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Mete Neueste Nachrichten

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Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

öltltttnter 299. Gin;{clnunnnet 10 Pf. Sonntags 15 Pf SoittlttbCttb, 20. Dezember 1924. Einzelnummer 10 Pf. SonnioqS 15 Pf 14.

Köln und der vertrag von Versailles.

Bis nach Weihnachten verschoben.

Von Marx zu Marx.

Syfipyusarbeit des ehemaligen Kanzlers-

Seid barmherzig!

Der Weihnachtstisch der Gemeinde.

Der bisherige Reichskanzler Dr. Marr ist gegenwärtig bemüht, die Wiederherstellung einer Regierung der Mitte zu sichern, deren Ausgabe es wäre, die Reichspolitik in dem bis­herigen Sinne fottzusühren. Obwohl bis zum gegenwärtigen Augenblick eine grundsätzliche Einigung noch nicht erzielt ist, ergeben ,tch doch sehr ernsthafte Möglichkeiten ,fae« erfolgreichen Abschlusses, der von dem Kanzler eingeleiteten Besprechungen. Als der Reichs­kanzler gestern nachmittag den Reichs­tag verließ, um dem Reichspräsidenten Bericht zu erstatten, waren jedoch noch keinerlei positive Ergebnisse seiner Bemühungen zu verzeichnen. Der einzige Fortschritt, Len der Kanzler erzielen konnte, bestand in einer weit­gehenden Verständigung mit dem Außen­minister Dr. ©tiefemann. Wir glauben zu wissen, daß der Reichskanzler nach seiner Aus­sprache mit dem Außenminister Stresrmann be­reits einen fertig umrissenen Plan entworfen hat, der die Herstellung einer trag- fähigen Regierungsmehrheit ermöglicht Urber- haupt hat man den Eindruck, daß das bisherige Reichskabinett seinen ganzen Einfluß aufbietet, um durch ein gemeinsames Vorgehen die gegen­wärtige Krise so schnell wie möglich zu be­enden. Auch der Reichsstnanzmintster Dr. Luther ist bemüht, den Kanzler in feinen Versuchen zur Neubildung der Regierung ener­gisch zu unterstützen, so daß man auch in den volkspaiteilichen Kreisen etne Wiederkehr der Regierung Marx-Slresemann für durchaus wahrscheinlich hält. Die Deutsche Bolkspartei wird sich zunächst weiter abwartend verhalten, da ja auch die deutschnationale Reichs- tagsfraktion noch immer nicht eine endgültige Stellungnahme zur Regierungsfrage bekanntge­geben hat. Wenn sich die Dentschnatronalen da­zu entschließen sollten, die Verpflichtung zur Beibehaltung der Politik der Mitte zu übernehmen, so wäre nach volksparteilicher Ausfassung für das Zentrum sehr wohl die Möglichkeit vorhanden, mit den Deutschnatio- nalen zusammen zu arbeiten.

In den politischen Kreisen erklärt man, daß die zur Zeit tat Gange befindlichen Verhand­lungen auf ein Kompromiß zwischen Zen­trum und Deutscher Volkspartei hinauslaufen. Jetzt leiden die Verhandlungen noch stark unter den Nachwirkungen des Krisenzu­standes, so daß man vorübergehend mit einem Abbruch der Besprechungen zu rechnen haben wird Dies würde jedoch keines­wegs bedeuten, daß die jetzt vom Reichskanzler Dr. Marx eingeleiteten Versuche vollständig zum Scheitern kommen, denn die gegenwärtige Po­litische Lage läßt nur sehr wenige Möglichkei- ten offen, so daß weder die Rechte noch die Linke in der Loge sein wird, die einmal erreich­ten Verständigungsmöglichkeiten zu zertrüm­mern. Unter allen Umständen muß natürlich eine Regierung noch vor Weihnachten gebildet sein, so sonst die Gefahr bestehen würde, daß die neue Reichsregierung von den inzwi- fchen immer dringender werdenden außenpoli­tischen Problemen vollständig überrascht werden wird.

