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Hessische

Sie öffentliche Meinung zur Sicherheitsnoie

sich uneingeschränkt angenommen wird Wege übet und auch ohne daß territoriale Garantien für zukünftige den Osten gefordert würden wahrend von gen Ente

,D n r ch m a r s ch r e cht" nicht offentun.

einem

kaum nochmals betont zu werden.

irbe das deutsche Volk sich zur R a - :n an den Schändern seiner Frauen ; und unter dem Befreier Ostpreu-

anständ Mett bi

Die. ick der

Antwort nur eine Verbreiterung der in die Wege geleiteten Diskuffion bedeute.

Wo WM Briand hinaus?

Tie Presse int Labyrinth des Sicherheitspaftes. (Privat-Telepramm.)

Berlin, 19. Juni.

Dicht amRoröpol umgekehtt

Notlandung im Eis. Gescheiterte Starts.

(Privat-Telegrauem.)

Ein »nderes Blatt sagt: Chamberlain habe ein bedeutsames Zugeständnis au Frankreich ge­macht. das darauf hinaus komme, daß Grotz- britannien das Recht Frankreichs anerkenne, entsprechende Maßnahmen jra Schutze seiner SMchen Alliierten zu ergreifen.

dann erst 1 che erman und Knabi

Gefahren für England.

Tie öffentliche Meinung über den FriedensPaN. (Privat-Telegramm.)

London, 19. Juni.

Bei Besprechung des Sicherheitsnotenwech­sels (siehe 2. Seite) wendet sich ein Blatt in hef­tigsten Ausdrücken gegen denKriegspalt", der darauf hinziele, daß Großbritannien schließlich für die Grenzen irgend eines Staates in Ost­europa zu kämpfen habe, der vielleicht nicht ein­mal imstande gewesen sei, seinen Bürgern eine

ihn zuerst sichtete. '

Amundfens Erlebniffe im ewigen Eis.

(Eigener Drahtbertcht.)

Paris, 19. Juni.

Das Kriegsschiff Heimdall war gerade daran, so meldet ein Pariser Blatt, vor Spitz­bergen am Donnerstag morgen zu kreuzen, als man das Geräusch von zwei Flugmo­toren hörte. Mau erkannte bald, daß es sich um A muudse u handelte und die Mannschaft brach in Hurra-Rufe aus. Nachdem die beiden Flugzeuge gelandet waren, kamen die sechs Fn- f aff en an Bord des Heimdall. Amundfens Rück kehr wurde sofort an alle europäischen Funksta­tionen weiter gegeben. Die Menge hat sich im Kai um 10 Uhr eingefunden, um der Abreise des Heimdall beizuwohnen, als plötzlich hn Scheine der Mitternachtssomie das Kanonenboot in den Hafen einsuhr. Aus dem Verdeck befan­den sich mehrere Männer. Plötzlich rief jemand an Bord der Bobbey:

Das ist Amundsenl

Sofort ertönten Freudenruse und es erhob sich begeisterter Beifall. Die Menge stimmte spontan die norwegische Nationalhymne an. Die Rordpolexpedition berichtet: Die Expedition hat in den Wochen, in denen sie mit dem Tode kämpfte, schwer gelitten. Amundsen hat uns erklärt, daß die Insassen eines jeden Flug­zeuges getrennt worden sind und das Eüswort, Dietrichsohn und Omdal vom Ertrinken gerettet wurden und daß auf einer anderen Stelle des Eises Amundsen und Lersen den Ruf hörtenZu Hilfe", daß sie aber diesem Rufe nach Hilfe nicht Folge leisten konnten.

Amundsen glücklich heimgekehrt.

Ankunft der Nordpslexpeditisn in Spitzbergen.

Netvtzork, 19. Juni. (Durch Funkspruch.) Reuter kabelt nach London daß Amundsen in Spitzbergen eingetroffen ist. Erne in Spitzbergen eingetroffene Nachricht von Anmundsen besagt, daß er wohlauf sei. Ein Schwager des Expedition-teilnehmers Ellswerth hat Nachricht erhalten, wonach sämtliche Mitglieder deu Expediton u n v e r. zehrt in S V i tzvergen angekommen sind.

nie zwangen die Expedition, an der Westküste der Franklin-Bucht Schutz zu suchen. Als auch am folgenden Tage der Sturm nicht nachließ, fuhren mehrere Mitglieder der Erpeditrion mit sen Norwegern nach Kingsbay, um neues Benzin zu holen. Die Expedition traf um 1 Uhr imchts in Kingsbay ein. Auf dem ganzen Fluge wurden keine Anzeichen für Land gefunden. Amundsen hält es für unwahrscheinlich, daß sich aus der europäischen Seite des arktischen Meeres überhaupt irgend welches Land befindet.

