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Wt. M = IS. Jahrgau»

Staffele« fftetuffe Nach richte«

txmerttee, 83. «prkl 19Ä "

artigen Steinkirchen am Karpachenrande, die Or.

auSbezohlt, feit März in Höhe von 150 Mark FortbildungSverien, nachm. 2 Uhr. Vokwer- pro Sterbefall. Um den Mitgliedern, auch wenn sammlung.

Die Wetterlage.

Die Witterung steht zur Zeit noch unter bent

Kampferöffnung durch den Gaftwirtetag.

P.

4- Von der Fulda bis zur Donau. Don-

Autounfall in Landwehr-Hagen.

Radlänge zmück: 3. Schrön 2 Stunden, 10 Min.

Die schlimmste Lest ist vorüber.

u. a.

Sin meuternder Admiral.

Sie heutige Summer itmioBi 10 Stllei

den auf Zimmer 45 der Kriminalpolizei, nigstor 31, entgcgengenommen.

Leistung von Hermann Toor lobend erwähnt zu werden, welcher die zirka 30 Kilometer lange Rennstrecke in 54 Minuten zurücklegte.

Resultate: A-Klasse: 1. Heinrich Bach­mann, 2 Std, 10 Min., 2. Adolf Schwarz eine

kehrswesen betreffenden Fragen wird ein Vor­trag sein, den der im ganzen Reiche bekannte Präsident des Deutschen Gastwirte-Verbandes Köster-Berlin über die Bedeutung des Gast­wirtegewerbes für die Wirtschaft und Kultur des deutschen Volkes hält. Für die Kongreß- stadt Kastel ist von Wichtigkeit, daß ein ernster Schritt für die Abhaltung des Deutschen Gast­wirtetags im Jahre 1926 in Kastel beim dies­jährigen Tag in Breslau unternommen wird, und zwar in Anbetracht unserer großen Aus­stellung, die mählich mehr und mehr ihre Schat­ten vorauswirft.

und geriet tn eine am Straßenrand spielende &mar von Kindern. Zwei der Kinder erlitten so. schwere Verletzungen, daß sie alsbald starben Ein Knabe voll sechs Jahren wurde schwer c'n werteres Kind, leicht verletzt. Von den beiden Todesopfern ist das eine ein Kind von neun Zähren, das andere, das im Kinderwagen ruht-, war erst sieben Monate alt. Beide gehören der­selben Familie an.

bekannte Demokrat wird von den Abteilungen des Kasteler Reichsbanners am Bahnhof emp­fangen und zur Stadthalle geleitet.

ut/HV JV.UVUJ UUS UV* empfehlenden Zurückhaltung hcrauszutretcu. Notwcrrdig erscheint vor allen Dingen eine Kare und unzweideutige Erklärung des neuen Außen­ministers B r i a n d über die Frage der Räu­mung dcS Ruhrgebiets. Die stillschweigende Ignorierung der Frage der nördlichen Rhein­landzone ist ebenfalls geeignet, den in Deutsch­land herrschenden Skeptizismus zu verstärken.

em Arzt erschießt seinen Vater.

Berlin, 22. April. (Privattelegramm.) In Friedenau wurde gestern der Rentner Diebel von seinem verheirateten Sohne, ei- Arzt, mit dem er eine gemeinsa­me Wohnung inne hatte, erschossen. Der Sohn grbt an, in Notwehr gehandelt zu haben.

Wien, 22. April. Eigener Drahtbericht.) Tre Zahl der Insolvenzen im Monat April ist

Lokaknochrichten vom Tage.

_ -5- Die Sterbetaffe des Bürgerbundes. Die Sterbekaffe des Dürgerbundes hatte im verflos­senen Monat einen Zuwachs von 198 neuen Mitgliedern zu verzeichnen, die Gesamtzahl der feit Bestehen der Kaffe angemeldeten Mriglieder hat die. Zahl 6500 weit überschritten. Sterbe­gelder wurden feit Januar d. I. in 6t Fällen

in einem äußerst scharfen Tempo durchgeführt "1 * '----i1' *irenen Zeiten Äs sehr gut

der Ka-

, -r- Besitzwechsel in der Bank für Heffen (vorm.

