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Meier Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
Dienstag, 3. Februar 1925.
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Die Maoelei Neuesten 'Jlacbndnen eridjemen wdLenllich lechsmai nachmiirags. Der Äbonnememsvreis betragi für den Monai 2.- Mk- bei >reier SufteUuna ,ns Haus, in Ser ttzefchSiisfielle abaeholt l.soMk. Durch die Pof monatlich 2.00 Mk ausichliefilich ZufteUungSaebühr Verlag und Redaktion Schlachthoisirafte 28/30. Fernsprecher 9St uni> 952. Für unverlangt einaekandte Beiiraae kann die Redaktion eine Verantwortung oder Gewähr in keinem Safle übernehmen. Rück- labluno des Bezugsgeldes oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lieferung ’ft gnsnefchlollen Uofticheckkonto Manftiir* a Main Nummer 8380
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Eintelnnmmer 10 Pf Sonidnas 15 Ps ' 5. IabrgaNg
Welterzeichen im Güöost Europas.
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London, 2. Februar.
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Da jetzt über ein
deutsch-französische Wirtschaftsverständigung in großzügigem Rahmen
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Reichsfluamaschine eben erst angesprungen und der mühsam ausgeslickte Riesenvogel durch schwerste Stürme sich westwärts vorwärts kämpft, steht jetzt der preußische Staatsapparat untätig im Flughafen und harrt der neuen Besetzung. Denn obwohl der Führer B r a u n sich als neugewählter Ministerpräsiden wieder in
D « r a z z o werde von ändifchen umzin-
Die zweite Revolution.
Ein neuer Aufstand ausgcbrochen.
(Eigene Drahtmeldung.)
Zürich, 2. Februar.
Ein Mailänder Blatt meldet, daß in Albanien eine neue revolutionäre Beroe-
Dars man wieder hoffen?
Trendelenburg verhandelt... Friedenstauben. (Eigene Drahtmeldung. >
Berlin, 2. Februar.
Verlorene Liebesmüh'.
Ministerpräsident Braun sucht ein Kabinett.
(Eigener Drablvcrichi.s
Berlin, 2. Februar.
völligen StimmungSumschroung gegenüber Deutschland
hervorgerufen hat. Man hofft dabei auf ein wirtschaftliches und politisches Entgegenkommen Deutschlands, das eine wesentliche Voraussetzung für eine Lösung der Räumungsfrage ist.
DomergueS sieht Gespenster.
Alles für Frankreichs Sicherheit.
<Eigener ^--ablboricku '
Paris, 2. Februar.
Der Präsident der Republik Domergues hielt gestern bei einem Bankett eine Rede, tn der er gewissermaßen in dasselbe Horn wie vernot blieS. Er wies auf die Schäden hin, bie der Krieg in Frankreich noch zurückgelassen habe und betonte, solange die SicherheitFrankreichs
gelt. Auch Valona sei ernstlich bedroht. , Die Bewegung habe nationalen Charakter und richte sich gegen -die Anwesenheit der W r a n - gel-Armee in Albanien.
©trefemann unter den ©latenter.
Hilfsbereitschaft und offene Augen und Herzen.
Halle, 2. Februar.
Auf der akademischen Tagung der Deutschen Volkspartei sprach Reichsaußenminister Dr. Stresemann über die Frage „Akademiker und Politik*. Da die Führer persönlich den Willen der Masten formen, hätten alle, denen die Möglichkeit zu geistiger Führung gegeben sei, btt Pflicht zur Betätigung im öffentlichen Leben. Die in der deutschen Studentenschaft zweifellos vorhandene nationale Gesinnung bedürfe jedoch der Vertiefung unter werktätiger Mit- arbeit an der, Gegenwart. Reich und Staat sind von außen und innen bedroht. Nicht im Be»
SrrlidMer.
Wann wird Preußen zur Ruhe kommen?
Nachdem die Motore der großen deutschen
Das Italien und die Faschisten von heute.
