Hessische Abendzeitung
Freitag, 4. September 1925
Nirmmer 206. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.
Einzelnummer 1» Pf, Sonntags 15Pf. 15. Jahrgang
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Kasseler Neuesie Nachrichtea
Kasseler Abendzeitung
Loebes Appell an das Vellgewiffev.
Fol-
Paris, 3. Septemb-lr.
der Böller. Wird ein sechzig Millionenvolk
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von der Ueberlegenhett und den Boi
Unter den Ausstellern find diesmal auch suyH
Das goldene SeKalter.
Eine abgesagte Friedensrede Lüdeö. (Privat-Telegramm.)
Reifende Früchte.
Was ist durch die neuen Steuern erreicht?
tio« gab über diesen Vorschlag ihre Stimme ab. während einige Sektionen sich für den Vorschlag imösprachen, waren andere, wie z. B. die demokratische Sektion gegen die Einladung dec Deutschen Es ist aber wahrscheinlich, daß sich eine Mehrheit für die Einladung aussprechen wiro.
Er hat es nicht, gewollt.
Ein Spion im Hauptguartier Abd el Krims.
lEigener Drahtbericht.)
Paris, 3. September.
Einem französischen Berichterstatter, dem es gelang, in des Feldlager Abd el Krims zu kommen, machte der erste Sekretär Abd el Krims
nur aus den Blättern erfahren. Spaniens Anfrage, ob Abd el Krim französische und spanische Abgesandte zu Unterhandlungen empfangen wolle, ist unbeantwortet geblieben, weil Spanien von vor» herein GcbietSforderungen stellte. Wir wollen nichts, als unsere v o l l st ä n d i g e Unabhängigkeit. Der Bruder Abd el Krims machte ähnliche Mitteilungen und wies darauf hin, daß die Spanier Gasgranaten verwendeten. Der Korrespondent erwiderte: ,E est la Euer re!" Der Bruder Abd el Krims stellte in Abrede, daß die Rifleute von irgend einer fremden Macht unterstützt würden.
Wie sich Frankreich schlägt.
Die Niederlagen in Syrien.
fEigene Drahtmeldung.)
Paris, 3. September.
, Wie ein Blatt mitteilt, haben sich die Ereig- Me in Syrien wie folgt abgespielt: Eine 150 Mann starke französische (Kolonne wurde von den Drusen überrascht und in die Flucht geschlagen. Nur fünfzig Mann gelang es, Sw ei da zu erreichen. Darauf wurde die Kolonne Michaud, dreitausend Mann stark, vorgeschickt. Auch diese Kolonne wurde vom Feinde über- rascht und zersprengt. Drei Bataillone konnten die feindlichen Linien durchbrechen und sich längs der Eisenbahnlinie festsrtzen, wo sie sich jetzt noch befinden. Am 24. August folgte dann der Vorstoß der Drusen auf Damaskus. Tie 1500 Mann wurden fünfunddreißig Kilometer südlich der Stadt durch Spahis zum Stehen gebracht und dann durch Flieger zersprengt. Außerdem fand noch ein kleiner $Bor- der Drusen gegen die Eisenbahn statt, der vollkommen scheiterte. Die Garnison von Sweida das noch immer belagert ist, hält noch aus^ Es. wird ein Vorstoß zu ihrer Entsetzung im günstigen Augenttick unternommen werdem
Grundlage für die Vermögenssteuerveranlagung vorliegen. Die Senkung der Umsatzsteuer wird ebenfalls erst vom 1. Oktober 1925 an in Wirksamkeit treten. Vergegenwärtigt man sich dies, so wird klar, daß wir uns z. Zt. noch in einer Uebergangszeit befinden. Es ist einer Uebergangszeit befinden. Man muß zunächst einmal a b w a r t e n, wie sich die neuen Steuereinnahmen gestalten werden, wann sich sowohl das Steuerüberleitungsgesetz wie die
