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Meler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 204. Einzelnummer 10 Ps Sonntags 15 Pf.

Mittwoch, 2. September 1^25

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

15. Ja trgattg

Ausbruch des Riesenstreiks in Amerika.

Heim ins Reich.

Brüder aus der Fremde in Berlin.

Bei der Tagung der Ausländsdeutschen be­grüßte Gouverneur a. D. von Truppe! den Senior der Tagung, Herrn Dehnhardt, den er als den eigentlichen Vater der deutschen Ko­lonialpolitik bezeichnete. Als erster Referent sprach Oberegierungsrat Grosse über die Heimat im Dienst des Auslandsdeutschtums". Einstimmig wurde eine Entschließung ange­nommen, in der für die Wahrnehmung der In­teressen des Auslandsdeutschtums bei den hei­mischen Behörden eine dauernde Vertrauens­stelle der Ausländsdeutschen in die Heimat ge­wünscht wird. Staatssekretär Pros. Korodi führte als Vertreter des Verbandes Deutscher in Groß-Rumänien aus, daß in der Frage, der Kriegsschuldlüge die Ausländsdeutschen am allergenauesten wüßten, wer den Krieg ziel- bewußt vorbereitet habe. Prof. Dr. Solger nahm vor allem auf die Verhältnisse in Oft« asten bezug. In einer Entschließung wurve alsdann gefordert, daß die Reichsregierung bei allen sich bietenden Gelegenheiten im Auslände auf die Kolonial- und Kriegsschuldlüge hin­weist, und stch mit Nachdruck für das Recht oer nationalen Selbstbestimmung und der kulturel­len Autonomie einsetzt. Der nächste Redner be­merkte zur Wegnahme des Privateigentums, daß den Geschädigten nur noch die Hoffnung auf das im Londoner Abkommen vorgesehene Schiedsgericht bleibe. Recktsanwatl Dr. Bit­ter führte u. a. aus: Durch einen Federstrich habe die Entente die Rechtsinstitution der Un­verletzbarkeit des Privateigentums über den Hausen geworfen. Die Versammlung legte em- mütig Verwahrung ein gegen die entschädi- gungslose Wegnahme deutschen Privat­eigentums im Auslande und erwartet von o.er Reichsregierung, daß sie darauf bedacht sei, diese Schädigung wieder glttzrnyachen. Begru- ßungstelegramme liefen ein von Reichsbankprä­sident Dr. Schacht und weiter ein Telegramm von Dr. Eckener. Dr. Herold wies darauf­hin, daß das Wahlrecht der Auslandsdeur- schen vielleicht das schärfste Mittel sei, das Aus- landsdeutschtum mehr als bisher an die Heimat zu fesseln. Unbedingt müsse verhütet werden, daß der Ausländsdeutsche sich nur als B ü r g e r minderen Rechtes fühle (Lebh. Beifall.)

Graf Reventlow führte aus: Ein im Völkerbund befindliches Deutslchand wäre auf Schritt und Tritt gebunden und daran ge­hindert, der Volksgemeinschaft mit seinen außer­halb Deutschlands wohnenden Volksgenossen eine Form zu geben. Binden wir uns also nicht, so sagte der Redner, überlassen wir die Selbst­binder den Krawattenmachern. Zum Wahl­recht für die Ausländsdeutschen wur­de in einer Entschließung um eine Gesetzesno­velle gebeten, in welcher Weise die int Ausland ansässigen Reichsangehörigen, das ihnen nach der Reichsverfassung zustehende Wahlrecht aus­üben können. Der Direktor des Berliner Meß­amts, Dr. Schick, berichtete über den .Plan einer Berliner Uebersee- und Kolonial- Ausstellung im Jahre 1927. Die Ausstel­lung solle in erster Linie einen aktuellen wirt­schaftlichen Charakter tragen. ZurFrage der Staatsangehörigkeit wurde ein Gesetz verlangt, wonach ausländischen Staatsangehörigen, die sich int Reiche niederlafleu, grundsätzlich ein Rechts­anspruch auf Einbürgerung im Lande ihres Riederlassungsortes gewährt wird.