Rudolf Ballin u. Co.) Kassel. Herr Ritterguts- besitzer Heinrich Lichtenberg senior, Kassel ist

aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft am 12 März 1925 ausgeschieden. Wie wir erfahren, ist der gesamte Besitz des Herrn Lichtenberg an Kommanditanteilcn der Bank für Hessen in an-

° dere Hände übergegangen.

Gegen das Tragen politrscher Abzeichen im Wahllokal. Einer länaecen Verordnung des . Preußischen Innenministers zur Vorbereitung des z.veiten Präsidentsckasiswablganges ist zu entnehmen, daß in verschiedenen Abstimmungs- bezirken die Abstimmnngsvorstehet oder Bei- : sitzer Abzeichen getragen haben, aus denen ihre politische Einstellung zu ersehen war. Da der Abstimmunasvorstand bei seiner amtlichen Tä­tigkeit das Vertrauen der gesamten Bevölkerung genießen soll, und da dieses Vertrauen dn-ch das Ttaaen solcher eine bestimmte politische Ge­sinnung kennzeichnenden Abzeichen bei politisch andersdenkenden Bevölkerungsteilen beeiitträch- tigt wird, fn bezeichnet es der Minister als über­aus unerwünscht, wenn zum Abstimmungsoor- stand gehörige Personen bei Ausübung ihrer amtlichen Tatiak"it derartige Abzeichen trogen. Der Minister ersucht daher, die Nachgeordneten Behörden darauf hinzuwirken, daß dies unter­bleibt.

-? Die Sage deS Stellenmarktes. Nach einem Berichte der Reichsstellenvermittlung des Ge­werkschaftsbundes der Angestellten hat sich die Sage gegen den Vormonat im allgemeinen nir­gends gebessert, Wohl aber in Essen, Hannover, Königsberg i. Pr. und München noch etwas verschlechtert Nur Köln berichtet von einer leichten Belebung. In Berlin und Mannheim sind weitere Kündigungen von Bankbeamten vorgenommen worden. Ferner ist Angestellten int niederschlesischen Bergbau, bei Krupp in Essen, beim Phönix in Düsseldorf, sowte in Schifsahrts- und Speditionsgeschäften in Ham­burg gekündigt worden. Die Nachfrage nach jüngeren Kontoristen mit guten Kenntnissen, namentlich nach Stenotypisten beiderlei Ge­schlechts, ist in den Großstädten recht gut. Köln und Leipzig berichten schon über Mangel an solchen Kräften. Auch an Verkäufern und De­korateuren der Textilbranche, insbesondere der Manufakturwarenbranche, herrscht fast überall gute Nachfrage. Aus Hamburg und Königsberg i. Pr. wird allerdings ein Nachlassen in der Nachfrage dieser Kräfte gemeldet. Eisenwaren­verkäufer wurden in Leipzig und Lebensmittel- ' Verkäufer in Nürnberg rege gesucht. ,

-r- Postsendungen nach größeren Städten. Tie Oberpostdireftion teilt mit: Von den in Frank­furt (Main) eingehenden Geschäftsbriefen trägt , ein Viertel lediglich die AngabeFrankfun , (Main)" als Bestimmungsort. Dieser Mangel i erschwert und verlangsamt das Verteilen der .

Achte! auf Sure Hunde!

Tie Hundewllwut im Stadtkreis Kassel.

Die Hanauer Verhandlungen erfordern auf­grund ihrer ganzen Struktur die Aufmerksam­keit weitester Streife. Namentlich das gefesselte Vereinsleben besitzt daran ein hervorragendes Interesse. Unser U-Mitarbeiter wird über bett Tagungsverlauf Bericht erstatten.