wieder gute Mittelware;
den ersten beiden Tagen auch hin- horcht, hort man, daß die Hoffnungslosigkeit, mit nach Leipzig kam, nicht ganz berechtiat war. Wer kauft, hat Geld, oder doch wenigstens ^/"besseren Kredit als früher. Man muß auch ob man will oder nicht, denn man bat sich nicht nur für die Weihnachtszeit sondern auch schon darüber hinaus eingedeckt,' und verkäufe^der^^er^l infolge der großen Aus- verkaufe der letzten Zeit geräumt. Dem Ausstel- als Einkäufer lieber,
etn rücksichtslos erwerbender Großschieber
Verhältnisse man nicht zu durchschauen vermag. Selbst der L uru s findet wieder etwas mehr Beachtung, und wer könnt- 6m3 WilNd-wollen Cr3eu0niffen vor allem unserer neu auflebenden -^uxuspmzellanlndustrie, der Offenbacher Leder- varen-rtabriken, der Württembergischen Badi- ■rohenU«Lrf2£^etaIer Hzlbedelwaren produzierenden Werke, der zum Teil ganz herrlichen E-- ^ngnisse der Luruskonfektion, der Schuh- und ^r^m^Ezialfckbriken vorübergehcm Daneben zeigt sich reges Leben in der Süß waren- Konzentration^ Jahr«- erftmalm eine
Handel haben erkennen lassen daß ?nnnin J°, Auch für dieses
Zukunft die Leipziger Mess- allein zuständig werden. 8
Ein neuer Wüstengeneral.
Paris, 3. September. sPrivattelegramm.) Brrgadegeneral Gamelin ist zum Kom- man bauten der Levantetruppen ernannt und dem Generaloberkommiffar in Syrien zur Nie- Verwerfung der Drusen beigegeben worden.
Einmarsch in Kanton.
9« der Hand des Generals Feng.
(Eigener Drahtbericht.)
Rotterdam, 8. September.
Revier meldet aus Kanton: General Feng hat Santon unterworfen. Die Sowjet r eoi i e- runa ist aufgehoben, deren Führer sind Jsf’;e.88fl«W Ö6ergt6en. Für die Fremden desteht kerne Gefahr. Die britische Flotte ist in den Hafen von Kanton eingelaufen.
Messe-Karneval.
Am Leipziger Wirtschaftsbarometer.
Gäste ans de«. Oste« ... Groteske Bilder. Ovne die 3nfleh»ns6ua«c« and Grobschiever. Lu/us- und ..fuße" Messe. - Ma» kauft wie. der. — Sie reihe« die Augen auf. — Kundschafter von drauhea.
Man weiß und fühlt, daß die Leipziger Messe so recht das Bindeglied zwischen Industrie und Handwerk ist. Aber statt der alten Handwerker- und Jnnungsfahnen empfängt uns auf dem Leipziger Harchtbahnhof ein Spalier von roten Sowjetbannern. Die Marseillaise ertönt und schwarzgelockte Jünglinge in Bolschewisten- Uniform salutieren, dieweil mit unserem Ber. liner Zuge eine Delegation der U. S. S. R. ein« trifft, die ja in ihrer Weise die uralten Handelsbeziehungen zwischen Leipzig, Moskau und Nishnij-Nowgorod aufrecht zu erhalten bestrebt sst. Man verkauft hier Felle, Hanf, Getreide, Flachs, Berg- und Erdöl-Produkte und ist sogar mit einer Volkskunst-Ausstellung vertreten. Auf der anderen Seite des Bahnsteiges trommeln und pfeifen Stahlhelmer mit schwarz-weiß- roten Fahnen. Wandervögel singen zu Laute und Geige, während vor dem Hauptbahnhof
Mit Moskau im Bunde.
Russische Umtriebe in Reval.
lEigener Drabtbericht.)
. Bern, 3. September.
