Freitag, 20. Februar 1925.
Nummer 43. Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf.
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Kasseler Neueste Mrichtm
Kasseler Abendzeitung =» Hessische Abendzeitung
Mtkaueusvotum gegen die Marx-Mmsler.
«riegsfisber in Bukarest.
RnmLnlenS kühn« Sprache.
Bus
Finanz» und Vertrauenskrise.
butter
bleibt unbe-
liche A!
e Bevölkerung ver - Im Gouvernement Sa.
Vorschläge eine ziemlich günstige Ausnahme bei den Franzosen gefunden haben.
L..."Taten des Herrn Marr festgestellt werden. Tas .fiabinert Mar sei völlig, abhängig von der Sozialdemokratie wie '
Riga, 19. Februar.
Aus zahlreichen Teilen Rußlands wird eine
malige Reichskanzler mit seinen Mannen gestern die Zügel der P r e u tz i s ch e n Regierung in die Hand genommen. Aber wie lange er sie führen wird — das ruht im Schoß der Götter. Der
dessen Furchen sie für es arbeiten, an dessen Rain sie es den Sommerlag über betten kann. Ein Stück Brot und eine Hecke, die Schatten gibt; mehr will sie nicht, und mag sie ja
" ‘ ’ * ’ ’ ' fenvollen Zuver-
Berlin, 19. F,'bruar. Entwaffnung gekennzeichnet. Es sei möglich, schäft Hunger leidet. In Iekater». - Rumäniens daß Herriot siw demnächst nach London bc- noslaw mußte der eiserne Bestand an Saat- .1 .. »—«>- «n- >-r- Frühjahrsbestellung
rotes der Alliierten ist ged des Januar drei Fälle von Menschen- f r e s s e r e i sestgestellt. In der Ukraine sind
Lichter sehn wie Kranke durch den Dunst. Hier ------„ , . es ist niemand daheim; alle stürzen hierher, um da-
kömtte wegen des ernsten Konflittes mit Deutsch- vonzustürzen; niemand will hier bleiben; am land eine Katastrophe aus dem rumänischen wenigsten das Fräulein hinter dem Schalter,
inen von etwa hunderttausend Kubikmeter wendet das Gesichtchen nach der staubumkreisten
.... — . - “ “ • ■" '——*■ gräm«
Landtag trug wieder sein festliches Gepräge, so- sern man die zahlreichen Damen aus den Tribünen als Blumen und die roten Köpfe der Her-
Die Taktil der Rechtsparteien.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 19. Februar.
Die Valuta wankt.
Neuer Frankensturz ... Steigende Preise.
«Stgene Drahtmeldung.)
Genf, 19. Februar.
von hier nach dort.
©unotr tut Weh!
Rutzlrtds Bauern müssen darben .
Autzenm'nifte.,vie eingelausi u t e bekannt. 5t fügte hinzu, '.aß r varandenke, jetzt Deutschland gegen-
General Walsch, der Vorsitzende der interalliierten Militärlontrollkommisfion, hat gestern vormittag dem Marschall Foch den Bericht über das Ergebnis der Generalinspeltton m Deutschland übergeben. Marschall Foch hat sofort den alliierten Botschaftern eine Abschrift dieses Schriftstückes zugehen lassen, das vier- .. . ww- — uudvierzig Seiten umfaßt. In dem Be- ----- .
w(.«i„mSnfen8 llptetariffr Iricht werden die Verfehlungen Deutsch- erschreckende Zunahme der Hungersnot gemeldet, nationalen gefährde das Staalswobl. Deshalb Deutsche Abwehr gegen Rumäniens Uebe g TT- < aufgezählt. Außerdem werde auch die So wird aus dem Samaragebiet amtlich berich- müsse ein Gegensatz zwischen den Worten und (Eigener Informationsdienst., Stimmung in Deutschland hinsichtlich der tet, daß zweiundsiebzig Prozent der Einwohner»
den Taten des Herrn Marr sestgestellt werden. Berlin, 19. F,'bruar. Entwaffnung gekennzeichnet. Es sei möglich, schäft Hunger leidet. I T' * *1~"
Tas Kabinett Mar sei völlig abhängig von der - ~ --------— ---------- i--°»-----'----
Sozialdemokratie wie die MtmsterschaffSeve- rings beweise und die Deutsch« Volkspartet w rd d werde deshalb Opposition in der durch die Loge'eme d gebotenen Schärfe machen. — Es siel ein Retf..
