Kasseler Abendzeitung
Donnerstag. 19. März 1925.
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Mckr Neueste Mchrichtea
1 1 Hesfische Abendzeitung
Europas Politik aus neuen Wegen.
ufschwung die mit den in öffentlichen Lebensver-
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Gchrltte brr Botschafter In Berlin.
Kommission hat alle vorgeschlagene Bcamten- Ge Hölter -und PensionsrrHöhungen
aber wird das BorkriegSergebniS von
Berlin. 18 Mär,. (Eigener Drahtbericht). Der französische Botschafter Margen ie hatte
reine Sparinstitute wieder restlos aufnehmen zu können, und gleichzeitig, in Anpassung an die Bedürfnisse unserer Zeit zu versuchen hoben, daS Kreditverteilungsproblein, soweit es aus sie entfällt, in einer möglichst allen Jnterei,en dienenden Weise zu lösen. Otto Ullrich.
, wird eS möglich sein, auch Russlands Hing ernsthaft u. wohlwollend zu erwägen.
pariser Rechenkünftler.
Anderthalb Milliarden gespart, Steuern, Gehälter (Eigener Drahtbericht.)
Paris, 18. März.
Die Finanzkommiffion der Kammer hat das Budget, das ihr in der Fassung von 34140 Millionen Franken vo'lag, so herabgesetzt, dass durch eine Einsparung von 1658 Millionen dir verschiedenen von der Kammer vorgeschlagenrn neuen Steuern unnötig geworden sind, wie
Vor schweren Entschlüssen.
'Berlin zur SicherheitS- und Räumungsfrage.
<Eigener Jnsormotionsdienft» Berlin, 18. März.
Der Streik auf der U-Boot-Werst.
Aussagen der Kapitäne. --- EbertS Söhne.
Magdeburg, 18. März.
Korvettenkapitän Freiherr v. Forster bekundete gestern, dass der bei der K i e l e r W e r f t ausge« brochene Streik auch zu einer verstärkten Tätig«
Wieder daheim!
Chamberlain wirbt für den Völkerbund.
(Eigene Drahtmeldung.)
Rotterdam, 18. März.
Dr. Stresemann wird Anfang nächster Woche im Reichstag wichtige Erklärungen abgebcn. Wie man in Berlin annimt ist es zwischen Cham-
rungsgeschästes hervor, wobei bezeichnender Weise den grössten Aufschwung die mit den Sparkassen verbundenen öffentlichen Lebensver- jicherungsanstalten mit einer Zunahme von wen über dreihundert Millionen Mark an Versicherungen im Jahre 1924 aufzuweisen haben. Die Triebfeder ist hier die gleiche: Die Erkenntnis des Verlustes jeglicher Ersparnisse und daher der Wunsch nach möglichst umfangreicher Sicherstellung der Familie. Die weitere Belebung der Spartätigkeit hängt natürlich im wesentlichen auch von der Entwicklung der Zinsiatze, des Wertpapiermarktes und den Aussichten an diesem, ferner der Dividendenpolitik der Aktiengesellschaften, der Gestaltung von Löhnen und Gc- bältern usw. ab. Des weiteren ist die Forderung des Dparsinnes eine Frage der Erziehung, d h das Bewußtsein der unendlichen Verarmung und der daher notwendigen Kapitalneubildung im Lande selbst, mutz tn das I jsirn jedes einzelnen, insbesondere der Jugend, eingehämmert werden, damit vor allem dreie den Pfennig wieder ehren lernt und nicht, wie heute "o gern und „großzügig" auf die Herausgabe von Psennigbeträgen verzichtet, indem sie nach
