Hessische Abendzeitung
flnietgeroretfe^ttnbetmtfcbe (»efd)äft8an«taen Seile 16 Ufa. auswärtige(SeschäflS- «Metgen Seile 20 «fg, rtamutenoiiwtgen seile 15 Wg, «lerne »meinen das Wort 'f '^"e 75 Prg. Cffertgebübr tu lifg. (bei Suienda. der Offerten ft?a <Ä,"hu.-1S*.uJl9t6e J^airtnai!2.tlfr.t|Q'b 2 Tg. tu bezahlen. Maßgebend tft der «ur8 r«™?*»»-*« ssär die Richiigkeii aller durch Fernsprecher aufgegebenen «n- Amnabmedaten unb Plätze kann nicht garantiert werden. Kur
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Kasseler Neueste Mchrichtm
Kasseler Abendzeitung
^^2.'"^' '» « Donnerstag, 22. Januar 1925. <h,k m«„ „ 15. Jahrgang
Dor dem Richterfluhl in Paris.
sie das
F.R.
biet auf Golbba ohne Zustimmung
Sine Warnung an die Entente.
sen innere Ge zügige Preis-,
heute nachmittag 2 Uhr ihre, Fortgang. Man erwartet noch eine
Hebe des neuen Finanzministers D ä misch zur Aufwertungsfrage.
Aus Repamtionswnro. Der Generalzahlungsagent erstattet Bericht. (Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 21. Januar.
Geldentwertung und Ruhrgebietsbesetzung verursachten der Firma erhebliche Verluste Von I ilYOtl QJ-r» rt rfz»«» rtl! a«. u.__n - —t. _ . .
Wissen oder dte Ahnung bewegt, daß dieses Tun der Anderen, gegen das fie fkb nicht mit letzter ?r»fLouf,6Jumej?b werfen, gegen Alles ist, was des Menschen Leben vom Vieh unterscheidet! Wehe denen, die stch den Ehrentitel Mensch zu- zulegen wagen, ohne daß der Pesthauch dieser Luge, ehe et laut wird, ihr Inneres in Fiml- mS zerfallen laßt und zerstößt. Dies wird geschehen, meine Brüder und Schwestern, und geschah stets mit allen, die Gott und seine Gesetze verleugneten. Aus diesem Ding wird unsere bessere Zukunft, wird die menschliche »neditatnm I Ankunft her Menschheit, wird die Zukunft K SfcLÄrdeutschen Rhetnlmt-
Die poltttt der Entspanung.
Luthers Kabinett gesichert.
(Eigener Informationsdienst.)
Krupp okm Kanonen
Die Umstellung auf Friedenswirtschaft.
«u« bem soeben erst ienenen GeschSf, bericht ve« früheren Renenenldnige und der bentigen ™.elr”r?2.<LSc• ‘8r. «rupV, A..«., geh. hervor, »eit, ichtverr «»sch tietungen nach dem ver.
itberdeeSlies nwerkhereindrache» NNÜ wie «S trotzdem durch Sturm und Not »er deursu»en Industrie die Levenequellen und de» Arbeiter da» Br», oewatzri ha,.
erhebliche Entspannung der Gegensätze Mischen der Rechten und den linksbürgcrlichen puppen bringen mutz, wenn die deutschnatio- "5? Partei daran festhalt, den jetzt eingcfch'.a- genen Weg auch werter zu gehen. Nach der «us-
Reichstag will die neue Regierung in "^.ecLmre die großen Probleme der Finanz- Wirtschaft in Angriff nehmen, um einen Finan- zierungsplan für die Durchführung der Lon- bD"" Vereinbarungen aufzustellen. Irgendwelche Komplikationen waren erst dann ru erwarten, wenn die Absichten der Regierung auf grundsätzlichen Widerstand stoßen sollten Bis dahin ist die Regierung Luther vor irgeudwel chen Ueherraschungen geschützt.
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. versand jiodte gänzlich, zu den Werken im un- gesetzten Gebiet fehlte die Verbindung. So ka- men nach und nach
alle im besetzten Gebiet befindlichen Anlagen zum Erliegen.
