Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonntag, 10. Mai 1925,

15. Jahrgang

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Zwischen Versailles und Berlin

man auffallend viele Uniformen und sehr ge,

Drlanv's gefährliche Vläne.

Besetzung des Rheinlandes vorzusehen.

>aran- hland ssölns

der Dörfer in die Lust: Wer nicht mit ihm gemeinsame Sache machen wollte, den griffen die Truppen Abd el Krtms an. Zuerst vertrieben seineHarkas", seine berittenen Abteilungen, den

« m » 9 ä » h a 1 tv.".<_____ <- .: u.

Agenten arbeiten schon seit Wochen und Mona­ten daran, diese Stämme fiir ibn gefügig zu ma­cken und er hatte manchen Erfolg zu verzeichnen. Und wo die freundschaftlichen Verhandlungen nicht gensttzt haben, dort grif er zum bewährten Mittel deS Terrors. Den Weg dieses Ter­rors zcichnetn die Rauchschwaden brennen»

[□tten modernen Kampfmitteln ausgerüsteten eu> itopäischet Armee dermaßen trotzen kannte, ver­anlaßte viele Leute sogar zu der Annahme, daß hinter den Rifkabylen eigentlich die Franzo­sen standen. Die Verdächtigungen find jedoch jetzt widerlegt. Dreizehn Jahre, nachdem die Truppen des damaligen Generals Liautey in die heilige Stadt Fez einaerückt sind, flammen die Kämpfe wieder aus. Abd el Krim scheint doch nicht nur die spanische Zone erkämpfen zu wol­len, er will scheinbar ganz Marokko von Den Weißen säubern.

lieber die gestrige Abstimmung im Preußi­schen Landtag, die zu einer Ablehnung DeS deutschnationalen Mißtrauensvotums mit 222 gegen 216 Stimmen geführt hat, teilt ein

^Jn der Stunde, als ich mit dem Flugzeug aus Toulouse kommend, in Rabat ankam, konnte ich

Frankreich greift an.

Im Vormarsch gegen die Riffkabylen.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 9. Mai.

Es kriselt in Oesterreich.

Die Länderkonferenz ohne Großdeutsche. (Eigener Drahtbericht.)

Wer fehlte gestern?

Die Bolkspartei für die Volksgemeinschaft.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 9. Mai,

besprochen. Es liegen von keiner Seite bisher bestimmte Vorschläge vor. Die Aktion der Her­ren Richter für die Volksparkei und Her­mes für das Zentrum soll erst am Moaiaa fortgesetzt werden. Die Volkspartei will an ihrem tattischen Zusammengehen mit den Deutschnationalen unbedingt festhalten.

Wie nun weiter?

Berlin, 9. Mai. (Privattelegramm.) Un­mittelbar nach der Abstimmung wurde gestern zwischen den Parteien die weitere politische La- ae behandelt und bes"nd-rs auch die eventuelle Erweiterung des Kabinetts Braun

Marschall Lyauteys das Kommando einer Gruppe von Abteilungen zu übernehmen.

Heber die Operationen in Franzöfisch-Marok- ko wird amtlich gemeldet: Die im Zentrum stehenden Truppen rücken weiter vor. In der Gegend von Taunat haben die Rifsleute eine Rückzugsbewegung begonnen, nach­dem sie starke Verluste erlitten hatten. In Suß und Tafiket ließ Abd el Kerim bekannt geben, daß er auf Fez marschieren wolle. Tie Ankunst stanzöstscher Berstärkungen hat auf die in ihrer ^""uuq schwankenden Stämme günstig eingewirkt. Heber die nach Französisch-Marokko abgehenden Verstärkungen berichtet Journal, c8 werden zwei Geschwader Bombenflugzeuge ab­gehen. General Billiot wird nach Ma­rokko abreisen, um unter dem Oberbefehl

Die Welt WM Frieden.

Chamberlain als Vorkämpfer.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 9. Mai.