von dem Schriftführer der Vereinigung, Lands­mann B a j o r a t, vorgeführter Lichtbilder- Vortrag übet Ost- uns Westpreußen und Tan- jig. Zur Einleitung führte er u. a. folgendes aus:Tas Ostmarlenmm reicht weiter al8 die Ostmark. Ostmarkisches Wesen ist bis zum Balti­kum und nach Siebenbürgen vorgeschobenes Deutschtum, ostmarkisch sind die unter Fremd- Völkern schmachtenden Deutschen. Es sollte eine große Kulturgemeinschait geben vom Rhein h.r bts nach Osteuropa, der alle die umschließt, denen vom Schicksal die gletchc Aufgabe zugeteilt mor­den ist ES bleibt Wichrheit, das um der Kultur aufgab» daS deutsche Volk das Recht empfing, fich inkcher-Welt durchzusetzen. das-Volk Goethes Schillert. Kants und Fichtes. Ti« Aufgabe f dem Otzmäriertum zu. Davon zeugen die burg-

2lus dem Dereinsleben.

Tie Ost- und Westpreußen und Tanziger feierten am Sonnabend ihren diesiährigen Hei­matabend. Derselbe war in allen feinen Teilen, in Gesang-, Gedicht- und Musiworttägen ganz dem Gedanke» der alten Heimat gewidmet. Herr Lingnau und Frau Dr. Gotthilf, beides Persönlichkeiten, die über die Grenzen des Vereins hinaus bekannt sind, erfreuten die zahlreich Erschienenen durch ihre Vorträge. Erste­rer sang mit feiner Tenorstimme Sachen von Brahms, während Frau Dr. Gotthilf mit

30 Sekunden, 4. Deute, 2 Std., 21 Min. Reifenschaden). B-Klasse: 1. Hermann _____

54 Minuten 2. Karl Möhle, 1 Std 2 Min, 3. Gummi-Schäfer, eine Radlänge zurück.

Uhr statt.

4- Die Wahlen am kommenden Sonntag Der Magistrat gibt im Anzeigenteil der vorlie­genden Ausgabe bekannt, daß die Wahlbezirke und WahllokÄe für den zweiten Wahlgang der Präsidentenwahl die gleichen sind, wie bei dem ersten Wahlgang. Gleichzeitig sei darauf hinge- wiesen, daß eine besondere Wahlauskunfts- stelle eingerichtet ist, in der hei allen Zwei­fels fällen Auskunft eingeholt werden kann Diese Stelle befindet sich bis Sonnabend, den 25. 3. im Rathaus, Zimmer 196, am Wahlsonn- tag dagegen im Rathaus, Zimmer 43 (Eingang Wilbelmstraße).

Berlin, 22. April.

In Berlin bezeichnet man die Erklärungen des Kabinetts Painlevs in bezug auf die Räu- mungsfrage als nicht eindeutig und klar genug, um die in Deutschland herrschende Beunruhi­gung zu beschwichtigen. Was die Sicherheits­frage anbetrifft, so glaubt man in Deutschland sehr wohl an die Möglichkeit einer Verständi­gung, wenn Frankreich nicht seine Aufgabe darin sehen würde, Deutschland in der Frage

Die Ursachen deS furchtbaren Unglücks sind noch nicht geklärt. Der Führer des AutoS er­klärte, die Steuerung habe plötzlich versagt. Das Auto wurde sofort beschlagnahmt und befind-t stch noch in Landwehrhagen, wo heute. Mitt, tood) nd?mittag, eine eingehende Untersuchung be8 Falles stattfindet, über die wir noch berichten werden.

Da« Scho an der Themse.

London, 22. April. (Privattelegramm.) Die Regierungserklärung Painlevös hat in London einen günstigen Eindruck hervorgerufe». Man weist im besonderen darauf hin, daß der Sicher­heit s f r a g e eine größere Bedeutung ringe» räumt wird als der Frage der finanziellen Sa­nierung. Man hofft, daß die Konsolidierung der französischen Schulden an England ge­statten werden, das Budget ins Gleichgewicht zn bringen, welches nach der geplanten Reduktion der Einkominensteuertarike der Fall sein

Don Moskau inszeniert.

London, 22. April. (Eigener Drahtbericht.) Der bulgarische Ministerpräsident hat einem eng* uschen Pressevertreter gegenüber die Sowjet« regierung für die Unruhen in Bulgarien ver- antwortlich gemacht. Die Sowjetregierung gebe m Bulgarien Millionen für ihre Pro­paganda aus. Die Unruhen der letzten Zeit seien ausschließlich von Moskau insze- n i e r t worden, wie dies aus den beschlagnahm­ten Dokumenten und aus den Aussagen der Gefangenen unzweideutig hervorgehe.

