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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Ni er 51. Einzelnummer 10 Pf^ Sonntags 15 Pf.

Sonntag. 1. März 1925.

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang

Wie Ebert lebte und starb.

Berlin, 28. Februar. Der Reichspräsident ist heute früh 10.15 Ahr ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu Haden, sanft entschlafen. Am Sterbelager weilten Frau Ebert, ihre Kinder und ihr Schwiegersohn Dr. Zenicke, sowie Staatssekretär Dr. Meißner.

Sie starben für uns.

Der erste deutsche Bolkstrauertag.

Dem tollen Hexensabbath der soeben verebb­ten Karnevalsflut ist in schriller Dissonanz der Aschermittwoch gefolgt: Die Erde hat wieder ine Alltagsfron über den sündigen Pilger ver­hängt und noch mit Melodien und Rausch des Rosenmontags in Ohr und Blut treten wir mor­gen in die ernsten schweigenden Haven des To­des derer, die fürs Vaterland starben. Zum zweitenmal rüstet sich ein Volk, dem unter der Dornenkrone des Besiegten noch immer die Stirn voll Blut und Wunden trieft, auf vater­ländischen Altären die Opferfeuer zu entzünden. Und wenn morgen Millionen Frauen-, Kinder- und Greisenhände die Totenhügel Reihe an Reihe mit ersten Frühlingsblütengrüßen krän­zen und sich über den schlichten Eisen- und Holzkreuzen in wehmutvoller Andacht falten, wenn alle Kanzeln der abgeschiedenen Seelen gedenken, alle Türme (Kassel ausgenommen) die ehernen Totenklagen über den umflorten Märzsonntag hinschwingen werden, dann hat auch Deutschland wieder einen kleinen Teil der ungeheuren Blutschuld an seine Heldensöhne abgetragen. Denn allzulange hatten wir, auf der Jagd nach entwöhnten Lebens- und Sin- nesgenüssen und in blinden Parieihader ver­bissen, den vom Adem des Opsertodes geweih- ten Geisterscharen den Ehrensold der Apotheose und Ehrfurcht geweigert, nachdem sämtliche Weltkriegsvölkern längst den Manen ihresun­bekannten Soldaten" in Erz und Stein gehul­digt hatten.

Wehe aber dem Volk, das seiner Edelsten und Besten jemals vergißt und dreimal Wehe über die Verblendeten, die ihre Blutopser zu verun­glimpfen wagen, Ein verruchtes Verbrechen wäre es heute, nachdem drei Erdteile das Blut von fast zwei Millionen Deutscher tranken, fast fünf Millionen zerschossen heimkehrten und beinahe eine Million deutscher Frauen, Kinder und Kreise Englands Hungerblockade zum Opfer fielen, abgesehen von der furchtbaren To­desernte, die der Versailler Friedensvertrag in deutschen Gauen hielt ... verrucht und frevel­haft wäre es, jemals wieder mit dem Feuer eines Weltkrieges zu spielen, der nur die letzte Waffe tödlicher Notwehr sein kann. Verworfen jedoch das Geschlecht, dem aus die­sem blutgetränkten Feld nun nicht erst recht, trotz Ungemach und Schmerzenspein, die Saat heiliger Vaterlandsliebe aufsprießt, der Geist sittlicher Erneuerung, der schöpferische Wille zur Mitarbeit, zur dienenden Hingabe an der Ge­samtheit, die feurige Triebkraft zur Wiederauf­richtung deutscher Ehre und Geisteskultur in jähem Ungestüm aufbricht.