Einer Mieter licne liebelt in biert bat. bat modernen Wel
Mailand, im Januar 1925.
butttonen will man es zusammenstellen! Nun ja! Jedenfalls wird es sein Heonhardo de Vinci, bestenfalls ein — „Abendmahl*.
Liest man heute von Italien, so will man auch von Faschismus lesen. Der ist tot, in den letzten Zügen — alle Versöhnungsversuche mit de nwenigen Extremen scheitern. Sie hüben zu to llgebaust, mit Schießprügel und Gummiknüttel. Mussolini gehört bald zu den gesallenen Sternen, die Opposition erstarkt immer mehr. Italien will wider Ruhe haben, keine Militz mehr! Der Erfolg der deutschen Wahlen hat Italien etwas mißtrauisch gemacht, abwarten, obwarten, heißts hier! Jedenfalls wird es Zeit, daß auch Deutschland zur Ruhe kommt und schafft, wirklich schafft. Ein Zeppelin ist noch kein Erfolg eines Volkes. Darum, die Revolution ist vorbei, der Krieg auch — Deutschland, es ist höchste Zeit, daß wir an die Arbeit gehen.
Jedenfalls wird der Deutsche im Ausland gern gesehen (auch ohne Rentenmark ?), aber nicht, weil wir mal etwas waren, viel weniger weil wir etwas sind — sondern, weil man von uns für die Zukunft etwas erhofft, viel, alles erhofft!
legt worden sind.
Zwar haben sich vorerst die sozialdemokrati- scheu Minister zur erneuten Ueberuahmr ihrer Portefeuilles bereit erklärt, aber von der Wir t. schaftlicheu Vereinigung wie von der Deutschen VolkSpartel hat der wieber- aewählte Preußen-Präsident einen deutlichen Korb erhalten. Die Wirtschaftspartei hat dage. gen vorgeschlagen, ein Kabinett der Mitte zu bilden, in dem dae Sozialdemokiaten durch die Entsendung eines Vertrauens wann beteiligt wären, um so der Deutschen Volkspartei die Rückkehr zur Regierungsmehrheit »u ermöglichen. Man würde auch gegen den deutschnationalen Vorschlag, das Ministerpräsidium nut einem Zentrumsmann, das Präsidium des Staatsrates mit einem Deutschnationalen und das Landtagspräsidium mit einem Sozialdemokraten zu besetzen, nichts wesentliches einzuwenden haben Jedenfalls ist man auch über Sonntag tn Berlin kaum einen Schritt vorwärts gekommen rund so drohen tatsächlich auch einem kommenden Kabinett Braun, kaum der ersten Klippe entgangen, Sturzseen ohne Ende und man bars gespannt sein, wie Braun und die Seinen sie umschiffen werden.
ins Auge gefaßt ist und man ist geneigt, infolge der überaus günstigen Wirkung der Reichskanzlerrede im Auslande und infolge der Entspannung der wirtschafttichen Ge gensätze die außenpolitische Lage wesentlich hoffnungsvoller zu beurteilen. Auch die Pariser Blätter äußern den Wunsch, zu einem Meinungsaustausch mit der deutschen Regierung zu gelangen, nachdem namentlich in Englan das Verständigungsangebot des Reichskanzlers Dr. Luther einen
Ein hiesiges Blatt führt aus, daß Frankreich an den Trugschluß glaube, daß eine Berminde- runa der deutschen Souveränität über unstreitig deutsches Gebiet am Rhein nicht so sehr eine ständige Förderung der Kriegsgefahr, als vielmehr eine „Garantie" für den Frieden bilde. Wenn die» die Denkweise und die Sprache des radikalen Premierministers sei, könne man sich rrechnen, roaS für Forderungen daS « a t i o « a- istische Frankreich stelle.
