Mittwoch, 8. Juli 1925.
9?UWttlCt 156. Einzelnummer lll Pf„ Sonntags 15 Pf
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Meier Nmste Nchnchtm
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Cinylnummn 10 PI. Sennia«« 16PI 15. Jahrgang
Großbritannien im Döikerkonzert.
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Zeil für notwendig gehalten.
außenpolitischen Debatte im Oberhaus fragte Asquith, welches die angeblichen Wer-
Das Schwert in der Wage Englands Verpflichtungen in West und Ost. (Eigene Drahtmeldung.)
London, 7. Juli.
Der Sichertzeiiskonferen- entgegen.
London, 7. Juli. (Privattelegramm.) Wie Reuter erklärt, ist in amtlichen Kreisen nichts bekannt, waS die Gerüchte über eine nahe bevorstehende allgemeine Konferenz über die
nickt fernhalten. Eine Politik der Isolat----
ist heute mehr als je ein Ding der Unmöglichkeit.
Englands Nöte.
Rußlands Gegenspiel. — Europas Sicherheit.
In Berliner Regierungskreisen verfolgt man mit großer Anteilnahme die Zuspitzung der englisch - russischen Beziehungen infolge des Vordringens der bolschewistischen Propaganda in China, Indien, Persien und anderen Brennpunkten der britischen Weltpoli-
ist eine dauernd fortschreitende
Verminderung des Geschäftes zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildet nur die Kraftwagenindustrie und verwandte Zweige. In der Tcrtilindustrie ist eine Abnahme der Aufträge zu verzeichnen. Dem Leinwandhandel geht es schlecht, während in der Seiden- industrie gewisse Fortschritte festzust-llen sind. Die Lage der chemischen Industrie ist befrredi- gend, die Lage im Schiffbau ist schlecht. Tie W c l t t o n n a g e ist n i e d r i g e r als vor dem Kriege und auch niedriger als noch vor einem oder zwei Jahren, die Frachten sind augenblicklich sehr niedrig. Der Präsident schloß: Es ist nötig, die Entwicklung der heimischen Märkte zu fördern und auf stabilere Verhältnisse in der ganzen Welt hinzuarbeiten. Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse anderer Länder dürfen uns nicht gleichgültig sei«.
London-Washington.
Caillaux als Schuldenreisender.
(Eigener Drahtbericht.)
Paris, 7. Juli.
Deutschlands Verdienst. — Asquith und Lord Grey. - Das P"stlge Eu op schultert.-Balfour als Vertreter Englands. - Großbritannien im Kriegsfall. - Keine Verantwortung im Osten. — Schlechte Geschäfte im Jnselreich.
Gendarmen und Wachen, galonnierteDi-ner m Kniehosen und geschäftige.Sekretäre umstehe» den Eingang zum Präsidentschaflspalast an der ö"üi'teUana in dem hinter dreimal verschlossene» -üren die' spanisch-französische Marokkokonferenz
Geheimnis umgibt die Verhandlungen, und Schweigen soll über die Verlegenheiten hin- weghelsen, die sich der Versammlung auf Schritt und Tritt bieten. Generäle, Admirale, L-tabs- sfiiiere und Diplomaten kommen und gehen, nd in den Vorsälen sitzen geduldige Journalisten. um zu erfahren, was ne schon lange wissen: nämlich, daß das! Rlfgebwt blockiert werden soll, daß Frankreich und Spanien den Frieden wollen, und daß Abd el Krim noch immer kämpft.
Sonnenglut brennt über Madrid,
ersticken in den Schützengräben, und die Nächte sind so schwül und heiß, daß keiner der Offiziere in seinen Zelten schlafen kann. Verläßt aber jemand in der Verzweiflung seine geschützte Stellung, so fällt er von der nie kehlenden Kugel des Rifkriegers. Fremdenlegionäre und Senegalsoldaten allein genügen aber nicht im Kriege gegen Abd el Krim. In der spanischen Zone beg nnt bereits bei Tetuan das Gefahrbereich. Die Eisenbahnzüge können nur am Tage verkehren, da sie in der Dämmerung der Nacht von feindlichen Schwärmen beschossen werden, und auf den naheliegenden Hügeln knattern bereits die Schüsse der Anhänger Abd el Krims. In Tetuan brodelt das Völkergemisch Marokkos. Es ist das Zentrum der von Isabel vertriebenen spanische« Juden, der Sepharditen, die hier einen ganzen Stadtteil, die Juderia, bewohnen, und die in Kleidung und Sitten treu die Gebräuche früherer Jahrhunderte bewahrt haben. Sie hallen sich für die Ariswkraten unter den Juden und schauen lächelnd aus manchen europäische« Adel hinab, da manche unter ihnen, ihren Stammbaum direkt von den alten jüdischen Königen und von den Maccabäern berleiten. Die herrschende Bevölkerungsklasse bilden die Mauren und israelitischen Araber und im Rifgebiet die Berber. Die Mauren sind stolz und geschmeidig, dem Christen gegenüber falsch und oftmals tückisch. Jeder von ihnen trägt die Mienen eines Königs zur Schau, selbst der Bettler in seinen abstoßenden Lumpen will al» Heiliger erscheinen und blickt fast verächtlich auf den Europäer. Wenn ein vornehmer Maure im langen
weißen Burnus und grünen Turba« langsam aus seinem Maultiere durch die krum-
ZnberGlutMarokkos.
