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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

> Sesfische Abendzeitung

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- 06. Ein«,Nummer 10 Pf Sonntags 15 Pf

^^ 8EMber^824. Eknzet,I ummer IN Pf. Sonniaqs 15 Pf 14. Jahrgang

Ohne Köln fein WilMaftöfrieöe

3JS±S* Srankreichs Ziele am Mein

Paris. 24. Dezember 1924.

Paris, 30. Dezember.

S fch'kff n.

Friedrich Fischer.

Ohkle KM kern BeNrag

Die gefährdete Wirtschaftskonserenz.

tEigene Trahtineldung.)

Frontwechsel in Berlin.

Ministerrat, Köln und Parteien.

(Privat-T elegramm.)

Ami in Arm mit England

Herriots Antwort an die Opposition. lElgcne Drahlmeloung.)

der immerhin bedenklichen Abwande. rung der Kapitalisten aus der Lichtstadl ist der .nrtra6r» LL$er,eJ6r in Paris vielleicht nie. 3?n^..f Hb,"^}(,e2veLen gerade in den letzten ^^ ., -^^ei6nad,15tl- Unglaublich erschwert

Entscheidungen der Botschafterkonferenz in vollem Umfange abzulehnen.

Die deutsche Regierung wird sowohl auf der forortigcn Beendigung der interalliierten Mili mrkontrolle, als auch auf die unverzügliche Räu mung der Kölner gone bestehen müssen Ter i«svlg der deutsch-französischen Wirtsch-tttsv-r bandlnngen ist natürlich schon jetzt ernstlich in enne aestAstt Selb« wenn der Vertrag in den

nächsten Tagen zur Unterzeichnung gelangen sollte, so ist cs doch sehr schwer denkbar, wie im neuen Reichstag eine

Paris, 30., Dezember. Die gestrige Ent- waffnungsdebatte in der französischen jammer nahm einen erregten Verlauf. Beson- Abgeordnete Louis Mar im qervor. Er erklärte, die Räumung der K ü l n e r Hone muhte Deutschland schon deswegen ver­weigert werde», weil cs seine Entwaffnung noch nicht durchgeführt habe und weit ÄÄ",u"' «i» «

brennende Kerze in der Linken, zum heiligen Tor.

. Spitzen und

en Baldachin das Wappen des w.>'stes zrextet war, von ber ii

bie an d»e Regierung gestellte Frage nach dem stand der französisch englischen Beziehungen erwidern: Tic Gemeinsamkeit der Fntcresic» und der Ansichten mit England in alle,, Fragen, besonders in denen, die das Mittelmcer. sowohl den nahen, als auch den fernen Osten oetrc fcn, oesleyc fort. Chamberlain habe die Haltung der französischen Diplomatie in der ä g y p r > - scheu Angelegenheit gelobt und in Marokko lebte England feine-Politik der Gegenseitigkeit fort. Es soll alles vermieden werden, was ir­rend dazu führen könnte, den seifigen Siam) der Angelegenheiten zu internationaler Diskussion zu bringe«. Die Wrangelflotte werde zu ückge- lieben, weil die Lowj.tregierung anerkannt sei.

Am großen und ganzen ist der Nachruf, der dem schwindenden Jahre gehalten wird, nutzt allzu günstig Ms der Frühling in Frankreich in vollem Glanz erstrahlte, war man sehr hoff, nungsireudig. Man hatte wirklich geglaubt, daß der Regierungswechsel den Anbruch einer neuen Zeit bedeute, der in vieler Hinsicht Wandel schaffen könnte. Aber von den wahl­losen Hoffnungen, die man genährt hatte. cr,üll- te sich kaum eine. Weder die Lebensholrung bar sich verbilligt noch der Steuerdruck nachge- laffen. Am Gegenteil, mich sie gingen immer mehr in die Höhe, und was den Franzosen am peinlichsten ist. die Steuern werden mit ms- her unbekannter Rücksichtslosigkeit ein­getrieben. Denn die Regierung will nnbedinate Ordnung in die stark zerrütteten F i n a n- z e n bringen und sie sieht eines der Mittel hier­für darin, mit der stets geübten Nachsicht bei der Einttaaung der Steuern zu brechen.

