbaues: Stinnes stranguliert, Krupp droht ein glei­ches Schickssal; Stillegungen, Entlassungen las­en noch Schlimmeres befürchten. Statt des Preisabbaus sei schon in absehbarer Zeit eine ungeheure Teuerungswelle zu er­warten, denn die Milliardenschuld der Eisenbahn ür Reparationskonto und Verkehrssteuern, die 125 Millionen der Industrie, die 250 Millionen der Landwirtschaft zur Abdeckung der Dawesla­sten würden Tarif-, Steuer- und damit Preiser­höhungen unvermeidlich machen. Die Reichs­bahn selbst müsse nach Veräußerung der Vor­zugsaktien durch Verluste der Stimmen im Vor­stand ans Ausland verhökert werden: Der bübischste Streich des Weltkapitals, durch Entzie­hung dieser Metallbasis der Aufwertung das Rückgrat zu brechen. Schon hat der Finanzmi­nister gestanden, was im nächsten Jahre werden soll, weitzkein Mensch. Die leitenden Par­lamentarier und Minister erklären den Plan für unerfüllbar und revisionsbedürftig.

Genau so haltlos sei der im Kopfe des engli­schen Botschafters d'Abernon entsprungene Sicherheitspakt, in dem wir mit der großen Geste des Edelmuts auf urdeutsches Land ((Elsaß-Lo- tkringen itfto.) verzichten sollten. Die von England verheißene Rückgabe von Danzig und Pomerellen sowie das garantierte An­recht auf Qberschlesien blieben blauer Dunst. Po­len verband sich dafür schleunigst mit der Tschc- chei. Das Ministerium aber baute auf Polens wachsende Einsicht. Die Preisgabe des Elsaß bedeute die der nationalen Ehre, eines unschätzbaren Machtmittels, das Frankreich den Raub des Elsaß mit Zustimmung der ganzen Welt eingetragen habe. Unser Verzicht werde dem Autonomiestreben der Elsässer den Todes­stoß versetzen. Der Bruch dieses Staatsaktes würde abermals daS Weltkapital gegen uns mo­bil machen.

Der Völkerbund sei ein Räuberbund z. T. lebensunfähiger Staaten zur Sicherung des gestohlenen Gutes. Unter dem Beifall der gan­zen Welt sollten wir uns gegen dieses Gelübde für den wahren Völkerbund des Selbstbestim­mungsrechtes einsetzen. Die uns schon jetzt zuge­dachten Mandate über unsere Kolonien seien nur ein neues Erpressermtttel, um uns die wie­der aufgemöbeltcn Reiche nach Belieben . . . auf : Reparationskonto abnehmen zu können. Die uns . heute noch zujubclnden tausend Millionen Schwarze und Gelbe wandeln sich n a ch Einttitt in den Bund zu Todfeinden. Dabei wird China nach fünf Jahren der große nationale ' Einheitsstaat sein, den die 315 Millionen In - : der auch anstreben. Gandhis gigantische Ar­mee steht bereit und . . . steht (heute noch) zu uns. Die Araber (Abd el Krim), Drusen, 3sia- habiten: Wir haben ein allergrößtes In­teresse an der Erstarkung der Bewegung. In Eu­ropa die Bulgaren, Makedonier »die weniger Kommunisten als Rationalisten sind) Kroaten, Magyaren. Ukrainer, ste haben alle den einen Feind: Völkerbund und Entente.

Diese zwei Drittel der Menschheit gilt cs , diplomattsch, propagandistisch zu organisieren, . denn es gibt keine nationale Minderheiten, son- ! der» nur unterdrückte, vom Mutterstamm losgerissene Volksteile. EinKuratorium

Mn G'Mmss für GhiNl» Chamberlains Weisungen an die Delegierten.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 21. September.

