Chamberlain und Deutschlands Schicksal in Gens
zu verhandeln, Politik der Jso-
deutschen Garantievorschläge oder aber wird es Weiler eine
MS Mngsten vorüber war. Die Entwasfnungsnote heute in Berlin.
(Eigener Drahtbericht.)
Berlin, 2. Juni.
Bon unterrichteter Seite wird gemeldet: Die nm Sonnabend beschlossene Note der Botschafterkonserenz wird heute in Berlin überreicht werden. Deutschland werde darin lediglich die noch .von ihm vor der Räumung der Kölner Zone zu erfüUendcn Bedingungee bekannt gegeben, ohne die Verfehlungen, die zur Stellung jener Bedingungen geführt haben, auszuzählen. Die Entente befürchtet in der Note eine neue Verschleierungstechnik, Umgestaltung der gesamten deutschen Hceresorganisation usw. Die Note wird sehr drückende Forderungen in Bezug ans die teilweise Zerstörung gewisser Fabrikanlagen enthalten. Sie wird ferner die Aufhebung der Jnjntiution der Generalstä. b c und der Wehrkreiskommandos verlangen. Die Zahl der Offiziere des Ministeriums soll weiterhin beschränkt werden. Eine Reihe leichter Feldbefestigungen in Ostpreussen sollen nach dem Verlangen der Note geschleift werden.
sammcnwirkcn mit gewissen englischen Politikern für eine Neutralisierung der R b e i n l a n d e, die nicht nur entmilitarisiert, sondern, nach dem Vorbild des vom famosen Völkerbund glorreich mißregierten Saargebiet, planmäßig entdrutscht werden sollen.
Gle sterben für das Glsaß.
Frankreichs Regierungshäupter in Strassburg.
(Eigener Drahtbericht^
Paris, 2. Juni.
Ministerpräsident Painleve, der den Präsidenten der Republik auf seiner Reise nach Strassburg begleitet hat, versicherte gestern ber einem Bankett u. a. das Elsass zu verteidigen, wenn es femals bedroht würde, würde das einzige und unteilbare Frankreich seine ganze Existenz einsctzen. Das seien keine Worte des Imperialismus oder der kriegerischen Bedrohung. Frankreich wolle nur ein guter Arbeiter für ven Frieden sein. Sollte tS wirklich wahr sein, dass die Linie, die Frankreich und Deutschland trennt, auf immer eine bedrohte Grenze bleiben
Wolken über Berlin
T'.e Entwassnungsnote heischt Antwort.
(Von unserem Berliner Berichterstatter.)
Berlin, 2. Juni.
Die Ueberreichung der alliierten Rote über die Entwaffnungsfrage, die heute bevorstehl, wird nunmehr die außenpolitischen Verhandlungen wieder in Fluß bringen. Es hat meh- rere Monate gedauert, ehe sich die alliierten Regierungen über die endgültige Mitteilung an Deutschland einig geworden sind, und man hat in dieser Zeit den Versuch unternommen, durch diplomatische Unterhandlungen in der Sicherheitsfrage eine Verständigungsgrund- l a g e zu schassen. Es wird sich jeßt darum handeln, ob die in dieser Zeit gefundenen Annäherungspunkte zwischen den Auffassungen Deutsch-
Selbst ist Oer Mann
Reichöwehrministcr über die BerkchrS-Zukunft.
Tie ungeheuren Lasten des Friedensvertra« ges, so führte der Minister aus, zwingen sörm-
lierung treiben und den Sicherheitsvakt endgültig zum Scheitern bringen? Sieht Herr Briand ein, daß er sich doch zu sehr vorgewagt hat und bereitet er nunmehr allmählich den Rückzug vor? Wie dem auch sei, aus die Entwicklung der Sicherbeitssrage kann man jetzt erst recht gespannt sein. Irgendwelche Entschei- düngen wird man aber vor der Völkerbunds- ntzuna in Gent Mi^le Fnni, aus der Briand und Chamberlain sich treffen, nicht erwarten können.
Freier Durchzug gen Osten.
Ist England damit einverstanden?
(Eigener Drahtbericht.)
London, 2. Juni.
Einem Berichterstatter zufolge besteht die französische Regierung immer noch darauf, dass auf Grund des vorgeschlagenen Sicherhcitspaktes Truppen durch die entmilitarisierte R h e i n l a n d z o n e zur Unterstützung Polens und der Tschechoslowakei ziehen können, falls eines dieser beiden Länder von Deutschland angegriffen würde.Ueber die britische Meinung dieser Frage kann volle Klarheit nur durch die Ber- össcntlichung des W o r t l a u t e 8 der brMfchen Note geschaffen w eben. Es sei nicht unmöglich, dass die jetzigen Sicherheitsverhandlungen sich durch Polen und die Tschechoslowakei noch weiter verwickeln würden, besonders durch letztere, die vielleicht wünsche, die Frage der Angliederung Oesterreichs an Deutschland mit dem Sicherheitspakt verknüpft zu sehen.