. Aus Reval wird gemeldet: Eine neue Sow- etverschwörung wurde in Reval aufgedeckt. Die besetzte die Zugänge zum russischen Kon- sulat und verhaftete einen Estländer. In seinem Besitze wurde ein Aukmarschplan für °l;e ®°w,etarmer in Estland und eine ~ifte der Mitglieder der Partei gefunden.
folgende Mitteilungen: Wir haben nach einer Verständigung mit Paris gesucht. Wir waren sogar bereit, Frankreich unsere Bergwerke anzuüieten. Alle unsere Briese find unbeantwortet geblieben. Trotzdem wollten wir den Krieg vermeiden, und deshalb find im Jahre 1923 der Bruder des Sultans und ich nach Paris gegangen. Aber wir haben inPariskein Gehör gefunden. Wir find überhaupt nicht empfangen worden. Während unseres Aufenthalts in Paris teilte uns unsere Regierung mit, daß französische Truppen über den Uerga gingen. Marschall Lyautey ließ uns antworten, daß er tun werde, was er für gut halte. Von den angeblichen Friedensvorschlägen hat Abd el Krim
eine Kompagnie Ballettmädchen ftir eine Berliner Revue „Tausend süße Bein- chen in einem Reklameaufzug werben. Nimmt man bann noch die bunten vielfarbigen, lärmenden und schiebenden Sandwichmans, die tutenden Autos mit den originellen Reklamefiguren, bre strahlend beleuchteten Schaufenster, die un- zahligeu Lichtreklamen, oen immer sich er« schöpfenden <5:rcm all der Tausende von ?. rem- den mit ihrem babylonischen Sprachengewirr dazu, so hat man das überaus lebendig- Bild einer Leipziger Messe wieder einmal vollständig beieinander. Zwölftausendfünfhundert Aussteller zahlt diesmal die Leipziger Liesse gegenüber rund funfzehntausend im Frühjahr, — ein Rrick- gans onf$einenb und doch ein Fortschritt. Denn fehlen diesmal endgültig die kleinen Pmt- cher, die Jnflationsaussteller, die Schieber und -Wucherer der Nachkriegszeit, die für ein Butter, brot ganze Stapel von Waren au flausten und "Est muhelos reiche Gewinne auf den früheren Messen emheimsten, Händler ohne den Rückhalt einer ständig für sie arbeitenden Jndustri-, mit emem Worte Konjunkturnutznießer, die der reelle Handel mit scheelem Auge bettachiete, weil sie den guten Ruf der deutschen Waren durch ihre Ramsch- und Schund-Ein- und Verkäufe nicht gerade forderten. Man siebt daaeaen wir. >er Gesichter von Menschen, die sich in der Zwi- chenreit langsam wieder heraufgearbeitet haben "ud deren Erzeugnisse die Geschichte einer lan- «en Entwicklung von deutschem Handwerk ^nnstgewerbe und bodenständiger Industrie er- unnen lasten. Sw alle wissen, daß diese Messe noch unter einem sehr ungünstigen Stern steht ^ür w'mir^^^Enung gekommen und wissen sehr wohl, daß man auf allen Seiten größtes Entgegenkommen von ihnen erwartet D-" frhX.* r ist endgültig dahin,
?,£er ein Teil des unendlich schlechten Ge- hah1»r(fLfcrC*Fa(%ric9§äeit' der nur billigste und
Der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium Popitz nimt in einem Zeitungsartikel zu den Steuergesetzen Stellung und schreibt: Vergleicht man die Steuergesetzentwürfe und die schließlich zustande gekommenen Gesetze mit dem _______
vorherigen Zustande, so ergibt sich, daß von sowohl___________________________