An Bezug auf die ZuknnftSauSsich t e n find die einen ebenso überzeugt, daß eure Diktatur kommen werde, wie die anderen überzeugt sind, daß nichts anderes übrig blei-

Am heiligen Tor.

Des Papstes Hammerschläge und Prozession.

?c kur, SriOnlb.'tUu weiht vollen A« heilige» To.cs durch den 9<u 'iner unserer Mtta»verte» in folgenden ..jenen sestgrhalten.

Des Vudels Kern.

Äor einem englisch-französischen Sich erheitspaki (Eigener Informationsdienst.)

Deutschlands »Verfehlungen" vor der Pariser Kammer. fteeu?6etür*t6»2tan^^" ®ccn$e ' D-r Schnüffle Rollet klagt an , Wie «ns fürchte» / Waffengemeinschoft mit England / Berlin lernt um.

Paris, 30. Dezember.

Der sozialistische Abgeordnete Löon Blum erltartc tn der gestrigen Kawmrrdebatte: Tie A n lr v o l i t i k Po i n c a r4S habe ver^nkavt /TttzllMd iru Vorigen Jahr nicht

. . lo?Cite .Frankreichs geirrten fei, um die ,ra0en »u regeln, und anderrrkctts die Mttltarkontrollc wegen der Zwangsmaßnahmen in» Ruhrgebiet nicht eher ausgeübt worden sei Dies fei der Grund, weshalb Tausende von Ge­wehren und Maschinengewehren hätten herqe- stellt werden kön.nen. Deutschland könne nicht die Hunderte von Millionen öez-ihlen, d,e man vorgesehen habe. Man könne v'.clmehr ""w dem Dawrsplan nur auf eine beschränk­te Reparationszahlung rechnen. Ein anderer Abgeordneter hofft, daß Frankreich die JfuYrhypothef nicht anfgeben werde. Der Abgeordnete Rollin erinnert an Wilsons Wort: Ä i Rhein ist die Grenze der Freiheit!" Kriegsminister Rollet führt dann über die Kontrolloperationen aus: Sie haben in einer berliner Fabrik zur Entdeckung von 15 099 Rochen für Maschinengewehre und 30 000 Röh- "« für Maschinenpistolen geführt. Tie Boi- 'chafterkonferenz habe darauf fcstgestcllt, daß Dentfchland die Bedingungen der Entwafsnu.rl nicht erfüllt habe um des Nutzens der Räu­mung der Kölner Zone teilhaftig zu werden. Tie Kammer vertagte sich hierauf.

»ir*GbenJ° verdrießlich wie das Jahr 1924 pvli- hin utn?, ^lrtschajtlich in Frankreich begonnen ß^th.£r1*rt ef °r*- Ein UNfröhliches

«fc£lie6t lich an den uns röht>- 5nhfl f*n; .Wie in den ersten Riona- !eiLdÄs Jahres stehen die Finmizkrelft unter trinbiud einer scharfen Barfse an v e.r Börse, und damit ist gegeben, daß das gesamte Wirtschaftsleben sich in einer wenig rönnen Lage und Laune befindet. Seit dem Amtsantritt Herriots hat sich vieles L^"vllch geändert. Schon die Wahlen für die §"'"Eer haben gezeigt, daß die Stimmen der 'J1 e n, ftarf angewachsen waren, ver kommunistischen Abgeordneten nwh n?C^t "^verdoppelt, und wenn diese auch keinerlei entscheidenden Einfluß im Par- lament ausuben können, beherrschen sie doch offenkundig das ganze parlamentarische Ge-

Die Rechtsparteien sprengen natürlich enteuerlichsten Gerüchte unauf- bie allmählich die öffentliche Mel- "^f."icht nur beunruhigen, sondern beinahe verg.flen. Täglich hort man die unglaublicti'ten Me.dungen von Putschen, die nicht nur >n Pa- werden"sollen."^ °er Provinz veranstalret

Berlin, 30. Dezember.