Ein Triumpf der nationalistischen Politik im Rheinland würde den Zusammenbruch des Dawesplanes und daS Ende der kurzen Zett der Herrschaft der Vernunft bedeuten, die Hoffnungen auf A b r ü st u n g zerstören und zum Chaos ühren. Der einzige Ausweg sei ein dreiteiliges Abkommen zwischen Großbritannien, Frankreich und Deutschland, das die Stabilität m Westen ro sichere. Die Bedingung für die britische Teil- nähme sei die Räumung des Rhemlandes.
Der Pariser Berichterstatter deS Blattes vertritt die Auffassung, daß Herriots Drohung England und Amerika veranlassen wolle, eme Si- cherheitsgarantie an Frankreich zu gewähren und der Errichtung eines Pufferst a a t e ö auf dem linken Rheinufer zuzustimmen.
Geistesart umzuwandeln sein, die in ehrlichem Wettkampf Seite an Seite mit den großen Rationen dieser Erde um den materiellen und geistigen Inhalt des Lebens kämpft? F. R.
Der lmögewüsene Patriarch
Kriegsgeschrei in Athen.
(Eigene Drahtmeldung.)
Wien, 2. Februar.
bezeichnet wird. Der griechische Minrsterrat hat beschlossen, vorsichtigerweise die jetzt vorzuneh- mende Entlassung des Truppen,m,rgangs 1923 vorläufig auszuschieben. Gestern sanden in ganz Griechenland Hunderte von Protestver- ammlungen gegen die Ausweisung des griechischen Patriarchen statt. In Athen wurden riesige Umzüge abgehalten, wobei der Pöbel den Krieg mit der Türkei forderte. Die Univer- sität von Athen hat einen Protest an alle Universitäten und an den Völkerbund gerichtet. — Griechenland hat bei der Türkei mit allem Nachdruck gegen die Ausweisung Einspruch erhoben und schlägt vor, die Enffcheidung des Streitfalles dem Internationalen Schiedsgericht im Haag zu unterbreiten. Der griechische Ke- f andte ist nach Athen «b gereist. Man alaubi indessen nicht, daß dese Reise mit der Ausweisung des griechischen Patriarchen aus Konstantinopel etwas zu tun hat.
wahrer Geist von Imperialismus und Revanche
herrsche (!) Auch Frankreichs Freunden seien jetzt die Augen geöffnet. Daher könne man hoffen, daß das Sickerheitsproblem einer guten Lösung zugeführt werden könne.
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Ro-5114 Tage bi r m ^Klußverichi.
Paris, 2. Februar. Grivattelegramm.) Halbamtlich verlautet, der Bericht der interalli- irrten Militärkontrollkommission über den Stand der Abrüstung Deutschlands wird nicht vor Ende der nächsten Woche in —fflitteS werden. Die Bot -
schafterknnferenz wird daher nicht vor dem 15. Febrnar Deutschland den endgültigen Bericht notifizieren könne.
England wittert Gefahr.
Gegen HerriotS Rheinpolitik.
(Eigene Drahtmeldung.)
nicht garantiert 1
der Gefahr eines unvermuteten Angriffes ausgesetzt sei, werde es am Aufsteigen behindert sein. Es wäre ungerecht, diese Sorge als Imperialismus zu bezeichnen Diese Gefahr bestehe für Frankreich wirklich. Die Ereignisse der letzten Zeit bewiesen, d«ß in Deutschland ein
Die preußische Kabinettsbildung durch Ministerpräsident Braun ist durch die Ablehnung der Wirtschaftspartet in das Kablnett einzutreten, ernstlich gefährdet. Fest stehtblshcr nur, daß die sozialdemokratischen Minister sich zum Verbleiben im Kabinett Braun bereit erklärt haben. Man verhandelt zur Zeit darüber auch dem neuen Kabinett Braun eme Mehrheit für die Vertrauensfrage im Landtag zu verschaffen. Deutschnationale, deutsche Volkspartei und Wirtsä-aftsparte, sind sich einig in der Able nung eines Llnks-Ka- buietts. Man lucht die Lösung in einem Kochi- nett zu finden, das nur aus Zentrum und Demokraten besteht und sich auf Bolkspartei und Sozialdemokraten stützen soll Der rechte Zentrumsflügel in Preußen steht jedenfalls der Weimarer Koalition ablehnend gegenüber. Der Gedanke einer Auflösimg des Landtags wird weiter diskutiert. - Die kommunistische Fraktion hat im Landtag em Mißtrauensantrag gegen das preutz. Staatsministerium eingebracht. Auch Chamberlain beichtet.
