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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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9'umnrer 115. Einzelnummer rv Pf., Sonntags 15 Pf.

Dienstag. 19. Mai 1925.

Einzelnummer 10 Pf SointaflS 15 Pf. 15. Za^kgüNg

Smstk Vorboten der Entwaffnungsnote.

Deutschtums!

Aktion, die et zu unternehmen beabsichtige.

t

regierung auffordcrn, in der nachdrücklichsten Weise vorzugehen, «m den alliierten Reglern».

nen glaubt, ist cs zur Zeit noch sehr fraglich, ob eine Mehrheit für den neuen Entwurf zu er. zielen sei» wird, wenn die Demokraten, rote be­fürchtet wird, dagegen stimmen sollten.

Hindenburg Beileid.

Berlin, 18. Mai. (Privattelegramm.) An­läßlich des Dorstfelder Grubenunglücks hat der Herr Reichspräsident an das Oberbergamt Dort­mund folgendes Telegramm gesandt:Der schwere Unglücksfall, der die ZecheDorstfeld" betroffen hat, und die so vielen braven Bergleu­ten das Leben nahm, hat mich auf das schmerz­lichste bewegt. Ach bitte, den Hinterbliebenen und den Verletzten meine wärmste Teilnahme zu übermitteln. ». Hindenburg."

Shamderlains Rückzug Wird er Frankreichs Text gutheitzcn? (Eigener Drahtbericht.)

gelnng erfüllt und bereit Opfer zu bringen, um diese herbeizuführen. Es würde ein großer Fehler und ein ernsies Unglück sein, wenn diese guten Absichten erstickt würden durch den Eindruck, daß die alliierten Forderungen endlos seien und daß Deutschland btrnerub in einen Schraubstock gehalten werden solle.

Gestern wurde die große Jahrtausend-Aus­stellung der Rheinlande in Anwesenheit des Reichskanzlers, des Reichsaußenministers und zahlreicher Staats- und Ministerpräsidenten so­wie andere hohe Würdenträger eröffnet. Von den Messehallen wehten die Fahnen. Die archi­tektonisch schöne Riesenhalle im Rheinpark war schon lange vor Beginn nahezu bis aus den letzten Platz gefüllt. Von den Emporen grüß­ten die Flaggen des Reiches, Preußens, der Stadt Köln und der historische Adler des tau­sendjährigen Reiches. Um das geschmückte Red­nerpult gruppierten sich die Abordnungen stu-

Brauns Dmdechanv.

Auch mit Preußen für ewig verbunden. "

Bei einer Feier im Gürzenich führte der preußische Ministerpräsident Braun u.

ungslSsung sind nicht besonders ernst zu nehmen. In den Rechtskreisen spricht man die Erwartung aus, daß man deutscherseits jetzt gegenüber der alliierten Verzögerungs­taktik hinsichtlich der Räumung der nördlichen Rheinlandzone eine energische Frontstel­lung einnehmen müsse. Man werde die Reichs-

Deutsch auf etoig.

Denkwürdige Worte bei der Jahrtausendfeier. Köln im Sabnenlchmnck. Im Name« des Reichs. Hinaus aus Köln! Reickska«,- t«S Glückauf. Prcutzeus Treucfchwur. Kölns OberbfirgermeHttr als Apostel der Freiheit. Baoerus Grub.

Köln, 18. Mai.

Ein lrüLerHimmerfahrtsgmH

Wenn die Abrüstungsnote kommt...

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 18. Mai.

Ein Londoner Blatt erwartet, daß die alliierte Abrüstungsnote Mittwoch oder Donnerstag nach Berlin gesandt werde. Die bisherige Verzöge­rung fei aus die Tatsache zurückzusühren, daß England den allzu fdjatfen Ton vermeioen wolle, während die französische Regierung be­strebt sei, den Anschein zu vermeiden, daß sie Zugeständnisse mache, stein Zeitpunkt, auch nicht ein bedingter, werde für sie Räumung der Kölner Zone erw-ihnr, weder in der Note selbst noch in der angehefteten Liste von Forde- Äti. Dies werde nach Ansicht maaäser das

l der Enttäuschungen vermehren, das, wie man glaube, durch die alliierte Note in Berlin verursacht werden wird. <?in Londoner BEtr

dem Rheinland brüderlich zur Seite stehen. N mens der preußischen Staatsregierung und des prerußischen Volkes grüße ich von ganzem Herzen das Rheinland. Seine Verbundenheit

London, 18. Mai.