Paris, 19. Februar. (Eigener Drahtbericht.) In der gestrigen Finanzdebatte in der Kammer forderte ein Abgeordneter zur Verhinderung der Kapitalflucht einen Gesetzentwurf über die Konsolidierung. Minifterpraste dent H e r r i o t erklärte, daß em derartiges Gesetz dem Parlament baldigst zugehen werde. Chappedelaine richtete darauf einen Appell an
Madonna unter uns
Ein Erlebnis in der Bahnhofshalle.
Von
Friedrich Hussong.
Mitten im wirbelnden Gedränge eines Berliner Weltttadtbalmboses ist einem bekannten Berliner Journalisten das schmerzensreiche Bildnis einer Madonna aus dem Volke be« segnet. Das rührende und unvergebliche Erlebnis hat er also ausgezeichnet:
Die Halle eines Vorortbahnhoss schluckt einen Strom von hastenden Menschen ein und I speit einen Strom von hastenden Menschen aus. In einem Augenblick aus einem Punkt hundert sich kreuzende Wege, hundert sich kreuzende Zwecke; in der nächsten Sekunde hundert andere. Es ist heiß und dumpfig in der Halle, und die
<%0nn0lint rtltt OtPrtüPrDFPft Dieses Kind zu hüten, dieses Wurm lebendig zu ^rkWknNk Ul» kaIt'en unb uöenbroo den Acker zu sinden, in
Die Kulturschande von Versailles. h - ~ - “ - - ' " " " "
An den AuSlandsbörsen hat sich der Sturz deS französischen Franken fortgesetzt. In New- y o r k sank der Kurs von 5,30 auf 5,22. Nachbörslich wurde ein starkes Angebot von französischen Kriegsanleihen gemeldet, das dem Frankensturz in Rewyork mutmaßlich neue Nahrung geben wird. In Paris steigen die Preise langsam, aber stetig. In St. Anton kam es am Mittwoch vor den Bäckerläden mehrfach zu Zusammenstößen.
t". v ,a ■ । «aiuiuun.»*» ........ x.i|bo8 mit müder Eile die braunen und die griU
d>e Einbringung eines taltIschen Ve^rtrau- Bukarest hat man den Eindruck, als stände „en Karlen ausgibt.
' " 8 » 0 näck fhte^an^Är^n Ä r n u nMn w-eder in ben. Zagen ^r Kn°Sserklärung aC bfm ftürjenben Gedränge ein Trupp ren, bo nach ihrer Ansicht für » gegen die Mlttelmachte Eudeut^ und teel uerlegen harrender Menschen. Männer, Weiber,
usreicktimGeaensatz «u ^cl durchziehen die Straßenmit ^i^utenhjj!äbcben unb Burschen in zerschlissener Tracht Sw?“ »SKl««tn die Deutschen und Absingen von Liedern ^om Sande irgendwo.mil dürftigem Gepäck und
Gerät. Sachsenganger. Von irgendwo
Trotz der ernsten Repressalien Rnmäniens datz Herriot fich demnächst nach London be- n oslaw mußte der
wird die deutsche Regierung den Anspruch auf gebe, um mit Chamberlain und Bald- geirerde für die F
eine deutsche Sonderentschädigung win zu verhandeln. Zwei wesentliche Fragen an die hungernd
niemals erfüllen. Die deutschen Reparattonsver- seien nunmehr von den Alliierten zuerst zu ent- teilt werden.
tiiliAtungen sind durch dasDaweSgutach- scheiden: Soll der Bericht veröffentlicht ratow .st em Bauernaufstand „nSgebro.
t en vorläufig geregelt werden. Darüber hinaus werden und in welcher Form. — Eine Züricher chen. Im ©rutiernement Stavropol herrscht
Sollte es möglich sein? kann und wird die deutsche Regierung keinerlei Zeitung meldet aus Paris: Die Entscheidung! furchtbare Rot. Dft Behörden haben im Laufe
B-rlin 10 Februar. (Eigener Jnsormations- Sonderforderungen anerkennen. Die Alliier- des Militäri
dienst) In den Berliner politischen Kreisen ver-!t e n werden sich in diesen Streit kaum einmtschen ig e n Deutschland gefallen.