In einem Brief Chamberlains an die gestern abgereisten britischen Vertreter zur chinesischen Zolltarifkonferenz heißt es: Die Aufgabe der Konferenz werde eine Reform des chinesischen Fiskalsyftems sein, die dem internationalen Handel ausreichende Sicherheit und Ermutigung gebe und dadurch China eine größere Aktions- reiheit ermögliche. Die Frage der erterritoria- len Rechtsprechung werde die Konferenz nicht zu prüfen haben; aber die Regierung stehe den chinesischen Wünfchen in dieser Richtung sym­pathisch gegenüber. Die diesbezügliche Kommis- ion falle alsbald mit ihrer Arbeit beginnen. Sine der Hauptschwierigkeiten in China sei das Fehlen einer starken Zentralgewalt. Es müßten also Garantien für die Zugeständnisse der De­legierten gefunden werden. England wünsche die Herstellung eines einigen und unabhängigen Chinas, in dem Ordnuna u. Wohlstand herrsche.

ÄN Volens Rachen.

Wie man die Deutschen hinausjagt. , Von

Dr, Paul Rohrbach.

Unter den Brutalitäten, die dem Deutschtum in den abgetretenen Gebieten von Posen und Westpreußen seit sechs Jahren fortdauernd zu­gefügt werden, ist die kürzlich erfolgte Schließ­ung mehrerer Schulen eine der schlimmsten je vorgekommenen. Der deutschen Bevölkerung im polnischen Staat ist durch internationale Ver­träge und durch die polnische Verfassung das Recht aus deutsche Schulen gewährlei­stet. Weder die Polen noch die Mächte noch der Völkerbund kümmern sich einen Deut um ihre Verpflichtungen, um ihre Garantien und um die deutschen Rechte. Die Polen führen offen den Vernichtungskampf gegen das Deutschtum und seine Schulen und Hohnlachen, wenn mau sie an den Völkerbund erinnert. In Genf be­findet sich jetzt eine deutsche Abordnung aus Polen, um wegen des Landraubes Beschwerde zu führen, der an deutschen Eigentümern unter der Fittion einer gesetzlichenBodenreform" be­gangen werden soll. Als Posen und Westpreu- ßen, dazu kleine Stücke von Pommern und Nie- derfchlesten, mit der Hauptmasse ihres Areals an Polen abgetreten wurden, lebten aus dem ver­lorenen Gebiet rund 1,1 Millionen Men­schen mit deutscher, rund 1,7 Millionen mit polnischer und etwas über 100 000 mit' kassubi- fcher Muttersprache. Zwei Jahre später, 1921, die erste Volkszählung im neuen Polen stott- fand, wurden in den ehemals deutschen Gebie­ten noch 530 000Richtpolen" gezählt, worunter in diesem Fall so gut wie ausschließlich Deut­sche zu verstehen waren.

Bromberg z, B. war 1918 eine fast rein deutsche Stadt mit etwa 80 000 Einwohnern. 1921 hatte sie rund 58 000 polnische und rund 31000 deutsche Einwohner. Aehnlich war die Verschiebung in Thorn, und noch weit stärker in Posen. Von 1921 bis zur Gegenwart sind aber die Verluste des Deutschtums noch viel größer geworden. Sie sind ziffernmäßig nicht genau erfaßbar, aber nach sachkundiger Schät­zung von deutscher Seite in Polen gibt es in dem einstigen Posen und Westpreußen heute nur noch etwa 250000 Menschen mtt deutscher Muttersprache. Dieser verbliebene Rest sind diejenigen, die sich trotz aller Verfolgungen zum Deutschtum bekennen und die durch Grund­besitz, städtischen und ländlichen, mit dem Boden verwachsen sind, auf dem sie geboren und er­zogen wurden. Gegen ste richtet sich jetzt der wütend e Endkamps (so lieben die Polen zu sagen). Das Schreckgespenst, das den pol­nischen Verfolgern vorschwebt, ist eine Revi­sion des Versailler Friedens, bei der die Zerreißung Deutschlands durch den so­genannten polnischen Korridor wieder auf­gehoben werden könnte. Darum wollen ste wo­möglich die letzten Deutschen zum Lande hin­austreiben, damit es dann heißen kann: Hier

ist rein polnischer Boden.