Einem diplomatischen Berichterstatter zufolge sind bezüglich der Abrüstungsnote die Ueberein- stimmung zwischen Frankrelch und Großbritan­nien über den Hauptinhalt so gut wie erreicht. Die Rote werde darauf bestehen, daß Deutsch­land seine» Verpflichtungen, in denen es im Verzüge fei, nachkomme, bevor die Räumung Kölns in.Frage kommen könne. Die von Briaud norgeschlngen" Antw-rt auf den deutschen Sicher- heitspaktvorschlag werde wahrscheinlich vom Kabi-

bcmerkt, wenn die Abrüstungsbegeisterung der Allierten nur ebenso groß wäre wie für die ge­panzerte Faust Deutschlands, so würde die Sache des Weltfriedens große Fortschritte machen kön­nen. Die Rote an Deutschland werde wie eine rachsüchtige Mitteilung an den geschlagenen Feinv der Kriegsjpltre ousfeheu, Dir f-oße Mehrheit des deutschen Bottes sei von dem Ge­fühl der Notwendigkeit einer freundschaftlichen und ehrlichen Rei .

Wir sind keine gartet

Gesinnungsgemeinschaft der Liberalen.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 18. Mai.

Einem Berliner Blatt zufolge stehen fchon wochenlang dauernde Verhandlungen mit dem Ziel der Schaffung einer neuen großen national­liberalen Partei jetzt vor dem Abschluß. Dem gegeniÄer erklärt der Montag, er höre von bcft- unterrichteter Seite, daß diese Meldung voll­kommen fehlgehe. Die liberale Bereini­gung beabsichtige lediglich, eine geistige Grsin- nungsgemeinfchaft national und liberal den­kender Politiker zu bleiben, die durchaus keine neue Partei sein oder werden wolle.

Draußen und drinnen.

Schwere Parlamentsarbeit vor Pfingsten.

(Eigener Informationsdienst.»

Berlin, 18. Mai.

Roch vor Pfingsten fall die jetzt gefestigte Po- ition des RetchskabinettS so konsolidiert werden, mtz nicht nur die dringenden außenpoliti- chen Aufgaben, sondern auch die Durchführung des wirtschaftspolitischen Programms ohne Zwischenfälle im Reichstag vor sich gehen kann. Die in parlamentarischen Kreisen umlau­fenden Gerüchte von einem Konflikt in der d-utschnationalen Partei wegen der A u f w e r -

Sven Hedin über Europa und den Weltfrieden. (Von unserem Kopenhagener Vertreter.)

Kopenhagen, 14. Mat.

Zu seinen interessanten Erlebnissen rechnet der Schreiber dieser Zeilen feine erste Begeg­nung mit dem großen schwedischen Forschungs­reisenden Sven Hedin. Es war im Frühjahr des Schicksalsjahres 1914 'zu Oslo. In dem Saale der Studentengesellschaft war jedes Plätz­chen besetzt »selbst in den hohen Fensterrahmen saßen und standen die Studenten. Mühsam nur konnte man sich eine Bahn brechen zum Pressetisch. Sven Hedin sollte sprechen! Einem politischen Ereignis besonderer Art sollte ich, ohne es recht zu ahnen, beiwohnen. Das laute Zischen, mit dem der schwedische Forscher emp­fangen wurde, ließ mich erstaunt aufhorchen. Erst dadurch wurde mir klar, was dieser Augen- blick bedeutete: war doch Sven Hedin seit 1905 in Norwegen als Feind des La.ndes, als der großschwedische Gegner der norwegischen Unabhängigkeit in Bann gewesen. Dann fielen im schö» .en klaren Schwedisch Sven HedinS erste Worte:Schwarze Wolken sind an Euro- pas Horizont ausgestiegen! Und von da an hing die Versammlung, die eben ihrem Miß­trauen so deutlich Ausdruck gegeben, an seinen Lippen. Mit nordisch verhüllter, aber desto stär- ker wirkender Leidenschaftlichkeit rief Sven He­din das norwegische Brudervolk auf, sich zu wappnen für den bevorstehenden Entscheidungs­kampf zwischen Germanen und Slaven, zwischen Freiheit und Sklaverei. Es waren ernste Worte, wie man sie nicht oft hört in den diskussionssrohen Kreisen der Osloer Studen- tengesellschaft. Me die blaffen Theorien vom kommenden Weltfrieden und Völkerverbrüde­rung wurden überschattet von dem ausziehenden Gewölk des drohenden Krieges, dessen Bild Sven Hedin mit plastischer Kraft und prophe- tischer Sicherheit vor den Augen der Zuschauer erstehen ließ. Der endlose Beifall, der ihm lohnte, kam aus den Herzen einer ergriffenen Jugend.