Ein Norgroschxn für Men.
18 Millionen Dollar Kredite beantragt.
(Eigene Drahtweldung.)
Wien, 2. Juni.
Wie der Morgen meldet, haben die zwischen Oesterreich und den Vertretern des Völkerbundes geführten Verhandlungen zum Ergebnis gehabt, daß Generalkommiffar Zimmermann be< der nächsten Völkerbundstagung im Juni befürworten wist, ein Betrag von achtzehn Millionen Dollar aus den Kreditrechten für Oesterreich freizugeben. Tiefer Betrag soll für die Elektrisierung der österreichischen Bundesbahnen verwendet werden. Generalkommissar Dr. Zimmer- mann knüpfte die Freigabe an die Bedingung, daß mit diesem Betrage das Programm der Bundesbahnen von fünf Jahren bestritten werde Man ist überzeugt, daß die Befürwortung von Generalkommiffar Dr. Zimmermann genügen werde, um die Freigabe des in Frage kommenden Betrages durch die Alliierten zu erhalten.
Die zweite Fahrt beS Deutschen RunchlugeS bringt nahezu hundert Flugzeuge nach Hannover, die teils die Kontrolle überfliegen, teils landen. Als erstes Flugzeug passierte D C31 Parasol-Ein- deckcr die Kontrollstelle um 6 lU)r 5 Min. früh. Nach geraumer Zeit um 6 Uhr 28 Min. langte daL zweite Flugzeug D 623, ein Mercedes Flugzeug auf dem Flugplätze an und flog um 7 Uhr 28 Minuten weiter. Dann folgten in schneller Reihenfolge Maschine aus Maschine, sodaß bis 8 Uhr vormittags insgesamt neun- undzwanzig Flugzeuge auf dem Flug platz angekommen waren brzw. die Kontrolle überflogen haten. Trotz bedeckten Himmels war die Sicht ziemlich gut. Die Flugzeuge waren schon von weitem erkennbar. Besonders fiel das schneidige Anfliegen des Fliegers U n g e w i t - t e r auf, der in steilen Kurven zum Flugplatz niederging. Das Ueberfliegen der Kontrollmarke, baS Landen und das Starten vollzog sich vollkommen glatt und ohne Unfälle.
solle? Diese Frage beantworte er mit nein. Denn der Tag werde anbrechen, vielleicht eher als man glaube, an dem die Völker den Hass, der sie noch trenne, fallen lassen würden, damit sie, ein fedes nach seiner Begabung, sich nicht gegenseitig bekämpfen, sondern zusammen- arbeiten werden. Der Präsident der Republik Doumergue führte u. a. aus: Solange Frankreich nicht ernste Garantien für die besprochene Sicher heft erlangt hat, auf die es noch immer warte, und die eine gebieterische Notwendigkeit seien, wäre es ungerecht, ihm einen Vorwurf daraus zu machen, wenn es sich sehr vorsichtig zeige. Weiter wird berichtet: Erzbischof Msgr. Ruch von Strassburg, der dem Empfang des Präsidenten der Republik beiwohnte, hat heule am Montag Eine Tür n e r s ch l o s s en; er empfängt die angekündigten Besucher nicht.
(SDomfcertaifiS Programm.
Deutschlands Schicksal wird in Genf verhandelt.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 2. Juni.
Es bestätigt sich, dass Chamberlain am nächsten Samstag nach Genf abreist, wo er den Völ- ierbund präsidieren wird. Einem Berichtcrgat- ler zufolge werde er in Genf erklären, dass Deutschland seine Rcparationsverpflichtungeu auf Grund des Planes Dawes loyal erfüllt
habe, während das für die Entwafsnungsklansel nicht gesagt werden könne. England sei bereit, - ■ ■ ... einen beschränkten Garantievertrag zu prüfen,
lands und der Alliierten dazu ermutigen kon- ätr 6jc Neutralisierung und Entmilitarisierung nen, neue deutsche Vorschläge zur Lö- des Rheinlandes bestimmen werde, daß England
Zn der Welt voran.
Die Münchener Verkchrsausstellung eröffnet.
