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Nummer 88. Einzelnummer 10 Pf. Sonntags 15 Pf.

Donnerstag, 16. April 1925.

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang

Miene ober Renault als Ministerpräsident?

Helm zur Mutter.

Der Wille zum deutschen Nationalstaat

Von Dr. Paul Rohrbach.

Der eben erst gestürzte Ministerpräsident Herriot, der nun wahrscheinlich als -ranzösi- fcher Außenminister wiederkehren wird, erfuhr erst kürzlich in einem Gespräch, daß Danzig eine rein deutsche Bevölke- r u n g habe, in der das Polentum, einschließlich der forcierten Zuwanderung während der letz­ten Jahre prozentual so gut wie verschwindet. Wie die meisten Franzosen, die überhaupt je in ihrem Leben etwas von Danzig gehört haben, glaubte auch er, die Danziger Bevölkerung sei mehr oder weniger polnisch und nur durch Jn- triguen oder zufällige Umstände sei dort ein .deutsch-nationalistisch" gesinnter Senat mit einem rabiaten teutonischen Riesen als Bürger- meister am Ruder. Dies ist ein B e i s p i e l, ich will nicht sagen im Kleinen, aber doch in einer Frage, die nicht zu den eigentlich bewegenden der großen Politik gehört. Es läßt sich aber leicht ausdehnen. Man stelle sich eine Unterhal­tung mit einem französischen Journalisten, Po­litiker oder Staatsmann vor, die etwa folgen­dermaßen verläuft: .Glauben Sie, daß Lyon in Frankreich liegt?" .Wo denn sonst!" .Bordeaux auch?' .Was sind das für unsinnige Fragen!" .Gemach mein Herr, würden Sie, wenn zwischen Bordeaux, Lyon und Paris eine Grenze läge, diese als die Grenze Frankreiches anerkennen?" .Niemals, es würden ja auf beiden Seiten Franzosen wohnen, sie würde mitten durch das französische Volk gehen!" „Sehen Sie, das wollte ich nur hören, nehmen Sie Danzig statt Bor­deaux und Wien statt Lyon, dann haben Sie die Anwendung Ihres .Niemals" auf das deutsch« statt aus das französische Volk"

Es ist tatsächlich so, daß die Zerstückelung des deutschen Vc .ums und Volksbodens dem Ausland« erstaunlich wenig bewußt ist. Elsatz- Lothringen gilt als französisches Land: die ame­rikanischen Offiziere, die nach dem Waffenstill­stand 1918 Straßburg besuchten, waren aufs äußerste verwundert, daß die Leute auf der Straße die französische Anrede gar nicht verstan­den. Daß z. B. zwei Millionen Deutsche gewalt­sam zu Polen geschlagen wurden, daß mehrere hunderttausend deutsche Tiroler zwangsweise „Italiener" werden mußten, ist In den nicht- deutschen Ländern so gut wie unterdrückt wor­den. Wenn die Aufklärungsarbeit für das ver­gewaltigte deutsche Recht schließlich Erfolg Haven soll, so mutz sie mit dieser elementaren Unkennt­nis des Auslandes rechnen und mutz die For­derung des deutschen Volke- nach Vereinigung seiner Angehörigen meinem nationalen Staat zunächst nach autzen deutlich machen. Datz eine Grenze zwischen Deutschland und Oester­reich unseren Volkskörver ebenso entzweischnei­det wie eine Grenze zwischen Burgund und dem übrigen Frankreich das französische, eine zwi­schen Kastilien und Aragonien das spanische Volk zerschneiden würde, das muß den Menschen außerhalb Deutschlands laut gesagt werden, denn für die meisten wird es eine ebenso über­raschende Sache sein, wie für Herrn Herriot die Statistik von Danzig.