Vor kurzem hat Sven Hedin wiederum vor demselben Kreise und über dieselbe Frage ge­sprochen. Mit dem natürlichen Hinweise auf seine Rede von 1914 konnte der seinerzeitige Prophet des Weltkrieges diesmal mit Selbst- bewußtsein die Frage auf Weiten, wer Recht be­kommen habe, er oder seine Gegner, denen es gelungen War, die Massen cinzuschläfcrn.Und ich frage, ist es die Schwelle zum tausendjähri­gen Reiche der Völkerverbrüderung, von wo ich jetzt zu Euch spreche? Im Jahre 1914 waren die Grenzen Europas trotz der gro­ßen Gegensätze doch relativ stabilisiert, aber das jetzige Europa, das nach dem Diktat des Versail­ler Friedens wie tariert daliegt, biete einen Anblick, wo die Möglichkeit einer Stabilisierung ausgeschlossen ist. Aus die Dauer ruft Blut stärker als die Tinte. Man verübt nicht ungestraft Gewaltgegendie Natur. Die in der letzten Zeit gefallenen Aeußerungen be­deutender Staatsmänner in verschiedenen Län- dern zeigen im übrigen nur allzu deutlich, wie es sich in Wirklichkeit mit der kommendenFrie­densperiode" verhält."

Gegen diese Gefahr will Sven Hedin den Gedanken skandinavischer Schicksals- gemeinschast, wenn er auch schon einmal verworfen wurde, aufs neue aufnehmen: Schwe­den und Norwegen muffen die Macht besitzen, wirksam ihre Selbständigkeit zu verteidigen. Für Norwegen ist die Gefahr heute größer als im Jahre 1914. Rußland droht hier nicht nur von außen, sondern sein Einfluß wirkt durch die Pioniere des Bolschewismus in bie»

schwedischen Voll

dern zu grollen beginnt", das Parteigezänk zum Schweigen bringen und daß der Lebenswille der nordischen Völker siegen werde, schloß Sven He­din seinen Vortrag.

dentischer Korporationen in Wichs mit ihren Fahnen. Nachdem die feierlichen Musikklänge verhallt waren, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Adenauer die Ehrengäste und verherrlichte diese Feier rhein '

Im« tive starke Wehrmacht. Mit der Hoffnung,! gen den Ernst der Lage klar zu machen. Da ein

»WlKlIIaOs ElH Ä/fcOrOiIi. daß Die immer stärker werdende Unruhe im Teil der Deutschnationalen den Answer- *' frfthtohifdhon «Intie,wo es in den liefen Glte-I f u n gs ko m p r o m i ß nicht annehmcn zu tön-

uch am Mittwoch erwogen werden. Es bestehe noch ein großer Unterschied zwischen der briti­schen und der französifchen Auffassung in der Sickerheitsfrage. Einem zweiten Korrespondent zufolge vertrete Briaud den Standpunkt, wonach der Pakt eine Zusage Deutschlands enthalten müsse, bie Vertragsgrenze im Osten ebenso wie im Westen dauernb anzuerkenncn. Frankreich werbe zweifellos mitgeteilt werben, baß nach britischer Ansicht bas beutsche Angebot, keinen Versuch zu unternehmen, die Ostgrcnze durch kriegerische Methoden abzuänbern, den «nfor- berungen genüge. Ein dritter Berichterstatter schreibt, bie Abrüstungsforderunarn geben zu ehr bett französischen Besorgnissen statt und chiencn insbesondere bezüglich der Sicherheits­polizei und des Unbrauchbarmachens von Fabri­ken über bas, waS vernünftig fei, hinauSzugehe». ES fei möglich, daß Chamberlain dem französt- chen Standpuntt nachgegeben habe. Es bestehe edoch kein Zweifpalt im Kabinett über bie