In der Rachmittagssitzung begrüßte Staatsse­kretär Zweigert, daß das deutsche Volk jetzt der hohen Bedeutung seines im Auslande lebenden Volkstums sich bewußt geworden sei. Der Red­ner rief den Ausländsdeutschen zu: Lassen Sie uns den Einheitsgedanken festhalten. Die An­wesenheit bei dieser Tagung sei ein Treugelöb­nis des Auslandsdeutschtums zur väterlichen Scholle, zu deutscher Arbeit und Kultur. Prof. Dr. Goebel- Hannover behandelte besonders die Bedeutung des Auslandsdeutstchums für die Weltwirtschaft. Dr. Paul Rohrbach, der bekannte Mitarbeiter unseres Blattes, beton­te die nationale und moralische Bedeutung des Auslandsdeutschtums für das deutsche Volk. Er empfahl den deutschen Wirtschaftskreisen, Bezie­hungen zu den Ausländsdeutschen anzuknüpfen. Prospekte und Briefe in fremden Sprachen wer- fe jeder Ausländsdeutsche von guter deutscher Gesinnung mit einem kräftigen Wort dahin, wo­hin sie gehörten. Ein besonderes wichtiges Feld sei Südamerika. Der Ausländsdeutsche dür­fe in Deutschland nicht nur schöne Worte finden, sondern müsse für feine Verluste entschädigt werden.

Professor Dr. Busse Newhork warnte vor der weitverbreiteten Auffassung, als wären die Beziehungen der nordamerikanischen Bevölkerung zu Deutschland schon Wieder die gleichen wie

vor dem Kriege Er schilderte die schwierige La­ge der Deutschamerikaner, die im Kriege ihrer Pflicht gegenüber ihrem neuen Vaterlande voll erfüllt hätten. Gerade diese unbedingte Pflichterfüllung sei der beste Weg, den Deutschen wieder Freunde zu werben. Weit mehr als vor dem Kriege werde in Nordamerika Wert daraus gelegt, daß jeder Eingebürgerte sich «us'chl'eßlich als amerikanischer Bürger fühle. Der Redner warnte ferner vor der in Deutschland üblichen Unterschätzung der amerikanischen Wis­senschaft. Professor Kühnemann - Breslau bezeichnete den Verlaus der Tagung als den Be­weis dafür, daß die über die ganze Welt ver­streuten Deutschen auch im Auslande ihr deut­sches Volkstum nie verleugnen könnten. Pfar­rer O l b r i ch t-Bareelona schloß mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland, in das die Versamm­lung dreimal begeistert einstimmte. Mit dem Deutschlandlied fand die Tagung ihr Ende.

Alle Gruben liegen still.

Präsident Coolidge und der Bergarbeiterstreit. tDurw Funksprnch.!

Philadelphia, i. September.

Der Bergarbeiterftreik der gestern um Mitter­nacht auSbrach, betrifft 828 Schächte und 272 Bergbauunternehmungen, die 135 verschiedenen Gesellschaften im Staate Pennsylvania gehören. 158 000 Bergarbeiter sind daran betei­ligt Die Arbeitseinstellung vollzog sich ohne Ruhestörung, da die Grubenarbeitergewerkscliaft auf das Ausstellen vo« Streikposten verzichtet hat. Nachdem die Stillegung eine vollständige ist, for­dert Hammond, der OLmanu ort V-.nv-.Z- kohlenkommission, einen Schritt des Präsi­denten C o o l i d g e, um die Zustimmung des Kongresses für Regelung der Verhältnisse in der Grnbenindustrie zu erlangen.

Indier aus englischen Schiffen.

Bombay, 1. September. (Durch Funkspruch.) Wegen des britischen Seemanusstreiks sind hier Indier zum Dienst auf den Schiffen angeworben worden. Zunächst soll sich eine Abteilung von zweihundert Laskaren nach Südafrika begeben. Ein kleiner Teil der Seeleute in H u l l be­schloß gestern abend, sich dem wilden Streik in England anzuschließen und ernannte einen Streikausschuß, der sofort in Tätigkeit trat.

