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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Eie Kanelet Weueflet. Wadmcbten erttbe inen wöchenttlL iechsmal ucd>mtnag8 Der «donnemenisvrets betrüg, für »en Monai 2. Mk. bei freiet äuftelluna '»s Haus, in »er toetääftsfteUe abgebol, LMDlf. Durch »iePoii monatlid) LUOMk ausfkblteblilb äufleUuimS.iebübr. «erlao und Redattton S-dlachinolftratze 2S/8O. ,?ernwrecker W6i un» w52. Rür unverlangi eirgcfanbte Beiträge kann die Sie» Jaftton eine Beranrworwna oder «ewabr in fefiem Kalle itbernehmen. Rück- tablung deS Be,uqsgeldes oder AnfptNche wegen etwaiger nid), ordnungsmäßiger Vtfferttnn ,si ausaefdiloNen t offfibrdfonto ktrankiur' a. Bigin Nummer 6WH

anaetgenoretfe: Einheimische (Sefd>äft8aiuetaen Leite 20 tira- auswärtige Geschäfts, ametgen Seile 20 tSfg.. Aamtlienemietgen Leite 20 Pfg., Kleine Anzeigen oa8 Sort 4 *fg_ Reklamen die Seile 76 Pig. Offertgebttbr l<> Via. 'bei Luken»«, der Offenen 80Pig.i Rechnungsbeträge find innerhalb 5 Eg. ,u befohlen. Maßgebend tft der Kur8 »e8 LablunaStageS. ftür die Richtigkeit aller durch Fernlvrecher autgegebenenAn. S. >owie tür Autnahmedaten und Plätze kann nich- garantier' werden. Äiir ^^»V^eiond. schwierigem Satz 100 Proi.Äukschiag. Druckerei: Schlachthok- itrane 28/80. Keschaktsiielle KSIn ^-tr. ö. aegen'ib.der svobrktr. rternfoT. <i.M n. 062

Hessische Abendzeitung

Freitag, 7. Airqrrst 1925

Nummer 182. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.

Einzelnummer 10 Pf^ Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang

Höhepunkt der Absatzkrise im Ruhrbergbau.

il

denbesitzer in Atlantic City ist gestern nachmittag vertagt worden. Die Arbeiter-Delegierten wei-

3mmer neue Danken gel(öloffen.

glerung im Unterhaus eine Vorlage auf Bewil­ligung von zehn Millionen Pfund Sterling zur Finanzierung der vorläufigen Unterstützung des Kohlenbergbaues in Südwales einbringen.

Sieg der FasMen.

Da« Ergebnis der italienischen Wahle«.

DieGtreilgefahr in Amerika

Keine Einigung in der Grubenkonferenz.

beiterfchaft abgelehnt wegen der äußerst schwieri­gen Finanzlage der Gemeinden. Der Schlichtung­ausschutz stellte sich auf den Standpunkt, der

lEigener Drahtbericht.)

Rewyork, 6. August.

Die Konferenz der Grubenarbeiter und ®rw

Lohnkämpfe in Bayern.

Abgelehnte Forderungen der Gemeindearbeiter. (Eigener Drahtbericht.)

München, 6. August.

Die Gewerkschaft der Gemeindearbeiter hat den mit dem Landesarbeitgeberverband bayrischer Gemeinden und Gemeindeverbände abgeschlosse­nen Lohntarifvertrag zum 1. August d. 35. ge- kündigt und eine Lohnerhöhung von 15 Pfg. pro Stunde gefordert. Der Arbeitgeberverband der Gemeinden hat die Forderung der Gemeindear-

Stadtvertrrter. Der ergangene Schiedsspruch sieht vor, datz das bisherige Lohnabkommen bis 30. September 1925 gellen und int September neue Verhandlungen stattfinden sollen. Die Arbeit- nehmet Vertreter lehnten diesen Schiedsspruch ab und riefen den Zentralausschuß an.

Berlin, 6. August. (Drahtbericht.) In der Liquidation des Stinnes-Konzerns sind an der Berliner Börse für weitere 50 Mill. Goldmark Aktienbesitz zum Verkauf gekommen. Auf diese Tatsache sind auch die gewaltigen Kursrückgänge an der Berliner Börse in den letzten Tagen zu­rückzuführen. Fn der ersten Hälfte des Juli wur­den durch den Reichsanzeig-r 391 Konkurse -* ausschließlich der wegen Maffenmangels abge- kehnten Anträge auf Eröffnung des Konkurses und 185 angeordnete Geschäftsaufsichten bekannt gegeben. Das bedeutet gegenüber den entspre­chenden Ziffern für die erste Junihälfte bei den Konkursen eine Zunahme von 17,4 Prozent, bei den Geschäftsaufsichten eine solche von 19,4 Proz.

