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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonnabend, 1. A»Z«st 1925

Nummer 1*7. Einzelnummer ia Pf, Sonntags 15Ps.

Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Ps. 1 g. Jahrgang

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ISVI.A0?rld11^!! erscheinen wöchentlich sechsmal nachminagS Der Hbonnementaorei» beträgt für oen Monat 2. Mk bet freier SufteQuna '"®.ftE><"«"'jlleabgeholi l."0Mk Durch die Polt monatlich 2.00 Mk °1E'lt>»ehlich 3u,tellu«gs«ebiivr Verlag ttnb Redaktion SdtlatbtbofftraSe 2H/80. iVernforeäer 951 unb 952. ftiir unrerlanot eingefanbte Beiträge kann bte Re- 'ak'ton Verantwortung ober (Seroäbr in keinem Salle übernehmen. Rück- ober Ansvruche wegen etwaiger nicht orbnungSmäniger ref^rtinAft on^nefchloffen. ^ohfcherffonto Frankfurt a. Main Nummer 68Xti

Der heutigeGchicksalötag an öerThemfe.

England zittert

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Die Räumung EffenS hatte stch bis kur» vor dem von der Besatzung angegebenen endgültigen

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mehr oder

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mit den

(Sflen heute frei!

Die letzten Kriegsknechte ziehen ab.

(Privat-Telegramm.)

Effen, 3L Juli.

«lte Liebe rostet nicht.

London, 31. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Ter lapanrsche Botschafter und Außenminister Chamberlain unterzeichneten gestern im Forreign

Office einen neuen britisch-japanischen Vertrag. Reuter zufolge steht der Vertrag im Zusammen­hang mit Handels- und Schifsahrtssragen uns stellt eine Abänderung des bestehenden Vertrags vom Jahre 1911 dar.

streik in Enoland nach sich ziehen.

Die Aussichten der Arbeiter sind allerdings zur Zeit deswegen günstiger, weil der eben der- öffentlichte Bericht des Untersuchungs­ausschusses im Unterhause sich mehr oder weniger auf ihre Seite gestellt hat, vor allen Dingen wird der Anspruch der Bergarbeiter au die Minimallöhne anerkannt und auch der Sie­benstundentag. Gleichzeitig erkennt der Bericht unumwunden ein, daß der englische Bergbau gesteigert werden könnte, wenn die techni­schen Einrichtungen verbesiert und die Sicher-

Es hat in England in den I Lohnkämpfen wahrlich nicht gef Kampf hat aber, wie auch toeiuu »»»»> «>*«, eine besondere Bedeutung, da eS sich letzten Endes um eine Neu-Orientierung der ganzen englischen Wirtschaft handelt. Die Bergarbetter sind in England bei weitem die stärkste Organi­sation, sie bedeuten Wohl eine Macht, die ihr:n Willen durchsetzen kann, umsomehr, da sich be­reits die Transport- und Eisenbahnarbeitrr auf ihre Seite gestellt und die Kohlenförderun­gen einstellen wollen, sobald die Kohlenberg­werke geschloffen werden. Dadurch ist aus dem Kampf der Bergarbeiter eine Angelegenheit der ganzen englischen Arbeiterschaft geworden. De: Streik der Bergarbeiter würde den General-

tige Dahn zu leiten. Die Regierungsstellen sehen mit großer Sorge in die nächste Zukunft, denn nach den Mitteilungen maßgebender Wirlschasttz- kreise mutz damit gerechnet werden, datz die Aufzehrung des privaten Wirt- schaftSkapttalS zu Beginn des kommenden Winters restlos vollendet fein wird, und da man dann mit der Gefahr eines Zusammen- brucheS der großen wirtschaftlichen Unterneh. mungen rechnen mutz. Dies alles stelle eine Ent Wicklung dar, die zur AuSmerzung der unroirb fchaftllchen Betriebe notwendigerweise führen muffe und deren Endergebnis darin liege, die wirtschaftlichen Betriebe auf eine Grundlage der höchsten Produktivität zu stellen.

Än zwölfter Stunde.

Wird Baldwin den Generalstreik abwenden? (Eigener Drahtbertchi.)