Die Schiffe laufen nicht au&

London, 1. September. (Eig. Drahtbericht.) Aus Südafrika und Neu-Seeland wird eyte Aus­dehnung des Seemannsstreikes auf alle Häfen gemeldet. In Sidney und Kapstadt fanden Mas­senversammlungen statt. In Southampton haben die Streikenden Sympatbietelegramme nach Australien und Südafrika gesandt. Ferner wurde ein Streikausschuß gewählt.

Der Busstand wachst.

10000 Mann gegen die Drusen. (Eigener Drahtbericht.!

London, 1. September.

Aus Jerusalem wird gemeldet, daß Ver­stärkungen für das Drufengebiet unterwegs sind. Da auch Panzerwagen und Tanks angefordert sind, ist anzunehmen, daß mit einer Ausbrei­tung der Unruhen gerechnet wird. Ein Franzose, der für die Drusen in Palästina Waffen aufkaufte, ist verhaftet wordem Zwei französische Kompagnien find in Gefangenschaft der Drusen, nachdem hundert Mann gegen acht Drusenführerausgetauscht wor­den sind. Eine Verzögerung der Offensive ge­gen die Drusen sei für diese vorteilhaft, da die heiße Jahreszeit bald zu Ende gehe. Während der dann folgenden Regenzeit seien militärische Operationen nicht durchzuführe u. Die Aufwiegelung durch unzufriedene Araber und das Brigantenwesen könnten dann Fort­schritte machen. Man rechnet damit, daß die Franzosen zehntausend Mann zusammenziehen.

Das Schlagwort des Tages.

Ein Breslauer Gewerffchaftsprogramm. (Privat-Telegramm.)

Breslau. 1. September.

Auf der Tagung des 12. deutschen Gewcrk- schaftstages erstattete der Bundesvorsitzenve, L e i p a r d t, gestern den Vorstandsbericht. Der Hauptkampf fei die Erhaltung des gesetzlichen Achtstundentages, der mit allen Mitteln, wenn nicht anders, durch etwaige Volksabstim­mung gesichert bleiben müsse. Das an den Vorstand gerichtete Ersuchen, die Massen zu mo­

bilisieren, fasse man so auf, sie den Gewerkschaf­ten znzusühren und n i ch t gewissenlos in einen pvlililchen Generalstreik zu treiben. Die von den Kommunisten ausgegebene Einheitsparore bedeute nur, durch eine Minderheit die Gewerk­schaftsbewegung zu stören. Zur Linderung der Wohnungsnot habe man gemeinsam nut der Regierung erfolgreiche Schritte unternommen.

Die letzte Atempause.

Alles fertig zur Offensive. Abd el KrimSAbwehr. (Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 1. September.

Wie aus Algerieas gemeldet wird, wurde nach der Ankunft Prirno de Riveras in Alge­riens ein Kriegsrat abgehalten, dem die Befehlshaber der verschiedene spanischen Kampf­zonen und Marinestreitkräfte, sowie zwei Ver­treter der französischen Marinestreitkräfte bei­wohnten. Der Presse wurde mitgeteilt, man habe stch vollständig auf einen endgültigen Operationsplan geeinigt. Der Geist der Truppen sei ausgezeichnet. Das Direktorium werde nur die unumgänglich notwendigen mili­tärischen Operationen durchführen lassen. Der amtliche Marokkobericht meldet lebhafte Tätig­keit des Feindes. Flieger haben festgestellt, daß große Munitionstransporte auf dem Wege zur Front sind und Truppenzusam- menziehungen werden aus der Gegend von T e t u a n gemeldet. Feindliche Vorstöße wur­den erfolgreich zurückgeschlagen. Bon der s p a- nischen Front wird gemeldet, daß der Feind d.e bedrohten Teile der Front durch neue zu- sqminenaerogene Truppen verstärkt.

