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Dienstag, 5. Mai PJ25.

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So gut wie Continental-Reifen.

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besonders interessierende Teil des Himmels um­faßt die'Tierkreisbilder Löwe, Jungfrau, Wage und den Anfang des Skorpions. Im westlichen Abschnitt dienen uns Regulus, der Hauptstern des Löwen, nahe dem Rande unseres Kärtchens, zur Orientierung. In der östlichen Hälfte fällt oben links Arktur, der rote Hauptstcrn des Bä­renhüters oder Bootes, besonders ins Auge, an den sich östlich der Sternbogcn der nördlichen

kant werden. Im Namen der

Stadtvcrordneten-Vcrsammlung erklärt sich Stadtverordnetenvorstcher Geck reit, soweit es bei der schwachen Finairzlage

Krone anschlicßt. Die aus der unteren Hälfte des Kärtchens verzeichneten Bilder find weit schwerer einzuprägen, als die bisher genannten, weil sich weniger leicht auffällige Gruppen dar­aus zusammensetzen laffen. Eine Ausnahme bildet nur der Rabe unterhalb der Jungfrau. Man wird im übrigen in der Weise vorgehen müssen, daß man sich die Bilder Stern für Stern am Himmel nach der Karte zusammensucht.

Der Mond zeigt sich am 1. Mai im ersten Viertel, erreicht am achten die Gegenüberstel­lung zur Sonne als Vollmond, steht am 15. im letzten Viertel seiner Bahn und wird zur Zeit des Neumondes am 22. unsichtbar. Am 30. tritt er dann wieder ins erste Viertel ein. Unter den Großen Planeten ist besonders das all­mähliche Wiederauftauchen der Venus als Abendstern gegen Ende des Monats hervorzu­heben; sie befindet sich dann im Sternbilde des Stieres. Saturn kommt am 1. in Opposition zur Sonne und ist die ganze Nacht gut zu beob­achten. Seine Position in der Wage ist in un­serem Kärtchen verzeichnet. Jupiter ist im Schützen anfangs von 1 Uhr morgens und ge­gen Ende schon von 11 Uhr nachts an zu sehen.

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Ltähtinental

Regenmäntel ü Hufe

Grundstock zur Unmoral gelegt ist. Daneben besteht zwischen Mkohol und Prosti­tution eine unmittelbare Verbindung. Die Red­nerin wendet sich besonders an die Frauen und fordert tätige Mitarbeit.Wir dürfen uns nicht stolz v«n jenen Verirrten abwcnden. Wer weiß, was uit5 uns geworden wäre, wenn wir, wie jene, ogne schützendes Heim ausgewachsen wären. Wir dürfen den Verstoßenm die Rückkehr ins gesittete Leben nicht erschweren." Die Vor­tragende spricht dann über die Frage der Aufklä­rung, über die ja bekanntlich verschiedene Mei­nungen herrschen. Sie betont, daß dieses zweifel­los schwierige Gebiet allein der Mutter uifällt. Fort mit dem Märchen vom Storch, die Mutter erringt sich

das unbedingte Vertrauen des Kindes wenn sie ihm das Wunder der Menschwerdung erklärt. Und besser ein Jahr zu früh, als zu svät; sie hält V» Zeit vom 7. bis 14. Lebensiabr für angebracht. Es hat noch kein Kind gegeben, dem cs geschadet hätte, wenn cs erfuhr, daß es unter dem Herzen der Mutter geruht. Rednerin empfiehlt die Einrichtung von ärztlichen Bera­tungsstellen, die die Erzieher erziehen und die Ausgcklärien aufklären soll, damit sie das schwie­rige Amt der Aufklärung in richtiger, taktvoller Weise ausübcn, zum Wohle unserer Heranwach­senden Jugend, der Zukunft Deutschlands. Mit den Ftchte-Worten: ..Du sollst an Deutschlands Zukunft, glauben" schloß Rednerin ihren anre­genden Vortrag, den einige Lichtbilder belebten, die einzelnen Stadien der enisctzlichm Sdphilis und deren zerstörenden Wirkung auf den mcnsch- lichenOrganismus warnend vor Augen kührten. Herzlicher Beifall der vielen Zuhörer dankte Frau Dr. Wrrlich für ihre wertvollen Ausfüh­rungen. General Bauer verlangte in der Aussprache das Gemeindebcstimmtmgsrecht, das der Schankstätten-Gesctzentwurf vorsah. -I>.

Dom gestirnten Himmel.

Uebcrgang zu den Sommersternbildern.