Wenn auch die Stümper von Versailles den gestrauchelten deutschen Goliath zum Krüppel verstümmelten, und noch aus seinem blutleeren Schmerzensleib Reparationen und Kriegskosten ohne Ende pressen möchten, wenn wir vielleicht auch noch auf Geschlechter hinaus für das steuerfaule Frankreich werden frohnen und am Rhein die bittersten Enttäuschungen und De­mütigungen werden hinnehmen müssen Sei's drum! Noch haben sich die Tiefen deutscher Volkskraft kaum erschlossen und schon ist eine neue Jugend überall am Werk, im Geiste jener Freiwilligenbataillone, die mit dem Deutsch­landlied auf den Lippen den Todessturm von Langemark unsterblich machten, so jetzt in stum­mer, freudiger Hingabe am Fundament des neuen Staatswesens zu arbeiten, und darauf den stolzen, starken Bau einer geschlossenen Volkseinheit zu errichten, in dem die Klassen­gegensätze durch opfervolle Tat und Hilfsbereit­schaft ausgeglichen sind und in dem der Deutsche wieder aus freiem Grund mit freiem Volke stehen kann. Denn der Deutsche, der vier Jahre lang einer Welt in Massen trotzte, wird auch den Bruderzwist, den Geist des Neides, der Habsucht und materiellen Selbstsucht nicderrin- gen, wie ihn erst kürzlich die Korruptionsskan- vale enthüllten und wie er im skrupellosen Gue­rillakrieg der Parteien noch immer zum Aus­druck kommt. Denkt daran, daß die gemeinsa­men Bande der Sprache und Sitte, der Familie und der Heimat, der Kunst und Religion noch immer stärker gewesen stnd als schweifende, ziel­lose Weltfriedensträume und Klassenkampf­dogmen. Und daß es aus Millionen Gräbern in allen Weltteilen und von den Millionen S-vven unserer über die Erde zerstreuten, leben. d.'<> leidenden Volksgenossen heute murmelt und raunt:Seid einig und stark!" Denn:

D fscklland ist größer als wir, die wir leben. Tie lebten und leben werden: Deutschland!

F. K

Soeben fliegt, um die Mittagsstunde, die Trauerbotschaft auf allen Drahten, Kabeln und Funkwellen um die Erde, daß unser Reich sprn- stdent die Reise in jenes unerforschte Land an- getreten bat, aus dem noch niemand wieder­lehrte. Nachdem nach dem gestrigen Abendbericht von einet Ueberwindung der Lebensgefahr ge-

sprachen wurde, machten schon die heutigen Mor­genmeldungen jede Hoffnung auf eine Gene mag zuschanden und kurz nach zehn Uhr ist Ebert sanft in den Tod hinübergeschlummeri.

Seine von der Sturmflut der Revolutton an bte Spitze des deutschen Staatswesens getragene Persönlichkeit schwankt noch allzusehr im Urteil der Zeitgenossen, als daß ein abschließendes Ur­teil über seine Stellung in der Geschichte heute schon gefällt werden könnte. Denn die Weltge­schichte ist das Weltgericht und diesem wird es Vorbehalten bleiben, festzustellen, ob Ebert tat­sächlich, wie feine Partei von ihm sagt, dem gan­zen Volle wertvoll bis zur Unersetzlichkeit ge­wesen ist. Tas freilich werden dem so unver­mittelt in die tosende Brandung des Zusammen­bruchs geworfenen Politiker auch seine ärgsten Feinde taffen müssen und die letzten düstern Prozesse (Magdeburg und Barmat) haben es erhärtet, daß er als Mensch makellos und ohne Schuld zu seinen Vätern eingegangen ist und daß er bis zum letzten Atemzug selbstlos und im tiefsten Hetzen vaterlandstreu als erster Bürger und erster Diener seines Volkes feine Geschicke zu leiten versuchte.

Auch in den rechtsstehenden Kreisen hat man immer zugegeben, daß Ebert sein Amt mit Takt und Zurückhaltung ausübte, und daß er es be- sonders verstanden hat, feine politische Einstel­lung zu verleugnen, um das Amt des Reichs­präsidenten als über den Parteien stehend zu betrachten.

Eberts Leben ist bis zur großen Kunde der Berufung als Lenker des Staates einfach und schlicht heimgegangen. Am 4. Februar achtzehnhunderteinundfiebzig in Heidelberg geboren, befuchte er die Volksschule in Heidel­berg und erlernte bann das Sattlerhandwerk Nach der Lehre machte er die übliche Handwerks­burschenzeit durch, wanderte durch Süd- und Norddeutschland und kam auch nach Bremen. Früh zur politischen Reise hetangewachfen, konnte er bereits 1892 eine Redakteur stelle an der sozialdemokrattschen .Bremer Bürgerzei­tung" einnehmen. Ebert ist bis zu seinem Ein­tritt in den Parteivorstand 1905 in Bremen ge­blieben. Nach seinem Ausscheiden aus derBre­