Immer nkue Truppen treffen ein.

Paris, 1. September. (Eigene Drahtmel- dung.) Aus Rabat wird gemeldet, daß gestern in Casablanca neue Verstärkungen angekommen sind und zwar zwei Infanterie-Bataillone mit 1158 Mann und 137 Offizieren. Ein Blatt weiß mitzuteilen, daß Ministerpräsident P a i n I e b e Marschall Lyautey gebeten habe, sich alsbald nach Marokko zu begeben. Vier Mit­glieder der kommunistischen Arbeiterordnung sind gestern an Bord eines Dampfers aus Mar­seille in Oran angekommen.

Die Feuerwalze für die Landung.

Paris, 1. September. (Privattelegramm.) Wie aus Madrid gemeldet wird, soll zur Vor­bereitung der Landungsoperationen in der Alhueemasbai gestern abend eine Be- schießung der Riflüste durch spanisch- und französische Flugzeuge begonnen haben.

Neue Männer in polen.

Geheime Beratungen für die Kabinettswahl.

(Eigene Drahtmeldung.)

Warschau, 1. September.

Ein Blatt will wissen, daß der Sejmmarschall R a t a j sich heute nach Z a k o p an e begibt, um die geheimen Beratungen, die gestern in War­schau mit den Führern der 1. Sejmklnbs über die Bildung »eines neuen Kabinetts begonnen wurden, fortzusetzen. Die Neubildung foö nicht vor dem Zusammentritt des Sejm erfolgen.

Der Stoßtrupp für Gens.

Painleve-Briand als Führer.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 1. September.

Die Zusammensetzung der französischen Dele­gation für die Völkerbundversammlung wurde gestern veröffentlicht. Der frühere Ministerprä­sident Leon Bourgeois ist zum Ehren­präsidenten der französischen Delegation ernannt worden. Im übrigen besteht sie aus folg. Delegierten: Ministerpräsident Painle- v e, Minster des Aeußern B r i a n d, dem früheren Ministern Paul Boneour und Lau­ch e u r, den Senatoren de Jouvenel und Pams, mehreren Abgeordneten, dem Arbeitersekretär Jouhaux und dem Professor der Rechtswissen­schaften an der Universität Lille, Cassin.

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Sin neues Genfer Thema.

Genf, 1. September. (Privattelegramm.! Das Wirtschastskomitee des Völkerbundes be­rät zur Zeit insbesondere über die Möglichkeit einer internationalen Aktion zur Abschaf­fung der Aus- und Einfuhrverbote.

Londoner Alltag.

Tas Neueste aus der Themsestadt.

Ei« Sonnftreäl gegen moderne Tänze. Bo« der Kanzel belad. Kinderwagen nnd Auto. El« deutscher Anlobeld. Weniger Heiraten »«d Geburten. Der Nachwuchs.

Das Haupt der irischen Römisch-Katholischen Kirche, O'Toimcll, Erzbischof von Armagh, har das Tanzen moderner Tanze mit dem Bann be­legt, und in einem Rundschreiben an den Kle­rus seiner Diözese erklärt, er werde diejenigen citommunütcred ,welche die Tanzhallcn init Nachtbetrieb häufig besuchen. Dieser Erlaß war die Folge der kürzlichen Ta.rzskanoale in ver­schiedenen Seebädern, über die von zahlreichen Kanzeln geredet worden ist. Die Geistlichleit wurde von dem Erzbischof ongewiesen, Sonntag auf Sonntag gegen das Tanzen zu predigen, bis diese Unsitte aujhörc. Ter Rev. Pater Bntterly 'hat in einer Rede erklärt, die modernen Tänze feien eine Unsitte, an der sich niemand beteiligen >olle.Die Eltern füllten ihre Kinder, die den Tänzen nicht fernbleiben wollen, aus dem Hause weisen. Es ist besser, daß wenige unter» gehen, als daß die ganze Nation verdorben wird." Der Evangelist Rev. W. I. Nicholson von Belfast, der eine Propaganda für die mora­lische Erhebung der Stadt leitet, hat sich eben» lalls auf das schärfste gegen das Tanzen ausge» sprachenIch möchte meine Tochter lieber tot sehen", sagte er,denn als Teilnehmerin bei diesen Tänzen." Er sprach sich auch gegen das Tragen tief ausgeschnittener Kleider aus.Ist es ein Wunder, daß sich Tragödien zutragen?" fragte er in Anspielung auf den knappen Anzug der Frauen und Mädchen.