Sin abgekartete« Spiet.

Berlin, 22. April. (Eigener Informations­dienst.) , Die Verhandlungen des tschechischen Außenminlsiers B e n e f ch in Warschau werden borau§fidjtlidj zur Herstellung einer tschechisch- polnischen Front in der Sicherheits» frage gegenüber Deutschland führen. Polen und die Tschechoflowakei nehmen nämlich den Standpunkt ein, daß Deutschland verpflich­tet werden müsse, auch die Ostgrenzen zu garantieren, was jedoch England ablehnt.

Sine ganze Stadt nngeäfd&ert

Douglas «(Arizona), 22. April. (Funktele­gramm.) Jtz eananea (Mexiko) legte eine S^erSbn?"F einen großen Teil der Stadt in

Aier Personen kamen in den Flammen um. 2000 Einwohner sind obdachlos geworden.

Z R 111 über dem Weltmeer.

und tonnen die gefahr _ bezeichnet werden. Die Spitzengruppe nonen bestehend aus Bachmann, Schwarz, Schrön blieb bis kurz vor dem Ziel unverän­dert. Hier entspann sich dann ein heftiger End­spurt, wobei Bachmann mit einer Radlänge Vorsprung das Zielband als Sieger passieren konnte. In der Altersklasse verdient die gute

4- Ein Pferdedieb. Am 18. April 1925 wurde

in Hofgeismar einem Landwirt ein Pferds».... ... «« olllljC

(Stute, sogenannter Fliegenschimmel) gestohlen, seiner Ostgrenzen einseitig festlegen zu wollen. Der Täter ist mit dem Pferde auf der Land-Wie wir hören, wird Reichskanzler Dr. Lu- straße zwischen Mönchehof und Obervellmar in ther in der von ihm angekündlgten Ant- der Richtung Kassel gesehen worden, sodaß an- wortnote auf einige dieser wichtigen Mo- zunehmen ist, daß er das Pferd hier zum Kauf , mente eingehen, ohne jedoch aus der sich zur Zett anbieten wird. Sachdienliche Mitteilungen wer- empfehlenden Zurückhaltung herauszutretcu.

Staket spielenden vier Kinder. Der Kinder- jen wurde gänzlich zertrümmert, das darin ruhende Kind verMmmelt. Von dem Unglück betroffen sind die Familien Elsäßer (ein totes unb etn schwer verletztes Kind) und die zwei t/amilien Schäfer. , Es entstand sogleich ein starker Auflauf von Dorfbewohnern, die sich auf oen Führer des Autos und dessen Begleiter stürzten. Die beiden konnten durch herbeieilende Gendarmen vor schwereren TätlicAeiten be­wahrt werden.

Die vorstehenden Zahlen, die leicht eine ke Zunahme an Tockwutkällen erkennen lassen, reden eine ernste Sprache und geben erneut Ver-

Turnen, Sport und Spiel.

i Frühjahrsrennen

deSKlub Kasseler Herrenfarrer" 1923.

Das im vergangenen Sonntag ausgefahrene Frühjahrsrennen auf der Strecke Kassel-Helsa- Großalmerode - Velmeden - Walburg - Lichtenau - Sei, konnte als ein guter Auftakt für die be- iehende Siorttaison verzeichnet werden. Von gutem Wetter begünstigt konnte der Star­ter 4 Fahrer der A-Klasse und 3 B-Klassenfah- rer (Fahrer über 30 Jahre) auf die Reise schu­len. Letztere fuhren die Strecke Helsa und zu­rück. Das Rennen wurde von beiden Klassen

werden muß. Vorhersage bis Donnerstag abend: Wolkig bis heiter, trocken, tagsüber noch etwa- wärmere östliche Winde.

und seine Gattin, die politisch erledigt werdens artigen Steinkirchen am Karpathenrande, die Or. sollten, endete nach 14stündiger erregter Ber- denSschlöffer Preußens und deS baltischen San. Handlung mit der Freisprechung der An- de«. Die Dome, die Mauern, die Tore sind Zen. genagten. Der Vorwurf der Urkundenfälschung *" " ------"------ ~ -

wurde vollständig widerlegt.