Dit Sonne steigt im Mai von 15 bis 22 Grad nördlicher Abweichung über den Himmels­äquator empor und erhebt sich damit schon für die nördlichen Gebiete von Deutschland über jene Grenze, innerhalb deren noch vollständige Dunkelheit um Mitternacht eintritt. Die Zeit ihres Unterganges verspätet sich im Laufe des Monats um etwas über eine halbe Stunde. Am 21. tritt die Sonne in das Zeichen der Zwillinge über. Der Fixsternhimmel zeigt im Mai den Ucbergangsabschnitt von den Winter- zu den Sommer-Sternbildern. Der uns diesmal

Frau und Sittlichkeit.

Gegen die Krebsschäden am Volksleben.

Frau Dr. Warlich, Harleshausen hielt Don­nerstag abend int qutbesetzten Saale der Gast­wirtschaft Deichmann einen äußerst wertvollen Lichtbildcrvortrag über das Thema:Tie Frau und das Problem der Sittlichkeit". Die Vor- toiigcude, eine in der Frauenbewegung bestens bekannte und geschähtcPersönlichkeit nahm zu diesem schwierigsten aller Probleme Stellung, indem sie in klarer, sachlicher Weise über die Krebsschäden,^ die das deutsche Volksleben zer­stören, sprach. Dazu gehört vor allem die Prostttu- tion, dasBordellwesen u. die ungeheuer verbreite­ten Geschlechtskrankbntcn T te Rednerin entrollt die traurigsten Bilder über die verheerende Wir­kung dieser entsetzlichen Seuche, die durch die Prostituierten immer weitere Verbreitung findet. Leider haben wir auch in Kassel eine ständig wachsende Zahl jener Unglücklichen der Straße zu verzeichnen. Verschieden sind die Gründe, die das junge Mädchen auf Abwege treiben: Die Sehnsucht der innerlichUnbefiiedigtcu, einmal die große Dame spielen zu wollen. Der Wunsch nach Wohlleben, Putzsucht usw.: die allergrößte Schuld ist jedoch den ungünstigen Wobnunasver- hältnissen zuzumessen. Es wurden krasseste Fälle angeführt, die das ganze Elend so recht beleuch­teten und bewiesen, daß in solchen widerlichen Verhältnissen der

miauzte und quälte, wenn seine Herrin sich ntebt genügend mit ihm beschäftigte. Da nahm seine Besitzerin plötzlich eine Untertasse vom Teetisch und meinte, ihr Liebling habe wohl Durst, sie wolle ihm ein wenig Wasser geben. Meine andern Gäste sahen einander an und ich ließ dem kleinen Quälgeist auf einem Blumentopfuntersatz etwas Wasser bringen. Man merkte es der ver­wöhnten und verzogenen jungen Dame an, daß sie sich gekränkt fühlte, weil man für ihren klei­nen Puck das für menschlichen Gebrauch be­stimmte Geschirr nicht für angebracht hielt, und bald verließ sie schmollend, den kleinen Stören­fried zärtlich an sich geschmiegt, unseren kleinen Kreis, her recht zufrieden darüber war.

Ein wahrer Tierfreund wird seinen vier- oder zweibeinigen Freunden aus dem Tierreich es an nichts fehlen lassen, sie mit verständnis­voller Liebe aber ohne übertriebene Zärtlichkeit behandeln; weiß er doch, daß die Tiere mit ihrem ausgeprägten starken Instinkt sehr wohl fühlen, wer es gut mit ihnen meint.

35 Jahre Ruöerverein Kastel.

(Ein Ehrenfest des Raffelet Wassersport« / taufe neuer Boote und des Renn-AchterS auf den Rauten des Ehrengastes Felix Graf von Luckner.

Der Ruderverein Kassel blickte auf ein fünf unddreißigjährigez Bestehen zurück. Welche Be­deutung dieser Verein besitzt, kam bei den Fei­erlichkeiten am Sonnabend gebührend zum^Aus- druck. Den würdigen Auftakt gab am Sonn­abend nachmittag die

Bootstaufe beim Ruderverein.

Bitterkaltes Mailüfterl und klatschende Regen- l schauer ... Ein Himmel grau und düster. Breit i und kalt liegt die hochgebendc Fulda. Aber vom , Bootshaus des Ruder-Vereins Kassel, : das aus den Grundmauern der unvergeßlichen Ahlen Mähle", erstand, weben Signalflaggen und Wimpel in bunter Pracht.^ Drei schlanke Boote liegen taufbereit. Noch sind die Namen mit der Pereinsflagge überzogen. Der Ruder­verein ist in blauem Anzug angetreten. Zahl­reiche Ehrengäste haben sich eingefunden. Und oann kommt derSeeteufel". Graf van Luck­ner. Zu großem Bedauern allein. Die Gräfin die den großen Achter auf den Namen ihres Gat­ten, desSeeadler" - Kommandanten taufen sollte, hat wegen Krankheit abgesagt. Der See- 'chreck unserer Feinde kommt, wie immer, mit fröhlichem Lachen. Fast fürchtet man sich vor

, vem Druck seiner Hand. Hat er doch vor ein j vaar Stunden erst ein silbernes Markstück mit , den Fingern zerbrochen! Die Pfeife kommt ihm

-lich hier nicht aus dem Munde!

