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Mittwoch, 18. etfct MS.

Zsaffeler Neueste Nachrichte«

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lebhaft Beifall gezollt.

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M dkiMMiMMlißllv Stilen

Die sicher auch Sie interessierende Frage

wie Ihre Zeitung entsteht finden Sie beanwortet in unserem großen Be­triebsfilm: Ein Gang durch bie Kasseler Neuesten Nachrichten.

Schneesturm kam heute von den Bergen her­ab, von denen es sonst um diese Zeit heißt, daß Der Frühling über sie weg im Anzug sei! Gestern waren noch die Berge weiß und das Kasseler Becken grün und schneefrei, heilte aber sind ftlbst verkehrsreiche Straßen, wenigstens in den Vor­mittagsstunden, weiß und sauber gewesen mit Ausnahme der Stellen, wo Viehsalz sein Zer- * "locken

nen sind erstklassig!

Im Park von Wilhelmshöhe lag heute der Schnee stellenweise meterhoch. Das waren lustige Schneeballschlachten, die vo- der Jugend ausge­kochten wurden! Von gestern ist ein interessantes Bild zu berichten: Eine sechzig bis siebzig Mann starke Reichswehrabteilung rückte zu einer Schnee­schubübung in die Berge aus!

Schnee rinasum, Schnee in Mafien und es schneit, als wollte der Daunenzauber der Fra,t Holle kein Ende nehmen, aber ...

Der Frankfurter Wetterdienst

--- Prüfung der Reife. Der Reifeprüfung an der Hochbauabteilung der Staatlichen Bau­gewerkschule Kassel, bestanden unter dem Vorsitz des Herrn Regierungsrat Hel­ler folgende Herren: 5. Bauer, Quenteln, R.

Die Aussperrung.

Unter den Betroffene« auch die Stover- beschädigten.

Pfg. erhalten will, muß 10 Milliarde Papiergeld in Gebinden einreichen! Das wird für vtele unserer Mitbürger schwierig sein. Wir bitten daher aus diese Pfennige zu verzichten und die fraglichen Reichsbatst - ten bei unsererGeschasts- stelle. Bismarckstraße 12 abzugeben, oder dorthin telephonisch (760) mitzuteilen, wo sie abgeholt werden können. Rur wenn Scheine in großer Menae bei uns eingeben, ist eine Verwendung des Gegenwertes im Jnterefie unserer Rentner möglich Dazu kann aber jeder unserer Mitbür­ger betiragen Die Rentenmarkscheine oletben bei eben erwähnten Aufruf außer Betracht.

- Ein g-ivz Keiner Wochemnartt. Der heu­tige Wochenmarkt war kehr klein. Tie meisten .Händler und Landwirte waren aa rnid-t ge-

Der interessante Film läuft gegenwärtig im

Kino des Westens

Noch ein Widerfacher.

London, 17. März. (Privattelegramm.) Der Pariser Korrespondent Pertinax schreibt über die Besprechungen Herriots mit Chamberlain und Benesch: Es scheint noch keine Konferenz der Alliierten unter Teilnahme Deutschlands in Sicht zu sein.. Der angeregte Patt werde nicht abgeschlossen werden, ehe nicht Deutschland in den Völkerbund eintrete. Die Ost grenzen Deutschlands können nur durch einstimmigen Be­schluß des Völkerbundes geändert werden.

Englands Soldatennot.

London, 17. März. (Eigene Drahtmeldung.) Kriegsminister Evans erklärte beim Militär­budget im Unterhaus, daß die Armee große Schwierigkeiten habe, Freiwillige zu bekommen. Ter Mannschaftsbestand der Reservearmee stehe gegenwärtig um zweiundzwanzig Prozent an Offizieren und vierundzwanzig Prozent an Un­teroffizieren und Soldaten hinter dem gesetzli­chen Minimum zurück. Im allgemeinen stellten sich viele Unfähige als Freiwillige. Der Heeres- etat wurde später angenommen.

