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Chamberlains Sträuben gegen Varis

Arbstt und Vrot in England.

-Zollsätze sollen zunächst je nach dem Gewicht der

treiben.'

Warum die Verzögerung?

Part-, 20. Mai. (Eigener Drahtbericht.) lieber die Gründe der Vertagung der Bolschaf- terkonferenz teilt ein Pariser Blatt mit, die vor. geschlagene englische Note enthalte eine S p e - z i f i z i e r u n g der deutschen Verfehlungen, die in zwei Kategorien eingeteilt seien: in Verseh- lungen ernsten Charakters und in solche gering fügiger Art. Die französische Regierung sei der Ansicht, daß diese Unterscheidung wenig be­friedige. Man suche deshalb ein Einver­ständnis aus einer etwas abgeänderten Grund-

Weriko vor e.ner Jtebolutlon ?

Genf, 20 Mai (Privattelegramm.) lieber Rewvotk wird gemeldet, daß Mexiko am Vor, abend einer neuen Revolution steht. Ja Tampico sind militärische Streitkräfte zu den AuMändischen der Petroleumgruben übergetre- ten. Viele Ausländer verlassen Mexiko.

Die Aussaat des Geistes.

Schieles Kulturprogramm.

Berlin, 20. Mai.

Beim Etat des Innenministeriums führte Innenminister Schiele u. a. aus: Gegenüber

Nach sich ziehen kann er ihm nachgelebt bat.

Der gefürchtete Rivale.

Sorgen der englischen Industrie.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 20. Mai.

Im Verlaufe der Debatte über Altersversor­gung im englischen Unterhause führte Sir Ro­bert H o r n e aus: Angesichts der Tatsache, daß die Industrie jetzt die schlimmste Zeit seit Menschengedenken durchmache, sei der Plan allzu kühn. Deutschland werde zweifellos wieder ein sehr ernster Rivale der briti» scheu Industrie werden. Es liege auf der Hand, daß die Entwertung der Mark eine schwere Last von den Schultern der industriellen Organisatio- nen Deutschlands genommen habe. Jetzt solle dem britischen Handel eine Last aufcrlegt werden in einem Augenblick, wo Deutschland die größte Freiheit habe undbilligerverkaufen kön­ne, als eS in der Zukunft in der Lage sein wird.

Das verzollte Auto.

Minister ReuhauS über die Jndustriezölle.

(Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 20. Mai.

Bei dem gestrigen Preffeempfang äußerte sich ReichSwirtschaftSminister Neuhaus über die neuen Jndustriezölle, wobei er mit Bezug aus die Automobilzölle erklärte, daß das Ausland einen außerordentlichen Vorsprung vor der deutschen Industrie habe. Um diesen Borsprung wieder einzuholen, sei für die Auto­mobile ein Zollsatz vorgesehen, der verhältnis­mäßig höher liege als bei den a-deren Jndustrieprodukten. Dieser Zoll solle indes in halbjährigen Stufen herabgesetzt werden. Tie

Tas Leben unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit sehen, das ist eigentlich nicht schwer. Ein jeder kann es. Er mutz es. Jede Stunde macht es ihm klar. Aber fein Leben unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit leben, das ist die grotze Kunst, die geübt werden will. Und dazu will Himmelfahrt uns helfen. Ob wir sie ler­nen werden, solange wir noch Zeit dazu haben?

Eine horte Geduldsprobe.

Die Entwaffnungsnote noch nicht abgeschloffen. (Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 20. Mai.

Der Minister deS Aenßern, B r i a n d, hat ge ftern den französischen Delegierten bei der Bot- schafterkonfrrenz, Jules Cambon, empfangen. Tie Unterhaltung habe sich, wie Havas meldet, augenscheinlich aus die Schlußfolgerun­gen der Botschasterkonferenz bezüglich der Ent­waffnung Deutschlands bezogen. Die Botschaf­terkonferenz, die heute, Mittwoch, abgehalten werden sollte, werde erst zu einem späteren Zeitpunü zusammentreien! Es handelt sich da­rum, zu wiffen, ob man zwischen den Berfrhlun- gen. die Deutschland vorgeworfen würden, nach ihrer Wichtigkeit eine Unterscheidung ma- chen solle oder nicht. Es scheine, daß die Rote an Deutschland schließlich in allgemeinen Ausdrücken gehalten sein werde, da eS der inter­alliierten MilitärkontroNkommiffion in Berlin überlassen bleibt. Deutschlands Entwaffnung zu beurteilen und unter Aufsicht zu halten.

schreiben, das Sein in ihnen vom Schein scharf und klar zu trennen, das ist die Idee und der Zweck des Himmelfahrtsfestes. Christus kehrt zurück zu dem, von dem er gekommen ist, uns nach sich zu ziehen, ober nur den, der il

Lind dennoch!

