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Was sagt die Well zur EnlivaUungsnote

dem S1

ifreit, am Nachmittag

iret lote

Gin schwacher Trost.

Pariser Entwaffnungskommentare.

Wir sollen büßen.

Rund um die Entwaffnnngsforderungcn.

Eoolidge gegen das Giftgas.

Entschlüsse der Genfer Waffenhandelskonferenz. (Eigener Drahtbericht.)

bald die Staaten den Zeitpunkt dafür gekom­men erachten. Die Konferenz nahm folgende Entschließung an: Der chemische und batter,alo­gische Krieg ist mit Recht von der ziviltflerten Welt verdammt worden. DaS Verbot der Ver­wendung chemischer und bakteriologischer Kriegs­mittel mutz dem BölkerbundSrat ringeraumt werden. Alle mühten sich verpflichten, aus die Verwendung solcher Mittel zu verzichten.

Gin Do!» zweiter Klasse!

Berlin, 6. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) In den Kommentaren zu der Entwafsnungsnotc weisen die Blätter einstimmig darauf hin, daß schon die Länae der Zeit für die Vorberei­tung der Note beweise auf wie schwachen Fii- ien die Begründung für die Verlängerung der Besetzung Kölns stehe. Ein Rechtsblatt sagt, daß uns die Entente als ein Volks hueSouve- renität behandelt, beweist die Forderung, daß die interalliierte Militärkontrollkommission den Wortlaut von Gesetzen bestimmen soll. Die Kreuzzeitung bezeichnet die Forderungen mit der Ehre und den Lcbensmöglichkeiten des deutschen Volkes als unvereinbar.

Gens, 6. Juni.

Auf der Wafsenhandelskonferenz gab der amerikanische Delegierte folgende wichtige Er­klärung ab: Der Präsident der bereinigten Staaten, Eoolidge, wird glücklich sein, eine Einladung zu einer Konferenz nach Wa­shington ergehen zu lassen, die das Ver­bot der Giftgaskriegführung festlegen soll. Diese Konferenz soll zusammentreten, so-

Aus dem ersten flüchtigen Eindruck der Man­telnote springt vor allem die Tatsache ins Auge, daß auch heute Frankreich noch immer von dem Spuk eines .Volkes in Waffen., eines deut­schen Angriffs- und Revanchekrieges genarrt wird. Daher wird ein letzter tödlicher Stotz gegen Reichswehr und Schutzpolizei geführt, deren Entmilitarisierung und Ent­wurzelung mit z. T., wie ülbst englische Blätter zugeben, chikanösen und kleinlichen Mit­teln erreicht werden soll. Da ist ihnen vor allem die Schutzpolizei ein zu gefährliches Instrument Sie soll um dreißigtausend Mann herabgesetzt und nur in einigen Großstädten kaserniert blei­ben. Die zentrale Leitung soll beseitigt werden, ebenso wie die Stellung des Chefs der Heeres­leitung so zurückgeschraubt wird, daß dieser nur noch ein ausführendes Organ des Ministers ist und daß die Befehlseinheit fortfallt. Die Reichswehr ist ihnen noch immer zu stark be­waffnet. Also fort mit den Platzpatronen, her mit den achtzigtausend überschüfsigen Stahlhel­men! Nieder mit den Maschinen, die mög­lichenfalls Kriegsmaterial Herstellen können. Schluß mit der militärifchen Ausbildung der vaterländischen Verbände, die keine Verbindung mit der Reichswehr haben dürfen (was natür­lich auch nie der Fall gewesen ist) usw. usro.

