Kasseler Abendzeitung
Freitag, 3. April 1925
Deutschlands Wiederaufstieg zur Großmacht
Er» di- N-g-r da- Mr Den tfttt
wirklich freies (Selb wären.
ien geben we.br.
ir Sieger einen den Befferten
habe der Sn
wenn man Deutschland nickt in Rechnung stelle.
•'nTnt
Das Grab in der Weser
ff ent
Aus eigener Kratt.
Lord Grey über Europas Zukunft.
staatlicher Z w an -'""faT Da« fft
das Schreckgespenst der Elenden, die eS einander
lKck«enw7rNrrd7nN.kön^7ra^n
denn England, wenn ihm so viel an unS u.lf- “«*«- 0,1 * bte 2ctlna
Erlebnisse in Brasilien
Einem Ausgewanderten nacherzählt.
Von
Hans Roessnik.
ichsdcn. - Reif
Nummer 79. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Ps.
Heiße Tage in London.
Rotterdam, 2. April. (Eigene Drahtmel- bung.) Ein Londoner Blatt meldet-. Der deutsche Botschafter in London übergab Chamberlain gestern ein Expose über die politische Lage in Deutschland und die eventuelle Rückwirkung einer weiteren Hinausschiebung der Räumung der erste« Zone auf die außenpolitische Haltung des Reiches. — Im Ministerrat berichtete Chamberlain über seine Unterredungen mit dem französischen Botschafter und dem polnischen Gesandten. In politischen Kreisen erklärt man, daß die englische Regierung der Ansicht sei, Frankreich sollte eine Sonderantwort an die deutsche Regierung senden, sofern es ergän- zende Informationen als notwendig erachte. England halte solches nicht für notwendig.
Hilf Dir selbst!
Deutsches Selbstgefühl und europäische Politik. Von
Dr. Paul Rohrbach.
Einzelnummer 10 Pf^ Sonntags 15 Pf. 15. ZahkgUU
zeigen werden.
Noch ist alles im Uebergang; und der kapita- listische Marodeur, der Pleitegeier, streicht über die jungen Fluren ... Brasilien ist r e i ch, s e h r reich. Doch all seine Schätze können dem Volke nicht nützen, solange sie nicht gehoben werden. Eisenbahnen, Eisenbahnen immer wieder, sind das dringendste Erfordernis. Doch das inter- nationale Kapital, gern bereit, überall eiuzu- springen, wo Dividenden Winken, scheut Eisenbahnbauten, die sich erst, möglicherweise, nach Jahren oder Jahrzehnten rentieren, g'.er hat die Selbsthilfe des Landes einzuseyen; doch die ■ brasilianische Regierung verfügt über keine Million ContoS, die wirklich freies Gelb wären.
Stellung einnehmen. Im übrige« halte er weder die Pläne des Anschlusses Oesterreichs an Deutschland, noch die Pläne bber eine D o ■ naukonsöderation oder eine Zollunion für durchführbar. Eie einzig richtige Lösung der mitteleuropäischen Schwierigkeiten sei deren enge wirtschaftliche Annäherung durch einen deutsch - tschechischen - österreichischen Handelsvertrag bei voller wirtschaftlicher und politischer Souveränität der beteiligten Staaten.
Man müsse Deutschland und Frankreich unter Bedingungen der Gleichheit zur Mitarbeit veranlassen. Dann werde man etwas haben, waS zu etwas Vollkommenem führe« werde. Die Sicherheit für Frankreich müsse auch die Sicherheit für Deutschland und daS übrige Europa einschließen. England dürfe keine Jso- lierungspolitik treiben. ES werde nicht eher sicher sein, bevor die Sicherheit auch endgültig für seine großen Nachbarn erreicht sei.
AIS man dem Grafen Brockdorff- Rantzau in Versailles daS »Friedens -Dokument mit einer Gest« übergab, die boheitSvoll für die Richter und vernichtend für den Abgeurteilten sein sollte, warf er den Band auf den Tisch, legte mit einer nachlässigen Bewegung seine Handschuhe draus und setzte sich, daS Weitere kalten Blicks erwartend. Unter den Engländern herrschten in Versailles Zweifel, ob
- - . / . < ■ < (.13 C'.kwmarn-t Alta«
Die Demokraten für Marx.