mer Bürgerzeitung" betrieb er kürze Zeit eine Gastwirtschaft und übernahm dann das Bremer Arbeiterfekretariat. 1900 wurde er in die Bremer Bürgerschaft gewählt. Im Jahre 1905 wurde die Zahl der Sekretäre im Vorstand der Sozialdemokratischen Partei vermchtt, und der 1918 in Jena stattfindende Parteitag wählte auf diesen Posten Ebert, der im Jahre vorher dem Parteitag neben Sin­ger präsidiert hatte. Nach Singers Tode kam Ebert bereits als Vorsitzender der Par­tei in Frage. Er lehnte indessen ab. Die große Mehrheit des«-Parteitages vereinigte sich dann aus den Königsberger Rechtsanwalt und Reichstagsabgeoroneten Haase, der an Singers Stelle gewählt wurde. Nachdem nun 1913 auch die andere Stelle des Parteivorsitzenden durch Bebels Tod freigeworden war, berief der so­zialdemokratische Parteitag von 1913 Ebert doch in das Vorsitzenden-mtt. Zmn Reichstag landi- biette Eben früher im 18. hannoverschen Wahl­kreis und 1912 in Elberfeld-Barmen. Bei den Wahlen ft07 ging der Kreis verloren, er wurde bei den letzten Wahlen von Eben für die Sozialdemokratie zurückerobert. Unter der Reichskanzlerschaft des Prinzen Max von Baden trat er in das Ministerium ein. Am 9. No­vember 1918 stellte er sich neben Scheide- mann an die Spitze der Revolution. In der Nationalversammlung vom 11. Februar 1919 wurde er zum Reichspräsidenten gewählt und spater v-m dem neuen Reichstag in diesem Amt vorläufig bestätigt. F. R.

VormMags tauft enlschlafm

Deutschland trauert an der Bahre. lPrivat-Telegramm.)

Berlin, 28. Februar.

Der letzte Krankheitsbericht vorn Lager des Reichspräsidenten um 5 Uhr morgens lautete: Tie Bauchfellentzündung macht plötzlich Fort­schritte. Der Kräftezustand des Reichspräsiden­ten nimmt schnell ab. Zur Zeit schläft der Reichspräsident. Der Zustand ist hoffnungslos. Der plötzliche Tod des Reichspräsidenten hat auf die ganze Bevöllerung einen tiefen Eindruck gemacht. Schon wenige Minuten nach dem Tode kündigten die auf

Halbmast stehende» Fahnen.

der öffentlichen Gebäude die Trauerkunde an Die Reichsregierung hat fofort durch den Reichs­kanzler der Familie des verstorbenen Reichsprä­sidenten ihr B e i le i d aussprechen lassen. Selbst­verständlich wird die Reichsregierung eine Trauerfeier veranstalten, an der alle Parteien ohne Unterschied der politischen Stellungnahme teilnehmen werden. Der Streit um die Person Eberts ist nun mit seinem Ableben beendet. (Die letzten Depeschen siehe 3. S.)

Luther am 6taateru6er.

Vor dem Stellvertretungsgesetz.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 28. Februar.

Der Reichstag wird nun sofort ein Gesetz er­lassen, das die weitere Stellvertretung des Verstorbenen Reichspräsidenten durch Reichs kanzler Dr. Luther regelt. Die Neuwahlen werden, wie wir erfahren, im Mai stattfinden. Bis dahin werden alle Amtsgeschäfte Eberts durch Dr. Luther versehen. Die Frage der Kandidatur für den Reichspräsidenten wird selbstverständlich im Augenblick nirgends ange­griffen, da sich die politischen Parteien selbstver­ständlich, angesichts der Bahre Eberts dieser Frage ablehnend gegenüber verhalten.

Trauertag an der Börse.

Berlin. 28. Februar. (Privattelegramm.) Der Börsenvorstand hat beschlossen, wegen des Todes des Reichspräsidenten die Effekten­börse und den Produktenmarkt heute geschlossen ui halten.

Sn Walhall.

Was uns die Toten heute zurufen.

Von

Gouverneur z. D. A. Heinrich Schnee, M. d. R.

Wohl keiner ist unter uns vorhanden, der nicht heute unersetzliche Verluste an nahen Ver­wandten und Freunden zu beklagen hätte. Wir gedenken ihrer in Wehmut und Trauer. Sie haben ihr kostbares Leben dahingeae- ben für das Vaterland. Sie wollten die Er­haltung des großen mächtigen Deutschlands. Das Ziel ist nicht erreicht. Am Ende des Weges, an dem in unabsehbare Reihen die Gräber der Gefallenen liegen, steht ein zufammengebrochenes, ohnmächtiges Deutschland das rachsüchtige, habgierige Feinde verstümmelt, beraubt und geknebelt haben.

