Nummer 199. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Ps. Donnerstag, 27. August 1925 Einzelnummer 10 Pf, Tonntags 15 Pf. 15. Jahrgang
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Laillaux's Mission gescheitert?
Gewalt und Recht.
Raub und Freiheit unserer Städte.
Als heute um Mitternacht in Düsseldorf und Duisburg von allen Kirchtürmen Glockengeläut über Stadt und Land scholl und aus allen Wirtschaften der Jubel der Bevölkerung in vaterländischen Weisen und Freudenrufen losbrach, war die militärische Räumung der Sanktionsstädte nach viereinhalbjähriger Dauer vollzogen und das Joch der Fremdherrschaft abgeschüttelt. Nach den vorkrieglichen Rechtsbegrisfen würde eine solche Maßnahme, wie sie am 8. März 1921 von französischen und belgischen Truppen gegen das Gebiet von Düsseldors, Duisburg und Ruhrort im Einverständnis mit England und Italien erfolgte, gleichbedeutend mit dem Ausbruch eines Krieges gewesen sein. Aber solche Gefahren waren ja nach dem Friedensfchluß von Versailles nicht zu befürchten, da das deutsche Volk ehrlich den Frieden wünschte und Deutschland im übrigen restlos entwaffnet war.
Vergegenwärtigen wir uns kurz den Gang der damaligen Ereignisse: Anfang des Jahres 1921 traten in London die Staatsmänner der Entente zu einer Konferenz zusammen, zu welcher auch Deutschland seinen Außenminister Dr. Simons entsenden durfte. Vorher hatten sich in Paris die alliierten Ministerpräsidenten über das Reparationsproblem unterhalten und sich darüber geeinigt, daß man in London Deutschland einen Zahlungsplan zur Annahme vorlegen wollte, der an Reparationszahlungen 226 Milliarden Goldmark und ferner jährlich Hwöls Prozent des Wertes der deutschen Ausfuhr von Deutschland forderte. Dieses Projekt zur Regelung des Reparationsproblems legte anm dem deutchen Vertreter Dr.- Simons in London vor, und Lloyd George glaubte, als Sprecher der Alliierten in schulmeisterlicher Art dem deutschen Vertreter beibringen zu sollen, daß für diese Nachsicht und Mäßigung der Alliierten Deutschland besonders dankbar sein müßte. Außenminister Dr. Simons hatte sür diese Auffassungen der alliierten Staatsmänner absolut kein Verständnis und sagte ihnen kurz und rund, daß, selbst wenn Deutschland der Urheber des Krieges wäre, und zu Wiedergutmachungen deshalb verpflichtet sein würde, eine solche ganz ungeheuerliche und unsinnige Forderung niemals von Deutschland anerkannt werden könnte.
Diese Ausführungen Dr. Simons und die Berührung der Kriegsschuldfrage veranlaßte Lloyd George zu seinen bekannten und vielsagenden Bemerkungen: »Der Versailler Vertrag sei aufgebaut auf das in Artikel 231 dieses Vertrages "enthaltene deutsche Alleinschuldbekenntnis am Kriege. Würde dieser Artikel erschüttert, so fiele der ganze Versailler Vertrag in sich zusammen!" So abweisend an sich diese Worte Lloyd Georges damals geklungen haben, so stolz sie ausgesprochen wurden, so haben sie je länger je mehr in den Kreisen der Staatsmänner der Entente ein gewisses Unbehagen hervorgerufen, eben weil er betonte, daß aus dieses deutsche Alleinkrieasschuldbekenntnts das Versailler Diktat sich ausbaut. Inzwischen sind nämlich so viele aktenmäßig unanfechtbare Feststellungen über Ursachen und Vorbereitungen zum Kriege erfolgt, daß man gern diese von Lloyd George betonte Grundbasis des Versailler Dokuments nicht ausgestellt wissen möchte.