" ? uen Steuerlasten grundsätzlich gar nicht übrigen neuen Gesetze voll ausgewirkt ha- dre Rede sein kann. Wenn man von der mä- ben. Erst dann wird es möglich sein, endgültig ßigen Erhöhung der Biersteuer und der Zigaret- sich mit den Fragen zu beschäftigen, bei denen tenfteuer absteht, so handelt es sich auf der gan- die Verschiedenheit der Antwort im Grunde ja zen Linie nicht um Steuererhöhungen, sondern nur in der Verschiedenheit des Talents zur um Steuerermäßigungen und Steuer- Prophezeiung liegt. Eine Kritik müßte sich auch anpassung, um in der Hauptsache die Steuer- auseinandersetzen mit der für Staat und Volk
satze abzubauen, die in ihrer Höhe nur durch di« entscheidenden Frage, wie denn die im nächsten
Inflationszeit überhaupt erklärlich erscheinen: Jahre bereits bedrohlich anwachsenden Repa- es, sei erinnert an die Gesellschaftssteuer, die r a ti o n s l a st e n, also Mehrausgaben über
Borsenumsatzsteuer, die Wechselsteuer, die Devi- den Bedarf des Jahres 1925 hinaus, getragen
sensteuer und die Grunderwerbssteuer. Im werden könnten. DieMeichsregierung hat jeden- ^usammenhang damit steht auch die größte falls nicht die Absicht gehabt, ein Steuersystem Steuerermäßigung, nämlich die Ermäßigung der zu schaffen, das nur für 1925 uns weiterhelfen Umsatzsteuer, im Ergebnis von 1,5 auf 1 könnte, sondern sie hat vorausschauend Prozent; denn auch hier war ja der bisherige die Aufgabe vor sich gesehen, die Grundlagen zu Steuersatz für die Wirtschaft nur tragbar in legen für eine Einnahmewirtschaft, die auch den Peitverhaltnissen, die aus anderen, als steuer- kommenden großen Anforderungen für die itcgen Gründen heraus eine genaue Preiskalku- gezeit sich gewachsen zeigen kann, latton nicht duldeten. Auf die Dauer kann selbstverständlich ein Steuerfystem, das die Steuerzahlung ohne nähere Prüfung der Leistungsfähigkeit aus der Substanz nimmt, wohl bestehen. Und so mußte, nachdem sich die Wirtschaft wieder auf eine feste Währung eingestellt hatte, wieder zuruckgekehrt werden zu
Besitz steuern, die grundsätzlich nach dem 3” der Rede, die Reichstagsprästdent Löbe Steuermaßstab des Ertrages und des Ein-1ö«f Bcr Friedenskonferenz halten wollte, aber kommens berechnet und bezahlt werden kön- wegen der abgesagten Rede Herriots gleichfalls neu. Das ist die Aufgabe der großen neuen Be- zurückzog, heißt es: Eine neue weltgeschichtliche sitzsteuern. Es wird hier in der Gestaltung der Epoche tritt ein, wenn die alten Rivalitäten ve- Stenern und der Höhe ihrer Tarife den ($rfor- 0ra6cn- Grundsätze des künftigen Gleichgewichts dernissen der Wirtschaftlichkeit der Steuern im £? Kräfte ersetzt werden durch die freundliche weitesten Umfange Rechnung getragen, in einem SXSSftÜ* ’
Umfange, an den man unmitelbar nach Beendi-I Weltgemelnschaft. Auch wntschaftliche Notwen- feSS *S"r'Ä * MÄ L K' MÄ ,r,e bei beider Länder erwogen wird, macht auch in ertragreicher Wirtschaft ohne In- unserem Lande entschiedene Fortsä-ritte. Dabei angriffnahme der Substanz bezahlt werden kann, sind wir deutschen Friedensfreunde überzeugt, Es ist em berechtigter Vorwurf gegen die daß das obligatorische Schiedsgericht auch für Besteuerung nach dem Krieg gewesen, daß sie die fogenannten polittschen, die Lebensfragen, unübersichtlich und für die Steuerpflichti- die Ehrenfragen in Tättgkeit treten soll. Wirkgen unbequem und belästigend wirke, daß sie fam wird diese Schiedsgerichtsbarkeit erst wer- dabel aber weiter für den Steuerbetrug und die den, wenn die Steuerumgehung reiche Möglichke.rcn ließe. Abrüstung allgemein in Angriff ?b , u?en7n° Mangenommen wird. Die allgemeine Abrüstung