Dortmund, 6. August. (Eigener Informa­tionsdienst.) In der westfälischen und rheini­schen Hüttenindustrie find 1450 Kündigun­gen erfolgj, weitere 2300 Entlassungen werden zum Monatsende ausgesprochen. Im Mühl­heimer Revier sind zwei Hochöfen der Stinnesbetriebe ausgeblasen worden.

Bor dem Finanzminister.

Weitere 51 Gesellschaften ohne Dividende.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 6. August.

Der Reichssinanzminister hat zugesagt, eine Vertretung der deutschen Industriellen in kom­mender Woche zu empfangen. Im Monat Juli haben weitere 51 Gesellschaften, deren Werte an der Börse gehandelt werden, erklären müssen, datz sie keine Dividenden zahlen können, weil die steuerliche Belastung höher ist, als der Reinver- dientz des letzten Jahres betragen hat. v

Ausverkauf bei Simnes.

Größen der Volitik.

Ein Rundgang durchs Auswärtige Amt. Die Wcttcrmachcr in der Wilbelmstratze. Slreiemanu als Siebenter. Arbeitspferde der Volitik. Adjutant nnd Bortanzer. Hantel, Maltzan, Schubert. Enkel des Kö­nigs Stumm. Pflichten des Berufs.

Keine freie Stunde.

deren der Wiedereinführung der Vorkriegs- arbeitszeit. Der Vorwurf, daß eine Verlänge­rung der Schichtzeit die Absatzkrise infolge vcr- mehrter Produktion vergrößern wird, wird durch den Hinweis ank Ermäßigung der Selbst­kosten zu entkräften versucht. Eine Lohnherad, etzung wird nicht befürwortet. Ter Gesamtein­druck der Denkschrift ist trotz aller pefsimrstischcr Einzelheiten ein derartiger, daß die Absatzkrise ihren Höhepunkt erreicht hat. Auf dieser un­günstigen Basis muß die wirtschaftliche uno rationelle Beschäftigung der entsprechenden An- ahl von Arbeitern durchgeführt werden. Der Ruhrbergbau betont, dach der Zusammenbruch einer Wrtschast sich nicht urplötzlich vollzieht, daß es sich dagegen um einen allmählichen Auf­lösungsprozeß bandelt, in dem wir mitten drrn tehen. Die Denkschrift läßt jedoch erkennen, daß auch der Ruhrbergbau die Grenzen in der Einschränkung festzustellen vermag, daß aber ttnn Aufbau von diesem Tiefstand aus die Hilfe der Behörden erforderlich ist, denn eS handelt ich um das Rückgrat der Wirtschaft, dessen Sor- gen sich auf die Glieder des gesamten deutschen wirtschaftlichen Organismus übertragen.

ftMMM In M WIM AWk.

Die internationale Wirtschaftskrifis.

Zwei, Hochöfen ausgeblasen. Die Industriellen vor dem Finanzminister. 50 D Ulionen Stinues-Aktien auf dem Markt. 390 Konkurse in vierzehn Tagen. Bom englischen Bergarbeiterstreik. Streikgefahr in Amerika.

Wer hilft?

Ein Appell der Industrie an die Reichsregierung.

Während der Reichstag im Eiltempo die neuen Steuergesetze verabschiedet verschärft sich die Absatzkrise in der deutschen Wrtschast in einem außerordentlich bedrohlichen Maße, »o- daß schon jetzt seitens der führenden Kreise der Industrie nachdrücklichste Schritte bei der Reichsregierung unternommen werden, um sie zu einem aktiven Eingreifen zu veran­lassen. Der Prozeß der wachsenden Kapitalnot wird durch die steuerliche Belastung der Wirt­schaft in einem derartigen Umfange beschleunigt, daß nach der Annahme des neuen Steuerpro­gramms mit einer außerordentlichen Steigerung der Schwierigkellen gerechnet werden muß. Aus diesem Grunde werden immer mehr Stim-

(Sarantie um Garantie.

Das Programm der Londoner Beratungen.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 6. August.