Es besteht in Berlin absolut kein Zweifel ^aran, daß es der französischen Regierung wie der Botsch«fterbeschluß der Nichträumung Kölns beweist gelungen ist, gewisse Zugeständnisse ^aalando zu erreichen, die in einem neuen englisch-französischen Ablommen festgelegt wer­den sollen. Die angeblichendeutschen Brr- sehlungen bilden daher lediglich den Borwand für die französischen Forderungen auf

Abschluß eines Sicherheitspattes, den England garantieren soll.

A« diesem Zwecke wollte man vermutlich zwei vis drei Monate Zeit gewinnen, um möglichst vollendete Tatsachen scharfen zu können. Be- .anniliM will die Botschafterkonferenz einen neuen Bericht der Militärkontrollkommission ab- warten, vor dessen Ergebnissen die endgültige Entscheidung über die Räumung der Kölner Zone abhängig gemacht wird. Deutscherseits wird man jedoch nichts anderes tun können, als die

Berlin, 30. Dezember. (Eigene Drahtmel- bung.) Gestern haben, wie wir erfahren, um- mngreiche Besprechungen der Reichsregierunp mit den Spitzenorganisatio-ren der deutsche:! Wirtschaft begonnen. Man tvill die Folaen klar- stellen, wenn vom 10. Jannrr ab handelspolitisch vtl vcl. Knil1l

em vertragsloser Zustand zwischen Teurschianv! beglaubigten Diplomaten heransuchrten u"d der Entente eintritt. Tie Erwägungen der vor Elf Uhr begab sich der Papst unter Boran- ttLtchsregterung, ob sie den vertragslosen Zu-! Lntt der Nobelgarde nach dem Empsangsraum, !rand als Abwehrrnaßnahme gegen den Kölner r " er unter Asnstenz der Kardinale mit dem SKÄt ÄS dSw«!&. K "****" S-ch--i!!°»d>g,nKill toeteen >T«ä>iu.U«n'?oK%in!3»i^l'?|,£a£ und das .Beni creator spiritus" atlstimmte, das von den Länger» der Päpsil-chon Kapelle aus­genommen wurde. Nach der ersten Strophe cr- »ob »ch der Papst, und der Zug nahm leinen eveg nach der Konigstreppe. Unter den seier- lichen, majestätischen Gesängen des von

R^ai^- ^ I°seVVeCaillaur ni die lich sehr gut, daß von links und rechts freie « berufen, schon deshalb, um eine Beriuche gemacht werden, um ihn zu Fall nt .©efunbuna bet zerrütteten Finanz- bringen. Aber er ist entschlossen, allen seinen läge herbekzuführen. Herr tot weiß natur- Gegnern standzuhalten. Friedrich Fischer.

Paris, 30. Dezember.

3fm Senatsausschuß ließ gestern Herrcot auf silbernen Trompeten intonierten Papstmarsches an nie :hemerilnn ... J. k. . . .., ....

lefre sich die Prozession IN Bewegung. Die sedia gestatoria erschien inmitten der Würden­träger, von Offizieren der Ehrengarde getragni. denen die Schweizergarden mit ihren fradttlonellen kantonalen Standarten sich a:r- ^chlossen. S:e haben das Sonderprivileg, die des Pastes zu umgeben. Sechzig

8 l s ch o f e und 1 i e b e n u nd z w a n z ig K a r- i n a I e nahmen auf den für sie bestimmten Platzen vor dem Thron Platz. In der Nabe des Thrones wurde die Sedia zur Erde gelas­sen. Pius XI. stieg herab und die Stufen zum Lhron hinan. Als dasBen: creator" verllun- gen war, erhob er sich wieder vom Thron und ichritt, dre

Der Rhein bleibe der Schutz Frankreichs.