Karlsruhe, 2. Avril. (Privattelegramm.) Die demokratische LandeSpartci hat sich einstimm.g für die Unterstützung einer Kandidatur Marr ausgesprochen. Gleiche Beschlüsse liegen von Demokraten in Hessen u. Württemberg vor.
Di- Manelti »ieueften Jiadindneu -rud-in-n wacheI»lt0> sechsmal Iiachmiuags Der tlbonnkmeniSvreis beträgt für een MonaiL— Mk. bet 'reier Zustellung in8 »ans. tn der WefcbättBftelte abgebolt 1.M Mk. Dur» die Poft monatlich Lftft Mk. ausichlieftli» dufteUuiig8oebübr Verlaa und Redaktton Scklacktltofttrane 2W8H. >>ernwre»er «51 uni «52. ftür unverlangt einaefandte Beitrage kann die Redaktion eine Verantwortung oder Gewältr in keinem Kalle Übernehmen. Ruck»
Frisch an« Werk.
Der Reichskanzler nach feinem Erholungsurlaub (Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 2. April.
Reichskanzler Dr. Lutherfist nach Berlin zurückgekehrt. Er hatte während seines kurzen ErholiingsurlaubeS Besprechungen mit einflußreichen politischen Persönlichkeiten. Es verlautet, daß der Kanzler morgen dem Reichskabineti bestimmte Vorschläge hinsichtlich der außenpolitischen Entscheidungen unterbreiten wird. Die Beurteilung des jetzigen Standes dcS Str e s e- mannfchen Sonderangebotes bei den Alliierte« ist eine sehr zurückhaltende geworden.
zuraunen, daß auS den Sümpfen nur die eine Hälfte wiederkehrt...
Ein Nachtasyl? Ach Freund, mit derselben Geläufigkeit, wie du „Sonne, Mond und Sterne" immer in der gleichen Reihenfolge nennst, nie in einer andern, — mit der gleichen, blöden Selbstverständlichkeit kennt der brasilianische Türhüter bcS Nachtasyls die Rangfolge der Nationen oder Rassen, als ob's im Dienstreglement stände: Erst die Portugiesen, bann d i e Neger, dann die Angelsachsen (und allcS, waS englisch spricht), — und bann, mit dem Ausschuß, kommen die Deut, chen auch. Doch schon bei den Negern sind die Plätze besetzt ... Ein Krankenhaus? Auch daS. Tenn, — nicht wahr? — unendlich mühselig ist eS, alle armen Teufel, die täglich und allnächtlich irgendwo auf der Bank oder im Sande oder an der Straßenecke ihr in Brasiliens Sonne versenktes Dasein enden, erst umständlich mit AutoS
Petro Alvarez Cabral ... 1500 ... Brasilien ... Kaum vermag uns unsere Vorstellungskraft urückzuversetzen in eine 3eit, da ein anderes t Portugal noch Männer hervorbrachte, deren Ruhm die Welt erfüllte und deren Taten ihr Land zur Weltmacht emportrugen. Das Mutterland sank und sank... Zu beiden Seilen des riesigen Amazonas, durchzogen von den Bergketten der Serra do Mar, do Espinhaeo, dos VenenteS, im Süden heranreichend an den La Plata und im Osten bis an den Fuß der äquatorialen Anden, harrt Cabral'S Entdeckung in ihrer endlosen Ausdehnung den Zetten entgegen, die Brasilien als ein mächtiges Weltreich
Meier Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Sie wollen alle regieren.
Der Machtkampf im Reich und Preußen.
kEigener Informationsdienst.)
Berlin, 2. April.
Vermutlich wird schon heute die Entscheidung falle», ob der Reichsblock an der Sanbioatur Jarres festhält und auf der anderen Seite die Weimarer Verfaffuygsparteien mit der Gegen- kandidatur Marx hervortreten werden. Die Bemühungen, die Bayerische B o l k s p a r t e i zum Anschluß an die Kandidatur Jarres zu bewegen, haben nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Die größte Ueberraschung des Tages ist die Tatsache, daß der sozialdemokratische Präsidentschaftskandidat Braun jetzt doch noch preu ßischer Ministerpräsident werden soll. Der Temo- mokrat Dr. H ö p k e r - A s ch o f f soll zu Gunsten Brauns verzichtet habe«. Im Landtagsaussckuß wurde bestimmt, daß die Wirtschaftliche Bereinigung einem Kabinett der Weimarer Koalition, wie einem Kabinett Höpker-Aschofs keine Schwierigkeiten bereiten würde. Ein Beschluß der Pattei wird erst heute mittag gefällt werden.