Wll.VKl», uc» wn-ry. h«i ... • i wryi, fviHcuwu, h—*HV“. — *v -r ganz allein
-des Versailler Vretrages hingewiesen (!), die den mit dem Kind. Hunderte, hunderte hasten Dor«
Bau von Luftschiffen in Deutschland unmöglich Mer, streifen dicht vorbei. Aber sie fühlt nicht
Chamberlains rumänische Freunde. machen. Ob der Plan weiter verfolgt werde, bie fremden Blicke Sie bleibt durch ein gnädi-
(Eiaener ^--rhtbericht l fei noch unbestimmt. ges Wunder bewahrt vor dem Schamgedankeu,
a„„Sn_ «,hT„nr ------ ihr menschliches, eigenstes Leben im Getriebr
«m Ä Auf 6er Afmensünderbank.
- "" hc.Hrfuru. I hat den Kontrollbericht überreicht. vorüberrennen. Sie neigt sich auf ihrer Moder-
(Eigene Drahtmeldung.) kiste über dies kaum flackernde Leben und ist
Paris, 19. Februar, fern entrückt und die Einsamkeit steht um sie wie 'mit dicken Mauern, durch die kein Laut bringt
hat der Agent sie gesammelt unb hierher gescho«
UM D-,.ifck»lani> aeaen- u<- fein Fiebern und in den Ansturm "dteiete- nicht daran denke, jetzt Deutschland gg ^^ofzhalle, in dieses planvolle Durcheinan- über in neue^Verhandlung « J» «n * bei, das sie nicht entwirren können, wie stier sie Rumäniens Geduld sei erschöpft und der Weg ' '
des Zwanges unvermeidlich. T " ihn,n hi, ... ...
I öcitwaTt® von lynen eine, die zu rynen gc<
~ hört, weil auch sie irgendwo der Agent aufge-
Alle Schulo racot llcy. stöbert hat: Auf einer kleinen Kiste, die von in m-mnork um Kredit der modernen Armseligkeit ihrer Habe über-
Frankreich bet eit in Rewyork um Kremt. w}Ht ejne grau mit eineOT Säugling an der
(Privat-Telegramm.) Brust. Eine Frau von unbestimmbarem Alter.
Paris, 19. Februar. Zerwirkte Hände; ein Gesicht, das Sorge redet;
Eine Newyorker Nachrichtenagentur meldet,laicht in Pathos, nicht in Weichseligkeit, nicht in daß Vertreter der französischen Regierung mit Bitternis. Sie hat sich noch nicht gefragt, so amerikanischen und britischen Finanzleuten in scheint es, warum sie kein anderes Dach für sich Verbindung getreten sind in der Absicht, gut unb ihr Kind hat als diese Bahnhofshalle. Sie Stützung deS Franken einen Kredit von wundert sich nicht, daß niemand sich um iie hundert oder zweihundert Millio- kümmert; sie wartet nicht auf Mitleid. Sie neu Dollars zu erhalten. Die amerikanischen staunt nicht über das wunderbar Traurige ihrer Finanzleute seien jedoch nicht geneigt, gegenwär- Verlassenheit; sie erkennt nicht die grauenhafte tig in eine Erörterung Über eine solche Anleihe Gebe um sich, in der die hastenden, lachenden, einzutreten. Sie sind der Ansicht, daß die Voli- schwatzenden, in ihre nächsten Zwecke verbissenen t i k verantwortlich sür den gegenwärtigen schlech- Gesichter all dieser vorübertreibenden Menschen ten Stand des Franken sei. wie Fiebersratzen sind. Diese ganze irre Welt
------ macht sse nicht irre an sich und ihrem Zweck:
Heber die besetzten Gebiete und die deutsche Einheit glitt die Denkschrift zur inneren Politik über und huschte übet die Gegensätze zwischen den Verbraucher- und Erzeugerinter- essen hinweg, kam zum Finanzausgleich. Und da wurde er deutlich: Der ehemalige Reichskanzler mußte nun als preußischer Ministerpräsident die Pläne des Reiches als gefa-hrlich bezeichnen und eine Lanze für die Länderhoheit ein- leaen. Wem Gott ein neues Amt gibt, dem awt er, wie es scheint, auch einen neuen Verstand... Das Zentrum und die Rechte bekamen ihr Teil mit der Schulpolitik im Geiste echten Christentums, das zum Aufbau eines Staatswesens unerläßlich sei. Wenn so die klugen und wohlbedachten Leitsätze des neuen Regierungshaup- tc3 mit seinem Takt auch alles vermieden, was mach politischen Rezepten duftete, unterließ er es doch nicht, sein Bekenntnis zum republikanischen StaatSgedanken ausdrücklich in sein Preoramm auszunehmen.