Austen Chamberlain betonte vor der Lon-

Die eigentliche Eroberung des Landes durch die Franzosen erfolgte in den letzten Kriegsj eh­ren und unmittelbar nach dem Kriege. Seitdem ....haben die Franzosen, das muß jeder obzektive Eine Zhindenburü-Anineitie^ Beobachter zngeben, eine gewaltige Kolo- VhitfntionSflrbeit geleistet. Einedurchge-

flut w,e gesichert. hende Eisenbahnlinie verbindet Marrakesch über

(Eigener JnsormattonSdienst.) Casablanca und Fez mit Algier. Häfen wur- Berlin, 9 Mai den gebaut. Eegelmäßige Flugverbindun- Wie wir hören, haben fich alle ReichstagSpar- fleF ermöglichen es, in zwei Tagen von Paris teien, mit Ausnahme deS Zentrms und der De-1 Marokko zu kommen. Een großer -teil des motroten, vorbehaltlos für die Annahme einer I ,)l^6er ^Eemals bebauten Bodens wurde frucht- A m n e stie ö o r la g e aus Anlaß des AmtSan n1" TH)ltnbre? n B e r b er-

tritts des neuen Reichspräsidenten ausgespro- > 'd« Im N o r d e n des ^andes woy-

chen. Es find eine Reihe von Anträgen ringe- "A 'N" den Bem Ouraghel, den Ben^Zerual gongen, welche die Freilokfuna voliti - ""d anderen stehen die Franzosen bis heute en scher Gefangenen in großtüMaem 2lu3j^"cm re*' Il'fe freundschaftlichen Verhältnis, maße fordern. Zentrum und Demokraten haben Stämme Haden sich eigentlich niemals noch eine Reihe von Vorbehalten gemacht,I"lerw or sen. -.setzt halten .lbd el Krims die iedoch an der sicheren Annahme der in Ans-1 '.rl r«, ?erouL^eIe 1 und bedrohen ständig

sicht genommenen Amnestie nichts ändern kön- indnna zwischen Rabat und san­nen. Es werden schon eine Reihe von Namen I >.eJ: *f'.. auch eenes der hauptsächlichsten

'politischer Häftlinge genannt, deren Begnadi- Kbt entbrannt sind,

zung in Aussicht genommen ist. der brer Der Kabylen ist em kluger

'und erfahrener «Kampfer. Er begann nickt mit Angriffen gegen die französischen Truppen selbst, sondern er suchte zuerst die an der Grenze woh­nenden Stämme für sich zu gewinnen. Seine

dauer Handelskammer die Notwendigkeit des Friedens für die Welt. Sei fei leidenschaftlich bestrebt, Die Schrecken von gestern hinter sich zu lassen und mutig allen so zahlreichen Schwierig­keiten gegenüberzutreten unD alle schwierigen Mutigen unD künftigen Probleme zu lösen. 2er llc.vuitu3 |cutc wllwlmi nuieuungen, o»« l'den< der Hande skammer erklärte eben- Immm Ben i Ze rual, dessen Führer bei den k Regierung sei, Jrattzosen um Schutz baten. Die schwachen fran- für Frieden und Ordnung zu werken. Izösischen Posten nördlich des Kifaneslusses wciretr

«R-rtinrr SRInH mit s6 f k., <-vuivu|C wmmeno, IN maoai anram, tonnte >a

rer Koalition ein erkrankter Sozialdemokrat lücrbcn Vcrlflijcn itjiS k?« jit

vor der Abstimmung Den Saal verließ unD die L hochA.e"r d?kSw8mleglnen muen^ Resi- $ounm'oCnnM^1ebäntü»tentfrfiuTD1?a? Mitt-n 15C"3 Marschall Liautey seinen Wohn.

k e Mf* Ä 1 "nü,° ' 'unWtz"

hTn'eViT rn niemanb Voraussagen, wie lange die

m,i« ""'"etts der Bolksge- militärischen Operationen gegen die Rifkabylen utib hnfil (i firf.re ma gediehen dauern werden, es ist ganz unbestimmbar, wie wr «HrnmÄ» « ,7« t oic( Geld und welche Verluste sie kosten werden,

zur Stimmenthaltung für verpflichtet. Die aber Spaniens Beifviel ilt nickt anae- cinc '«eo^ie^iMt n cm if»« 60m» J?** nc6m- Die Kriegsabenteuer Spaniens hat kürz- " ung Mit Ein- (ich an dieser Stelle der weltbekannte Weltkriegs-, schlutz der Deutschnationalen zu erstreben sei. ckronist egmann fesselnd beleuchtet. D.