Daß die Kosten fitt diese militärischen und technischen Zerstörungen in die Hunderte von Millionen lausen, kümmert Franzmann und Brite ebenso wenig wie der furchtbare Schaden, den sie damit der deutschen Industrie zufügen, die doch den Daweszins aufbringen soll. _Taß sie in die G e s e tz - und S o u v e r ä n i t a t s - rechte eines bis zum äußersten gereizten Vol­kes abermals mit brutaler Hand eingrerfen, wird ihnen die deutsche Regierung und ... Presse zum Bewußtsein bringen müssen. Ern Hosf- nungsanker nur wird uns zugleich mtt dem neuen Machwerk zugeworfen: das ist, wie auch die ausländische Presse hervorhebt, der ver­söhnliche Ton und die Möglichkeit für per­sönliche Verhandlungen. Was tn Deutschlands Kräften steht, wird es leisten, denn die Brüder am Rhein harren in tiefster Sehn­sucht der Freiheit. Auch sollte doch nach dem Sluitakt der Londoner Konferenz die Zeit der Diktate und Gewaltpolitik vorüber sein.

Das alte Lied,

Englische Begleitmusik zur EntwafsnungSnote.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 6. Juni.

In Besprechung deS Inhalts der Note führte ein hiesiges Blatt u. a. aus: Die Verstöße bekun­den doch in ihrer Gesamtheit eine bestimmte Tendenz. Die Bestimmungen über dieMann- ch a f t s st S r k e habe Deutschland im wesentli­chen dem Buchstaben nach erfüllt, aber es wür­den Anstrengungen gemacht, diese geringe Streit­macht zu einem Skelett für ein größeres Heerzu machen. Zum Schluß führt Times aus: Köln wird bestimmt geräumt werden, so­bald die sehr gemäßigten Forderungen der Alli­ierten ausgeführt worden sind. Hinzu kommen die gemeinsamen Bemühungen zur endgültigen Wiederherstellung eines wirNichen Friedens in Europa. Guter Wille auf Seiten Deutschlands sollte die Antwort auf den guten Willen und die großmütigen Ideen auf feiten der Entente bilden.

wie gefallener Schnee die Häuser und Moschee» deS kleinen «raberdorfes

Sidi Bou Said, das jetzt den Kap krönt, wo einst die Stadt Ha. milcars sich erhob ... Im nächsten Augenblick braust aus der schmalen Landzunge ein elektri­scher Schnellzug vorbei und jäh aufgeweckt aus seiner Träumerei sieht man nunmehr nichts weiter, als rauchende Fabrikschlote, Gebäude mit roten Ziegeldächern, Telegraphenstangen, Sei« tungen und Eisenbahnschienen, bis in den Hafen hinein, wo Schiff neben Schiff liegt, und wo auf dem Quai neben arabischen Trägern und Kutschern französische Zoll- und Hafenbeamte mit g. ldverschnnrten KLpviL Lew ankommMw im seichten Wasser schwerfällig manövrierenden Dampfer erwarten. Tunis ist keine fra^ifische Stadt trotz der Avenues, die ein Klein-Pari« vorzutäuschen suchen, trotz der Cafss und der Brasserien .deren Terrassen voll sind mit Leuten, die ihre Apsritifs nehmen, trotz den Uniformen, trotz den vielen graziösen Frauen, die sich nach der allerletzten Pariser Mode kleiden, trotz der französischen Aufschriften und der Geschäfte, trotz Trambahn, Telephon und Zeitungsverkäufern. Man braucht nur zehn Minuten zu gehen, nm in eine andere Welt zu gelangen, wo Europa verschwindet. Ein Tor trennt die beiden Welten voneinander, ein altes steinernes Tor, von den Arabern einstDas Tor des Meeres" genannt. Heule heißt es: Porte de France ... Diesseits sind die Straßen breit, blitzsauber und mit Baumreihen bepflanzt. Jenseits verengen sie sich plötzlich zu schmalen Gäßchen, durch die kein Wagen mehr fahren kann, sie verzweigen sich zu einem unerforschlichen Labyrinth, in dem die Häuser, auseinander und übereinander gebaut, eng aneinanbergebrüdt dastehen, neue Farben leuchten auf und neue Gesichter. Hier

beginnt die arabische Stadt.