a« Spareinlagen und . . von rund zwet Milliarden Ende 1924 auch die Spareinlagen vor dem Kriege, die sich aus zwanzig Milliarden Mark bezifferten, bei weitem nicht erreicht, so bedeutet eS doch für unseren ausgesogenen, geschwächten, kapüalarmen und reparationsbelasteten Wirtschaftskörper ungeheuer viel und beweist zugleich die ungebrochene Willensenergie des deutschen Volkes das hiermit zweifellos Wie- deraufbauarbeit im besten Sinne dieses Wortes geleistet hat. Auch hier deutet der Umstand, daß die Zunahme der Spareinlagen in den einzelnen Monaten sich ziemlich gleichmäßig voll-! zogen hat, fraglos voraus hm, daß wir es mtt Chamberlain ist gestern vornnttag von Ba»
einer durchgehenden, d 6. alle Volksschichten er- vbgereist und abends in London eingetroffen,
greifenden, und daher auch nicht bloß vorüber- informierte die britische« Pressevertreter da- gehenden, sondern aller Voraussicht nach auch in bn6 „ bestimmt hoffe, beim Wiede-zufam- Zukunft anhaltenden und wachsenden Be-i-^^E bcg PSlkerbundrateS Deutschlands wegungzu tun haben Stimulicrend alh- die Aufnahmegesuch vorliegen zu sehen. C-r habe Spartätigkeit fordernd hathierbei ofensichtlick b(t Schwierigkeiten für Deutschland weg- die Entschließung des Deutschen srarkassentages - ^t. Mr können, so sagte Chamberlam, tn Stuttgart im vorigen Jahre fleMrft ln B »ertra^n erwarten, dass Deutschland auch
dringend, ane alsbaldige Ab an de ru n g det »ertrouen entgegen bringt Wenn erst ein
dritten Lteuernotverordnung gefordert wurde, t. veutfAlonD in den Völkerbund auf gen om- damit die Sparfaffen in denLiand verletzt »ur,Leii ist, wird es möglich fein, auch Russlands Spargutbaben^mwzunchrnem 6 I Zuziehung ernsthaft u. wohlwollend zu erwägen.
Wie außerordentlich bedeutsam das Gesamtergebnis der deutschen Spartätigkeit ist, wird insbesondere noch dadurch klar, wenn man sich vor Augen hält, Paß die jährliche Zunahme bet
’U6cnmüUftc”J ^ne^schnell^Aiuwort kommt! Das Gas im Kriege, nach den Kabinettsbeschlussen nicht in Frage. $tftbtc werden aus der Lust vernichtet.
Eine granstse Schilderung von de» Schrecke«
Wir Bringen durch. sffÄUÄS
Die BlcherhellO Den Räumungsklage getrennt. I fl,bttleie«e‘sfll"em>riEncl emmartu», da. de.
<«--»» Dtahtvntcht.t se-ri
*ons’ ,‘ut ’’ «rau Dr. Woker war im Edgewood-
Ein Pariser Blatt bl r i e n a I Zeugin der furchtbaren Wirkun-
das Stillschweigen beobachtet, das Cyamveriain bic bie ,ur Verwendung in einem künftigen und Herriot bezüglich der criage der dcut'chen.^.^ bestimmten Giftgase auszuüben ver Entwarnung und der Raumuug ^r Kotneri, Zwei Flugzeuge kreisten über
Zone bewahrt haben. Es scheint sicher zu sein,l weiten Fläche und entwickelten, ehe sie nie« dass entgegen der ersten Bestimmung vie Alliier^.^ um ibic Ladung an Gistbomben ab-
ten leine Konserenzabhaltenwerden um dunkelgraue Wolken, die sie vollstem -
zu rret t- Man wird au1» ^der Sicht entzogen. Andere Flugzeuge, gewöhnlichem diplomatischem Wege, unterMtzt mg^I^ a)?anöt)elr gasgeladenen Gra- von einigen Sitzungen der Botsckatterlonserenz,i i . . gx^ravuells vor die in einem
ZMZZMZWWWVZW finden. Aus dieser Tatsache ergibt fich, daß lich ein noch nicht bagetoeiene» Feuerwerk zu .roi^reick in ver Lage Kin roiro. Die Opfer zu erblicken, aber unausiprechlich für i-den, der dar- beschränken die man in der ersten rtzrage von ihm an denkt, daß menschliche Lebeweien sich an e> ■ fordern wird, nm sie in ein Verhältnis zu beim von diesen höllischen Erfindungen heungesuchchu gen zu dem, was man in der zweiten Frage auf Orten befinden konnten Dann wurde eut Wunsch der Großmächte bewilligen w,rd. ^Schutzengrabenkamps gezeigt, bei dem