Um nun den deutschen Grundbesitz zu ver­nichten, befolgt Polen erstens die Praxis der Li- cmidationen, d. h. der zwangsweisen Enteignung Deutscher unter irgendwelchen nominellen oder speziell für den Zweck geschaffenengesetzlichen" Vorwänden, und zweitens die sogenannte Bo­denreform. Diese hat nach ihrer formellen Begründung den Zweck, einen gesunden kleinen und mittleren Grundbesitz aus Kosten der Groß- güter zu schassen. Rigorose Liquidatton jedes faßbaren deutschen Eigentums, rücksichtslose Ausweisung «ll-r Optanten, Ablehnung aller Eingaben um Verleihung der polnischen Staats» ongehörigkeit an Nichtpolen, Zurückweisung al­ler etwa sich erhebenden Versuche des Völker­bundes ober reichsdeutscher Stellen, Milderun­gen zu erreichen: Aus bteje Weise sagt das Programm, könne das Deutschtum in Po,en und Pommerellen (Westpreußen) b,s zur Bedeu­tungslosigkeit hernntergedruckt toerben. Kommt nun noch bie Bodenreform hinzu, so hof­fen die polnischen Chauvinisten das Jdealzieh die «annähernde Ausrottung, zu erreichen. Das Einzige, was Polen, Tschechen, Rumänen, Ju­goslawen usw. bei ihrer Gewaltpolitik gegen die deutschen Minderheiten etwa hätten furchten können, war ein Sitz Deutschlands in der Vol- kerbundkommission, in der bie Minderheit-be- fchwerben geprüft werden. Dieser Gefahr t durch den Genfer Geheimbeschlux uoer bie Fernhaltung Deutsch lau d s aus der betreffenben Kommission ein Riegel borge, cho- ben worben. Deutschland! so nimmt man an, wirb, wenn es in den Völkerbund eintritt stillschweigend unter dem Joch jener Ausschluß­bestimmung hindurchkriechen, und dann kann ruhig wenergewirtschastetc werden wie bisher

AuchSprmien imVormarsch

Abd el KrimS Hauptquartier verlegt.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 21. September.

Havas berichtet aus Fez: Die Spanier find vorgerückt und sollen einen Punkt zehn Kilome­ter von der Rordgrenze des Gebiets der Gesnaia erreicht haben. Ristruppen sammeln sich bei B o- kayes, um den Kamps gegen die Spanier aus- aiu..^mc.i. Bei der Landung der Spanier sol­len die Reni Uricigel sehr große Verluste gehabt haben. Infolge des französischen Flieger- Bombardements ist die Stadt Scheshauen ge­räumt worden und der Bruder Abd el Krims hat fein Hauptquartier nach Tazritt verlegt Vom mittleren Frontabschnitt werden neue Un­terwerfungen gemeldet Aus Anordnung Abd el Krims sind einige Vornehme aus dem Stamme der Peni Enyala. bie beschulbigt wurden, sich unterwerfen zu wollen, nach Targist weggeführt worben. Die Branes haben die Tsul angegrif­fen, die sich in der Gegend von Tembert unter­worfen hatten, find aber zurückgewiesen worden.

Frankreichs Schuldentrick.

Wird Amerika drauf reinfallen?

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 21. September.

Ein Mitglied der Schuldenkommission be­richtet an Borb derParis": Die französische Kommission wirb Zunächst formell von neuem Frankreichs Kriegsschulden in Höhe von 2933 Millionen Dollar anerkennen und weiter konkrete Abzahlungsvorschläge machen, und das amerikanische Volk würde nicht bas amerikanische Volk sein, wenn diese Vorschläge keinen Ein­druck machen sollten. I« Mei Punkten wird die

Mit der Polittk beB Terrors gegen die Schulen will man die Eltern zur Verzweiflung bringen, so daß sie sich schließlich von ihrem Besitz, ihrem Erbe und dem Heimatboden trennen, um nach bem Reich zu gehen unb beutsche Schulen zu suchen, bamit bie Heranwachsende Generation Deutsch bleiben I frechen und denken kann.

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Nur nichts überstürzen i

Berlin, 21. September. (Privattelegramm.) Der hiesige tschechisch-slowakische Gesandte teilte heute dem Außenminister Stresemann mit, daß die tsschechisch-slowakische Regierung bereit sei, in Verhandlungen über den Abschluß eines deutsch-tschechoslowakischen Schieds­vertrages in aller Kürze einzutreten.

Greuel im Orient.

Die Türken rächen sich an Mofful.