Rotterdam, 22. April. (Eigener Drahtbericht.) Ans Lissabon wird gemeldet: Vier weitere Re- voluttonäre sind standrechtlich erschossen worden. Admiral Pedro hat stch an die Spitze des Ma- trofenratcS in Opporto gestellt und verlangt die Umgestaltung der Regierung und die Wie­dereinstellung der meuternden Offiziere des Landheeres.

_ ?nIe^u,rPi . 22- April. (Durch Funkspruch.) TaS LuftschiffLos Angeles" hat mit einer Mannschaft von fünfzig Köpfen und acht Sack Post seinen Flug nach den Bermuda - Inseln angetreten. v '

eingehenden Post in hohem Maße und führt zu Verzögerungen in der Zustellung, u. U. sogar zur Unanbringlichkeit der Sendungen. Auf die Frankfurter Geschäftswelt wirr ständig einge- .. .. ... .................

wirft, in den Kopf der Briefbogen. Rechnungen bedeutend zurückgegangen. In der letzten gelt usw. alle Angaben aufzunehmen, die der aus- gab es nur 23 und auch da nur dnrckwea toärtige Geschäftsfreund zur ausreichenden kleinere Fälle. 95 Prozent der Insolvenzen be- Adressierung benötigt (Nummer der Zustellpost- ziehen stch auf Nachkriegsgründunaen anstatt, Straße und Hausnummer sowie Stock-,und nur der geringe Rest auf Gründunaen in Werk oder die Schließfachnummer). Alle Be- und vor dem Kriege. u

mühungen bleiben aber vergeblich, wenn diefe «ein

Angaben von den auswärtigen Briefschreibern bei Abfassung der Anschriften nicht berücksich­tigt werden. Es wird daher dringend empfoh­len, auf die Herstellung der Anschriften, nament­lich bei Postsendungen nach großen Städten, stets die größte Sorgfalt zu verwenden.

-r- Allerlei vom Tage. Gestern stürzte ein Junge und trug eine schwere Knieverletzung da­von. Er wurde auf der Wache Orleansstraße verbunden und einem Arzt zugeführt.

-t- Veranstaltungen am Donnerstag. Staats« 1 heater: »Der goldene Schnitt", VA Uhr. Kleines Theater: »Candida", 8 Uhr Zirkus Straßburger: »Große Jugend- Vorstellung, 3,30, Galavorstellung, 7,30. Stadt- p a rk, kleiner Saal, Konzert, 4 Uhr. Alter Schöfferhos, Konzert" 4 und 8 Uhr. Stockholm: Reformations-Festspiele, 4 und 8 Uhr. Sozial-Reo^ner, Arbeiter»

ItuNand fn Sorgen.

Berlin, 22. April. (Eigener Informations­dienst^ In Moskau wird es bedauert, daß von deutscher Seite nichts geschehen ist, was die starke Beunruhigung beseitigen könnte, die in Rußland wegen der jetzt im Gange befindlichen Verhand­lungen über einen Sicherheitspakt cur» standen ist. Der deutsche Botschafter in Moskau, Graf Brock do rf-Rantzau, der sich gegen­wärtig in Deutschland befinde, ist von dem rufft« scheu Außenkommissariat ersucht worden, nach seiner Rückkehr eine Reihe dahingehender Frage« zu beantworten.

Zwei Kinder tot, eins schwer, eins leicht verletzt.

In Landwehrhagen ereignete sich Dienstag nachmittag ein gräßlicher Unglücksfall. Der Geschäftswagen einer hiesigen Brotfabrik, , de- in einem langsamen Tempo von etwa 25 (-Wei! Kilometer durch die gerade Hauptstraße des Toor, -«es fuhr, bog plötzlich von der Fahrstraße ab

sie daS 60. Lebensjahr überschritten haben, noch die Möglichkeit zu gewähren, tn eine Kranken-

rfSl »«fentt.» in» >«

nähme ohne jede Altersbegrenzung läuft mit mit

öem 30. April ab, von da ab bis zum 1. Okto, dauer des vielfach heiteren, trockenen WetterS ber beschränkt sich die Aufnahme in die Kranken- ®el . steigenden Tagestemperaturen gerechnet Versicherung auf ein Alter bis zu 65 Jahren.