Im Zusammenhang mit der Erschießung von dreizehn Werksangehörigen durch fran- |0 f ‘ I Ge Soldaten wurden der Vorsitzende des Aufnchtsrats «nd drei Vorsiandsmiiglieder lange in französischer G e s a n g en s ch a f t gehalten. Hierdurch sowie durch die Strasver- olgung und Verurteilung von vier weiteren Vorstandsmitgliedern war die Leitung des Un- ernehmens stark erschwert. Diese Verhältnisse bestärkten die Firma in dem Entschluß, im Juli 1928 eine Reihe von Zweigniederlassungen und Uußenweiken in Gesellschaften mit eigener Rcchlspcftonlichkeit umzuwanoeln. Die Wieder- aufnahn.e der Arbeit nach Abbruch des Ruhr» lampfes war erschwert durch die Last der Mi- eumVerträge und durch die Verarmung der gesamten deutschen Wirtschaft. Ter Auftragseingang war gering und entspricht auch heute noch in den meisten Geschäftszweigen nicht annähernd der Leistungsfähigkeit der Werke. Die Preise der Erzeugnisse waren burdto.s l-.art gebrückt und liegen größtenteils jetzt noch unher den Herstellungskosten. Unter dem Druck dieser Verhältnisse ließ sich ein
weitgehender Abbau der Belegschaft nicht länger vermeiden.
Im Kohlenbergbau wurde die Erholung durch und zuletzt durch Absatzmangel behindert, im Erzbergvau durch die Erichwer-
«l1 Eisenbahnverkehr und durch hohe Frachten. Auf der Friedrich«-Alfred-Hütte sind zurzeit von zehn Hochöfen sieben im Feuer, aus TvJi e n Hur.cn vier von sieben. Der Absatz der Stahlwerke sowie der Wei- terverarbeitenden Betriebe litt unter dem Dar- Niederliegen des Schiffbau- und Maschine»,se- “?fcr1e8. . Zudem schied die deutsche Reichsbahn alz Großabnehmerin für rollendes Material fast völlig aus, was für die Firma bei der groben
*^ier Anlagen für das Eisenbahnwesen besonders nachteilig war. Fn Eff'n wurde ein neues Walzwerk sowie ein neues Elektro stahlwerk in Betrieb ge« nommew Die Lokomotiv- und Wagenbau, der unter schlechtem Geschäftsgang zu leiden Hane,
Berliner Würfelspiel.
Betrachtungen zur ReichstagSau-spräche.
Luthers Kanzlerdebüt im Reichstag war gewiß kein faszinierendes Erlebnis und bot kaum eine Ueberroschung. da matt ja seine wie seiner Mitarbeiter Einstellung zu den großen inneren und äußeren politischen Laaeskragett genugsam beklopft, bekrittelt und befeindet halte. Aber die eine, tröstliche und verheißungsvolle Ge- wißheit strahlte doch wie ein Magnet vom Red- nerpult des höchsten Reicksbeamten aus, und selbst Ausländer und Tribünen konnten sich des Eindrucks nicht erwehren, daß zwar kein eifer-! ner und unwiderstehlicher, aber doch ein Kanzler Der unbestechlichen, kühlen Verstandespolitik und kristallklarer Sachlichkeit des Reiches Kommandostab in Händen hielt, der selbst den argwöhnischen und um ihre Diebesbeute bangenden Aus- lands-Spießgesellen Vertrauen und Respekt ein» flößen mußte.
Einer Chicagoer Zeitung zufolge soll der Generalagent für die Reparationszahlungen Parker Gilbert in dem gestrigen Expose über den Stand der Ausführung des Dawesplans Folgendes erklärt haben: Deutschland hat an die Alliierten seit Inkrafttreten des Dawes- Plans seit Oktober
22 Millionen Goldman Über die Zahl bezahlt.
Rewyork, 21. Janttz». (Durch Funkspruch) Der Reparationsagent Gilbert stellte in seinem Bericht weiter fest, daß der neue Reichskanzler bereit sei, den Dawesplan durchzuführen. Er unterließ nicht, zu erwähnen, das die Richt räum ung der Kölner Zone die Ausführung des Dawesplanes in Mitleidenschaft zu ziehen drohe, besonders wenn die Alliierten nicht ihre Absichten hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Besetzung nach Erhalt des Berichts der Kontrollkvimnission Berlin kuudgöben. Die deutschen Nationalisten hätten aus der Aufrecht- erbattung der Besetzung der Kölne Zone Kapi- tal geschlagen; rtber man glaube daß eine freundschaftliche Losung gefunden werde uns daß diese Zone gleichzeittg mit der Räumung oes Ruhrgebiets von Franzosen und Belgiern un April oder Mat geräumt werden werde.