Wo es tzirttii gibt.

kommen, zum Teil brachen sie vorzeitig wieder aus. Ter Schnee hielt auch die Käufer fern. Selbst von den Buttermännern sah man nur wenige. Die Preise lagen unverändert. Im allgemeinen erinnerte der Markt an Wochen- Märkte der Krieaszeit.

Bi'm Block uf WilhelmSheh' . . .!" Von allen Gaststätten, die unsere alte schöne, Wil­helmshöhe aufzuweisen hat, ist wohl keine so all­gemein bekannt wie die am Fuße der Kaskaden, das sogenannte Kaskadenrestaurant ober wie her Kaswlaner kcknellweg sagt: .Bi'm Block uss Wil- lemsheh". Daß es dortmo-bern" geworden ist, wurde schon an anderer Stelle erwähnt. Von außen einfach, als Fachwerkbau gebalien, in Form und Farbe dem Gesamtbild gut einge­paßt, ist der Jnnenraum überaus geschmacivoll und behaglich ausgestattet. Am angenehmsten wirkt aus den Eintretenden die glückliche Zu­sammenstellung der Farben. Bis zur halben Höhe HolzWkleidung auf Mahagonieart gebeizt, die obere Halste und Decke farbig getönt und dekoriert in creme und blau. Die Frage der Innendekoration und Beleuchtung ist in gedie­gener und vornehmer Weise gelöst und prächtig im Rahmen des Ganzen gehalten. Die Schloß- baitverwaltung, der die Baulichkeiten unterstellt sind, hat es bei ihrer Behörde in Berlin durch­gefetzt, die Genehmigung zur Aenderung des be- 'stehenben Alten zu bekommen. An der Erneue­rung wirtten mit: Obermfsicht und Leitung: Schloßbanverwaltung Wilhelmshöhe, Ausfüh­rung und Bauleitung: Maurermeister H. Krug, Zimmerarbeiteti: Firma Otto Haak, Malerarbei­ten: Firma Hochappel u. Sohn. Innendekoration: Firma H. Apelt, Beleuchtung: Allgemeine Elek« trizitäts-Gesellschast, Installation: F'nna Brück­ner, Büffet: Firma Gebrüder Scheuer, Dachar- beiten: Firma Oppermann, Holzlieferung: Fir­ma I. Liebeck, Transporte und Heizung: Firma H. Wagner u. Sohn, alle in Kassel, und Schrei­nerarbeiten Oppermann in Elgershausen.

törungswerk verrichtete. Hei, wie die Flocken tanzten, ganz große, dicke Ballen kamen herme- ber und die ersten Straßenbahnen hatten erst ei­nen scharfen Kamps mit dem Wintergruß von oben" zu bestehen! Ein alter Schaffner sagte: Io, nun üben auch wir Wintersport!

Den Wintersportlern ist wirllich Heil wider­fahren. Schon gegen 7 Uhr sah man große Trupps mit Rodelschlitten und Schneeschuhen an den Haltestellen der Sttaßenbahn. Das Ziel aller war Wilhelmshöhe, das Druseltal, die Berglandschaft am Hohen Gras! Der Wetterbe­richt von Wilhelmshöhe lautete um 8 Uhr früh: Bei Minus 3 Grad schneit e8 feit 4 Uhr mor­gens ununterbrochen. Rodelbahnen und Skibah-

bardt, Hersfeld, K. Grebe, Kassel. K. Günther, Berashaufen, I. Itter, Nordshausen, A. Jung­klaus, Kassel, K. Kum, Kassel, W. Kunsch, Staffel. K. Lohmann, Vollmarshaufen, O. Rode, Ober- kausungen, H. Rudolph. Guntershausen, L. Strehler, Göttingen, C. Strüning, Kassel.