* Red.) Dis Tatsache, daß Abd el Krim einer mit

London, 9. Mai. (Privattelegramm.) Ein Blatt meldet aus Paris, die Franzcsen Hütten leis einen Einwand gegen die Räumung ir­gendeines Teiles des besetzten Gebietes erhoben, lieber endgültig geregelt sei, wie die Entmili­tarisierung des Rheinlandes lien werden solle. Die Frage, ob Dem abgerüstet bebe, von der die Räumung _______

abhänge, werde vielleicht wieder verscho­ben werden, während Verhandlungen mit dem Ziel eingeleitet würden, die Sicherheit Frankreichs durch andere Mittel als die

An der Marokkofront.

Unser Berichterstatter in Rabat gelandet.

Du bekannte, vielgereiste Berliner Journalist Engen «mtmari tft ans einer Afrika- und Litenfreifc, ine ihn auch nach Griechenland. Konftauiinovel nnd Jerusalem führe» soll, die­ser Tage iU irrauzös.-Marokko gelandet, wo er <.6t? CffeaFtoe der Franzosen gegen die Risfkabnlen hinetngercet. Er sendet nns dnrch Flngvoft den folgenden Reisebrief:

Rabat, 2. Mai. (Durch Flugpost.)

Frankreich a!S Giörensried.

Erst Entwaffnung, dann Räumung.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 9. Mai.

Heute vormittag wird ein Ministcrrat sich außer mit Marokko auch mit Der Sicher- heits- und Entwaffnungsfrage be­schäftigen. P a i n l e v ö wirb seine Erläuterung für beide Probleme abgeben, B r i a n d wird dem Rat die letzten Vorschläge Englands in Bezug auf die Entwaffnung Deutschlands und Die Räumung Der Kölner Zone bekannt geben. Es bestätigt sich, daß der englische und der fran­zösische Standpunkt noch weit auseinan­dergehen und daß insbesondere die englische Regierung einen b e ft i m m t e n Räumungs- -Tmin vorsckläat. während nie französische Regierung davon nichts wisfen will, son­dern die Räumung von der

Erfüllung der Entwaffnungsklauseln abhängig machen will. Briand wird erklären, daß Frank­reich einem Garantievertrag abgeneigt ei, daß ober dieser zunächst den V e r s o i l l c r Vertrug in vollem Umfange bestä­tigen müffe und daß auch die polnischen und tschechischen Grenzen unverändert bleiben müßten. Sogar die linksn-hende Presse unter - tuiu diesen Standpunkt Briands.

9tutniFCt 108. Einzelnummer 10 Pf. Sonntags 15 Pf.

ehrlichen Willen gelingt, dem französischen Schimmelreiter in die Zügel zu fallen und ihn nach seinen Willen zu lenken, bleibt abzuwar­ten. Tas eine jedoch steht fest, daß wir sowohl der deutschen wie der preußischen Front den Rücken stärken müssen, wenn sie freie Hand nach außen behalten und die Stunde der deut­schen Freiheit auch uns noch einmal schlagen soll. Aus tiefer Liebe zu Volk und Heimai heißt es die Gegensätze und Schranken nie­derzubrechen, folange der Bruder in Ge­fahr ist und Millicnen auf unseren Beistand harren. So und nicht anders wird sich der deutsche Wiederaufstieg in wirtschaftlicher und staatlicher Beziehung vollziehen und das Jahr 1925 zum Markstein in der deutschen Geschieht- werden. F. r.

zu einer Lösung zu kommen, die auch für die Zukunft starke Belastungsproben aushalt, au allen Seiten leidenschaftlicher ist denn i$.