London, 31. Juli.

Nachdem die Sage in der KohlenkrifkS gestern abend als bereits hoffnungslos betrachtet wo,, den war, ist um Mitternacht infolge des Bor- gehens Baldwins eine neue Wendung eingetreten und man hofft hier jetzt, daß der für heute Mitternacht erwartete

Ausbruch des Generalstreiks doch noch vermieden

werden wird. Bon 10 bis 11 Uhr nachts hatten Baldwin und seine Minister Konferenzen mit den Vertretern der Arbeiter und Arbeitgeber abgehalten. Ein Blatt erfährt, datz die vom Premierminister vorgeschlagenen Bedingungen folgendermaßen lauten: L Die Arbeitgeber

Nach den soeben getroffenen Dispositionen ist mtt einer Reichstagssttzung (Plenarsitzung) am Sonntag den 2. August voraussichtlich zu rechnen. Infolge der ausgedehnten Verhand* 3 Reichstagsplenums nehmen die

Tokio, 31. Juki.

I« einer Sabinettsfltzung ergaben sich an» tfjetnenb unüberbrückbare Meinungsverschieoen- heiten über «teuervorlagen zwischen der Ken- seikoah- und der Teijükway»Partei. Ter Justiz- Minister und der Handelsminister, die der Sei- sükway-Partei angehören, verlietzen die Sitzung. Discount Kate begab sich hierauf nach dem Pa­last, um dem Regenten Bericht zu erstatten. Einer späteren Meldung zufolge ist das Kabinett in den gestrigen Abendstunden zurückgetreten.

Am ©teuerberq.

Ueberreizte Nerven. KSrperschaftSsteuer.

Schtmvsereieu um bi> V-riggnug. Noch eia Berlin, 31. Juli.

Großunternehmungen beteiligt sein sollen. Die Initiative zur Verwirklichung dieses großzügi­gen Projektes muß selbstverständlich bei der Reichsbank liegen, deren Aufgabe es ist, einen großzügigen Finanzierungsplan zu entwerfen und die erforderlichen Kredite mobil zu machen. Hierbei muß nochmals be­tont werden, daß die Reichsregierung von sich aus nicht in der Lage sein wird, der Ruhrindustrie staatliche Kredite zu geben.

* * *

Auch Deutschland von Krisen bedroht.

Berlin, 31. Juli. (Eigener Informations­dienst.) In den Kreisen der Großindustrie weist man immer wieder darauf hin, datz die gegen­wärtigen Lohnbewegungen, die verkürzte Ar» beitszett und zum Teil auch die starke steuerliche Belastung an der Zuspitzung der wirtschaftlichen Krise schuld seien. Was die L o h «f r a g e an belangt, so hat das Reichskabinett Luther versucht, seinen ganzen Einfluß aufzubieten, um die Lohn- und Gehaltsbewegungen der Beamten und Arbeiter der staatlichen Beliebe in die rich

Besten ihre Kündigungen zurück, 2. die Regrerung gewährt einen vorübergehen» d r n Z uschuß an die Kohlenindustrie, 3. eine amtliche Untersuchungskommission w'rd eingesetzt. Heute vormittag um 10 Uhr werden die Bergwerksbesitzer dem Pre­mierminister ihre Antwort mitteilen und um 11 Uhr wird Baldwin mit den Vertretern der Bergarbeiter eine Konferenz haben.

Mrd er verhütetet / voltzetfür's Stretkgebiet

London, 31. Juli. (Privattelegramm.) Auf eine Anfrage Macdonalds im Unterhaufe wegen der kritischen Streiklage teilte Cham- fcerlain mit, er hoffe, im Laufe der Sitzung eme Erklärung über die Lage abgeben zu kön­nen. Die gesamte Preffe äußert sich fast durch- weg wen igzuversichtlich inbezug auf die Mogltcksteit der Vermeidung des Streiks.Eve- ning News" zufolge sind eiligst P o 1 i z e i v e r - tärkungen nach Ammonfordn in Wales, wo es infolge des Streiks zu Unruhen gekom­men ist, in größeren Kommandos entsandt.