Sie besteht aus drei Teilen, Medina, Souika und Bab Djazira, von denen Medina das am dichtesten bewohnte und auch vornehmste Viertel ist. Hier, sind die großen Moscheen, die kein Europäer I betreten darf, hier ist bas Palais des Bey, in dem sich auch das arabische Ge­richt befindet, hier wohnt ein großer Teil der reichen Araber in Häuiern, die nach außen hin ganz primitiv und unscheinbar erscheinen, innen aber mit der raffiniertesten Pracht des Orients eingerichtet sind und hier sind die Straßen der Händler, die Söuls, die engen = Gäßchen des Bazars. Aber die Araber haben . sich an die moderne Kultur gewöhnt. Sie breit« ; neu elektrisches Licht in ihren Häusern und Ge- schäften, haben Telephon und verhandeln mit - ihren Lieferanten telegraphisch. Und trotzdem ist diese Welt undurchdringlich echt, unergründ­lich und fremd, eine andere Welt der Orient. Die Straßenbahn, die zur Kasba fährt, muß jede Minute hallen, um einen blinden Bettler passieren zu lassen, oder eine seltsame, in

weiße Seinen gehüllte, vermummte Gestalt,

Der Lokalanzeiger schreibt zur EntwafsnungS­note.: Die Zerstörung aller bezeichneten Ma- chineu bedeute eine Ausgabe von einer Vier­tel Milliarde, durch deren Aufbringung die Ausführung des DawesplaneS über den Raufen geworfen würde. Das ZentrumSblatt bezeichnet die Rote als Beweis dafür, daß der

Versailler Frieden kein Frieden fei, andern ein Mittel zur WachhaltunZ

Denn es drängen noch andere weltweite po­litische Daseinsfragen tn diesen Tagen zur Ent­scheidung. Fast sieht es so aus, als ob der große Frauzofenfreund Chamberlain auch den letzten SicherheilsvorschlSgen Briands zu- stimmen wird, die vor allem aus einen Durch- mar sch durch das entmilitarisierte Rheinland im Falle eines Angrisss auf seinen östlichen

Paris, 6. Juni. (Eigener Drahtbericht.) Dem Heeresbericht aus Casablanca zufolge ha­ben die Franzosen im mittleren Frontabschnitt die Gegend von Altar bereit, am Nachmittag nach heftigem Kampf auch die Gegend von Sa- hela befreit. In Paris wurden mehrere kommunistische Agitatoren wegen angeblich an« timilitarischer Propaganda verhaftet. In Tunis wurde ein Strafverfahren gegen das dort erscheinende Blatt Combat social ein« geleitet. Desgleichen sind dort mehrerer Perso­nen wegen Verteilung revolutionärer Flugschriften sestgenommen.

Dl? weiße Giadt.

Im Paradies von Tunis.

Von Eugen Szatmari.

»*ÄT -

Als der Dampfer in die Mündung des engen Kanals hineinfährt, den man Von Goulette bis Tunis gegraben hat, um den seefahrenden Schis­sen die Fahrt durch die seichte Bahirasee zu er­möglichen, da stehen an der Fähre Von Le Bac ein Dutzend schwerbeladene Kamele mit ihren Treibern und harren der Uebersahrt, die Köpfe hochgeworfen, die Vorderbeine gespreizt, wah­rend die Treiber im weißen Burnus, den Tur« bau auf dem Kopse, auf ihre langen Stabe ge­stützt, neben ihnen stehen und warten, bis der Dampfer vorbeigefahren ist. lieber die Häuser von La Goulette hinweg leuchten im blenden­den Sonnenlicht in gleißendem Weiß,

Kein Doll in Waffen.

Englisches Echo zur Entwaffnungsnote. (Privat-Telegramm.)

London, 6. Juni.