Betrachtungen am Tage vor Himmelfahrt.

Wohin das Auge schaut, taucht es in die Blütenmeere, in Glanz und Licht blaugoldner, funkelnder Maienwunder, wie sie Menschensinne kaum fassen können. Als wollte die azurne Him- melskugel die bräutlich schimmernde Erde im­mer glühender und zärtlicher mit allen Ge­schmeiden, allem Sinnenzauber der Schöpfung umkleiden, so gleißen und brausen Ströme des Lichts am Tage und das Sternengeleucht des Nachts durch die Paradiese der Welt. Und nur noch lauter werden die Quellen und Bäche in Bora und Wald dich grüßen, noch königlicher die Millionen roter und weißer Kastanienker­zen, der weitzblauen FliederbÜsche-Kronen, des Goldregens hängende Sträucher ihren Glan, u. Dust verschwenden, noch heller werden die Wan­derlieder, lustiges Saitengeklimper erschallen, froher Grüße und Worte der Siebe von Mund zu Mund, glücklicher das Menschenlachen in Flur und Hag aufspringen, heißer sich Herz an Herz und Aug in Auge drängen, wenn morgen, am Himmelfahrtstag die ersten Sonnenseuer aus den Höhen aufblitzen.

Zwar haben sich die Schatten und Sorgen des Alltags in diesen zaubervollen Tagen wieder dichter und dunkler um uns geballt als je. Unser ehrlicher Friedenswille, unsere Hekatomben an Blut und Schweiß, die tausend in übermensch­

licher Demut hingenommenen Schmähungen und Backenstreiche werden im Hohen Rat unserer Bedrücker für nichts erachtet. B r i a n d - Chamberlains Entwaffnungsnote wird noch vor Pfingsten einer mißgünstigen erbar­mungslosen Welt das lächerliche Märchen von heimlicher deutscher Kriegsbereitschaft auffrischen und Forderungen stellen, die für Regierung und Parlament die schwerste Belastungsprobe sei.t Jahren darstellen: Zerstörung von Fabrikanla­gen, Zerschlagung und Fesselung der Schutz­polizei und Reichswehr und vor allem die un­begrenzt hinausgeschobene Räumung Kölns bis zur Abstellung dieser .Vertragsbrüchigen" Versehlungen. In der Tat ein Stotz nach dem Herzen Deutschlands, wie er tödlicher seit Ver­sailles nicht geführt wurde. Und die Reichsre- gierung wird die letzte Energie und äußerste Wachsamkeit aufbtelen müssen, um diesen Hieb nochmals aufzusangen und unser Recht aus Frieden, Freiheit und Gleichberech-

Gin DorftoH im Reichstag.

Zwei Mitzttauensanträge gegen Luther (Privat-Telegramm.)

Berlin, 20. Mai.

Im Reichstage ist ein sozialdemokratischer Mitztrauensantrag eingegangen mit dem Wortlaut:Tie Reichsregierung besitzt nicht das Vertrauen des Reiches." Die Kommunisten haben ihre Mitztrauensanträge motiviert gegen den Außenminister durch den Zusatzwegen der Führung der auswärtigen Politik", gegen den Reichskanzler durch den Zusatzwegen der In- neu- und Außenpolitik seines Kabinetts." Das sozialdemokratische Mißtrauensvoum gegen daS Reichskabinett wird in der heutigen Reichstags- sttzung von dem Abgeordneten Dr. Lands- berg begründet werden, und zwar, wie ein Berliner Blatt wiffen will, in bet Hauptsache da­mit, daß die Sozialdemokraten im Zweifel darüber sind ob c8 dem Reichskabinett gelingen wird, die von ihm als richtig erkannte Außen- Politik gegen deutschnationale Wt- verstände durchznsetzen.

