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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonntag, 13. September 1925

15. Jahrgang

Einzelnummer 10 $t Sonntags 15 Pf.

-

Die Einladung soeben nach Berlin abgesanbk

ÄSflÄüffi- Abd el Krim fließt in Bit Berge

Paris, 12. September.

Der Aimke springt über

zu

den war, und kassiert

einen (!) Dollar Abschlagszahlung

gen bisher Wnterbkieben. weil die deutsche Re­gierung nicht genügend über die Beschlüsse der alliierten Staatsmänner in Genf unter­richtet worden ist. Immerhin sind die Parla­mentarier der Meinung, dast der Reichskanzler sich jetzt auf das eingehendste zu informieren und die erforderlichen diplomatischen Schritte einzu­leiten hätte. Gerade fetzt, wo die alliierte Ein­

ladung jeden Augenblick in Berlin eintreffen kann, müsse etwas geschehen, um die erregte öf­fentliche Meinung zu beruhigen.

Tagen des Oktober ftattfinden, während Uver den Ort der Konferenz noch nicht endgültig be­stimmt worden ist, da die Antwort Mussolinis bis heute noch nicht eingetroffen ist. Britznd ist heute Vormittag im Auto nach Paris abge­reist, wo er mit dem deutschen Botschafter über die Einzelheiten der Konferenz verhandeln wird.

gedrückt wegen des britischen Entschlusses, bei dem Rheinlandspakt alle Verhandlungen über den Osten auszuschalten. Aber in diesem Punk­te stehe die öffentliche Meinung Englands hin­ter Chamberlain. Sogar die versuchsweise vor­gebrachte Formel, wonach im Falle eines eintre- tcnden oder drohenden deutsch-volnischen Konfliktes die Verantwortlichkeit für die! Anordnung von Sanktionen oder die Ge-

Allein auf weiter Flur.

Polen vom Slcherheitspakt ausgeschlossen.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 12. September.

nehmen. Infolge der Abwesenheit des Kanzlers?etl der Rest in den Mülleimer geworfen wird, ist allerdings in Berlin eine ziemlich untlore etne Familie, die dabei glücklich und zufrieden S i t u a t: o n entstanden, die sich sehr ungünstig tc&t und sich um ihre Schuldenlast von nahezu auswirken muß, wenn nicht schleunigst eine un- iweitausendDollars nicht die gering- zweideutige Stellungnahme der Regierung er- iien Sorgen macht. Ihre gegenwärtige Woh- folgt. Eine solche Stellungnahme ist nach den nungseinrichtung ist und das ist für Amerika Mitteilungen der offiziellen Stellen nur deswe- besonders bezeichnend die dritte in ihrer zehnjährigen Ehe. Die beiden ersten Einrich­tungen sind zwar schon längst auf den Müll ge­flogen, aber noch lange nicht abgezahlt. Jede Woche kommt der Vertreter des Geschäfts, in dem die erste Wohnungseinrichtung gekauft wor-

Vor einer Katastrophe im Rifkrieg?

Paris, 12. September. Nach einer Havasmeldung aus Madrid soll Abd el Krim «ach Sidi Eberke geflüchtet sein. Die Meldung ist von anderer Seite noch nicht bestätigt.

Ein diplomatischer Berichterstatter schreibt den gestrigen Erklärungen Chamberlains inj Genf: Die Außenminister Polens und der Tschechoslowakei seien ziemlich nieder

gar lieblich eingegangen sind. Freilich, den vom Champagner gallischer Beredsamkeit Entzünde­ten stach nur die faszinierende Außenfassade ei­nes unter dem Völkerbundszepter geeinten Eu­ropa in die Augen. Denn was haben sie bei einer ewigen Garantie der gegenwärtigen Macht­verteilung zu verlieren! Aber dem deutschen Mi­chel grinst hinter dieser schwungvollen Rethorik das Medusenhaupt staatlicher Ohnmacht und jahrzehntelangen I r o n d i e n st e s für den Götzen entgegen, dessen Sturz das schwere Opfer des Rheinlandpakts letzten Endes erzwingen soll. Denn was soll ein Riesenheer an Rhein und Saar, was soll das leere Gefasel materieller und »moralischer" Entwaffnung, wenn der .broncene Reis* unverletzbarer Grenzen dort auf­gerichtet worden ist? Was hindert ein in eherne Paragraphen gezwängtes Europa noch, sofort zur Weltabrüstungskonferenz und zur Ablegung der Waffen zu schreiten? Welch trostloses Ar­mutszeugnis, wenn der Schwäger PainlevS im Schatten des Straßburger Münsters erklärt, das Unrecht von 1871 habe Frankreichs Friedensini- tiative gelähmt! Wo der geächtete, zehnfach ge­fesselte deutsche Märtyrer jetzt noch einmal die wundgeriebenen Arme zur Rettung des Konti­nents ausstreckt. . . Spottet seiner selbst und