Briand wird am Montag in London eintref» en. Im Vordergründe der Beratungen steht ie Antwort auf die deutsche Rote vom 20. Juli. Ferner wird man sich mit dem Garanttepatt elbst beschäftigen. Es heißt, die englische und ranzöfische Regierung hätten bereits praktisch verwendbare Schriftsätze anSarbeiten lassen. Der französische Entwurf sehe verschiedene Ver­träge vor und zwar einen rheinischen Patt, durch den sich Frankreich die Mitwirkung Eng-

men laut, die eine grundsätzliche Aenderuna oei Steuerpolitik und eine weiter« Herabschraubung der finanziellen Ausgaben des Reiches und der Länder fordern. Die Kritik der Wirtschafts-

Wohl noch niemals in den letzten Jahren hat die auswärtige Politik ein« so große Rolle Ihn politischen Leben gespielt wie jetzt. Völker­bund, Entwaffnungsnote, Sicherheitspatt, die Vereinigten Staaten von Europa, das sind die | Schlagworte, die immer wieder als Ueberschrif- |ten längerer Leitartikel erscheinen, in Gesell­schaften, Klubs und an Stammtischen hin- und herschwirren. In der Reichshauptstadt aber, wo jeder mehr oder weniger orientiert ist oder we­nigstens so tut, hört man immer wieder als Trumpf aller außenpolitischen Diskussion:Wie ich aus dem A. A. gehört habe." A. A das ist die der modernen Abkürzungsmanie folgende, von Diplomaten, Politikern und Journalisten allgemein gebrauchte Bezeichnung des Reichs­ministeriums (Auswärtiges Amt), in der di« auswärtige Politik des Deutschen Reiches ...... bearbeitet und dirigiert wird. Gewiß keine

vertagt worden. Die Arbeiter-Delegierten wei- leichte Aufgabe in einer Zeit, wo das deutsche fierten sich, den Konflikt einem unparteiischen Volk nicht mehr wie früher Subjekt sondern Schiedsgericht zu unterbreiten. Gegenwärtig be- nur noch Objett der Weltpolitik ist.

steht bloß ein Abkommen, das Ende dieses Mo- Die Außenminister kommen und gehen, die nats ablaufen wird. Wenn es nicht möglich fein Staatssekretäre bleiben. Sell dem Um. wird, noch vor Ende des Monats die Wieder- stürz ist Dr. Strefernann der siebente aufnahme der Verhandlungen zustande zu brin- Außenminister, denn vor ihm amtierten fieii, wird der Streik am 1. Sept, ausbrechen. Graf Brockdorff-Rantzau, Hermann * * * Müller, der jetzige Gesandte in Riga, Dr.-

suche, vom Auslande mehr und größere Privat­kredite zu erhalten, seien zum Scheitern verur- iält, solange der gegenwärtige Zustand der Zah­lungsschwierigkeiten in Deutschland fortbsstehen bleibt. Diese Unsicherheit könne nur durch eine groß zügige Aktion der Reichsbank beseitigt wer­den. Wie wir von unterrichteter Seite erfah­ren, hat der Reichsbankpräsident Dr. Schacht bereits mit den Wirtschaftskreisen Fühlung ge­nommen und ihnen in begrenztem Umfange eine größere Hilfsaktion zugesagt, unter der Vor­aussetzung, daß die Äeichsregierung ihre Ein­willigung geben würde. Solange die Regierung nicht eine gewisse Mitverantwortung übernehme, könne die Reichsbank nicht an die Verwirklichung ihrer Pläne Herangehen. Was die Frage der ausländischen Geldkredite an die deutsche Wirtschaft betrifft, so stellt sich immer mehr die Tatsache heraus, datz der Gesundungs- Prozeß noch nicht weit genug fortgeschritten ist, um das Vertrauen der ausländischen Finanz zu der deutschen Wirtschaft wieder zu festigen. Nach­dem Deutschland seine Währung stabilisiert har, erwartet die ausländische Finanz nunmehr auch die vollständige Sanierung der deutschen Finan­zen, die immer noch auf sich warten läßt. Das Reichsfinanzministerium habe hierbei die wich­tigste Aufgabe zu lösen, indem es den Reichs­haushalt völlig ausbalanziert und den Eindruck vermeidet, daß die Defizitwirtfchast wie­der von neuem anfangen könne. Die energische Haltung des Reicksfinanzministeriums in der Frage der Verabschiedung der Steuern sei ja nur absolut verständlich, aber das ganze Finanzpro­gramm müsse einen konfusen Eindruck machrn, wenn der finanzielle Bedarf des Reiches so ge­waltige Posten enthält, wie beim diesjährigen Reichsetat. Wenn die Regierung damit den Anfang machen könnte, eine brutale Sparsam­keitspolitik zu treiben, so werde das Vertrauen in die deutschen Reichsfinanzen und damit auch zur deutschen Wirtschaft in vollem Umfange wieder zurückkehren.