Japan ohne Regierung,

lleber 'Steuervorlagen gestrauchelt.

(Durch Funkspruch.)

Wenn der Streik ausbeicht.

Keine Kohlen. Gewarnte Eisenbahner.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 3L Juli.

Der Sekretär der Bergarbeitersöderatton,, .,

ßonj erklärte nach Schluß der Konferenz mitlErkrankungen unter den Abgeordne- Baldwin, datz noch feine Regelung erreicht I t e zu. Einzelne Abgeordnete müssen bereits worden sei. Die Bergleute würden heute sofort früh morgens um 9 Uhr im handelspolitischen nach Beendigung der Besprechung mit dem Dre- Ausschuß sein und können das Reichstagsgebäu- mierminifter ihre endgültigen Auwei- Nch Itw^ bi??,e^nftü^dig"ef S langen vom Vollzugsausschuß erhalten. Ein zeit zu leisten haben. Der Abgeordnete Dr. Blatt veröffentlicht bereits die Anweisungen an wed. Moses hat jetzt acht oder neun Schwäche- die Gewerkschaften für den Fall des Streiks Unfälle von Abgeordneten zu behandeln. Bei Danach ist von heute Mitternacht an »er fetten Beratung des KörperschaftS- MMiuaj h» von ffeuie wetuernaan an fteuer g e f e eS wendet sich Abg. Meier jede Beförderung von Kohlen zum Still- (Soz.) und Abg. Korsch (Komm.) gegen den stand zu bringen. Der Generaldirektor der Steuertarif der Vorlage. Bei der nun folgen- großen Westbahn hat die Angestellten der Bahr ben Abstimmung werden alle Aenderungsanträ- bahner, tm Falle eines Kohlenftreiks keine Kohl- genommen. Es folgt die zweite Beratung zu befördern, darauf hingewiefen, daß die Bahn des Vermögens- und ErbschastS- gesetzlich verpflichtet fei, alle ihr zur stfuerge setz e s. Staatssekretär P opitz be-

« «er«.». |SSX-ÄÄ

Die Arbeiter geben selbst zu, daß es der eng­lischen Industrie nicht gut geht, sie weigern sich aber, das Risiko der Mbsatzschwankungen zu tragen, die die Arbeitgeber jetzt von sich auf sie binübergeleitet haben. Es handelt sich,hierbei keineswegs um geringe UnterfchiedeWi der Entlöhnung. Nach dem bisherigen Verfahren erhielt der englische Arbeiter ein Lohnminimum von etwa 50 Schilling wöchentlich. Rach der von den Arbeitgebern nunmehr vorgeMagenen Berechnung sinkt es aus 35 Schilling herab. Zudem wollen die englischen Arbeiter auch nichts davon toiffen, datz sie, dem Verlan­gen der Arbeitgeber entsprechend, nunmehr wie­der acht statt sieben Stunden täglich unter der Erde arbeiten sollen, und haben mit Recht dar­aus hingewiesen, daß gerade in England dis Sicherhettsverhältnisse in den Gruben besonders schlecht sind.

heitsmaßregeln vermehrt würden. Man hat immer noch die Hoffnung, daß es BaldwinS Einfluß gelingen wird, die Unternehmer zur Zurücknahme ihrer Kündigung zu vrranlaflen. Sollte eine Lösung der Frage im Lande selbst nicht zustande kommen, so ist bei dem gegenwärtig in Paris tagenden Kongreß der internationalen Bergbauarbeiter der Vor- schlag gemacht worden, die Angelegenheit durch einen allgemeinen Bergarbeiter- streik zu erledigen. Dieser wird jedoch schon aus dem Grunde nicht ausbrechen können oder nicht die gewünschte Folge haben, da die beut* scken Bergarbeiter ihrerseits erklärt haben, nicht an dem Streik teilnehmen zu wollen.