Gewehre mit Gasladung und Phosphorbomben
AerWaMaMVf ist entbrannt, zur Verwendung gelangten. Schließlich gab es wuyuuiiiFI «•••••• ’ Sturmangrif s zu sehen, bet dem als
Reden und Aufrufe von rechts und lmks. ei ;qe zIos-en Handgranaten mit Gift- und . (Eigene Drosttmeldung.) . „ Zu»,'»gas-Füllung >. verwelk wurden Von
' Berlin, 18. März. v."-voldaten, die diese Manöver zu beftreite.i
Der Wahlkampf für die Reichsprästdentschast hatten, erlitten nicht wenige trotz allen getroste- ist gestern in Berlin von der Sozialdemokratie iten Schutzmaßnahmen mehr oder rninderp - durch eine Reihe von Bersammlungen eröffnet re Unfälle, die teils >n ^werrrUebelkett und morden Fli Frankfurt a. M hielt gestern Atemnot, teils in Hautatzungen bestanden. - le abend de? demokratische Kandidat, Staatsprä- amerikanischen Giftgase kann man ohne weiteres sident Dr. Hellpach, eine Wahlrede, in der er unter entsprechenden Temperatur- und DruMter Zwischen der demokratischen und konservativen hältnissen verflüssigen, ja, sie können auch in fe- Republik unterschied. Demokratie sei nickt eine ften Aggregatzustand überfuhrt iverden. f direkte Staatssorm, sie bedeute vielmehr eine be- solche Weise kann man große Mengen der g stimmte Art von Menschentum, in dem sich gen Stoffe auf kleinstem Raum zusam Selbttbwusstsein mit stärkstem Verantwortlich-!m endrangen, sodaß selbst schwächste Kaliber keitsaefübl verbindet. Der Reichsblock Groll- mit ihnen geladen werden können. Die Explo- berlin veröffentlicht einen Aufruf, in dem er zur sion des Geschosses öffnet dann dem cm£c^-D’|c’ Wahl Dr. Jarres auffordert. Am heutigen Mitt- nen Gift Iren Weg ins Freie. In ihren Anfängen wock wird es in Berlin zu großen Kundgebun- verwendete die Glftgas-vzndustrle nur solche Ga, oen reckstsstehender Organisationen für Dr" Jar- se, die die Eigenschaft batten die Gewebe der ces kommen an denen -ich führende Persönlich- Lunge zu zerstören. Als spater die Zerteilen der Politik und der Wissenschaft beteiligen Wendung von Gasmasken allgemein wurde, gmg wollen Dr Jarres wird in München und man dazu über, Gase zu erzeugen, die imstande Köln grosse Wahlreden halten. waren, den menschlichen Organismus auch ohne
6 Vermittlung der Luftwege, also durch bloße Ein
wirkung auf die Saut, zu vernichten. Hierher ge- rm-nrr flirt hören die Gase der sogenannten Cyangrup-
VllUlJ Ute ^UWniUllVIVUl. I* toje Juerft bif sog. deutschen Gelbkreuz-
Die verfahrene Lage in Preußen. granuten und jetzt auch das berüchtigte ame-
(Eigener Drahtbericht.) rikanische Lewisitgas, das jedoch noch unver-
Berlin, 18. Mär», fgleichlich stärker und entsetzlicherer Wirkungen
Auf Grund der letzten,-««gisch-v' Unkerhauv- '""^LsfAoß?2etoTfubombett, von ei- ■•u”gt" bestand grosse.^"brschvlnllchkeit dasü.,I^ Flugzeug abgeworsen, sind imstande, m sehr daß Ministerprä, ident Ma- - am buchstäblich das gesamte Leben in ei-
woch nachmittag imstande sein ""be, dem Land- bcr von Chicago ober
tage em Kabinett vorzust.llen, das alle Au. sicht 1^. -, - fu vernichten. Selbst der tiefste hatte, Die Billigung ber Mehrheit des Hau- Jent « Ju »^n “rftflnb-mü;bc ftd, ses zu finden. Bei der gestrigen ^"kscheldenden I Zuflucht erweisen; denn das Le-