Es sei zu oefürchten, daß Deutschland am 11. oonunr erwache und vor einer Katafiro phe stehe, V?» viese Katastrophe ganz besonders im risaß, in Lothringen und im Ruhrgebiet fühlbar werde. Finanzminister Clementel antwortete, daß Frankreich fetzt D e u t s ch la n d a l l e. n g e g e n ü b e r st e h e. Er sei überzeugt, daß der Handelsminister die ganze Angelegen- Yett zu einer befriedigenden Regelung bringe.

Deutfch'anS a's 91tar!yter

Abgeordnete u. Kriegsminister in der Kammer.

(Privat-Telegramm.)

Hier übergab er die Kerze dem Kardinal Bisleti und empfing aus den Händen des Kardinals Grorgi den goldenen Hammer. I» feier­lichem Schwetgei- heennn jetzt die Zeremonie der Eröffnung. Pius XI. schritt die Stuten zum Tor hinaui erhob die Rechte und tat die öret Hammerschlage auf das Holzwerk des am Tor angebrachten Kreuzes, das die Stelle des ur- sprünglichen, vorher fortgenommenen Mertü- kieuzes vertrat. Aller Augen Waren auf den Papst gerichtet. Tas Echo der Hammerschlüge uttwang sich zu den Hallen des Pörtiens L im dritten Schlag zersplitterte bas Holz- kreuz. Es war genau ein Vierte! nach Elf. Der Papst kehrte zum Thron zurück. wäbr."id der Zeremonienmeister ein Glcckll'eu erklingen ließ als Signal für die vatikanischen Stein- metzen, die Mauer niederzulegen. Während der Klerus die für die Zeremonie vorgeschriebe.ien Gebete sprach,^ fiel die heilige Pforte, deren Zie­gel schon Vorher gelöst worden und sofort von den Maurern entfernt wurden. Geistliche rcr vatikanischen Basilika wuschen mit Weihwasser die Schwelle und die Stützpfeiler des Tores,

wird er übrigens bur* beVumB^ fr,p ^uhrvolitik uber' auf den inneren und äußeren Boule-2

£a!'£'\?aöIlofe Buden aufgestellt sind, in denen entroeber ^SJaien seilgehalten werden, oder nie ju Glücksspielen einladen und Belustigungeu für >)Ung und.Alt barbfpien Es muß geradezu verwunderlich erscheinen, daß eine sich duiwans modern gebärdende Stadt, wie Paris, von dem uralten Gebrauche nicht loskommen kann, jeden Augenblick öffentliche Jahrmärkte auf de» Hauptverkehrsadern zu dulden Allerdings geben die Buden der Stadt einen p i r t o r e s - ken Anstrich lieber Mangel an Geschäften haben sie sich zweifellos nicht zu beklagen, selbst Marschall Foch läßt die Tage vor Weihnachten niemals Vorübergeten, ohne be.t Duden auf den Boulevards einen Besuch abzu- nsslten. Bei ihm könnte es wohl der Wunsch fern, sein Andenken bei der Menge wachzuerhal­ten, damit diese nicht völlig vergesse, daß er der T'eger des Weltkrieges war Für den heiligen Abend und den Silvesterabend wurden und werden in Paris allenthalben die umfas­sendsten Borbereittingen getroffen Etwas stiller wie am Heiligen Abend in den Bergnügungs- lokolen geht es am S, l v e st e r a b e n d zu, der , fr>n fielen Familien zu Haus gefeiert wird. Dre Straßen sind meistens leer, und die Mitter­nachtsstunde, die den Wechfel des Jahres ver- kündet, geht auf den Straßen still vorüber Um so ärger ist der Lärm allerdings in den ö f f e i, t- 11 ch e n Lokalen Die Leute fcheinen außer Rand und Band zu sein, und wie immer, wenn die Franzosen aeriihrt sind, stellen sich unwider­stehlich patriotische Geftihle ein und die Leute sinaen die Marseillaise, obwohl sie gerade in diesem Zeitpunkte nickt reckt am Platze zu fein Weint. Aber wahrscheinlich ist, daß sie sich beim Absingen der Marseillaise überhaupt vickls mehr denken, und daß dieses revolut-o- nare Kampflied herhalten muß, weil die Leute sonst nickt wüßten, wie sie ihren gemeinfamen freudig erregten Gefühlen einen gemeinsamen Ausdruck geben sollen.