Für Herriot und gegen den Kanzler.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 2. Februar.
Mailand ist nach dem Kriege mehr beim vorher — das commercielle Herz Italiens. Hier brodelt und zischt Geschäft, hier rast die Zeit. Reugründung über Reugründung; eben ein Land, das im Kriege nicht zuviel gelitten, das ihn noch dazu gewonnen. Jede Italiener ist davon überzeugt: „nur sie haben die Entscheidung herbeigeführt". Darum auch ein Haß gegen Frankreich, wie man ihn sonst wohl nur noch in Deutschland kennt. Frankreich und Italien ist Gegensatz — beide halten sich für Träger und Ueberbringer der lateinischen Kultur. Gerade in Mailand spürt man das Fühlen nach Deutschland, das Abrücken von Frankreich. Deutsche Waren, deutsche Kaufleute, Von Amerika das System, von Deutschland d i e G r ü n d l t ch k e i t. Es ist falsch, anzunehmen ,der Italiener sei faul, träge, müde. Mag es für den Süditaliene stimmender Rordita- lienet läuft, schuftet, schwitzt. R om ist da» Hez, Mailand de Kopf Italiens!
We Mailand nur au» den VorkriegSjabren kennt, findet dieses ruhige, schmutzige, apatische Städtchen nicht wieder. Autos rasen, mehr al» in Berlin, Lichtreklame, Zeitungsverkäufer, amerikanische Bar: Kassee stehend trinken, sitzend zahlt man doppelt. Der Magistrat läßt die Straßen säubern — da» ist richtig. Wa» tn Deutschland selbstverständlich ist, ist tn Italien neu. Auf den Straßen drangen, schreien, stoßen. Weiter, weiter — wer italienische Roma, tik sucht, darf nicht nach Mailand gehen. Hi % ist Weltstadt, Trubel, Radau. Mailand macht nervös. Die Straßen zu eng, ohne Bürgesteig, und doch: Autos, Droschken, Handwagen, Fahrräder und Menschen. Drei, vier Schutzleute an jeder Ecke — bändigen diesen Verkehr. Mailand soll umgebaut werden: breitere Straßen, Tannen — eben Amerika. Daß Italien das Land der Kunstschätze ist, weiß der Sextaner — also auch Mailand. Die alten Kirchen, Prachtkircycn — mit dem Dom. Weißer Marmor, massig und doch mit eine nicht zu verkennenden Grazie ragen seine über hundert Spitzen in den Nebelhimmel. Dem Deutschen gefällt er nicht sonderlich. Zu wenig Ernst, zu- viel Lachen. — Mauern über Mauern, und — das heilig Abendmahl — von Leonardo be Vinci. Große Enttäuschung, grunbsätzlich ist es in seinem Zerstörtsein — mit Kalk war es übertüncht, Mönche schlugen eine Tür in die Wanb, Solbatnepferbe hausten unter ihm — nun ist es unrettbar verloren. Man mutz Glück haben, wenn man es sehen will. Tie längste Zeil wirb es bedoktert. Angenbltck- lichhat man neuen Typ: Aus ben besten Repro-
Chamberlain erklärte gestern in Birmingham in einer Rede, baß bas, was er anstrebe, bie Wieberanknüpfung einer engen Entente zwischen Englanb und ben Alliierten fei. Solange biese Sicherheitsgarantie nicht bestehe, werbe man bie franzoyschen Befürchtungen nicht beseitigen können. Er bebauen: ben Ton und ben Geist der letzten deutschen Antwort in brr Kölner Frage. Er begnüge sich, aus der 5Reb< des Reichskanzlers ben Satz zur Kenntnis »n nehmen, baß bie deutsche Regierung entschlossen sei, gegen jede Verfehlung in der Entwaffnungsklausel vorzugehen