Zwischen Madrid und Rordafrika.
Von E. v. Ungern-Sternberg.
sä. -te ।
Madrid, Ende Ium.
Sie erste klappe zum Weltfrieden
Der Sicherheitsverlrag vor dem Oberhaus.
Im weiteren Verlaufe der Oberhaus-Sitzurrq erklärte Lord Balfour, es gebe keine Frage, die zwischen Deutschland, Frankreich, Belgren DiunHui», n«, ------1 7— ., ,. । und Großbritannien und auch Polen entstehen doch noch eher zuneigen könnte, aI8 aft«n*könnte, Die nicht einem Schiedsgerichts- scherBarbarei." Wann die große Ausem- erfahren unterbreitet werden würde, und andersetzung Westeuropas mit dem Soteietftaat roenn 6er Schiedsspruch durchgeführt werde, so akut werden wird, läßt sich borläufig fAwer ja- Krieg eine Unmöglichkeit. Wenn bei einem ncn Unser obenerwähnter diplomatischer Ge- Streitfall zwischen Frankreich und Deutschland währsmann rechnet allerdings mit dem e^ne Partei ein Schiedsgericht oder die Aus
bruch eines englisch-rapanlsch-rujjr--jjnrung ejne§ angenommenen Schiedsspruches scheu Krieges bereits in drei, toter Jahren, oder Gewalt anwende, dann
Inzwischen sucht John Bull, tote ans den'^mi-de Großbritannien verpflichtet sein, sofort gestrigen Sicherheilsdebatten tm Oberhaus gesamte Macht zur Geltung zu bringen, erhellt, wenigstens seine Stellung und ben yrte» um öj£ ^dere Partei zu verteidigen. Die Serben auf bem europäischen Kontinent zu ti^ran'I Mfiiditungen Großbritanniens, mit Bezug aus lern, um in feinen bedrohten Kolonien und Öe’l-reui[(j)[[lnb und Polen, die es als Völkerbund- genüber dem russischen Bären sicb den Kucken 1.^.^ übernommen habe, würden unein- zu decke«. Viel Neues hat uns und den seinen L ed) r 5 n 11 weiter bestehen bleiben. Die Lage auch Lord Balsour gestern nicht gesagt. Denn Westen Europas bedürfe der Verstärkung darüber, daß Großbritannien das Schwert beiL Grundsätze des Völkerbundes, einem Schiedsgerichtsk0nflikt -her $-e Regierung halte es nicht für nützlich, für aI3‘ gegen seine Weltkriegswaffenbruder irgendwelche weiteren Verantwortlichkei- zieht, werden auch keine kunstvoll verklausulier. ^ im cften gu übernehmen, die über die len Paragraphen hintoegtanschen. Tvptsch ,'N I f)i„au8fle{|en würden, die sie bereits gemeinsam nur die Friedenssehnsucht und Bereit-jcbem anbcrcn Völkerbundmitglieb über- schäft, bie sich durch alle Reden als rowr Faden Mmmen habe. Bei Deutschland selbst liege es, zieht, denn auch um die Kramergeschaste de» ^zusehen, daß der von ihm selbst vorgeschlagene Jnselreichs steht es faul, wie die duster«. Kon- feiner vollen Reife gelange,
junkturberichte des Handelsprasidenten erkennen * lassen. Das war noch immer der Punkt, an. dem England sterblich war. Zur W^deraufrichtunsi der niedergebrochenen Weltherrsch^t braucht es den Friedenspatt genau so dringlich wie bte anderen Teilnehmer, ein Gesichtspunkt, dem man bei den bevorstehenden Verhandlungen auch deutscherseits wird Rechnung tragen müssen.