Aus Madrid wird amtlich mitgcteilt, daß die Truppen des Frontabschnittes von Tetuan wahrscheinlich heute ihren Vormarsch gegen den Feind bei den spanischen Stellungen süd­lich von Benihozmar wieder aufnehmen wer­den. Die Lage im Abschnitt Alhucemas ist unverändert. Flieger hätten erkundet, daß drei große Stämme sich in großer Zahl ins Innere zurückziehen. Bei Bokoza habe man zahlreiche weiße Fahnen bemerkt. In der vergange­nen Nacht habe sich der Feind dem Vorgebirge von Morro Nucvo genähert, sei aber bemerkt und gleich zurückgetrieben worden. Eine spa­nische Truppenabteilung rückt südlich vom Plateau von Gurgous langsam vor.

weiß nicht wie.

Doch lassen wir diesen typischen Vertteter ei­ner .glorreichen" Nation, die noch nie, solange die Welt besteht, sich ohne Hintergedanken mit Taten statt mit Worten für die Verbrüderung unter den Nationen eingesetzt hat (dieser Tage har man sogar einen von überschivenglicher deutscher Großmut gestifteten Kranz vom »Grab des unbekannten Soldaten" wieder entfernen müssen). Dem Phantasieprodutt französischen Geblüts, dem Genfer Mrotokoll, hat denn auch der trefflichere Monokelschütze Chamberlain den zweiten und letzten Fangschuß versetzt und den Herriot-Macdonaldschen Zwitterbalg, der mehr Kriege zu erregen als zu vermeiden angetan war, in die ewigen Jagdgründe beför­dert. Als Mann der Praxis schlägt er anstatt der Generalvollmachten des Prowkolls die sehr viel gangbarere Methode von einzelnen Son­de r a b k o m m e n für gefährdete Staatsgebiete vor, die außerdem einen rein defensiven Cha­rakter haben sollen. . . Abgesehen davon, daß diese Erleuchtung deutschen Hirnen entsprungen ist, hat man sich ja auch längst hinter den Genfer Kulissen auf diese, von den Londoner Juristen nochmals korrigierte Lesart festgelegt. Fragt sich nur, wie die große Ministerkonserenz, die durch Einbeziehung Italiens hinausgezögert wurde, sich mit den schroff auseinander prallenden Völ-

Nummer 214. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.

Wenn man Frankreichs Schönredner Pain- leve Glauben schenken könnte, hätte sich die Furie Marianne in einen sanften Engel mit der Friedensfackel verwandelt, der einer von finste­ren Wahn- und Rachegeistern besessenen Mensch­heit zu den Türmen der Sehnsucht voranleuch- tet. Seine Lippen sind in Gens und Straßburg

nehmigung zum Einmarsch der französischen «t= widerstehen! Der

mee in das entmilitarisierte Rheinland der 6riJ*1 e'" pcf!en

«ifchen Regierung überlassen bleiben sollte, wür- "/ulle u"d Fülle gewohnt Er versteht en> de von Großbritannien und dem britischen Reich njcL ~ etnzuschrank.n, und er will es auch als unannehmbar und gefährlich empfun-* den und abgelehnt worden sein.

Die (Sinlabung unterwegs.

Heute abgesandt. Dienstag überreicht.

(Privat-Telegramm.)

Genf, 12. September.