Wagen 350 Mark betragen. Die vorgelegte Ro- 1924 fordert der Haushalt für 1925 rund velle beabsichtige einen gemäßigten Schutzzoll.Ifünfundneunzig Millionen Mark weniger. Die

So hat es also die Knebelungspolitik unserer Erbfeind: fertig gebracht, daß alle Parteien bei der drohenden Gefahr von außen sich geschlossen um den Führer scharen. Denn-auch der Wahl Hindenburgs stimmte man ausnahmslos zu, da man von ihr den innenpolitischen Aus­gleich der Gegensätze und die Fesngung des An­sehens nach außen erwartet. D>ese Perföhnungs- stimmung wird nun freilich durch zwei Miß- traueiiSanträge von links gegen die Füh­rung der Außenpolitik durch Strefemann Wiede: in Frage gestellt. Demgegenüber haben sich die Regierungsparteien dazu entschließen müssen, eine Billigungsformel einzubringen, um der Reichsregierung für die bevorstehenden außen­politischen Verhandlungen eine moralische Rük- kenstärkung zu verleihen. In den demokratischen Kreisen hebt man hervor, daß die Zustimmung zu der Billiaunasformel kein Vertrauensvo­tum für die Perwn des Außenministers Dr. Sttesemann darstellen dürfte. Die Zustimmung gelte in diesem Falle dem Gesamtkabinett und habe absoluten moralischen Charakter. Jeden­falls dürfte jetzt alles daraus ankommen, dem Vernichtungswillen der Unversöhnlichen den geschlossenen, unbeugsamen Lebenswillen einer schaffens- und friedenssrohen Nation entgegen« een, damit die nM immer über Europa ade Katastrophenluft endlich einem reine­ren, sonnigeren Himmel Platz machen kann. F. R.

tage. Die Alliierten würden danach darauf s verzichten, die Versehlungen zu katalogisie­ren und einen Entwasftmngskalender aufzu- stellen. Deutschland werde aufgefordert werden, sich nach dem Vertrag zu richten und die Kon­trollkommission in Berlin werde den Fort­schritt der Entwaffnung prüfen.

Man schüttelt den Kops.

Eharnberlain gegen Frankreichs Sophismus.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 20. Mai

Wie den Blättern mitgeteilt wird, hat Chamberlain in den letzten Tagen wieder­holt den französischen Botschafter empfangen und von ihm Aufklärungen über gewisse Punkte des französischen Sicherheitsentwurfs gebeten. Die sranzösische Regierung erklärt in ihrer Note, daß die Ostgrenzen Deutschlands und das Sta­tut von L e ft e r e i ch nicht zum Gegenstand einer Verhandlung gemacht werden können. Die ein­zig möglichen Abänderungen seien die. die der Völkerbundrat auf Grund des Artikels 19 zu prüfen habe; aber es fei noch nötig, diesen Paragraphen des Statuts zu interpretieren. Er könne nur dazu dienen, im Falle der Notwendig leit die Ausführung des Vertrags in einzelnen Punkten zu prüfen. Es scheint, daß die bri­tische Regierung diese etwas seltsame Ausle­gung des Artikels 19 nicht annehmen will.

Frieden, Freiheit und Gleichberech­tigung tn verzweifeltem geistigen R i n- g e n durchzusetzen.

