Freitag, 5. Dezember 1924.
Kasseler Neueste Nachrichten
14. Jahrgang. — Nr 286.
1 Sozialdemokr. Partei Deutschlands 1 1 Marckwald, Grzesinski, Haase, Ege
Ü Unabh. Soz. Partei Deutschlands ttf\ Liebknecht, Thies, Schänder, Hamm
Muster der
Stimmzettel
Landtagswahl
Wahlkreis Hessen-Nassau
Kino im Kino.
Erlebnisse im Zuschauerraunl.
Im Kino spielen sich nicht nur aus der flimmernden Leinwand Tragödien und Komödien
Also am Sonntag ist die Stimme abzugeben, die das Gesetz dem deutschen und dem preußi- scben Staatsbürger zugesteht, es sei denn, daß er nickt Soldat ist,' daß er nicht vom Gericht der bürgerlichen Ehrenrechte entkleidet wurde ober, in Strafhaft sitzt. Wahlrecht ist Wahlpflicht! Das vom Feldherrn des Kriegsheeres geflügelte Wort hat mehr denn je besonderen Klang. Wer nicht wählt, begibt sich des moralischen Rechts, über kommende Dinge mitzureden. So einfach die Wahlhandlung ist, so ist doch mancherlei zu beachten Der Minister hat in seinen Aussuh- rungsbeftimmungen für diese Wahl aus die bekannte Eigenheit des Deutschen Rücksicht genommen, alles gründlich zu machen und dabei machen es viele so gründlich, daß sie... daneben hauen und ihre Stimme als „ungültig" in einem Aktenbündel des Kreiswahlleiters begraben wird. Dieser Kreiswahlleiter, Regierungsrat Heine bei der Kasseler Regierung, hatte für gestern abend die Presse zu sich geladen und legte
7 Deutsche demokratische Partei 7 ' Goll, Wickel, Dr. Rosa Kempf, Grün
Grotzdeutsch-Hesstscher Bund Ide, Ludolph, Kunz, Dr. Sommer
Grotzdeutsch-Hesstscher Bund Kunz, Ludolph, Ide, Dr. Andree
Deutsche Volkspartei Schwarzhaupt, Kaiser, Wolff, Froehlich •
st llnadh. «oz. Partei Leutfchiands st 4 Liebknecht, Bauer, Cappel, Haselberger
Kleine Rundschau Lios Funkeln der Sterne.
ab sondern a-nch im Zuschauerraum kann ein aufmerksamer Beobachter alle möglichen Kinoszenen beobachten, die nicht selten packender sind, als die gefilmten. Der Platzanweiser eines Lichtspieltheaters plaudert in einer Zeitschrift. „Einer unserer Stammkunden ist ein älterer Herr, der fast keine Vorstellung versäumt. Er lagt, er wolle hier die Technik der Filmschauspielkunst studieren, und wenn er erst sich die berühmten Stars oft genug angesehen habe, werde er Hollywood im Sturm erobern. Ci", anderer haustger Besucher ist eine Dame, die aber nur erscheint, wenn ein bestimmter Schauspieler auf der Leinwand auftritt. Sie scheint in ihn maßlos verliebt zu fein, denn sie sitzt vom frühen Nachmittag bis zum späten Abend unentwegt auf ihrem Seffel und verliert thr Ideal nicht aus den Augen, so oft es zu sehen .st. Aber wenn derGeliebte ihres Herzens nicht austritt.be- sonders bei den anderen Filmen des Programms, sitzt sie mit geschlossenen Augen da und döst
Vypnoft statt Narkose.
Aus Dorpat berichtet man uns über eine interessante Operation, die Professor R. Wan- nach in der dortigen Universitätsklinik vorgenommen hat. Es bandelt sich um Krampfader- Entfernung, eine sehr schmerzvolle Operation. Der Kranke wurde in hypnotischen Schlaf versetzt, und in diesem Zustand konnte die Operation ungehindert durchgeführt werden. Beim Erwachen fühlte er sich sehr wohl; er hatte keinerlei Schmerzempfindungen und wußte durchaus nichts von dem Eingriffe. Es ist dieses einer der ersten Fälle, wo Hypnose bei Operationen angewandt wurde.