Die Ententestaatsmänner, an der Spitze Poincarö und Lloyd George, waren damals noch in dem finsteren Wahn begriffen, die Reparationsfrage ließe sich auf dittatori- schem Wege ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Ländern und der wirtschaftspolitischen Entwicklung in der Welt losen. Die Hinweise Dr. Simons auf die völlige Undurchführbarkeit des Londoner Zahlungsplanes würden von Lloyd George mit der Ankündigung von Sanktionen beantwortet. Es folgten das Londoner Ultima- tunt, seine Ablehnung durch Deutschland und am 8. Mär, 1921 als Folge der Ablehnung der Sanktionseinmarsch französischer und belgischer Truppen in das Industriegebiet von Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort. Was man im März 1921 wegen Nichtanerkennung einer undurchführbaren, unsinnigen Forderung im Kleinen tat, führte man im Januar 1923 wegen der Nichtlieferung einiger tausend Telegraphenstangen im Großen aus: Frankreich hemächtigte sich des Herzens der deutschen Wirtschaft an der Ruhr! Im Mai 1921 wurde dann von der deutschen Regierung ein neuer, von der Entente aufgestellter Zahlungsplan über 132 Milliarden angenommen, womit die rein äußerliche Berechtigung des sogenannten Sanktionsgebie- les wegfiel. Aber die Entente dachte gar nicht
daran, ihre Sanktionsmaßnahmen wieder aufzuheben, sondern beließ die französisch-belgische Besatzung bis auf den heutigen Tag in diesem Gebiet.
Nach der Räumung des Ruhr- und Sanktionsgebietes ist in der außenpolitischen Lage eine "wesentliche Entspannung eingetreten, die zweifellos bei den bevorstehenden mündlichen Paktverhandlungen in Erscheinung treten wird. Die Reichsregierung ist weit entfernt davon, die Tatsache der Räumung des Ruhr- und Sanktionsgebietes als einen großartigen Erfolg ihrer Politik zu betrachten, aber sie kann wenigstens für die nächste Zukunft wieder mit einem größeren Maß von Vertrauen seitens der Bevölkerung und des Parlaments rechnen. Die ausgesprochenen Gegner der gegenwärtigen Regierung würden zweifellos die Oberhand gewinnen, wenn sie das Argument auf ihrer Seite hätten, daß die Gegenseite doch nicht daran denke, Deutschland als gleichberechtigt zu betrachten und daß sie immer neue Wege finden könne, die vertraglichen Abmachungen mit Deutschland zu verletzen. So aber darf die Regierung mit einem gewissen Selbstvertrauen die Verantwortung für ihre weitere Politik auf sich nehmen und an die Lösung des Sicherheits- und Völ- kerbundsproblems herantreten. Darüber hinaus berechtigt die gegenwärtige Situation auch zu der Annahme, daß mit der Räumung des Ruhr- und Sanktionsgebietes die Aera der g e- waltsamen Sanktionen gegenüber Deutschlands ihren Abschluß findet und auf unabsehbare Zeit hinaus ähnliche Fälle nicht mehr in Erscheinung treten werden.
EaMaux in der LowenWhie.
Ein schwerer Tag. — Vorläufig aussichtslos.
(Eigener Drahtberichl.)
London, 26. August.
Caitlaux hatte gestern nach den Unterredungen mit Norman und Churchill bei einem Frühsttick in der französischen Botschaft eine Zusammenkunft mit dem amerikanischen Botschafter Houghton; diese dauerte etwa eine Stunde. Darauf empfing Caillaux den Besuch des ehemaligen Schatzkanzlers Mae Kenna, der die Botschaft erst um 1 Uhr nachmittags Bente«. Um 6 Uhr hate er eine neue Besprechung mir Churchill. Journalisten gegenüber erklärte Caillaux, er habe sich heute wiederum bemüht, eine Annäherung zwischen dem englischen und dem französischen Standpunkt herbeizuführen. Auf die Frage, ob er Hoffnung auf das Zustandekommen eines Abkommens habe, erwiderte er, daß ein Abkommen nicht in Betracht komme. Er werde mit neuen Vorschlägen zurückkehren.