M.ÄA Mußten. Durch ist technisch bis zu einem Grade abgerüstet, der
den Ausbau des VeranlagmigsversahrenS, durch für alle Länder Europas ein Vorbild sein die volle Herstellung des Rechtsschutzes unter kann. Deuftchland wartet auf die Erfüllung der Mitwirkung der Laien, durch die Bcronung des! Zusage im Friedensvertrag, die auch die mora- Buch- und Betnebsprufungsdienstes -st dafür lifche Abrüstung fördern wrrd. Auch der Kriegs- Sorge getragen worden, daß alle Kreise nach! Wille muß abgebaut werden. Dies ist nur mög- Moglichkett gleichmäßig erfaßt werden können, lich durch geaenfeittgeS Vertrauen und Berstän- Nun darf man fteilich bei Beurteilung dieser digung, durch vollkommene Weichberechtigung Fortschritte eins nicht vergessen. Ein so großes t:: _______77
Steuergesetzgebungswerk, wie das jetzt abge- mitten in Europa von dieser Gleichberechtigung schloffene, kann und darf nicht von einem Tage ausgeschlossen, so muß darunter die Atmosphäre auf den anderen in die Prari» Lbergeführt deS Vertrauens leiden. Begraben wir die ~’— werden. Es ist wirklich kein Wunder, wenn wm der Ueberlegenhett und den »orri nach den Zeiten, die wir durchlebt haben, es zu- rrgendeuier Natton. Lasset «ns von dieser nächst einer gewissen Uebergangszeit be- hehren Statte den ©teatJ^nannern Europas darf, um das Rotsystem der Vergangenheit wie- L^^^^bas^rk Mr internMiona. der überzuführen in ein geordnetes Bestelle-1 ™ begonnen,
rungssystem. Wenn ein Einkommensteuergesetz der Versöhnung um ^ra-r-
im Gesetzblatt steht, so kann nur der W oher wßb c6
der, der die Dinge absichtlich entstellen will, * 6al6 um 8°n3 ®urotla schlingen.
verlangen, daß am selben Tage nun schon alle
Steuerzahlungen nach altem Rechte aufhören _ „ .
und jeder Burger feinen Steuerzettel im Hause (PrwEegrEn.)
hat, aus dem er ablesen kann, was und wann Reichstagsprästdent Lobe ist gestern vom Minier nun zu zahlen hat. Die Reichsregierung hat »mpfangm wcrven,
la nicht ohne Grund immer wieder gedrängt, daß man bald zu Ende kommen möge. Sie fr«hoirüf»en Beziehuny.n unterhielt, wollte erreichen, daß die unvermeidliche Ueber- Ä «.
gangszeit nicht zu lange sich hinstrecken möge, Kklkg lüt FNkvtN. KÄÄ’ÄÄS WI,. » HM Im Herbst wird dieses Ziel für eine große (eigener Drahtbericht.)
Menge von Steuerzahlern bereits erreicht sein, Loudon, 8. September.
A^SO^1"F°6ung deS nächsten Jahres Ein Blatt meldet: Eine Versammlung engli.
drozeß für alle Steuerpflichtigen ab- scher Gelehrten endete mit einer scharfen pollti- 1 a,. t scheu Aussprache über einen Vorschlag, daß zu
au w^d sich die neue her nächstjährigen Tagung in Orford hervorra- i Lohnsteuer auswirken. Die neuen Bewer- gende deutsche Gelehrte eiuqrladen werden sollen, i iunflen können um die Jahreswende als! was bisher nicht der Fall gewesen ist Jede Seft