' Die Feier beginnt! Der zweite Vorsitzende scS R. P. K., Herr Schmidt, betont die Aufgabe -ic§ Rudersports, die deutsche Jugend für spä­tere größere Aufgaben zu erziehen. Dann gibt -r dem Stolz darüber Ausdruck, daß ein neues Boot des Vereins auf den Namen des Seehel- ten Graf Luckner getauft werden kann, des Mannes, der sein ganz besonderes Interesse dem Rudersport gewidmet hat und namentlich den Ruderverein Kassel, feit im Vorjahr, auf der Regatta in Halle, der Jungmann-Achter den Lucknerpreis gewonnen hat. (Die Mannschtft. die ibn gewann, steht im Dreß dabei). Dann tritt Frau Basse, die Gemahlin des Ehren­vorsitzenden an den großen Achter heran und zieht die Flagge ab. Da prangt stolz der kühne Name: Felix Graf von Luckner! Ihr Tausspruch lautet: Durch Kampf zum Sieg! Ein Glas Sekt schäumt über den Bug, das^Glas zerschlittert, die Taufe ist vollzogen! Tic Sonne brach dabei durch die Wolken. Ein glückhaft Zeichen! Und dann spricht

Graf Luckner.

Er erzählt von dem Hallenser Ruderverein, der sich seinen Preis zurückholen will und mahnt: Jungs, ihr habt eine schwere Ausgabe, den Preis zu halten. Ihr habt starke Gegner, reißt euch zusammen, holt alles aus euren Lungen und Muskeln, ob mit oder gegen Strom, ob mit oder gegen Wind! Und dann gedenkt er seiner bra­ven Seeadler Mannschaft und der Devise, unter der sie kämpften: Einer für alle, alle für einen! Je schwerer her Kampf, desto vornehmer der Sieg! Weiter dankt er für die ihm zugestcherte Unterstützung bei der Weltumfeglung. Wenn wir wieder Kolonialpolitik treiben wollen müs­sen wir wieder in der Welt erscheinen! Ter erste Vorsitzende Herr Sondermann bestimmt für das zweite Boot, einen schmucken Vierer, den Namen des Mannes, der seit 26 Jahren mit dem des Rudervereins Kassel eng verknüpft ist, der im ganzen deutschen Rudersport hellen Klang be­sitzt. Bereits im 19. Jahre war er Schriftführer. Von 1903 an führte er den Verein als erster Borstetznder empor durch die schwere Kriegs­zeit hindurch und durch die Nachkriegsjahre... August Basse! Sei, so ruft er dem Vierer zu, ein glückhaft Schiff! Frau Sondermann voll­zieht den Taufakt. Und bann preist Herr W i e- ting den Wert des Einers. Hier gilt das In­teresse nicht allein dem führenden Verein son­dern auch dem Ruderer. Er ist mit einem Kampfflieger zu vergleichen. BoM und Führer müssen ein Eins bilden. Frau Schmidt tauft bann denFalke". Mit kurzen, markigen Wor­ten dankt Herr B asfe für die so Gefeierten und ruft dem jungen Nachwuchs zu: Hüten und be­wahren Sie das, was in 35 Jahren erarbeitet und geleistet worden ist! Tas kräftig aufge­nommene Hipp-Hipp-Hurra auf den Verein fin­det lautes Echo jenseits der Fulda. Dann scharfe Kommandos, die drei Boote gehen zu Wasser und eine kurze Auffahrt folgt. Die Fuldabrücke ist dabei schwarz von Menschen.