a. aus: Die Rheinlanbe, bas preußische unb deutsche Volk überhaupt haben in biefen Jah­ren ihre Feuerprobe bestauben. Man hat oft genug bie Rheinlanbe glauben machen wollen, baß ihr Heil in ber Abkehr vom preußi­schen Staats- unb brutschen Einheits « 0 e b an ken läge. Die Rheinlänber, bie aus ihrer Geschichte, aus ben alten beutschen Jrrun- gen unb Wirrungen unb Bruberkämpfen lern- «en, haben burch bie letzten Schicksalsschläge in ihrem Deutschtum noch befestigter all biefen Si- renenrufen kühl bis ans Herz hinan ge- genübergestanben. Möge balb bie Zeit, wo die fremde Besatzung auf bicsem Lanbe und Volk liegt, wie ein böser Traum hinter uns sie- gen. Bis zu diesem Tage heißt es, weiter wir bisher geduldig ausharren. Ganz Preu- ßen, ja das ganze Reich wird

Schrecken der Tiefe.

WaS Augenzeugen aus Dorstfeld berichten.

(Privat-Telegramm.)

Dortmund, 18. Mai.

Um die 5. Stunde ging durch die Straßen ein wildes Gerücht, aus Zeche Dorstfeld sei ein großes Unglück passiert. Und schon sanften die Sanitätsautos vorbei. Neber dreihundert Mann sitzen im Schacht, Schlagwetter-Explosion! Und riesenhaft flieg das Grauen in der Volks­menge auf. Und nun fetzte die Wanderuna ein. Neugierige, Sensationslüsterne, vielleicht auch einige Mitleidige. Und die fürchterlichen Szenen, Frauen, die in Angst um das Leben ihrer Männer, Väter unb bas Leben ber Söhne usw. fast vergehen. Wie bas Unglück geschah? Niernanb weiß es. Gewaltige Blöcke sausten, alles verheerend durch den Schacht und begruben ächzende Menschen unter sich. Eine allgemeine Flucht der Männer um das Leben setzte ein. Ueber Geröll unb Trümmer ging ber Weg. Biele tarnen durch, manche ereilte noch ber Tod mit schmetterndem Schlag aus der bunte! gäh- nenben Kluft über ihm unb bann wa res still. Rur qualvolles Stöhnen ber halb be­grabenen mit zerschmetterten ©fiebern liegenden Knappen setzte ein.

Dann feinen die Retter, die mit Sauerstoff­apparaten mutig vorwärts drangen, mit Leitern und Stricken Uebermenschliches leisteten, stun­denlang arbeiteten, um Den Brüdern Rettung zu bringen. SechSundzwenzig waren es noch, die um die sechste Morgenstunde des Sonntags im Schacht und die Kameraden wußten es. Es sei so ziemlich alles in Ordnung gewesen, das hörte man trotz aller Vorbehalte. Dieses Un­glück sei ihnen unerklärlich. ES ist ein Unglücks­ahr, meinte einer von ihnen unb ben Bergmann verfolgt das Unglück uaushörlich.

Dr. Adenauer schloß mit einem Gruß an bie Deutschen Oesterreichs unb mit einem Hoch auf bie rheinische Heimat unb bas beutsche Vaterland unb bann Hang aus tausenb Kehlen festlich gestimmter Menschen bas Deutschlanblicb burch ben weiten Raum.