Heute vormittag ist nun endlich die vielbe­sprochene Einladung an die deutsche Regierung zu der Konferenz über den Sicherheitsvakt nach Berlin abgegangen. Sie wird durch den Ber­liner französischen Botschafter Margerie und zwar erst am Dienstag in Berlin überreicht werden. Die Konferenz wird nun in den ersten

Än»«tarapretle:Eiildetmtlche(S«fchäftsairzetgentjetleÄjPfL.auswärtige GelchäftS- ameigen ZeUe W Vla.. ifqmiltenaruetaen öetle 20 ¥fq, Kleine Anzeigen 0aS Wort an BieZette 76 P,g. Offertgebübr 10 Psg. (bei dufenög. bei Offerten

uiechnungSbeträge flnb innerhalb 5 Tg. ,u befahlen. Maßgebend ist der Kurs deS Zahlunasiages. Für die Richtigkeit aller durchKernfvrecher auiaegebenenAn. »eigen, sowie für Aufnadmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden. Kür n^M^«^^dttonb.lchwiettsemSatz 100 Pro^ Aufschlag. Druckerei: Schlachthof. straffe 28/80. ®efd)äft8fteöe: Köln Str.6. aegeniib.der Svohrstr. kt-ernsvr.!>8t u. 852

dort eine Zw iattelle ver tzüominwVo "ehmen. Es ist eben ein geradezu glücklich zu

taefiffen teh nlttti n ! I Amerikaner beseelt, ein Leichtsinn, um den ihn

gung deren tzauvtauartiere«VA« m!t irdischen Gütern gesegneten Durchschnitts- befinde't entdeckt ünd aukaet^ Amerikaner beseelt, ein Leichtsnn, um den ihn

fei baSerfte®n«Xn in dieser Hinsicht schwerfälligere, weil kor-

n Gfiina ihre m ieHer veranlagte Deutsche fast beneiden könnte,

f ihr An r h L r»i " f- dl- malay. Ich kenne beispielsweise eine Familie, die ganz ^che^al^nn, c 1 schon setzt äußerten. | modern eingerichtet ist, deren Mitglieder stets nadt der neuesten Mode gekleidet gehen, bei de-

Auf Abzahlung.

Amerika, das Land der Schuldcnmacher.

Beneideuswerter Leichlstnu. Villa und Auto ... allesaus Borg". Sie verlaßen sich aus ... die Kinder. In Sans und Braus mit Riesenschulden. Aus der Flucht vor dem Gläubiger. Ein Dollar die Woche. Sparsamer Neuling. Die Nächste Geueratio«.

Rewyork, Anfang September.

Während zu normalen Zeiten in Deutschland ein Mensch, der säst sein ganzes Leben hindurch iticht aus den Schulden herauskommt, als leicht­sinnig betrachtet wird, nimmt man in den Ver­einigten Staaten das Schuldcnmachen keines­wegs tragisch. Für den Einwanderer aus Deutschland ist es geradezu unfaßlich, mit wel­chem Leichtsinn hier vom Durchschnittsmenschen gewirtschaftet wird. Man wird mit Familien bekannt, die ihr eigenes Häuschen für unsere Begriffe luxuriös eingerichtet haben, die ihr

wieder übergeslossen von Milch und Honig der Versöhnungsbeteuerungen, die dem andächtig und weihevoll gestimmten Völkerbundparquett

Auf der Flucht nach Norden.

Die Franzosen dringen am Werga vor.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 12. September.

Laut Havasbcricht ist es den französischen Truppen gelungen, die nördliche Anhöhe des Werga und die früheren französischen Posten im Gebiet der Beni Zerual zu besetzen. Die Lage an der Wergafront ist außerordentlich günstig. Ueberall haben die französischen Truppen den sich entgegenstellenden feindlichen Widerstand überwunden. Der Feind zieht sich rasch nach Norden zurück. Die Truppen des

kerintereffen abfinden wird.

kerinteressen abfinden wird. In letzter Stunde hat sich gestern sogar noch einmal ein glänzen­der Franzosenredner für das Genfer Protokolls ins Zeug gelegt, das Chamberlain schon zwei- mal zu Grabe geläutet hatte. Noch haben ayo Herriots Freunde den Gedanken nicht aufgegc- ben, mit Hilfe ihrer Lieblingsideen die Welt am Gängelband ,u führen. Wo aber, so fragt man sich heute schon im ganzen Land, bleibt die Stimme der Berliner Staotslenker, in dieser weltgeschichtlichen Auseinandersetzung? Auch wenn noch kein offizielles Echo bis hoch in die Rordseeiensamkeit zur Teilnahme an dem gro­ßen Ministerduell gedrungen ist, das Volk harn eines erlösenden Gegensignals aus all die Frre- densfanfaren der letzten Wochen.

