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Meter Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Freitag. 19. Juni 1925
©türm gegen Kabinett Vainleve
die
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Gewehr bei Fuß
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Viertausend Eisenbahner streiken.
Schanghai, 18. Juni. (Funkdienst.) Nach Berichten aus japanischer Quelle sind viertausend Arbeiter der Eisenbahnwerkstätten der Peking- Mukden-Eisrnbahn in TougShan nach einer Demonstration in den Streik getreten.
Vertrauens. Bei sein-r Durchfübruna haben die Alliierten und Deutschland sowie alle befaßten Stellen im Geiste freundschaftlichen Entgegenkommens loyal gearbeitet. Der weitere Fortschritt wird hauptsächlich von der Fortsetzung von Treu und Glauben auf beiden Seiten abhängen.
hinter die Reparationsverpflichtungen zurück- treten
müßten. Zum Schluffe des Berichts heißt es: Tie beiden wichtigsten Ziele, das Gleichgewicht im Reichshaushalt und die Aufrechterhaltung der Währungsstabililät. find erreicht worden. Diese Entwicklung ermöglicht nicht nur den Wiederaufbau Deutschlands, sondern auch Europas. Zur Lösung der schwierigen Probleme, die weiter verbleiben, bedarf eS wirk- kicher Führerschaft und allgemeiner Bereitwillig, keil, die Tatsachen so zu sähen, wie sie sind. Der
men keineswegs guten Klang verlieh. Zwischen Homs und Bagdad sollte eine Eisenbahnlinie gebaut werden. Tardieu Verbündete sich mit einem gewiffen M a i m o n — der später wegen Spionage zu Zuchthaus verurteilt wurde — und versuchte, aus die Türkei durch englisch-französi- sche Unterstützung einen heftigen Druck auszuüben, um diese Konzession zu erlangen. Er
schmeichelte sich, dereinst Vorsitzender dieser Eisenbahngesellschaft mit ansehnlichem Gehalt zu , , . .werden und für seine anstrengende Vermittler-
terhaufe rot, daß chinesichc Truppen reit den lätigkeit die geringe Gebühr von einer Million
wird den festen Willen Englands zum Ausdruck bringen, an der B e r st ä n d i g u n g zwischen Frankreich und Deutschland aktiv mitzuwirken und damit an einer Entspannung der Lage.
Internationale Streitkräfte in China. (Eigene Drahtmeldung.)
Hinter den fiuliffeu der Pariser Presse.
Ja einer deutsche« Zeitschrift entwirft ei« ««- ae«a««tcr französischer Journalist mit tiesfter Sachkenntnis und Objektivität ei« geradezu erschreckendes Bild vo» den verrottete« Zuständen der Publiziftik, di« heute Frankreichs öi- seuiliche Meinung beherrscht. Uns wird darüber unter anderem sol«'"dcs »ekch-rdeu:
Imis in Madrid.
Wie man Abd' el Krim erdroffeln will.
der Neugestaltung der europäischen Landkarte nur auf die stiernackige, von Tandieu kräftig unterstützte Unnachgiebigkeit Cleömenceaus zu- rückzusühren ist, der auch nicht einen Fußbreit des eroberten politischen Bodens opferte. Die Front Clömenceau-Tardieu, aus den
Chamberlain als Dermitt'er.
Am 24. Juni vor dem Unterhaus.
(Eigene Drabtweldung.)
Rotterdam, 18. Juni.
Reuter meldet: Der gestrige Ministerrat hat die Erklärung formuliert, die Chamber» la in am 24. Juni im Unterhaus über die SicherheitSverhandlungen und das Genfer Abkommen avgeben wird. Die Erklärung
ir.it den diesbezüglichen Instruktionen ihrer Regierungen beschäftigt. Die Delcgirrtcit haben außerdem noch die technischen Sachver- ständigen im Hinblick auf eine endgültige Regelung der besonderu Punkte bezeichnet»
MarottoMmult in Rans.
PainlcvSs Schweigegebot.
(Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 18. Juni.