vorüberziehen, der am 23. April 1890 im Cai« Derzeit mit 6 Mitgliedern gegründet wurde. Sein erster Bestand wurde von dem früheren Ruderklub übernommen. Dann tarnen Boote aus weitesten Gegenden an. Der erste Sieg wurde 1893 in Gießen errungen. Von_ben älte­sten Mitgliedern gehören die Herren Schauber­ger und Heinrich Appell 33 Jahre dem Verein au. Große Verdienste erwarb sich der lang­jährige Vorsitzende Baurat Witthöft. Ihm ist das schöne Bootshaus zu danken. Der große Aufschwung wurde durch den Krieg unter­brochen, in dem 28 Mitglieder den Heldentod fanden. Sie ehrt ein würdiger Gedenkstein auf dem Hose des Bootshauses. Nun rüstet der Verein, der im Laufe der letzten Jahre [o man chen schönen Sieg erfochten, auf die große R e gatta am 5. Juli auf der Fulda, oberhalb der Neuen Mühle. Der Rudersport, so schli-itt '-et Ehrenvorsitzende, eröffnet die Liebe zu der Heimat und erzieht zur Einsliederung in ein großes Ganzes, zu deutschem Denken und Fuh­len. zum Dienst am deutschen Vaterlands. Eine Ovation für das Vaterland krönt der G-ftane der Nationalhymne und -Karl Ebhardt vom Staatstheater, der im Laufe des Abends manche prächtige Dichtung vorträgt, fügt wirkungsvoll bas bekannteWir haben doch ein schönes Va­terland hinzu". In langer Reihe folgen die Gratulanten. Für den

Magistrat der Stadt Kassel,

der zugleich durch. Oberschulrat Boese und Stadt- rat Schmidt vertreten ist, spricht Stadtrat Weber. Seine Worte verdienen im Interesse des ganzen Sports festgehalten zu werden. Die Stadtverwaltung, die auf Gedeih und Verderb mit ihren Bürgern verwachsen ist, so führt er ans. hat allen Anlaß, dankbar dessen zu gedenken, was hier geleistet worden ist. Ihre Ziele und die Ausgabe einer gut geleiteten Stadtverwaltung gehen darin auf, dem Bürger Freude an feiner Stadt zu erwecken. Gerade die sportlichen Bestrebungen bienen dazu, die Vor­urteile, die auch aus anderem Gebiete immer wie­der gegen unsere Stadt draußen im Reiche wach- aerufen werden, zu beseitigen. Unter Bravo er­innert bann der Stadtrat an dieüblenEis- brecher", die immerSteine des Anstoßes" gewesen sind und hofft, daß sie und andere Hemmnisse bis nach Münden demnächst beseitigt werden und daß die Fulda so reguliert wird, daß Rudersport und Schiffahrt zu einem Binde­glied zwischen Mitteldeutschland und ber Water-

Die Jubiläumsfeier.

Den gelben Parkettsaal des Stadtparks schmücken seltene Wimpel. Viele Behörden und Brudervereine sind vertreten. Ein Festessen, das ber vorzüglichen Henkel»Küche zu vollster Ehre gereicht, gibt den Auftakt zu feierlichem Kommers. Herr Sondermann feiert eingangs deutschen Sportgeist! und deutsche Kameradschaft und bann läßt Basse die Vereinsgeschtchte

Knochen ober Speisereste von überfütter­ten ober spielerischen Hunden versteckt und ver- tragen werden; daß keine Krumen ober Körner neben den Vogelkäfigen liegen bleiben. Ferner müssen Kinder und Personal streng angehalten werden, sich die Hände zu waschen, wenn sie einen Hund berührten und ohne eine gründ­liche Reinigung keine Eßwareu anzufassen. Daß den Hunden kein anderes Geschirr, als

und rosiger, der Teint reiner. Bei mageren, in der Ernährung heruntergekom­menen Personen macht sich eine Hebung des Appetits, des Gewichts und infolgedessen eine mäßige Rundung der Formen bemerkbar, ohne daß über­flüssiger und lästiger Fettansatz die Sfönheit der Formen beeinträchtigt.

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Das Tier im Hause.

Ein ernster Appell an die Hausfrauen.

Soviel auch Wer das Verhalten des Men­schen zu seinen vierbeinigen und gefieberten Hausgenossen, beit Hunden und Vögeln, schon gesprochen worden ist, so wird doch gerade hier mts Gedankenlosigkeit und Unwissenheit arg ge­sündigt. Ein Appell an die Hausfrauen scheint mir in dieser Sache vor allem am Platze zu sein. Unter ihren vielen Aufgaben sollte auch die nicht vergessen werden, Kinder und Dienstboten zu einer verständigen Behandlung der Tiere anzu­halten und zu erziehen. Liebe zu bett Tieren ist eine burchaus schätzenswerte Eigenschaft, bie sicherlich nicht unterbrückt werben darf. Doch ein Uebermaß ist, wie jebe Uebertreibung, von Nebel. Ist boch eine Ueher Zärtlichkeit den Tie­ren gegenüber, die sich womöglich in Küssen äußert, geradezu widerlich und äußerst ge­fährlich Wer hat nicht schon vom Hunde- tourm gehört? Trotzdem ist die Zähl ber Frauen und Kinder nicht gering, bie ihren Hunb herzen und küssen, wobei leicht eine UebertTagung des dem Hund zwar nicht schädlichen, beim Menschen hingegen meist zu qualvollem Tode führenden Parasiten erfolgen taut; denn dieses im An- fangsstadtum schwer diagnosttzierbare, daher meist erst zu spät erkannte Nebel, ist dann in der Regel unheilbar.