DaS Reichskabinett hat in ber Frage ber beutsch-französischen Wirtschaft«. Verhandlungen sich bazu entschlossen, bie Verhanblungen mit Frankreich fortzusetzen, mit dem Ziele, für bie Waren des beuffchen Exportes bie Meistbegünstigung zu erreichen. Da jetzt über ein Provisorium verhanbelt wirb, so wirb Deutschlanb für eine gewisse Uebergangszeit erhebliche Zugeständnisse machen und die Meistbegünstigungsfrage bis zur definitiven Regelung zurückstellen. In Regierungskreisen glaubt man, daß schon jetzt eine
Selbst vor der ultimo ratio eines neuen Wahlganges will man weder von rechts noch links zurückschrecken wenn es keinen anderen Ausweg gibt, ohne sich ö" ftheu- en, die von den letzten mörderischen Wahlkämpfen kaum vernarbten Wunden wieder mis- . »meinen und statt Oel und Balsam frischen ; Schwefel und Teriak darein zu träufeln. ®oü wirklich wieder in der Herzkammer eines fo tief gestürzten einstigen Herrenvolkes die Helle Zwietracht auslodern m ernem Augenblick, wo Herriots Faust so vernehmlich an die deutschen Tore am Rhein gepocht, wo der Pole nur einen neuen Rechtsbruch Frankreichs - wartet, um selbst mit Danzig kurzen Prozeß zu machen, wo bie kleinen Eitteliteklasser tm Subosten des Reiches unsere deutschen Bruber au den Straßen mißhandeln unb bie Sudtiroler bei Mussolini um bie letzten Reste beutscher Kultur und Gesittung in Haus unb Schule bet-
beit unb bem Abglanz bes Lebens ,u stillen, ihnen ben schalen eklen Trank ber Mißgunst und des Klassenkampfes krebentt ... solange wir uns statt bet männlichen, selvsüosen, kraftvollen Einigung aus neue große Ziele Verdächtigungen, Mißtrauen, Feindseligkeiten in die Obren zischeln ... solange wirb ber Ruf zur Volksgemeinschaft leeres WortgeMngel unbW Wille zur Volkspolitik ein kmblicheS Gestammel bleiben. Sollte das geistgewaltige mebergebro- Sn »V-nnSN-nnÜnA ÄÄm
der gelehrte unb weltkluge amerikanische Bov sckafter in Berlin erst kürzlich bezeugte) in unr setzte Nicht ber panische Schrecken, ben unsere paar Soldaten und Flinten den Franzosen noch immer einflößen, wieder in Respekt, Bewunderung Vertrauen und Ehrfurcht vor deutscher
____ Athen wird gemeldet: Griechenland defindet sich wegen der Ausweisung des
— •—-----■ v ; s. ar,,,- griechischen Patriarchen aus Kon-
den Steuersttz geschwungen hat, wird der 2luz- ti n o v e l in rrofier Erregung Das grie- ftieg doch nicht so rasch unb flott bonftatten Ministerium hat an die türkische Regierung gehen, als es für ben Ernst bei Stunde und für ,n Angora eine scharfe Protestnote gerich- Preußens und Deutschlands Genesungsp- -eß ut, in ber die
geboten wäre. Bei ber neuen schwachen Ausweisung des Pariarchen als feindlicher Akt Mehrheitvonbrei Stimmen wirb bas noch ber Geburtsstunde harrende Kabinett nach der Regierungserklärung an einem Vertrau- ensvoturn nicht vorbei können. Unb selbst für ben Fall einer glücklichen zweiten Feuerprobe kann bie neue Führerschaft von Fall zu Fall ans jebern Schritt in neue Fußangeln geraten, bie ihr von ber zum Aeußersten entschlossenen Opposition ber Rechtsparteien angesagt und ge-
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