Unsere Geaner im Weltkrieg haben als eins ihrer moralischen Kriegsmittel die Lehre vom freien Selbstbestimmungsrecht der Völker ver­kündet. Diese Lehre wird ihnen noch sehr ge­fährlich werden; wir aber müssen sie aufnehmen und mit Nachdruck, Konsequenz und Gesch-ck ver­treten. Unsere These ist, daß wir für unser Volkstum nicht mehr, wohl aber dasselbe ver­langen, was Engländer, Franzosen, Italiener, Spanier, Russen teils schon seit Jahrhunderten besitzen, teils im Laus der letzten Menschenalter erlangt haben: den N a t i o n a l st a a t. der alle Angehörigen eines Volkstums umfaßt. Dar­über, daß dies auch unser Recht ist, dürfen wir gar keine Diskussion ak^ptieren. Man kann das deutsche Volk zerschneiden, ein Stück von seinem Boden Deutsches Reich nennen, ein zweites Oesterreich, ein drittes Danzig, ein viertes Me­mel, man kann Teile abreifen uno sie unter un­sere feindlichen Nachbaren verteilen, aber man kann damit nicht auslöschen, daß zwischen Maos und Memel, Etsch und Belt ein Volk wohnt. Wenn wir Deutsche überhaupt noch einmal in der Wett etwas bedeuten wollen, so werden wir nur als Gesamtvolk dahin gelang m. Tas sagt sich heute jeder Deutsche in der Steiermark oder Tirol, aber tagt es sich auch der Deutsche in Königsberg, in Münster, in Frankfurt? Wir haben furchtbare Verluste durch den Krieg erlit­tet* aber wir hab-n etwas gewonnen, was in Zukunft vielleicht alle Verluste wettmachen wiid; die Oeffnung des Weges vom Deutschen Reich zum deutschen Nationalstaat. Nur daß diese Erkenntnis deutsches Gemeingut wer­den mutz!

In der Politik muß man mit Realitäten rech­nen — facts. fae* der Engländer Die Angel­sachsen wissen aychers als die doktrinären und ZU ihrem Schaden «tt'achcnblindcn Franzosen, daß

ein starker Volkswille zuletzt immer sei­nen Weg findet, und sei es der Will« von ein paar Millionen Irländern. Den Weg in die Wirklichkeit des nationalen Staats wird sich allerdings nur ein geschlossener großdeutscher Wille erzwingen, denn nur was hämmert und pulst, ist imstande, die Welt von seinem Dasein und seiner Stärke zu überzeugen

Wer wagt es?

Painlevs schiebt Justizminister Renault vor. (Eigener Drahtbericht.)

Paris, 15. April.

Ein Pariser Blatt glaubt berichten zu kön- nett, datz Painlevs in der Unterredung mit Se­nator Rens Renoult und Herriot den ersteren dazu zu bewegen suchte, die Kabinettsbildung zu übernehmen. Painlevs stehe auf dem Stand­punkt, datz angesichts der Abstimmung des Se­nats der Nachfolger Herriots ein Senator sein müsse, der der demokratischen Linken angehöre. Diese Bedingungen erfülle der ehemalige Justiz­minister und wen er sich entschließe, werde Her­riot in seinem Kabinett Minister des Aeußern bleiben. Herriot habe Painlevs in seinen Be­mühungen unterstützt. Senator Reue Renoult aber habe sich offenbar Bedenkzeit auserbeten. Die Weiterentwicklung werde auch davon abhän­gen, wie sich die Sozialisten dazu verhalten.

Valn?evs an der Reihe.

Wird er ablehnen? — Renoult als nächster.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 15. April.

Gestern abend um 9,15 Uhr ist Kammerpräsi­dent Painlevs in das Elysee berufen wor­den. Der Präsident der Republik ersuchte ihn, das Kabinett zu bilden. Painlevs will sich bis heute mittag entscheiden, ob er den Auftrag an­nimmt. Nach dem Verlassen des Elysee erklärte Painlevs den Journalisten, datz er im Zusam­menarbeiten mit Doumergues sein Möglichstes versuchen werde, um die Regierungskrise zu lö­sen. Sollte Painlevs abermals ablehnen, fo wird vermutlich dem jetzigen Justizminister R e- n a u lt die Kabinettsbildung übertragen werden.