H- Versammlung von Kriegsbeschädigten. Vor einigen Tagen hielt die Ortsgruppe Kassel im Zcntralverband veutstber Kriegsbeschädigter und Kricaerhinterbliebener e B. Sitz Berlin im Gast­haus Güntber eine gut besuchte Versammlung ab. Nach Erledigung der geschäftlichen Angele­genheiten hielt Zahnarzt Dr. August Lohmann einen Vortrag itner moderne Zahn- und Mund­pflege. Dre Ausführungen fanden starken Beifall. Aus Wunsch der Versammlung erklärte sich Dr. Lohmann bereit, in nächster Zeit einen weiteren Vortrag zu halten. Um das Interesse am Ver- sammlungsleben zu fördern, sind weitere wis­senschaftlich belehrende Vorträge in Aussicht ge­nommen. In der April-Versammlung spricht Dr. Völler, Kassel, über .Mensch und Kosmos".

4- Wieder einesKunden" Winterleid. Am

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Letzte Meschen.

Sieben statt fünf ?

Chamberlains Herzensergießungen in Paris.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 17. März.

Der britische Minister des Aeutzern, Chamber­lain, ist gestern in Paris eingetroffen. Auch Dr. Senesch u. der polnische Außenminister Skrync-ti weilen gleichfalls hier. In politischen Kreisen spricht man davon, daß zum Abschluß eines ibn f oder sieben Mächte-Abkom- mens, letzteres unter Einschluß Polens und der Tschechoslowakei kommen werde. Chamber­lain erklärte Preficvertretern gegenüber, er habe mit Herriot über bie deutschen Anregungen uno über bie Frage der Veröffentlichung des Berichts des Generals Walch gesprochen. Aus Anfragen er­klärte er, er sei sehr optimistisch in Bezug auf die Sicherheitsfrage. Man werde festzustellen suchen, welcher Vorteil aus diesen Vorschlägen zu ziehen sei. Hinsichtlich der zu beratenden Grenzen machte die britische Regierung keine Ausnahmen, jedoch gebe es gewisse Gren­zen, an bereit Sicherung England mehr inter­essiert sei als an ankeren, lieber den amerika­nischen Plan wegen Einberufung einer Entwaff­nungskonferenz könne er nichts sagen, da im Augenblick nichts von einer Einladung bekannt sei. Er habe jedoch mit Kellogg vor seiner Ab­reise aus London hierüber gesprochen.

Englands Reservearmee.

Wiedereinführung der Miliz?

(Eigener Drahtbericht.)

London, 17. März.

Im weiteren Verlaufe der gestrigen Unter. Haussitzung erklärte der frühere Kriegsmimstekst^ Walsh, daß in Bezug auf die Verwendung '0?^-- besonderen Reserve-Armee ein Mißverständnis vorliege. Die Gewerkschaften befürchteten, daß diese neu geschaffene Organisation lediglich da­zu bestimmt fei, der Regierung die erforderlichen Mannschaften zu Streikbrecher» Zwecken zu liefern. Nach ihrer Ansicht dürfe bie Armee nicht zu diesem Zweck verwendet werden, son­dern nur zu militärischen Zwecken. Kriegsmi­nister Evans erklärte, daß, wenn die Rekru­tierung der Reserve-Armee nach wie vor Schwie­rigkeiten begegnen würde, so werde die Regie­rung Wiedereinführung der Miliz Vorschlägen.

Gereizte Republikaner.

Frankreich im Krieg an Polens Seite.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 17. März.

Die Kammergruppe der republikanischen und demokratischen Union protestierte gestern gegen jede Abänderung des Versailler Vertrags bezüg­lich der Ostgrenzen Deutschlands und gegen jede Störung des Gleichgewichts. Tie Gruppe verlangt, daß die Republik Polen in ihrem Widerstand gegenüber den deutschen An­sprüchen eventuell m Kriegen unterstützt werde.

Dor den Geschworenen.

TerTotschlagsversuch" auf Gut Hohenborn.