*
Unvereinbare Gegensatz?.
London, 26. August. (Eigener Drahtbericht) Einem Blatt zufolge hat Caillaux nur 10 Mill. Pfund angeboten, während Churchill auf 15 Millionen Pfund bestehe. Es sei wenig wahrscheinlich, daß Frankreich mehr anbieten, oder daß England sein Angebot herabfetze. Es fei darum möglich, daß Caillaur er st nach Washington gehe, um zunächst mit Amerika zu verbandeln. Ein anderes Blatt kommt zu dem Schluß, daß Frankreich imstande ist, jährlich für fünfundfünfzig Millionen Pfund ausländische Zahlungen zu leisten. Auf diese Berechnungen gestützt, betrachtet die Zeitung die Forderungen Churchills als ganz annehmbar.
Deutsche gegen Engländer.
Schroffer Bruch auf dem Sozialiftenkongrest.
(Eigener Drahtberichl.)
Marseille, 26. August.
In der Kommission des internationalen So- zialistenkongreffes (siehe auch Depeschen 2. Seite) die sich mit den Streiks beschäftigt, versuchten die Deutschen, einen Vermittelungsvor- schlag zu machen, indem sie die Einsetzung einer Unterkomisfion vorschlugen. Doch auch dies lehnten die Engländer ab. Schließlich wurde der Vorschlag mit 15 Stimmen gegen 4 Stimmen (3 Engländer, 1 Amerikaner) angenommen. Als das Abstimmungsergebnis bekannt wurde, erklärten die Engländer, daß sie nicht länger an den Kommissionssitzungen teilnehmen würden und verließen die Sitzung.
Untor Amerikas Kontrolle.
Die Schuldnerstaaten dulden es nicht.
(Eigener Drahtberichl.)
Rom, 26. August.
Ein römisches Blatt erörtert die von verschiedenen amerikanischen Zeitungen gebrachte Nachricht, daß die Bereinigten Staaten als Gläubiger
möglicherweise eine gewisse Kontrolle über die Finanzen der Schuldnerstaaten einfüh ren würden in dem Sinne, daß kein Schuldner eine solche Kontrolle dulden würde. Die Regierung der Vereinigten Staaten könne unmöglich einen solchen Gedanken gefaßt haben. Italien hätte im Grunde nichts dagegen, daß der besonderen Lage jedes Schuldners Rechnung getragen würde. Eine Untersuchung des Völkerbundes habe ergeben, daß, während die militärischen Ausgaben in einzelnen Staaten größer geworden seien, die Italiens sich vermindert hätten. Diesem Umstande müsse d rchaus Rechnung getragen werden.
Für Berlin unannehmbar.
Die Entmilitarisierung der Schutzpolizei.
(Privat-Telegramm.)
Rotterdam, 26. August.
Ein Londoner Blatt meldet aus Berlin: Di? deutsche Regierung hat gegen die in der letzten Cntwassnnngsnote anbefohlene Entmilitarisierung der dcntschen Polizei eine Gegennote an die Botschafterkonferenz gerichtet. Es wird auf die finanzielle Belastung hingewiefen, die für das Deutsche Reich untragbar fei.
Unterwerfung oder Biokade.
Gegen den Boykott Kantons.
(Durch Fnnkspruch.r
Hongkong, 26. August.
Die an gekündigte Massenversammlung ziim Protest gegen den Boykott des englischen Handels durch die Kantoner Regierung hat gestern stattgesunden. Der englischen Regierung wurde eine von der Bersammlung angenommene Ent- schließ.ung übermittelt, worin die Regierung aufgefordert wird, in einem Ultimatum an die Kan. toitcr Behörden u. a. die Wiedereröffnung Kantons als Vcrtragshafen und Einstellung des Boykotts zu verlangen unter Androhung einer Blockade Kantons im Satte der Weigerung der chinesischen Behörden.
Mil blanker Waffe.
Ein Zwischenfall im Pariser Bankstreik.