Vergegenwärtigen wir uns nochmals kurz was Stresemanns kühles und sachliches Pro­gramm enthielt. Er hält an dem Paktange- b o t fest drückt aber nicht nach, sondern war­tet ziemlich skeptisch ab, was die Franzosen da­mit ansangen werden. Und entschieden unter­streicht und erweitert er den englischen Stand­punkt durch die scharfe Formulierung: Ein Pakt ohne Deutschland wäre ein Pakt gegen Deutschland. Er will den Dawes-Plan weiter erfüllen fordert aber kategorisch auch von der Gegenseite die Durchführung des Ver­sprochenen. Er verspricht die Beachtung der Entwafinungssorderungen verlangt jedoch die allgemeine Abrüstung und lehnt Diktate und Ultimaten ab. Er spricht für möglichst freien Handelsverkehr und unterstützt die deutsch-fran­zösische Jndustrieverständigung aber nur un­ter der Bedingung der Gleichbeit und Ge­genseitigkeit. Er lehnt die Anerkennung der östlichen Gegner unzweideutig ab gedenkt sich aber nicht auf Rußland zu verlassen, das er ziemlich kühl behandelt, und lehnt überhaupt die Alternative: .Ost- oder Westorientierung" ab. In einer für deutsche Verhältnisse Überraschen­den bewundernswerten Einigkeit hat sich nicht nur die gesamte Presse, sondern auch die ge­schlossene Reichstagsphalanr hinter Itresemanns außenpolitisches Programm gestellt. So hebt das Volksparteiorgan hervor, daß die Reichs­regierung nicht daran denkt, sich einem Ultimatum ober Diktat in bei Entwass- nungätrage zu fügen, sondern daß sich bat Ka­binett vielmehr der kommenden Entwaffnungs­note gegenüber volle Handlungsfrei­heit vorbehält. DaS ZentrumSorgan erklärt, daß Stresemanns Außenpolitik, von der man sagen könnH daß sie int Grundsätzlichen das deutsche Volk von Hindenburg bis zum linken Flügel der Sozialdemokraten in geschlossener Linie hinter sich habe, im Reichstag keiner be- Ionberen Kritik begegnen dürfte. Tas führende demokratische Blatt faßt sein Urteil über die Rede in die Worte zusammen: Wenn die fünf- tigen Taten den gestrigen Worten etnsprechen, bars man die Fortführung der begonnenen Po­litik ohne Widerspruch hinnehmen. Und auch der .Vorwärts" stellt fest: »Der Gesamt.n- halt dieser Rede ist: Fortführung der Außenpo­litik. die von den republikanischen Regierungen betrieben worden ist. Die Regierung des RechtSbkocks kann keine andere Außenpolitik be-

Das ewige Sicht

Ein Geleitwort zum Himmelfahrtstag.

Bon ,

Artur Brauiewetter.

Zur Religion kommt es nach Schleimermacher, wenn dem Menschen mitten unter den Ein dral­len der sichtbaren Welt der Sinn für die Wirk­lichkeit des Ewigen aufgeht, wenn er von ihr in feinem Inneren ergriffen Wirb. Ist dieS geschehen, bann hat ber Mensch bie größte Kraft des Lebens empfangen und zugleich das höchste Glück: das Vergängliche unvergänglich zu machen.

Die Kraft ber Religion liegt nicht im Wis­sen, auch nicht tat Willen, sonbern tat Be­wußtsein ber Ewigkeit. Das Bewußtsein seiner Vergänglichkeit, bas Empsinben seines ihn über« all umlauernben Tobes zwingt ben Menschen, bei dieser Welt ber Erscheinungen nicht stehen zu bleiben, sonbern über sie hinaus ben Mick aus eine Welt bes SBIetbenben und Beharrenden zu richten, mit einem Worte: auf bie Ewigkeit.

Solange wir nicht wissen, woher wir körn- men, noch, wohin wir gehen, so lange sind wir dunkle Wesen. Erst von dem Augenblicke an, wo ein inneres Licht in uns entzündet wird, das uns ben Weg des Lebens weist, wo uns mitten unter ben Einbrücken ber sichtbaren Welt ber Sinn für bie Wirklichkeit des Ewi­gen ausgeht, sind die Rätsel gelöst. Eine wun­derbare innere Klarheit kommt über uns, macht uns ruhig und sicher.

Darin liegt bie Größe jeder innerlich erleb­ten Religion, daß sie uns fähig macht, daß Ewige vom Zufälligen, bas Bleibenbe vom äliehnben, mit einem Worte: ben Schein vom ein zu unterscheiden.

