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Meier Neueste Nachrichten

Aesflsche Abendzeitung

Kasseler Abendzeituna

Freitag, 3. Juli 1925.

Weltkonserenz in Peking in Sicht

itn

Die Männer gehen müßig.

Auch wenn wir nach der Festlegung der fran­zösischen Politik auf die juristisch unmöglichen Konstruktionen der Sicherheitsnote vom 16. _öU= ni sehr skeptisch in Bezug daraus sein muffen, durch deutsche Gegenvorschläge jene für uns un- »rtrnaltdien französischen Absichten andern zu

Völkerbund für seine Gesamtlage bringt oder nicht. So und nicht ar.. , meiner Ueberzeugung die Frage zu stellen.

Wenn Alien erwacht.

Briand über das Pekinger Konferenzprogramm.

Ein freies Lhina.

Amerikas Vorschläge für die Weltkonferenz.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 2. Juli.

Das letzte Wort in Paris.

Austausch der Gegenvorschläge.

Völkerbund-Lotterie.

Was können wir oabei gewinnen?

(Von Staatssekr. Frhr. v. Rheinbaben, M. d. R.)

Nummer 152. Einzelnummer 10 Pf. Sonntags 15 Pf.

Sie baben meist blondes Haar und blaue Augen und sind besondere Liebhaber eines einheimischen Getränkes, das sehr dem deutschen Bier ähnelt. Einige Forscher sind der Meinung, daß die Offethen Verwandte der germanischen Voller sind. Die Hauptgruppe der östlichen kaukasischen Bergvölker sind die Lesginen. Daghestan (d. h. Bergland) ist ihre Heimat, das Land des berühmten Bergvölkerführers Schamil, der im Laus langer Jahrzehnte in den Schluchten und auf den Gipfeln des Kaukasus die Freiheit und die Unabhängigkeit seines Landes Mit Löwenmut gegen die Russen vertei-

Einzelnummer 10 Pf-, Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang

kaukasisch e n A l p e n, Zentralgalerie des kaukasischen Bolkermuse- Es handelt sich oarum.iimiiv.^r.» t Die Iums. Die Hauptvertreter der westlaMastschen

ung der auf der $8nr| ment die Stadt am 10. Juli ver ff - Bergvölker sind die T scherke s se n. ^n ihrer 8 -- ----- --------- **1 tnrn,n 1 Heimaterhetit sich die höchste Bergspitze des Kau­

kasus, das Silber Haupt von Elbr.s. Die Gegend stellt sich von Natur aus als em Labyrint dar mit unzugänglichen «schlups-

Die Staneui 'Jieueitei. jiadjiicbteu etubeinen wöchenlllw lrchsmac iia»min«w Der Abonnemeiitsoreie beträgl für »en Monai r,fe Post inonatlick 2.00 Mk ins Hans, in der ®efd)aft6ftetle ebgebolt 1.80$if. $ttrc6 te v 28/80.

rakiion eine BeranNvormna oder Gewädr in keinem ffaUe ^^ ^rdnunasmätztger ° Mair, Nummer 0880

Bei den Tscherkeffen.

cherheitspaktes ohne weiteres schon jetzt Achtbar. Die französische Politik hat dabei Die Aussicht, shrni Einfluß auf die Gestaltung der europai- srben Laae und ihren Gewinn aus dem Welt- siyen rage «no anderen Seite

3m Bölkennuseun^ der Bergwildnis.

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winkeln.

1%. . unpassierbaren Hohlwegen, verderbendrohenden

(Eigene Drahtmeldung.) Abgründen

2. Juli- unwirtlichem rauhem Klima Hier lebt das

Wie ein Blatt berichtet, wird Handelsminister hessische Volkstum schon fett undenklnqen Chaumet ebenfalls heute der deutschen Han- Men. Ue Tscherkessen sind als eme der Delegation Gegenvorschläge schönsten Kaukasusthpen bekannt. Sie len. Ein underrS -vlatt n7-'-- - S*' haben einen vorbildlichen Körperbau und wissen, daß die französische Delegation heute freiheitsliebendes Wesen. Die Waffe gt

vormittag eine Rote überreicht, die zwanzig I ein Bestandteil der malerischen Nationaltracht, Seiten enthalte. Die französische Delegation gc= bie auch unter den anderen Bergvollern sehr be in voller Aufrichtigkeit ihre letzten Forderun-breitet sft. Das Pferd i/t des Tscherkessen «« > «->»- -« |2," J.'JWl'lft" ?8«i.