Zivilbehörden bei der Aufrechterhaltung der Franken zu erhalten. Die Türkei aber zeigte sich Ordnung zusammenwirken. Wo dies notwendig ^em Plan U^ geneigt
»,i t-.i-»,»- . ,, Istand. Tardreu rächte sich, indem er IM „Temps
sei, wurden Kriegsschiffe nach den Unru- gehässige, wütende Artikel gegen die Jungtürken hemittelpunkteu entsandt und örtliche Frei-! schrieb. Diese anworteien mit der Veröffentli- willige mobilisiert. 1100 Truppen verschiede I ckung verschiedener Schriftstücke aus dem Brief- ner Rationen seien in Schanghai gelandet wor- wechsel zwischen Tardieu und Maimon, dem spä- terenZuchthäusler. Es war Tardieu nicht den. Sbcilcre achthundert Mann würden in Re- 9Ut möglich die Beziehungen zu leugnen, denn serve gehalten. Alle Maßnahmen, die als Her- der Ton dieser Briefe war recht herzlich, lieber» ausforderuug erscheinen könnten, würden sorg- lchriften wie .Mein lieber Tardieu', „Sieber fällig vermieden. Der britische Geschäftsträger ^rr Maiuwn" redeten eine zu eindeutige Spra- M r? I ehe. als daß er sich auch hier wie aus mancher
>n P.king sei angewrefen worden, sofort über Klemme geschmeidig herausziehen konnte. Tar- ernste Zwischenfalle zu berichten. Idieus Teilhaber Maimon wird verhaftet und
Berlin. 18. Juni. (Eigener Jnformations- unselige Rolle, über die sein Buch „La Pair' dienst.) Der englische Botichafter in Berlin. (Der Friede) durch manche belangreiche Eürzel- Hrrd %’St-berr, «t. hat sich ange^ich a^k einenjh^lt wertvosf. Ausschlüsse hriqgt. Es acht dqr-L.. Urlaub nach England begeben. Me wir ersah- aus u. a. hervor, daß der schmähliche Um- ren, soll er über die Stimmung in Deutschland fall E n g l an d s und vor allem Wilsons . zu den Fragen des Sicherheitspaftes und des mit seinen vierzehn Punkten in den für Europa Eintritts in den Völkerbund berichten. Lord so verhängnisvoll gewordenen Fragen der Be- d'Abernon wird erst nach mehreren Wochen im setzung der Rheinlande und des Saargebiets, Juli wieder nach Berlin zurückkehren. der Abtretung großer Gebietsteile, überhaupt
Der gordische Knoten.
Sicherheitsverhandlungen für viele Monate.
(Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 18. Juni.
Wie wir erfahren, ist vorläufig nicht mit einer baldigen Beantwortung der französischen Sicherheitsnote zu rechnen, da sowohl die d i p l o m a- tischen Vorverhandlungen als auch die Besprechungen der Reichsregierung mit den mrlamentarischen Parteien noch geraume e i t dauern werden. Man will sogar wiffen, atz unausgesetzt Korrekturen an dem französischen Dokument vorgenommen werben, da
((Sirene Diahlmeldungü
Paris, 18. Juni.
Die gestern in Madrid eröffnete französisch- spanische Marokkokonfer enz behandelte zuerst die Ueberwachnng und Nuterdrückung des W a f f e n s ch m u g g cl s von der Secfeite her. Die Delegierten beider Länder haben sich für eine gemeinsame Verständig »na zwischen den Vertretern der Seestreitkräste beider Länder und
Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 15. Jahkgaitg
??ummer 140- Einzelnummer il) Pf„ Sonntags 15 Pf.
iliMetgenpretle. l£tnbeimifd>«Sefd)4tt8an.«tgen Zelte Ju tfra. aasmärtig« lÄetchätis- a«»«iaen.Zeile M «fg. itomiiienainenien Zeile zll Pfa., »leiue Än,eigen »as Wor l < *i<u Reklamen die Zeile 7d P'g. Offerrgebülir IN via. ibei Zukenda. der Ofterten erbuunasbetrage ftnb innerhalb 5 Ta. ,u befahlen. Maßgebend iit der Kurs ües ZahlunasiageS. Siir die Ricktigkeii aller durch Rernfprertier aufaeaebenen Än- jetoen sowie >ür Äu'nabmedaien und Plätze kann nich aarantier- werden Fitr As"eiaen «iN>^Ionb.kchwtertaem Satz tun vro,. Aufschlag. Druckerei Schlachtboi- •traue t-mb (8ef(bAft#ftetle Köln sir 5 neaeniib der enohrftr Meritor »51 n i)5-
£'c, il' clt‘ J*euettei. •Aaihrttbieii eridjeutei wdchenillch «echsmai uatbmiuoae «V "^?b"wvreis betraai rüi oen Monai ■>.- Mk bei freiet Zui'keUun.i Sr (?>e1,(t>a,ieneUe abgeholi IjKIlHf. Durch Sie Poii monatlich 2.1M Mk audichiie>-i ch ZusleUungSaebubr Berlaa und lltedakiion Schlachowiftrane -M/gn uri2 »nverlanai etnaefanbte Beiträge kann Me Sie- rthi’ 0,1 »."/^rraniwortuna oder Gewähr in feinem italle übernehmen Rtick- !’fS°”rr Ansprüche wegen etwaiger n,ch, ordnunasmähiger 2» tun- ff andgeschio-ien oitscheckfanio ^raiittur' a Main Nummer W-
Auf Treu und (Stauben.