I zu geben. Das Arbeiter- ^rankreich mündliche Ber- fprechungen empfangen habe, die eine ähnliche Lage schaffen konnten, als sie vor 1914 bestanden habe, wo Großbritannien auchehrenhalber"

von Bedeutung auf. Sie macht den Volterbuirds- cintritt Deutschlands, den Gegeuseitigkeitspakt am Rhein, das Verhältnis Deutschlands zu seinen östlichen Nachbarn und aus dem Um­wege über ihr Verhältnis zu Deutschland, das Verhältnis der Mächte der ehemali- _ntcnte und ihrer neueren Verbündeten untereinander zum Gegenstand eines einzigen Lösungsversuches, der auf dem Wege eines blos'en Notenaustausches kaum durchgefhrt wer­den .un. Daß Deutschland von sich aus auch weiterhin alles Mögliche tun wird, um zur Er­reichung des angestrebten Zieles einer europäi­schen Befriedung beizutragen, braucht auck an­gesichts der unklaren, ergänzungsbedürftigen öder bedenklichen Stellen der französischen Note

tzens die Fahnen am Rhein entrollen. Das wä­re des rheinischen Volkes tiefste Sehnsucht und Hoffnung; denn das Rheinland der fröhlichen Lieder, der Reben und Rosen gibt es heute nicht mehr. Sie sind tief in die Seele hinabgestiegen, wo sie der Erweckung harren. Aber in den ver­steckten Rheinweinkellern, wo kein Franzosenspion lauscht, wenn der Pro- psen knallt und das Rebenblut durch die Adern rollt, da wird der rheinische Geist in brausender FröUichkeit lebendig. Droben im grauen Alltag erstarrt er wieder zu hartem Kämpfertrotz im Glauben an ein gutes Ende. Denn er sieht auch in den Abtrünnigen noch den irregeleiteten Bru­der. den es zurückzugewinnen gilt. Aber auch zum deutschen Gott gilt es zurückzufinden, denn erst im knienden Gebet entfalteten sich die Kräfte des Heldentrmts, der göttlichen Wmacht, wie sie uns int heiligen Bild der Mutter ver­körpert erscheint. Sie soll auch die Jugend wie­der beten lehren. Dann wird unter Glockenklang und Orgelton der Choral von der deutschen Frei­heit auswärts brausen. Die Achtung voreinan­der wird uns die Achtung des Auslandes zu­rückgewinnen, so Motz der Redner unter begei­stertem Beifall.

In Wort und Bild glitt dann die malerisch- bunte berückende Poesie und Romantik des hei­ligen Stromes vorüber, von Bolksliedweisen und Orchesterklängen stimmunasvoll umwoben. Anklagend reckt das Straßburger Mün­ster seinen Schwurfinger (Straßburg, o Straß­burg"), die sonnige Pkalz mit Heidelbergs Mär­chenschloß flimmert vorüber. Und nun gleiten wir mit dem Dampfer rbeinah unter der Riesen­brücke der Industrie- u. Hafenmetropole Mann­heim, vorüber am goldenen Mainz, an stol­zen Burgen und Rebenhängen (um Lsreleysefsen