Allerdings sieht man auch in Deutschland in­folge der Ruhrkohlenkrise plötzlich den ganzen Umfang einer schweren Gefahr, die nicht nur im rheinisch-westfälischen Industriegebiet, sondern der ganzen deutschen Wirt­schaft droht. Man will jetzt versuchen, durch eine großzügige Aktion der Reichs- bank und der anderen Großbanken die rfor- derlichen Geldmittel aufzubringen, um die Haldenbestände der Rubrzechen zu lombardie- ren. Eine vollständige Räumung der aufgesta- pelten Kohlenvorräte dürfte aber kaum in Frage kommen, solange die verarbeitende Industrie nicht in der Lage ist, die Unmengen lagernder Kohlenvorräte auch nur teilweise aufzunehmen. Aus diesem Gründe ist man auf den Gedanken gekommen, eine Organisation zu schaffen, an der die Reichseisenbahnen und die industriellen

Die Kohlenkrisc auf dem Höhepunkt.

Die englische Regierung bemüht sich Baldwin an der Spitze, mit allen Mitteln .... für heute Nacht angesetzten Generalstreik der Bergarbeiter abzuwenden und die heutigen letzten Konferenzen mit den Bergwerksbesitzern werden entscheiden, ob diese bereit sind, thr- Kündigungen zum 1. August zurückzunehmen, nachdem ihnen der Staat weitgehende finan­zielle Unter'Wsung zugesagt hat. Eisenbahner und Transportarbeiter haben ihre passive Teil­nahme zugesagt, sodaß im Falle des Streit- ausbruchs feine Tonne Kohle nach Englano herein- oder herausgelassen wird, womit dann für das stolze, unangreifbare Jnselreich von innen heraus eine geradezu katastrophale Lage geschaffen wäre. Niemals ift vor dem Jahre 1914 m England die Zahl der Arbeitslosen so groß gewesen wie jetzt, niemals haben die eng­lischen Industrien so wenig verdient wie heute. Allein im Bergbau sind nahezu 400000 Arbeiter entlassen und nicht weniger als 500 Kohlengru­ben sind geschlossen, da sie sich nicht mehr ren- tieren.

angestellte Vergleiche zwischen der englischen und der deutschen Besitz- _ ।besteuerung al snichl zutreffend. Praktisch liege

-vrlanos Kriegserklärung an die Arbeiter es trotz der verschiedenartigen Steuersysteme so, London, 31. Juli. (Privattelegramm.) daß der deutsche Besitz steuerlich stärker be- B r i a n b erklärte den Vertretern bet Bergar- lastet sei als der englische Der Vergleich beiter enbgflUig, da tzdie Regierung nicht im- der absoluten Zahlen des Steueraufkommens stände fei. der Sohlenbergwerksindustrie und des Volkseinkommens zweier so verschieden eine staatliche Subvention zu bewilli- gestellter Länder führe immer zu gen. Der Sekretär der Bergarbeiter Geck be- Schlüssen. Wir wären glücklich, wenn Deutsch- zeichnete diese Erklärung des Premierministers land wirklich so reich wäre, wie es der Abge- als eine Kriegserklärung an die Arbeiter. ordnete Ströbel annahm. In England bringen ganze fünfundachtzig Personen nicht weniger

Baldwins erfte Otießerlnn# P18, ein Fünftel der ganzen Einkommensteuer o . ron® -meoenage. auf, ein deutlicher Beweis für den großen

Sonbon, 31. Juli. Das Kabinett Baldwin Reichtum Englands. Abg. Ströbel, der sicher- Destehm lich in gutem Glauben handelte, hat Deutsch- pudern ein RegierungS-1 land mit der Mitteilung seiner Zahlen kaum »Äm« «m,t 17ße0en einen guten Dienst erwiesen. Die.DaweS- 210 Kimmen abgelehnt wurde. sachverständigen haben ja selbst die Un-