(Eigener Drahtberichl.)
Paris, 26. August
Gestern nachmittag wurden in der Untergrundbahnstation Barbes und aus dem Boulevard De la Chapelle streikende Bankbeamte, die gerade aus einer Versammlung kamen, von Polizeiagenten ohne vorherige Warnung mit blau, fer Waffe angegriffen. Dabei sind mehrere Streikende, darunter auch Frauen, verletzt worden. Aufgrund dieser Vorgänge protestierte eine Abordnung der Bankbeamten bei der Poli- zeipräfektur gegen diese Zwischenfälle. Aus der Polizeipräfektur gab man die Zusicherung, daß derartige Zwischenfälle sich nicht wiederholen würden und daß die Schuldigen bestraft würden.
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Belve Parteien ftreihnitoe
Paris, 26. August. (Privattelegramm.) Heute Vormittag hatte das Zentral-StteikkoMitee der Bankbeamten eine Unterredung mit dem Arbeitsmini st erDurafour, nach deren Beendigung es sich sehr zuversichtlich äußerte. Der Arbeitsminister erklärte, daß die B-rnkdirektoren ebenfalls eine Beilegung des Streiks wünschten. Eine Bezahlung der Streiktage lehnten sie dagegen ab. Auch hat der Minister keine bindende Zusage bezüglich der geforderten Gehaltserhöhungen erreichen können.
Äm Toben der Elemente.
Schwere Unwetter im heißen Süden.
(Privat-Telegramm.)
Rom, 26. August.
In Toskana, insbesondere in der Gegend zwischen Florenz und Liverno wütete ein furcht- »bares Unwetter mit Blitz- und Hagelschlag, daS auf den Feldern und an den Baulichkeiten schweren Schaden verursachte. In Strode stürzten mehrere Häuser ein. Mehrere Personen wurden verletzt. Der Bahnhos von Mome- peffalia sowie mehrere Eisenbahnstrecken wurden mehr oder weniger schwer beschädigt. Die Telephon- und Telegraphenlettungen bei Levane und Arezze wurden zerrissen. Der Hauvtbahn- hos, das Militärspital, eine Kaserne und viele andere Gebäude wurden abgedeckt, die Kamine stürzten um, Telegraphen- und Telephonleitungen wurden niedergelegt. Eine Barracke wurde umgeriffen und dabei ein Kind getötet, sowie fünf Personen verletzt.
An der Themse.
Sommerliches aus dem Londoner Leben, lieber das Leben in der Tbemseftadt, so wie es sich int Monat August absvielt, vlaudert ei« Mitarbeiter in dem nachfolgende« Artikel:
Wenn die Paktverhandlungen nicht wären, würde jetzt London eine tote Stadt sein, in der nichts Bemerkenswertes passiert. Mit August hat die Auswanderung den Kulminationspunkt erreicht und jetzt hat noch dazu die Hühnerjagd auf den Heiden und dem Moorland von Schottland, Yorkshire und in anderen kleinen Bezirken begonnen. Vom Wochenende ab setzte der Auszug in die ftöhlichen Jagdgründe ein. Es sollen während des Wochenendes über 150 gepacktvolle Züge, darunter über 60 Schlaswagen- züge, nach dem Norden abgelassen worden jein. Auf den Landsitzen in den Revieren herrscht ausgedehnte Gastfreiheit. Es ist für die glücklichen Eingeladenen eine anstrengende Zeit, noch anstrengender fast als die Londoner „season", denn von Ausschlafen nach den allabendlichen Tanzvergnügen bezw. fcharfen Sitzungen ist wenig die Siebe. Tie Hühner lassen sich übrigens mit unseren Rebhühnern oder gar Feldhühnern nicht vergleichen; sie sind ein kleinerer Typ für sich. Einen großen Teil der Jagdlustigen stellen die Amerikaner und die Millionäre sehen bei der Pachtung von Iagdrechtsamen und Landsitzen, möglichst natürlich alten Edelfltzen