Frankreichs Sorgen ums tägliche Brot
spazieren führen.
F. R.
r» sol- ichrnatS
ob nach deren Beseitigung geräumt wird und Alliierten aufgehalten wird Das ReichSkabi- worin die „teaftlonäre* Politik besteht ... noch nett ist auf jeden Fall geneigt, dir Schwierig-
kein Sterbenswort über die Lippen gebracht.
Drei Taue Bebenkzett.
Der WirtschaflS-Endkampf in Paris.
(Eigene Drahnneldu"
Paris, 7. Februar.
Staatsminister Dr. Trenvelenburg besprach gestern mit Handeisminister N a y n a l d i eingehend die lebten deutschen BorschlSge. Bon deutscher Seite wird erwartet, daß im Laufe der Beratungen bestimmte BorschlSge gemacht wrr-
Das Reich ift verantwortlich
Gegen die Finanzwünsche der Einzelstaate«.
(Privat-Lilegramm.)
Berlin, 7. Februar.
Wie wir erfahren, hält dir Reichsregierung
Do« Deutschlands Schweift wiederanfoebaut
Paris, 7. Februar. (Privattelegramm.) In einer Unterredung zwischen dem Finanzmini ft e r, dem Minister der befreiten Geb ete und Politikern wurde eine Vorlage besvrochen, die für das lausende Fahr 8400 Millionen Franken für den Wiederaufbau aus- s-.tzt. Davon wird eine Milliarde vom Staate an die Geschädigten in bar ausgezahlt werden.
daran fest, daß der Finanzausgleich zwischen Reich und Ländern biS spätestens zum 31. Mär; durchgeführt fein mutz. Anfangs Mär« sollen die Finanzminister der Länder nochmals •u einer Besprechung zusammentreten, in der Über das Ergebnis der Kommisfionsderalungen endgültig befunden werden soll. Der ablehnende Standpuntt der Reichsregierung aus Rückgabe der Finanzhoheit der Länder wird damit begründet werden, daß die Borbeding ung für den Zusammenhalt des Reiches nur erfüllt werden kann, wenn das Reich dm gestellten finrneieflen Anforderungen in bezug auf Reparationen ufw. gerecht werden kann.
Dagegen hat ihm der deutsche Reichskanzler den Wunsch seiner schlaflosen Rächte auf Frank- reichS Sicherheit, freimütig zugestanden, obwohl sehr viel Grund zu der Annahme besteht, daß Herr i ot mit Chamberlain das Rheinland, Herzkammer und Heiligtum aller Deutschen, schon längst hinter verschlosse- nen Türen an Frankreich verschachert haben Denn waS würde ein entmilitarisiertes, neutrale# Rheinland und Pufferstaat anderes bebrüten, als eine Abtre-iung und Anneri- on dieser deutschen Kernlande, wie man eS mit der Saar, dem Elsaß und unseren herrlichen Kulturlanden im Osten gemacht hat.
teilen in der Entwaffnungsfrage zu beseitigen, wenn die Gegenseite nicht, rote sie es bisher getan neue demütigende Forderungen aufstellt
An alle Wett verschuldet.
Englands Antwort an Frankreich.
(Privat-Telegiamm.»
London, 7. Februar.
Das Sachverftändigenkomilee füt die Ausarbeitung der Rote an C l e m e n t e l über die französischen Kriegsschulden hat seine Arbeiten beendet. Das Dokument ist kurz und stellt kein technisch ausgearbettete« Memo- randnm dar Einem Londoner Blatt zufolge enthält es daS Prinzip, daß Amerika ein fest nmriffeneS Angeböt von Frankreich erwartet.
Hlntkr verMEnm Türen.
Ist Kölns Schicksal besiegelt? iEigeurl i^bernj)
Berlin, 7. Februar.