Bei dem großen ÄutomobilwettfahtM' sind die deutschen Teilnehmer von vornherein stark im Nachteil gewesen; die inländischen Wettbewerber konnten derartige Wege mit ihren scharfen Stek- gungen und Senkungen wie den zahlreichen plötzlichen Wendungen genau. Im Uebrigen finden aber die tapferen Anstrengungen der deutschen Wettbewerber bei objektiven sachver­ständigen Beobachtern alle Anerkennung. Der Neander-Fnhrer, Herr T. Tesch, wird beson­ders von allen Seiten gerühmt, weil er mit Ge- lahr eigenen Lebens und unter Preisgeben aller Chaneen einem Kinderwagen ausgewichen ist. Man muß den großen ungefügen Kinderwagen kennen, der hier in den mittleren und unteren Bevölkernngsklassen in weit überwiegendem Umfange in Gebrauch ist. Die englischen Kin­der werden noch in einem Alter und in einem Stande des Wachstüms gefahren, wie man es bei uns nur in ganz seltenen Ausnahmefällen zu sehen bekommt Freilich ist bei dieser Gepflogen­heit die Gefahr von Beinverkrümmungen aus­geschlossen. Wenn man die Zahl der Kinder- wage im Verhältnis zur Gesamtzahl der Kinder unter sechs Jahren fesistellen könnte, würde das rür Kontinentale ein erstaunliches Ergebnis liefern. Darum aber auch

Kinderwagen überall, auf den Straßen, vor den Läden und nur zu häufig vor den Bars. Diesen Verhältnissen ist Herr Tesch, der bei seiner Bravour und sei­nem Maschinentyp suchet alle Anwartschaft auf einen guten Platz hatte, zum Opfer gefallen. Der Daily Erpreß" schreibt unter der Ueberschrift .Ein Deutscher riskiert fein Leben um eines Kindes willen": T Tefch, ein deutscher Fahrer auf einemReander", riskierte fein eigenes Le­ben und warf alle feine Chancen bei der Wett­fahrt über Bord, ustn einen Aufprall auf einen Kinderwagen zu vermeiden. Auf feinem Wege erschien nahe Lvnton plötzlich eine Frau, die einen Kinderwagen vor sich her fchob. Nm sie zu retten, wich Tesch scbars aegen den Straßen­rand, kam aber mit leichten Verletzungen davon. Seine Maschine wurde iedoch derart zertrüm­mert, daß jede Hoffnung auf eine Reparatur ausgeschlossen war.

Die Zahl der in England und Wales in den am 14 Juli abgeschlossenen Berichts-Viertel- lehre registrierten Geburten war geringer als die im entsprechenden Vierteljahre 1924. Die Verhältniszahl war allerdings dieselbe. Aber sie war geringer wie irgendeine in einem zweiten Vierteljahre registrierte, mit Ausnahme denen!» fen 1917 bis 1919 Im allgemeinen pflegt sie -edoch die eines ersten Vierteljahres bedeutend zu überfteigen. Die Zahl der Verheiratungen ist leider bisher nur für das erste Vierteljahr festgestellt. Sie betrug 92370, war mithin um G3 766 geringer als im letzten Vierteljahr 1924. Sie war ebenso niedrig wie im ersten Viertel des Porwbres, aber um ein Beträchtliches nied­riger als feit langen Jahren in irgendeinem ersten Vierteljahr. Die niedrigste Verhältnis- '-,nbl während der letzten zehn Jahre wurde mit 10,7 pro Tausend in 1922 regiert. In 1921