Und noch eine andere, lautere Fraqe schwebt heute auf aller Lippen. Gewiß hat die Regie­rung greifbare Erfolge der Preisabbau­aktion erst für den 1. Oktober zugesagt. Aber, so zweifelt man ungeduldig, wird die drohende Haltung gegen die Kartelle, wird das gutwillige Versprechen der Produzenten, Kalkulationen und Verdien st spannen nachzuprüsen, die billigeren Zinssätze ... werden sie tatsächlich zum Ziel führen? Oder meint man, daß mit dem Stillstand der Preisbewegung schon etwas geschehen sei? Warum ist nicht schon jetzt trotz der gesunkenen Getreide- und Meblpreise das Brot schwerer oder billiger geworden? War­um hat man überhaupt um die Ursachen der Vetteuerung bis jetzt berumaeredet, statt sie bei den Hörnern zu packen? Keiner will daran schuld sein. Aber das Geheimnis muß doch bei

ein. Wenn man ihn kommen sieht, werden schnell die Vorhänge heruntergelassen, und man tut so, als ob niemand zu Hause sei. Den Kauf­lmann, bei dem man die Waren täglichen Be- I darfs kauft, und die man sich überdies von ihm

>ns Haus schicken läßt, muß man alle vier bis fünf Wochen wechseln, weil er nicht länger Kre­dit gewähren will. Tas alles vermag aber diese Familie keineswegs aus der Ruhe zu bringen. Von Zeit zu Zeit zieht man eben in ein an­deres Stadtviertel, es ist Sache des Gläubigers, die neue Adresse ausfindig zu ma­chen. Merkwürdig ist, daß in Amerika die größ­ten Schulden in Zeiten wirtschaftlicher Blüte gemacht werden, wenn jedermann gut verdient, und wenn es Arbeit in Hülle und Fülle gibt. Tann blüht auch das Geschäft bei allen Verkaufs- firmen, die zum großen Teil an dem Leichtsinn mancher Familien mitschuldig sind. Wohnungs­einrichtungen, Autos, Kleider, werden mit ganz geringer Anzahlung angeboten: der Rest kann tn Raten ab gezahlt werden, vielfach zu dem minimalen Sih von einem Tifllar in der Woche. Wer kann da wohl widerstehen! Der

Die «aiieler Neuesten Nachrichten erlebe in en wöchentlich techSmat nachmittag« Der Abvnnementtzvreir betragt für den Monat 2. Mk. bet freier Zustelluno in« Haus, in der Geschäftsstelle abaedolt 1.80 Mk. Durch die Po» monatlich 2.00 Mk Zu»e"un««sebüdr. Verla« und Redaktion Schlachtbofstraffe 28/3(1 Serokvrecher Svi und 952. Für unverlanat etnnefanbfe Beiträge kann die Re- daktton eine Berantzvortuna oder Gewäbr in feinem Falle übernehmen Rück- »ablunfl de« BezugSgeldes oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Cieferttno ist ausgeschlossen. Postscheckkonto Frankfurt a. Main Nummer 8380

Reichskanzler heraus?

Ein Vakuum in der Reichshauptstadt. (Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 12. September.

An der letzten Kabinettssitzung haben die Reichsministcr Tr. Geßler, v. Schlieben, F r e n k e n und Grok K a n i tz teilgenommcn. Auch der Verkehrsminitzer K r o h n e ist in Ber­lin, während Lutbe-Stresemann von ihrem Nordseeurlaub noch nicht zurückgckehrt sind. Doch hat di»s auf b:e Paktpolitik keinen Einfluß gehabt, da außer einer sehr reserviert gehaltenen Anfrage an daS Berlinre Auswärti­ge Amt, die sich auf die Wünsche Deutschlands hinsichtlich der Einberufung einer Au­ßenminister - Konferenz bezog, bis zur Stunde absolut leiste positiv gehaltene Mitteilung bei der Reichsregierung vor­liegt. Dir demokratischen Blätter üben an der Haltung des Außenministers und des Reichs­kanzlers ziemlich sch r o f f r Kritik. Es fei un- verantwortttch, daß Dr. Luther und Dr. Strese- mann es immer noch ni<* für nötig gehalten hätten, nach Berlin zurückzukehren und die Füh-