Außenminister Dr. S tiefem an n hat sich «üi feine Person bereit erklärt, die Leitung der auswärtigen Politik in einer von dem Reichs­kanzler geführten Regierung der Mitte beizu­behalten. Weiterhin fügte der Minister dem Reichskanzler seine weitgehendste Unter­stützung für die Wiederherstellung des bisherigen Kabinetts zu. Die Haltung Dr. Strefemanns hat «auf das Zentrum einen starken Eindruck gemacht. Man erwartet allgemein, daß es auch zwischen den Parteien der Mitte zu einer Wiederannäherung kommen wird, die für die Lösung der Regieruiigskrise von größter Bedeutung sein würde.

Die Wirtschaftspartei wünscht, wie schon gestern berichtet, eine bürgerliche Regie­rung und der entscheidende Passus der Ent­schließung der Bayerischen Volkspartei bewegt sich In einer gleichen Richtung: Tie Fraktion er­achtet die Bildung einer bürgerlichen Mehrheits­regierung für das einzig Gegebene und wird eine solche Regierung unterstützen." Die übri­gen Fraktionen behandelten gestern nachmittag vorwiegend parlamentarische Fragen. Die Volkspartei befaßte sich mit geschäftlichen An­gelegenheiten. Bei den Deutschnationalen re­ferierte Abg. Schiele, der neue Vorsitzende, über die Frage der Regierungsbildung. Man rechnet in Deutschnationalen Kreisen damit, daß die Volkspartei bei ihrem Standpunkt bleibt, d. h. weiterhin nur die Bildung einer Rechts­koalition anstrebt. Zur Zeit sind die D em o k r a- ten, die Abgeordnetei. der Wirtschafts­partei und die Baverische Volkspar­tei im Reichstagsgebäude zu Sitzungen zu- fammengetreten. Man glaubt nach dieser

Die Regierung Marx-Stresemann führ« die Geschäfte weiter.

Berlin, 19. Dezember. (Privattelegramm.)

Berliner Vexlerspiel.

Man kompromiffelt weiter. (Eigene Drahtmeldung.)

Dr. Marx kommt nicht zum Ziel / Die Parteien tagen / Ein Wink nach link« / Wichtige Antrags der Rechtsparteien.

Schon mitten in der airbeit

Berlin, 19. Dezember. (Privattelegramm.) Die deutschnationale Landlagsfraktion

träge beziehen sich auf die Reichsversas - fung und auf eine ganze Reihe von Gebieten der Verwaltung und Gesetzgebung.

werk, Maßnahmen zur Lösung der Notlage der Arbeiter, Klein-und Sozialrentner, so­wie der Kriegsbeschädigten und Hilfs­maßnahmen für die Bewohner des Saargevieis.

Die Dentiche Volkspartei hat gestern acht­zehn Anträge zur Einbringung an den Reichstag beschlossen, darunter die Wieder­einführung der Reichssarben schwarz- weiß-rot, sowie die Heraufsetzung des Wahl- alters von 20 auf 25 Jahre. Die übrigen An­

hat die Einbringung eines Antrages und ver­schiedener großer Anfragen beschlossen. Unter anderem wird gefordert: Errichtung eines Z e u» Kreditinstituts für das Hand-

sozialdemokratischen Parteiführer Hermann Müller mit der Regierungsbildung beauftragen

wird. Auch die Mission Müllers wird nach Lage der Dinge heute noch, spätestens morgen ge- scheitert fein.

Ter Reichskanzler berichtete heute Vormittag dem Reichspräsidenten über seine gestrigen Be­sprechungen mit den Parteiführern, hie ergeben trat

Weimar« Sürfprefcer.

Berlin, 19. Dezember.