Der Besuch des englischen Botschafters Lord Crewe bei Herri ot wird in Berliner Diplomatenkrcisen als Beweis dafür angesehen, daß die englische Regierung jetzt einen Fnitiativschritt unternommen hat, um den Gang der Diskussion über die Rän- mungsfrage zu beschleunigen. Allerdings ift man in Berlin eher geneigt, die Situation nicht allzu optimistisch zu beurteilen, da die Mitteilungen des deutschen Londoner Botschafters sehr zurückhaltend abgefatzt sind. Sicher stehen jedoch die alliierten Regierungen zur Zeit im Begriff die Bedingungen zu formulieren, von deren Erfüllung ste die Räumung der nördlichen Rheinlandzone abhängig machen. Bor der endgültigen Mitteilung der Botschasterkonferenz an die deutsche Regierung tonn jedoch mit Verhandlungen nicht gerechnet werden. Man wird sich daher deutscherseits wieder einmal mit der Tatsache abfinden müs
sen, daß die alliierten Regierungen unter sich bereits ohne Deutschlands Mitwirkung zu festen Vereinbarungen gelangt sind. Einem volkSpar- teilichen Berichterstatter zufolge hofft man in London, daß die Ententemächte in der Ent- waffnungS'rage bei der deutschen Regierung aus Verständnis stoßen werden und erwartet, daß die R ä um u n g der Rheinlandzone nicht durch besonders skrupellose Forderungen der
den können, die die G r u nd l a g e für eine Verständigung abgeben können. HandelSm ni- fter Ra hnaldi hat gestern für drei Tage Pa- riS verlassen. Aus diesem Grunde werden die beiden Delegationsfi chrer ihre Besprechungen erst zu Beginn trr näckwen Wo-b- Wiede'' anfnehmen.
Ein Pariser Blatt frohlockt bereits: Die großen Linien eines Entwurfs für einen Wo» duS vivendi der als Vorbote für einen endgültigen Handelsvertrag dienen soll, seien grundsätzlich festgelegt. Man bereite einen Text vor, an dessen Ausarbeitung die Sachverständigen einige Tage arbeiten werden.
DonRätstln umringt.
Deutschlands Schicksal liegt im Dunkeln.
Beängstigend und voll dunkler Rätsel wie diese schnee- und glanzlosen, geheimnisvollen Hornungstage, die zuweilen mit zärtlichem Vorfrühlingshauch Menschenstirnen und knospende Büsche anrühren, nachts aber das wilde Toben der Windsbraut entfesseln - • so nach jäh erloschenem Glanz und Licht jagt deS Schicksals Sturmgewölk über unsere Häupter dahin. Diesmal pfeifen die schärfsten Winde aus dem preußischen Wetterloch, wo eine seit fast zwei Monden schleichende Regierungskrise nachgerade (wir haben den Reichslabinettsspuk noch in allen Gliedern in ein zweites Sa- tvrspiel auszuarten droht. Zwar wird man am DienStag im Landtag nun endlich zur Ministerpräsidentenwahl eines Zentrumskandidaten (Landeshauptmann Horten oder ein anderer) schreiten. Aber werden dem neuen Freier di« spröden Parteischönen ein willigeres Ohr leihen? Und welche Ehe wird er eingehcn, nachdem sowohl Deutsche Volks- wie Wirtschaftspartei jedes Konkubinat mit der Sozial- demokratie von sich gewiesen haben?