Kommunisten
Rehbein, Müller, Handke, Lang
n Wirtschaftspartei des deutschen 0
3 Mittelstandes
Dr. Bredt, Dr. Rhode, Dr. Weßler Hüther
vor. Diese unterscheiden sich im allgemenren nicht von denen der letzten Wahl. Auch sie haben wieder den Kreis hinter jedem der Wahlvor- schläge. In diesen Kreis hinter dem ausgewählten Vorschlag ist das Kreuz zu zeichnen, das dies besagt: Die Liste habe ich gewählt! Darauf machte der Kreiswahlleiter besonders aufmerksam: Es ist nichts anderes zulässig als ein Kreuzchen! Wer anders verfährt, wer eine Bemerkung irgend welcher Art macht, wer vielleicht ein Berschen dazusetzt, etwas ausklebi ober dergleichen Scherze sich leistet, hat sich die gültige' Mitwirkung verscherzt.
Nur ein Kreuzchen!
Nichts weiter! Es gibt nirgends einen Stimmzettel zu haben, bei keiner Partei, in keiner Privathand Var dem Wahllokal gibt's kein Pa-
Deutschnationale Volkspattei 7 Sonnenschein, Christian, Steuer
Justi
in ofltn «p-ih-'-n u. Dwg-n-n erhältlich bei Austen, Heiserkeit/ Katarrh
fi Nat.-Sozialist. Freiheitsbewegung R u Heins, Kauer, Fack, Aller
Auflösung 6er Rätsel
Vexierbild: „Wo ist der Knecht?" Bild auf linke obere Kante stellen, dann links oben in der Ecke.
Bilderrätsel: „Was Dich nicht brennt, das blase nicht."
Die kleine Bildergalerie.
Porträts auf Briefmarken.
Das Bildnis des General-Postmeisters Stephan auf unseren Zehnpfennigmarken prägt das Aussehen dieses populärsten deutschen Postmannes allen ein und zeigt, wie gluckl,ck
11 Haeußer-Bund 11
" Haeußer, Juels, Olga Haeußer, Suhr "
Zentrumspartei
Dr. Stemmtet, Rhiel, Fink, Dr. Graß
Giacomo Pneeini, der berühmte italienische Komponist, starb tat Alter von 66 Jahren.
'M.......................................................... niHiiiiHiiii. Hiiiiiiiiiiin iliniiiliiiiiii
R Deutsche Volkspartei R
1 Dr. Kalle, H.pp, Dr. Becker, Seibert J
R Ant.-Sozialist. ^Freiheitsbewegung R
* Blume, Zimmermann, Reuter. u
Die beiden Stimmzettel.
So sehen die im Wahllokal auszugebenden Stimmzettel au»
Die neue Sohnsteuermilderung.
Durch die zweite Verordnung des Reichs- Präsidenten über wirtschaftlich notwendige Steuermilderungen sind die Bestimmungen über den Steuerabzug vom Arbeitslohn mit Wirkung vom 1. Dezember 1924 an in einigen wescnt- licken Punkten geändert worden. Der steuer- freie Lohnbetrag, der bisher 50 Mark monatlich (12 Mark wöchentlich nsw.) betrug, «ft auf 6C Matt monatlich (15 Mark wöchentlich, 2,50 Mark täglich 0,60 Mark zweistündlich! erhöht worden. Neu ist die Bestimmung, daß Steuerabzugsbeträge von nickt mehr als 0,80 Mark monatlich (0,20 Mark wöchentlich) nicht erhoben werden. Diese Bestimmungen gelten für alle Lohnzahlungen, die für eine nach dem 30. November 1924 erfolgende Dienstleistung bewirkt werden. Beispiel: Ein verheirateter Arbeitnehmer mit zwei minderjährigen Kindern erhält für die Lohnwoche vom 5. bis 11. Dezember am 12. Dezember 1924 einen Lohn von 42 Mark ausgezahlt. Dann sind als Steuer einzubehalten: 7 v. H von (42 — 15) 27 gleich 1,89 Mark abgerundet 1,85 Mark. Würde ein solcher Steuerpflichtiger nur 17 Mark Wochenlohn erhalten, so wären an sich einzubchalten: 7 v. H. von (17 — 15) gleich 0,14 abgerundet 0,10 Mark; dieser Betrag bleibt unerhoben, da er 0,20 Matt nicht übersteigt. Die Etuzelhetten ber neuen Regelung ergeben sich aus einem Merkblatt, bas bei ben Finanzämtern unentgeltlich abgeholt werden kann.