Wie Deutschland den Dawesplan erfüllt.
(Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 18. Juni.
In einem Bericht der Generalagenten und Treuhänder der Reparationskommission heißt es, dai< d.e -Wirkungen der ^aweszagtun.jen im .-sten Stadium den gehegten Erwartungen entsprechen. Weiter wird ausgeführt, daß tue nach dem Plan von der Reichsbahn halbjährlich auszubringenden Leistungen im zweiten und dritten Jahre der Annuität künftig uwnar- lich gegen Gewährung eines Dislonts «on sechs Prozent geleistet werden, um das glatte Arbeiten des Planes zu erleichtern. Betont wird in dem Bericht ferner, daß durch die Leistungen die Möglichkeit einer geschäftsmäßigen Verwaltung der Reparationszahlungen und eine systematische Verteilung unter die Gläubigcrländer geschaffen worden sei. Die bisher im ersten Jahre geleisteten Zahlungen sind bis aus den Dienst der auswärtigen Anleihen fast gänzlich
in Deutschland geleistet
iSteinen unversöhnlichen Hasses geschichtet, mit
EErausschusse für auswärtige Ange- dem Mörtel maßlosen politischen Ehrgeizes ge- lcgenhcrten, für Heeresangelegenheiten und fürkmnbcn, trotzte den feineren Waffen gesunder ;n10^inJia^mciU|C^eri! etuen Berrcht des Mi- Brrnunft und machte jenen Friedensschluß von nlsterpräsidenten Painlcvs über seine Reise nach Marokko entgegen. Ministerpräsident Pain- Versailles zu einem Schlachtfest levö erklärte, bevor er seine Ausführungen be-L, ... ,. . ~ .. , . m ,.
ginne, müffe jeder Anwesende die ehrenwört- Wer ist nun dieser Tardleu, auf dessen Wage die liche Verpflichtung abgeben, daß er keine Totenrrchter dereinst einen nicht geringen Teil Mitteilung militärischer Art, di- gemacht wer- Blutes und der Tränen häufen werden, die den könne, weitergebe. Die Kommunisten bcr Rachkrieg einer noch leidenden Menschheit protestierten dagegen. Der Vorsitzende schlug bereitete?Em geborener und mit allen vor, einen Unterausschuß einzusetzen' der die Er- ®?af|ent acwaschencr Pariser. Keine Wichtige Närung des Ministerpräsidenten unter Aus- m die Andre Tardieu nickt
schlutz der Kommunisten in einem Sonderzim- durch scharfe Bemerkungen Unruhe und Erre- mer entgegennehmen. Dieser Vorschlag wurde ^A f^V^ ^"e ! Ausgedehnten, Üur- angenommen. Als die Kommunisten sich ben I
Gintritt cratoinocn wollten entstand eine tr- Tsocb in nuerbefter (srinncrunfl«
reate Stene unb man befürrfuete fnnnrClhn6 rs bieM gehört' zu jenen Schreiern, die gern noch zu^eiiwr^Sch"äaerei" kommen^ l päpstlicher als der Papst sein möchten und dil
Bouillon riet einem Snmtminift». der Gefolgschaft Poineares oder Elsmenceaus
gen Sie- SW fi "b ”n Rebn Sh.uJcine selbstbewußtere Außenpolitik sowohl gegen-
trn dauerte diese Szene. Grit als SotbatM? bas uber Deutschland als auch gegenüber England «iVmTriiS S« forberten. Zweifellos ist Tardieu ein beqabter
kammuni«ttck7^ ^f^,’^.fl*<bieh0^f von politischer Gewandtheit und Sicher-
»U^Wibem Nn/er». gr* ^tzUNgf-rN h^it, di- man dieser kleinen untersetzten Gestatt
i Ä 9”b dannImit dxn gutmütigen Pausbacken kaum ansieht,
erina finithrrt Auskunft. Die Aber hinter dieser alltäglichen harmlosen Miene
- Kommissionen verbirgt sich dessen ungeachtet ein ge riebe- ^nom- ner Geschäftsmann, der in manche hie” « «f hierfür und für schmutzige Angelegenheit verwickelt war, die ihm
ailiSnHtir?(le«ro”*.,*lh^L ", wohl geldliche Vorteile brachte, aber seinem Ra-
ausgesproqen. Auch dem Abgeordneten Mal-' - - - - -
vy wurde für seine Berhandlungen, die er in Spanien geführt hat, der Dank ausgesprochen.