4- Scnberungen im Rundfunkprogramm. Im Rundfunkprogramm ist für den heutigen Tag ein Tausch vorgenommen worden: Herr Konrad Berndt lieft von 8,309,30 Ur abends, die drei Satiren des Lucian finden von 10Ist

ihrer reinen Sopranstimme Schubensche

Sachen zum Besten gab Fräulein Kalkowski

trug einige ansprechende Dichtungen vor, wah-,, Bon Augenzeugen wird uns noch folgendes renb Frau Regierungsbaumeister Kropf als vertchtet: Das Auto, das aus der Richtung Kas- »Ta»te Matchen" ostpreutzische Dialeftvorträge ,e* kam, fuhr gegen 3 Uhr nachmittags in die plauderte. Der Vorsitzende der Vereinigung wtes °m -ta wt elenden vier Kinder. Der Kinder - mit einigen kurzen Worten auf die Bedeutung | «. f gänzlich zertrümmert, das darin

des Abends hin. Der zweite Teil bildete etn " **

gen, wie der Ostmärker diefer feiner Aufgabe ge­wachsen und gerecht geworden war. In die Lan- ------------ I der der Ostlandfahrer läuteten die von deutschen ckb» A ff Meistern geschaffenen Glocken in Warschau.

flltHWC CVrtflrtl Krakau und Lemberg Deutscher Geist in der

«relrllvö 111121 11IItri« Ostmark las die Gesetze des Himmels und der

Erde: Kopernikus und Kant. Die Freiheitsdich-

Die Polizeistunde. ter Kleist, Schenkendors waren Ostmärker, wie

' die Bahnbrecher der neuen Literatur: Holz, t , Sudermann, Hauvtrnann. Halbe, ^ie Zahl der

In Hanau tritt heute der fünfte Verbands- oftmärkischen Forscher ist groß Die Sieger von tag des Provinzial-Gastwirte-Ver» Tannenberg »Hindenbmg und Lndendorss" sind bandeSfürHessen-NafsauundFrei- Posener. Ja die Ostmark, aus deren Bezirken staat Waldeck, der bekanntlich feinen Sitz in Königsberg und Breslau einst Preußens Wie- Kassel hat, zur Erledigung einer auch für bie bergeburt den Anfang nahm, hat auch Männer Allgemeinheit wichtigen Tagesordnung zusam- gehabt und wird sie haben und bie Ausgabe in men. Es geht in erster Linie um bie Poli- ber Ostmark wird nicht z« schänden werden, z e i st u n d e, die infolge ungleichmäßiger Hand- Reichen Beifall zollte man dem Vortragenden für feine vom Heimatgedanken getragenen Worte. So kann der Wend als einer der gelungensten zu verzeichnen fein.

Letzte Zevesitzen.

Was er nicht sagte.

Painleves Echo in Berlin. 1 (Eigener Informationsdienst.)

habung dringend einer Reform bedarf. Der Kasseler Wirteverein hat zwei Anträge zur Debatte gestellt, von denen der eine gegen die einschränkenden Bestimmungen Front macht, die in dem Notgesetz vom 24. Februar 1923 fest-! gelegt worden sind, während der andere eine Verbesserung der Polizeistunde anftrebt und »war Gleichstellung der geschlossenen Gesellschaft! Im Institut für Infektionskrankheiten in ten mit Klubhäusern, Kasinogesellschaften usw., Berlin mußten im Jahre 1923 750 Personen, im sowie Gleichstellung sämtlicher Stadtgemeinden ersten Halbjahr 1924 hingegen schon 552 Per- unb Vororte größerer Städte hinsichtlich der sonen der Scht'tzimpsung gegen Tollwut unter» Festsetzung der Polizeistunde, eine Forderung, zogen werden. Vom hygienischen Institut ber die in allen Witteversammlungen bisher ge- Universität Breslau sind für das Jahr 1923 505, radezu stereotyp war. Diese Kasseler Anträge dagegen für das erste Halbjahr 1924 bereis 360 ergänzt etn Antrag ber Höchster Wirte, bie eine I scbuygeimpste Personen gemeldet worden. Die einheittiche vernünftige Polizeistunde für bas! Zahl der Todesfälle betrug im Jahre 1923 für ganze Reich und eine gleichmäßige und vor das ganze Staatsgebiet 13 Personen.