Wissen, daß es keine Trennung gibt zwischen der Ewigkeit, beten ewig gültigen Gesetzen und dem Irdiichen, das doch nur als ein Stück der Ewigkeit überhaupt existiert! Wehe denen, die ,m sinnvoll treibenden Garten Gottes engherzige, enghirnige Ziergärtnrrei betreiben, die von „Gott" »Gerechtigkeit, von „gerben“, .Brüderlichkeit, von »Mensckenreckt reden und ~handeln! Wehe auch denen im In- und Auslande, die träge und gleichgültig Viesern mörderischen Tun zuschen, trotzdem sie das Wissen oder die Ahnung bewegt, daß dieses Tun
©egen JtuSlanö und den Papst.
Paris, 21. Januar. (Privattelegramm.) Ab- lGenetfewSJmo”<mWrt oer Stammet. Debatte fort, sogar Maedonald habe sich gegen bie ^roDoganba der Sowjetunion ousgesprochm. was die Anerkennung der Schulden des zaristi- f*en Rußland betreffe, so sei darüber noch nicht entschieden. Es sei Pharisäertum, wenn die Sowietregierung die Schulden des zaristischen n?0 ""leugne, aber gleichzeitig deren Aktiven für sich in Anspruch nehme. Wenn die ZEjetreaierung glaube, eine neue Anleihe in 2^. «reich auflegen zu können, bevor die alte Schuldfrage geregelt sei, dann sei sie im Irr- ium- Ist Bezug auf die Aufhebung der Bot- schäft beim Batikan sagt der Redner, er baß jemals der Papst feinen reli- w°seti Einfluß Frankreich zur Verfügung gestellt habe. Der Heilige Stuhl habe sich zwar immer nur um die Interessen der Religion und nie-
erfte deutsche Turbolokomotive im Tom- . nter 1924 herausgebracht.
(;<n ieine Erzeugung vermehrt, die Krnp,ich>n Erntemaschinen, Düw gcrftreuer unb Milchentrahmer haben sich seht gut angeführt. Im Vaggerbau wurde die Gr« L°iung in letzter Zeit durch den Rückgang der -vraunkohlenforderung beeinträchtigt. In Dieselmotoren, ^Getrieben, in Kino-Apparaten, cht- lurgiichen Instrumenten usw. ist das Geschäft gewachfen Zur H-illung des Absatzes von Eisenbahn- und Sckifsvau-Material nach Spa- nlen hat btc Firma Krupp engere Verbindungen P" btner Gruppe ,panischer Firmen angeknüpft. äfXS bt,”‘ »«6 -»-» '»
Berlin, 21. Januar.
$n parlamentarischen Steifen glaubt man, baff nunmehr die Grundlage für eine praktische «eschaffen ist, da namentlich die Deutschnationalen durch Zurückstel- len grundsStzlicher Forderungen die parlamen- tarische Position der neuen Regierung erleichtert haben. Wenn man von gewissen Schärfen der Polemik einzelner demokratischer und sozialve- mokratischer Blatter absteht, so kann trotzdem keineswegs Die Tatsache verborgen bleiben, daß die jetzt emsetzende politische Entwicklung für die innerdeutsche Politik eine r
SEöenn am 1. Marz 1925 Die deutsche Leitung der Reichsbahn-Gesellschaft erklärt, uumögtia“ die auf dieses Datum schuldigen Zinsen bezah- le» zu können, wird Leverve automatisch be- »allmachtigt, alS Treuhändler Sie Leitung Ver G e s e l i s ch a f t in Die Hände zu nehmen
Tarife sind nun auf dem ganzen Gebiet Deutschlands sowohl wie auck im besetzten Gebiet auf G o l d b a s i S gestellt. Die können ohne Zustimmung von Leverve nicht geändert werden. Die Gesellschaft arbeite heute schon mit ®etoinn. Die Industrie-Hypothekenbank ist dazu bestimmt, für die 5 Milliarden Goldmark,
--DowoSplan vorgesehen sind, Jndustrie- Obligationen auszugeben. Wegen der Tatsache, daß diese Obligationen in der nächsten Zukunft nur einen niedrigen Zinsfuß abwerfen werden, hat man beschlossen, eine günstigere Lage für ben Berkaus der Papiere abzuwarten.