und historischen Schlössern, kein Geld an. Die Agenten reiben sich die Hände und erklären, das Geschäft sei noch nie so glänzend gewesen. Es soll diesmal in die Hunderttausende, nach Schätzung über 300 000 Sterling gegangen sein. Auch indische Fürsten versuchen, ob die Hühnerjagd so interessant ist, wie die auf ihre heimischen Tiger. Der Maharadscha von Jodpur, der b'sher ein Schlößchen bei Wimbledon bewohnte, ist samt der Maharani und größtem Gefolge iu einem Sonderzuge nach dem Norden gereift, um fetne Residenz in Jnverlochh Castle zu nehmen. Er wird aber auch dort in strenger Abgeschlossenheit leben. Von der königlichen Familie ist der Herzog von York in Glamis Castle eingetroffen, der Saae nach dem Schlosse von Macbeth, dem alten Familiensitz der Prinzessin. Der König wird sich Ende nächster Woche mit der Königin, wie alljährlich, nach Balmoral begeben. Ist aber auch London von feinen eigentlichen Bewohnern verlassen werden, ist auch namentlich das Westend verödet, so hat doch ein ausgleichender Fremdenstrom eingesetzt, und vor den glänzenden Geschäften der Oxfortstreet flauen sich die Massen; auch innerhalb derselben. Die Provinz wie die Fremden kaufen ein, wie wenn es daheim feine Läden gäbe. Die Theater sind leer, aber die Kinos sind überfüllt. Scharen drängen sich vor den Horscguards in Whitehall, vor dem Tor der WestMinsterabtei und den Zugängen zu anderen Sehenswürdigkeiten. Wembley erlebt endlich gute Kassentage, foweit es das oft miserable Regenwetter zuläßt.
Vom Erhabenen zum Lächerlichen! Die englische Herrenmode hat einen schmerzlichen Verlust erlitten Die berühmten Orford-Hosen, die wie zwei zusammengenähte Frauenröcke aussahen und zudem von den Hüften abwärts in toeite Falten gelegt waren, sind verschwunden. Was von der Crack-Universität kommt, Muß ja die schickste Mode sein. In diesem Falle war jedoch dieser ungeheuerliche Typ exzentrischer Kleidung vom Osten ausgenommen worden; da war es im Westen natürlich mit ihm vorbei. Aber wehe, in Piccadilly tauchte eine neue Geschmuck- losigkeft auf: rin. Rock in heller Schokoladen- farbe, in die Ta lle gezogen, vorn mit doppelter Knopfreihe, hinten mit Schwalbenschwänzen bis unttr die Knie. Der berühmte geschichtliche Beherrscher der Mode und des Königs Georgs, der Beau Brumtmel, sagte einst: „Durch daS Auffallende seines Anzuges bemerkt ru werden, ist meiner Ansicht nach die schmerzlichste Erfahrung eines Gentleman - Goldene Worte, die ■über der Tür jedes wirklich eleganten Schneider- geschältes in goldenen Buchstaben prangen foC« en! Die Revolte gegen die übertriebenen Moden hat bereits eingesetzt In diesem Herbst und Winter w:rd die Parole lauten: .Zurück zur Einfachheit!"' Keine Iazzmuster mehr, nur ganz einfache Stoffe, ein wenig lose zugeschnitten, besonders di Paletots Kein Änzug darf auffallend neu aussehen. Das wäre das Zeichen einer schlechten Auswahl oder eines schlechten Sckneivers. Helle oder dunkle Farben, aber vor allem geschmackvolle. Ter Bowler-Hut bleibt, aber der Weiche Hut mit nicht gefaßter Krämpe ist das Wahre, hinten ein wenig rufgescklagen, vorn ein wenig hetadgedrückt. Zylinder iür formelle Anlässe während des Tages und stets am Abend. Keine Opernhüte (ClaaueS), wenn man nicht mittleren oder höheren Alters gder gezwungen wirtschaftlich ist. Sie machen alt! Der