schon am frühen Morgen staute sich die Mengeam Fug der großen Treppe der St. Pe- terstirctze, die von Truppenabteilungen und parlamentarische Mehrheit für die Ratifi- ! steigehalten wurde. Auch längs des zicrung dieses Vertrages I bAe 4U0anS.e Truppen be-

»"» «"«*» IW. l$Me1efr.^uS. EÄS

nach Rom gekommenen Pilgerzüge, die Verrre- »er der katholi,chen Vereine, die geladenen Gasse traten durch die Sakristei in die Kirche Am Tor der Basilika hatte ein großes Papst- wappen, von zwei Engeln gestutzt, seinen uv. . Platz gefunden Die funs Bogen mit den Eit-

. Die deutsche Hündrlsbertra'rs - Delegation ble;rie" Zugang zu dem eigentlichen Fest- wird heul- aus dcn Weihnachtsserien wieder in tvaren mit dichten Vorhängen

Paris eintreffen. In f.ihrmden Kreist sKim abge.chiosfen Sin mildes Lickt siel

die Befürchtung zu b-'str'ien daß die V-rbanv I ^te G>taäfenfter des Porticus, der sich in lange«'zum Abbruch Die Pfeiler wo-

Organ Lvuckeurs schreibt von neuem patz tk u »T.?0 1 r> *en samtvor.

Deutschen offenbar versuchen würden, die Köl ^int^unb'k^mwün ^ogenoffnungen mit ner Angelegenheit als politische Waffe auszu- Porial^ re^ck rben,o wie die

nutzen, sie wurden diese Angeleg''i7h-ii vor-!! .geschmückt. Herrliche, tote Gc-

ücnutzen den Abbruch der Bvrhandlunae« "! ^^^"LEllende Gobelins vervollftän-

rechtfertigen. Die Unordnung der Parten ^Tl8ten Bc,t erfmud- Der

u,!? Vic Unmöglic?Mtt einer Regie- päpstliche Thron aus karmoisinrotem

Familie usw. An der Schwelle des Tores stand ein Backen m'k Weihwasser. Unmittelbar vor dem Thron gliederten sich in doppelter Reihe me m Rot und Gold prangenden, für die fiar« vutäle bestimmten Sessel. Während die Menge auf dem Platz immer m.hr anschwoll, rollten burch die freigehaltcne Fahrstraße Equipa­gen und Automobile, Oie die Kirchenfür- ssen und die Vertreter der beim Heiligen Stuhl

,c. Berkin, 80. Dezember.

Gestern Mittag sank unter dem Vorsitz deS B i - zekanzlerS Dr. JarreS eine Minister- befpreckunq statt, die den außenpolitischen Fragen und besonders der Frage der Räumung Kölns gewidmet. In allen Parteien herrscht die Auffassung, daß durch die Richtränmung Kölns eine gänzlich veränderte Situ­ation geschaffen worden ist, die sämtliche biS- herigen Bckchlüsse der Parteien zur Regirrungs- t'ilbnnr! aus außenpolitisch».« Grinden aufh Seit. Es sei wahrscheinlich, daß die Gegensätze zw ­icken oen Parteien vorläufig zum Schweigen ge­bracht werde" Am 4. Januar, 6em Tage vor Zusammentritt des Reichstages beginnen in Berlin die ^rakti"n§sitzungen.