Sim Sonnabcud ist in ber Münchener Lustschisshalle die «rohr deutsche «erkehröausstel- luns im Beile!« deutscher Minister. sowie von Slevrälentaulcu der deutschen Lander, besonders auch Oesterreichs und zahlreicher hervorragender Angehöriger der Industrie, Kumt und der Wissruichait Icierlick erössnet werden. Ueber de» denkwürdige« Tag wird berichtet: Ein F e st s p i e l von Dr. Eugen Roth, zu dem der Münchener Tonkünstler August Reust eine stimmuirgsvolle Musik geschrieben hat, leitete den Festakt ein. Rach dem Festmarsch von Richard Strauß führte Staatssekretär R i t- ter von Frank u. a. aus: Die Berkehrsaus- stellung soll keine Messe, sondern eine Schbu deutschen Ersin du ngs-und Unterneh- mergeistes aus allen Gebieten des Verkehrs, eine Stätte der Belehrung und Anregung und schließlich auch ein Gradmesser der deutschen Leistungsfähigkeit überhaupt sein. Damit soll die Ausstellung vor allem auch der außerdcut- schcn Welt beweisen, daß wir trotz aller Fesseln des Friedensvertrages in Organisation und in Intensität der Arbeit
immer noch an erster Stelle stehen.
In der damit verbundenen Wiederanknüpfung verloren gegangener Wirtschaftsbeziehungen liegt die vaterländische Mission der Verkehrsausstellung. Der Einigungsgc- danke, den uns unsere Lage heute mehr denn je auszwingt, soll und wird auch bet den Veranstaltungen der nächsten Woche der Leitgedanke der Deutschen Verkehrsausstellung München 1925 sein. Bürgermeister Scharnagl verband dann mit dem Gruß an alle, die aus bert ganzen Re«ch zur Eröfsnnna nach München gekommen seren, den Dank an die Helfer und schloß mit der Hoffnung, daß die gemeinsame Arbeit im Gedanken an die unzerstörbare Zusammengehörigkeit das Vaterland wieder groß, stark und frei machen werden, seine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen.
Ministerpräsident Dr. Held wies auf die historischen, wirtschastlichen und idealen Beziehungen des'ganzen Landes zu den Problemen des Verkehrs hin. Allgemeinen Beifall sanden die bedeutungsvollen, mit beson- derer Wärme gesprochenen Worte: „Man kann uns mit Gewalt Niederhalten wollen, man kann uns wider alles Recht und alle Natur Gebietsteile unserer Nation, rauben, man kann uns wirtschaftlich in tiefste Armut stoßen, niederhalten und knechten, aber eines kannmannicht: uns den deutschen Erfindergeist, unsere Schaffenskraft, unsere Schaffensfreude nehmen.
Man kann das deutsche Volk nicht als Kulturmacht und als kultursördernden Faktor von hohem Range von seiner für den Fortschritt der Völker unentbehrlichen Tätigkeit ausschließen."
Tie Rede klang in ein Gelöbnis der Treue zum gesamten deutschen Vaterlande aus.
Wie in entern englischen Blatte kürzlich zu lesen stattd, wird die englische Regierung Frankreich daraus aufmerksam machen, daß, toenn sich das Pariser Kabinett zugunsten der militärischen Einkreisung Deutschlands entschließen sollte, England sich die Formulierung einer anderen europäischen Politik vorbehält und Frankreich nicht länger auf englische Unterstützung im Fälle eines Kontinentalkrieges rechnen könne. Die englische Regierung entzieht sich hier also mit aller Entschiedenheit dem von Herrn Briand gemachten Versuch, England in das Netz des von Frankreich errichteten Systems militärischer Bündnisse, insbesondere im Osten zu verflechten. England bat sich, wie es bereits Chamberlain in seiner bekannten Unterhausrebe getan hat, durchaus zu dem Grundgedanken der deutschen Anregungen bekannt, b. h., auch für England kommt es zunächst darauf an, die Garantierung der Westgrenze sicher zu stellen.
Die Frage erhebt nch, was Frankreich nun tun wird. Wird es England nachgeben und gleichfalls sich bereit erklären, auf ber Basis ber
ten Regierungen zu richten. Weiterhin wirb sich die Reichsregierung nach Auffassung ber maßgebenden Berliner diplomatischen Kreise sehr eingehend damit beschäftigen müssen, aus alle detaillierten Beschuldigungen der alliierten Regierungen in der eingehendsten Weise zu antworten und etwaige fälschliche Behauptungen der interalliierten Militärkontrollorgane zu widerlegen. Das Reichskabinett muß nach dem kritischen Verlauf der letzten Reichstagsdebatten bei'der Erfüllung der gestell-
Dle Gicherhrstsnvte schon in 14 Tagen?
Genf, 2. Juni. (Eigener Drahtbericht.) Die' Havas-Agentur, die bett Abgang bet Rote an Deutschlanb melbet, fügt hinzu, daß innerhalb ber nächsten vierzehn Tage auch bie Sichcrhcits- note nach Berlin abgehen werbe unb baß über eine dritte Note ber Alliierten erst Beschluss gefaßt werben könnte, wenn ber Generalagent Parker hierüber gehört worben sei.
fung bes Entwafsnungskonsliktes an bie alliier- sich aber weigern würbe militärische Berpstich- —.....hingen im Osten Europas zu übernehmen.