Es ist wohl von vornherein anzunehmen» daß das bekannte Flimmern und Funleln ber Sterne burch die Atmosphäre der Erde zustande kommt, wenn auch dadurch die Frage noch nicht beantwortet wird, warum der eine Siern sehr lebhaft flimmert, andere dagegen, ,. B. dte Pla-- —, neten, in ziemlich ruhigem Lichte strahlen. Man hat oftmals an den Meeresküsten beobachten können ,daß auch entfernte Lichter irdischen Ursprungs, von Küstenstädten und entfeinten Dörfern. in gleicher Weise funkeln und flimmern wie die Sterne. Vermutlich teilt sich die Bewegung der Meereswellen der Lust mit und erzeugt fortgesetzte dauernde kleine Ctschütterun- gen, die dann bei ber Uebertragung der Lichtstrahlen sich bemerkbar machen.
Die Lohnsteuer.
Steuerlarte beim Lohnsteuerabzug.
Rach ben bestehenben Vorschriften hat ber Arbeitgeber bei jeber Lohnzahlung dte Steuer vom Arbeitslohn einzubehalten. Giundlage für die Berechnung ber Steuer ist die Steuerkarte. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, fein Steuerbuch beim Antritt des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitgeber auszuhänbigen. Unterbleibt dte Aushänbigung des Steuerbuches, gleichviel aus welchem Grunbe, so hat ber Arbeitgeber den Steuerabzug vom Arbeitslohn ohne Berücksichtigung bes steuerfreien Lohnbetrages und der Ermäßigung nach dem Familienstande vorzunehmen, b. h. er hat 10 Prozent Steuern vom Arbeitslohn ohne jeden Steuerabzug solange abzuführen, bis der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber das Steuerbuch ausgehäudigt hat. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das Steuerbuch während der Dauer des Arbeitsverhälthisses aufzubewahren und dem revidierenden Stcuer- beamten vorzulegen. Bei dem Steuerabzug hat sich der Arbeitgeber genau noch ben auf dem Steuerbuch vermerkten Ermäßigungen zu richten. Diese wichtigen Bestimmungen werden leider von den Arbeitgebern immer noch nicht genügend beachtet. Bekanntlich kaffen die Finanzämter durch Revistonsbeamte bei den Arbeitgebern feststellen, ob der Steuerabzug auf Grund des Steuerbuches und nach den auf dem Steuerbuch amtlich vermerkten Ermäßigungen (Frau und Kinder, mittellose Angehörige) erfolgt ist. Verstöße gegen diese Bestimmungen ziehen nicht nur die nachträgliche Einziehung der hinter- wgenen Steuer, sondern auch eine besondere Strafe wegen Steuerhinterziehung nach sich. Hierfür («eßen sich mehrere Seifbiele der letzten Zeit anführen. Es kann daher allen Arbeitgebern in ihrem eigenen Interesse nur dringend geraten werden, beim Lohnsteuerabzug nach den oben bargestellten Vorschriften zu verfahren.
Schals in Mauiwuri. la Elektrik, - Bi bereite. Opossum, Skunks usw. -
Wolfe, Füchse s.?w^Änand_
Pelzhüte, Besatztelle u. -Streiten.
Eigene Kürschnerei
Pelzhaus Messling
Kassel, Kölnische Straße 8—20/
schweig Charles Connell hat sich burch sein Bilb- nis aus einer Briefmarke verewigt, bie heute zu ben größten Seltenheiten gehört und mit 2000 Mark und mehr bezahlt wirb. Dieser Postmeister veranlaßte aus eigene Faust ben Druck ber Marken von Neubraunschweig mit seinem Bilb- nis, bas er an die Stelle der Königin Viftoria setzte.