Der Wirtschaftspartei wird eine Lockspeisei^^'^^n^n^ unternehmen, um den Fran-! hiugchalle» mit der M ittelstand sp o lltik ^^ Später sprach Abgeordneter (Eigene Drahtmeldung.)
und vor allem mtt der Zusicherung daß die Mste ^^^ üt)er ble Vertrauenskrise. Man müsse London, 19. Februar,
der Wohminaszwc-ngswirtschast .baldmöglichst nicht nur die Kapitalflucht, sondern auch die -. »--doner Blatt ntfolae unterstützen 10WN meyr w,u „e maji, uno beseitigt werben sollen. Selbst $°™m5u/|$egaubierungäbolitit bekämpfen. Ein Ausgleich , -?'^"'^^°Ä°"f^^mMsleute den Plan Wohl finden, und m dieser sorg niften. di? sich gerate über das ei"tret.efn J1tr bürfte bald gefunden sein, sosern es gelinge, 6ie ^ichtuna eines großen b>andel^ust- sicht läßt sie die andere Welt nach anderen
Ruhe, Sicherheit und Orbnimg^ ueu.erregt hat-! finaTn,ie((e ga<?€ durch eine Politik der Ver - ^iffv/riehrs ttvifcken London und Rewyork. Sorgenu nd anderen Zielen boruberrennen. ten, wurden teianitigi durch bie Aussicht aui| ;t £ nb i g u n g unter den Parteien zu Verdes-1 ^/prünalhich fei' die Verwendung von drei Zep- Der Säugling läßt die mütterliche Brust; er „Gnadcnerwe.se . . fern. Ein Sozialist empfahl die Umwandlung Delirien ^von etwa hunderttausend Kubikmeter wendet das Gesichtchen nach der staubumkre
So umsiciierte Mart geschickt alle Klippen der ber öffentlichen. Schuld in eine vlerprozenttge S5bo(t ba3 etwas kleiner als der Z. R. 3 Sonne einer ^Bogenlampe und zieht es in g hohen Politik und schloß an seine weltgesteckten Aente, die in fünfzig Fahren zu si^^^ öuruckge- vorgesehen worden. Die alliierten Regierungen u<he Falten. Das ist fein Lächeln. Die 301: Regierungsziele einenhochherzigen, väterlich-1^hlt werden solle. Er ries auch nach Stabilität.I’-n Erwiderung auf eine Anfrage deS beugt sich über ihn. Ihr Gesicht bleibt . gütigen Appell an das beutslte.VolkSgewtl- ------ Vertreters, ber Gruppe auf die Bestimmungen wegt, sorgenvoll, gelassen. Sie ist gan
Mahnungen bisher fruchtlos abgeghtten sind. (jf fCyUlttit OCH ROPT* Der Ministerpräsident griff darum zu den stark- ... - -- - - 1
ften Mitteln unb entrollte selbst bas Mene tekel eines S t a a 1 s z u s a m m e nb r uchs an dte hohen Wände des Hauses, wenn vor den Machtgelüsten der äußeren Bedrücker sich ntdrt das , ilw lMUlvv --------------
ganze Volk zur Abwehr zufammenschließenl {r irfletlb ejtte Auskunft über bie deutsch-ru- toürbe. Ä . manischen Meinungsverschiedenheiten in ber
In der Aussprache warf der volkSPariei- Frage der rumänischen Reparattonen geben ' bgeordnete v. Campe noch viel tempera- ^i,n. Chamberlain schüttelte den Kopf. Auf mentvoller als zuvor der ruhige Dr Winckler diesbezügliche Anfragen stellte Chamberlain die Marx unb feinem Kabinett den FehbebandschuhI Errichte über britisch-rumänische Verhandlungen hin 'Die Volkspartei versage dieser Regierung hxfreftend bie Schaffung einer Flottenbasis 'M das Vertrauen, weil deren Zuiammensetzung Meere und ihren eventuellen Ge-
»°Ä Rst"-» 1,1 "■ »»"»*■
Ä a®nt £öfegel6 berWaubritter.