Besprechungen mit den Parteiführern lausen diel f ist schwer sinkt zuverlässig und rasch zu Oppositwnsparteien Plötzlich eme neue gj*» «7'^/ wXL und würde tion, indem sie erklärten, sie könnten et» einem I „ s-kbst alle unterirdischen Rohr- und Miniftermäfidenten, der gwichzeittg Ka d d ,IanJIIeitun(lCn durchflute-.. Dieses unerhört für d« Rei chspräsident , chaft sei, mmri j^nde Giftgas kann man anwenden, ohne mehr verhandeln. Das Kabinett tritt also heute 1^ nur einen einzigen Angehörigen des eigenen noch nicht vor den Landtag^ Volkes dabei zu gefährden. Im Patentbüro in
• Washington befindet sich ein kleines In-
Der einzige Busrreg: Auflösuaa. rtrument, das vielleicht den größten Triumph
Berlin, 18. März. (Privattelegramm.) In verkörpert, den das technische Erfindergeme der der Preußenkrise haben sich nunmehr einschließ- Menschheit in den letzten zehn Zähren. errungen lich der äußersten Rechten und Linken alle gro- hat. Dieses Instrument gestattet es, L u ft f a h ißen Parteien für die baldige A u, l ö s u n g d e s z e u g e mit nahezu absoluter Punttlichkeit und Landtages und für Neuwahlen ausge- Genauigkeit vom festen Boden aus über sprochen Auch die neue Kabinettsbildung wird ganz große Entfernungen hm zu steuern. Eme die Zusallsentscheidungen im Landtag fortbeste- nerhältnismutztg geringfügige Erweiterung bet hen lassen, ba keine absolute Mehrheit besteht. Apparatur genügt, um em m,t ©i tbDtiiben ge- webrtes ferngelenktes Flugzeug an et-
nem beliebigen Ort zum automatischen A b w u r f ber mitgeführten Bomben zu bringen. Versuche solcher Art sind bereits gemacht worden und sind in vollem Umfange gelungen. Diese unheimlichen Tobbringer sind also imstande, ohne jede menschliche Bemannung Millionenstädte in öde Leichenkammern und fritditbare Gefilde in Wüsten und Oeben zu verwandeln.
den deuts-ben Svarkaffen vor dem Kriege fast Der ftanzostsche B^iswafter margerie au « ,pa->lmSst a rund eine Milliarde Mark beirua gestern eine Besprechung mit Minister ^Uese- Ä L m™ ber mit einbearifHien nun. Diese Besprechung, die auch der vorgeitt'-
Ahuina krackte bie Veriobe der Ka- Kompromiß gekommen Lonaa> wuroe zu«.»«,» pital- und Kreditnot, besonders im April »nd über die Räumung fr iedlichen Rhemlau mne in04 einen nnrikbCTüchcnbcn 3^ ü df d) l ö,IuiW int nntntiibcr ben “u.rtHitw tm Stoärtb*'rbft Wieber”ftärtere Zu-Iemes Gäranriepaktes verhandelt werden müssen, flüsse folgten, so daß sich der Gesamtbetrag an!In Berlin befürchtet man, daß es der kranzösi- Sckeck! und Konlokorrentguthaden Ende 1924 ans schen Diplomatie gelungen ke>n könnte, von Eng- etwa drei Viertel Milliarde Reicksmark stellte, land daS Zugeständnis zu erreichen, dass Über damit allerdings nicht unerheblich hinter der Raumungs- und Slcherheiisfrage gleichzei. Gesamtsumme der Spareinlagen zurückbleibend tig verhandelt wird, d. h., daß beide Fragen Das Gesamtergebnis aber ist zweifellos ein sehr miteinander verquickt werden. In einem solchen befriedigendes: denn, wenn das Gesamtkavital Falle wäre mit einer Räumung der nördlichem a« Spareinlagen und Scheckguthaben in Höhe Rheinlandzon«' nicht vor dem SPäts»«mer ~ "• Reichsmark oder gar Anfang September zu rechnen.