Der Umfall der sozialdemokratischen Reichstugsftaktion und ihr Beschluß, nun doch em ausdrückliches Mißtrauensvotum gegen daS neue Reichskäbinett einzubringen, jst mit einer knappen Zweidrittelmehrheit zustande gekommen. Die Führer der Partei rieten vergebens zum Abwarten. Jnzwil-^m mehren stch besonders in Kommimistenblätieen Hin------«cnuiie «oh
weife auf em kommendes taktisches Zusammen- !4ren Rohstoffquellen war sie abgeschnitten, der gehen zwischen Kommunismus und Sozialde q,o,r‘'”k — - -
moiratic im Reichstag.
Suropakonrett In Varls.
Auslandspolitik in der Pariser Kammer. (Eigene Drabttnelbr rg.)
In gigantischen Ausmaßen hat er einem nach den Bitternissen und Fegefeuerschrecken bet letz- wartsnot gemalt. Aus dem festen Fundament der Republik bauend, rief des Reiches neuer Schirmherr mit einem Appell an das Gewis- sen des Staatsbürgers, an die ttotz Korruption und MarnmonSgeist tief in der Volksseele glühenden Sehnsuchtsträume von! snnria w
äää msÄHÄWF? me aemfibtofUn »erben W gebet seMnnte „üfenf,. «fb-n-I <n ’ V"8« b Verfassungsbruch würde als Hochverrat ge- fordert die Reoieruna f7r* 9e^mer brandmarkt, bem Zentrum bet ko n f e s f i o-Ip°qne entaeaenmttÄen M. ^ f5 .
nelle Friede versprochen und ein sozialpo- , ch l d auf die «lliierre» « h ® r eA?' l'tisches Programm entrollt, wie es großzügiger Auch über «
»och kein Kabinett entwickelt hat Daneben Böller iuw
brachte Luther als .Mädchen au8 ber grembe“, a8Iner Rone btt
Wie ihn ein Oppositionsredner nannte, auch ber Erksä?unaen des fle*
Rechten manch Sträußlein (Reform ber Reichs- münf(L ct*
Verfassung, Hebung ber Produktion uns ^ wünscht. Rach seiner Ansicht habe Frankreich das Mittelstandes, Festigung ber christlichen Kultur, Recht und die Pflicht, im Rheinland Reichsschulgesetz), mancherlei fürwahr, was auch zu bleiben,
den Herzen der Rechtsparteiler wohlgetan hat. da Deutschland hi» .
Nachdem am Montag noch die sanfte Sung- »«“fcl nicht
Abgeordneten der Rechten, forderte Verhandlun- men nur gewissen Tohrittpn"unh1«« t
gen in ber Räumungsfrage und stützte bie SeJten Borfchub leisch/sollen Machenschaf schuldtgungen der Kontrollkommission inbezugl ' *
cuf die Zeitfreiwilligen des Reichs- heereS, warnte vor einem Zollkrieg und forderte Bereinigung der Finanzskandale Der Zen- nurnsführer Fehrenbach gab eine sehr gewundene unb mit Vorbehalten gespickte Zustimmung zum RegierungSkurs, ohne bie schweren Bedenken seiner Partei zu verhehlen. Der volkspariei« liche Redner hatte es mit seinem Handschlag in Luthers Rechte leichter, forderte Revision der R e i chs der sa ssu n g, Heraufsetzung des Wahlalters unb skizzierte ein Anfwertungsprogramm. Mit einem kommunistischen Ordnungsruf klang dos erste große Reickstagskonzert belustigt aus.