gehabt, bie dauernde Zurückitonung der Deutsch-> ,x. t a>..w;n;,«a tt.n.mriffr
— ww. „ v Hautet, daß es gelungen sein soll in Paris zuINie aber kann ber Frieden Europas gewähr-
Also sprach Marx. ttRStiffi
®” Gi" A»-sich«.d-d ein Uhus »IbenM»utlnnkelemml. s“‘„‘fVeVe'e^wn?»’
Ohne^ weitere Gefährdung hat^teso^ ber Weiter erfährt man, daß Trendelenburgs neue] verständliche ernste Gegenmaßnahmen entgegeu- setzen werden. Vorläufig Dürfte es lediglich zu einer Unterbrechung ber bcibcrf c11i = gen diplomatischen Beziehungen
। komme«. Die von Rumänien ergriffenen R e - 'Htimfteriddö im ÄQllvtQG. presfiousmaßnahmen gegen deutsche VlllllllltUUyv Uli *U!iviM9. |S0pitaiiett und deutsche Staatsangehörige werden von Bukarester Blättern a b g e - leugnet. Auch in Berlin ist nichts bekannt.
ren Deputierten als Fahnen anzusehen geneigt war..Sobald die Sitzung eröffnet war, nahmen die meisten Minister ihre Plätze ein. Ausl Die Deutfchuationalen und Deutsche VolkS- Nr. 2, 3 und 4 die altvertrauten Herren am Partei haben beschlossen, im Verein mit den Na-i «ebruar. (Privattelegramm.) Ein!
Zehuhoff, Severing und Hirtsieser, ttonalsozialisten heute tm Landtag Mißtrau- 'Blait meldet aus Bukarest: In Rumä- dann Dr B e ck e r, der schon kurze Zeit Kultus- e u s a nt r a g e gegen ei a zelu e 3!Rt n i fter ricn rmb alle Effektenbörsen ge - Minister gewesen und es nun wieder geworben des Kabinetts Marx, vor "tlE Segen Jnnmim,- schlossen, weil die Regierung befürchtet, es ist, und schließlich die neuen Männer, der där- S e v e r t n g, ^ .auch bi^ fönute wegen des ernsten Konflittes mit Deutsch-
"”s' ‘ •-Ü-I s « d-l mK u 'em»«. M MN».
ker-Aschoss und Dr. Schreiber, denen die .
Finanzen und der Handel anvertraut sind. Herr ensvotum gegen einje
Marx ließ aus sich warten. Als er bann erschien, bfe einfache Mehrheit ausreicht
um sein Regierungsprogramm, bas schon mehr der qualifizierten Mehrheit, die oerfaffungSge- einer Denkschrift glich, zu verlesen, wurde er mit «ätz für ein Mißtrauensvotum gegen den Mini- dem unfteunblichen Zuruf: .Ruhrschieber I- von fterpräfidenteu und da« ganze Kabinett notwen- den Kommunisten empfangen. Marx las mono- big ist. ^?"^nstfallemußderStaa ton weiter unb ließ sich nur einmal zu einer M in diesem Parlamentskonslikt entscheiden, icharsen Abwehlbemerkung hinreißen. Das Schriftstück enthielt viel Selbstverständlichkeiten,! wie sie jedes Kabinett von sich geben kann. Rur einige Punkte verdienen heworgehoben zu werden. Tas ist die ungewöhnliche Wärme des Dankes an seinen Vorgänger Braun.
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