nur am Nachmittag ballen sich über dem Guadarrama blauschwarze Wolkenmassen an, une grelle Blitze zucken über dem Hortzont Ekn keißer Wind fegt dann über Recoletos und die Caftellana, schüttelt bie schichtigen Mimen an der Plaza be Colon und bte hohen Baume vor dem Präsidentschajtspalats. Die Lust ist unerträglich schwül, die Konferenzmttglteder müssen ihre Mappen zusammenpacken und sich zur Erholung in die l u s 11 g e n H all end es R j । b 0 i c l 4 beoebeu. wo eine weiche Zi-eu-» nermusik bte Lorken emlullt. Man soll tote Berber nicht tbealtiteren. Nachkommen bet Numiden und Vandalen, tvandeln sie auch heute in den Fußtapsen ihrer grausamen Dorsayrem sie sind Kultnrzerstorer, weil sie keine Kultur haben und weil sie bie Verfeinerungen Europas hassen und verachten. In ihrer Lebensart sind die Berber erstaunlich mäßig, es tst cwer fast unmöglich, ein kriegerisches Volk zu besiegen, das ein unzugängliches Gebirgsland ohne Zufuhrstraßen bewohnt und zufrieden nnt, einer Handvoll Datteln und Zwiebeln tot Dn Art des Kriegführens ist g rausam. Abd el Knm v B. hat den Caids der Stamme, dte sich ihm nicht auf den ersten Befehl anschloflen, tote Ohren abschneiden lassen, sie in ISetder. gewänder gekleidet und unter Peitschenhieben als abschreckendes Beispiel durch dte DuarS treiben lassen. Tie äußeren Mauern von Fez wurden mit den blutigen Köpfen Hingerichteter Rebellen verziert, die ans langen Stäben in der Sonne dörrten. Auch dte Rifberber pflegen keine Gefangenen zu machen, und wenn es doch geschieht, so Mn sie es, um ein Lösegeld zu erhalten. Wenn bet Ribane, Dazza, Uazzan ober Taunat bie Schlackt tobt und bte Franzosen ihre vorgeschobenen Stellungen mtf- qeben müssen, so kann matt sich tn Europa keine richtige Vorstellung von ben Qualen eines marokkanischen Krieges machen. Am Tage steigt bas Thermometer in ber Sonne über 50 Grad, europäische Soldaten
Finanzminister Caillaux erklärte gestern nach Beendigung des Minifierrates, alle Gerüchte über seine Steife nach England oder Amerika seien zumindest verfrüht. Zn einem Presse-Korrespondenten äußerte er jedoch, wenn die politische Lage es ihm gestatte, habe er tue Absicht, während der Parlamentsferien zuerst nach London «nd dann nach Washington zu gehen, um persönlich daS Schuldenprovlem z« erörtern. Außerdem Werde er über eine Goldanleihe verhandeln, um den endgültigen Wiederaufbau der ehemaligen Kampfzone herbeizuführe«, _
tit Seit nahezu vier Wochen vergeht kein Tag, an bem nicht bas eine ober bas anbere englische Blatt ober gleich mehrere zusammen bte englische Regierung in nicht mißzuverstehenber , __
Weise auffordern, gegen ben russischen Bolsche- ,j,-x Deutschlands in Erfüllung des wismus aktiv vorzugehen. Man ist überzeugt,! Versailler Vertrages seien und welche daß es sich bei dem englischen Pressefeldzug ge- Kölner Zone bestehe. Asquith kam dann auf die gen Hutzland keineswegs etwa um spontane ^icherheitsfrage zu sprechen und ertlärte: Steuerungen dieser ober jener Zeitung ober be- jg BOn großer Wichtigkeit, daß Deutschland stirnrnter Jnteressentengruppen handelt, sondern Mitglied des Völkerbundes wird. Der um eitte im Einvernehmen mit dem Foreign Sickerheitsvaktentwurf ist mit Befriedigung Office eingeleitete und methodisch durchgeführte z„ begrüßen. Ein solckzer Pakt, der im übrigen Aktion der englischen Regierung, die sich aus! unbedingt unzweideutig sein muß, wird die diese Weife die außen- und innenpolitische Ba- Autorität des Völkerbundes nicht schwachen, srs für die kommende große Auseinander- fondern stärken. Ein Vorzug ist es, baß die setzung mit den Sowjets schassen roitt.Mnitiatioe von Deutschland ausge- Zu diesem Zwecke wird nicht nur die englische gingen ist und daß sein Vorschlag einen de- Presse — diese allerdings natürlich in erster Li- deutenden Fortschritt barstellt, wobei nur zu be- nie — mobil gemacht, sondern die zielbewußte dauern rst, daß die Bezugnahme ans die Revr- englische Propaganda greift bereits über aus an- s i 0 n von Verträgen unklar gehalten ist- bere Staaten, die in dem geplanten antisowjet- Asquith, der daraus die Frage stellte, ob bet russischen Ring mit eingeschlossen werden sollen. Sckiedsgerichtsvertrag sich auf Fragen So sind, wie uns von einer sehr unterrichteten erstrecken solle, die sich im Zusammenhang mtf diplomatischen Persönlichkeit m»geteilt wird, dem Versailler Vertrag ergeben könnten, gao offenbar zahlreiche gegen Rußland gerichtete zum Schluß seiner Hoffnung Ausdruck, daß der amerikanische und namentlich j a p a n i-j aepkanie Sicherheltsvat,
f 4 e Pressestimmen au, englische Beeinflussung M erste'Etappe zur dauernden Befreiung zurückzufuhren. Besonders für die Beeinflussung j, «3^
der japanischen öffentlichen Meinung sollen aus!