Reichskanzler Dr. Luther überbrachte als bann bie herzlichsten Grüße au» dem übrigen Deuisu)land. Tosender Beifall er­füllte bas Haus, als er mitteilte, baß er auch int Namen bes ReichSpräfibenten käme unb auch für ihn Grüße unb Glückwünsche auS- sprechen bürfe. Dann sagte ber Kanzler wärt- sich:Wir hatten erwartet, baß bie Eröffnung der Ausstellung hier in Köln in Gemäßheit ber Bestimmungen beS Vertrages von Versailler auf einem von frember Besatzung freien Bo- ben erfolgen werbe. Sie wissen, baß biefe Sr. Wartung getäuscht worben ist. Es muß im­mer unb immer toieber ausgesprochen werben, baß baS beutsche Volt einen berechtigten An­spruch barauf hat, baß bie erste Rbeinland- zone ben Vertragsbestimmungen entsprechend geräumt wird. (Lebhafte Zustimmung.) Aber biS zum heutigen Tage sind wir

noch immer nicht einmal in Kenntnis der Beanstanbungcn, die gegen Deutschland erhoben werden, um die Nichträumung zu begründen.

(Hört, hört!) Wir müssen das festhalten voll tiefer Bitterkeit, zumal am heutigen Tage, wo hier ein Werk eröffnet wird, das bestimmt ist, dem Frieden int besten Wortsinne zu dienen. Denn wie kann man besser dem Frieden dienen, als wenn man den inneren Wert eines Volkes dadurch steigert, daß man ihm die Lebendigkeit seiner Kultur, das Bild seines Volkes, vor Augen hält." Der Kanzler ging bann auf bie Bedeutung ein, bie biefe Ausstellung nicht nur für bas Rheinlanb, fonbern vor allem auch für das ganze Reich habe. Zum Schluß seiner Ausführungen! rief der Redner den Rheinlan- den den alten Bergmannsgruß zu, der auch Symbol ist für

das Streben zum Licht,Glückauf!".

Das Halleluja aus Händels Messias beendete die würdige Feier. An ben Festakt schloß sich eine Führung burch bie Ausstellung.

Der Tov von Dorstfeld.

Selbsteuizünbung. Roch einer in ber Grube. (Prwat-Tetegramm.)

Dortmunb, 18. Mai.

Rach einer Dortmunber Blattmelduug ist bie Explosion auf ber Zeche Dorstfelb (s a. Bei- läge) wahrfcheinlich auf bie Zerstörung von alten Spreng st offen zurückzuführen, bie zur Selbstentzündung geführt habe. Ge­rüchte, wonach Streichhölzer an ber Explostons- stelle in größeren Mengen vorgefundcn worben feien, bie auf starkes Zigarettenrauchen ber Be­legschaft beuteten, seien unhaltbar. Von ben int Krankenhaus eingelieferten Verletzten stnb zwei ihren schweren Verletzungen erlegen. Außerbem befinbet sich noch immer einer ber Verunglückten in ber Grube, ber trotz aller Be­mühungen noch nicht geborgen werben konnte. Rach ben letzten Drahtberichtcn hat bie Kata­strophe bisher ungefähr vierundvierzig Tote geforbert. Achtzehn Mann stnb teils leicht ,teil» schwer verletzt. Die Verunglückten stnb jetzt alle geborgen worben. Eine weitere Gefahr besteht nicht mehr.

fern Laube auch von innen heraus. Eine sichere Zukunft für bie Völker bes NorbenS ist undenk- bar, ohne ein starkes Schweben und ein starkes Norwegen ,bte Rücken an Rücken stehen. Leben unb Tob kämpfen jetzt miteinan­der in den beiden Ländern, wenn um die Ab­rüstung gestritten wird.Wo Bequemlichkeit, Schlaffheit und Widerwille, etwas für den Be­stand des Staates zu opfern, im Niederbruch der Wehrmacht zum Ausdruck kommt.--da

baden die Sterbeglocken über einem Volke zu läuten begonnen."

Die Vorteile ihrer geographischen Lage und die Schwierigkeit für Rußland, seine Ressourcen voll auszunützen, geben naefi Sven Hedins Ueberzeuqunq den skandinavischen Ländern die Mögl'chkeit ihre Unabhängigkeit im Falle eines Angriffes vom Osten mit guter Aussicht vertei­digen zu können. Dies verlangt abr eine esfek-