gesamte Berliner Presse ist sich hinsicht- ________französische« Sicherheitsnote darin einig, saß die (raiiaofifujeu Vorschläge hinsichtlich der abzuschlietzenden Schiedsgerichtsverträ­ge und der dafür vorgesehenen Garantien der Aufklärung bedürfen. Durch die ange­deutete Garantierung z. B. eines deutsch- polnischen SchiedsVertrages durch Frankreick würde dieses als Garant unmittel­bar in einen deutsch-polnischen Konflikt ein- greifen dürfen. In dieser Bestimniung liege ein ganz offenkundiger Widerspruch mit dem Bölkerbundgedauken. Die deutsch-nationale Presse verhält sich im übrigen dem Pakt gegen­über ablehnend. Ein Blatt urteilt: Er läuft dar­auf hinaus, Deutschland freiwillig auf alle Be­stimmungen des Berfailler Vertrages festzulegen und einen bedingungslosen Eintritt in den Völ­kerbund herbeizuführen. Irgendwelche Vorteile vermögen wir beim besten Willen nicht zu er­blicken. Ein zweites-Blati fragt: Glauben die Alliierten, daß Deutschland irgendwie Anlaß haben könnte, freiwillig einen Pakt zu unter­zeichnen, der ihm neue Ueffeln, neue Ver­pflichtungen nnd Gefahren bringt? Der Lokal­anzeiger unterstreicht die ungeheure morali­sche Last, die Deutschland mit seinem Sicher- l)eitsangebot auf sich nahm. Tas Volkspartei­blati betont, daß Frankreich auf feine urfprüug- liche Forderung verzichtet habe, daß bei einem Sicherheitspakt die östlichen Grenzver- hältniffe ebenfo unter Garantie gestellt wer­den müßten wie die dentfche Westgrenze. DaS Zentrumsblati stellt fest, daß sich Deutschland und Frankreich im Prinzip einig seien. Das demokratische Organ sagt, daß eS zum min­desten unabsehbar langer Verhand­lungen bedürfen wird, um zur Klärung auch nur der Voraussetzungen für einen Ausgleich zu kommen. Ein Schwesterorgan fleht in der französischen Note einen weiteren Sckritt auf dem Wege der Befriedung Europas. Der Vor­wärts kommt zu dem Urteil, daß die franzöfifche

Der gefesselte Strom.

Die gestrige Rheinlandkundgebung in Kassel.

Dem Beispiel vieler deutscher Städte und tCettcrreidiö schls-icn sich Kassels vaterländische Verbände geftern send im v-""crpra«ge»deu Stadtvarksaal m einer eindrucksvollen Kuud- gebung zur Nab -ausendscicr der Rheinland« au. Sie verlief wie folgt:

Nach Wagners klangschöner Rheingold-Fan- rasie (das guteingespielte Orchester ehemaliger Militärmusiker flocht' unter Liebetrans Leitung ein funkelndes Band rheinischer Melodien durch c>as Programms prägte Oberst Frantz die Ziele und Stimmung der stattlichen Teilnehmer- scharen und der an langen Ehrentafeln versam­melten Rheinländer in knappe, markante LeU- sätze. . . . Der Rhein, feit ewigen Zeiten deutsch, wurde vor tausend Jahren, die Wiege des Deutschen Reiches. egen das von Hein­rich I. 925 gezimmerte, tief nach Frankreich hin­einragende Deutsche Reich läuft Gallien seit tau­send Jahren Sturm, obwohl, ihm dort kein Baum und Strauch, kein Dorf und Acker gehört. Seine Habgier nach dem heiligen deutschen Strom wird anck nicht durch Verträge der Diplomaten- fitnft gebändigt werden. Wie das Rheinland in Sturm und Wetter treu zmn Reich gestanden habe, so stehe die Nation jetzt hinter dem-SchWer- aeprüsten: Treue um Treue. Der Nibelun­genhort: Deutsche Ehre und Freiheit ruhte'. im Rheinstrom. Nimmermehr werden deutsche Dome und Burgen, Städte und Berge, Lied und Kunst sich unter Frankreichs Szepter beugen.

Zum feurigen Appell an Deutschlands Ei­lt ig k e i t gestaltete sich die aus heißem Herzen strömeyde Beredsamkeit des HauptschrisilcitM' Peter R u ß. Das Werben der Parteien hat die Volksseele vergiftet, die nun an Hader und Zwietracht krankt. Und doch brennt zu tiefst im deutschen Herzen die Sehnsucht nach einiger Harmonie, die allein frei machen kann. Fichte und Ardt haben es hinausgeschrien: Erst mein Volk und Deine Heirat, dann die Menschheit und die Welt. Wie die Rebe um den Weinstock so schlingt sich M itanb um das Reich. Eines ist ohne das an'. nicht zu denken. Bor tausend Jahren wurde c« durch Heinrich I. mit Lothringen dem Mutterlande staatsrecht- I i ch und politisch einverleibt. Vergeblich haben schon A r i o v i st gegen Caesar und Hermann der Cherusker im Teutoburger Wald deutsches Heldenblut geopfert; denn schon Tiberius sprach es ans, daß ihte Uneinigkeit den Deutschen des Sieges Früchte wieder entwinden werde. Und auck, die unbesiegte Weltkriegsarmee zer­brach an diesem bösen Feind. Und während die fremden Sozialisten den Sieg der Waffen bis zum äußersten ausnutzten, mutzten die deut­schen Idealisten ihren Verbrnderungswahn mit Skkavcnschaft und bitterstem Martyrium bezahlen.