Aber auch im Reich ist das Thema der Rc- gierungserweiterung jetzt akut geworden und Reichskanzler Luther hat schon für heute die Parteiführer zu sich beschieden, um aus Grund ihrer Vorschläge und Entschlüsse über dieses mit dem neuen Reichspräsidenten verabredete groß- ®ge Regierungsprogramm und neue Wer­ts. läne Klarheit tu gewinnen. Je breiter und fester jedenfalls die Regierungsbasts gefügt ist, um so leichter und glücklicher werden sich die Herkulesaufgasten bewältigen lassen, die den Voltsführern drinnen und draußen in den näch­sten Wochen aufgebürtet werden. Denn schon jetzt hat um die S t e u e r g e s e tz e unter Den Abgeordneten das harte Ringen angehoben. Es wird wegen der Airswertungsentwürfe zu dra­matischen Szenen und Konflikten kommen. Kein Einsichtiger wird es dem Finanzminister verden­ken, wenn er um seinen Staatssäckel wie ein Löwe kämpft und vor einem leichtsertigen Optimis­mus in finanziellen Dingen warnt, der uns teuer zu stehen koommen kann. Mit Recht hat man allerdings dem Schwarzseher vorgerechnet, daß er die Einnahmen, wie das Beispiel frühe­rer Zähre lehrt, unterschätzt, die Ausgaben zu hock veranschlagt hat. Mit Recht wird man verlangen und erwarten müssen, daß man Wirt­schaft und Steuerzahler viel energischer und sorgsamer vor den Nachtfrösten der Steuerlasten schützt und bewahrt, daß z. B. die Grenze für das [teuerfreie Einkommen rücksichts­los heraufseyt und andere abgebaut werden müssen, um die drückende Lebenshaltung der völlig verarmten, um Nahrung und Notdurft hart ringenden Bevölkerung auf eine menschen­würdigere Stufe zu heben. Noch immer sind die Produktionskosten einschließlich Steuer, Frachten, Post und anderen Gebühren so hoch, die Verteuerung vom Hersteller zum Verbrauchet so enorm, daß sie jeden Rus nach Preisabbau im Keim ersticken und jede Preissenkung illusorisch machen. Hier werden Regierung und Reichstag energisch aufräumeu müssen, wenn die Löhne und die Kauflust sich von selbst heben und den Lebensbedürfnissen

der schassenden Volkskreise Rechnung getragen werden soll.

Und während sich so im Innern wirtschaft­liche Probleme zu Hausen türmen (noch im gestrigen Reichstag haben fast alle Parteien die Aufwertungsentwürfe als unge­nügend bezeichnet und eine gerechtere soziale und ethische Regelung verlangt), werden die Regierungshaupter auch nach außen hin schon in nächster Zeit schicksalsschwere Entfchetdun- gen treffen müssen. Denn vier Monate nach der Räumungsverweigerung wartet Deutsch­land noch heute aus die Begründung dieses Vertragsbruchs durch die Alliierten. Und die führenden Pariser Blätter sprechen es gan- offen aus, daß an eine Räumung von Ruhr und Rhein nicht zu denken ist, solange Deutsch­land nickt das letzte Tipfelcken des Versailler Sckandvertrags in Bezug auf Entwaffnung und Frankreichs Sicherheit erfüllt hat. So oder ähn- lick wird sick Herr Briand heute im Pariser Ministerium äußern und weiter zugleich die Forderung nach der Entmilitarisierung der Rheinlande nnd Deutscklands beding­ungslosen Beitritt x»m Völkerbund erhe­ben. Ob es Chamberlains ernstem und

Von heute zu morgen

Quer durchs politische Lobyrinth.

Erst am späten Nachmittag hat sich gestern Preußens Schicksal vollzogen, von dem bis da­hin noch niemand mußte, ob es bet der Mstim mung auf eine Vertagung der Regierungslrisc oder auf eine Auslösung hinauslausen würde. Bis zur letzten Minute hatte man zwi­schen Volkspartei und Zentrum um eine V e r- ständigung gerungen, die dann den ersten Erfolg zeitigte, daß sich vier volksparteilia e und zwei Zentrumsabgeordnete bis zur end­gültigen Löfung eines in Aussicht genommenen Beamtenkabinetts der Volksgemein­schaft der Abstimmung enthielten. Als dann der Präsident kurz vor sechs die Ablehnung des Mißtrauensvotums mit sechs Stimmen Mehrheit verkündete, erscholl zwar demonstra­tiver Beifall bei den Regierungsparteien, aber auch die Rechte nahm das Resultat ohne Wi­derspruch hin, wenn die starke Erregung auch noch in den nachfolgenden Beratungen nachzitterte. Damit scheint nun einstweilen Der Kampf um die preußische Regierungs­macht zum Abschluß gekommen, und das Mi- Nisterinm Braun gesichert zu sein. Einem heu­tigen Berliner Morgenblatt zu'olge kommt ein besonderer Vertrau en santrag nicht mehr in Frage, da die Bejahung des VerlrauenS in der Ablehnung des Mißtrauensvotums ein­geschlossen sei. Zwar liegt die Zukunft der Re­gierungsumbildung und Erweiterung selbst noch völlig im Dunkeln, wenn auch der Wille