enaIif<6en Geheimfonds beträchtliche fein werbe. Lord Haldane billigte den Geist Mittel aufgeWenbet worben sein unb noch auf- des vorgefchlagenen Pattes, ersuchte jeboch um getoenbet werben. So ist es benn auch beinahe Informationen bezüglich der Einzelheiten. Lord kein Geheimnis mehr, baß bie Leiter der brN- Grey führte aus: Der deutsche Vorschlag weift scheu Politik Japan bereits als den hauptsäch- einen neuen Weg für die Zukunft Europas. Seit lichsten Bundesgenossen in dem wohl nicht mehr Beendigung des Welttt,eges hat Ück die Autori- zu vermeidenden Krieg gegen Sowjet- M der enropäischen Zivilisatton, wie dies die '"W SMS bafü,. ».t ~
die aenanntt enalftche Propaaand? gegm Ruß- mindert. Europa kann aber fein früheres knnd° anck in D e u t s ch l a n d Fuß zu fassen Prestige nun wiederherstellen, wenn es be-
Sta lebt allerdinas nur mit geringem Er- ssiglich des künftigen Friedens ein Beispiel gibt, ff b«a^toeYfu<6t »War bm der WAHelm-I Wenn die deutschen Vorschläge Erfolg haben, so BStdiiSÄ Ä “ÄX SÄS Ä äV“
berührende Einfluß seine Grenze, ,1»^« bit H„chhalt»ng des Prinzips der
bte deutsche Volksstimmung zu bnechtigter Nation steht, bedeuten. Großbritannien darf sich -"K»n»i '=<««*«"■ w
Blatt: „Da in ber Polittk nicht bas wiberstre- benbe Herz, auch nicht ber revoltierenbe Magen, fonbent nur bie trockene Verstanbesrechnung ben Ausschlag geben barf, haben Wir, ohne eine einseitige „Ostorientierung" annehmbar zu finben, immer bie Aufrechterhaltung ber Beziehungen zu Sotojetrußlanb gewünscht. Aber Herr strese- mann wirb ben über Stumme herrschenden Sowjetzaren klar machen müssen, daß es tn Deutschland eine öffentliche Meinung gwt, und daß bas beuische Volk, trotz aller westlichen Bedrängnis, sich zivilisierten NatIonen
Aus gewonntem Fuß.
Chamberlain verhandelt nicht mit Rußland.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 7. Juli.
Im Unterhaus erttärte Chamberlain auf eine Anfrage, daß die englische Regierung nickt die Absicht habe, das Angebot Tschitscherins zu berücksichtigen, wonach olle Streitfragen diskutiert werden sollten, oder aber mit Moskau ein Abkommen für bte Befestigung des Weltfriedens abzuschließen. Tie Rede, die der Sowjetbotschafter Karachan in Peking gehalten habe, bilde einen genügenden Beweis dafür, daß die Sotojetregierung in China Unruhen angezettelt habe. „Wir versügen aber außerdem noch über andere Beweise." Die Regierung behalte sich volle Handlungs- eit vor, um im Notfälle alle erforderlichen Maßnahmen zu krefs-n. Sie werde aber tn cbem einzelnen Falle ihre Beschlüsse dem Parlament zur Genehmigung unterbreiten.
Englands Niedergang.
Ein ernster Bericht des Handelspräsidenten. (Eigener Drahtbertcht.)
London, 7. Juli.
Der Präsident deS Handelsamtes, Cunlifle Lister, erklärte im Unterhaus bei der Einbringung der Voranschläge u. a.: Die Lage sei ernst, ober man dürfe auch nicht übertreiben. Es sei falsch, zu sagen, daß England von seine« Reserven lebe, aber es stehe zweifellos sehr ernst um feine Fähigkeit, Kapitalien anzulegen. Es gibt nur einen Weg, auf dem man die Handelsbilanz wieder in Ordnung bringen und verbessern kann, und dieser Weg ist, mehr bnti- che Waren im In- und Auslande zu veraase n. England muß auch seine Markte mit bem britischen Reich durch Vorzugsbehandlung entwickeln. Die Kohlenförderung ist in bet letzten Zeit stetig gefMen. Die Kohlenausfuhr hat um fünfundzwanzig Prozent abgenomme«, währen die Produktion von Roheisen 67 Prozent der Vorkriegsproduktion betrug, steht die Stahlproduktion heute auf dem Stande des Jahres 1913. Was die britische Industrie anbelangt, so