worden, wobei der größte Posten (277 Millionen) auf Sachlieferungen (har. ptsächlich Kohle, Koks, Dtaunkohle und Beförderungi-roften), und zwar hauptsächlich an Frankreich, Italien, Belgien entfällt. Der nächflgrötzte Posten (149 Millionen betrifft Zahlungen an dic Besatzung. Don den Sachlieferungsverträgen werden erwähnt Verträge mit Frankreich über hunderttausend Telegraphenstangen und über Vollendung ztveicr Schisse (14,5 Millionen), viertausend
sZZN M'klione« Gold ,stark), ferner über Baggerarbeiten aus der Seine, mit Belgien über Lieferung eines Schwimm- docks, Eisenbahnnmterials nach dem Kongo und fünfundzwanzig Leichter, mit Rumänien über die Lieferung von Eifenbahnmaterial und Lokomotiven im Werte von 16,5 Millionen Goldmark, mit Griechenland über 185 Holzbaracken im Werte von 85.3 Millionen Goldmark. Hinsichtlich der Sachlieferungen bezeichnet der Bericht die weitgehendste Bertragsfreiheit für beide Parteien als wünschenswertes Ziel. Durch Schaffung eines Pauschallieferungs- verfahrens soll eine grundsätzliche Aende- rung der umständlichen Erhebungsweise erzielt werden. Bei der erstmaligen Anwendung dieses Verfahrens im Mai find 335 000 Pfund Sterling von der engl. Regierung dem Generalagenten zurückgezahlt worden als Ueberzahwngen in dem vorher angewandten Verfahren. Die Bemühungen, auch mit der französischen Regierung ein entsprechendes Verfahren zur Anwendung zu bringen, führten zu befriedigenden Ergebnissen. Seit Mai 1925 deponiert Frankreich den Er- trufl der Abgabe für Rechnung des Generalagenten bei der B a n q u e d e France, der sie seinerseits mit Zustimmung des Transferkomitces in den Grenzen der Reparptionsannnitäten für Frankreich dem französischen Finanzminsterium überweift und den tziegenwert an die deutschen Exporteure zurückzahlt. Hinsichtlich der Tätigkeit der Kommiffare und Treuhänder wird in dem Bericht bewerft, daß die Einnahmen der Reichsbahn in den ersten sechs Monaten ungefähr ben Schätzungen entsprechen. Jnbezug auf die kommenden Aufwertungsver- pfl ich tun gen des Reiches stellt der Bericht fest, daß die Reichslasten in jedem Falle
Mit VsMleve unzusriköen
Scharfe Kritik der Sozialisten.
(Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 18. Juni.
Die sozialistische Kammerfraklion ist gestern abend wiederum zu einer Beratung zusammengetreten. Die Beratung, die bis nach Mitternacht anbauerte, soll heute abend fortgesetzt werden. Es wurde zum Ausdruck gebracht, man müßte einer Politik ein Ende setzen, die die Partei bloßstelle und schließlich sogar die Existenz der Partei in Frage stellen könne. Andere Redner — und diese schienen in der Mchrtzeit zu sein, hätten lebhafte Kritik gegen die Negierung Painlevö erhoben und besonders gegen die F i n a n zp ol i ti k C a i l l a ux'. Sie leien bet Ansicht, daß die Politik Painlevös nicht mehr bcr Politik entspreche, die am 11. Mai 1924 bei den Kammerwahlen gesiegt hätte. Eine Erklärung müsse bestätigen, daß man nur eine Regierung zu unterstützen beabsichtige, die ausschließlich das Programm des Kartells der Linken vertreten wolle.
am 19. Juni besprochen werden müßten.