UnterseKhnuno MU Stallen In aeapanot f e^i nitt'Äch"Mste 'dek'ts^erteMchen Dolks.

Mailand, 2. Juli. (Eigene Drahuneldung.) Ihalten. In der Mitte des 19. Jahr-

Einer Pressenotiz zufolge wird der b * £11$bunfcertg nach der endgültigen Unterwerfung des italienischeHandelsverlrag nächstens ßau£a.-u§ durch Rußland wanderten nämlich die lin Rapallo unterzeichnet, wo die Derhand- Tscherresfen nach der Türkei aus, wo ne

lungen fortgesetzt werden. Die Unterzeichnung I M'^rch auch nicht lange behaupten konnten, soll^im Salon des Excelsior-Hotels erfolgen, wo^ Zentralkaukasus finden ww die Tschetschenen L_' -------- ' und die Offethen. Gleich den Tscherkeffen sind sie

------- tapfer aber räuberisch.

' ' Weiberraub und Blutrache

Dollars und englische« Pfunven. »«!i * e n'¥t ämm e n sind, die sich

fern Grunde sei auch der Dollar über seinen . - n |n vorhistorischer Seit in ihren jetzigen eiaentlicken Wert bezahlt worden. Diese Spe- Heimstätten, umgeben von fremden und feind-

.«» "ul nie »da«!« »»Li twr s-w-ü 'm W.

d - - ä ... E.. .

d Sicherheitsfrageihere Dollarbeträge verkauft.

Geographen und Historiker schätzen dte Zahl wukasticken Völker bis auf dreihundert. Die mächtige und alles abschleifende Zettlhat wdoch sie Zahl der Kaukasusvölker allmählich auf rtwa küniundvierzig herabgedrückt, aber noch heu.o finit io und io viele darunter, die noch immer ^n^ibrer vorhistorischen Lebensweise, sowie m

<9tne Äwistbennole an Briand. ihren primitiven Sozialverhältnissen, altertum-

von sougru ist den Ider^nächstendZLo ewe A n t w o r t der Rttchs- ! beschäftigen sich fast ausschließlich Laust d?s

MÜLL- S "SM'Ä'S £

anders ist nach Ausspra ch e im Reichs- A^nv & ytam üb er g et re t en. Dte

bilden ollte In Regierungskreisen ^ukasische Gebirgskette, die sich zwischen dem

(Eigene Drahtmeldung.) Recklngvausen am 10. 3uli frei? i^lstän^Lan^estemÄe^Tra.is^ Der

Paris, 2. Juli. Berlin, 2. Juli. (Privattelegramm.) ÄfÄ umfaßt das Hochgebirge

Außenminister Briand äußerte sich «ester" m - ^tiz zufolge soll das in Recklinghausen , bie foflenannten f *" " vor dem auswärtigen Ausschuß über die französische Dragonerregi- die Zet<tralgaler,e der

in China und Marokko. Es handelt sich darum, stationierte sranzomege _ ------- tu, .«sauöttici

die rasche Ratifizierung der auf der Wa- ment die----------- - . . . n

shingtoner Konferenz unterzeichneten beiden Verwaltungsbehörden sollen tagS drauf folgen.

Verträge betreffend China zu ^sorderm^ Sobald -----

äntetaewtetie; Sinbeimifttie <M<Mf«meu*" neÄ«en SaMr'

tierung von SchiedSverttSgen im Osten', das Hineinbringen vonSonderbundniffen und von manchem anderen in der Tat nicht nur de Geiste des Völkerbundes" widersprechen, son­dern auch seinen tatsächlichen Rechts - vorschristen. Wenn man hierüber aber in den Beweis, d. h. in einen kcharsen mit Hilst der öffentlichen Meinung sowohl des eigenen Landes wie anderer Länder zu Ehrenden diplo-

und für uns bedauerlicherweise zugesttmmt hat. scheinlich sehr schwer fein, überhaupt auch . 'x Revision sei->