Im Verein mit dem oben erwähnten Schritt der Industrie bei der Reichsregierung ist vom Zechenverband eine Denkschrift über­reicht worden, die bedeutsame Hinweise aus die finanzielle Lage des Ruhrbergbaus enthält Von größter Wichtigkeit in der Denkschrift er­scheinen die Angaben, die im Prinzip die An­passung der Förderung an den Absatz bedeuren. Unter Hinzurechnung des Selbstverbrauchs cr- gibt sich ein monatlicher Absatz von etwa 7,7 Millionen Tonnen oder 92,5 Millionen Tonnen jährlich, zu deren Förderung 378000 Arbeiter mit einer jährlichen Leistungsfähigkeit von 245 Tonnen pro Kops erforderlich sind. Einschlietz- lich der erforderlichen 23 000 Arbeiter in veu Kokereien, Nebenbetrieben ufw. sind insgesamt 401000 Mann erforderlich. Inzwischen ist die Gesamtbelegschaft schon auf 420 000 Mann ver­ringert worden, so daß höchstens noch 19000 Mann abzubauen wären. Die Denkschrift hält das Baugewerbe trotz der stärkeren Tättg- kett der Gemeinden nicht für aufnahmefähig genug, um alle entlassenen und noch zu entlas­senden Kohlenarbeiter aufzunehmen.

Der Appell an die Reichsregierung gipfelt tn der Forderung auf Ermäßigung her Steuern, der Rohstofftarife, der sozialen Lasten, der Beseni- gmig des Zwangsschiedswosens und im beson-

»nninnhd Auf» fflr hon <*ernhnii ?*. der frühere Gesandte im Haag Dr. Ro-

Snolanvs yilse für den Bergbau. Ifen, Walter Rathenau und Hen von Rosen-

London, 6. August. (Drahtbericht.) Die Lage berg, der jetzt den schönen Posten des deutschen der jetzt feit vier Wochen streikenden zwanzigtau- Gesandten in Stockholm bekleidet. Es liegt auf fend Bergarbeiter in Südwales wird immer der Hand, daß die Reichsminister, die durch schwieriger. Sie haben daher die Regierung um Vorträge beim Reichspräsidenten, Kabinetts- Vermittlung ersucht. Donnerstag abend wird ei- sitzungen, ihre oft stundenlange Anwesenheit ne Versammlung der Streikenden einen Beschluß in den Ausschüssen des Reichstages und Reichs- faffen, alle Notstandsarbeiten auf den Gruben rats, Empfänge von Deputationen, Dienstreisen, einzustellen. Wie Reuter erfährt, wird die Re- gesellschaftliche Repräsentatton und nicht zu

kreise wendet sich in erster Linie gegen den Reichshaushalt selbst, der viel zu hohe Ausgaben vorseh« und bei einer energischen Sparpolitik mindestens um 30 Prozent gekürzt werden könne. Es dürfe unter keinen Umstän­den soweit getrieben werden, daß der Staat die Wirtschaft auffrißt und durch seine unprodukti­ven Ausgaben die Geldkrise noch erschwert. Die Forderungen der rheinisch-westfäliichen In­dustrie gehen jetzt dabin, daß die Reichsregie­rung gemeinsam mit der Reichsbank die erfor­derlichen Maßnahmen berät, um den drohenden Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft zu ver­hüten. In erster Linie wird eitle Herabsetzung »es Reichsbankdiskontes verlangt. Alle Ber-

gesellschafttiche Repräsentatton und nicht zu fluterlebt Beratungen in ihrer eigene »Partei, der sie ja schließlichihr Ministeramt verdanken, so sehr in Anspruch genomen sind, daß sie den Mechanismus ihres Ressorts selbst zu dirigieren weder Zeit noch Kraft haben. Das gilt natftr» sich auch für Herrn Slresemann, dessen fabelhaf- Paris, 6. August. (Drahtmeldung.) Im Bank- ^MLuLrt wiZ^JHm mÄeÄ