Die meisten Morgenblätter beschränken sich darauf, den Inhalt der Entwaffnungsnote wie- berjttgeben. Ein liberales Blatt glaubt nicht, daß der Verdacht, Deutschland strebe ms geheim danach, die Bildung einer großen militärischen Macht vorzubereiten, begründet ist, fordert aber die deutsche Regierung auf, wirkliche Verstoße gut zu madten. Das Blatt bezeichnet einige <yor« bernngen als schikanös und k l e tn 11 ch. Em konservatives Blatt erklärt, nachdem Dr. Luther die Note in Händen habe, werde er hoffentlich zwei bemerkenswerte Tendenzen beobachten, nämlich: 1. Daß die Nichterfüllung von den alliierten Regierungen nicht als geringfügig be­trachtet werden könnten, 2. daß die Rote außer­gewöhnlich mäßig in der Form fet. Das Arbet- terblatt verlangt, daß eine allgemeine Ab - r ti stung aller Mächte folgen solle, und daß dze Alliierten nicht die unmögliche Politik fortfetz- ten, das entwaffnete Deutschland mit einem Ring bewaffneter ©taten zu umgebem Ein an­deres Blatt hat nicht den Eindruck Deutschland bereite ins geheim Mannsckmften und Material für einen Rachekriea vor. Auf seden Fall müß­ten aber alle Verstoße gut gemacht werden um eine allgemeine europäische Abrüstung etnjnleiten.

(Privat-Telegramm.)

Paris, 6. Juni.

Rur wenige Morgenblätter kommentieren die Entscheidung der Ättschafterkonferenz.Echo de Paris" schreibt, das heute veröftentlichte Do­kument genüge, um Deutschland zu verurteilen. Man verlange eine Korrektur Deutschlands an feinen Verfehlungen. Erforderlich fei, daß wir auf der restlofen Erfü11ting des Ver­trages bestehen. Die Alliierten geben klar zu er­kennen, fchreibt ein zweites Blatt, daß die Er­füllung mit der sofortigen Räumung der Kölner Zone und mit dem Uebcrgang der Mililärkon- ttolle an den Völkerbund beantwortet wer­de» wird. Frankreich müsse fordern, daß Deutschland die in einer so konzilianten Note ffftgelegtcn Maßnahmen erfüllt, deniSes handle sich dabei umF'rankreichsDaseln.

die scheinbar blind und ungewöhnt, auf der Straße zu gehen, mühevoll den Weg durch das Gewühl zu bahnen sucht. Diese seltsamen Ge­stalten, die Wie lebendige Mumien aussehen, die unförmigen menschlichen Paketen, formlosen Massen gleich durch die Straßen torkeln, find die muselmanischen Frauen von Tu­nis, die sich nur vermummt auf der Straße zeigen dürfen. Ihr Sckleier besieht aus schwe­rem, tiefschwarzem Tuch, den sie doppelt um den Kopf gewickelt tragen, so, daß den Augen nur eine ganz schmale Spalte offen gelassen Wird, Während ihr Körper so fest in Weiße Tü­cher eingehüllt ist, daß man keine einzige Linie der Figur zu erkennen vermag. Sie sind erfchreckend und grauenerregend, diese vermummten Gestalten, die man erst für Leprakranke halten möchte. Mitleiderregend tor« kein sie durch die Straßen. Die Wenigen Mo-

Trabanten hinauslaufen. Tarin scheint Britanniens Konzession an Frankreichs Ostpro- gramm zu bestehen, das sich mit dem Westlichen Pakt für ewig am Rhein fesMammern möchte. Diese Selbsientäußerung fabrtaufenbnlter Reckte Will man uns abzwingen, ehe Wir Völkerbuud- mitglied werden, denn als solches könnten wir ja den im Statut verankerten einstimmigen Völkerbundbeschluß mühelos zu schänden machen. Stresemann wollte mit seinem Sickerheitsangebot ein sich anbabnendes west­liches Dreibundbündnis (England, Frankreiche, Belgien) sprengen, und eine Bahn ür die friedliche Befreiung der Rbeinlande chafsen und die wahnwitzige Ziehung der Ost- irenzen regulieren. B r i a n d hat zum Gegen- chlag ausgeholt: Durchzugsrecht durch em neutralisiertes Rheinland und erneute Aner­kennung der Versailler Zwangsklauseln. Was Wird von Stresemanns viel angeseindetem gro­

ßen Wurf Übrig bleiben? Seine beiden Haupt- gegner werden sich in der nächsten Woche in Gens über die letzten Differenten schlüssig werden. Wird man sich in der Wilhelmstraße ihnen gewachsen zeigen oder ist auch dieser Plan, der uns wieder etwas Luft und Europa Befrie­dung auf Jahrzehnte verschaffen sollte, schon ,etzt zum Scheitern verurteilt?... F. R.