LHMa WM ßrieti.
Die großen Organisationen gegen England.
(Eigene Drahtmeldung.)
Schanghai, 18. Juni.
Ein japanischer Berichterstatter meldet ans Peking, daß sechzig Vertreter der führenden Organisationen gestern, dem Kriegsminister folg. Forderungen unterbreitet haben: 1. Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Grotz- bitannien; 2. Entsendung chinesischer Truppen nach allen Handelshäfen zum Schutze der chinesischen Einwohner;
3. Kriegserklärung an Großbritannien.
Ter Minister erwiderte, die beste Politik würde ein, wenn man sich auf friedliche patriotische B e t ä t i g un g beschränke und abwarte, bis die Ausländer zur Besinnung kämen. Aber wenn es zum Schlimmsten komme, so würde die Regierung nicht gegen die Erwartungen des chinesischen Volkes handeln. Rach einer anderen Meldung sind Anzeichen einer friedlichen Lösung vorhanden, die der Zustimmung der chinesischen Regierung und der auswärtigen Mächte bedürfen würde. Am Abend fanden in Tschifn Kundgebungen gegen die Englän- der und Japaner stall. In Hankau werden die britischen Wachposten allmählich zurückgezogen. Mehrere bolschewistische Agitatoren wurden von chinesischen Behörden verhaftet.
London, 18. Juni. UnterftaatSsekretär Samuel teilte im Un-
Bon der Aufnahme, die eS in Deutschland finbcnl/lv,s. wird, außerordentlich viel abhängt. Am Diens- ÜLSSO ^JaiOITIlTlOri
tag dürfte Reichskanzler Dr. Luther die Par- V
teifiihrer zur Besprechung empfangen und am Donnerstag soll bereits der Auswärtige Ausschuß des Reichstages Erklärungen des Außenministers Dr. Stresemann entgegennehmen. Aus Italiens Antwort entnimmt man, daß die italienische Regierung großen Wert darauf legt, an den Sicherheitsverhandlungen teilzunehmen,!
daß sie aber erst ein wirftich ernsthaftes m
5 t cö in m bei 91 ußeinflnberfei) iinncn nbwiirtett i (seicnnßi i jjnct ift bei *lieber0(in0 be» will ™ie^we^te @iftX»ä ber $inae S französischen Zeitungswesens in seiner schärfsten sche Antwort so ausfallen wird, daß man an die ^."/bn Lmle erreicht hat dad»nch, daß die maß- (Sinberufutin bei neylnniett iidtsfiinfprpni frdn^of.idyen ^eilun^en nid^t tneljr
SÄl'Ä'Ätä S p«;
teien ffifi^mäff? et ff Gebiet sind. Bei dem oben erwähnten
Nntitit hin rrfnrhprfirhL Artikel finden wir die wohlgetrofsenen Por-
ein aen In„nf trats von Clömenceau, Bunau-Varilla,
üebeichen"Va'rtei?nEftn^^«m"rnr Böerenger, Arthur Meyer, Gustav
eüda bLh« r y, Leon Daudet und Albert Germain. Auch
Außenvöltt» der Reoiern»» he« Tardieu fehlt nicht und erhält die nadn
N E», Wo- stehende Würdigung, die hier wiedergegeben sei,
f» ?altn,'^ °.be5 weil Tardieu mit (Herne nceau und
uo..vendrx erfchelnt. Pvincars die unheilige Dreieinigkeit bildete, tn«n n«s>«rie»Elrr>e Krrs. kan also imch Monate- Deutschland das furchtbare Schicksal von $et» vorä«detr ^etsn»en ^«.?,,^slcruiigcn .giües bereitet hat. „Ben den Friedensverhand-
vollendete Tatsachen schufen können. iungen im Jahre 1918,'so heißt es da unter an-
- . wt derem, „spielt Tardieu im Sckattrn Clemen-
Lvrv o 2lDernon noiy xonpon berufen. I ceaus als Redakteur des Friednsvertrages eine