' rn ö g l i ch k e i t derartig schematischer Vergleiche anerkannt. Der Besitz ist in Deutschland wirk- lich st a r I g e n u g belastet. Es ist richtig, datz in der Inflationszeit nicht nur bte allgemeine, fonbern auch bte Steuermoral gesunken ist. Mit der Steuernovelle wollen wir gerade der deut- schon Wirtschaft die Möglichkeit geben, mit dem von der Besatzung angegebenen endgültigen I bei^er^Mehrheitt) ^Äba ®enbur g ((Sem ~xrmtn htngezogen. Heute früh werden die noch hebt die ungeheure Belastung Deutschlands nicht zurückgezogenen Jnfanterieabteilungen die durch die Reparationen hervor. Die deutsche Stadt verlassen. Im Laufe des heutigen Vor- Wirtschaft schmachte unter einem Zinsfuß von mittags werden auch die noch besetzten Gebäude, 18 Prozent. Die Paragraphen 15 werden WiÄeU»räftbtum usw. de» deutschen Behörden alsdann in der Ausschußfassung angenommen. ,ur Verfügung gestellt werden. Auch Mül- Während einer Geschäftsordnungsdebatte über

Jl0d Einer Mitteilung der Be- einen Vertagungsantrag kommt es zwischen den satzungsbehorde an die Sta^oerwattung heute Kommunisten und Zentrumsmitgliedern im ittag geräumt totSien. Saale zu heftigen Auseinander-

I s e tz u n g e n. Von den Kommunisten kommt der

nftniilßvAil ..m nx Ruf:Das war wieder der Pfaffe, der das an*

"»f <«Oßniftrtlf QITtft Ulli fim*Peril^tet Abg. Leicht (Bavr. Vpt.) prote- Krittfche Tage für Paris. stiert gegen diese Bemerkung. Abg. Beyerdörffer

(Eigener Drabtbericbt.) ^pt ) tritt entrüstet an den Tisch bei

cv. « Huuses und wendet sich gegen die Kommunisten. w 511 Abg Hörnle (Komm.) tritt gleichfalls ans ihn

Die Lage im Streik der Bankbeamten hat zu. In einem

L-°^charst. Direkt betroffen sind vorläufig dichten Knäuel

ähtt bie"^ahl der Streikenden au^^^""Die Abgeordneten zusammen. Durch

Angestellten zwiüer anderer BaEn werven Dazwischentreten verschiedener Mitglieder morgen über ihre Haltung beMfeßm. Geftern R."" Handgemenge verhindert, abend wollte der Frnanzminister Delegierte des I Präsident Loe be beruft sofort den Aelte - BerbandeS der Bankangestellten empfangen. P e n r a t ein. Nach Wiedereröffnung erteilt er ^ranflC,L den kommunistischen Abg. H ö r n l e und Ov e n- . _ di eck Ordnungsrufe und teilt weiter mit,

3n Otr £onöoner brat des Aeltestenrates die

u«M«IP Vermögenssteuer heute noch erledigt wer- ®te Pariser Schuldenkommission reist ab. den müsse, da die Mehrheit nicht kapitulieren (Eigener Drahtbericht.) könne vor Szenen, wie sie sich vorhin abgespielt

London, 31. Juli. ?ab<" Abg. Florin (Komm.) ruft:Dann soll-

Reuter erfährt hn6 die fmmafirrfu.* I die da drüben (na chrechtS) aber nicht so gierten, die im britischen Schatzamt Beratungen hoffen!" Der Träft*

über die französischen Schulden abhielten heute er^et^ dem Abg. y I o r i n einen Ord » nach Paris Mrü«ehre< mn^ihrer Kierung ".u " g s r u f und teilt bann mit, daß der heute Bericht zu erstatten. Ein diplomatischer ^erzaiv ^hr zu bewälttgende ArbeitSstoff am

erstatter steht in dieser Tatsache ein Zeichen, ^ettag vormittag erledigt werden solle, daß die Berhandlungen keinen gunftigen

Fortslhrttt gemacht haben und erklärt, das neue Arbeit In HMe und Fülle.

«nmMt dlMboi sei zwar beffer als das Berlin, 31. Juli. Der Aelteftenrat deck letzte« Frükffahr, es sei aber vom brtttschen Reichstages beschloß bei der Berattlng der

Swatmmt als so unzureichend erachtet worden, Steuergesetze zum Zwecke her nrrftänhi1«»» ^swSgung von den englischen Sach noch eine weitere Zusammenfassung von Para- verständigen nicht für würdig befunden wurde.tgraphen. Im übrigen wurde daran fch^E^