Wenn nunmehr bem bisher als Paria unter den Völkern behandelten deutschen Schmerzensmann, ber bie Sünden der ganzen Welt tragen muß, auch nur ein bescheibenes Plätzchen an der! Sonne erstritten werben soll, müssen natürlich die Pallisaden unb Drahtverhaue fallen, in die Dir .
man uns erst jüngst durch dasKölnerEdikt und nie-
itnb seit Versailles durch die Schulblüge t-ingeJ ÄrfeaeS wahrend
k-ilt hat, wenngleich bas Lonboner Abkommen Krieges ober habe der Papst stch viel eher
unabänderlich burchgelitten unb bie Handels- zu Gunsten Deutschlands ausgesprochen, vertrüge klug und zielbewußt gefördert werden «boeordn-t,r .,
muffen. Vielleicht dämmert bann eines $age8 bnttaMber $ur
auch in ben Hirnen unserer Fronvögte etwas mft jeder frantiMte^TroMtinn0*’ roflrbt von der Erkenntnis, die Walter v. M o lo man daS katbolist^ -vran^!
kürzlich in einer Kölner Protestversammlung „ahme mit dem Rest bet katbMikck»n ’Ä'S’ nicht aussprecken durfte und bann einem Ber- rauben wollte
Tiner Blatt zur Verfügung stellte: O, wie bltnb, derfprach. Er mMe fSok^ ’ tote unklug, tote klein unb selbstmörderisch sind I teß) nicht bem Gnflnß entziehen woll? 5.n ,6
ba meinen, daß bei menschliche ausüben könne, wenn es mit dem Katholizismus Willen, wenn er bem Egoismus bient, wenn in Verbindung bleibe. — Nach ber «Xffnnf- er nicht Eins ist mit bem Göttlichen ber Well- rants würbe bie Debatte auf heute vertagt 8 Vernunft, irgenb etwas schassen könnte von ______ ' " 0 1 flL
Dauer, bas sich nicht in ber Kehre des überall- - „ - ...
mächtigen Lebens, in ben klirrenben Fugen des I »er heutige Dritte M.
Sems früh ober spater bonnemb unb vernichte- - « .=
r,sch gegen bie Vermessenen wenden muß, dies" ' ■ ,m Ausblicke nach links,
mit Worten bas Rad b e s E w i g e n unb ba- (Privat-Telegramm.)
her immer wieberkehrenben Geschehens ber Berlin, 21. Januar,
aötGlichen Gerechtigkeit in anbere Heber bie Billigunqs- nnb Misttrouensan- ?'^ung iit breben versuchen, bie so kurzsichtig träge im Reichstag wird erst am Wochenende'ab- smd, sich Führer der Volker zu nennen, ohne »»'gestimmt werden. Die große Aussprache nimmt
Kriegsmaterial in Essen nicht hergestellt wurde. _®aS Stahlwerk Annen, das seit langen fahren Lanfstäbe für Gewehre walzt und letzt als einziger Unterlieferant von rohgewalzten ungebohrten Gewehrlausstäben zu- L^usten -st, Hal von der durch die interalliierte Kontrollkommlsiion anerkannten Gewehrsabrik Dimson in Suhl im Jahre 1924 einen Auftrag >ur etwa B000 Rohlinge erhalten. Der
interalliierte Ueberwachungsausschutz ist immer noch bei der Firma Krupp tätig.
Ioachdcm seit November 1918 9173 Arbeitsma- 'chlnen (44 Prozent des Gesamtbestandes, zer- streut ober zerstört -nb an Lehren unb Vor- richtungen rund neuntausend Tonnen vernichtet worden sind, steht eine Entscheidung lediglich noch ans über bie Erhaltung einiger gering, fugtger Anlagen. Die Zahl ber Werksangebö-
betrug am 30. Juni 1923 insgesamt 97 303, am 30. -September 1924 insgesamt 71320.
Staatsanwalt und TRiniRer.
H^leS Korrespondenz u. Konten beschlagnahmt. - derlntz 21. Januar. (Eigene Drahtmcldung.) 2*1 bes bisherigen Postministers
Höfle wurde tu Verbindung mit der Bar»