Die Geretteten und dir Opfer.
(Prival-Telegramm.)
Hannover, 2. April.
Die ersten Vernehmungen der geretteten Reichswehrsaldaten haben begonnen. Man nimmt an, daß doch Verfehlungen der P i o - niere vorUegen, da die Belastung der --- • beten Stärke nicht hätte Hergang der Opfer ist die vollem Umfange etnge- ftelli. Sie setzt sich zusammen auS den an der Weser w-hnenden Schiffern und Teilen der Bevölkerung. Unterhalb Mindens ist der Fln mit unendlicher Mühe ab gesucht worden. Mit lauge« Haken und Stangen wird her Flu nach den ettrunkenen Soldaten durchsucht.
So kann dir Verkehrssrage nur ganz allmählich vorwärt gerückt werden. Wann wird auch sür Brasilien in der Durchdringung des Kontinents das Tempo erreicht werden, das in den mittleren Dezennien beS vorigen Jahrhunderts baS Reich der Vereinigten Staaten von Nordamerika vom Atlantik zum Pacifik im Eilschritt vorzutragen wußte? —
Auf den Kaffee- und Zuckerplantagen brütet die Sonne der Tropen. „Freie Arbeiter" setzen die Fron der einstigen Sklaven iort. Und die Herren der Pflanzungen, die in den Börsen- und Bankenpalästen von Rio und SantoS dem Herzschlag der Weltwirtschaft tauschen, von dessen Schwäche oder Erstarken auch ihre, auch Brasiliens goldene und papierene Zukunft atz- hängt, — sie wissen einstweilen nicht viel mehr als das alte Mittel ihrer Vater: Der gute Aufseher ist die halbe Plantage wert! Noch sind die Sklavenaufseher in Eabrals weiter Erbschaft nicht auSgestorben. Wetze nein europäischen Einwanderer, den fein Wille ober sein Schicksal alS Arbeiter auf brasilianische Plantagen führte:
So treibt sich ber arme, enttäuschte, desillus- sionierte europäische Arbeiter, ber u tvorbereitet und ohne vorherige genaue Erkundung deS TerrainS auswandette, bald arbeitslos in den Millionenstädten am brasilianischen Attantik herum. Von Sozialgesetzgebung so gut wie keine Spur. Und sie werden gesagt von den übet zahlreichen Dienern der Gerechtigkeit eines jungen Staates, in dem alles gärt und über die Stränge schlägt ... Scbuyleule. die die Todmüden und Halbverhimgette.t in dir kalten Tropennacht von den Bänken in den öffentlichen Anlagen vertreiben, nachd..m sich dis Heruntergekommenen in Gottes Namen bereftS Uhr und Taschenmesser hatten abnehmen lassen, — in der Hoffnung, bann we ff 'steuS liegen bleibe« zu dürfen. Sie schweigen; denn sie wissen genau, daß der erste beste Polizist eS tn der Macht hat, jede Sache so zu drehen, daß eine Abschiebung n a ch b .' >• Sümpfen, zu
4 t$fg_ Reklamen die Seile 75 Pis. Cffertgebübr l« dsg. Ibel 3ufenög. ^et Offerten SÄ« Rechnungsbeträge sind innerhalb 5 Ta. wbe,adlen. Maßgebend ift »er Kurs 0e8 -iadlungstages. Mr die Richtigkeit aller durch fternkvrecher aufaeaebenen An- leioen sowie ttir Autnabmedaien und Plätze kann nicht garantiert wetten Kür Anzeigen mit befonb. schwierigem Satz 10» Proz.Äuslchlag. Druckerei: schlachthof- ttrafte eMst. Geschäftsstelle Köln.Str. 5. aegeniib.der ssoohrftr fternfor n. «52.