* * *

Die offene Hand von llnks

Rotterdam, 15. April. (Privattelegramm.) Aus Paris wird gemeldet: Der neue starke Frankensturz in Newhork an der Dienstagbörse ist das Pariser Tagesgespräch. Bestimmend für die ruhige Beurteilung der Lage ist die Ankün­digung, die Sozialisten würden einem Kabinett, das von Painlevs gebildet sei, wohl­wollende Unterstützung zuteil werden lassen.

* -■ I •

Auf Herriot« Spuren.

Zürich, 15. April. (Eigener Drahtbertcht.) Aus Paris wird gemeldet: Painlevs erklärte gegenüber Senator Martin in der Sicherheits­frage gegen Deutschland, die Politik Herrrots und Nollets sei eine Versöhnungspoli­tik, unter Wahrung der Stellung Frankreichs in der gesamten Weltpolitik.

Herriot als Außenminister.

Painlevs hält Musterung.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 15. April.

Painlevs hat noch in der Nacht die ersten Be­sprechungen föy die Bildung der neuen Regie­rung angeknupft. Zunächst empfing er den frü­heren Kolonialminister Albert Sarraut und dessen Bruder, dann den bisherigen Justizmini­ster Renault, den Staatssekretär Renacct, dann Herriot und dessen Kabinettschef I 8 - rael. Um Mitternacht hat sich Herriot be­reit erNärt in einem Kabinett Painlevs das A u - tzenminifterium zu übernehmen. D e Monzie hat sich Bedenkzeit bis znm heuti­gen Mittwoch nachmittag ausgebeten.

Briand schon gescheitert.

Bon den Sozialisten abgelehnt.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 15. April.

Nach einem ExpofS des Abg. Leon Blum beschloß der Gesamtvorstand der sozialistischen Partei (Nationalrat) gestern, den eintritt m ein Kabinett Briand abzulehnen. In einer Erklärung heißt es, datz vor allem die ministerielle Zusammenarbeit mit Briand abgelehnt werden müsse. Jede Regie­

rung könne auf die sozialistischen Stimmen zäh­len, wenn sie entschlossen fei, sich gegen die Macht des Kapitals und gegen den Senat zu wenden. Abg. Crumbach erinnerte daran, datz in eini­gen Tagen in Deutschland, wie er hoffe, Hin­denburg geschlagen werde durch den Ka­tholiken Marx. Dadurch werde die Sozialdemo­kratie wieder zur Regierung zurücklehren. Der Abgeordnete Paul B o n c o u r trat für eine Beteiligung der sozialistischen Partei am Mini­sterium ein. Eine Politik der Unterstützung ge­nüge nicht. Darauf vertagte sich der Rational- rat auf heute vormittag. Die Vertagung er­folgte im Hinblick auf die Weigerung B ri­nn ds, ein Kabinett zu bilden, und in der An­nahme, datz der Präsident der Republik viel­leicht noch heute abend eine politische Per­sönlichkeit berufen werde, der er den Auf­trag, ein Ministerium zu bilden, erteilen werde.

*

Don Briand empfohlen.

Paris, 15. April. (Privattelegramm.) Die gestrige Unterredung zwischen Briand und Dou- niergues dauerte bis 8 Uhr. Briand erklärte später den Journalisten, daß er den Präsidenten der Republik Painlevs als nächsten aus­sichtsreichsten Kandidaten empfohlen habe.

Felömarschall und VoMiker.

Hindenburgs Programm und Strefemann.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 15. April.