Der landwirtschaftliche Arbetter Karl Heine­mann aus Obermeiser hatte am 11. Oktober des Vorjahres, als auf dem Gut des früheren Kriegsministers Wild von Hohenborn gedroschen wurde, lleberftunben verweigert atnb er wurde deshalb vom Inspektor entlassen. .Dennoch er- chien er wieder auf dem Gut. Bei einer Aus­einandersetzung mit dem Inspektor versetzte er diesem einen wuchtigen Hieb mit einer Heugabel über den Kops und dann einen zweiten. Dte Hiebe waren derart, daß der Inspektor die Kraft verlor, den Attentäter fest zu halten. <5« der Verhandlung vor dem Schwurgericht, das gestern mit dieser Sache die .Frühjahrs - Periode begann, bestritt der Angeklagte den '.weiten Schlag und den Rus: .Schlagt den Hund tot! Der Uebersallene bekundete aber mit Sicherheit sowohl den zweiten Schlag als den drohenden Ruf. Auch der Verwalter be­tätigte diese Aeußerung. Schließlich gab der Angeklagte die Möglichkeit des zweiten Schlages ;u. Das Urteil lautete wegen gefährlicher Körperverletzung, nicht wegen Totfchlagsver- 'uchs, auf 9 Monate Gefängnis. Noch Ver­büßung von 3 Monaten soll gegebenenfalls Strafaussetzung eintreten. In einem zweiten Fall bandelte es sich um Meineid. Angeklagt war ein erst 18 Jahre alter Arbeiter aus Jestädt, der beschuldigt wird, vor dem Amtsgericht in Elchwege am 29. Januar 1924 einen Meineid geschworen zu haben. Er war in einem Belei- digungsprozeß feines Onkels als Entlastungs- reuge aufgetreten und hatte behauptet, zwecks Einleitung eines Strafverfahrens gegen einen wucherischen Händler dreimal mit seinem Onkel beim zuständigen Landjäger gewesen zu fein, s'er Landjäger bestritt das unter dem Eide. Mit Rücksicht ans die Jugend des Angeklagten beantragte der Staatsanwalt zwei Jahre Ge- sänonis, der Angeklagte wurde aber freige- prochen. Zwar hat er objektiv unter einem Eide etwas Falsches ausgesagt, aber er war in seiner Willensbestimmung nicht unabhängig. Damit ist nach dem Jugendgerichtsgesetz die

Berlin, 17. März. (Privattelegramm.) Der deutsche Arbeitsmarkt weist für die erste Hälfte des März eine deutliche Verbesserung aus, die allerdings bisher nur auf das Baugewerbe zurückziiführen ist, während aus der Industrie bis jetzt ungünstige Meldungen kommen.

Der Reichsbund der Kriegsbeschäoigten, Kriegsteilnehmer uttd Kriegshinterbliebenen, Bezirk Hessen und Waldeck, Kassel, Untere Karl- traße 3,* nimmt heute Stellung zu der vom Me- allinbustrieverband beschlossenen Aussperrung insofern, als auch die Schwerbefchadlgten ier e,we veric,i; entlassen Worden sind. Nach § 13 des Schwerb-.- Samm Holzhausen, H Dietrich, Kassel, F. Eck. schädigtengefetzes können SchwerbeichaDigte nur - - -------

mit Zustimmung der Haupt,ursorgeftelle ent­lassen werden. Do»» haben aber die an der Aus­sperrung beteiligten Betriebe die Zustimmung l icht beantragt und die Kündigung ist somit un­wirksam, sodaß der Arbeitgeber verpflichtet ist. den Lohn so lange weiter zu zahlen, bis die Zu­stimmung der Hauptfürsorgestelle erfolgt ist- Der Reichsbund gibt den betroffenen Schwerbeschä­digten anheim, Lohnflage beim Arbeitsgericht zu

Lutherplatz brach gestern ein hier zugereister Handwerksbursche zusammen. Die Ursache wa­ren Hunger, Kälte und Erschöpfung! Vorüber­gehende brachten ihn in ein Haus, dann nahm sich die Schutzpolizei feiner an und die Sanitäts­wache Orleansstraße sorgte für Ueberführnng des vom Schicksal hart betroffenen und nirgends zur Ruhe kommenden Elsässers nach dem Wohl­fahrtsheim. Ein anderer Handwerksbursche glitt in der Mtstadt aus und zog sich habet eine schwere Handverletzung zu, die von der Sani- tätswache Fuldabrücke verbunden werden mußte.