Nur nationale Verständigung nach außen und Arbeitsfrieden nach innen dürften die Leitsterne unseres Strebens sein,

Berlin, 19. Juni.

Wie die Morgenblätter erfahren, find die bei­den Flugzeuge Amundfens auf ihrem Polfluge durch widrige Winde sehr stark nach We­sten abgetrieben worden. Am 22. Mai, 1 Uhr morgens, mußten fie, da die Hälfte des Benzins verbraucht war, zu einer Notlandung in ei­ner Wafferrinne schreiten. Beide Flugzeuge wurden dabei ganz von Eismasfen ein» geschloffen. Die Forscher stellten fest, daß fie kaum mehr als

zwei Breitengrade vom Nordpol entfernt waren. Alle Energie wurde am W. Mai und den folgenden Tagen zu einem neuen Start ver­wandt. Unter den größte» Schwierigkeiten konn­te endlich eine Maschine wieder starten, motzte jedoch wieder niedergehen. Am 15. Juni gelang der Expedition mit beträchtlich verringer­ter Ladung ein «euer Start. Fast die ge­samte Ausrüstung mußte über Bard ge­worfen werden. Rur eine Mindestmenge von Benzin wurde zurückbehalten. Di« Expedition erreichte trotz heftigen Nebels nach etwa neun Stunden das Nordkap. Dort nahm Amundfen die Verbindung mit einem vorüberfahrenden norwegischen Segler auf. Starke Stür-

dig die Rede ist, liegt unter anderem besonders in der Entwicklung des Schiedsgerichtsgedankens in der hier angestrebten, wenn auch nicht immer klar erkennbaren Richtung die Möglichkeit von Schwierigkeiten. Für sich selbst betont die französische Regierung (uno das gleiche soll auch für Belgien gelten), daß ein Schieds- vettrag, als natürlich- Ergänzung ves Rheinpaktes, auf alle Konflikte Anwendung fin­den müsse und nur bei Vertragsverletzungen Raun, für ein zwangsweises Vorgehen lassen .. solle. Jn'iezug auf die Rheftrgrcnze kommt die­ser Punkt, der natürlich EegenfeitigkektScharak-- ter trägt, bei Differenzen zwischen Frankreich und Deutschland, also z B. in erster Linie für England in Frage, eine Möglichkeit, der man allenfalls ins Auge sehen könnte.

Bedenklich wird die Einfiihrung des Prin­zips der Garanten aber in dem weiteren Falle, wo es fich um Deutschland und Polen bezw um Deutschland und die Tschechoslo­wakei handelt. Die Forderung n-ch Schi-ds- berträgen zwischen Deutschland und den letzt­genannten Ländern ist ohne ihre namentliche Nennung unzweideutig enthalten; denn das sind eben neben den Rheinanliegern nur die beiden Genannten. In ähnlicher Weise ist die Tatsache umschrieben, daß Frankreich sich selb t zum Garanten der Sckiedsve: träge mit Po­len und der Tschechoslowakei zu machen wünscht. Denn nach der bereits bekannten Ablehnung Englands, sich irgendwie für den Status an den deutschen Ostgrenzen zu engagieren, bedeutet jede Macht, die den Vertrag von Versailles so­wie den geplanten Rheinpaft unterzeichnet hat", in diesem Zusammenhang praktisch nur Frankreich. Das verträgt sich aber kaum mft bett ethischen Grundzügen des Schiedsgerichts­gedankens. denn Frankreich, der Garant, ist zu­gleich Verbündeter der einen Vertragspartei. Da­neben könnte vom deutschen Standpunkt aitS die Frage aufgeworfen werden, ob hier nicht eine unzweckmäßige Häufung von Sicherun- gen vorliegt, bte unter Umständen dem ge­wünschten Ergebnis abträglich ist Die Forderung nach einem vorherigen Eintritt TeMschlands in ben Völkerbund schafft im Vergleich mit den deut­schen Anregungen eine veränderte Grundlage für die Schiedsverträge, und wenn das auch in- bezug aus den Rheinpakt vielleicht irgendwie De» gründet werden könnte, so ist z. B die Forde­rung nach einer scstchen D o pp eig ar ant ie für Polen kaum ein deutsches Erfordernis.