2m Wogen der GWaHt.
Erbitterte Kämpfe in Marokko.
(Privat-Telegramm.)
Paris, 2. Juni.
Havas melbet aus Fez: Marschall Liautey hat Fez verlassen unb sich nach Taza begeben. Ter Feind ist bei einem Versuch, gegen Es Selbt de Ribana vorzustossen, zurückgeworfen worden. Feindliche Ansammlungen werden in dieser Gegend gemeldet. Ein Angriff auf Beni Derkoul ist gescheitert. Rif-Ver- stärkungen sind eingetroffen. Im mittleren Froniabschnitt seien die Operationen ohne Zwischenfall fortgesetzt worden.
ten Forderungen fer; ftarf« Rücksichten auf die deutschen Parteien nehmen, sodaß einem etwaigen Entgegenkommen Deutschlands starke Grenzen gezogen sind. Wenn irgendmöglich, soll versucht werden, neue Spannungen zu vermeiden, um eine Beunruhigung der ohnehin schon ernsten wirtschaftlichen Lage zu verhüten. Man sieht sich in Berlin zwar daraus gefaßt, daß der Ton der alliierten Mitteilungen außerordentlich scharf sein wird, und im ersten Augenblick ernste Befürchtungen Hervorrufen muß. Umso notwendiger erscheint eS aber auch, daß sich die Regierung Luther-Stresemann von jeder Nervosität freihält und die Dinge an sich herantreten läßt. Aus jeden Fall ist es ausgeschlossen, daß ernste Verwicklungen einlre- ten können, denn die alliierten Regierungen dürften sich inzwischen darüber klar geworden sein, doß im gegenwärtigen Stadium der Entwicklung der europäischen Verhältnisse eine Politik der schlossen Diktate nur die unheilvollsten Rückwirkungen haben muß.
Von großer Bedeutung ist es, daß die Reparationskommission einstimmig der Botschafterkonserenz mitgeteilt hat, daß Deutschland seine Reparationsverpslichtungen treu erfüllt. Von unterrichteter Seite des Berliner Auswärtigen Amtes wird darauf hingewiesen, welch außerordentlich große moralische Wirkung dieser Beschluß der Reparationskommission aus die össentliche Meinung der ganzen Welt, insbesondere aus die Amerikas, ausüben muß. Dieses Moment ist so ausschlaggebend, daß man deutscherseits gar keine Veranlassung hat, den kommenden Auseinandersetzungen mit irgendwelchen Befürchtungen entgegenzuschen. Wie wir hören, wird die Reichsregierung in ihren Antworten auf die alliierten Mitteilungen ausdrücklich daraus Hinweisen, daß die loyale Erfüllung der deutschen Verpslichtungen nur dann sichergestellt werden kann, wenn die außenpolitsche Entspannung anhält und der deutschen Regierung Gelegenheit gegeben wird, die innerdeutschen politischen unb wirtschaftlichen Verhältnisse weiter zu befestigen.
Der Garantiepakt ist keine Vorbebin- gung ber Räumung von Köln und ber Ruhr. Die Vorbedingung war bie Annahme und Durchführung des Dawesplanes. Diese Vorbe- dinaung ist erfüllt worden. Die Regierung Luther ist aber über diese Vorbedingung hinaus gegangen. Sie hat Frankreich den Si- cherheilspakt im Westen angeboten, um den Franzosen moralisch den Rückzug zu erleichtern. Frankreich Hal darauf nicht reagiert. Es hat bis heute die deutsche Regierung nicht offt- ziell davon verständigt, wie es sich zu diesem über den Friedensverrrag hinaus gehenden politischen Vorschlag stellt, sondern in London mitteilen lassen, daß es unbedingt diesen Sicherheitspakt auch au' die Ostgrenzen ausdehnen will, d. h. daß es den ihm durch Militärverträge verbündeten Oststaaten bie Grenzen für alle Ewigkeit durch Deutschland sichern läßt. Gleichzeitig arbeitet es im Zu-
Denesch in Vari«.
Paris, 2. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) Wie Havas berichtet, habe ber tschechische Außenminister Benesch am Sonnabend beim Besuch des Generalsekretärs Philippe Bertholet und des Ministerialrats Dr. La Roche sich n i ch t über den Sicherheitspakt, sondern über Fragen unterhal- ken, die sich auf Frankreich und die Tschechoslowakei bezögen. Nach einem Pariser Abendblatt nabe sich die Unterhaltung nur aus wichtige Donau-Angelegenheiten bezogen.
Hannover überflogen.
Tic zweite Schleife deS Deutschen Rundflugs.
(Privat-Telegramm.)
Hanvover, 2. Juni.
Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
Mittwoch, 3. Juni 1925
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Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 15.
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