ÄS un^chyÄw Stt^ Ldlich chttge «rttS4frÜrs e r n b^b "Lz Strei?e'ingetrttem D?Angest?llte^2r"Soettte Adjutant für gesellschaftliche Zwecke der Attachö 8ftttmmäammlunfl"^^ t^Wweftn?eitP® 6üb$n'Sefte.Ti^

Je? Ägierten0 eln^ungültifle Ab-u s«ne elegante liebenswürdige Gattin geben stimmuna über die Streikteilnahme veranstaltete. itaiuleElementjedes Reichsministeriums und bleibt natürlich der Staatssekretär, der lands im Falle eines deutschen Angriffs am e!c weit größere Macht hat als vor 1918. Das Rhein sichern will. Als Gegenleistung sM fickt insbesondere für das Auswärtige Ami und Deutschland durch einen französisch-deutschen kttht schon daraus hervor, daß in der Wilhelm- Schiedsgerichtsvertrag gewährleistete Garantien I Kratze ,6 feit dem Umsturz zwar schon der sieben- erhalten. Ferner enthält der französische Ent-IAußenminister, ader erst der dritte Wurf noch einen deutsch-polnischen und einen I Staatssekretär seines Amtes waltet. Der deutsch-tschechoffowakischen Schiedsgerichtsver-I erste war der immer gewandte und liebenswür- trag. Briand hat bereits mit Marschall Foch^e Herr Haniel von Haimhausen, der infolge über die Antwortnote an Deutschland und über 'e,"er Beteiligung an der Guten Hosfnungshut- die Räumungsfrage beraten. Frankreichs «nt- «dem Hanielschen Familienbesitz, auch in den wort wird vorläufig abwartend fein und keine 'chwier.gen Zetten nach der Revolution in der Zusagen würden von Frankreich ausgesprochen, angenehmen Lage war, tn seiner hübschen Villa ö * m der Tiergartenstraße viel Geselligkeit zu ge-

, , ben. Er vertritt jetzt die Reichsregierung

23eigien oniroor>et ßefonOert. in München, in dessen Nähe fein schönes, von

Brüssel, 6. August. (Drahtbericht.) Die bel- einem Onkel Haniel ererbtes Schloß Haim- gische Antwott nach Berlin geht gesondert ab. hausen liegt Der zweite Staatssekretär war Sie wird die Verhandlungen mit Deutschland der vor kurzem als Botschafter nach Washington fortfetzen, aber bestimmtere Vorschläge erbitten.!versetzte Freiherr von Maltzan, als .Ago" - - - das sind die ersten Buchstaben seiner drei

London und Moskau. Berliner Gesellschaft unb^hn diplomatischen Englands Arbeiter gegen die Internationale. ?°rps populär und beliebt. Der jetzige Staats- tClaener ®rabtberidn 1 felretar ist Herr von Schubert, vorher Mini-

(Eigener Drahiverichr) sterialdirektor und Chef der Abteilung für den

London, 6. August. Westen (England, Frankreich usw.) im AuSwär- Die englischen Gewerkschaften haben die Der- ttgen Amt. Durch seine Mutter ein Enkel deS bindung mit der Moskauer Internationale nicht verstorbenen großen Saarindustriellen »König genehmigt Bon 218 Vertretern der Trabe Union Stumm" befindet er sich im glücklichen Besitz et- erflärten sich 172 gegen Moskau. snes großen Vermögens und repräsen-

ttert daher mit seiner liebenswürdigen Gattin, einer Tochter des verstorbenen bekannten Ma- lers Grafen Ferdinand Harrach, außerordenllich mauzend in seinem schönen eigenen Hause in der lEiaene Drahtmelvung.) s Kurfürstenstraße. Zur Erledioung seiner Dienst.

Züriw fi Mu«..« fieschafte stehen ihm sechs Ministerialdirektoren m 7 August, und eine große Zahl von Vortragenden Lego-

Die Rute Züncher Zeitung" meldet aus tionsräten und Hilfsarbeitern zur Verfügung, die Gemeindewahln, tn Mittel- uno I Eine seiner Hauptaufgaben ist natürlich die

Süditalien sich für den ^isziSmus sehr günstig Leitung des großen inneren Betriebes des Aus- flestalteten. In Neapel brachten drr Faszisten wärttgen Amts. Dazu muß er die wichtigsten uuhezu achtzig Prozent ihrer Mandate durch. I außenpolitischen Derhandl.lngen bis ins Detatt