Friede in Europa?

Briands Pakt in deutscher Beleuchtung.

Urtier den auf der zweiten Seite verösseitt- lichien französischen Sicherheitspakt urteilt ein Korrespondent wie folgt: Die französische Ant­wort macht aus den deutschen EinzclvorMägen eine geschlossene konstruktive Einheit und bringt eine Reche von neuen Momen­ten hinzu. So ist neu die Forderung nach einem vorangehenden Eintritt Deutschlands in den Völkerbund, die Au-gestaüung dir- ser Bedingung zu einer Voraussetzung für der: Pakt. Reu ist ferner die Art und Weis-, wie eine Verwirklichung des Schiedsgerichts- gedankens hiernach in das Paftsostem einge­baut werden soll, und wie diese Schiedsgerichte obligate isch gemackt werden sollen. Wäh­rend der deutsche Vorschlag des Rheinpaktes an

Die Note fordert das Recht zum Eingreifen des Garanten, wenn eine der Parteien die An­rufung des Sckiedsaerickis ober bte Durchfüh­rung eines Schiedsspruches unter Vornahme feindlicher Handlungen verweigert. Es ist nichts darüber gesagt, wer zur Feststellung eines sol- djen Verstoßes befugt sein soll. Da ist zuiiäckst der scheinbare Widerspruch zu lösen, wonach ein zwangsweises Vorgehen in einem Konflikts- . falle zwischen Frankreich und Deutsckland auf , Grund des Versailler Vertrages, aus Grund des , RdeinpaktS oder auf Grunv der Schiedsvcr- traggarantie, alfo gleichsam unmittelbar, ersol- , gen könne. Auch die Tatsache, baß in biesern Ab : schnitt ein Vorschlagsrecht des Völkerbundrates für die zu ergreifenden Maßnahmen nur in dem Fall vorgesehen wird, wenn eine Vertragspar­tei Verpflichtungen verletzt, ohne zu ^feindlichen ' Handlungen" zu schreiten, macht eine Sich"r- i Rettung der jeweiligen Auslegung von Konslikts- handlnngen zmn Bedürfnis Darüber hinaus ist manches an der französiscken Rote unklar und zu verschildenartigen Auslegungen geeignet Sie fordert nickt unmittelbare Verhandlungen, son­dern zunächst eine Antwort,bte es gestattet, in ein« Verhandlung einzutreten", und die Rc»chs- regierung wird an den Unklarheiten und neu eingeschalteten Problemen in ihrer demnäcksti- gen Antwort nicht vorSbotgehen können. Tte Note rollt nahezu alle europäische« Fragen

Kasseler Neueste Nachrichten

Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

Sonnabend, 20. Zuni 1925.

SUuetgenoretfe; (Sinbeimildje iSefctiäft8an»etgen -teile 20 tirg. auswärtige Geschäfts- an,eigen Zeile 20 Pfg.. ftamitteuan,eigen Zeil« 20 Pta. Kleine Än,eigen öaäjSot i 4 Ufa. Reklamen die Zeile 75 Pt«. Offerigebühr 1" Pfg. «bei Zuiendg. der Offerten 30 Uffl.i Rechnungsbeträge sind innerhalb 5 Tg. ,u bejahten. Maßgebend iit der Kurs oes Zadlnngsiaaes. Kür die Richtigkeit aller durch fternsvrecher allkgegebenen Sn» ,eigen sowie für Aufnahinedaten und Mätze kann nicht garantiert werden, ftnr An,eigen mit befond. schwierigem Satz too Pro,. Aufschlag. Druckerei : Schlacht h»i° strafte 2SJS0. Geschäftsstelle Köln Str. 5. geaenllb.der Svobrstr. Rernfor.051 u. 05:

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