Dagegen mirh die deutsche Regierung aut der sofortigem Räumung der nördliche« Rheinlandzwie und auf Trennung der Slckier- heits- von der Räumungsfrage bestehen.
,, . Idem Ergebnis deS Jahres 1924 um mehr als
Untere Sparbüchse. ,»>-<.
Born Wiedererwachen des Spürsinns. lich nicht nur eine zufällige, sondern eine Psycho- Einer der größten Schäden, den uns die In- logisch begründete ist, geht auch Es dem gleich- flat iouszelt zugeiügt hat, und dessen völlige Ver- zeitigen starken Auschwung^des Lebensveritche^ wrnoung zweifellos noch Jahre, wenn nicht gat Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird, ist tue Ertötung jeglichen Shari inne 8 unbl Spartriebes im deutschen Volke. Dieses Kapitel gehört zu den traurigsten der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Ehemals die beliebte und treue .Sparbüchse des kleinen Mannes", Sammeldel- ken kleinerer Kapitalien, ständiger Vermehrer des deutschen S^arkaipltals, standen die deutschen Sparkassen am Ende des Jahres 19231 vor der deprimierenden Tatsache, daß Infolge der Währungszerruttung säst das gesamte ihnen an- vertraute Sparkapital verschwunden, d- h- verloren und nicht wieder ersetzt war. Die neuen Berichte weisen nun jedoch wieder allgemein, und insbesondere in den mittleren und kleinen Volksschichten den wieder erstarkten ^Willen zum Sparen, den Lebensnerv leder Spartät-gkeit überhaupt, auf Dieser Sparwille ober ist um so höher einzuschätzen und anzuerkennen, als oas Sparen in der heutigen Zeit fraglos bedeutend schwieriger ist. als vor dem Kriege, da heute und auch für die nächste Zeit Sparen in der Regel mit Entbehrung en, teilweise sogar erhebli- sich nie Spareinlagen auch heute tn ähnlicher Weise rote im Frieden zusammensetzen; sie werden teils positiven Einnahmen bezw. Heber« schüssen, teils aber auch dem jahrelang sorgsam gehüteten .Strümps" entnommen sein. Außerdem hat auch eine gewisse Bereinigung der
Spareinlagen Platz gegriffen insofern, als diese nicht mehr, wie früher, erhebliche, eigentlich tn den Scheck- und Kontokorrentverkehr gehörende Posten enthalten, da sich jetzt, wo »ast jede Sparkasse über ihre eigene Scheckablellung veriügt, diese Scheidung reibungslos und ganz natürlich von selbst vollzieht.
Der Stand der deutschen Spareinlagen zeigt, „ toirb ba§ Reichskabinett am
zur Zeit ungefähr folaendes Vtlb; ®e9rtiuber| feine Beratungen über die außenpolt-
einem Dpareinlagenbestanb von knapp hunoert beginnen. Neben ^r Antwortnote
Millionen Rentenmark ünbe llW roareu Gnb l ■ Völkerbundes steht die gesamte außenpoli- 1924 die Spareinlagen auf tunb emem»tettel 1BoiAußenminister
Milliarden Mark, und zwar mtt Anschluß derjHsch^Sltuat.w,^ Ltorterang.^ «iir^^ Scheckgelder, angewachsen. Die Guthaben tm Scheck- und Kontokorrentverkehr bezifferten sich Ende 1923 aus etwa eine Viertel Milliarde Ren-