Das ist vielleicht bie letzte Weisheit, bie wir in biesem Leben zu lernen haben: baß das, was wir als das Wirkliche betrachten, weil wir eS mit unseren Augen sehen, mit unseren Händen fassen können, das Unwirkliche, bie Maza, bet Schein bes Lebens ist, baß hingegen bas Un­sichtbare, Ungreifbare bas Wirkliche, das Ewige, das Sein ist. Alles Erkennen, alles Suchen und Forschen hat nur ein letztes Ziel; zu erkennen zwischen Schein itnb Sein. Und nichts tut uns so not als mehr Ewigkeit in unser Leben bin« einzutragen, zu wirken und zu handeln unter dem Eindrücke der Ewigkeit. Denn auch nicht die Erkenntnis des Scheins ist unseres Lebens letzter Gewinn, sondern die von Leben und Liebe erfüllte Tat unter dem Eindruck der Ewigkeit. Ist es nicht, als hätte das Leben eS darauf angelegt, die Richtigkeit des Schein-, die Wichtigkeit des Seins uns immer hand­greiflicher klar zu machen, den Gedanken der großen ernsten Ewigkeit uns immer tiefer und nachdrücklicher in Herz und Gewissen zu häm­mern?

Du führst in etaem Eisenbahnzug. Du liest, rechnest, schlafft. Recht alltägliche Gedanken er­tasten deinen Kops, du seufzest über die endlose Fahrt plötzlich ein Ruck... ber ganze Zug stürzt bie Böschung herab. Tu bist gerettet... Dein Fuß, ber bich ins Freie tragen soll, kann kaum vorwärts, über Tote muß er hinweg.

Vielleicht werben wir unser Leben dock ein wenig mehr auf Ewigkeit einstellen müssen, wollen wir innerlich vorwärts kommen. Oder wäre es nicht gar zu armselig, wenn seine ganze Abwechselung, seiner Zeit Gewinn nur Erwer­ben und Genießen, nur Schlaf und Essen ist? Wenn man Tag für Tag dem ewig wiederkeh­renden Daseinskampf, den Nadelstichen upd Kränkungen der Welt und dem oben Gleichmaß ber Stunde ausgeliefert ist und kein Licht aus der Höhe leuchtet hinein, Kraft und Freu­digkeit zu geben?

Die Herzen aufwärts zu heben, den großen Ewigkeitsgpdanken uns tief in die Seele zu

London, 20. Mai. (Privattelegramm.) In der gestrigen Untrrhaussitzung wurde der Äb- änderungsantrag der Arbeiterpartei zur Alter- pensionSvnrlaae mit 401 gegen 125 Stimmen ab« gelehnt. Die Vorlage wurde in zweiter Lesung beraten. Die Zahl der Arbeitslosen betrug am 11 Mai 1184 200. TpS sind 3721 mehr alS in der Borwoche und 158062 mehr ulS in 1924.

Funken unter her Asche.

Aufruhrer in Portugal.

(Eigene Drahtmeldung.)

Rotterdam, 20. Mai.

AuS Opporto wird gemeldet: Auf das Arse­nal in Lissabon wurden Bomben geworfen. In Coimbra ist ein monarchistischer Ge - heimputsch entdeckt worden. Hervorragende Offiziere der Garnison sind in die Verschwörung verwickelt. Diese und andere Aufdeckungen haben die Regierung veranlaßt,, den Belage­rungszustand in Portugal vorläufil bis zum 31. Mai zu verlängern. Die Haftung der Flotte ist unsicher und gibt zu Befürchtungen Anlaß.

Meler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

Donnerstag, 21. Mai 1925.

Nirmu er 117. Einzelnummer 10 Ps Sonntags 15 Pf.

Die Menelet Hieueften di«<brid>ien er «bei neu wücheittlt» leckSmai nachrmnags Der AbonnerneniSvrets betrügt fßr oen Monai i- Mk. bei 'reier äuftellunn n8 vau8. in der toef»äfteflelle abgeboli tatNMk. Dur» die Poti monatlich 2.00 Mk ausichliekli» ,8ufteUuiig8gebübr. Vertan and Redaktion Schlachthosstrake 28/30. '>eri,ipre»er 951 nne 952. Für unoerlanot einqelonbte Beitrage kann die Re- >afrion eine Verantwortung oder Gewähr in keinem Falle übernehmen. Rück- ablnna des Bezugsgelbes ober Ansprache wegen etwaiger nicht orbnnngSmäEoger Oet-rnn-> '# ansaekchloNen l<oftt(fterffonto Frankkur' a. Main Nummer 5380

Einzelnummer 10 Pf SonntagS IS Pf. 15. ZahrgaNg

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