Als biese eigenmächtige Handlung bekannt wurde, waren die Matten schon zum Teil aus- gegeben; sie wurden sofort wieder eingezogen und darüher war der Postmeister so wütend, daß er seinen Abschied nahm. Einige Exemplare der braunen 5-Cents-Connell-Marke sind aber doch in Umlaus geblieben und gehören heute zu den größten Seltenheiten. Aus den Neufund- landmarken von 1910 befinden sich bie Bilder des Entdeckers der Insel Jean Sabot, der beiden englischen Könige Heinrich VIII. und Jakob I., die bie Insel mit Privilegien ausstatte- ten, und bes John Guy, der die erste dauernde Kolonie hier gründete. Sogar eine biblische Figur hat auf einer Matte Platz gefunden, nämlich St. Paulus auf der 10 sh-Matte von Malta, auf ber fein Schiffbruch an ber Insel u. ber Angriff durch die Schlange dargestellt ist.
Es gibt genug Komödien im Kino, bei betten das Publikum selbst mitspielt. Als wir den Chiplinfilm „The Kid" gaben, war einmal auch eine Frau mit einem kleinen Kinde da, das plötzlich zu schreien anfing. Die Umsitzenden waren entrüstet, und die arme Frau wußte gar» nicht, was sie machen sollte. Da flammte plötzlich aus der Leinwand der Text auf: „Wir müffen fort, Baby. Hier mag uns niemand leiden!" Ein Sturm des Gelächters brach los, und der Aerger Über das schreiende Baby war oergeflen Ich habe auch einmal beobachtet, daß der Ftlm die Rolle des Gottes Amor übernahm und ein liebendes Paar zusammenbrachte. Zwei junge Leutchen saßen in einer stillen Ecke, sahen sich zärtlich, aber schüchtern an Und wagten kein Wott Da erschienen ‘auf der Leinwand die Worte: „Ich liebe Dich! mein Alles! Willst Du meine süße kleine Frau werden?" Und der
Pier, das mit dem Umschlag etwas zu tun hat. Erst i m Wahllokal, von zuständiger Stelle, werden zwei Stimmzettel überreicht, ein weißer und ein rötlicher. Der weiße dient für die Reichstagswahl, der rötliche für die L a n d t a g s w a h l, und zu beiden Stimmzetteln wird ein mit Amtsstempel versehener Umschlag überreicht. In einen Umschlag werden nach erfolgter Bckreuzigung. die im abgesonderten „Käfig" vor sich geht, die beiden Stimmzettel gelegt und dann zur ,oge- ,rannten Urne gebracht, wohlverstanden, der eine Umfchlag für beide Wahlen in eine Urne! Mehr braucht der Wähler nicht zu tun! Abends, nach Schluß ber Wahl, hat ber Wahlvorsteher mit feinen Beisitzern bie
Zähl- und Protokollarbeit, dann tritt das Statistische Amt, mit Dr. Schumann an der Spitze, im Rathaus in Kraft (außerhalb Kassels weiß man, wo bie Zählung geschieht)- unb bann ber Kreiswahlleiter im Regierungsgebäube, ber sich 26 Beamte hinsetzt, die als sichere Rechner burch das abgelegte kalkulatorische Eramen beglaubigt sind. Es gibt eine angestrengte Nachtarbeit bis in den kommenden Vormittag hinein. Vor 9 Uhr morgens ist ein vorläufiges Ergebnis nicht zu haben, also muß auch ber Zeitttngslefer Geduld üben, der, wenn er das Stadtergebnis vernommen hat, Genaueres über bas Ergebnis in Hessen-Nassau erfahren will. Das endgültige und amtlich sichere Ergebnis wird erst am sechsten Tage nach der Wahl bekannt. Im Ucbrigen sei das sorgfältige Studium der Wahl-Verlautbarungen die in diesen Tagen aus dem Rathaus gekommen sind und noch kommen, dringend empfohlen. Für bie Wähler heißt es also: Prüfet alle Vorschläge, wählt ben, bet am besten befunden wird und . wählt ruhig, ohne Hast unb . bann stimmt s l