Deutschland noch in sich gespalten ist. Dte KriegSnarrheit ist erst halb überwunden und keine englische Regierung wird jemals eine entschiedene politische Linie einschlagen, ohne ihre öffentliche Meinung geschlossen hinter sich w ha' m Das ist angesläch,ifcher Grundsatz. Wir brauchen unS nur daran zu erinnern, mit welcher Sehnsucht die Kriegspartei im englischen Kabinett Anfang August 1914 auf den deutschen Einmarsch in Belgien wartete, um die öffentliche Meinung einhellig mobil zu machen.
DaS WaS die Engländer an Deutschland am meisten interessiert und woran ihnen am meisten liegt, ist also die Frage: Wie lebendig, wie nachhaltig und wie geschloffen ist heute baS natio» .............. ■ - „ . nale Selbstbewußtsein in Deutschland; wie weit Deutfchiland, wiewohl bis zur Ohnmacht auS-i sind den Deutschen ihre eigenen nationalen Ziele gehungert und entwaffnet, diesen Frieden un- £[aI, und, wie weit kommen Volksstimmung terschreiben würde. Lloyd George wollte ge- und Volkswille als bestimmende Elemente für wisse Milderungen in Breitschaft halten, bet deutsche Regierungshandlungen in Betracht? denen für Deutschlands sogar ein Rest kolonta- x^S ist eS, was die Angelsachsen Dem oktaler Hoffnungen übriggeblieben wäre. ®le- tie nennen. England wird Deutschland als menceau widersprach und fetzte mit suggestiver politischen Faktor gerade so hoch bewerten, wie Kraft dieser Bereitsckaft zur »Schwache" zwei hoch eS die Stärke beS deutschen Volkswillens Worte entgegen: Fls [igneront! Sie werden einschätzt — und eS möchte ihn heute, aus unterzeichnen! Er siegte damit und be- eigenem Interesse möglichst hoch einschätzen, hielt Recht. Deutschland unterzeichntte. Ware bei un$ der Widerstand fest und einheitlich genug gewesen, so wäre, baS kann man heute mit Sicherheit sagen, der Friede nicht ganz so furchtbar geworden, wie er geworden ist. Clemenceau hat imS von 1919 richtig beurteilt. (Eigene Drahtmeldung.)
Bier Jahre später unternahm Frankreich fei» London, 2. April,
neu größten und gefährlichsten , Angriff aufI Suften Chamberlain betonte bei einer
Deutschland fett dem FriedenSfcAuß, indem c. .^ gesellschaftlichen Veranstaltung u. a., den Separatismus im M«uMnd lnS Leben f£. eintiaufrj(i,ti'0er Anhänger des Völker- rief. Nickt langeaberunddas Hundes und habe großes Vertrauen zu keiner
erhob sich mit Knütteln, Beilen, alten schieß- autunfL Man sollte den außerhalb des Böl- 9dnt*tn^ n«a6unn^iiUefe7 tot6 warf e^n bie k6un6cS befindlichen Nationen Vertrauen zu ttsten, schlug^s U^efer tot ^ seiner Arbeit und Zweckmäßigkeit einflößen, da-
Flammen derbrenneubenR athauerzuruck und mU veranlaßt würden, Mitglieder des Völ- hTr Ginbrud aro'f? Der kerbundes zu werden. Lord Grey mallste deutsch zu bleiben, war der Eindruck gro8 r bann fotfleitbe Ausführungen: Der Wendepunkt «fflS. ä »--»«. !“ 16 ”
Nissen überwiegend Unsicherheit deS Urteils war. Ö
hatte man endlich eine unzweideutige politische Nach dem Kneg von 18.0 h^ Tatsache. Angelsächsische Politik hat nichts nttt D"ibund gcschlo^n gegen .