Zu dem Vorschlag der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, die Weimarer Koali­tion wieder zu bilden, bemerkt das Partei­organ, die drei Parteien Zentrum, Demokraten und Sozialdemokraten stellten zusammen die zahlenmäßig stärkste Kombination dar, die nach dem Scheitern des Bürgerblocks auf der einen Seite und der großen Koalition aus der anderen Seite noch möglich sei. Das demo- kratischeTageblatt" erklärt, auch wir würden ?S unter den gegebenen Verhältnissen als das ersttebenswerteste erachten, aber wir verschließen nicht die Augen davor, daß es sich dabei um einen Block handeln würde, der zahlenmäßig nur eine Minderheit des Parlaments ausmacht. Das Zentrumsblatt bezeichnet dagegen dte Weimarer Koalition nicht nur Ziffern-, mäßig, sondern auch politisch als unmöglich.

Berlin, 19. Dezember.

Innenpolitisch ist heute um 11 Uhr vormit­tags zu melden, datz sich die Regierungsverhand- lungen zur Zeit genau so abspielen wie vor den Reichstagswahlen

Der Reichspräsident konferiert unausgesetzt mit den Führern der Parteien. Die Lösung selbst ist um keinen Schritt weiter gekom­men und ein hervorragender Vertreter der So­zialdemokraten äußerte im Reichstagsgrbäude: Es geht nur noch durch Kompromisse.

Eine neue Wendung.

Die Volkspartei weift nach links.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 19. Dezember.

In der Regierungsfrage ist eine neue Wen­dung eingetreten, indem die Deutsche Bolkspar­tei trotz der Vermittlungsversuche Dr. Strese- mannS dem Reichskanzler Dr. Marx mitgeteilt hat, daß sie sich vorläufig auf

keine weiteren Verhandlungen einlaffe, da für sie nur die Bildung einer Rechts ko lition in Frage kommt und daß sie es a b lehnen mußten, sich an einer bürgerlichen Minderheitsregierung zu beteiligen. Ihrer Meinung nach müßte jetzt der Reichspräsi­dent die stärkste Fr a 11 i o n deS Reichstages, d. h. die Sozialdemokratie mit der Re­gierungsbildung beauftragen. ES ist jedoch kaum anzuneymen, daß ein solcher Versuch, der von vornherein zwecklos wäre, unternommen werden könnte. Der Reichskanzler hält sich nach wie vor bereit, int gegebenen Falle die Kabi­nettsbildung zu übernehmen.

Surücf nach Weimar.

Hermann Müller als Kanzler?

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 19. Dezember.

Von Bedeutung für die augenblickliche Situation in der Frage der Regierungsbil- düng ist die Fraktionssttzung der Sozialde­mokraten, in der ein Beschluß gefaßt wurde, mit Rücksicht auf die Haltung der deutschen Volkspartei in der Neubildung der 8 o a l i - tion von Weimar die gegebene Lösung zu sehen erklärt. Die Motaenblätter bereiten dar­auf vor, daß der Reichspräsident heute den

haben, daß die Fraktionen an ihren Beschlüssen festhalten und daß zurzeit die Bildung einer Mehrheitsregierung unmöglich er­scheint. Der Reichspräsident und der Reichs­kanzler kamen bei dieser Sachlage dahin übet» ein, daß die Neubildung der Regierung nunmehr endgültig bis kurz vor dem

Zusammentreten des Reichstags hinausgeschoben

wird und daß das bisherige Kabinett bis dahin die Geschäfte weiterführt.

Sachlage noch immer drei Möglichkeiten vor sich zu haben: 1. einen bürgerlichen Rechts- block, an dem sich die Teutschnationalen, die Deutsche Volkspartei und die Bayerische Volks- Partei beteiligen würden, 2. einen Block der Mitte mit Volkspartei, Zentrum, Demokraten »nd Wirtschaftspartei und schließlich 3. die große Koalition mit der Sozialdemokra­tie. Welche der drei Möglichkeiten sich schließlich verwirklichen lassen wird, ist noch gar nicht ab zusehen, da keine der Parteien von dem einge­nommenen Standpunkt abgehen will.