Der Wirrwarr in Preußen scheint hoffnungslos (man rüstet sogar schon in allen Lagern zu Neuwahlen) und droht auch «man möchte sich bekreuzigen) auf die Reichs- und Außenpolitik überzugreifen. Denn wird die Taktik des preußischen Zentrums, gleichviel ob mit ober gegen die Sozialdemokraten, nicht auch aus die Kollegen in der Reichsregierung absär- ben und diesen und damit dem Staatsschifs den Wind auS den Segeln nehmen? Und das just in dem Augenblick, wo der fast verkrachte Stoatsbau unter Dach ist und man sich drinnen wohnlich gestalten und ihn nach außen gegen Wind und Wetter schützen will. Da sitzen jetzt die Tausendkünstler von Finanzchefs der Einzelstaaten um den Tisch ihres Herrn und Meisters Schlieben und setzen ihm hart zu. Sie rütteln mit Macht an der Finanz- ?toheit des Reiches, indem sie aus steuec- ichem Gebiet die volle finanzielle Selbständigkeit wie vor dem Kriege und zwar die Rück- gab« der Haupt steuern an die Länder verlangen. Es wird hatte und erbitterte Kämpfe geben, da das Reich mit Rücksicht auf die ungeheuerlichen Lasten aus dem Dawesplan der Zentralgewalt über die Reichseinnahmen sich nicht ntäußern kann und will wenn man auch sonst durchaus geneigt ist, den Unabhängigkeitsanfprüchen der Ein- zelstaalen weitherzig Rechnung zu tragen. Zugleich mit diesem Kardinalproblem soll der ganze Fragenkomplex der neuen ©teuer« gefetze (Aufwertung, Hauszinssteuer ufw.) durchberaten und zum Abschluß gebracht werden.
Und während hier wettvollste, praktische Ar- beit geleistet wird, müssen sich Staatsanwälte und Parlamentsausschuß mit dem peinlichsten, die Korruption der Nachkriegszeit grell beleuchtenden Finanz- und Kreditskandalen befassen» die täglich neue Sensationen bringen und von den Patteikämpen und Anslandsbeob- achtern zur übelsten Nachrede und Hetze ausgeschlachtet werden. Selbst auf die Börse legt sich die Furcht vor den Auswirkungen der Bar- mataffäre wie ein bleierner Dunst. Und auch die Ausrollung der Ruhrzahlungen an die Großindustrie ist bet aller Unantaftbar- kett dieses M tllt onen geschäftS (das freilich die kleineren Ruhrmartvrer bis zum Arbeiter und Angestellten leer auSgehen ließ) ein Bleigewicht am Fuß der Industrie und Wasser auf die Ententemühlen, die langsam an Deutschlands Verderben weiter mahlen.
Herr tot hat, um seine durch die Kampfansage an den Papst bedrohte Position zu retten und fein Franzosentum vor aller Welt zu bezeugen, Poincares Treuschwur wiederholt: „Am Rhein liegt unsere Sicherheit."' Der vielgewandt« Odvsseus hat auf die drei Lutherfragen, ob ein paar überzählige Militär- koller den Raub deutfcher Gaue rechtfettigen,
Schon in den nächsten Tagen wird Luther als Sendbote deS „freien" Deutschland den schwer bebränaten Brudern am Rhein die Treue mit einem TreugelöbniS vergelten und den lodernden Idealismus der deutschen Seele rheinauf-rheinab wieder mächtig entfachen, der schon sieben fluchbeladene Jahre gegen eine unversöhnliche Welt das heilige Recht eines Wehrlosen, eines schuldlos Verurteilten, mit Wort u Tat verficht- Klar wie die Sonne aber ist, daß unsre Bedrücker den ewigen unveräußerlichen Gesetzen der Menschlichkeit Hohn sprechen, wenn sie statt dem entehrten u. versklavten büßen- den u. sühnenden Bettlervolk den ersten heiß ersehnten Friedensgruß zu entbieten, noch heute ihre Pferde im Rhein tränken und ihre Bajonette, Tanks und schwarzen Lüstlinge unter friedfertigen, wenn auch betrogenen Bürgern
Die Neparationsmünner an de» Themse.
Paris, 7. Februar. (Privattelegramm.) Der Reparationsagent P a r l e r G i l d e r t und d.r belgische Delegierte der RMrationskommtjfton, de la Croix, die sich gegenwärtig in London auf. halten, verhandeln mit dem englischen Schatzkanzler zur Zeit auch über Bedingungen, unter denen das interalliierte Schuldenproblem mit den deutschen Zahlungen unter dem Dawesplan verbunden werden kann.