Es ist keineswegs die einzige Gefahr, bie dem Menschen durch das Küssen seiner Lieblings- tiere droht! Reben dem Hundewurm find e8 oft recht beträchtliche, unangenehme Haut aus- ichläge, die noch in Betracht kommen, sowie hauptsächlich auch eine Uebertragung von Tu- berkulose, an der viele Vögel, namentlich häufig Papageien, leiden, ohne daß die Um­gebung es weiß Und doch! wie häufig fordern zärtliche Damen und Kinder ihren Piepmatz zu einem Kusse auf! In erster Reihe gilt es also, solchen Zärtlichkeiten durch Aufklärung der Er­wachsenen, durch ein strenges Verbot und im Notfall durch Strafen bei Kindern Einhalt zu tun. Das Kuß-Verbot allein genügt jedoch nicht. Jede gute Hausfrau wird im allgemeinen in ihrem Hause auf Sauberkeit sehen. Ganz beson­ders muß es aber da geschehen, wo Tiere gehal­ten werden. Man achte darauf, daß keine

Stadt möglich ist, die Wünsche des Sports zu fördern. Jeder Sport sei Kleinarbeit im Dienste des Paterlauves. (Starker Beifall.) Für sich und feinen Begleiter, Leutnant Heufinger von Jägerbataillon 15, spricht Hauptmann Loch den Tank des Gruppenkommandos 2 dafür i -s, daß die herzlichen Beziehungen des Ruder- ftvrts zur alten Armee auch auf das junge Heer, bie Reichswehr, übertragen worden sind. Beide ziehen ja an einem Strange... Erziehung und Ertüchtigung der Jugend. Herr «Pier von Ruderklub Kurhessen gelobt dem Bnt- berbercin, dem er den Ehrenplatz unter den Rudervereinen zugesteht, treue Kameradschaft zu. Die Kurhessen bringen den alten kattiscken SchlachtrufSchurri!" aus. Der Kasseler Ka­li u kl ub verspricht Unterstützung bei der gro­ßen Ruderregatta und gute Sportskamerad- schaft. Für den

Stadtverband für Leibesübungen

spricht Herr Studienrat Riemann. Er ver­weist, daß der R. V. K. nach einem Radfahrer- phrein der erste Reisesportverein in Kassel ge­wesen ist. Bemerkenswert beim Rudersport ist das enge Zusammenarbeiten einer Mannschaft auf engem Raunt. Das ist die beste Schule für Manneszucht, Willenskraft und Unterordnung. Gerade heute ist eine solche Willensschule von besonderem Werte. Weiter beglückwünscht mit­samt einer Ehrengabe ber Ruberfporwere'n Gießen, bann bie Kasseler Turngemeinde und der Sportverein Kurhessen. Der Kasseler Schwimtnverein kündigt einen Ehrenpreis für die Regatta an. Schließlich reden noch Vertre­ter des Ruderklubs Hannover und die Made- mische Turn- und Richerverbindung Göttingen, worauf Graf Luckner eine launige Geschichte erzählt, wie er Dr. Phil. h. c. geworden ist. Er hat alle Lacher auf der Seite, genau wie Herr Marbeck vom Staatstheater, der u. a. hübsche Nassauer Herzogsgeschichten vorbrinat. Die Kapelle Henkel zieht den schönsten musikalischen Rahmen. Ein Frühstück im Bootshaus, ein Fest­ball im Stadtpark gaben gestern dem Fest des Rudervereins einen gediegenen Abschluß. Und nun., aus zur Regatta in Kassel! H.

die für sie bestimmten Napfe gegeben wird, sollte eigentlich, schon aus Appetitlichkeitsgrünben selbstverstänblich sein. Unb was fürs eigene Haus gilt, muß erst recht außerhalb desselben gefor­dert werden. Ueberhaupt ist es nicht angebracht, überall bin Hunde mitzunehmen. Jüngst be­suchte mich eine junge, recht verwöhnte Dame mit ihrem nicht minber verwöhnten Hündchen, das, wie es zuweilen ungezogene Kinder tun,

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