Köln wirb nicht geräumt.

BiS zum 15. April verschoben? (Privat-Telegramrn.)

Berlin. 19. Dezember.

Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, hat man sich in Berlin damit abgefunven, daß auf Grund bestimmter Vereinbarungen zwi­schen England und Frankreich die

Räumung der Kölner Zone zum 10. Januar 1925 nicht erfolgen

wird. Nach den Berichten der deutschen diplo­matischen Vertretungen in London und Paris ifl es jedoch sehr wahrscheinlich, daß die Besat­zungsmächte Deutschland zu Verhandlun­gen eingeladen werden, um auf dem Wege einer gegenseitigen Vereinbarung die SRäumungS frage endgültig zu regeln. Man er­warte in tiefer Hinsicht in Berlin täglich eine

Mitteilung Englands. Die englische Regierung dürste sich nicht im Zweifel darüber befinden, daß man in Deutschland eine Ver­schiebung der Räumung der Kölner Zone ohne Einverftändnis der deutschen Re­gierung als einen unerhörten

Bruch des Versailler Vertrages empfinden müßte. steht schon jetzt fest, datz England und Frankreich die Zusammen­legung der Räumung der Kölner Zone und des Ruhrgebiets verabredet haben. Wenn nenerdings in der englischen Presse als T e r m i n der endgültigen Räumung der Kölner Zone und des Ruhrgebiets der 15. Avril 1925 angegeben wird, so wird man deutscherseits hiergegen aufs schärfste protestie­ren. Eine Verschiebung bis zum 15. April würde immerhin

ein ganzes Vierteljahr dr.rftellen. sodaß bis dahin der gegenwärtige Zustand auf der Entwicklung der innerpoliti­schen Lage in Deutschland lasten würde. Teutsck- lanv wird allerhöchstens in eine Verschiebung um acht bis zehn Wochen einwilligen.

Gng'ands Entschluß.

Rotterdam, 19. Dezember. (Privattele- -aamtn.) Im englischen Obcrhause erfinde Lord Curzon, der Schlnßbericht der interalluer- !-n Militärkommission sei nicht vor Januar Ochsten Jahres zu erwarten. Deshalb ver­schiebe sich auf die Räumung Kölns.

«m ewigschönen Feste bet DersShnnnz und cyenke-de» Nächsten, jede werden diesmal, hoffen»! ch mehr wie im Vorjahr, auch Bi« Er- id.i den wiener ihren ar».e . unti ärmsten . or- genkinoern ali gütig« Ctzristmictter nahen, w e «S einer «nietet «Dtite.beitet tu folgt nben oe- hetzlgenwer.en Drctnii tung«» .erbet..

Die sieben christlichen Tugenden, die von un­seren alten Künstlern in den Kirchen und Rat­häusern immer wieder zum Gegenstand tiefemp­fundener Darstellungen gemacht wurden, werden in keiner Jahreszeit dem deutschen Volk nahe gerückt, als in der Vorweihnachtszeit. Tie Huu. gernden zu speisen, die Dürstenden zu tränken, die Irrenden zurechtzuweisen, die Gefangenen ,u besuchen, die Fremden zu beherbergen, die Eingekerkerten zu befreien und die Toten zu be­graben, das galt schon im Mittelalter als soziale Pflicht. Und >m Grund stehen Wir noch immer, wenn wir uns von altruistischen Beweggründen leiten lassen, den gleichen Ausgaben gegenüber. Wer ihnen, wenn auch mit neuzeitliaien Mitteln, gerecht zu werden bemüht ist, der setzt nur fort, was sich als der