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erheben.

Letzter Gchneetug?

Ganz Kassel in blütenweitzem Kleid.

Nr. 65. 15. Jahrgang.

vom gäbt. Jugensamt u. a. und wies daraus hin, daß das Interesse an der Austragung dieses Wettkampfes sichtlich zunehme, was aus der ' Teilnahme von vier von sechs höheren Lehran­stalten hervorgeht. Besonderen Dank zollte er den Herren Stöhr und Rieß von der Steileren Kasseler Turngemeinde 1848, die sich als Schieds­richter zur Verfügung gestellt hatten und ihres schwierigen Amtes sachlich und vorurteilsfrei walteten. Der Wettkamps besteht aus Mann­schafts-Freiübungen. aus Barren- und Recktur- nen, bei dem jeder Turner eine Kürübung au5= zusühren hak. Sieger wurde nach hartem Kampf der TRV. des RG. 1, der dadurch den Pokal zum zweiten Male an sich bringt.

Einzelergebnis:

OS. 1: Mannschafts-Freiübungen 66 Punkte, Barrenturnen 71 Punkte, Reckturnen 71 Punkte. Gesamtresultat 208 Punkte; OR. 2: 84, 68, 75 bezw. 237 Punkte; WG.: 60, 56, 53 bezw. 169 Punkte: RG. 1: 84, 85, 79 bezw. 248 Punkte.

Die fünf besten Turner:

Erster Wedekind, RG. 1 mit 39 Punkten, zwei­ter: Manqold, OR. 1 mit 33 Punkten, dritter: Lückert, OR. 2 mit 31 Punkten, vierter: Schreck, LR. 2 mit 29 Punkten, fünfter: Bierkamp, RG. 1 mit 29 Punkten, wurden durch Ueberreichung von Eichenkränzen ausgezeichnet. Nach Beendi­gung des Wettkampfes zeigten die besten Turner aller beteiligten Schulen im Kürturnen am Reck ihr Können. Besonders war es Wedekind, der durch seine prächtigen Leistungen stärksten Beifall erntete. Wedekind ist zurzeit bester Turner Kas­sels. In Frankfurt um die deutsche Meisterschaft hat er den zehnten Preis errungen. Er ist Mit­glied von 48. *h*

Bezirks-Frühjahrswaldlauf (WSB.).

Der diesjährige Bezirkswaldlauf des West­deutschen Spielverbandes, Bezirk Kassel, findet am lammenden Sonntag, vormittags 9 Uhr, tn der Karlsane statt. Der Start befindet sich an der Ostseite des Orangerieschlosses, das Ziel an der Westseite. Gelaufen wird in vier Klassen, und zwar: Klasse 1, Jugend, Jahrgang 11 und jüngere, 1050 Meter; Klasse 2, Jugend, Jahrgang 0910. 1500 Meter; Klasse 3, Jugend, Jahrgang 0708, 2500 Meter, Klasse 4. Herren, 4500 Meter.

Der Frühjahrswaldlauf, der A u f t a k t d e r Leichtathletiksaison, wird auch in die­sem Jahre die nötige Anziehungskraft auf alle Sporttreibenden und Gönner der Sache aus- übeu. gilt es doch, hierbei zu zeigen, daß die Leichtathleten es auch im Winter nicht an der no­tigen Körperausbeldung haben fehlen lassen. Der Lauf an sich wird sich durch den Start be­kannter. namhafter Läufer in diesem Jahre ganz besonders interessant gestatten

Anschließend an den Waldlauf findet ein W e r b e l a n s statt, an dem sich sämtliche Teil- uehnter des Waldlaufes beteiligen. K. V.

Schneeberichte.