die Ehrung ist, bie man einem verbienteu Manne auf biese Weise zuteil werden lassen kann. Auch andere Staaten haben ihre großen Männer und Frauen im Bilde auf ben kleinen Papierstückchen dargestellt, bie als Briefmatten, eine so große Verbreitung finben. So ist allmählich eine ganze Porträtgalerie auf ber Briefmarke entstanden, bie nicht nur bie Herrscher der einzelnen Sänber, sondern auch andere hervorragende Personen umfaßt. Erinnerungsmarken mit dem Bild« des Gefeierten werben immer beliebter. Die Franzosen haben ben großen Hygieniker Pasteur unb den Dichter Ronsard auf diese Weise gefeiert; die Amerikaner brachten nach dem Tode des vorigen Prästdenten Harding eine Erinnerungsmatte in Schwarz mit seinem Bildnis heraus. . ... „
Oesterreich, das Land der klassischen Musik, hat 1922 eine interessante Briefmarkenserie mit den Bildern von Haydn. Mozart, Beethoven, Schubert und Johann Sttauß herausgebrach:, während die Polen auf ihren Marken Pade- rewski weniger als Musikvirtuosen denn als ihren ersten Premierminister darstellten. Italien brachte 1910 eine Serie Erinnerungsmarken mit dem Bildnis Garibaldis. Merkwürdiger ist es schon, daß man in Bulgarien eine Reihe von Briefmarken geschaffen hat, die einen bekannten englischen Zeitungsberichterstatter und seine letzte Ruhestätte darstellen. Es ist dies I. D. Bourchier, der sich durch sein mannhaftes Eintreten für die Balkanstaaten die Herzen eroberte. Ein gewöbnlicker Postmeister von Reubraun-
Deutschnationale Bolkspartei ) v. Lindeiner-Wildau, Lind, Hartwig L Christ
Zentrumspartei 7
Dr. Dessauer, Dr. Crone-Münzebrock J Schwarz, Roth
Kommunisten i
Münzenberg, Reichert, Greis, Mmbel ’
„„„ Jüngling unten flüsterte erregt: „Das sind die tx-n«Worte, tie ich Dir auch sagen wollte!" Und unterdessen war auf der Leinwakid die Antwott der Heldin erschienen: „Dein, Dein auf ewig!" Unb ich hörte das Mädchen flüstern: „Sieh hinauf! Das ist auch meine Antwort"
Besonders gefürchtet sind int Kino die Leute, die hier ihr Abendbrot verzehren unb habet einen wenig stimmungsvollen Lärm machen. Ein Mann war beswegen unter unserem Stammpublikmn besonders berüchtigt, und um sich an ihm zu röchen, brachte einmal ein anderer eine Menge Knallbonbons mit, mit denen er das Geräusch des Kauenden übertönte. Der andere aber war darüber garnicht böse, sondern bat ihn, ihm einen Knallbonbon zu schenken Eine Dame brachte eines Nachmittags ein Aesschen mit ins Theater Sie hatte es in ihrem Pelz »erborgen unb wurde von dem Film so gefeffelt, daß sie das Tierchen vergaß Das Aesschen entkam unb biß eine alte Dame ins Bein, die in hysterische Krämpfe verfiel, worauf ber Film unterbrochen, das Licht angebrebt und eine aufgeregte Jagd auf den Affen eröffnet werden mußte.
UM K* U M Mäntel
Ä-J Jacken
Reichstagswahl
Wahlkreis Hessen-Nassau
1 Sozialdemokr. Partei Deutschlands 1
1 Scheibemann, Dißmann, Hoch. * Schnabrich,
1R Freiw.rtschastSbmtd FFF
IJ (Freiland — Freigelb)
Bender, Müller, Werner, Albe
Limpach
7 Deutsche Demokratische Partei 1 1 Sckücking, Kniest, Dr. Hahn, Rade *
n Wirtschaftspartei des deutschen n 3 Mittelstandes 3
Dr. Rhode, Weiser, Hüther, Hartmann
und
r Neuesten Nachrichten
keiner Partei dienstbar, daher das geeignetste Familienblati :