QDnr.if in fitti flfipr r» hat den Vonun, daß fiel und in dieser xtufaaje yave ver Keim oes ^ne TatÄ^n?olitik isü E i n m al ist Eng- K r i e ges v ° u 1914 gelegen. Wenn oie Sie- land von seiner Nüchternheit abgewichen: als es ger von 1914 nun das gleiche System deS Drei- sich durch die Kriegsleidenschaft bewegen^ieß. Sundes gegen den Unterlegenen verfingen wur- dem Hab der Racke und der Habgier der Fran- den, so würden die Folgen tm Lause der Zeit zoftn zu dienen und ihnen die Gefolgschaft von die gleichen sein. Auch Chamberlain habe diese Versailles zu leisten. Tas muß jetzt teuer genug Kriegskonflikte betont Aber auch eine Ab- befahlt werden, und eS wird kaum einen englt- rüstungskonferenz werde keinerlei Erichen Staatsmann geben, der nicht bei sich den gcbnis haben, bevor nicht die Frage der Sicher- Wunsch hätte: Wären damals doch die Deutschen heit erledigt fei. Rußland werbe vorläufig fefier geblieben! nicht in diese Vereinbarungen eingeschlossen
Tas Kriegs- und Rachkriegsfieber ist fetzt in werden können. Der erste Schritt: ein Proto- England Halbwegs vorbei, und der alte Grund- soll oder ein Pakt, müsse durch den Völker- satz, nach dem man dort bestrebt ist, politnckn Hund unternommen werden. Der zweite Entscheidungen zu tteffen, regiert Wieder: factS. Schrift würde sein, daß Großbritannien, Frank- factS. factS. Die .Taisachen"-Frage aber, die reich und Deutschland sich hieran beteiligen, den englischen Politiker und vor allem die eng- $,eute sei Deutschland hilflos, aber man dürfe lifcke Regierung heute in Bezug auf Deutsch- Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, denn land am meisten interessiert, ift bie, WaS dem Deutschland könnte vermöge seiner Organi- deutschen nationalen Selbstgefühl Wegen de. sationsfähigkeit die potentiell Rheinlandes, Wegen der Entwaffnung, Wegen ftfirfäe Ration auf dem Kontinent
hör Fiftarenre ufw zuaemutet werden kann und garlM »auon au, uem scunn»»»
w^s nicht. Jnnerbchb der englischen Regierung werde«. Ma« könne nicht vorwärts kommen, und der maßgebenden Presse hat es die größte -------
Ueberraschung erweckt, daß ein deutsches Kabinett die freiwillige Wiederholung deS Verzichts auf die westliche deutsche Grenzmark anbteten konnte, und daß die öffentliche Meinung in Deutschland sich so Wenig deswegen geregt bat. Man ist klug genug, sich das nicht merken zu lassen, man denkt auch nidrt daran, sich wegen einer Angelegenheit deS deutschen VolkStumS die Köpfe der Deutschen zu zerbrechen, aber man fühlt, daß man mit dem deutschen Angebot einer Garantie der Westgrenze ein Stuck neuen Polin-
©ne Tattache"m^auch,"dchß Polen alS starkerIsitKfi Deutschland will leben I die Deutschen sich schließlich mit ihrer Grenze (Eigene Drahtmeldung.)
gegen Polen abfinden würden und darum stärkt Prag, 2. April,
sie durch ihr eigenes Verhalten und die enalt w $OT Lenatsausschntz erklärte gestern Außen- Preffe unsere Hoffnungen und unseren Wider- mjuister Benesck, daß er weitere Schritte in staub. ber SicherheitSfragc von folgenden Bedingungen
Wenn England den Grundfehler, den e-. abl)ängig gemacht habe: L Kenntnis des ge- Versailles gegen feine ^Interessen begangen bat, lnauen Wortlauts eines derartigen Pak- nämlick die .uslieferung Europas ar un6 ber vorgeschlagenen Schiedsverträge; 2. Frankreich, so weit es gebt Wtebergutmawen Aichtantaftnng ber in den Friedensve tra. will, so brauckt es baut eine Hilfe auf bm euro. *»Tschechosl owakei garantierten bä'scken Felllanbe k ^ Neckte; 3. Eintrftt Deutschlands in den Völker-
^tfAIanb in ben B5lleTbunb, wmu r mcnfct Protokolls führen werbe. Die
litck^weniger klar benkt. könnte fragen warum endgültige Regelung ber ^riedensg^antie^ setze, fielen®nfänngt,’ n^cht^n^rgischer^für b"e putsch' '»-'Rußlands vora^ SeutWjub würbt B aÄ^”elbie8
isiche Meinung In Bez^ auf!politisch eine gleichberechttgte und gleichwertige