Meißner: Die Schneeverhältnisse sind glänzend; es herrscht Großbetrieb wie auf einen der berühmten Wintersportplätze

Habichtswald: 30-50 Zentimeter, je nach Höhenlage; veste Sporrmögtlchkclt.

Rhön: Auf der WasserkuPPe 45 Zentimeter, ^2Sn uS: Kleiner Feldberg, 35 Zentimeter nnd im Schwarzwald: Fcldberg 1,42 Mett..

Forderungen der polizeibeamten.

Einheitliche Besoldung für Alle.

-4- Allerlei vom Tage. An der Agathas- st raße in Bettenhausen sprang gestern nachmittag ein junges Mädchen von der Str a- s; e n b a h n, noch bevor diese zum Hatten ge­bracht war. Im gleichen Augenblick wurde sie von einem Anw erfaßt u. umgeworfen. Nur Geistesgegenwart des Antoführers rettete sie vor dem Ueberfahren. So kam das Mädchen, das, feinen Fehler erkennend, rafch davon lief, mir Hautabschürfungen davon. An dem Auto wurde aber eine Lampe zertrümmert. Wie schon wie­derholt berichtet wurde, sind jetzt wieder einmal Fahrraddiebstähle an der Tagesordnung. Nur in seltensten Fällen gelingt es, ein gestohle­nes Rad wieder herbeizuschaffen. Bestohlene wird es nun interessieren, daß sich auf Zimmer 43 der Kriminalpolizei zwei gebrauchte Fahrra- Der, Mark Goericke und Salaburg, befinden, die vermutlich in den letzten Tagen in Kassel ober llmgegcnb gestohlen worben sind. In der Zeit von 810 Uhr und 34 Uhr können sie beftch- tigt werden. In einem hiesigen großen Ge- fchästshause übte gestern eine Taschenbiebin ihr .Handwerk" aus. Sie stahl einer Dame die Geldtasche mit Inhalt. Als gestern in der Altstadt ein achtjähriger Junge eine Tur zn- schlug, geriet er mit der Hand dazwischen. Er zog sich eine schwere Handquetschung zu. -ie Sanitätswache Fuldabrücke leistete errfte £>ufe.

Veranstaltungen am Mittwoch. Staat s- t Heater: .Tannhäuser", 7 Uhr. Zulauf- scher Madrigalchor, Ev. Vereinshaus, 8 Uhr. Chas falla: Gunnar Tolmacs m .Die Insel der Erfüllung". - P a l a st- T h e a t e r: Wanda Treumann, 4 und 8 Uhr. - Wemhaus Tante: Künstlerkonzert, 4 Uhr. Alter Schoffer- h o f: Künftlerkonzert, 4 und 8 Uhr. Japan­diele: Ballett, 8 Uhr. K r re g s o p se r - Versammlung, Protestversammlung, Aus­sperrung, Arbefter-Fortbildungsverein, 4 Uhr..

Der Verband Preußischer Polizeibcantten, Ortsgruppe Kassel hielt dieser Tage im Beam­tenbund der Polizei-Unterkunft eine gut be- snchte Monatsmitgliederversammlung ab. Vor Eröffnung der Tagesordnung fand^eme..^rauer- ehrung für den verstorbenen Reichspräsidenten statt. Die Mustkvereinigung der Schutzpolizei unterLeitung von Musikdirektor Knetsel, >piel- te denTrauermarsch von Korke. Wahrend M die Anwesenden von ihren Plätzen erhob«,, widm.ie der 1. Vorsitzende, Polizelvbersekretar Rompf, dem verstorbenen Reichspräsidenten einen Nach­ruf, in dem er Friedrich Eberts als emes ge­raden Mannes gedachte, der ftetS feiner Ueb-.r- zeugung treu geblieben ist. Dann spreite die Mu- fitoereinigung das TrauerttedLitanei von Schubert. Von den Vorgesetzten waren an- wesend: Polizeipräsident Haack, Regterungsrat Heine, der Kommandeur der Schutzpolizei, Oberstwachtmeister Kuhlmann, der Letter der Kriminalpolizei, Krim.-Obennfpettor -Rar- quardt und der Leiter des Schulwesens, Pro­rektor Waldeck. . .. .