Er muß alle Bequemlichkeit haben, die ihm das Leben hier so leicht bietet, vielleicht ge­rade darum, weil es d-m amerikanischen Leben Auf dem Bahnsteig. I die das Leden in Enrava ^mit ^einrn^billifleri «- wieder,,»,. - «»,»»,» i »ESÄ}; ÄÄ (Eigene Drahtmeldung.) sind meistens noch nicht lange im Lande. Sie

Paris 12 Sevtember ?"den noch den Svarsamkeitsttieb von Europa

Mi»,«er-.-«-.», »ZT ««.Mit,

!* ü.li!eiaeae». schuldenireien Häuschen und -um eine-

f f hat er Journalisten erklärt, ich glaube, daß neu Auto gebracht haben, wa« vielfach den Neid wir m Gens m em Zettalter der Arbeit und der Nankees wachruft, die dann behaupten die > rkl i ch u ng emgetrelen sind. Einwanderer rafften das ganze Geld zusammen

Aus Atx-les.Batns wtrd gemeldet, daß Bald- und nähmen so den H-ergeborenen die Erist^nr- w,n m Montaa in Paris bleiben w'rd. Möglichkeiten. Dabei liegt das Geheimnis des

Generals Billotte rücken an der Front von Taura vor und haben am Sker wieder Fuß ge­faßt. Ein zweiter Bericht besagt: Die Fran­zosen haben auf den beiden Flügeln nördlich des Wergaflusses angegriffen und Zerual bzw. Tafrant überflügelt. Freitag früh 8,30 Uhr besetzten die vorgeschobenen Truppen die Linie Dschebel-Metzned-Meßkikad-Sidi-Li- man und Ascherkane und im Osten Sahela und Aschaich, die Bergkuppe von Afiar sowie Sker. ------------- ,.. .... ...

* I eigenes Tourenauto besitzen, und man hält sol-

Keine Schlappen In Syrien. Leute für werweiß wie begütert. In Wirk-

~ . , . . _ ... . x Iidjtett haben titele solcher Familien aber nur

"ns »r; cin Bankguthaben, das selten die Höhe von hun-

auS Bk'rut, alle Nachrichten fcert Dollars überschreitet. Das Häuschen, die

^"umung Esras durch die Franzo- Möbel, das Auto - alles ist aus Ab zah- fit wrlufltetta Kampf sind lung gekauft und noch nicht beglichen. So- vollkommen aus der -uft gegriffen. fern den Ernährer nicht etwa eine Krankheit um

1 seine Stellung bringt, so fließt das Leben einer solchen Familie meist auch ruhig und glatt da- m . hin, bis die Kinder erwachsen sind, worauf

Malaycn als Europasetnde. die Eltern dann ihr Heim sowieso verkleinern

(Eigene Drahtmeldung.) I oder es den verheirateten Kindern überlassen,

London, 12. September. bic die l e i e n Abzahlungen überneh- Rach einer ffUethnnn nilS ;» men und dann ihrerseits neue Schulden auf»

S ^--»a/ldung °us Sing apor-istIehmen. Es ist eben ein geradezu glücklich zu

einigem guten Willen zu lüften und ... aus der rung der Amtsgeschäfte wieder in die Hand zu »en ein Huhn nur einmal aus den Tisch kommt,

bürgermeister hat, weil ihm der Regie­rungsgaul zu langsam trottet, schon zur Selbst­hilfe gegriffen, kauft und schlachtet jetzt sein Vieh selbst und gibt es zu angemessenen Preisen an die Verbraucher ab. Ob's Hilst? Jedenfalls besser, daß etwas geschieht, als daß sich in brei­ten Volksschichten das Gefühl einnistet, die Be­hörden setzten nicht das Aeußerste ein, um ihnen bei den keineswegs mit der Teuerung gestiege­nen Löhnen das Existenzminimum zu gewähr­leisten. F. R.