Wie wir hören, wird der Präsidentschasts- kandidat von Hindenburg, im Verlaufe des Wahlkampfes eine Art politifchen Programms entwickeln, für das er sich auch dem Rcchtsblock gegenüber völlige persönliche und politische Un­abhängigkeit gewahrt hat. Eine Reise des Autzenministers Strefemann wird in Zu­sammenhang mit Hindenburgs-Kandidatnr ge­bracht und crHärt, daß es sich keinesfalls um eine Beanstandung der Kandidatur Hinden­burg handele, sondern höchstwahrscheinlich um die Herbeiführung einer wichtigen außenpoliti­schen Erklärung Hindenburgs für den Fall feiner Wahl am 26. April.

Der zweite Vräsident und die Regierung.

Berlin, 15. April. (Eigener Informations­dienst.) Der durch die Präsidentschastswahlen bedingte Zustand der Unsicherheit für die Reichs- regierunz wird bis zum 26. April andauern müssen, zumal auch bis dahin in außenpolitischer Hinsicht keine neuen Entscheidungen zu erwar­ten nsid. Außenminister Dr. Strefemann hat sich sogar veranlaßt gesehen, die jetzt eingriretene Verhandlungspause dazu zu benutzen, wegen der Völkerbundfrage einen neuen Schritt vorzu­bereiten, der alsbald nach der Präsidentenwahl deutscherseits erfolgen soll. Die Regierungslust ist mit Konfliktstoff geladen. Bei der Hindenburg- Wahl scheidet voraussichtlich das Zentrum aus der Regierung aus, während im Falle eines Wahlsieges von Marx die Deutschnationalen kaum bereit fein würden, im Reichskabinett zu verbleiben. Die Umbildung des Kabinetts ist daher die erste Frage, die durch den Präsidenten­wahl ins Rollen gebracht werden wird.

Haarmanns letzte Stunde.

Gestern als reuiger Sünder hingerichtet.

(Eigener Drahtdericht.)

Hannover, 15. April.

Am Mittwoch morgen 6 Uhr wurde durch den Scharfrichter Gröpler aus Aiagdeburg der Massenmörder Fritz Haarmann im Hose des hiesigen Gerichtsgeffängnisses durch das Fallbe-l hingerichtat. Der Verurteilte machte einen sehr gefaßten Eindruck. Er erklärte, datz er seine Taten bereue und als Mann sterben wolle. Die Strafvollstreckung war in wenigen Sekun­den ohne weitere Zwischenfälle vollzogen.

Ein Königs-Attentat.

Bulgariens König im Auto beschossen.

(Eigene Drahimeldung.)

Sofia, 15. April.

Gestern wurde auf das Automobil des Königs von Bulgarien aus dem Hinter- halt von einer Bande Schüsse abgefeuert. Der

Weiße in Indien. England: Der Koloß auf tönernen Fußen. (Bon unserem Kopenhagener Mitarbeiter.)

i.Ä Ä

Kopenhagen, 22. Januar.

Daß neben den von den Vätern ererbten Sympathien für Frankreich in den letzten Jah­ren die Vorliebe für England und alles Eng­lische in Dänemark außerordentlich zugenommen hat, entgeht auch dem flüchttgsten Beobachter nicht. Sei es nun Literatur oder Mode, Politik oder Sport, Kirche oder Tanz, überall treffen wir eine ost recht wenig erfreuliche Vorliebe für den Vetter im Westen, die sich in einer bisweilen sehr kindlichen Nachahmung Ausdruck gibt. Der Engländer steht dem Dänen eben in ganz ande­rer Weise näher als der Franzose. Allerdings nicht so nahe, wie man es gern in Dänemark dargestellt hört. Die Vorstellung, die man sich hier von England und dem englischen Wesen Ö, ist nur allzu ost ein Wunschbild, eine zierung eigenen Ideals auf das stammver­wandte Weltvolk. Auch die indischen Reiseein­drücke des dänischen Schriftstellers Harald Tan- drup sind keineswegs vo" vornherein als Kritik gedacht. Daß sie einfach durch die Feststellung des Taffächlichen zu einer Kritik der englischen Jndteupolttik geworden sind, macht sie umso wertvoller. Er schreibt:

„Man muß weit in die Wildnis hinaus, um Eingeborene zu treffen, die Europäer aus der Straße grüßen. Das kommt davon, daß das ner­vöse Wesen des aügemeinen Europäers nach morgenländischer Ausfassung sehr wenig würde­voll ist. Schweigsamkeit, Ruhe und Selbstbe­herrschung sind die Eigenschaften, die man be­wundert. Zwei Dinge haben das Ansehen der Europäer mächtig untergraben: der Welt­krieg und die lebenden Bilder, die in jedem Dorfe vcrgeführt werden. Die Völker des Ostens können Abend für Abend sehen, wie all­zu menschlich wir sind. Sie bekommen einen Bilderextrakt unserer Laster und Lächerlichkeiten, sie sehen unsere Armeleutequartiere, die unheim­licher sind als ihre eigenen, und der Instinkt sagt ihnen, daß etwas parvenuhaftes an uns ist. Es ist dasselbe, was wir den Amerikanern gegen­über fühlen, aber in einem schicksals schwänge ren Maßstab vergrößert. Das Schicksalsschwangere liegt darin, daß der Westen zum Teil noch immer mit dem Osten unter der Geichützmündung Han­del treibt, ganz so wie in Ben Tagen der Por­tugiesen. Wenn die großen Länder sich zur Seite gesetzt fühlen, gehen sie zu ihren Gesandten und klagen, und diese Form der Verhandlungen ist für die Regierungen äußerst Verletzend.

Es ist traurig, wenn man bedenkt, was Eng­land für den Osten und für den Welthandel ge­tan hat, daß man überall auf unverhüllie Freude an dem Gedanken stößt, daß England durch den Well krieg untergraben sei. Das große Reich wird als ein Koloß a u f t ö n e r - neu Füßen angesehen, und wenn es nicht in der Natur des Ostens läge, warten zu können, bis die Begebenheiten reif geworden sind, würde der nach ihrer Anschauung sterbende Löwe dem ttadittonellen Eselstritt nicht entgehen Und man kann es nicht leugnen, daß gerade England der Vertreter des überlegenen Rassenstolzes ist, der auf die Menschen herabsieht, von denen das Land lebt. Deshalb ist der Orient voll von heißer Sehnsucht danach, daß die Deutschen kommen und die Konkurrenz aufnebmen. Lier liegt ein Problem für den Handel im Orient vor, denn die Deutschen sind schon auf d e r Treppe. Indessen sind Zeichen vor­handen, daß es Leute in England gibt, die man nicht unterschätzen darf, und es ist nur die Frage, ob sie den bekannten Koniervatismus her eng­lischen Nation durchbrechen können. Die kleinen Nationen im Osten wünschen es aufrichtig, denn sie erwarten nichts Gutes von der deutschen Kon­kurrenz. Die Hauptsache ist, ob England ver­stehen kann, daß die „Eingeborenen" nicht regiert und beraten, sondern bedient werden wollen." Tandrups Darstellung ist eine scharfe Kritik der englischen Machrpolitik und ver­stärkt nur den Eindruck, daß die Tage des eng­lischen Imperiums in Indien bald gezählt sein dürsten. Daran wird auch der englische Kniff, alle Freiheitsbewegungen im Orient als bolsche- wistffch zu verschreien und so eine Weltstimmung, wie einst gegen Deutschland, so jetzt gegen diese hervorzurufen, nichts ändern.

(Sine Friedensbmcke.

Leibjäger und ein junger Naturforscher namens I l t f ch e f f wurden getötet und der Chauf­feur wurde verwundet. Der König selbst blieb unverletzt. Eine Truvkenabteilung ist sofort zur Verfolgung der Bande abgefanbt worden.

Versöhnung zwischen Griechen und Türken.

Athen, 15. April.

Die griechische Regierung hat in einer Rote an die Türkei zugestanden, oaß Griechen, die Konstantinopel vor 1922 verlassen l-aben, nicht