Nach Uebergang zur Tagesordnung erstattete Cberfefretär Rompf Bericht über eine in Berlin stattgefundene Polizeikonferenz, an der Vertre­ter der Polizeibeamten aller deutschen -ander teilgenommen hatten. Rompf führte aus, dass 118 Vertreter der Polizeibeamtenoerbande der einzelnen Länder, die rund 120000 ^ottzetbeam- te des deutschen Reiches vertreten, in Bcrttn zusammengekommen Waren, um emhettUchr Richtlinien füi die Forderung der Pottzeide- amten auf Aushebung des Reichsgesetzes über die Schutzpolizeien der Länder und Aufhebung der Schutzpolizeibeamtengefetze der Lauder au,zu- stellen und eine einheitliche Besoldung für alle Polizeibeamten zu fordern. Ter Polizelkonie- renz wurde von dem Polizelfachausschuß, tu dem die Schutz-, Kriminal-. Verwaltungs- und Ko n- munalpolizei, außerdem die.Landiagere, ver­treten ist, eine Denkschrift über die Aenderung ber Besoldungsverhältnisse der Polizeien der deutschen Länder und Anpassung des Leamlen- rechtes der Polizei an die Rechtsverhältnisse der anderen mittelbaren und unmittelbaren Reichs- unb "andesbeamten vorgelegt. Rompf besprach eingebenb diese Denkschrift, die dem Reichstag und den Parlamenten der Länder überreicht ^Schließlich ging der Vorsitzende näher auf die Beamtenbefotdung ein. Er betonte, daß alle v,arteten desReichstages Anträge uber Erhohun ber Beamtenbefoldung eingebrachl hatten, da es aber mit dem Einbringen von Anträgen allein nicht getan fei: es komme darauf an. sie so schnell als möglich zur Annahme zu bringen. Tie letzten beamtenpolitischen Vorgänge im Reichstag ließen indes erkennen, daß eS mit der Verwirklichung ber vorliegenden Anträge noch aitti Weile hatte. Vom Reichstag aber erwarte die Beamtenschaft, daß er unbeirrt durch das

Zahlenspiel deS Reichsfinanzministeriums eine, sein - bann |inb ne wertlos. Aber wer nur 1 Besoldungsregelung treffe, die den berechtigten "=- *"« *6 mn,nrh' ®flhiprfleIh

Ansprüchen der unteren unb mittleren Beamten­schaft gerecht werbe. Den Ausführungen wurde

fünbet bas Ende an. Trifft zu, was er prophe­zeit, bann ist heute ber letzte Schneetag unb gro­sses Tauen bebt an. Also berichtet er: Von neu­em bringen westlich-ozeanische Luftmassen nach -.em Kaltluft-Bereich über bem Kontinent vor. Sie haben zunächst in unserem Gebiet zu verbrei­teten Schneefällen geführt. Westlich bes Rhems sind aber schon Regenfälle ausgetreten. Mit zunehmendem Einfluß ber vordringenden war­men Lust gebt bet fteiaenben Temperaturen ber Schnee allmählich in Regen über. Auch mor­gen sinb noch einzelne Niederschläge zu erwarten.

Vorhersage bis Mittwoch

abend: :Wolkig bis bedeckt, vereinzelt noch Nie­derschläge, mild, westliche Winde.

fiofalnathrithten vom Tage.

Der Aufruf des alten Papiergeldes. Der Rentnerbund schreibt uns: Tas Reichsbankdirek­torium ruft alle Reichsbanknoten, deren Ausfer­tigungsdatum vor dem 11. Oktober 1924 liegt, auf 'Mit dem 5. Juni verlieren diese Banknoten ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel; bis zum 5. Juli d.J. muß ihre etnlfung erfolgt

JAPAN-DIELE

Schönste ünterhaltungssiätte!

lartfilwi! Kein HmI