dann müssen M -VS Ä tJTÄ

kerbund eine Realität ist ^selbst wenn g g / °inen wirklichen Erfolg ,ür ?Ä«nSKXS *?»«,.»«.- unter Aufrechterhaltung jener beiden heute; s- oft zuwiederholenden Voraussetzungen, vollzog npne Ääumuntl der nördlichen p c t ti landzone und Sicherheit Deutschlands ge­gen D u r ch m ° r s ch fremder Truppen m Falle von solchen Konflikten, an denen es selbst un-

ch e Linie suchen und innehalten welche die, deutschen Ziele in der außenpolitischen Gesamt- i konstellation angepaßten Formen vertritt. Diefe Formen muffen selbstverständlich s o beschaffen fein, daß, ob nun die Verhandlungen schließlich zum Scheitern kommen oder nicht, sie aus le­tz e n Fall geeignet sind, die deutsche Stellung zu bessern. Dabei wird zweifellos und ganz besonders nach den Ergebniffen der letzten eng­lischen Unterhausdebatte die Frage eme beson­ders große Rolle spielen, tote Deutschland sich nunmehr zum Eintritt tn den Volker b u n d verhält. Es gibt bei uns bekannttich schon langst ausgesprochene Freunde und ausgesprochene Gegner dieses internationalen Gebildes und es gibt wohl auch die zahlenmäßig größte M?ug^ derer, die ihr endgültiges Urteil noch nicht a-källt haben und es abhängig machen vom (i>a ne »? r Dinge überhaupt >

Seit 1920 etwa kann man heute eine kon­sequent fortgeführte Bewegung feststellen, dte arundsätzlich und ohne Vorbehalte den schleunigen Eintritt Deutschlands in den Völ­kerbund befürwortete, weil er zu neuem Gluck, völliger Versöhnung und völliger Veistandt- qung der Völker führen soll. Neuerdings haben

kerbund und keinen Institutionen die vornehm-iking zuiammentre^en,^^ Prozent et=]

intereffen usw gründen. Ihr Gegenstück sind Lage CYtnas verya« bereinigten Staa-

lungen mit dem Kriegsgegner aus Prinzip nichts wiffen wollen.

Bleibt als letzte und zahlenmaßig großte Gruppe der Kreis derer, dte den Völkerbund ganz einfach als eine politische Realität^ WWWÄMMUWW

Polittk die a!ch durch W Vordrängen getoiffer Schanghai oder P-king Mmmemvm (i- 2. Juli. .Wr sind alle gleiche und freie Leu e" erklären

&,1Ät «ä Ei ÄiSIÄ 8d,»»u.e...

bektand für diese Deutschen stets Aufhebung dürfe nur allmählich erfolge » d der Spekulation Einhalt grbo- 1 .1 entscheidet ein uraltes Gewohnhetts-

Ä?-ü? ÄÄÄÄ Schwüle Im Reichstag. iD-N.-- «b englischen ^be«.^ *« bie=|fern mnenefmb, bu

Nntr8"t?7n de8n V'ölke?bund unter ge­wissen Voraussetzungen bereit e

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9 Die Gegenseite hat den Eintritt Deutschland, gnug st, (6nncn_ Zwischen den Parteien Mgene Drahtmeldung). Der

,n den Völkerbund als Forderung «n die -rste Ng feniegen^z Gegensätze, daß v°slR^ur'von Tri P olttanien, Bolpri,

Stelle ihrer Note gesetzt und dann tored _2,b.L;gr(aincnt geradezu nach einer Aussprache ausersehen, die zukünftigen Schul­einer späteren Stelle erklärt, daß !drangt, um übet die Tragweite der gegenimar- ^m °Nindlungen mtt Amerika zu führen. Die

machung oder Bindung, in den k°EEnden drang voUc Klarheit zu gewinnen. Der ^^^^-^ Schulden-Kümmissior! wünscht Vor

Pakten und Schiedsverttagen dem Volknbund t g roirt) also in kürzester Frist eine « e« r me am^ Abkommens mit Italien

vatt selbst und seinen Rechten und PiUcYten l Jteia/emH auswärtige Politik etnlei ber «uearo«mn0 t Siaats-Ein-

widersprechen darf. Rach deutscher Amicht

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