Lieder Preußens ftroft

Berlin, 6. Juni. (Privattelegramm.) Wie mir erfahren, hat in der gestrigen Sabtndt#= siimng der preußische Ministerpräsident Be­denken gegen die militärische Umgestaltung der Schupo geltend gemacht. Tie Ententefor- berungen wären kaum von anderthalb bis zwei Jahren durchzuführen, abgesehen von den Un­kosten, die hundert Millionen Mark betragen.

Wehe den Besiegten!

Entrüstung in der Presse aller Parteien.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 6. Juni.

Spaniens Offensive.

Landung u. Vormarsch unter Primo de Rivera. (Privat-Telegramm.)

Pari«, 6. Juni.

Wie aus Madrid gemeldet wird, werde» in der Zeit vom 11. bis 15. Juni die geplanten Operationen gegen Alhucemas beginnen. Sie sehen eine dreitägige Beschießung durch gemeinsames Feuer der Schifssgeschütze und der Flugzeuge vor. Alsdann würden die Truppenlandungen Dorgenommen wer­den. Spanische Flieger hätten fefigestellt, daß die Riflcute zwischen Alhucemas und Algier, dem Hauptguartser Abd ei Krnns, Schützen­gräben ausgeworfen hätten. Dreißig Ge­schütze feien auf verschiedenen strategisch wich­tigen Punkten verteilt festgestellt worden, was auf eine europäische Kriegsleitung bei den Rif­leuten schließen lasse. General Primo dc Rivera selbst werde an Bord eines Schlacht­kreuzers die Operationen leiten.

*

Siegesjubel und ... AnkimMtaristen.

Fünf Monate nach der flagranten Verletzung des von Deutschland erpreßten Friedensver­trages legt man dem Volk im Bußergewande nochmal die schwersten Ketten an und fordert den Tribut, der sie lösen und dem heiligen Köln die Freiheit sichern soll. Freilich hüten sich Mc «'en Entente-Rechenkünstler wohl, den Tat­enbefund für ihre aufgespürtenVer- angen" vor aller Welt auszubreiten, man le zu schnell hinter die Schliche ihr ' Schnüffler kommen. Der Kanzler hat dre R mit der Versicherung angenommen, die Be­schwerden unverweilt zu prüfen und abzusiel- len. Es sind ja zumeist Luftgespenster, denen die fremden Drachentöter zu Leibe gehen, denn Deutschland hat dem Wrüstungs- genau rote dem Dawesdiktat Genüge getan und wird, auch das .Versäumte" mit beispielloser Selbitver- leugnung nachholen. Mr die letzten Reste staatlicher Souveränität nach innen und außen wird sich fteilich das Kabinett bei seiner ersten außenpolitischen Feuerprobe wie eine Löwin entsetzen müssen und es wird ein noch langes Ringen der Diplomaten anheben, bei dem die neuen deutschen Staatslenker ihre Künste zeigen sollen und Europa sobald nicht zur Ruhe kom­men wird.

andern ein Mittel zur Wachhaltung des Kriegsgeistes. Das demokratische Organ ieht in bett Forderungen, die Maschinen in den febrilen zu zerstören, eine DeSarinie c ung der deutschen Wirtschaft und der deut­schen Wehrmacht. Es handle sich um die Schwächung der deutschen Industrie gegenüber der englischen Industrie. Der Vor­wärts sagt, diese Rote erinnere Deutschland in peinlichster Weise daran, daß e8 ein besieg- ter Staat sei. Eine derartige ins einzelne gehende Einmischung in die deutsche Wehr- nud Polizeimacht wäre erträglich, wenn sie von einer übergeordneten Instanz ausgingen, die alle mit gleichem Maße messe. Einstweilen aber bleibe es dabei, daß nur die Besiegten ab- rüste» müßte», wie die Sieger es vorschreiben.

Mckr Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

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Sonntag, 7. Juni 1925.

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