siebenfältige Regenbogen der christlichen Mildtätigkeit,

durch eineErsahrung von mehr als einemJahrtau- send als der eigentliche Sinn der Charitas, der Nächstenliebe, erwiesen hat. Auch die soziale Gemeindearbeit ist letzten Endes aus diese grundlegenden Forderungen eingestellt. An j o - zialem Verautworiungsgesühl fehlt es heute in den deutschen Gemeinden gewiß nicht. Ja, man darf sagen, daß sie noch insoweit den Kreis ihrer Pslichteu erweitert haben, als sie auch dem A r b e i t s p r o b l e m die unter den heutigen Verhältnissen gebührende Rücksicht- nahme geschentt haben. Nur wird es ihnen lei­der nicht ganz leicht, bei beit erheblichen Schwie­rigkeiten finanzieller Art und bei der furchtbaren Häufung von Not und Elend, auch aus dem Gebiete des Wohnungswesens ihren gu­ten Willen in die Praxis umzufetzen, zumal die private Hilsstätigkeit in bedauerlicher Weise in den Hintergrund gedrängt worden ist. Jede deut- sche Gemeinde, die überhaupt eine Tradition hat, verfügte vor dem .Kriege über Stiftun­gen aller Art in beträchtlichem Umfange.. Da gab es Altersheime und Siechenhäuser, da wur­den arme aber begabte junge Leute unterstützt, damit sie die akademische Lausbahn durchmachen konnten, da gab es für würdige Jungfrauen und ältere Personen Beihilfen ufw. Die Stiftungs­gelder waren zum größten Teil in einer Form, die man .mündelsicher" nannte, angelegt wor­den. Sie sind heute zum allergrößten Teile ent­wertet, wenn nicht völlig verloren. Was bei der in Aussicht gestellten Aufwertung solcher so­zialen Rücklagen schließlich herauskommen wird, das wissen wir heute noch nicht. Vorläufig sind solche Anlagen jedenfalls zum größten Teil aus den Berechnungen der Gemeinden ausgeschaltet worden. Wer sich in die einzelnen Stiftungen, die feit langen Zeiten segensreich gewirkt und viel Not und Elend gemildert haben, vertieft, der steht wie

vor einem großen Totenfelde.

Die verhängnisvollen Wirkungen konnten nicht ausbleiben. Für die Insassen der alten Stifts- h ä u se r, die wenigstens noch eine Wohnung haben, fehlt es an Mitteln, um ihnen auch nur einen kleinen Zuschuß zum Lebensunterhalt zu bieten und sie gegen die Winterkälte zu schützen. Und leider ist heute die öffentliche Mildtätig­keit nicht imstande, diesen erschreckenden Ausfall zu ersetzen. Außer einzelnen Reichen ist die Masse der Bevölkerung erheblich weniger lei­stungsfähig als vor dem Kriege. Der einzelne hat auch heute mit so großen eigenen Sor­gen zu kämpsen, daß die freiwilligen Gaben kaum mehr als einen Tropfen auf einen heißen Stein bedeuten. Umso ftärfer erschallt der Rus an die Gemeinden, um hier helfend einzugreifen. Man darf es ihnen zum Ruhme nachsagen, daß sie es mit ihren sozialen Aufgaben sehr ernst nehmen. Die Gemeinden haben vielfach dafür gesorgt, datz die Sparkassenguthaben aus städtischen Mitteln wenigstens soweit^ausge- wertet werden, als es sich um die alten Sparer handelt, die nicht mehr arbeitsfähig sind. Sic haben ebenso den Alters- und Jnvali- denrcntnern Kohlen und Holz zur Win- terfeuerung überwiesen, sie verteilen Brot- und Etzmarken für die Notleidenden, sie haben die monatlichen Beträge für die Armenunterstüt­zung erhöht. Mer man wird sich trotzdem sagen müssen:

Was ist das unter so Biele!

Wer sich auf diesem Gebiet umgesehen hat, der weitz, wieviel hier nock zu tun übrig bleibt, wie­viel verstecktes Elend von der öffentlichen und privaten Hilsstätigkeit nicht erfaßt Wird. Er