Sind die unerhörten Opfer vergeblich gewe­sen? War all der Heldenmut, waren alle die gewaltigen Leistungen unserer tapferen Armeen und des deutschen Volkes umsonst? Nein und abermals nein! Die Gefallenen und ihre Ta­ten leben für uns fort. Jene haben höchste menschliche Tugenden bewiesen, die Liebe zum Vaterland, die Hingabe der eigenen Persönlich- leit für die gemeinsame Sache, die Tapferkeit, die Standhaftigkeit. Ihre Taten reihen sich wür­dig betten an, die Dichter und Geschichtsschreiber aller Zeiten als bewundernswert gepriesen ha- den. Es gibt nichts m der Weltgeschichte, das sich diesem gigantischen Ringen eines von -llen Seiten von Feinden umgebenen Volkes gegen gewaltige Uebermacht vergleichen ließe. Die un­geheure Größe der Leistung des deutschn Vol- les, welches viereinhalb Jahre lang einer Welt von Feinden widerstanden hat., wird dadurch nicht vermindert, daß schließlich unter dem wach­senden Druck des feindlichen Uebergewick.tes an Menfchen und Kriegsmitteln sowie der Un- terernährung infolge der Hurgerblockade der Zu- fammenbruch erfolgte. Unerreicht steht der Heldenmut da, welchen unsere Truppen in den mörderischen Kämpfen av.f den europäischen Schlachtfeldern, in den Seegefechten und Kreu­zerfahrten auf den von den feindlichen Flotten beherrschten Meeren und in der Kriegssühru'tg tm afrikanischen Busch bewiesen haben. Ge­waltig ist die organisatorische Leistung, die in wirtschaftlicher Beziehung ebenso wie in mi- litärischer im Kriege vollbracht wurde. Die Großtaten des deutschen Volkes werden irotz des unglücklichen Ausganges des Krieges durch die Jahrhunderte leuchten, wenn längst von jenen Lügen keine Spur mehr vorhan­den sein wird, mit denen unsere Feinde das Ur­teil der Welt verwirrt haben.

Unsere Helden sind in den Tod gegangen, im Glauben an den S i e g d e r h e i l i g e n d e n t- schen Sache. Ihnen ist es erspart geblieben, den Niederbruch zu erleben. Ihre Gaben und Kräfte müssen wir aber mit Schmerzen vermissen bei dem Wiederaufbau. Uns, die wir den Welt­krieg überdauert haben und unserer Jugend, denen welch« zu jung waren, um in die Mühle des Kriedes geworfen zu werden und den Nach­geborenen, ist die Aufgabe zugefallen, jene Z i e« le zu verwirklichen.

Die Freiheit ist uns genommen durch den Versailler Diktatfrieden. Es sind uns Fesseln angelegt in politischer, Militär s er und wirtschaftlicher Beziehung. Es ist uns das genommen worden, was Bismarck als das Er- fte und Notwendigste für unser Volk beze ckne- Fähigkeit, als große Nation unter "?en Volkern Europas frei atmen zu können. Dunkel umgibt uns in der Gegenwart. Steinig' und dornenvoll liegt der Weg in die Zukunft vor uns. Die Erscheinungen einer Fäulnis und Korruption, wie wir sie in früheren besseren Tagen nicht gekannt haben, mögen wohl dos Herz manches Patrioten mit bangem ZweOel über die Möglichkeit eines Wiederaufbaus er­füllen. Der Kampf kann in unserer gegenwär­tigen Lage nur mit geistigen Waften geführt werden. Wie foll dies erfolgreich geschehen, wenn der Geist felbst angekränkelt ist, wenn Sumps und Morast sich ausdehnen. wo fleckenlo- se Reinheit vorhanden fein sollte? Der Blick auf unfere teuren Gefallenen muß uns den Mut ge- ben, die ungeheure Aufgabe auf uns zu nehmen. Nicht nur, daß wir in ihrer Selbstaufopferung ein leuchtendes Vorbild haben, dem nachzueifecn jeder Deutsche als Pflicht empfinden mutz. Wir können vielmehr auch aus den Eigenschaften, die sie bewährt, aus den Taten, die sie ansge» führt haben, die Zuversicht schöpfen daß wir in uns die Fähigkeiten zum Wiederaufstieg besitzen. Sie, die im Leben und durch ihren Tod das ©re*