allem weitherzige Handhabung kür notwendig,,, 7" erachten. St. Goarshausen geht am weitesten,! starke indem die Wirte dieser Wein- und Rheinstadt im Interesse des Fremdenverkehrs gänzliche Aufhebung ber Polizeistunbe forbern.

Im übrigen besaßt sich ber Verbanbstag wie­der mit ber Bekämpfung aller Sonber steu­ern, bie auf bent Wirtsgewerbe lasten, u. a.

anlassung, auf bie mit ber Ausbreitüng der Toll- nerslaa nackmittaa triktt Xr "KhS SnTuSfen^ S l^'^t'abtl'reis!Wehrministel a D Dr Deu?sch ÖStik, Qflffel unb in der Umm-bimn VonoV um in der Stadthalle eine Rede im großbeut­wär ig die Tollwut ü beÄi£m^Untfana= ld,.cn @inne $u t)altcn' ®er in Oesterreich sehr

«I«», u., cxt-t-Jf-r.Jy-- oeoroyucyem umfang. f,pfnnntp ^rmnfrnt tnfrh hnn hr>n mit ber Aufhebung ber Getränkesteuer. 9lidH $um Schutze gegen die Seuche am tungtoeifenb für alle bas Gastwirte- unb Ver- Marz d. I. eine viehseuchenpolizeiliche Anorb- * ' " ' - - ... - nung erlassen und gleichzeitig eine Aufllärung

über das Wesen und die Gefahren ber Krank­heit in den hiesigen Tagesze6eangen veröfsent- lichl worben ist, wirb dennoch bie fragliche Vor­schrift von einem großen Teile des Publikums nicht genügend oder gar nicht befolgt. Die be­treffenden Personen begnügen sich entweder da­mit, ihre Hunde, ohne daß sie mit einem Maul­korb versehen sind, auf der Straße an der Seine ZU führen oder sie lassen sie sogar vollständig frei nrniheilausen, was bereits die schlimmsten Fol­gen gezeitigt hat. Die Besitzer von Hunden müssen bedenken, daß sie bei Nichtbeachtung der gegebenen Besttimnungen nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch bas ihrer Mitmenschen auf las Spiel fegen. Nur bann, wenn die Hundc- sperre strengstens burchgeführt wird, wird die Tollwut am ehesten verschwinden und werden die Hundebesttzer von den fraglos lästigen Sperr. Vorschriften am schnellsten befreit werden. Zur Unterdrückung der Seuche ist noch von beson­derem Wert, daß die Herkunft unb die Ausdeh­nung derselben festgestellt werden können. Es ist daher unbedingt notwendig, daß alle Hunde, solange sie stch außerhalb eines HauseS, eines geschlossenen Grundstücks oder sonstigen um- l'chlossenen Raumes befinden, ein Halsband tra­gen, auf dem der Name unb die Wohnung des Eigentümers tn deutlich erkennbarer Weise an- gegeben sind. Nur so läßt es stch am leichtesten ermöglichen, den Herd der Seuche zu ergründen, hinreichende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen und, die Gefahr der Tollwut zu beseitigen. Schließlich wird noch darauf aufmerksam ge­macht, daß jeder, der die Bißverletzung eines Menschen durch einen toll gewordenen Hund in fahrlässiger Weise verschuldet, für den Schaden unb insbesondere für die erheblichen Kosten, die dem von einem solchen Hunde Gebissenen durch die Schutzbehandlung im Jnstttut für Infek­tionskrankheiten erwachsen, haftbar ist.