2ln,jeigenDreife.<6tnbeimild>e Weld>än8nn«tgen Seile big. aabwärtige (Seldtäft»- anieigen Seile 20 1ifg rtamtlienaiueigei, Sette 20 8fg., SMetne Anzeigen das Äor > 4 t<fg_ Reklamen »le Seile 75 Vtg. Offertgebilbr Vivfg. (bei Sufenbg. her Offerten »> vfg.t :Hecbnung8bettage finb innerhalb 5 $g. m bezahlen. Maßgebend tft her Kurs 0e8 Sahlunastages. Mr die Richtigkeit aller durch iVernforedter aufgegebenen An­zeigen iowie tür Atnnahmedaten und Plätze kann »ich, garantier' werden friir A'!-.b^5?--Nwieriaem Satz ton Hroc.-Iuffcblaa. Druckerei Schlachthoi- llrake GefchMtsftelle fföln @tr.5, gegenilb.her Soohrftr fternfor 051 n. 952

die ersten, die mit den Kabvlen Schüsse wechselten und sie mußten sich vor der drohenden lieber^ macht zurückziehen. Der zweite Angriff erfolgte! gegen den Stamm der Beni Oüriaghel^ dessen Kaid von den Kabylep gefangen genom- «ni-n q Mni lmcn und unter vrrgehaltenen Gewehren ge- h ; VT. hroungen wurde, sich tönen anzuschließen. SfürfK-

DcmheUp^Hnnr^ f*nfle biefeS Stammes, die bei den französischen

hPn^l«lrfr'«oC,r^L6QÖ- Regierungsparteien ansI Posten ankamen, erzählen von einer wahren hen hi! V,°"irren, blie- Schreckensherrschaft der Kabylem

J ff'unbert <?tPifern wurden von dem

renz erlcDigte Die streitigsten Punkte Des Ne- 5tamm genommen und viele Leute wurden er- gteruicgsprogramms, worauf sie fich v e r t a g le.Ischossen.

Nachmittags fand eine RegierungSauSsprache Die Kabylen find nickt zu unterschätzen. Wie 6c* ®unbeefanj(er Dr. Ramek statt, an der zahlreich ihre Truppen find, kann man schwer mto) zt. «etpel tetlnahm. ----------iangeben, aber man hört Schätzungen bis zu fünf«

Dt< «attelei «eueftei. Rachriänen ertdjetnen roödtemitd) ledtemat nachmittag» Der «bonnkmentsprete betrag, für oen Monat 2.- Mk. bet freiet SufteUune 11,8 '-''au«, 'n der lÄefchaitSftelle abgeholt l.tli Mk. Durch die Poft monatlich 2.1 m Mk ausichltehiich Suftellunasaebithr 93erlag und Redaktion Stblarbthotfttahe 2xz3ti t?ernfpre4er 951 und 962. Mr unverlangt einpefanitte Beiträge kann i*'e !He- toftfon eine Verantwortung oder Weinähr in feinem Falle übernehmen Rück- 'Ohlnng des Vezugsgelde« oder Ansprüche wegen etwaiger nicht orhnungbmähtner ' ief-rnn- 'ft onSnefcblDOen tMtfcberffontn ftranffnr* a. Sfain Nummer fM>'

Eoolidoes starke Hand.

Wenn Frankreich nicht abrüpen will . . .

(Eigener Drelubenckt >

Rotterdam, 9. Mai.

Aus Rewyork wird gemeldet: Der Senat be- chloß, dem Anträge B 0 r a H zuzustimmen, wo- noch Anleihen an europäische Staaten nicht ohne vorherige Herabsetzung des Hee- res und Militärrüstungen bewilligt werden ollen. Einem Londoner Blatt zufolge sei C 0 0 l i D g c der Ansicht, daß die deutschen Bor- chlöge zu einer Vereinbarung führen müßten, da nicht zu erkennen fei, wie ohne eine solche Vereinbarung C a i I l a u x einen Ausweg aus den finanziellen Schwierigkeiten finden oder Deutfchland ohne ernste Beforgnis feiner »in» schaftlichen Zukunft entgegensetzen könnte.