Herr Parker ließ in London keinen Zweifel darüber, daß er mit den beut (eben Zahlungen zusrieben ist. daß er aber gegen die Verwendung der enormen Uederschitzse der Reichs- einnahmen zu unproduktiven Zwecken ernstlich Stellung »u nehmen gedenkt.
Raihuflus* blanker Gchttb.
Da« ReichSgettcht braucht sich nicht zu bemühen.
(Telegraphische Meldung.)
Leipzig, 7. Februar.
Das ReichSgettcht in L e i p z i g hat die Bor- erhebungen in dem Prozeß gegen den Gene- rat Rathufius beendet. Ob es zu einer Hauptverhandlung in Leipzig kommen wird, steht noch dahin, nachdem zahlreiche Zeugen die Richt schuld des Generals absolut einwandfrei erwiesen hat.
Noch ein FÄrfprechrr.
Deutschlands Wiederaufbau und Taroeä/tan.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 7. Februar.
In dem Gencralberichi der Lloydbank heißt eS: Der D a w e S p l a n stelle den praktisch- sten Versuch dar, die durch den Krieg verursachte Unordnung ausznräumcn. Der Vorsitzende der Lloydbank erklärte: Auf der einen Seite werde befürchtet, daß der Plan ohne ein vollständ grs Moratorium für Deutschland zusarnmenbre- chen tonn; auf der anderen Seite fürchte man, daß ein wiederhergestelltes Deutschland eine ernste Konkurr-nzdrohnng für die britischen Interessen werden würbe. Alle Sachverständigen seien sich jedoch einig, daß der W i e» oeraufbau Deutschlands nur einen Teil des größeren Problems deS ersehnten Wiederaufbaues von Europa darstelle.
Wunder der Tropen.
Quer durch Sumatras Hochgebirge.
Von
Professor Dr. E. von Hutten.
In dem Reisebericht unseres Mitarbeiters, der daS mächtige Barrikangcbirge der im in» blichen Ozean gelegenen gnscl Sumatra burchauerte, werden alle abenteuerlichen und sarbensgrübenden Reise lebendig, mit denen das ironische Hochland Herz und Sinne den entzückten nordischen Wanderer umsvannen.
Von der Reede zu B a d a n g schifften wir uns in Begleitung zweier, eine Stunde vorher aus dem Markte erhandelten Hochlanvsgäulcn ein, auf deren Rücken wir die Breite der Insel Sumatra von Benkulen nach Balembang zu durchqueren gedachten. Es verbindet seit lurzem eine 2)1 i l i t d r ft r a 6 e dort die Ost- und Westküste. Sie liegt aber noch sebr im argen und ist nur für kleine Gefährte inländischer Art, zweirädrige Karren, von Ochsen gezogen, passierbar. Air verlebten einige Tage in dem schönen Benkulen, dessen in zauberischem Mond- chein gebadeten Plätze und Wege mit ihren herrlichen Palmenkronen sich uns unauslöschlich in die Erinnerung gruben. Ter Ort zeichnet sich aus durch die stilvolle vornehme Bauart der Regierungsgebäude, durch geschmackvolle Monumente und Parkanlagen, wie man sie in den holländischen Kolonial-Plätzen sonst nicht leicht ieht. Wir wohnten auch dem Schlußakt einer
Hochzeit im chinesischen Viertel
des Ortes bei. Die Neuvermählten, schmächtige Kindergestalten, fai;en stumm und starr in einem kaum vier Schuh im Geviert haltenden dumpfen Raum, dem Brautgemach, vor einem schmalen Tischchen, das mit winzigen Speifeschälchen. Blumen, Räucherkerzen bedeckt war. Eine alte Frau steckte ihnen kleine Bissen aus beii vor ihnen stehenden Schalen mittels Eß- stäbchen in den Mund, einmal tat der junge Gatte dies auch der Braut, und djese gemeinsame A b f ü 11 e r u n g besiegelte den Bund fürs Leben. Nie habe ich ein jammervolleres Opserbild gesehen, als dieses winzige, kreidig bemalte, von unbequemem Schmuck erdrückte, stumme Kinderbräutchen. Wir verließen Benkulen im Wagen. Das einsame Häuschen, das uns zum Nachtquartier diente, lag dicht an einem rauschenden Gebirgsflüßchen, aus dessen steinigen Ufern wir am Morgen eine ganze
Herde grauer Affen (Krais.)
sich ungeniert tummeln sahen. Die Afsenmütjer trugen beim Durchwaten ihre Babys unterm Bauch hängend und tauchten sie badei recht kräftig unter. Unsere Anwesenheit am anderen Ufer schien die Tiere sehr zu interessieren, aber gar nicht zu stören. Dicht neben unserem Quartier holte sich dieselben Nacht ein T i g e r aus der Hüttenumzäunung eine Siege; wir waren eben nun im Herrschergebiete dieses Waldkönigs und mußten uns an derlei Morgenberichte gewöhnen. Zwei riesige W i l d e b e r liefen bald darauf dicht an unserer Veranda vorüber. Aber wundervoll waren die Bilder dieses mühevollen Aufstiegs. Die mächtigen Formen des Barrisangebirges türmten sich bei jeder Wegbiegunq in neuer Großartigkeit um uns her. Während wir de» gewundenen Pfad um einen isolierten Berghügel verfolgten, überschauten wir die gewaltigen Bergketten, . mit ihren undurchdringlichen Wald hängen, schroff ' niedcrfallend in die grüne Reiseebene von Benkulen; dahinter, von Schaumkränzen umgürtet, das
metallische Blaugrün des indischen Ozeans. Bei unferm MittagShalt am Rande eines dichten BambuSwaldes brachte man uns als Bereicherung unseres Küchenzettels die Scheu- kelftücke eines Hirsches, welche die Leute als Ueberreste der nächtlichen Mahlzeit eines Tigers heute am Wege gefunden. Unvergeßlich wird uns unser kleiner Plipsie bleiben. DaS war ein junger Siamang, den uns unsere Jäger im Padangschen Hochlande mit der geschossenen Mutter zugetragen. Dies winzige, kohlschwarze Bürschchen, wohl ausgerüstet für die Bergfahrt mit einem rotgestreiften Kinderjäckchen, hing in einem Taubenkörbchen unterm Dache unseres Reisekarrens. Bei jedem Halt forderte er sich mit den durchdringenden Schreitönen eines eigensinnigen Kindes seine Aetzung, die ihm unser rnalaysches Faktotum Siddin aus einer Saugflasche zufübrte
Der Abstieg führte durch ganze Salbungen wundervoller Saumfarren, unter stürzenden Wassergefällen hinweg, abwärts in die Region der höchsten Riefenbäume,
s die auS steilrechten Schluchten in schwindelnder Höhe
: emborfliegen und ihre schmalen Wipfelkronen : über den Häuptern der niederen Bäume zusam- menflochten, die selber noch die Masse unserer
Brot fürs VE
Frankreich ergreift ernste Maßnahmen.
(Eigene Drahrmel-ung)
Paris, 7. Februar.
Die Kammer hat gestern über die Politik der Regierung hinsichtlich der Versorgung der Bevölkerung mit Brotgetreide debattiert und die Maßnahmen der Regierung in einer
BertrauenStageSordnung mit 328 gegen 225 Stimmen angenommen.
Darauf hat sich die Kammer in einer Nacht- sitzung mit der Beratung eines Gesetzentwurfs über Maßnahmen zwecks Sicherstel- lung der Ernährung beschäftigt und hat diesen mit 332 gegen 223 Stimmen angenoUlmen. Dieser H>esetzentwürs legt die B ,t m e l d . - pslicht für Getreide- und Mehlvorräte fest, ermächtigt die Behörden zu Requisitionen und sieht einen Sonderkredit von hundert Millionen Francs für den Einkauf von Getreide vor.
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Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
Sonntag. 8. Februar 1825.
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